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  • BALLETSHOFER | FashionCouncil

    FCG/VOGUE FASHION FUND Initiatives Finalist BALLETSHOFER BALLETSHOFER is a German-based fashion brand taking a multidisciplinary approach to bring sportswear elements to traditional tailoring, capturing timeless elegance through a modern-day lens. The label demonstrates a profound understanding of how to bridge the gap between past and present to create a perfect symbiosis. The collections are defined by Alan Balletshofer’s juxtaposing design and attention to detail, with an emphasis on tailoring and an eclectic use of materials and fabrics. The brand combines tailored craftsmanship with contemporary urban styles, utilizing elegant Italian Circular Fabric certified materials to ensure both sustainability and quality. This fusion of precise tailoring and streetwear influences results in garments that are refined, versatile, and aligned with the needs of today’s discerning consumers. Website Lookbook PDF ABOUT THE INITIATIVE Vogue Germany and Fashion Council Germany are launching the second edition of the German Fashion Fund. As part of the FCG/VOGUE FASHION FUND competition, young design talents with an innovative and creative approach are being sought. The winner will receive prize money of €50,000, provided by KIKO MILANO, along with additional benefits. These include editorial coverage in Vogue Germany, a fashion show during Berlin Fashion Week in July 2026—funded by the Berlin Senate Department for Economics, Energy and Public Enterprises—as well as various communication services by Condé Nast and Fashion Council Germany, an exclusive business mentoring program, and a complimentary five-year membership in Fashion Council Germany. ALL INFORMATION PANELIST OVERVIEW Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 SCHEDULE Gluten-Free Vegan Vegetarian Sugar-Free Plant-Based Nut-Free CHECK OUT THE LAST EDITION The upcoming schedule will be published soon Coming soon! Menu Close

  • Konferenz: Status Deutscher Mode

    19. Jan. 2021 Der Fashion Council Germany e. V. präsentiert die erste Studie zum „Status Deutscher Mode“ und verkündet die Modekonferenz „The New Bauhaus – Werkstatt der Zukunft“. Im Rahmen der Studien-Erstpräsentation zum „Status Deutscher Mode“, veranstaltete der Fashion Council Germany e. V. eine dreistündige Konferenz mit relevanten Stakeholdern aus Mode und Politik. Hier verkündete die Interessenvertretung der deutschen Modeindustrie eine zentrale Konsequenz aus den Studienergebnissen gezogen zu haben: ein neues zukunftsweisendes Format. Sehen Sie sich hier unsere Talks an Visionen | Tristan Horx Creative Industries | Bernd Weismann (BMWi) Green Deal | Bianca Lang & Christian Ehler (EU Parlament) Global Agenda | Bianca Lang & Eva Kruse (Global Fashion Agenda) Our Cities | Sabine Spieler, Dieter Holzer & John Cloppenburg (Marc o' Polo, P&C) Technical Innovation Germany | Tim Dörpmund, Elgar Straub & Olaf Schmidt (VDMA, Messe Frankfurt) Whats different? | Christiane Arp, Lutz Hülle, Tina Lutz & Nina Knaudt (Lutz Hülle, Lutz Morris, Rianna+Nina) Fashion where to go | Bianca Lang & Marco Götz (Drykorn) Collaborate the future | Tim Dörpmund & Donald Schneider (Donald Schneider Studios) Codes for tomorrow | Patrice Bouédibéla, Philipp Westermeyer & Thorsten Koenig Creative Industries | Sabine Spieler, Marie-Louise Berg & Florian Drücke Präsentation der Studieninhalte →Download Studie Der Fashion Council Germany wählte als Format für die Erstpräsentation seiner Studie zum „Status Deutscher Mode“ eine dreistündige digitale Konferenz. Neben der Vorstellung der Studieninhalte und -Erkenntnisse, standen außerdem diverse Panel-Talks zu den Themen Green Deal, Technologie-Standort Deutschland, sowie die Zukunft der (deutschen) Mode auf der Agenda. Teilnehmer:innen der digitalen Podiumsgespräche waren u.a. Eva Kruse (Geschäftsführerin, Global Fashion Agenda), Dr. Christian Ehler (Mitglied des EU-Parlaments), Christiane Arp (Präsidentin, Fashion Council Germany), Lutz Hülle (Gründer & Designer, LUTZ HUELLE), Dieter Holzer (Geschäftsführer, Marc O‘Polo), John Cloppenburg (Mitglied der Unternehmensleitung Peek & Cloppenburg), Marco Götz (Geschäftsführer, Drykorn), Nina Knaudt (Geschäftsführerin, Rianna+Nina), Patrice Bouédibéla (Moderator & Redakteur), Philipp Westermeyer (Gründer, OMR – Online Marketing Rockstars), Tina Lutz (Gründerin & Designerin, Lutz Morris) und Tristan Horx (Trend- und Zukunftsforscher). Einige der Stimmen aus der Konferenz: „Die Studie zum Status Deutscher Mode ist für die Wahrnehmung der Branche von besonderer Relevanz. Denn erstmals scheint die Industrie politisch und wirtschaftlich wahr- und ernstgenommen zu werden. Zwar war die deutsche Mode ökonomisch immer schon sehr stark, wurde aber dennoch nicht als Wirtschaftssektor verstanden. Somit hat uns die Studie geholfen Erfolge und Möglichkeiten der Branche zu quantifizieren und zeigt insbesondere eins: Die deutsche Modeindustrie muss künftig stärker gefördert werden!“ (Dr. Christian Ehler, Mitglied EU-Parlament) „Im Rahmen unserer Szenarioanalysen haben wir einen Trend erkannt, der zunehmend an Bedeutung gewinnt: der Trend der Lokalität. Das globale Projekt ist damit dennoch nicht gescheitert. Vielmehr weist diese Entwicklung darauf hin, dass wir uns in einem Zeitalter befinden, in dem die Technologie Grenzen verschwimmen lässt. So können wir heute zugleich lokal verankert und global verbunden sein.“ (Tristan Horx, Trendforscher Zukunftsinstitut) „Die heutige Modeindustrie hat eine zentrale Aufgabe: Sie muss ihren Kunden:innen zu verstehen geben, dass es cool ist weniger, gezielter und intelligenter zu konsumieren. Denn zwar wurde uns über mehrere Dekaden beigebracht, dass wir immer mehr und mehr brauchen – doch dieses Verhalten müssen wir spätestens jetzt ändern. Und genau hier kann man ansetzen und die Coronakrise als eine Art Chance sehen; als Chance für einen Neustart mit einem Verständnis für die Wertigkeit und Langlebigkeit von Kleidung.“ (Eva Kruse, Geschäftsführerin Global Fashion Agenda) „Aktuell befinden wir uns in einer beunruhigenden Situation. Mit einem Lockdown, der zwar nötig ist, zugleich aber auch den stationären Handel enorm bedroht, wird es einige Anstrengungen erfordern, um die Situation gemeinsam zu lösen. Es wird Hilfe benötigt werden, um diesen stationären Handel, der für das Soziotop einer Innenstadt unabdingbar ist, zu retten und zukunftsfähig auszubauen.“ (Dieter Holzer, Geschäftsführer Marc O’Polo) „Ich glaube, dass der stationäre Einzelhandel eine wichtige Rolle spielt. Und das nicht nur in Bezug auf die Entwicklung der Innenstädte, sondern auch in Hinsicht auf einen sozialen und humanen Aspekt. Denn es wird wieder eine Zeit geben, in der das soziale Miteinander von besonderer Relevanz sein wird.“ (John Cloppenburg, Mitglied der Unternehmensleitung Peek & Cloppenburg) „Einen Marketing-Trend, den ich bezeichnend finde, ist die Zusammenarbeit von Sportartikel-Herstellern wie etwa Adidas oder Puma mit Meinungsführern:innen aus der Musikindustrie. Damit richten sich einzelne Marken nämlich nicht nur nach Personen aus, sondern machen von diesen auch ihr gesamtes Image abhängig. Und können darüber hinaus auch ein riesiges Netzwerk für sich gewinnen.“ (Philipp Westermeyer, Gründer OMR – Online Marketing Rockstars) Über die Studie Das Projekt Status Deutscher Mode wurde von dem renommierten Institut Oxford Economics durchgeführt und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. Partner des Projekts sind der VDMA Textile Care, Fabric and Leather Technologies und der GermanFashion Modeverband Deutschland e.V. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN INFOS ANFRAGEN WEBSITE/S MITGLIEDER PREVIOUS NEXT News Konferenz: Status Deutscher Mode

