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  • Devina Popat über ihr neues Unternehmen Trend-Tech-Trade – ein Konzept, das den Modehandel neu definieren möchte

    4. Jan. 2021 Devina Popat ist nach Abschluss ihres Studiums in Fashion Retail Management und einer Reihe an Jobs in Tech-Start-Ups von England nach Deutschland gezogen, um ihr eigenes Unternehmen zu gründen. Mit Trend-Tech-Trade hat Devina ein nahtloses In-Store-Konzept entwickelt, das den Modeeinzelhandel neu definieren möchte. Dabei soll das Kaufverhalten der Verbraucher verändert werden: Mit Hilfe von Virtual-Reality-Kabinen kann im Store online geordert werden, und dabei das Sortiment, Werbemaßnahmen und Produktion gemessen und analysiert werden. Wir haben Devina gebeten, uns ein wenig mehr über sich und die Strategien des Unternehmens zu erzählen. FCG: Warum sind Sie von England nach Deutschland gezogen? Und welche Unterschiede haben Sie zwischen den Ländern (Mentalitäten) wahrgenommen? Devina: Ich bin mit meinem letzten Gehalt von England nach Deutschland gezogen, mit einem One-Way-Ticket nach Berlin, um Erfahrungen in Tech-Startup-Hubs zu sammeln. Ich war fest entschlossen, in einem anderen Land zu leben, da ich in London geboren und aufgewachsen bin. Zu dieser Zeit kam ich aus Unternehmen und arbeitete hauptsächlich als persönliche Assistentin von Geschäftsführern. Ich war von der Tatkraft, der Motivation und der Entschlossenheit meiner früheren Kolleg:innen inspiriert; und in diesem Sinne wusste ich, dass England mir gute Dienste geleistet hatte, wenn es darum ging, die Erfahrungen zu sammeln, die ich brauchte, um den Schrittweiterzugehen. Ich finde, dass in England die Möglichkeiten ziemlich begrenzt sind, wenn es darum geht, ein Unternehmen zu gründen, besonders in der Modebranche. Ein altes Sprichwort in London lautet: "Es kommt nicht darauf an, was du weißt, sondern wen du kennst". Ich wollte unbedingt für eine Weile in Berlin leben und wachte eines Morgens auf, buchte spontan mein One-Way-Ticket, reichte meine Kündigung ein und landete auf deutschem Boden, ohne zu wissen, wo ich einen Job finden würde. Nach einem Monat wurde mir eine Stelle als Praktikantin in einem Start-up-Unternehmen für Innenarchitektur angeboten, in dem ich die grundlegenden Abläufe verschiedener Abteilungen und Strategien erlernen konnte. Vier Jahre später hatte ich sowohl in der Immobilienbranche als auch in der Modebranche Erfahrung gesammelt und hatte die Möglichkeit, bei Zalando, einem der größten Online-Händler, zu arbeiten. Ich fand, dass die Möglichkeiten, und auch die Lektionen, die ich in Deutschland gelernt habe, viel größer waren. Der Unterschied war, dass man in Deutschland die Chance hat, zu lernen, zu wachsen und der zu sein, der man sein möchte, ohne Einschränkungen. Ich denke, ich habe die Lektion gelernt, dass es nicht darauf ankommt, "wen du kennst, sondern was du kennst". FCG: Könnten Sie uns ein bisschen mehr über Trend-Tech-Trade erzählen, über die Mission und das Konzept? Haben Sie ein Beispiel, wie es aussehen wird? Devina: Trend-Tech-Trade ist eine brandneue B2B-Einzelhandelslösung für Modehäuser, die eine zum Patent angemeldete Technologie-Software für Modeeinkäufer:innen in der gesamten Branche bereitstellt. Hier können sie den Kund:innen ihre neuesten Trends präsentieren, die in limitierter Auflage innerhalb dieser VR-Kabine gekauft werden können. Darüber hinaus können Modemarken Vorschau-Kampagnen und ihre Auswahl an Models hochladen. Der Kunde im Laden wird Teil des Entscheidungsprozesses sein. Die Daten werden dann an die Marken zurückgespielt, damit sie Sortiment, Werbung und Produktionskosten messen können. Die VR-Kabine ist luxuriös gestaltet und wird von meinem Team betrieben. Ich habe ein Beispiel dafür, wie er aussieht, aber ihr werdet bis zu unserer Einführung im Laden warten müssen. Wir arbeiten für den Launch mit einem Brand zusammen, mehr erfahrt ihr in Kürze. FCG: Warum glauben Sie, hat der Handel auf dieses Konzept gewartet? Devina: Ich hatte diese Vision in den letzten 10 Jahren und habe die Trends in der Modeindustrie beobachtet, wenn es um physische Läden ging. Ich wusste, dass die Schließung von Geschäften schon seit vielen Jahren im Gange war, und jetzt werden aufgrund der Coronavirus-Pandemie mehr Geschäfte denn je auf globaler Ebene geschlossen. Ich denke, dass Einzelhändler:innen dieses Konzept benötigen, um eine alternative, digitale Lösung in die Läden zu bringen und eine komplett neue Umsatzquelle zu erschließen, die sich vom Onlinehandel unterscheidet, die Laufkundschaft erhöht und die physischen Läden im globalen Markt zurückbringt. FCG: Was ist Ihrer Meinung nach der Schlüssel zum Erfolg? Devina: Ich denke, der Schlüssel zum Erfolg ist Entschlossenheit, Leidenschaft und Widerstandsfähigkeit. Wir finden uns in verschiedenen Umgebungen wieder. Diese beeinflussen, wie wir denken oder wer wir sein wollen. Wir werden durch unsere gegebenen Positionen in der Gesellschaft geprägt, als müssten wir uns der Welt beweisen. Die einzige Person, der Sie sich beweisen müssen, sind jedoch Sie selbst. Ich glaube, wenn dir jemand sagt, dass du es „nicht kannst", dann musst du denken, dass ich es „können werde". Ich hatte die Chance ergriffen, als ich zu Beginn der Coronavirus-Pandemie in den Bergen Spaniens festsaß, in einem Land, in dem die strengsten Regeln galten. Ich konnte nirgendwo hingehen, nur zwischen vier Wänden bleiben. Ich verbrachte meine Zeit mit Home-Workouts, Meditation und Lesen. Das ist der Ort, an dem Trend-Tech-Trade geboren wurde. Ich würde also sagen, dass die Menschen den Schlüssel zu ihrem Erfolg in sich tragen und selbst in der Hand haben. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN INFOS ANFRAGEN WEBSITE/S MITGLIEDER PREVIOUS NEXT Interview Devina Popat über ihr neues Unternehmen Trend-Tech-Trade – ein Konzept, das den Modehandel neu definieren möchte

