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  • Tina Lutz: Modekoryphäe zurück in der Heimat

    20. März 2020 Mein Ansatz ist responsible, nicht sustainable. Mit Tina Lutz ist vor einigen Jahren eine Modekoryphäe in die Heimat zurückgekehrt. Die in Deutschland geborene und an der ESMOD Paris ausgebildete Modedesignerin hatte erst für Issey Miyake in Paris und Tokyo gearbeitet, bevor es sie 1992 nach New York zog, wo sie als Senior Designer bei Calvin Klein anheuerte — zu den Heydays der amerikanischen Mode. Nach weiteren Stationen co-gründete sie 2000 das Luxus-Knitwear-Label Lutz & Patmos, das insbesondere durch Kooperationen mit Julianne Moore, Jane Birkin, Carine Roitfeld oder Sofia Coppola bekannt wurde. Nach Jahren im Ausland launchte sie 2017 Lutz Morris, ein Label für zeitlos zeitgeistige, luxuriöse und umweltbewusste Handtaschen made in Germany. Ein Gespräch über sterbendes Handwerk, internationale Designförderung und Nachhaltigkeit. FCG: Du hast viele Jahre in New York gelebt. Wieso bist du eigentlich nach Deutschland zurückgekehrt? Tina Lutz: Wir hatten uns 2015 entschlossen, nach Deutschland zu ziehen, weil es meinen Eltern nicht gut ging. Eigentlich wollten wir nur ein Jahr bleiben, schnell wurde klar, dass die Zeit nicht reicht. Mein Mann und mein Sohn fühlten sich außerdem immer wohler in Berlin, die Stadt wird ohnehin internationaler. Also sind wir immer noch da. Meine Eltern glücklicherweise auch. FCG: 2017 wurde Lutz Morris gelauncht. Ist die Idee aus dem Umzug heraus gewachsen? Tina Lutz: Das erste halbe Jahr in Berlin hatte ich noch Brand-Consulting-Verpflichtungen in New York und bin dafür regelmäßig hin und her geflogen. Langfristig wäre das schwer möglich gewesen. Zum ersten Weihnachten in Berlin schenkte mir mein Mann eine in Deutschland hergestellte Lederschatulle zur Aufbewahrung von Stiften. Sie hatte eine aufgesetzte Rahmenkonstruktion, ähnlich zu der, wie ich sie jetzt für meine Taschen verwende. Etwas an der Schatulle hat mich damals wahnsinnig inspiriert, ich wusste gar nicht, dass so etwas existiert. Auf einmal hatte ich ganz viele Ideen für Taschen im Kopf. Anfangs dachte ich, das kann ich nicht machen, mein Background ist in Tailoring und Knitwear. Das Label hat eigentlich mich gefunden, nicht umgekehrt. FCG: Deine Taschen werden ausschließlich in Deutschland produziert, wo es traditionell eine lange Geschichte im Lederhandwerk gibt. Tina Lutz: Trotzdem war meine Recherche hier anfangs sehr ernüchternd und deprimierend. Es gibt in Deutschland zwar sehr viel Know-how, allerdings kaum Unterstützung für die Betriebe. Auf meiner Suche nach passenden Partnern und Produktionsstätten habe ich viele Manufakturen besucht, denen man ansehen konnte, dass sie einmal viel größer gewesen waren — bei einigen von ihnen wusste man schon, dass sie in wenigen Jahren schließen werden. Weil die Betreiber in Rente gehen und keinen Nachwuchs finden. FCG: Schlussendlich war die Suche erfolgreich? Tina Lutz: Genau. Heute kommt 98 Prozent des verwendeten Leders aus Deutschland, die anderen zwei aus Italien — Novelty-Leder, das es hier ganz einfach noch nicht gibt. Die Gerberei ist übrigens gleich um die Ecke von der Lederfabrik, die Kartons für meine Verpackungen kommen aus der selben Stadt im Rheinischen Raum. Alles ist ganz bewusst so dicht wie möglich aneinander. Alle Ketten kommen aus dem Schwarzwald, die Rahmen aus der Nähe von Offenbach. FCG: Mit deinen Taschen verfolgst du auch einen umweltbewussten Ansatz. Tina Lutz: Für mich ist das ein wichtiges Thema, vielleicht, weil ich Deutschland aufgewachsen bin. Hier wird Nachhaltigkeit schon seit Jahrzehnten gelehrt. Ich bin 1992 nach New York gezogen, damals wurde dort der Müll noch nicht getrennt — in Deutschland war das bereits Gang und Gäbe. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie weh mir das tat, alles in den gleichen Container zu schmeißen. Seit 21 Jahren habe ich eigene Labels. Beruflich habe ich da schon immer versucht, umweltbewusst zu denken. FCG: Inwiefern? Tina Lutz: Für mich gibt es in diesem Kontext drei wichtige Dinge. Erstens: Kunsthandwerker unterstützen und ein Handwerk dadurch am Leben zu erhalten. In der Vergangenheit habe ich dabei insbesondere versucht, mich mit Frauen in Entwicklungs- und Schwellenländern zu vernetzen und zusammenzuarbeiten und sie dadurch zu fördern. In dem Rahmen entstand etwa Macramé in Bolivien oder Stickereien in Kabul. Jetzt unterstütze ich das deutsche Handwerk.Zweitens: So verantwortungsbewusst wie möglich zu produzieren. Ich nenne meinen Ansatz bewusst lieber responsible als sustainable, weil ich glaube, dass nichts, was hergestellt wird, nachhaltig sein kann — nichts brauchen wir wirklich. Nachhaltig wäre also, gar nicht zu produzieren.Drittens: Etwas zurückgeben. Schon in der Vergangenheit habe ich Hilfsorganisationen unterstützt. Für Lutz Morris gehen zehn Dollar jeder verkauften Tasche an Every Mother Counts, eine von meiner langjährigen Freundin Christy Turlington gegründeten NGO, die sich dafür einsetzt, die medizinische Versorgung schwangerer Frauen weltweit zu verbessern. FCG: Stellt sich bei Materialien wie Leder die Frage nach einer verantwortungsbewussten Beschaffung von Ressourcen als auch der Herstellung eigentlich umso mehr? Tina Lutz: Natürlich. Für mich war das anfangs ein großes Dilemma — sollte man überhaupt noch Leder verwenden? Nach intensiver Recherche ist es eher responsible, mit zertifiziertem Leder zu arbeiten als mit Plastikkunstleder.Ich arbeite ausschließlich mit umweltzertifizierten Fabriken zusammen, gerade in Hinblick auf die Gerbereien ist das wichtig. Für mich bedeutet ein verantwortungsbewusstes Label zu leiten aber auch, dass wir zum Beispiel im Büro alles recyceln. Auch unsere Versandboxen werden wiederverwertet. Unsere Kunden klären wir darüber auf. Das Thema Nachhaltigkeit interessiert heute übrigens alle unsere Käuferinnen, nicht nur jene aus Deutschland. FCG: Mit Lutz Morris verfolgst du einen bewussten genauso wie einen ästhetischen Anspruch — beides zusammen war lange undenkbar. Warum eigentlich? Tina Lutz: Gerade habe ich in Mailand eine Ledermesse besucht, das Thema Nachhaltigkeit war überall präsent. Allerdings ist das immer auch teurer. Viele Hersteller als auch Konsumenten sind deshalb noch nicht bereit, umzudenken. Aber das ändert sich zum Glück stetig. FCG: Einsatz für die Umwelt wird heute ausgezeichnet. Vor kurzem hast du in New York den Sustainable Award der Fashion Group International gewonnen. Tina Lutz: So ein Preis ist natürlich eine wichtige Signalwirkung für das Thema Nachhaltigkeit im Allgemeinen und für ein junges Label wie Lutz Morris eine Chance. Ich hoffe, dass die Leute dadurch sehen, wie viel Mühe wir uns tagtäglich geben. Preise fördern auch Ideen. FCG: Apropos Förderung: Seit 2006 bist du Mitglied des CFDA, der US-amerikanischen Modekammer und Neuerdings auch Mitglied des Fashion Council Germany. Wie erlebst du die Unterstützung von Designern in den USA im Gegensatz zu Deutschland? Tina Lutz: Das ist natürlich schwer zu vergleichen, immerhin gibt es den CFDA deutlich länger, er ist wesentlich größer. Sich zu institutionalisieren war für amerikanische Designer