  • Fashion Council Germany als strategischer Partner: eBay startet Circular Fashion Fund erstmalig in Deutschland

    16. Okt. 2024 Nach zwei erfolgreichen Auflagen in Großbritannien erweitert eBay sein Engagement für nachhaltigere Mode und bringt den Circular Fashion Fund zum zweiten Mal nach Australien und erstmals nach Deutschland und in die USA. In Zusammenarbeit mit dem Fashion Council Germany (FCG) setzt sich eBay mit dem Wettbewerb dafür ein, innovative Ideen zu fördern, die die Modebranche in Richtung Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft transformieren sollen. Bewerben können sich neben jungen Designer:innen und etablierten Brands auch Start-ups sowie Tech-Unternehmen, die eine Idee haben, wie sie die Modebranche nachhaltig beeinflussen können. In Deutschland werden insgesamt 100.000 Euro als Preisgeld vergeben, welches auf drei Gewinner:innen verteilt wird: Der erste Platz ist mit 50.000 Euro dotiert, der zweite und dritte Platz mit jeweils 25.000 Euro. Neben dem finanziellen Anreiz bietet der Circular Fashion Fund den Preisträger:innen zusätzlich ein umfassendes Mentoringprogramm. Durch individuelle Unterstützung und branchenspezifisches Fachwissen sollen die ausgezeichneten Ideen langfristig und verantwortungsbewusst weiterentwickelt werden. Zum ersten Mal findet der Circular Fashion Fund von eBay in allen vier Ländern simultan statt. Als Besonderheit erhalten die Gewinner:innen die Möglichkeit einer weiteren internationalen Wettbewerbsstufe. In einer zweiten Bewerbungsphase wird aus ihnen ein:e länderübergreifende:r Gewinner:in gekürt, welche:r zusätzlich zum ursprünglichen Preisgeld weitere 300.000 US-Dollar erhält. Die Jury legt bei der Bewertung der eingereichten Projekte besonderen Wert auf vier Schlüsselbereiche: Innovation, Kreislaufwirtschaft, Skalierbarkeit und Nachhaltigkeit. Die zehn vielversprechendsten Unternehmen oder Projekte werden zu einem Pitch vor einer hochkarätigen Jury eingeladen, die sich aus führenden Branchenexpert:innen zusammensetzt. Zu den Jury-Mitgliedern zählen: Eirik Frøyland Rime (Founder & CEO, Tise), Eva McGeorge (Head of Marketing & Communication, Lenzing), Henri Jaanimägl (Global Head of eBay Ventures), Julia Kirschner (Impact & Innovation Director, Armedangels), Kirsten Siegler (Co-Founder & Managing Director, vbc Agency), Kirsty Keoghan (General Manager Global Fashion, eBay), Mandy Krüger (Head of Fashion, eBay Deutschland), Scott Lipinski (CEO, FCG), Silke Friedrich (Herausgebering Berliner Zeitung) und Prof. Dr. Thomas Gries (RWTH Aachen). Sie vereinen umfassendes Wissen aus den Bereichen Mode, Technologie und Nachhaltigkeit, um sicherzustellen, dass die innovativsten und wirkungsvollsten Konzepte gefördert werden. Scott Lipinski, CEO des Fashion Council Germany, unterstreicht die Bedeutung der Initiative: „ Wir freuen uns sehr, als Partner von eBay Teil dieses wegweisenden Projekts zu sein und so einen weiteren Schritt in Richtung einer nachhaltigen Modeindustrie zu gehen. Es ist besonders wichtig, dass Industriegrößen wie eBay den dringend notwendigen Wandel in der Modebranche anerkennen und bereit sind, innovative Ideen von jungen Designer:innen und Brands zu unterstützen.“ „ Der Circular Fashion Fund ist ein Katalysator für die Zusammenarbeit, indem er die globale Größe und Expertise etablierter Unternehmen wie eBay mit der Kreativität und Innovationskraft der Start-ups kombiniert. Wir helfen nicht nur dabei, Kreislauflösungen zu skalieren, sondern bringen auch sachkundige und angesehene Expert:innen der Branche zusammen. Gemeinsam haben wir einen positiven Einfluss auf die Kreislaufwirtschaft und gestalten die Zukunft der Mode wirklich neu.”, betont Kirsty Keoghan, General Manager Global Fashion bei eBay. Der Circular Fashion Fund zielt darauf ab, neue Technologien und Dienstleistungen auf den Markt zu bringen, die nicht nur das Potenzial haben, die Modeindustrie nachhaltig zu verändern, sondern auch einen echten Beitrag zur Förderung der Kreislaufwirtschaft leisten. Bewerbungen können ab jetzt bis zum 15. November HIER eingereicht werden. Details zu den Teilnahmebedingungen unter: https://pages.ebay.de/circular-fashion-terms/ AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Fenja Niechoj INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.ebay.de/sml/circular-fashion-innovation-fund-apply https://pages.ebay.de/circular-fashion-terms/ MITGLIEDER PREVIOUS NEXT News Fashion Council Germany als strategischer Partner: eBay startet Circular Fashion Fund erstmalig in Deutschland