  • ROUGH. | FashionCouncil

    ROUGH. Based in Unna, Germany PREVIOUS BRAND NEXT BRAND ROUGH. is a fashion label born in Dràma, Greece, where memory meets modernity. Founded by Stelios Theodoridis, the brand channels ancestral heritage and urban youth culture into bold, emotionally charged collections. Each piece tells a story—crafted with precision from premium materials like leather, cotton, and silk, and produced sustainably in Turkey, Italy, and Asia. NEXT BRAND PREVIOUS BRAND NEXT BRAND NEXT BRAND Driven by values of commitment, kinship, persistence, and artistry, ROUGH. merges timeless design with a raw, street-rooted spirit. From its SS25 collection Homegrown to the nostalgic FW25 Black Sea, ROUGH. offers garments that carry meaning, not just style. Worn by artists like Lewis Hamilton, Tyga, and Chance the Rapper, and stocked worldwide, the brand continues to grow—without forgetting where it comes from. ROUGH. — anchored in Memory, rooted in the Street. WEBSITE INSTAGRAM PREVIOUS BRAND NEXT BRAND

  • NEWS: Fashion Council Germany lädt zum 50. Firesidechat in München ein.

    Am Dienstagabend lud der Fashion Council Germany, unterstützt durch das Referat für Arbeit und Wirtschaft / Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft der Landeshauptstadt München, zum 50. Fireside Dinner nach München ein. Die Veranstaltung fand im hartmanns, dem Event Space des FCG-Mitglieds hartmann consultants statt. Im Rahmen des Abends wurde auch der Gewinner des UGG® CULTURE CHANGEMAKER PRIZE bekannt gegeben: SF1OG konnte besonders durch sein nachhaltiges Konzept und eine handwerklich hochwertige Umsetzung überzeugen. NEWS: Fashion Council Germany lädt zum 50. Firesidechat in München ein. Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER Manuel Almeida Vergara E-MAIL press[at]fashion-council-germany.org TELEFON +49 30 994 0489 53 WEBSITE/S DOWNLOAD PM Download München, 26. Oktober 2023: Am Dienstagabend lud der Fashion Council Germany, unterstützt durch das Referat für Arbeit und Wirtschaft / Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft der Landeshauptstadt München, zum 50. Fireside Dinner nach München ein. Die Veranstaltung fand im hartmanns , dem Event Space des FCG-Mitglieds hartmann consultants statt. Im Rahmen des Abends wurde auch der Gewinner des UGG® CULTURE CHANGEMAKER PRIZE bekannt gegeben: SF1OG konnte besonders durch sein nachhaltiges Konzept und eine handwerklich hochwertige Umsetzung überzeugen. Seit 2018 werden die „Firesidechats“ regelmäßig als Networking-Format vom Fashion Council Germany in ganz Deutschland veranstaltet – darunter auch das Opening zur Berlin Fashion Week. Die Veranstaltungen sollen besonders dem Networking dienen und so den Gästen neue Kontakte vermitteln sowie den Austausch innerhalb der Branche fördern. Diesmal fand das Format wieder als Dinner in entspannter Atmosphäre statt. Christiane Arp, Vorstandsvorsitzende des FCG, eröffnete den Abend in einer kurzen Ansprache und betonte die Signifikanz des Zusammenhalts in der Branche. Sie dankte dem Wirtschaftsreferenten der Landeshauptstadt München, Clemens Baumgärtner für die Unterstützung. Dieser betonte in seinem Grußwort die Bedeutung der Modebranche für die Landeshauptstadt München und hofft auf viele weitere gemeinsame Projekte. Anschließend wurde der Gewinner des UGG® CULTURE CHANGEMAKER PRIZE von Christiane Arp und dem Senior Director für Brand Purpose von UGG®, Nicks Ericsson bekannt gegeben. Die Finalist:innen Emilia Pfohl und Nan Li von NAMILIA, Kasia Kucharska von Studio Kasia Kucharska sowie Jacob Langemeyer und Rosa Marga Dahl von SF1OG waren ebenfalls vor Ort. Die Jury des Preises wurde vor Ort vertreten durch Christiane Arp (Fashion Council Germany), Julia Ballardt & Nico Verhaegen (Milk of Lime), Nicks Ericsson (UGG®), Patrick Pendiuk (Vogue Germany). Photo Credit: Jasper Block PREVIOUS NEXT

  • Von Fashion x Craft zum Festival de Hyères: Sofia Hermens Fernandez und Taskin Goec über ihre Nominierung beim wichtigsten Modepreis der Welt