vielleicht leichter als es hier ist — in den USA zentrierte sich zumindest damals noch alles Modische in New York, hier ist die Mode über das gesamte Land verstreut. Deutschland fehlen außerdem Calvin Kleins, Ralph Laurens und Donna Karans. FCG: Im CFDA hast du einige Jahre lang aktive Aufgaben übernommen. Tina Lutz: Ich war Mitglied in diversen Kommitees, einem für Nachhaltigkeit und sieben Jahre lang in jenem für die Aufnahme neuer Mitglieder. Aus den jährlichen Bewerbungen haben wir die ausgewählt, welche die Kriterien erfüllen — der CFDA prüft, inwiefern Marken tatsächlich ernste Absichten haben, oder ob es sich dabei lediglich um Blitzideen handelt. Junge Labels müssen so etwa bereits seit drei Jahren aktiv sein und vorlegen, wo sie im Handel vertreten sind. Das ist eine Form von Qualitätssicherung: Der CFDA ist heute längst selbst sowas wie eine Marke. FCG: Was kann Deutschland davon lernen? Tina Lutz: Ich glaube, dass eine Institution wie eine Modekammer schon einmal grundsätzlich hilft. Es ist immer wichtig, sich auszutauschen und gegenseitig zu unterstützen. Ich selbst habe vier Jahre lang an der Rhode Island School Modedesign unterrichtet — mein Wissen weiterzugeben war mir sehr wichtig. Gleiches sehe ich beim CFDA, der etwa Hersteller prüft und weiterempfiehlt, davon profitieren junge Marken umso mehr. Generell denke ich, Deutschland sollte mehr Vertrauen in sich haben. Hier herrscht oft ein Misstrauen gegenüber neuen Ideen. Man sieht das auch im Konsumverhalten, noch unbekannte Labels haben es häufig schwerer. FCG: Siehst du das auch an den Kunden von Lutz Morris? Tina Lutz: Tatsächlich sitzen die meisten meiner Kunden in den USA, gefolgt von Großbritannien, Middle East, dann folgt Deutschland. Ich denke, das liegt aber auch daran, dass ich nach 25 Jahren in New York dort einfach bekannter bin und ein größeres Netzwerk habe. Junge Labels aus Berlin und Deutschland mangelt es oft nicht an guten Ideen, wohl aber an deren Kommerzialisierung. Du hast deine Marke direkt mit einem Verkaufsstart auf Matchesfashion gelauncht, hast in kurzer Zeit Händler in diversen Ländern gewonnen. FCG: Was machst du anders? Tina Lutz: Ich glaube, es hat geholfen, dass ich erst für andere Labels gearbeitet habe, bevor ich mich selbstständig machte. Heute gründen viele direkt nach der Uni, ohne Erfahrungen gesammelt zu haben. FCG: Lutz Morris ist noch ein junges Label. Wo möchtest du zukünftig hin? Tina Lutz: Natürlich möchte ich von dem was ich tue leben können. Abgesehen davon wünsche ich mir, dass meine Fabriken auch zukünftig geöffnet bleiben können, dass ich solide Arbeitsplätze erschaffe und mit Every Mother Counts weiterhin weltweit Frauen unterstütze. Außerdem kann ich mir langfristig vorstellen, Lutz Morris um weitere Produktsparten zu erweitern. Im Herbst wird es erst einmal eine Kooperation mit dem Brillenlabel Barton Perreira geben, die ähnliche Werte verfolgen wie wir. FCG: Welche Rolle spielt dabei eigentlich Berlin? Tina Lutz: Interessanterweise spielt die Stadt für mich zumindest als kreatives Umfeld eine eher untergeordnete Rolle. Was ich an Berlin genieße ist wie schnell ich überall sein kann, egal ob in London, Paris oder Mailand; allesamt strategisch wichtige Zentren für mich, die von den USA viel schwerer zu erreichen sind. Obwohl mir New York fehlt ist eines sicher: Den Jetlag vermisse ich nicht. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Lydia Kleiber INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://lutzmorris.com/ MITGLIEDER Lutz Morris PREVIOUS NEXT Interview Tina Lutz: Modekoryphäe zurück in der Heimat