  • Streetstyle Fotowettbewerb: Das ist die Jury für die Saison AW26

    27. Jan. 2026 Zur kommenden AW26 Saison der Berlin Fashion Week findet die Streetstyle Photography Competition erneut statt. Gemeinsam mit dem Fräulein Magazin freuen wir uns, die Jury für den Fotowettbewerb vorzustellen: Anki Riedl (Editor-in-Chief, Fräulein Magazin), Inga Klaassen (Creative, Kommunikationsmanagerin), Neslihan Degerli (Stylistin, Kreativdirektorin und Gründerin von avecnousberlin), Nina Suess (Content Creator) und Per Appelgren (Modefotograf). Mit ihren vielfältigen Erfahrungen und individuellen Perspektiven stehen sie für den mutigen und innovativen Geist der Berliner Modeszene. Die Jury wählt das nächste aufstrebende Fototalent aus, das die Chance erhält, in der kommenden Saison als offizielle:r Fotograf:in bei der Berlin Fashion Week dabei zu sein. 30. Januar 2026: Submission geöffnet 10. Februar 2026: Submission geschlossen Ende Februar 2026: Bekanntgabe der Gewinner:innen HIER könnt Ihr Euch Bewerben. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Marie Zimmermann INFOS ANFRAGEN coordination[at]fashionweek.berlin WEBSITE/S https://www.fashion-council-germany.org/street-style-photgraphy-competition https://fashionweek.berlin/index.html MITGLIEDER PREVIOUS NEXT Berlin Fashion Week Streetstyle Fotowettbewerb: Das ist die Jury für die Saison AW26

  • NEWS: Mode für Alle. Mehr B2B, mehr B2C: Nach der SS27-Edition zieht die Berlin Fashion Week eine positive Bilanz

    NEWS: Mode für Alle. Mehr B2B, mehr B2C: Nach der SS27-Edition zieht die Berlin Fashion Week eine positive Bilanz Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER Manuel Almeida Vergara E-MAIL press[at]fashion-council-germany.org TELEFON +49 30 994 0489 – 53 WEBSITE/S https://fashionweek.berlin/berlin-fashion-week.html DOWNLOAD PM Download Die Bilanz der SS27-Edition unterstreicht das stetige, gesunde Wachstum der Berlin Fashion Week: Zwischen dem 2. und dem 5. Juli trugen insgesamt 53 Modenschauen und 62 Side Events die Arbeiten der Designer:innen tief in die Stadtmitte hinein und zugleich bis an ihre Grenzen – von Weißensee bis Westend, von Tiergarten bis Tempelhof, von Friedrichshain bis Friedrichsfelde. Damit fiel der offizielle Kalender in dieser Saison noch einmal üppiger aus als zur AW26-Edition im Februar, bei der 42 Modenschauen und 52 Side Events gelistet waren – ein Anstieg um jeweils zehn exklusive Termine in beiden Kategorien. Das Programm des offiziellen Kalenders wurde in dieser Saison unter anderem von Vertreter:innen internationaler Fachmedien wie Vogue Runway , Business of Fashion , FashionUnited , WWD Japan oder Dazed Korea und Stores wie Printemps , Isetan Mitsukoshi , H.Lorenzo , Antonioli oder United Arrows wahrgenommen. Als Gäste des offiziellen Hospitality Programms der Berlin Fashion Week haben sie schon jetzt Interesse an einer erneuten Teilnahme für die kommende Saison signalisiert. Ein besonders starkes Wachstum ist vor allem im Bereich der öffentlichen Modeevents zu verzeichnen: 153 Veranstaltungen – von Pop-Up-Shops über Store Events bis zu Ausstellungen und Performances – wurden auf einer eigens eingerichteten Plattform gelistet. Das entspricht einem Wachstum von knapp 90 Prozent im B2C-Bereich, nachdem in der vergangenen Saison über www.studio2retail.berlin noch 82 Events registriert worden waren. Das Interesse, im Rahmen der Berlin Fashion Week eine Veranstaltung zu realisieren oder Mode als Besucher:in zu erleben, wächst spürbar. Damit steigt nicht nur die öffentliche Wahrnehmung der teilnehmenden Designer:innen, Marken und Einzelhändler erheblich. Die Berlin Fashion Week, die sich als breitenwirksame und publikumsorientierte Großveranstaltung versteht, wird zugleich ihrem eigenen Leitthema gerecht: „The responsible movement of freedom, inclusion, and creativity“. Wir danken allen Partnern der Berlin Fashion Week für die Unterstützung: Epic Drive für den exklusiven Chauffeurservice, der das Fachpublikum komfortabel und sicher von Termin zu Termin brachte; das Hotel Zoo Berlin für die Bereitstellung stilvoller Räume für Events und auch für die Unterbringung unserer internationalen Gäste; Lefty für die Unterstützung als Influencer-Marketing-Plattform, Martini für kühle Drinks und Airbnb für die ganz neue Partnerschaft mit der Berlin Fashion Week. Das gesamte Bildmaterial steht im offiziellen Media Hub zum Download zur Verfügung. Hier finden Sie weitere Informationen zu Shows und Präsentationen, zum Rahmenprogramm und den internationalen Gästen. Die nächste Berlin Fashion Week findet vom 29. Januar bis 1. Februar 2027 statt. PREVIOUS NEXT