    20. März 2025 Es ist der älteste und prestigeträchtigste Modepreis der Welt: In der Jury des Festival d’Hyères, für das alljährlich das Who is Who der Fashionwelt an die malerische Côte d’Azur reist, sitzen in diesem Jahr unter anderem Marine Serre, Grace Wales Bonner und Ludovic de Saint Sernin. Uns beim Fashion Council Germany freut es deshalb umso mehr, dass in diesem Jahr zu den Nominierten gleich zwei ehemalige Teilnehmende von Fashion x Craft zählen. In Partnerschaft mit eBay Deutschland und The King’s Foundation unterstützen wir mit diesem Programm junge Mode- und Texildesigner:innen in den Bereichen Nachhaltigkeit, Handwerkskunst und Innovation. Was Sofia Hermens Fernandez und Taskin Goec daraus mitgenommen haben, verraten sie uns im Interview. Sofia Hermens Fernandez Bitte fasse für uns in einem Satz zusammen, wofür du als Designerin stehst. Ich stehe für mädchenhafte, verspielte Details und aufwendige Textilmanipulationen. Girlhood ist das große Überthema deiner Kollektion, die du auf dem diesjährigen Festival d’Hyères zeigen wirst. Woher kommt die Faszination dafür? Gab es dafür ein Schlüsselerlebnis oder eine spezielle Erfahrung während deinem Aufwachsen? Meine Faszination mit Mode drehte sich schon immer darum, wie diese ein einflussreiches Mittel ist, um verschiedene Visionen von Weiblichkeit zu konstruieren. Girlhood als Konzept ist eine dieser Visionen und ich bin fasziniert von den ganzen textilen Details, die in der westlichen Mädchenkultur enthalten sind. Ich selbst mochte rosa und verspielte Details wie Schleifchen. Irgendwann hatte ich das Gefühl, dass die Gesellschaft mir sagt, ich darf mich diesen Dingen nicht hingeben, wenn ich ernst genommen werden will. Natürlich wollte ich ernst genommen werden, also lehnte ich sie schlagartig ab. Meine Vorliebe für mädchenhafte Sachen war aber nie wirklich weg, und nun widme ich mich ihnen als Designerin, auf meine ganz persönliche Art und mit Handarbeit. In deinen Designs verklärst du Mädchenhaftigkeit einerseits und dekonstruierst sie andererseits. Welche Wirkung möchtest du mit dem Endergebnis erzielen? Ich möchte zeigen, dass handgearbeitete Stücke, die mit viel Hingabe gemacht werden, einen hohen Wert haben. Girlhood ist für mich persönlich eine Lebenseinstellung, die Neugierde, Freiheit, Kreativität und Liebe zum Detail mit sich bringt und all das setze ich in meiner Arbeit um. Foto: Tobias Wendt Beschreibe uns ein Key Piece in deiner Kollektion, in dem sich deine Vision am deutlichsten widerspiegelt. Da würde ich zu dem pinken, komplett handgestrickten Kleid greifen, welches mich auch zur Finalistin bei Hyères gemacht hat. Es besteht aus Mohair-Seidengarn und ich habe es mit der Hilfe meiner Mutter umgesetzt. Mit dem drapierten Tüllkleid darunter ist es eine einzige pinke Wolke – unfassbar leicht zu tragen und wärmend durch das Garn. Ein wichtiger Bestandteil deiner Vision ist Handarbeit, die in unserer kollektiven Wahrnehmung ebenfalls eng mit Girlhood verknüpft ist, da diese Techniken einst vor allem von jungen Mädchen erlernt wurden. Viele betrachten sie deshalb heute als kritisch. Wie schaust du auf die Tradition der weiblichen Handarbeit in all ihren Facetten? Der Narrativ rund um weibliche Handarbeit ist historisch davon geprägt, dass sie als reiner „Zeitvertreib“ zu Hause angesehen wurde. Dabei liegt in Handarbeit unfassbar viel Wissen und technische Fähigkeiten, sowie die Macht Dinge selbst zu kreieren, was in unserer neo-kapitalistischen Welt ganz schön Wucht haben kann. Frauen sind in einflussreichen Positionen in der Modeindustrie leider nach wie vor die Minderheit, und ich denke, dass es einfach auch daran liegt, dass sie in der kollektiven Erinnerung mit Nadel und Faden in der Hand geboren werden, während ein Mann in der Modeindustrie eher als genial gilt. Welche Rolle hat Fashion x Craft in deiner Entwicklung als Designerin gespielt? Fashion x Craft ist ein wunderbares Programm, es hat mir über einen längeren Zeitraum immer wieder Gedankenfutter gegeben und mich gesehen fühlen lassen. Ich war noch nicht fertig mit meinem Studium, aber durch das Programm kam ich bereits mit vielen inspirierenden Menschen in Kontakt, die mich in meiner Arbeit bestärkt haben. Foto: Tobias Wendt Was waren bei Fashion x Craft die Learnings, Kontakte oder Erfahrungen, aus denen du am meisten Nutzen ziehen konntest? Viele Menschen, die ich durch das Programm kennengelernt habe, waren sehr warmherzig und hatten interessante Fähigkeiten und großes Wissen, wovon ich für mich selbst viel mitnehmen konnte. Mit den fünf anderen Teilnehmenden sind großartige Freundschaften und Zusammenarbeiten entstanden. Der Fashion Council Germany bot uns gute Möglichkeiten, unsere Arbeiten professionell zu präsentieren und er unterstützt uns weiterhin. Im Zuge des Programms hast du drei Wochen in einer Bildungsstätte der The Prince’s Foundation im englischen Highgrove verbracht, bei der es sich um einen Teil des Anwesens von Prinz Charles handelte. Was ist deine liebste Erinnerung an bzw. Anekdote aus dieser Zeit? Die drei Wochen dort waren unfassbar schön, wir hatten wunderbare Mentor:innen und das gesamte Umfeld war sehr inspirierend. Ich habe in der Zeit viel Input gesammelt und mich unfassbar eng mit den Mentor:innen und anderen Teilnehmenden ausgetauscht - und gelacht. Es gibt viel zu viele Erinnerungen und Anekdoten aus der Zeit, aber besonders lieb war mir mein Geburtstag dort und wie selbst die Polizist:innen, die Highgrove bewacht haben, mir herzlich gratulierten. Es geht bekanntlich nicht immer nur um das Gewinnen – was ist deine persönliche Motivation für die Teilnahme am Festival d’Hyères? Finalistin zu sein ist bereits ein großer Zuspruch für meine Arbeit. Ich hoffe, neue wertvolle Kontakte und Verbindungen zu knüpfen, die mich als junge Designerin weiterbringen. Taskin Goec Worum genau geht es bei Studio Taskin? Studio Taskin schlägt eine Brücke zwischen konventioneller und digitaler Mode und verbindet das Sinnliche mit dem Virtuellen. Du selbst bezeichnest dich als „Mixed-Reality-Modedesigner“ – was verstehst du darunter und was sind die Besonderheiten in deinem Schaffensprozess, die auf viele Menschen noch neu und nicht greifbar wirken? Es gibt noch keine etablierte Bezeichnung für das, was ich mache. Ich verwende „Mixed-Reality-Modedesigner“, weil meine Arbeit sowohl physisch als auch digital stattfindet. In meinem Studio kombiniere ich frei Tools und Techniken und entwickle kontinuierlich neue Workflows, vom einfachen Stickrahmen bis zum High-End-Computer. Ich sehe technologische Innovationen als eine der größten Chancen unserer Zeit. Deshalb frage ich mich täglich aufs Neue: Welche neuen Tools gibt es, und wie können sie den Entwurf und die Produktion von Mode bereichern? Was sagst du Menschen, die fürchten, digitale Technologien und KI würden traditionellem Handwerk entgegenstehen und es möglicherweise verdrängen? Ich möchte zeigen, dass beides Hand in Hand geht und dass es auch digitales Handwerk gibt. Hinter KI-Modellen stehen Menschen, die sie trainieren, fine-tunen und mit ihnen Inhalte generieren. Wir müssen lernen, KI-Anwendungen gezielt und kontrolliert zu nutzen. Dass traditionelles Handwerk verdrängt wird, ist zudem eine Entwicklung, die unter anderem mit den globalen Märkten zusammenhängt – und kein neues Phänomen, das allein der KI geschuldet ist. Seit diesem Jahr bieten Rafael Herzberger und ich Workshops, Seminare und Lehrveranstaltungen an, in denen wir KI-Workflows für Design vermitteln. Unser Ziel ist es, einen Überblick über die komplexe Landschaft zu geben und individuelle Prozesse zu entwickeln. Taskin Goec ist der kreative Kopf hinter Studio Taskin Wie würdest du das Zusammenspiel von dir als Person mit den Tools, die du nutzt, beschreiben? Sind sie eine Verlängerung deiner selbst? Oder eher ein ausgelagerter Pool an Wissen und Fähigkeiten? Ich behandle meine Tools wie ein Team von Assistenten. Woraus konntest du bei Fashion x Craft am meisten Nutzen für dich ziehen? Handwerk bedeutet Offenheit gegenüber dem Material: zu lernen, es sprechen zu lassen und sein Potenzial zu erkennen. Diese Haltung lässt sich auf vieles im (Arbeits-)Alltag übertragen. Was ist deine liebste Erinnerung aus der Zeit, die du bei Fashion x Craft verbracht hast? Das Seilflechten und das Lernen über traditionelle irische Rituale. Die Kreativität, die es braucht, aus Rohstoffen wie Roggenstroh flexible, robuste Strukturen zu schaffen und die Wertschätzung dafür, die sich in Fest, Spiel und Ritual ausdrückt. Und natürlich: das Seilspringen damit! Rover Glam Sunglasses von Studio Taskin Du bist nominiert in der Kategorie Accessoires beim diesjährigen Festival d’Hyères – kannst du uns ein Design von dir, das es dort zu sehen geben wird, näher beschreiben? Das Herzstück der Kollektion ist eine modulare Sonnenbrille. Ihr Design wurde mit einer generativen KI entwickelt, die ich mit all meinen bisherigen Entwürfen und Renderings trainiert habe, eine Art digitale Kopie meiner kreativen DNA. Was hast du dir persönlich als Ziel für das Festival d’Hyères gesteckt? Das Festival d’Hyères ist ikonisch. Als Finalist repräsentiere ich einen neuen Ansatz: den eines Mixed-Reality-Designers. Es geht mir nicht nur um meine Entwürfe, sondern darum, Design aus einer innovativen Perspektive zu denken und zu vermitteln. AUTOR:IN Ann-Kathrin Riedl ANSPRECHPARTNER:IN Ann-Kathrin Riedl INFOS ANFRAGEN ari[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER PREVIOUS NEXT Interview Von Fashion x Craft zum Festival de Hyères: Sofia Hermens Fernandez und Taskin Goec über ihre Nominierung beim wichtigsten Modepreis der Welt

