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23. März 2026

Zwölf Brands, fünf Tage Tokio: Zum zweiten Mal hat uns eine Delegationsreise vom 16. bis 20. März 2026 in die japanische Hauptstadt geführt – mit mehr Marken als zuvor, einem dichten Programm und erneut wachsender Resonanz.


Die Reise fand im Rahmen von Berlin Fashion X International statt, dem Internationalisierungsprojekt des Fashion Council Germany (FCG), das von der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe unterstützt wird und Modemarken beim Ausbau ihrer internationalen Präsenz begleitet.


Teil der Delegation waren dieses Mal die Labels BALLETSHOFER, clara colette miramon, MALAIKARAISS, Milk of Lime, NATALIE GRASSI Jewelry, NATASCHA VON HIRSCHHAUSEN, RICHERT BEIL, SIA ARNIKA, Société Angélique, KASIA KUCHARSKA, UNVAIN Studios und WILLIAM FAN. Neben Einblicken in den japanischen Markt bot die Reise vor allem Raum für Austausch und Vernetzung. So präsentierten die Brands ihre Kollektionen einem Fachpublikum aus Einkäufern renommierter Geschäfte sowie Medienvertretern – und knüpften dabei Kontakte, die weit über die Tage in Tokio hinausreichen.


„Es ist immer wieder inspirierend, neue Kulturen kennenzulernen, insbesondere im kreativen und geschäftlichen Kontext. Die Workshops sind dabei besonders wertvoll, da sie nicht nur kulturelle Einblicke ermöglichen, sondern auch ein besseres Verständnis dafür vermitteln, wie der jeweilige Markt funktioniert“, so William Fan, der bereits zuvor an Delegationsreisen des FCG teilgenommen hatte. „Ich sehe großes Potenzial im japanischen Markt, da viele gemeinsame Werte bestehen und auch stilistisch eine starke Verbindung erkennbar ist.“

 

Den Auftakt der Delegationsreise bildete am 16. März ein Empfang in der Residenz der Deutschen Botschaft in Tokio Im Rahmen des „Berlin Fashion Showcase“, das von der Deutschen Botschaft in Tokio gemeinsam mit uns und in Zusammenarbeit mit der PR-Agentur Call Hanna organisiert wurde, stellten die zwölf Marken ihre Arbeiten in Form einer kuratierten Ausstellung vor. Botschafterin Petra Sigmund begrüßte dazu Gäste aus Handel, Medien und Kultur und betonte die Bedeutung des Austauschs und der kreativen Zusammenarbeit zwischen Berlin und Tokio. Auch der Berliner Staatssekretär für Wirtschaft, Michael Biel, und die FCG-Vorstandsvorsitzende, Christiane Arp, beide ebenso Teil der Delegation, unterstrichen in ihren Reden die Rolle der Mode als Brücke zwischen Kulturen und Städten.


Ein weiteres Highlight war der Berlin Showroom im Tokioter Modeviertel Omotesando, der vom 18. bis 19. März stattfand und mit der Agentur North Liberty realisiert wurde. Der Showroom empfing unter anderem Einkäufer:innen von Isetan Shinjuku, Takashimaya, GR8, UNITED ARROWS, THE ELEPHANT, ESTNATION, Redakteur:innen von WWD Japan, Elle Japan, FashionSnap und Hypebeast sowie Stylist:innen und Modeagenturen.



Das begleitende Fachprogramm der Delegationsreise bereitete die teilnehmenden Labels gezielt auf den japanischen Markt vor: Culture Sessions mit Ashley Ogawa-Clarke (Vogue Runway) und Philippe Terrien (TFC) vermittelten Grundlagen der japanischen Geschäftskultur; Store Visits bei Isetan Shinjuku, Takashimaya Shinjuku und Parco Shibuya vertieften das Verständnis für den lokalen Einzelhandel; ein Denim Workshop bei Japan Blue Co. Ltd. bot Einblicke in die japanische Textiltradition. Darüber hinaus vermittelte ein Workshop mit WWD Japan den Marken fundierte Kenntnisse über die lokale Pressearbeit, während ein Treffen mit dem japanischen Mode- und Vertriebsexperten Yasunori Chahara im Wanderlust Showroom weitere wertvolle Einblicke in den Markt und den Einzelhandel bot.


Jale Richert und Michele Beil von RICHERT BEIL zogen ein positives Fazit. „Die Delegationsreise nach Tokio war für uns eine wertvolle Erfahrung. Als unser erster Aufenthalt in Japan bot sie uns nicht nur die Möglichkeit, unseren Partner Isetan persönlich zu besuchen und uns für die Zusammenarbeit zu bedanken, sondern auch, ein gutes Verständnis für den japanischen Markt und die kulturellen Besonderheiten zu entwickeln", betonen die zwei Berliner Designer. „Besonders beeindruckt hat uns die Wertschätzung für Qualität, Details und handwerkliche Präzision, die den Einzelhandel und die Menschen dort prägt. Wir sind sehr dankbar für die Möglichkeit teilzunehmen und nehmen aus Tokio nicht nur wertvolle Impulse für unser Business, sondern auch persönliche Inspiration mit."


Einen besonderen Höhepunkt bildete außerdem der Besuch im Atelier des Avantgarde-Labels John Lawrence Sullivan: Designer Arashi Yanagawa, der seine Mode zuletzt auch auf der Berlin Fashion Week präsentiert hatte, empfing die Gruppe in seinem Flagship-Store im Tokioter Bezirk Nakam und sprach über die japanische Modeszene, seine Inspirationen und seine Vision.


Die nächste Delegationsreise führt vom 30. August bis 4. September 2026 nach Seoul, Südkorea. Interessierte Labels können sich AB SOFORT HIER bis zum 23. April bewerben.


Berlin Fashion X International wird gefördert durch ein Landesprogramm, welches aus den EFRE-Mitteln und aus Mitteln des Landes Berlin finanziert wird.


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AUTOR:IN
Fashion Council Germany
ANSPRECHPARTNER:IN
Sander Cornilly
INFOS ANFRAGEN
sander.cornilly[at]fashion-council-germany.org
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Deutsche Mode auf Expansionskurs: Zwölf  Brands auf Delegationsreise in Tokio

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