  • NEWS: Fashion Council Germany und Berliner Sparkasse laden zum Closing Cocktail – Finalist:innen des FCG/VOGUE Fashion Fund bekanntgegeben

    NEWS: Fashion Council Germany und Berliner Sparkasse laden zum Closing Cocktail – Finalist:innen des FCG/VOGUE Fashion Fund bekanntgegeben Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER Manuel Almeida Vergara E-MAIL presse@fashion-council-germany.org TELEFON +49 30 994 0489 – 53 WEBSITE/S DOWNLOAD PM Download Berlin, 03. Februar 2026: Vier intensive Tage voller Modenschauen, kreativer Präsentationen und inspirierender Begegnungen liegen hinter uns – am Montagabend gipfelte die aktuelle Ausgabe der Berlin Fashion Week in einem stilvollen Closing Cocktail. Die offizielle Abschlussveranstaltung der Woche, ausgerichtet vom Fashion Council Germany (FCG) gemeinsam mit der Berliner Sparkasse , brachte Designer:innen, internationale Gäste, Medienvertreter:innen – kurzum zahlreiche Stimmen der Branche zusammen, um die Highlights der Woche in stilvoller Atmosphäre gebührend zu feiern. Christiane Arp, Vorstandsvorsitzende des FCG, zog ein positives Fazit: „ Junge Talent brauchen Bühnen - und sie brauchen Zeit. Beides geben wir ihnen mit der Berlin Fashion Week: Die Designer:innen, die sich hier präsentieren, wachsen mit jeder Saison, mit jeder Modenschau. Deswegen freue ich mich besonders, dass die Gäste immer wieder kommen – dass sie neugierig bleiben auf das, was hier passiert. Die Berlin Fashion Week wird zu einer internationalen Community.“ Ein besonderes Highlight des Abends war die Bekanntgabe der Finalist:innen des FCG/VOGUE Fashion Fund , einer gemeinsamen Initiative des Fashion Council Germany und Vogue Germany. Aus einer Vielzahl an Bewerbungen wurden sieben Brands ausgewählt, die mit ihrer kreativen Vision und handwerklichen Qualität überzeugten: Balletshofer , Gerrit Jacob , GmbH , Haderlump Atelier Berlin , Kitschy Couture , Laura Gerte und Lou de Bètoly . Das Siegerlabel wird im März 2026 gekürt und anschließend seine neue Kollektion im Sommer auf der Berlin Fashion Week im Rahmen einer eigenen Modenschau präsentieren. Die Finalist:innen wurden durch eine hochkarätig besetzte Jury ausgewählt: Christiane Arp (Vorstandsvorsitzende, Fashion Council Germany), Mumi Haiati (CEO & Founder, Reference Studios), Scott Lipinski (CEO, Fashion Council Germany), Katrin Schneider (Marketing Director DE/CH, KIKO Milano), Kerstin Weng (Head of Editorial Content, Vogue Germany) sowie Patrick Pendiuk (Fashion Features Director, Vogue Germany). Scott Lipinski betonte: „Die Auswahl der Finalist:innen spiegelt die große Vielfalt und Innovationskraft wider, die Deutschland zu bieten hat. Jede Marke bringt eine eigene Handschrift, eigene Ideen und ganz unterschiedliche Ansätze mit. Es ist inspirierend zu sehen, wie diese Talente unsere Modeszene prägen.“ „ Bei der Auswahl der sieben Finalist:innen waren wir uns schnell einig. Beeindruckt haben vor allem die große stilistische Bandbreite und die außerordentliche Qualität der sieben Labels. Sie spiegeln wider, wie gut und wie vielfältig sich die Mode in Deutschland entwickelt. Das freut uns als Jury natürlich besonders”, fügte Kerstin Weng hinzu. Der Fund wurde 2024 vom Fashion Council Germany und Vogue Germany nach Deutschland gebracht, um vielversprechende Modedesigner:innen und Labels in Deutschland gezielt zu fördern. Dabei liegt der Fokus vor allem auf Designer:innen, die besonders innovative Ansätze verfolgen. Als erste Preisträgerin ging 2025 die Berliner Designerin Kasia Kucharska aus der Initiative hervor. Teilnahmeberechtigt am Wettbewerb des FCG/VOGUE Fashion Fund sind Modedesigner:innen und Labels mit Sitz in Deutschland, die seit mindestens zwei und höchstens 15 Jahren bestehen. Partner der Initiative sind die Beautybrand KIKO Milano, die das Preisgeld von 50.000 Euro beisteuert sowie als Make-up-Partner bei der Winner-Show agiert, sowie die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, die die Modenschau des Winner-Labels unterstützt. PREVIOUS NEXT