  • Die Berlin Fashion Week gibt neuen Termin für Januar 2025 bekannt

    25. Sept. 2024 Die nächste Ausgabe der BFW findet vom 31. Januar bis 3. Februar 2025 statt. Damit reiht sich die Berlin Fashion Week in den internationalen Modekalender ein und stellt damit sicher, dass auch die internationalen Besucher:innen den Termin in Berlin wahrnehmen können. Die Berlin Fashion Week hat sich in den vergangenen Saisons erfolgreich neu positioniert und ist zu einem festen Bestandteil des internationalen Modekalenders mit einem zunehmend internationalen Publikum geworden. Den Interessen der Besucher:innen wird Berlin nur gerecht, wenn es dem Fachpublikum ermöglicht wird, alle internationalen Schauen und Messen zu besuchen. Die Entscheidung für den neuen Termin fiel in Abstimmung mit den internationalen Akteur:innen der Modebranche und unterstreicht das Ziel der BFW, ihre globale Relevanz zu festigen und auszubauen. Der Fokus der Berlin Fashion Week liegt jetzt und auch zukünftig auf der Förderung deutscher Designer:innen, die sich mit der Unterstützung der BFW einem internationalen Publikum präsentieren wollen. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Antara Gill INFOS ANFRAGEN coordination[at]fashionweek.berlin WEBSITE/S https://fashionweek.berlin/berlin-fashion-week.html MITGLIEDER PREVIOUS NEXT News Die Berlin Fashion Week gibt neuen Termin für Januar 2025 bekannt

  • Ten Years Fashion Council Germany

    In unserem zehnten Jubiläumsjahr sprechen wir eine Einladung auf exakt 254 Seiten aus: Mit diesem Booklet laden wir ein, zu entdecken, wie sich die leidenschaftliche Idee von elf Personen zu einer Organisation entwickelt hat, die von Dutzenden Mitarbeitenden und Hunderten Mitgliedern getragen wird, was wir in den vergangenen zehn Jahren erreicht haben und was wir uns für die kommende Dekade vornehmen – was den Fashion Council Germany antreibt. Fashion Council Germany Ten Years Fashion Council Germany In unserem zehnten Jubiläumsjahr sprechen wir eine Einladung auf exakt 254 Seiten aus: Mit diesem Booklet laden wir ein, zu entdecken, wie sich die leidenschaftliche Idee von elf Personen zu einer Organisation entwickelt hat, die von Dutzenden Mitarbeitenden und Hunderten Mitgliedern getragen wird, was wir in den vergangenen zehn Jahren erreicht haben und was wir uns für die kommende Dekade vornehmen – was den Fashion Council Germany antreibt. Download

  • NEWS: Fashion Council Germany und VOGUE Germany launchen FCG/VOGUE Fashion Fund in Deutschland

