top of page
6. Juli 2026

Hier passiert was Großes – das war in den vergangenen Sommernächten schon von Weitem zu sehen. Die gesamte Fassade des John Jahr Hauses in der Kurfürstenstraße 72-74, nach Plänen des renommierten Architekturbüros Barkow Leibinger eben erst erbaut, war auf Mode eingestellt. Zwischen markanten Granitstreben flackerten zwei Logos: Berlin Fashion Week – und RAUM.Berlin.


Vom 2. bis 5. Juli setzte der Fashion Council Germany zum dritten Mal sein einzigartige Präsentationsformat im Rahmen der Modewoche um: Im 16. Stock zeigten an vier Veranstaltungstagen je vier Labels ihre Arbeiten mittels Installation, Performance oder anderer interaktiver Elemente. Auch in dieser Saison durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie unterstützt, schließt RAUM.Berlin somit eine Lücke zwischen klassischem Laufsteg und statischer Ausstellung, gibt Designer:innen also die Möglichkeit, sich und ihre Kollektionen auf möglichst individuelle Weise vorzustellen.


„Mode lehrt uns vor allem eines: Es gibt nie nur den einen richtigen Weg, eine Geschichte zu erzählen. Und auch wenn der Laufsteg immer die zentrale Bühne der Branche bleiben wird, entstehen die spannendsten Momente gerade dann, wenn mit genau diesen Erwartungen gebrochen wird. Deshalb haben wir RAUM.Berlin ins Leben gerufen: Wir möchten Designer:innen die Möglichkeit geben, ihre Kollektionen zu ihren eigenen Bedingungen zu zeigen und ganz neu zu definieren, was eine Modepräsentation alles sein kann“, so Christiane Arp, Vorstandsvorsitzende des Fashion Council Germany.

 

Während eines exklusiven Zeitfensters waren die vielfältigen Konzepte an jedem Tag zunächst für das internationale Fachpublikum der Berlin Fashion Week zu sehen, bevor die Ausstellungsräume auch für die Allgemeinheit geöffnet wurden. So konnten die teilnehmenden Designer:innen in einen wichtigen Austausch mit Journalist:innen und Einkäufer:innen gehen und ihre neuen Entwürfe zudem potenziellen Kund:innen ganz direkt und persönlich zeigen.


Zur großen Eröffnung am Donnerstag, 2. Juli, hatte zunächst die Berliner Designerin Elodie Carstensen kontrastreiche Kleider an Models präsentiert, die sich in einer zentral im Raum platzierten Wasserinstallation einer elegischen Choreografie folgend bewegten. Parallel inszenierte das Label PLNGNS eine Social-Media-affine Performance im Stil eines Achtzigerjahre-Fotnessstudios. Am ersten Tag von RAUM.Berlin machte außerdem die Designerin Natascha von Hirschhausen vielseitige Tragearten ihrer hybriden Entwürfe mittels einer interaktiven Ausstellung erlebbar, während Lennart Bohle seine kunstvollen Skulpturenkleider an Mannequins präsentierte.


Am Freitag, 3. Juli, ließ das Label Société Angelique ein von weißen Textilien verhülltes Podest erbauen, auf dem lebendige und künstliche Models in den betont femininen Ensembles der Designerin posierten. Ähnlich präsentierte Laura de Sousa ihre reich dekorierten Entwürfe, während sich Vladimir Karaleev für eine statische Puppen-Inszenierung seiner dekonstruktivistischen Mode entschied. Zudem führten Models in farbstarken Entwürfen der Marke lealabob gekleidet Alltagssituationen performativ vor – vom Warten an der Bushaltestelle bis zum Skaten über die Straße.


Der Samstag, 4. Juli, war dann geprägt von unterschiedlichen choreografischen Ideen: Anne Bernecker stellte ihre üppig dekorierten, handbestickten Entwürfe in Form von einer Salonshow vor, die an eine Modepräsentationen in ihrem eigenen Atelier erinnerte. Sofia Hermens Fernandez ließ ihre Kollektionsteile indes von zwei Performerinnen aus kleinen Päckchen und Schachteln auspacken, das zwischen Ghana und Großbritannien agierende Label PALMWINE IceCREAM schickte Models in farbintensiven Leder-Kombinationen durch eine stilisierte Steppenlandschaft, und die Marke TATi aus Berlin erinnerte mit entsprechend agierenden Models und einem Set von DJ Floss an die ausgelassenen Stunden, in denen sich Freundinnen gemeinsam für eine Clubnacht fertigmachen.


Das Finale am Sonntag, 5. Juli, bestritten dann Designer PANOS GOTSIS mit mehreren Models, die aufwendig bestickte Hemden und Hosen durch einen kleinen Wald aus ebenso bekleideten Mannequins trugen, und das Label Krobos mit einer Ausstellung, die den Fokus des Designers auf schlaue Schnittlösungen ersichtlich machte. Die beiden anderen Labels baten ihre Models zu Tisch – Inlé Studio zeigte auf diese Weise melancholische Kleider an einer düster gedeckten Tafel, während Naomi Tarazi feminine Looks um einen verspielten Dinner Table herum präsentierte.

 

 

 

Downloads: Pressemitteilung & Bilder


Bei Interesse an Interviews oder weiteren Informationen wenden Sie sich bitte an:

 

Manuel Almeida Vergara, Communications Director, Fashion Council Germany

press@fashion-council-germany.org | t +49 30 994 0489 – 53

 

About Fashion Council Germany: hier    

About Bundesministerium für Wirtschaft und Energie: hier



Fotos: Celine Witon, Finnegan Koichi Godenschweger

  • Instagram
  • Facebook
AUTOR:IN
Fashion Council Germany
ANSPRECHPARTNER:IN
Manuel Almeida Vergara
INFOS ANFRAGEN
press[at]fashion-council-germany.org
MITGLIEDER
16 Kollektionen im 16. Stock - Das war RAUM.Berlin: Fashion Council Germany und Bundesministerium für Wirtschaft und Energie präsentieren aufstrebende Designer:innen im Rahmen der Berlin Fashion Week

News

16 Kollektionen im 16. Stock - Das war RAUM.Berlin: Fashion Council Germany und Bundesministerium für Wirtschaft und Energie präsentieren aufstrebende Designer:innen im Rahmen der Berlin Fashion Week

bottom of page