  • NEWS: Deutsche Mode auf Expansionskurs: Delegationsreise nach Tokio baut Brücken zum japanischen Markt

    NEWS: Deutsche Mode auf Expansionskurs: Delegationsreise nach Tokio baut Brücken zum japanischen Markt Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER Sander Cornilly E-MAIL sander.cornilly[at]fashion-council-germany.org TELEFON +49 30 994 0489 55 WEBSITE/S https://www.berlinfashioninternational.com/ DOWNLOAD PM Download Tokio/Berlin, 23. März 2026: Zwölf Brands, fünf Tage Tokio: Zum zweiten Mal hat uns eine Delegationsreise vom 16. bis 20. März 2026 in die japanische Hauptstadt geführt – mit mehr Marken als zuvor, einem dichten Programm und erneut wachsender Resonanz. Die Reise fand im Rahmen von Berlin Fashion X International statt, dem Internationalisierungsprojekt des Fashion Council Germany (FCG) , das von der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe unterstützt wird und Modemarken beim Ausbau ihrer internationalen Präsenz begleitet. Teil der Delegation waren dieses Mal die Labels BALLETSHOFER , clara colette miramon , MALAIKARAISS , Milk of Lime , NATALIE GRASSI Jewelry , NATASCHA VON HIRSCHHAUSEN , RICHERT BEIL , SIA ARNIKA , Société Angélique , KASIA KUCHARSKA , UNVAIN Studios und WILLIAM FAN . Neben Einblicken in den japanischen Markt bot die Reise vor allem Raum für Austausch und Vernetzung. So präsentierten die Brands ihre Kollektionen einem Fachpublikum aus Einkäufern renommierter Geschäfte sowie Medienvertretern – und knüpften dabei Kontakte, die weit über die Tage in Tokio hinausreichen. „Es ist immer wieder inspirierend, neue Kulturen kennenzulernen, insbesondere im kreativen und geschäftlichen Kontext. Die Workshops sind dabei besonders wertvoll, da sie nicht nur kulturelle Einblicke ermöglichen, sondern auch ein besseres Verständnis dafür vermitteln, wie der jeweilige Markt funktioniert“ , so William Fan, der bereits zuvor an Delegationsreisen des FCG teilgenommen hatte. „Ich sehe großes Potenzial im japanischen Markt, da viele gemeinsame Werte bestehen und auch stilistisch eine starke Verbindung erkennbar ist.“ Den Auftakt der Delegationsreise bildete am 16. März ein Empfang in der Residenz der Deutschen Botschaft in Tokio Im Rahmen des „Berlin Fashion Showcase“, das von der Deutschen Botschaft in Tokio gemeinsam mit uns und in Zusammenarbeit mit der PR-Agentur Call Hanna organisiert wurde, stellten die zwölf Marken ihre Arbeiten in Form einer kuratierten Ausstellung vor. Botschafterin Petra Sigmund begrüßte dazu Gäste aus Handel, Medien und Kultur und betonte die Bedeutung des Austauschs und der kreativen Zusammenarbeit zwischen Berlin und Tokio. Auch der Berliner Staatssekretär für Wirtschaft, Michael Biel, und die FCG-Vorstandsvorsitzende, Christiane Arp, beide ebenso Teil der Delegation, unterstrichen in ihren Reden die Rolle der Mode als Brücke zwischen Kulturen und Städten. Ein weiteres Highlight war der Berlin Showroom im Tokioter Modeviertel Omotesando, der vom 18. bis 19. März stattfand und mit der Agentur North Liberty realisiert wurde. Der Showroom empfing unter anderem Einkäufer:innen von Isetan Shinjuku, Takashimaya, GR8, UNITED ARROWS, THE ELEPHANT, ESTNATION, Redakteur:innen von WWD Japan, Elle Japan, FashionSnap und Hypebeast sowie Stylist:innen und Modeagenturen. Das begleitende Fachprogramm der Delegationsreise bereitete die teilnehmenden Labels gezielt auf den japanischen Markt vor: Culture Sessions mit Ashley Ogawa-Clarke (Vogue Runway) und Philippe Terrien (TFC) vermittelten Grundlagen der japanischen Geschäftskultur; Store Visits bei Isetan Shinjuku, Takashimaya Shinjuku und Parco Shibuya vertieften das Verständnis für den lokalen Einzelhandel; ein Denim Workshop bei Japan Blue Co. Ltd. bot Einblicke in die japanische Textiltradition. Darüber hinaus vermittelte ein Workshop mit WWD Japan den Marken fundierte Kenntnisse über die lokale Pressearbeit, während ein Treffen mit dem japanischen Mode- und Vertriebsexperten Yasunori Chahara im Wanderlust Showroom weitere wertvolle Einblicke in den Markt und den Einzelhandel bot. Einen besonderen Höhepunkt bildete außerdem der Besuch im Atelier des Avantgarde-Labels John Lawrence Sullivan: Designer Arashi Yanagawa, der seine Mode zuletzt auch auf der Berlin Fashion Week präsentiert hatte, empfing die Gruppe in seinem Flagship-Store im Tokioter Bezirk Nakam und sprach über die japanische Modeszene, seine Inspirationen und seine Vision. Die nächste Delegationsreise führt vom 30. August bis 4. September 2026 nach Seoul, Südkorea. Interessierte Labels können sich AB SOFORT HIER bis zum 23. April bewerben. PREVIOUS NEXT