    Berlin/München, 06. Februar 2024: Zum Auftakt der Berlin Fashion Week haben der Fashion Council Germany und VOGUE Germany den Launch des FCG/VOGUE Fashion Fund in Deutschland bekanntgegeben: Im Rahmen des Fireside Dinners „The Official BFW Opening“ am 05. Februar im Grill Royal mit mehr als 280 geladenen Fachgästen, verkündeten beide Projektpartner ihre Zusammenarbeit. VOGUE hat das Format bereits erfolgreich in anderen Märkten etabliert, die Umsetzung für Deutschland ist ein starkes Signal für die Unterstützung der lokalen Mode. Dabei werden die geballten Kräfte der beiden Modeinstanzen vereint und auf eine langjährige und erfolgreiche Partnerschaft aufgebaut. NEWS: Fashion Council Germany und VOGUE Germany launchen FCG/VOGUE Fashion Fund in Deutschland Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER Manuel Almeida Vergara E-MAIL press[at]fashion-council-germany.org TELEFON +49 30 994 0489 – 53 WEBSITE/S https://www.vogue.de/ https://www.fashion-council-germany.org/initiativen/fcg%2Fvogue-fashion-fund https://projektzukunft.berlin.de/themen/modewirtschaft DOWNLOAD PM Download Ein wichtiges Signal für Mode aus Deutschland Mit dem Launch des FCG/VOGUE Fashion Funds in Deutschland bekräftigen VOGUE Germany und der Fashion Council Germany das gemeinsame Ziel zur Förderung deutscher Mode und schaffen eine Plattform, die insbesondere junge Designtalente aktiv auf ihrem Weg in die Branche begleitet. Der Fashion Council Germany als Interessenvertretung der deutschen Mode bietet den Teilnehmer:innen u.a. exklusiven Zugang zu seinem internen Netzwerk und schafft dadurch umfassende Networking-Möglichkeiten. VOGUE Germany komplementiert die Partnerschaft besonders durch die jahrelange Erfahrung mit dem Format. „Die deutsche Mode hat für VOGUE Germany einen besonderen Stellenwert und wir sehen es als unsere Aufgabe, sie zu fördern und auch international mehr Sichtbarkeit zu geben . Gemeinsam mit dem Fashion Council Germany setzen wir deshalb jetzt ein wichtiges Zeichen für ihre Nachwuchsförderung. Der VOGUE Fashion Fund zählt international zu den renommiertesten Initiativen, um jungen Talenten den Weg in die Branche zu ebnen. Ein entsprechendes Pendant für Deutschland zu schaffen, war schon lange unser Wunsch. Dass VOGUE Germany dieses Jahr 45-jähriges Bestehen feiert, ist für uns ein optimaler Rahmen, um mit einer großen Party im Herbst auch eine Gewinner-Brand zu küren“ , so Kerstin Weng, Head of Editorial Content VOGUE Germany. Scott Lipinski, CEO Fashion Council Germany, ergänzt: „Die Förderung von Nachwuchs- und Ausnahmetalenten liegt uns beim Fashion Council Germany schon seit unserer Gründung 2015 am Herzen und bildet somit die Grundlage unserer Arbeit. In unseren Projekten legen wir stets den Fokus darauf aufsteigenden Labels und Designer:innen in und aus Deutschland in jeder Phase ihrer Karriere zu begleiten und zu fördern. Mit dem FCG/VOGUE Fashion Fund haben wir nun gemeinsam mit VOGUE Germany eine Initiative ins Leben gerufen, mit der wir außerordentliches Designtalent nicht nur monetär, sondern auch mit einem umfangreichen Mentoring-Programm unterstützen werden.“ International genießt der 2003 in den USA gegründete Fashion Fund großes Renommee. Zu den prominenten Gewinner:innen-Labels zählen unter anderem Christopher John Rogers (2019), Joseph Altuzarra (2011) sowie 2023 die deutsche Designerin Melitta Baumeister. 2024 feiert der CFDA/VOGUE Fashion Fund sein 20. Jubiläum in den USA und verfügt mittlerweile auch über lokale Ausgaben unter anderem in UK, Spanien und China. In Deutschland ist der FCG/VOGUE Fashion Fund als ganzjähriges Projekt angesetzt, die Bewerbung ist seit dem 06. Februar 2024 möglich ( LINK ). Bewerben können sich passionierte Modedesigner:innen und Brands mit Sitz in Deutschland, die einen kreativen und innovativen Ansatz verfolgen, und deren Businessaktivität sich auf mindestens ein Jahr und maximal vier Jahre beschränkt. Unterstützt wird das Projekt durch die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe sowie einer renommierten Fachjury, zu der neben Kerstin Weng, Head of Editorial Content VOGUE Germany, und Scott Lipinski, CEO Fashion Council Germany, auch Edward Enninful, OBE, Editorial Advisor British VOGUE und Global Creative sowie Cultural Advisor von VOGUE, Margaret Zhang, Editor-in-Chief VOGUE China, und Mumi Haiati, CEO und Founder Reference Studios, zählen. Diese wählt im Rahmen der Berlin Fashion Week im Juli 2024 zunächst sieben Finalist:innen aus. Anschließend wird das Gewinner:innen-Label im Oktober 2024 im Rahmen einer Preisverleihung am Standort Berlin verkündet. Der FCG/VOGUE Fashion Fund ist mit einem Gewinn im Gesamtwert von 100.000 Euro dotiert. Dies inkludiert eine Fashion Show inklusive Produktion zur Berlin Fashion Week im Februar 2025 sowie ein Business Mentoring-Programm und verschiedene Kommunikationsmaßnahmen. Picture Credit: Franziska Krug für Fashion Council Germany PREVIOUS NEXT

  • Waridi Schrobsdorff, What Should We Know About Fashion from Africa Right Now?