  • NEWS: FASHION X CRAFT geht in die dritte Runde! Mode- und Textildesign-Absolvent:innen können sich ab sofort für das Bildungsprogramm in Partnerschaft mit der Swarovski Foundation und The Prince’s Foundation bewerben.

    Der Bewerbungsaufruf für das Förderprogramm FASHION X CRAFT vom Fashion Council Germany in Partnerschaft mit der Swarovski Foundation und The Prince’s Foundation ist ab sofort für Bewerber:innen geöffnet. Damit geht das Bildungsprogramm der drei Initiatoren für nachhaltige Entwicklung nach zwei erfolgreichen Jahren in die dritte Runde. Ab sofort bis einschließlich zum 06. Dezember 2023 können sich Absolvent:innen aus dem Bereich Mode- und Textildesign mit dem Schwerpunkt Nachhaltigkeit für das Programm bewerben. Die sechs Gewinner:innen werden bereits auf der kommenden Berlin Fashion Week vom 05. bis 08. Februar 2024 wie auch ihre Vorgänger:innen im Rahmen des Berliner Salon der Öffentlichkeit vorgestellt. NEWS: FASHION X CRAFT geht in die dritte Runde! Mode- und Textildesign-Absolvent:innen können sich ab sofort für das Bildungsprogramm in Partnerschaft mit der Swarovski Foundation und The Prince’s Foundation bewerben. Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER Manuel Almeida Vergara E-MAIL press[at]fashion-council-germany.org TELEFON +49 30 994 0489 - 53 WEBSITE/S https://www.fashion-council-germany.org/initiativen/fashion-x-craft https://princes-foundation.org/ https://www.swarovskifoundation.org/ DOWNLOAD PM Download Berlin, 18. Oktober 2023 : Der Bewerbungsaufruf für das Förderprogramm FASHION X CRAFT vom Fashion Council Germany in Partnerschaft mit der Swarovski Foundation und The Prince’s Foundation ist ab sofort für Bewerber:innen geöffnet. Damit geht das Bildungsprogramm der drei Initiatoren für nachhaltige Entwicklung nach zwei erfolgreichen Jahren in die dritte Runde. Ab sofort bis einschließlich zum 06. Dezember 2023 können sich Absolvent:innen aus dem Bereich Mode- und Textildesign mit dem Schwerpunkt Nachhaltigkeit für das Programm bewerben. Die sechs Gewinner:innen werden bereits auf der kommenden Berlin Fashion Week vom 05. bis 08. Februar 2024 wie auch ihre Vorgänger:innen im Rahmen des Berliner Salon der Öffentlichkeit vorgestellt. Wie in den ersten beiden Jahren werden die Jungdesigner:innen von mehrmonatigen Workshops, Webinaren und Coachings von und mit internationalen Expert:innen profitieren. So können sie ihre Designprozesse in Richtung Nachhaltigkeit weiterentwickeln. Unter anderem werden sie während eines dreiwöchigen Aufenthalts im Sommer 2024 in der Bildungseinrichtung Highgrove Gardens der The Prince's Foundation in Gloucestershire, England, in verschiedenen Handwerkskünsten wie Korbflechten, dekorativem Stuck und traditioneller Holzarbeit ausgebildet. Highgrove Gardens ist eine beliebte Besucherattraktion, die von der Wohltätigkeitsorganisation verwaltet wird. ANFORDERUNGEN: Das Angebot richtet sich ausschließlich an Mode- und Textildesign-Absolvent:innen, deren Abschluss maximal ein Jahr zurückliegt. Die Bewerber:innen müssen bestrebt sein, die Zukunft der Modeindustrie aktiv mitzugestalten und zu transformieren sowie während der Projektphase in Deutschland ansässig sein. Grundvoraussetzung ist das Interesse an Nachhaltigkeit, Handwerk und Innovation. BEWERBUNG: Die Bewerber:innen haben sieben Wochen Zeit, ihre Bewerbung einzureichen und können diese ab sofort bis Mittwoch, den 06. Dezember 2023, 23:59 Uhr auf der Website des Fashion Council Germany hochladen: LINK! Die Bewerbung soll ein minimal zwei- bis maximal dreiminütiges Video beinhalten, in dem die Motivation zur Teilnahme deutlich erklärt sowie die persönliche Bedeutung von Nachhaltigkeit, Handwerkskunst und Innovation für den/die Bewerber:in dargestellt wird. Ergänzend soll ein digitales Portfolio eingereicht werden, aus dem die kreative Leistung des/der Bewerber:in hervorgeht. ZEITPLAN: 18. Oktober – 06. Dezember 2023 Bewerbungsphase Anfang Dezember 2023 Selektion der Finalist:innen Mitte Dezember 2022 Interview mit Finalist:innen 04. – 08. Februar 2024 Bekanntgabe der Gewinner:innen auf der BFW April 2024 3-Tage-Workshops in Berlin (Deutschland) Juli - August 2024 3-Wochen-Workshops Highgrove (England) Februar 2025 Finale Präsentation auf der BFW Weitere Informationen zu dem Projekt unter folgendem Link . Photo Credit: Elanor Kenny für Fashion Council Germany PREVIOUS NEXT

  • Die Gewinnerin des BFW Streetstyle Fotowettbewerbs steht fest!

    17. Feb. 2025 Die Gewinnerin der Streetstyle Photography Competition der Saison AW25 heißt Mariia Dred . Mariia Dred ist eine in Berlin lebende Fotografin und Videografin. Nach einer Karriere in der IT zog sie 2021 nach Berlin, wo sie ihre kreative Reise im Filmbereich begann. In den ersten Jahren arbeitete sie als Kameraassistentin an Film- und TV-Produktionen und führte Regie bei Kurzfilmen und Musikvideos. Zudem produzierte sie Social-Media-Inhalte als Videografin. Seit September 2024 konzentriert sie sich auf die Fotografie, insbesondere auf Streetstyle. Ihre Leidenschaft für visuelle Kunst – von Kino über Malerei bis hin zur Mode – führte sie schließlich zur Streetstyle-Fotografie. Ihre Hauptinspirationsquellen sind Menschen und ihre Geschichten, Kino und klassische Malerei. Die Jury bestand in dieser Saison aus den Expert:innen Dries Vriesacker (ENFNTS TERRIBLES), Marvin Appiah Korang (Designer & Content Creator), Nina Klein (Nina Klein, Artist Management), Nina Raasch (Fotografin) und Søren Jepsen (Fotograf). Aufstrebende Fotograf:innen (Studierende, Absolvent:innen und Young Professionals) im Bereich der Mode und Streetstyle Fotografie wurden dazu aufgerufen insgesamt fünf Fotos in unterschiedlichen Kategorien einzureichen, die anschließend von einer Fach-Jury bewertet wurden. Dabei sollten besondere Streetstyle Fotosituationen während der BFW festgehalten und ein eigener Stil präsentiert werden. Die gesamte Fotostrecke wurde bei ENFNTS TERRIBLES v eröffentlicht. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Antara Gill INFOS ANFRAGEN coordination[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.instagram.com/dred.mariia/ https://enfntsterribles.com/ MITGLIEDER PREVIOUS NEXT Berlin Fashion Week Die Gewinnerin des BFW Streetstyle Fotowettbewerbs steht fest!