  • Berlin Showroom vom 01.09. bis 03.09. in Seoul

    21. Aug. 2025 Im Rahmen der Berlin Fashion X International -Delegationsreise nach Seoul präsentieren zwölf ausgewählte Designer:innen erstmals ihre Kollektionen im Berlin Showroom . Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Label MCM im MCM Born Store im Stadtteil Gangnam und im Rahmen der Seoul Fashion Week. Ziel ist es, die Sichtbarkeit deutscher Mode im koreanischen Marktumfeld zu stärken und neue internationale Geschäftsmöglichkeiten für die teilnehmenden Marken zu schaffen. Der Berlin Showroom bietet den Designer:innen eine exklusive Plattform, um ihre Arbeiten einem internationalen Fachpublikum zu präsentieren. Eingeladen sind Vertreter:innen der Presse, Einkäufer:innen sowie Entscheidungsträger:innen der Modebranche. Den Auftakt bildet ein exklusives Opening Event am 1. September von 15:00 bis 18:00 Uhr, bei dem die Marken in direkten Austausch mit relevanten Akteur:innen der koreanischen Modeszene treten können. Am 2. und 3. September ist der Showroom jeweils von 10:00 bis 18: Uhr für Fachbesucher:innen und Presse geöffnet. Der Zugang sowohl zum Opening Event als auch zum Showroom erfolgt ausschließlich auf Einladung. Bei Interesse, meldet euch unter hello@fashion-council-germany.org . Mit dabei sind Balletshofer , Clara Colette Miramon , Danny Reinke , DAWN Denim , Gerrit Jacob , Haderlump Atelier Berlin , Isabella Rudzki , LUEDER , Richert Beil , Sia Arnika , Unvain Studios und William Fan . Berlin Fashion X International wird gefördert durch ein Landesprogramm, welches aus den EFRE-Mitteln und aus Mitteln des Landes Berlin finanziert wird. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Fenja Niechoj INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.berlinfashioninternational.com/ MITGLIEDER PREVIOUS NEXT News Berlin Showroom vom 01.09. bis 03.09. in Seoul

  • Get-Together FFW The New European Bauhaus Konferenz

    8. Juli 2021 Am 06.07.2021 fand unsere "The New European Bauhaus" Konferenz im Zuge der Frankfurt Fashion Week statt. Einen Tag zuvor sind die Gäste in Frankfurt eingetroffen und haben sich in der Villa Kennedy versammelt. Im Folgenden haben wir einige Impressionen des Get-Together zusammengestellt. Zudem sind die Ergebnisse der Konferenz nun online verfügbar. Link: https://www.neweuropeanbauhaus.fashion/results AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Lydia Kleiber INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER PREVIOUS NEXT News Get-Together FFW The New European Bauhaus Konferenz

  • Alena Berning

    PREVIOUS NEXT Alena Berning Project Manager Sustainability, Responsibility und Education Alena studierte Kommunikationswissenschaft und sammelte in einem interkulturell ausgerichteten Verein früh Erfahrungen mit projektbasierten Arbeitsweisen sowie organisatorischen Abläufen und Vermittlungsarbeit. Im anschließenden Studium im Bereich Kulturarbeit vertiefte sie ihre Kenntnisse im Projektmanagement und beschäftigte sich in verschiedenen Studienprojekten mit Nachhaltigkeit in der Mode- und Kreativindustrie, darunter ein Bildungsprojekt zur Sensibilisierung junger Menschen für deren Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft. Über ein Praktikum im Berlin Fashion Week Team fand Alena ihren Einstieg beim Fashion Council Germany und unterstützt seitdem regelmäßig das Hospitality-Team während der Berlin Fashion Week. Seit März 2026 ist sie als Project Managerin für Sustainability, Responsibility und Education beim Fashion Council Germany tätig. In dieser Rolle betreut sie u. a. das Bildungsprojekt „Generation Zukunft“, das Schüler:innen Einblicke in die Modeindustrie vermittelt. abe[a]fashion-council-germany.org +49 30 994 04 89 62

  • NEWS: Mode im Wandel: Dritte Ausgabe der Talk-Reihe ‘METAMORPHOSIS - dialogues about change’ von Fashion Council Germany und eBay Deutschland

    NEWS: Mode im Wandel: Dritte Ausgabe der Talk-Reihe ‘METAMORPHOSIS - dialogues about change’ von Fashion Council Germany und eBay Deutschland Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER Manuel Almeida Vergara E-MAIL press@fashion-council-germany.org TELEFON +49 30 994 0489 – 53 WEBSITE/S https://www.metamorphosistalks.com/ https://www.fashion-council-germany.org/about https://fashionweek.berlin/ueber-uns.html DOWNLOAD PM Download Berlin, 24. Juli 2025: Während der Berlin Fashion Week (30. Juni bis 3. Juli 2025) veranstalteten der Fashion Council Germany (FCG) und eBay Deutschland die dritte Ausgabe der Gesprächsreihe ‘METAMORPHOSIS – dialogues about change‘ im Kranzler X. Mehr als 750 Teilnehmer und rund 50 nationale und internationale Experten kamen zusammen, um aktuelle Themen rund um Mode, Technologie, Nachhaltigkeit und sozialen Wandel zu diskutieren. Als Pionier der Kreislaufwirtschaft brachte eBay Perspektiven zu nachhaltigem Handeln und Verbraucherverhalten in die Diskussionen ein. Das Programm bot an vier intensiven Tagen eine breite Palette an Keynotes, Podiumsdiskussionen und Interviews zu Themen wie Kreativität, Futurecraft, Kreislaufwirtschaft und Führung. ‘METAMORPHOSIS – dialogues about change‘ powered by eBay wurde durch die Unterstützung weiterer Partner ermöglicht: ISS KIND ISS sorgte mit vegetarischem Catering für das leibliche Wohl der Gäste, GYVYG steuerte Birkenwasser als Erfrischung bei. MARTINI und 1664 Blanc rundeten das Programm mit ihren erfrischenden Getränken ab. Am Abend setzten die Referenten den Dialog in entspannter Atmosphäre in den Restaurants Anna & Paul, Comedor, Österelli und Crackers fort. Für alle, die die Podiumsdiskussionen, Interviews und Keynotes nicht live verfolgen konnten, sind diese nun auf der METAMORPHOSIS-Website HIER verfügbar. PREVIOUS NEXT