    6. März 2025 Waridi-Wardah Schrobsdorff is a passionate force in the fashion world - a former top model, mentor, and advocate for African creativity. Born in Kenya and now calling Berlin home since 1993, she has spent over 25 years shaping an extraordinary career in the international fashion industry. Through Fashion Africa 254 (FA254) and the Mtindo Photography Book , Waridi has dedicated herself to amplifying African talent on the global stage. As a mentor and consultant, she guides aspiring designers and creatives, helping them navigate the industry and carve out their own unique paths to success. But her influence extends far beyond mentorship. Since 2020, Waridi has been a contributor to Vogue Germany, sharing her insights on African identity and fashion. She’s also a member of the Fashion Council Germany, actively shaping the industry. At her core, Waridi is a storyteller, a connector, and a supporter of emerging voices - bridging the gap between African creativity and the international fashion scene with passion and purpose. FCG: As the founder of Fashion Africa 254 , you work closely with African brands that want to gain visibility in the international market. What are the biggest challenges for these brands to be sustainably successful? Waridi Schrobsdorff: The heart of African fashion with its roots, practices, and rich layers is unlike anything else in the world - it’s simply magical. This uniqueness comes from the diverse cultures and lifestyles from across the continent; a home to over 3,000 ethnic groups, each with its own traditions and stories to tell. With the abundance of heritage to share through the designs, sustainability has always been important in sharing these practices. Many African fashion brands, with local artisans, use local materials and resources, showing a strong connection and appreciation to nature. Ethical practices, preserving traditional craft, using natural fibers, and reducing environmental impact are vital to this process. In the end, sustainability in African fashion is like a tapestry woven together. Although logistics have been a major challenge in the process, the designers are working on solutions, of course; with each country taking action to address them. Which African fashion brands do you currently find particularly exciting and innovative, and what makes their approaches regarding design, sustainability, or cultural authenticity so unique? Maxhosa Africa is known for its knitwear inspired by Xhosa beadwork - the brand beautifully blends cultural heritage with modern luxury, showcasing the perfect mix of modernized traditions. Lisa Folawiyo transforms traditional Ankara fabric into elegant, hand-beaded pieces. Orange Culture challenges norms and highlights individuality with bold, gender-fluid designs and ethical production. This brand challenges norms and highlights individuality. Sindiso Khumalo . With her bold prints, inspired by African history, paired with eco-friendly fabrics, she gives fashion a purpose. Tongoro is an accessible luxury brand that supports local artisans in Senegal while delivering effortlessly chic designs. Kente Gentlemen . By reimagining menswear with handwoven fabrics like kente and bogolan, they showcase the creativity of Africa’s textiles. Ugo Monge 's collections are royal and statement pieces. Each piece features handcrafted details, showcasing local artisans' exceptional skills and reflecting Africa's diverse cultural heritage. Which fashion weeks on the African continent, like Lagos Fashion Week, are considered especially influential, and what trends should one keep an eye on there? Dakar Fashion Week , one of Africa’s longest-running fashion events, showcases the incredible talent of Senegalese and West African creatives. Another influential event is the Lagos Leather Fair (LLF) , which features beautifully handcrafted bags, shoes, and accessories that blend traditional techniques with modern design. This event emphasizes organic practices, supports local craftsmanship, and highlights the talent of brands like Zashadu, FemiHandbags, and Maliko while promoting the leather business across the continent. One of my favourites, The Hub of Africa Fashion Week (HAFW) in Addis Ababa stands out as a boutique fashion week dedicated to Ethiopian designers, celebrating the richness of their weavers and highlighting collaborations with top international designers, with Fashion Africa 254 (FA254) as a key partner. To what extent does the topic of sustainability play a role in African fashion brands, and how could sustainable African fashion brands be specifically supported to increase their visibility? Many African fashion brands often struggle with access to mass production, which leads them to collaborate with individuals and groups in various locations. Nevertheless; they take advantage of the situation wich enriches their storytelling, as each piece they create is woven with complex narratives and cultural significance. It's important to capture and share these stories to highlight the unique processes behind their designs. Providing support in business development, media exposure, funding, and tailored programs could greatly empower these brands, acknowledging the distinct ways they work and create on the continent. What opportunities exist for German and European organizations to specifically promote African fashion brands, whether through investments, strategic partnerships, or support in accessing international markets? German and European organizations can support African fashion brands by investing in both established and emerging designers to support and work them through the process. Strategic partnerships, such as co-branded collections or collaborations, can enhance visibility in European markets. By supporting African brands at international fashion events and on digital platforms, these organizations can expand their reach, while mentorship in areas like business scaling and sustainability would provide essential guidance. Furthermore, European trade agencies can offer grants and negotiate trade agreements to facilitate the entry of African fashion into European markets. We thank Waridi for the conversation and the new perspectives. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Fenja Niechoj INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER PREVIOUS NEXT Interview Waridi Schrobsdorff, What Should We Know About Fashion from Africa Right Now?

  • BERLIN CONTEMPORARY: Da passiert was!

    25. Jan. 2023 Eine neue Saison der Fashion Week geht zu Ende. In dieser Ausgabe wurde das neue, von einer internationalen Expertenjury kuratierte Format BERLIN CONTEMPORARY gelaunchtUnter BERLIN CONTEMPORARY haben herausragende Designer:innen und Brands ihre neuste Kollektion im Rahmen der Berlin Fashion Week einem ausgewähltem Fachpublikum präsentiert. Unter ihnen Neuentdeckungen aber auch etablierte Brands der deutschen Modelandschaft die an verschiedenen Orten Berlins besondere Showkonzepte umgesetzt haben.Wir freuen uns schon auf Sommer und die neuen Präsentationen der BERLIN CONTEMPORARY Designer:innen zur nächsten Fashion Week. BERLIN CONTEMPORARY Brands to watch: SIA ARNIKA ACCEPTANCE LETTER RIANNA + NINA DENNIS CHUENE ESTHER PERBANDT ODEEH SF1OG BOBKOVA MALAIKARAISS DZHUS FASSBENDER #DAMUR LITKOVSKA LML STUDIO NAMILIA LOU DÉ BETOLY JEAN GRITSFELDT OLIVIA BALLARD Credits: Sia Arnika AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Stefan Brunner INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER PREVIOUS NEXT Initiative BERLIN CONTEMPORARY: Da passiert was!