  • BFW Interview-Special - im Gespräch mit Magdalena Schaffrin vom 202030 – The Berlin Fashion Summit: "Über die Stärken der Stadt"

    10. Juli 2023 Die Berlin Fashion Week hat seit seinem Debüt im Jahr 2007 einige grundlegende Veränderungen hinter sich. Was war für Dich bis dato die bedeutendste Transformation des Berliner Fashion Week Formats? Ich begrüße es sehr, dass die Berlin Fashion Week, das Thema Nachhaltigkeit und die jungen Contemporary Designer stärker in den Vordergrund und Mittelpunkt rückt. Das sind die Stärken von Berlin: die Kreativität und der nachhaltige Lifestyle, der in der Stadt stark verankert ist und sich in der Vielzahl der nachhaltigen Unternehmen spiegelt, sowie in den Nachhaltigkeitsformaten, die im Grunde seit der Gründung der Fashion Week parallel dazu stattfinden. Seit letzter Saison vollzieht die Berlin Fashion Week verstärkt einen Sinneswandel: Innovative Formate, junge Designer:innen und nachhaltige Konzepte stehen im Fokus. Wie beurteilst Du diese positive Veränderung für die Berlin Fashion Week im internationalen Vergleich? Die Themen Schwerpunkte für Berlin nehmen auch die anderen Fashion Weeks im internationalen Vergleich auf. Die Stärke von Berlin kann sein, die Themen Kreativität, Subkultur, Coolness, Nachhaltigkeit, Innovation und Digitalisierung mit Musik, Design, Food und Mode zu verbinden. Auf was freust Du Dich am meisten zur kommenden Berlin Fashion Week? Ich freue mich natürlich auf unser Format, den 202030 Pop Up zum Thema Denim. Wir haben wieder tolle Speaker:innen auf der Bühne und laden danach zu unserem Community Gathering ein. Es wird ein schönes Wiedertreffen und so wie es aussieht, wird auch das Wetter mitspielen. Daneben freue ich mich auch auf ein paar Schauen der BERLIN CONTEMPORARY Designer:innen und zu sehen, wie sich die Kollektionen weiter entwickeln. ABOUT 202030 Summit Der 202030 - The Berlin Fashion Summit Denim Pop-Up wird sich auf den Wandel in der Denim-Branche konzentrieren, gefolgt von einem Community Gathering, welches Kreative, Forscher und Interessenvertreter der Branche zusammenbringt, um Gespräche zu fördern und Veränderungen voranzutreiben. Der 202030 Summit findet am Dienstag, den 11.07.2023, von 15 bis 19 Uhr im Content Cube auf der SEEK in der Station Berlin statt. Mehr Infos unter folgendem Link . Wir bedanken uns bei Magdalena Schaffrin für das Gespräch. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Lydia Kleiber INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://202030summit.com/ https://fashionweek.berlin MITGLIEDER PREVIOUS NEXT Interview BFW Interview-Special - im Gespräch mit Magdalena Schaffrin vom 202030 – The Berlin Fashion Summit: "Über die Stärken der Stadt"

  • Die BFW Streetstyle Photo Competition geht wieder los: Das ist die Jury!

    23. Juni 2026 Nur noch wenige Tage – und schon wird Berlin wieder zur Modebühne. Dabei wird eine ganze Bandbreite an Stilen und Trends längst nicht nur auf den eigentlichen Modenschauen sichtbar; während der Berlin Fashion Week wird die ganze Stadt zum Laufsteg. Und genau dem wollen wir einmal mehr mit unserer Streetstyle Competition gerecht werden. Auch zur kommenden Berlin Fashion Week vom 2. bis 5. Juli suchen wir die spannendsten Streetstyle Looks - und mithin die besten Streetstyle-Fotograf:innen: Im Rahmen unserer Competition werden aufstrebende Fotograf:innen – also auch Studierende, Absolvent:innen und Young Professionals – aus den Bereichen Mode- und Streetstyle-Fotografie gesucht, die den besonderen Spirit der Modewoche abseits der eigentlichen Catwalks einfangen. In der vergangenen Saison konnte sich Tim Kestel mit seiner Bildserie den Wettbewerb sichern. Im Fokus sollen individuelle Looks und Momente auf den Straßen der Hauptstadt stehen – zwischen Events und Empfängen, Präsentationen und Parties. Dafür können Teilnehmende unmittelbar nach der Berlin Fashion Week insgesamt fünf Fotografien in unterschiedlichen Kategorien einreichen. Zur Fachjury, die in dieser Saison die Gewinnerin oder den Gewinner ermitteln, gehören der Chief Editor und Creative Director des SICKY Magazins Alejandro Reyes, Visual Artist, Creative Director und Fotografin Eva Losada, die Content Creatorin Luca Marie Lorenz, Image-Berater und Stylist Marvin Lobodda, Stylist und Content Creator Marvin-Mario Bahome sowie der renommierte Modefotograf Per Appelgren. Die Juror:innen bringen unterschiedliche Blickwinkel aus Mode, Medien, Fotografie und Kreativbranche zusammen und prägen damit den innovativen Charakter des Wettbewerbs. Gemeinsam wählen sie ein Talent aus, das sich neben einer Veröffentlichung der eigenen Arbeit im SICKY Magazin zudem über die Möglichkeit freuen kann, in der kommenden Saison als offizielle Fotografin beziehungsweise offizieller Fotograf für die Berlin Fashion Week im Frühjahr 2027 gebucht zu werden. Ab dem 2. Juli und bis zum 12. Juli 2026 sind Einsendungen möglich; Ende Juli wird dann die Juryentscheidung bekanntgegeben. Wir freuen uns auf Eure Einsendungen! AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Nora Kpalobi INFOS ANFRAGEN nkp@fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.fashion-council-germany.org/street-style-photgraphy-competition https://sickymag.com MITGLIEDER PREVIOUS NEXT Wettbewerb Die BFW Streetstyle Photo Competition geht wieder los: Das ist die Jury!