  • Damur: Mode für Freigeister aus Berlin

    6. Apr. 2020 Seit 2015 macht Damur Shih-Shun Huang mit seinem Label #Damur GmbH von Berlin aus Mode für Freigeister. Klassische Bekleidungstechniken verbindet er mit neuen Methoden der Textilwissenschaft — und mit politisch-provokanten Statements, etwa für mehr Geschlechtergerechtigkeit oder gegen Rassismus. Für den gebürtigen Taiwanesen ist Mode immer auch eine Einladung zum Dialog. Mit dem Fashion Council Germany sprach er deshalb gerne über sein Label, die Berliner Kreativszene, modische Botschaften und die Fashionwelt in Zeiten von Corona. FCG: Du hast an der belgischen Modeschule La Cambre in Brüssel Modedesign studiert. Warum hat es dich 2012 von dort nach Berlin und nicht nach Paris gezogen? Damur: Ehrlich gesagt war ich dem Frankophonen etwas überdrüssig (lacht). In Berlin verbrachte ich eigentlich nur eine Woche Urlaub, hatte aber vorab schon provisorisch Bewerbungen verschickt und tatsächlich direkt einen Job bei einem Berliner Modelabel gefunden. FCG: Was reizt dich an der Stadt? Damur: In Berlin ist jeder Tag anders, keiner muss ein Leben führen wie jeder andere. Ich liebe den kreativen Vibe, die Verrücktheit — man findet sogar auf der Straße immer wen, mit dem man ein absurdes Gespräch führen kann, das inspiriert mich sehr. Dennoch habe ich ziemlich lange gebraucht, um anzukommen. Das Leben in der Berliner Kreativszene ist prekär, über die Runden kommen war oft schwer. Geschweige denn eine Wohnung zu finden, zumal ohne Deutschkenntnisse!Seit etwa zwei Jahren fühle ich mich wirklich angekommen, vermutlich auch, weil ich mit meinem Modelabel ein solides Fundament geschaffen habe und so unabhängiger bin. FCG: Dein Label #Damur GmbH gibt es seit 2015… Damur: … Und ich denke, es könnte so auch nur hier funktionieren. Meine Mode ist oftmals provokativ, ich setze auch politisch Statements. Berlin und die Menschen, die hier leben, sind da offener, befreiter als etwa in London, Paris oder Taipei, wo ich aufgewachsen bin. Modisch konnte ich hier ausbrechen. Und natürlich ist Berlin, anders als viele andere Großstädte, trotzdem nach wie vor günstiger, was der Kreativbranche entgegen kommt. FCG: Provokant und politisch trifft es gut — deine Kollektionen tragen Titel wie #iamslut oder #youaarenotblackenough . Damur: Und eine andere hieß #thisistrans . Die #iamslut Kollektion fiel genau in die #metoo -Debatte, die wir im Grunde unterstützen wollten; über den Kollektionstitel haben wir natürlich viel diskutiert, auch mit unseren Kundinnen und Kunden. Auf Social Media fragten wir unsere Follower, was sie davon halten würden. Ich mache mittlerweile Mens- und Womenswear, der Titel sollte als Slogan auf Shirts gedruckt werden, für beide Geschlechter. FCG: Was waren die Reaktionen? Damur: Für die Menswear fanden unsere Kunden das gut, für die Womenswear entfachte eine hitzige Debatte — eben weil slut als Schimpfwort nur für Frauen benutzt wird. Bis heute können sie leider nicht so frei mit ihrer Sexualität umgehen wie Männer, entweder gelten sie als „leicht zu haben“ oder „frigide“ — gegen Geschlechterungerechtigkeit wollen wir ankämpfen, für uns ist jeder gleich. Mit unseren Shirts wollten wir Frauen insofern die Chance geben, sich den Begriff anzueignen. Das empfanden dann viele Kundinnen als befreiend, was für mich das schönste war. Genau dafür mache ich meine Mode. FCG: Sollte Mode immer politisch sein? Damur: Generell kann ich da nur für mich sprechen: Für mich ist Mode ein starkes Ausdrucksmittel für die eigene Identität und eine Sprache, mit der man Botschaften und Gefühle vermitteln kann. Mode ist insofern eine Plattform zum Dialog. Allerdings eine, wo Aussagen auch mal mit mehr Witz oder softer vermittelt werden können. FCG: Inwiefern? Damur: Jeder kennt das doch, man sitzt mit Freunden oder Familie zum Dinner zusammen, irgendwann wird es politisch, das Gespräch heizt sich auf bis jemand wütend nach Hause geht. Meine Mode ist da eher wie ein Schlagwort oder Impulsgeber zum Gespräch, für das es nicht unbedingt eine Antwort geben muss. FCG: Verwendest du deshalb Hashtags, wie in deinen Kollektionstiteln oder Labelnamen? Damur: Wer heute ein Statement machen möchte, benutzt einen Hashtag — in meinen Augen ist es schnell, präzise und als Medium demokratisch. Mich haben die sozialen Kanäle schon immer neugierig gemacht. Anfang des Jahrtausends, als das noch ganz neu war, wusste ich bereits, dass das unsere Art zu Leben und zu Kommunizieren von Grund auf ändern wird. FCG: Unter dem Hashtag #BerlinerRepublik hast du deine aktuelle Kollektion während der Berliner Modewoche in dem Club Griessmühle gezeigt — bewusst außerhalb des Rahmens der Mercedes-Benz-Veranstaltungen. Warum? Damur: Wenn mir in der Zukunft noch einmal ein geförderter Slot angeboten wird, würde ich auch wieder im Rahmen des Mercedes-Benz-Kalenders zeigen. Ohne Unterstützung ist so eine Show für mein kleines Label allerdings ziemlich kostspielig. Meine eigene Schau hat zwar auch Geld gekostet, dafür war ich viel freier, konnte flexibler Menschen auch aus anderen Branchen einladen und den Abendtermin frei wählen — zu einem Slot um 10 in der früh wären weniger Menschen gekommen, nicht jeder kann sich für sowas freinehmen. FCG: Als junges Label, was