  • NEWS: KONZEPTWETTBEWERB ZUR BERLIN FASHION WEEK JULI 2023. DIE VISIONÄRE KRAFT DER MODE STÄRKEN

    Auch zur kommenden Berlin Fashion Week (10. bis 15. Juli 2023) zeichnet die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe wieder innovative Konzepte für Shows, Events und Präsentationsformate mit Preisgeldern aus. Ziel des Wettbewerbs ist es, das Wachstumspotenzial der Modebranche „Made & Designed in Berlin and Germany“ weiter zu stärken und die Solidarität mit Designer:innen aus der Ukraine fortzuführen. Die Gewinner:innen erwarten Preisgelder bis zu 25.000 EURO je Konzept. NEWS: KONZEPTWETTBEWERB ZUR BERLIN FASHION WEEK JULI 2023. DIE VISIONÄRE KRAFT DER MODE STÄRKEN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER Manuel Almeida Vergara E-MAIL press[at]fashion-council-germany.org TELEFON +49 30 994 0489 – 53 WEBSITE/S https://fashionweek.berlin/ueber-uns.html https://projektzukunft.berlin.de/themen/modewirtschaft https://www.fashion-council-germany.org/uber-uns DOWNLOAD PM Download Berlin, 23.03.2023: Die vergangene Berlin Fashion Week im Januar diesen Jahres war von einer spürbaren Aufbruchstimmung geprägt. Berlin konnte sich als Zentrum der Mode- und Modedesignszene und Vorreiterin in den Themen wie Nachhaltigkeit, Innovation und Inklusion präsentieren. Um diesen erfolgreich begonnenen Weg weiter zu beschreiten, lobt die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe erneut einen Konzeptwettbewerb in Zusammenarbeit mit dem Fashion Council Germany aus. Ab dem 29. März 2023 können wieder Konzepte in zwei Kategorien eingereicht werden: In der Kategorie „STUDIO2RETAIL“ werden die 5 besten Ideen für außergewöhnliche Store- und Atelier- Eventkonzepte mit jeweils bis zu 5.000 Euro prämiert. Bei diesen sollte es sowohl darum gehen, ein möglichst großes Publikumsinteresse und eine breite Medienwirksamkeit zu erzielen, als auch den Schlüsselthemen Nachhaltigkeit, Diversität und Innovation Rechnung zu tragen. Die Bandbreite reichte dabei zuletzt von phygitalen Präsentationen neuer Kollektionen, über Workshops in traditionellen Handwerkstechniken bis zur Demonstration der Herstellung nachhaltiger Kleidung. Die Kategorie „BERLIN CONTEMPORARY“ wendet sich an Teilnehmer:innen, die mit ihren in Berlin bzw. Deutschland ansässigen Brands außergewöhnliche Designleistungen präsentieren und starke innovative und nachhaltige Ansätze im Produkt, in der Unternehmensphilosophie und im Eventkonzept verfolgen. Die eingereichten Show- und Präsentationskonzepte sollen geeignet sein, zahlreiche nationale und internationale Fachbesucher:innen zu interessieren sowie eine hohe Medienwirksamkeit zu erzielen. Dafür sollen 10 Gewinner:innen mit jeweils bis zu 25.000 Euro ausgezeichnet werden. Darüber hinaus prämiert die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe als Zeichen der Solidarität vier ukrainische Designer:innen, ebenfalls mit jeweils bis zu 25.000 Euro im Rahmen von BERLIN CONTEMPORARY. Zuletzt haben bei der BFW im Januar 2023 die ukrainischen Designer:innen Irina Dzhus, Kristina Bobkova, Lilia Litkovska und Jean Gritsfeldt ihre Kollektionen präsentiert. Stephan Schwarz , Senator für Wirtschaft, Energie und Betriebe in Berlin sagt: „Berlin ist die deutsche Modehauptstadt und die Berlin Fashion Week unser Schaufenster zur Welt. Was unseren Standort ausmacht, sind Vielfalt, Ideenreichtum und frische Konzepte und genau dafür ist unser gemeinsamer Wettbewerb ein wichtiges Vehikel. Im Januar konnte sich die Berlin Fashion Week bereits so innovativ, kreativ und inklusiv wie nie zuvor präsentieren und diesen Berliner Weg wollen wir auch im Juli fortsetzen. Ich freue mich besonders, dass wir dabei wieder ukrainische Designer:innen unterstützen und ihrem kreativen Schaffen Raum geben können.“ Christiane Arp , Vorstandsvorsitzende des Fashion Council, sagt: „Dass wir den eingeschlagenen Weg mit dem Konzeptwettbewerb weitergehen können, bestätigt uns darin, dass es der richtige ist. Es gibt hier ein wirklich großartiges kreatives Potenzial in der Mode- und Designbranche, das andernorts seinesgleichen sucht. Diese visionären Kräfte bestmöglich zu unterstützen, ist eine wunderbare und lohnende Aufgabe.“ Wettbewerbskonzepte können bis zum 16. April 2023 eingereicht werden. Details zu den Teilnahmebedingungen unter: https://fashionweek.berlin/competition.html Die Bekanntgabe der von einer Fachjury aus Branchenexpert:innen ausgewählten Preisträger:innen erfolgt Anfang Mai 2023. Hier geht es zu den Downloads: Pressemitteilung, Logos & Bildmaterial der Gewinner:innen Januar 2023 Der Wettbewerb wird aus Mitteln des Landes Berlin und EFRE-Fonds finanziert: About Berlin Fashion Week: hier About Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe / Project Zukunft: hier About Fashion Council Germany: hier PREVIOUS NEXT

  • HADERLUMP | FashionCouncil

    FCG/VOGUE FASHION FUND Initiatives Finalist HADERLUMP HADERLUMP embodies a contemporary urban aesthetic that fuses confidence with resilience in the face of modern complexities. Our designs challenge convention while embracing elegance, offering fashion that evolves with the times. At the core of the brand is a dedication to craftsmanship—each garment is meticulously handcrafted in the Berlin atelier, merging historical influences with forward-thinking design. The label emphasizes sustainability and a progressive design language, aiming to make craftsmanship future-proof and foster sustainable thinking within the industry. The pieces are created not only to function aesthetically but also to have a positive impact on the world. Website Lookbook PDF ABOUT THE INITIATIVE Vogue Germany and Fashion Council Germany are launching the second edition of the German Fashion Fund. As part of the FCG/VOGUE FASHION FUND competition, young design talents with an innovative and creative approach are being sought. The winner will receive prize money of €50,000, provided by KIKO MILANO, along with additional benefits. These include editorial coverage in Vogue Germany, a fashion show during Berlin Fashion Week in July 2026—funded by the Berlin Senate Department for Economics, Energy and Public Enterprises—as well as various communication services by Condé Nast and Fashion Council Germany, an exclusive business mentoring program, and a complimentary five-year membership in Fashion Council Germany. ALL INFORMATION PANELIST OVERVIEW Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 SCHEDULE Gluten-Free Vegan Vegetarian Sugar-Free Plant-Based Nut-Free CHECK OUT THE LAST EDITION The upcoming schedule will be published soon Coming soon! Menu Close