  • NEWS: Fashion Council Germany und Amazon Fashion laden gemeinsam zum Panel Talk und Fireside Dinner nach Hamburg

    NEWS: Fashion Council Germany und Amazon Fashion laden gemeinsam zum Panel Talk und Fireside Dinner nach Hamburg Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER Manuel Almeida Vergara E-MAIL press@fashion-council-germany.org TELEFON +49 30 994 0489 – 53 WEBSITE/S DOWNLOAD PM Download Hamburg, 31. Oktober 2025: Rund 60 geladene Gäste aus Mode-, Handel-, Medien- und Kreativwirtschaft kamen am Donnerstagabend im TORTUE Hamburg auf Einladung des Fashion Council Germany (FCG) und Amazon Fashion zusammen, um sich im Rahmen eines Fireside Dinners zu vernetzen. In eleganter Atmosphäre des französischen Restaurants bot der Abend eine Plattform für Austausch und Inspiration unter den Branchenakteur:innen. Den Auftakt des Abends bildete ein hochkarätig besetzter Paneltalk zum Thema „Commerce and Culture“, moderiert von Rabea Schif. Gemeinsam mit Florian Mair (Managing Director Apparel, Amazon Fashion) und Stelios Theodoridis (Founder und CEO, Rough) diskutierte sie darüber, wie Technologie, Entertainment und Handel das Entdecken und Erleben von Mode verändern können, welche Bedeutung kulturelle Authentizität für den Aufbau erfolgreicher Brands hat und wie sich Content, Commerce und Culture künftig entwickeln können. Das Gespräch machte deutlich, dass Künstliche Intelligenz, Soziale Medien und digitale Innovationen die Modebranche zunehmend prägen – von personalisierten Einkaufserlebnissen bis zu neuen digitalen Formaten, die Kultur und Markenidentität erlebbar machen. Florian Mair betonte, wie sich das Verhalten und die Erwartungen der Konsument:innen derzeit entwickeln: "Das Kaufverhalten von Kundinn:innen – oder besser gesagt: von Nutzer:innen – verändert sich gerade massiv. Ich sage bewusst Nutzer:innen, weil sich viele Menschen heute gar nicht mehr nur als Konsument:innen verstehen, sondern als Nutzer:innen verschiedener Services. Einkaufen, Technologie und Entertainment waren früher völlig getrennte Welten. Heute greifen diese Bereiche stark ineinander – sie sind eng miteinander verknüpft." Anschließend richtete Scott Lipinski (CEO, Fashion Council Germany) einige Worte an die Gäste. Er unterstrich die Bedeutung von Formaten wie dem Fireside Dinner für den Austausch: „ Dieses Format gibt es mittlerweile seit neun Jahren. Es ist die 73. Ausgabe, die wir in Städten wie München, Hamburg, Berlin, Frankfurt, Mannheim und demnächst auch in Stuttgart umsetzen. Es dient als Mikrosystem in der jeweiligen Stadt, um Menschen kennenzulernen, Gedanken auszutauschen und neue Inspirationen zu gewinnen.“ Neben spannenden Insights bot der Abend kulinarische Highlights und die Gelegenheit für persönlichen Austausch. Zu den Gästen zählten Bianca Lang-Bognar (Brookmedia, S-Magazin), Caroline und Michael Benzinger, Dagmar von Renner, Detlef Stiebich und Julia Rieth (Stiebich & Rieth), Gernot Lenz (Tom Tailor), Philipp Bree (PB0110), Philipp Löwe (Der Spiegel), Svea Beckedorf (SVEASØN), Valentin von Arnim (Iris von Arnim) und Wiebke Bredehorst (Tush Magazine). Seit 2018 findet das FCG Networkingformat „Firesidechat“ in verschiedenen Großstädten Deutschlands statt und bringt regelmäßig wichtige Branchenvertreter:innen zusammen. PREVIOUS NEXT