wünschst du dir in Sachen Förderung? Damur: Ich wünsche mir zunächst einmal mehr Transparenz. Die Modewoche ist das beste Beispiel: An ausgewählte Nachwuchsbrands vergibt das Land Berlin Schauenslots auch kostenlos, scheinbar in letzter Minute. Mir erschließt sich erstens nicht, wie, wann und nach welchen Kriterien diese Marken ausgewählt werden — ich selbst hatte mich in der Vergangenheit auch schon erfolglos um so eine Unterstützung bemüht — und andererseits verstehe ich nicht, welche Marke erst zwei Wochen vor der Fashion Week kurzfristig in der Lage ist, eine Show auf die Beine zu stellen, das halte ich von allen Beteiligten für wenig professionell.In Taiwan unterstützt die Regierung junge Designer gleichermaßen, das wäre doch auch für Deutschland eine Perspektive. Auf Berlin bezogen glaube ich, dass der Modewoche ganz generell eine Vision fehlt. FCG: Bist du deshalb Mitglied im Fashion Council Germany? Damur: Wohl, weil ich Damur als eine deutsche Modemarke mit Sitz in Berlin sehe. Die hiesige Modebranche empfinde ich als eher zerrissen, wenig miteinander verbunden, was sicher auch demografische Gründe hat. Das Fashion Council Germany hilft hier, viele Stränge zusammen zu führen. Letzten Endes geht es aber auch immer darum, nachhaltige Businessmodelle zu schaffen, da hinken wir hinterher. FCG: Apropos Business, Damur ist auch Teil des sogenannten McKinsey Experience Studios. Was hat es damit auf sich? Damur: Das ist ein von der Berateragentur McKinsey initiiertes Lab, was Talente als auch Technologien zusammen- und idealerweise vorwärts bringt. Eine Spielwiese für Innovationen wenn man so will. Für uns als junges Label war ganz großartig, dass sie uns pro bono beraten haben. Wie baut man eine Marke eigentlich richtig auf, wie bringt man ein Business zum Laufen, wie lassen sich Abläufe, Organisation und Produktion verbessern? Dinge, die man als Designer nicht unbedingt weiß, die aber essentiell sind. FCG: Hast du auch gelernt, hiesiges Klientel für deine Mode zu begeistern? Der deutsche Durchschnittskunde gilt ja jungen Marken gegenüber als wenig aufgeschlossen. Damur: Ehrlich gesagt ist Deutschland nicht unser stärkster Markt. Obwohl ich versuche, die Preise in einem angemessenen Verhältnis anzusiedeln, können sich die jungen, die sich für unsere Mode begeistern, die Kollektionen nicht leisten. Die Älteren investieren wiederum lieber in Klassiker. Unsere Hauptmärkte sind die USA und Asien. Aber wir sehen, dass wir auch hier wachsen, das braucht einfach Zeit. FCG: Vor der Gründung deines eigenen Labels hast du für Dawid Tomaszewski gearbeitet. Wie wichtig war es, Erfahrung zu sammeln? Damur: Für jemand anderen zu arbeiten ist insofern wichtig, als dass man etwa sieht, was andere machen oder falsch machen, was man selbst gerne anders angehen würde. Generell denke ich aber, dass man sich als Unternehmer immer auch etwas Unschuldiges bewahren sollte. Und seien wir mal ehrlich: Ich wollte zwar immer gern ein eigenes Label gründen, in Berlin bleibt einem aber auch kaum eine andere Wahl, wenn man hier in der Modebranche arbeiten will — bezahlte Jobs bei anderen Labels gibt es eh nicht. FCG: Etwas Aktuelles: Mit dem Coronavirus erleben wir derzeit einen absoluten Ausnahmezustand, der sich natürlich auch auf die Modeindustrie auswirkt. Welchen Effekt hat die Pandemie auf Damur? Damur: Das ist jetzt für alle eine Zeit der Meditation. Für uns als kleines Label sind die Auswirkungen zum Glück erst einmal nicht so gravierend, für größere Berliner Marken dürfte das anders aussehen. Einige Menschen mit asiatischen Wurzeln berichten von rassistischen Übergriffen. Ich selbst habe die Erfahrung glücklicherweise noch nicht gemacht. Aus Taiwan kommend muss ich allerdings sagen, dass ich das konsequente Nicht-Tragen von Mundschutz als komisch empfinde. Hier ist es genau anders herum. Gerade hatte ich zum ersten Mal in meinem Leben Windpocken, auf dem Weg zum Arzt trug ich eine Maske — damit wird man allerorts komisch angeschaut. Es scheint, als ob jedermann eher denkt, man sei krank, wenn man sich schützt, das ist doch verrückt. Der Arzt sagte mir dann, ich könne die Maske ruhig abnehmen, das sei sicher unbequem (lacht). FCG: Als erster Berliner Designer schicktest du wie einer Vorahnung folgend im Januar Models mit medizinischen Masken über den Laufsteg — momentan von einem „Fashion Trend“ zu sprechen wäre aber wohl eher zynisch. Damur: Man sieht ja auch in Berlin, dass sich das Tragen von Masken selbst in so einer Extremsituation nicht durchsetzt, egal ob als modisches Accessoire oder medizinischer Schutz. Die Mentalität zu ändern ist da sicher schwer. Und mal abgesehen von Krisenzeiten ist es wohl auch nicht so nötig wie in vielen asiatischen Städten, die mit viel höherer Luftverschmutzung zu kämpfen haben — und wo Klimaanlagen und überfüllte U-Bahnen ein ganz anderes Gesundheitsrisiko darstellen. Zumindest in Berlin hat man da wiederum bekanntlich noch viel Platz. Und auf vielerlei Ebenen Luft zum Atmen. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Lydia Kleiber INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://damur.fashion/ MITGLIEDER PREVIOUS NEXT Interview Damur: Mode für Freigeister aus Berlin

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