  • Christof Baum über Maison Baum und sein patentiertes Fußbett

    7. Juni 2021 Maison Baum ist eine Berliner Premiummarke für bequeme High Heels. Erklärtes Ziel von Gründer Christof Baum ist die Kombination von coolem Lifestyle mit fundiertem medizinischem Know-how. Vier Jahre Entwicklung gemeinsam mit Christofs Vater, der als operativ tätiger Orthopäde über enormes Fachwissen verfügt, können sich sehen lassen: Ein unsichtbares, orthopädisches Fußbett, das speziell für High Heels konzipiert wurde, sorgt für gleichmäßigere Gewichtsverteilung im Schuh und somit dreimal längere Partynächte. Die High Heels werden in Deutschland entwickelt, in Paris entworfen und in Portugal gefertigt. FCG: Erzähl uns doch bitte ein wenig über Dein Start-up und das patentierte Fußbett. Welchen Einfluss hatte dabei Dein Vater, der als Orthopäde tätig ist? Christof: Maison Baum ist seit ca. 1,5 Jahren am Markt und zählt aktuell 10 Mitarbeiter. Unser Credo ist, Frauen zu beflügeln und ihnen die optimale Auswahl zwischen hohen und flacheren Schuhen zu bieten – damit sie sich auf den Moment statt auf ihre Füße konzentrieren können. Ohne meinen Vater könnten wir uns von anderen Brands ohne medizinischen Background nicht unterscheiden. Er verfügt als Gründer einer orthopädischen Gelenkklinik bei Freiburg über 40 Jahre operative Erfahrung und das notwendige Fachwissen, das ein seriöses Projekt braucht, um erfolgreich zu sein. Da er die möglichen negativen Konsequenzen des Tragens von High Heels kennt und von allen Seiten beurteilen kann war er perfekt, um diese zu minimieren. Seit etlichen Jahren hat er sich - als Bewunderer ästhetischen Schuhwerks - mit dem Thema beschäftigt und eingehend nach Lösungen gesucht. So hat er beispielsweise einen Schraubmechanismus zum Verstellen der Schuhweite entwickelt und patentiert. Wirklich genial war es aber, die bewährte Wirkung von orthopädischen Einlagen von flachen auf hochhackige Schuhe zu übertragen. Er hat mir viel Wissen vermittelt und mich angeleitet, wie ein optimales Fußbett aussehen muss, damit es für High Heels und die Mehrzahl der individuellen Frauenfüße funktioniert. Gemeinsam mit der Entwicklungsabteilung eines großen Sanitätshauses aus Freiburg habe ich seine Ideen dann umgesetzt. Die Hardcore-Entwicklungsarbeit habe ich neben meinem Studium geleistet. Die Kern-Entwicklung hat vier Jahre gedauert. FCG: Woher kam der Anreiz, als Mann eine eigene Marke zu gründen, welche High Heels verkauft? Christof : Bei High Heels geht es nicht nur darum, schön auszusehen, sie vermitteln ein besonderes Lebensgefühl. Als „hard fact“ erscheinen die Beine optisch länger, es richtet sich auch die Wirbelsäule auf, wodurch sich die ganze Haltung verändert. Der „Nebeneffekt“ ist ein anderes Auftreten der Frau - sie strahlt etwas anderes aus. Bei meiner kleinen Schwester konnte ich diesen Transformationseffekt, den viele Frauen durchmachen, schon früh erleben. Man wechselt automatisch in einen Modus von „jetzt gehört mir die Welt!“. Weil meine Schwester aber schon mit 16 an einem Hallux Valgus litt, konnte sie nicht sehr oft hohe Schuhe tragen. Hierfür eine Lösung zu finden und Frauen wie meiner Schwester das spezielle Lebensgefühl zugänglich zu machen, spornt mich sehr an. Es geht bei allen Sorgen und Nöten doch auch darum, das Leben und vor allem die großen Momente richtig zu zelebrieren. Zudem ist es mir eine besondere Freude, die oftmals verstaubte Schuhindustrie umzukrempeln, die sich so lange nicht um die Belange der Frauen gekümmert hat. FCG: Wie hat sich das TV-Format “Höhle der Löwen” auf Dein Unternehmen ausgewirkt? Christof: Durch die Teilnahme in der „Höhle der Löwen“ hat sich unser Bekanntheitsgrad um ein Vielfaches erhöht. Viele Frauen, die vorher nicht wussten, dass schicke High Heels auch angenehm tragbar sein können, haben durch die Ausstrahlung von uns erfahren. Dass die Löwinnen sich vor Begeisterung über die Bequemlichkeit überschlagen, aufgrund des Kapitalbedarfs für die Warenvorfinanzierung aber nicht investiert haben, kann unserer Endkundin egal sein und hat die Glaubwürdigkeit von Maison Baum somit nochmals unterstrichen. Wir konnten aber nicht nur einmalig Kundinnen, sondern langfristige Supporter:innen gewinnen. Sie haben Spaß daran, ein junges Start-up zu unterstützen und unser innovatives Produkt gemeinsam mit uns weiterzuentwickeln. Wir haben wunderbar humorvolle und lebensfrohe Frauen als Kund:innen und es macht uns glücklich, sie glücklich zumachen. FCG: Welche Wünsche und Vorstellungen hast Du für die nächsten 2 Jahre? Christof: In den nächsten zwei Jahren möchte ich Maison Baum bei unserer Zielgruppe zur Referenz für coole, bequeme und nachhaltige High Heels entwickeln – für alle, die lieber in ein gutes Paar statt in viele austauschbare investieren. Wir werden Modelle in weiteren Farben und Absatzformen lancieren und mit einem innovativen Material aus der Formel 1 den leichtesten High Heel der Welt rausbringen. Langfristig wünsche ich mir, dass wir uns in Deutschland häufiger trauen, wir selbst zu sein und auch mal aus der Masse herauszustechen. Häufig erlebe ich, wie Kund:innen mir schildern, wie begeistert sie von unseren Schuhen sind und sie gerne tragen – oft aber urteilende Blicke von außen erfahren, wenn der Absatz „zu hoch“ ist. Ich finde, dass jede Frau selbst entscheiden dürfen sollte, wann und ob sie hohe Schuhe trägt. Ich sehe hier einen großen Unterschied dazu, wie zum Beispiel in Frankreich mit dem Thema umgegangen wird. Unmittelbar wäre es aber schonmal ein Anfang, wenn Events wieder stattfinden und Restaurants öffnen dürften. Vielen Dank Christof Baum für diesen Einblick, wir wünschen Dir viel Erfolg für die kommenden Monate und Jahre! AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Lydia Kleiber INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER Maison Baum PREVIOUS NEXT Interview Christof Baum über Maison Baum und sein patentiertes Fußbett

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