  • Kasia Kucharska | FashionCouncil

    Kasia Kucharska Based in Berlin, Germany PREVIOUS BRAND NEXT BRAND Kasia Kucharska is a Berlin-based brand, founded in 2021. The reinvention of traditional craft and technology-driven manufacturing techniques stands at the core of our design philosophy. With a focus on new ways of making garments and special attention to sustainable and conscious manufacturing techniques, we are pushing the boundaries of conventional fashion design. NEXT BRAND PREVIOUS BRAND NEXT BRAND NEXT BRAND We print garments instead of sewing them, introducing an intelligent twist on what it means to be confident and sexy today. Our approach is not focused on silhouette making. Instead it is based on process ideas and on finding new technologies and techniques for traditional craft. We want it to be a suggestion to consider clothing as a medium not yet exhausted. WEBSITE INSTAGRAM PREVIOUS BRAND NEXT BRAND

  • Messe Frankfurt | FashionCouncil

    Messe Frankfurt Mit rund 60 internationalen Events unter dem Dach des „Texpertise Network“ ist die Messe Frankfurt internationaler Marktführer für Textilmessen und erreicht im Jahr rund 23.000 Aussteller und 600.000 Besucher weltweit. Im Fokus steht die gesamte textile Wertschöpfungskette: von Bekleidungsstoffen, über Mode, Wohntextilien und technische Textilien bis zur Textilverarbeitung und -pflege. Ein zentrales Thema ist Nachhaltigkeit. Zusammen mit der Conscious Fashion Campaign und dem United Nations Office for Partnerships unterstützen wir die Nachhaltigen Entwicklungsziele. privacy@messefrankfurt.com https://texpertisenetwork.messefrankfurt.com/frankfurt/de. Close Close

  • BFW Interview-Special - im Gespräch mit Chidozie Obasi, Digital Features Director LE MILE Magazine: "Über technisches Können, Innovation und Kreativität"

    11. Juli 2023 Auf was freust Du Dich am meisten zur kommenden Berlin Fashion Week? Ich bin begeistert von der großen Bandbreite an kreativen Köpfen, die auf dem Programm stehen, und von der Art und Weise, wie sie technisches Können, Innovation und Kreativität immer wieder auf sublime Weise miteinander verbinden. Was macht Berlin als Modestadt für Dich einzigartig? Die underground, urbane Atmosphäre, die man atmet, wenn man durch die Straßen geht. Welche Designer:innen oder Modeschauen sind Dir bei Deinem letzten Besuch der Berlin Fashion Week besonders aufgefallen? Was hat sie unvergesslich gemacht? Ich glaube, SF1OG und Litkovska sind die beiden Shows, die mir am meisten in Erinnerung geblieben sind, weil sie bemerkenswert waren. Beide boten eine Fülle von Emotionen und eine perfekte künstlerische Umsetzung - von den Veranstaltungsorten über die ergreifenden Soundtracks bis hin zu den Kollektionen und dem Casting. Diese Marken drücken der deutschen Modelandschaft ihren Stempel auf, und es ist wirklich aufregend, wenn junge Designer:innen Kleidung entwerfen, die eine unverwechselbare Identität hat. Fallen Dir in der Berliner Modeszene besondere Elemente auf, die sich von denen anderer Fashion Weeks unterscheiden? Es versteht sich von selbst, dass die freie Meinungsäußerung ein großes Plus der Berliner Modeszene ist und sie unglaublich interessant macht. Wie würdest Du die Atmosphäre und Energie der Berlin Fashion Week beschreiben? Eklektisch, innovativ, stimmungsaufhellend. Das Interview mit Chidozie Obasi, Digital Features Director LE MILE Magazin, findest Du auch auf der Website der Berlin Fashion Week unter folgendem Link . Wir bedanken uns bei Chidozie Obasi für das Gespräch. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Sander Cornilly INFOS ANFRAGEN bfw[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.lemilemagazine.com/ https://fashionweek.berlin/ MITGLIEDER PREVIOUS NEXT Interview BFW Interview-Special - im Gespräch mit Chidozie Obasi, Digital Features Director LE MILE Magazine: "Über technisches Können, Innovation und Kreativität"

  • Kasia Kucharska

    Studio Kasia Kucharska is a Berlin-based brand that fuses architecture and fashion into wearable works of art. The starting point of her work is historical lace and her desire to translate traditional craftsmanship into new and sustainable technologies. With a focus on new ways of making garments and a special attention to sustainable and conscious manufacturing techniques, they are pushing the boundaries of conventional fashion design. Lookbook PDF Website Kasia Kucharska Studio Kasia Kucharska is a Berlin-based brand that fuses architecture and fashion into wearable works of art. The starting point of her work is historical lace and her desire to translate traditional craftsmanship into new and sustainable technologies. With a focus on new ways of making garments and a special attention to sustainable and conscious manufacturing techniques, they are pushing the boundaries of conventional fashion design. mail@kasiakucharska.com Fashion Forward Network

  • NEWS: Jetzt bewerben – eBay Circular Fashion Fund geht in die nächste Runde

    NEWS: Jetzt bewerben – eBay Circular Fashion Fund geht in die nächste Runde Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER Manuel Almeida Vergara E-MAIL presse@fashion-council-germany.org TELEFON +49 30 994 0489 – 53 WEBSITE/S https://pages.ebay.com/circularfashionfund/ DOWNLOAD PM Download Berlin, 09. Februar 2026: Die Lebensdauer von Kleidungsstücken verlängern, Textilabfälle reduzieren, einen positiven Beitrag hin zu einer ökologisch sinnvolleren Modeindustrie leisten – das sind die übergeordneten Ziele des Circular Fashion Fund. Im Rahmen der Initiative von eBay, offizieller Partner des Fashion Council Germany, wurden seit der ersten Ausgabe im Jahr 2022 mehr als 25 Unternehmen mit entsprechenden Mentorings und Fördermitteln unterstützt. Nun geht der Circular Fashion Fund in seine vierte Runde – und fällt in diesem Jahr größer aus denn je: Waren bisher Mode-Startups aus den vier Märkten Deutschland, Großbritannien, Australien und USA zur Bewerbung aufgerufen, wird der Wettbewerb 2026 auf alle EU-Länder sowie Kanada und die Schweiz ausgeweitet. Somit begibt sich eBay auf eine weltumspannende Suche nach innovativen Konzepten im Sinne einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft. Acht ausgewählten Unternehmen werden jeweils 50.000 US-Dollar Fördermittel sowie zielgerichtete Mentoringprogramme bereitgestellt; ein Startup wird überdies zum Global Winner des Funds ernannt und bekommt mithin die Option auf eine zusätzliche Investition in Höhe von 300.000 US-Dollar von eBay Ventures. Damit beläuft sich die globale Gesamtfinanzierung des Programms auf 1,9 Millionen US-Dollar bis Ende 2026. In der vergangenen Ausgabe war das kalifornische Unternehmen Refiberd , das KI zur Identifizierung von Faserzusammensetzungen einsetzt und so eine hochpräzise Sortierung für das Textilrecycling ermöglicht, zum Global Winner ernannt worden. Als deutscher Sieger war das Upcycling-Brand MOOT aus dem Wettbewerb 2025 hervorgegangen. In diesem Jahr umfasst die Fachjury, die Konzepte sichtet und Gewinner:innen ermittelt, Marianne Perkovic, Chairwoman des Australian Fashion Council, Scott Lipinski, CEO des Fashion Council Germany und Chairman der European Fashion Alliance, Steven Kolb, CEO des Council of Fashion Designers of America sowie Sarika Bajaj, Co-Gründerin des letztjährigen Global-Winner-Unternehmens Refiberd. Bewerbungen sind bis zum 8. März 2026 möglich unter pages.ebay.com/circularfashionfund PREVIOUS NEXT

  • William Fan: Modedesign in Zeiten von Corona

    30. Apr. 2020 FCG: Wie geht es dir und deinem Label momentan? William Fan: Mir und meinem Team geht es gut. Wir haben uns Zuhause eingerichtet und uns verbindet die digitale Welt. Aber ich vermisse den direkten Kontakt — das ist gerade ein Lernprozess, der mir zeigt wie gerne ich mit Menschen zusammenarbeite. FCG: Wie nimmst du derzeit die Welt wahr? William Fan: Die Nachrichten sind das Fenster zur Außenwelt und es ist spanned zu beobachten, wie die verschiedenen Kulturen und Länder in solchen Zeiten handeln. Es ist eine unglaubliche Situation, in der alle Menschen gleich verletzlich sind — egal woher du kommst, welches Geschlecht du hast und was dein sozialer Status ist. Ich fühle mich sehr privilegiert in Deutschland zu sein.Gleichzeitig ist das eine riesige Chance für die Bewusstseinswerdung: Was ist wichtig und für was möchte ich stehen? Es gibt mir, aber auch der Gesellschaft den Raum, die eigenen Gedanken und Prioritäten zu überdenken. FCG: Zu welcher Erkenntnis führt dich das? William Fan: Ich nehme mir für Projekte eigentlich schon immer Zeit und Raum diese reifen zu lassen. Jetzt, wo einem die Zeit sozusagen „geschenkt“ wird, merke ich nochmal stärker, dass man sich noch mehr davon nehmen sollte. Gute Ideen und Design brauchen Zeit um zu wachsen. Zeit ist kostbar und sie sollte bewusst und sorgfältig genutzt werden. FCG: Hast du einen Wunsch für die Zeit nach Corona? William Fan: Ich würde mir wünschen, dass das aktuell diskutierte und gelebte Bewusstsein für die Mitmenschlichkeit in einer Gesellschaft auch über die Krise hinaus bestehen bleibt. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Lydia Kleiber INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://williamfan.com/index.php/ MITGLIEDER William Fan PREVIOUS NEXT Interview William Fan: Modedesign in Zeiten von Corona

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