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- MOCH Figuren | FashionCouncil
MOCH Figuren In Zusammenarbeit mit RAUM.Berlin stellt Moch Figuren Ausstellungsfiguren für kreative Präsentationen bereit. Moch Schaufensterpuppen seit 1907 – Sustainable Mannequins for the Future. Kaum ein Herstellerprogramm für Schaufensterpuppen ist breiter angelegt, als die von MOCH ständig überarbeitete Produktpalette. Moch zeigt außer Dekorationen mit Figuren auch Lösungen mit Ständern, Büsten und Torsen. Neben dem kommerziellen Einsatz in der Mode haben die Figuren auch Auftritte auf Messen sowie im privaten und im kulturellen Bereich.
- Sex&Jeans
members Sex&Jeans Fashion Brand Sex&jeans is a symbiosis of style and know-how. Inspired from the culture leading underground scenes that we grew up in, and taught by denim’s greatest laundry owners. https://sexandjeans.com/ info[at]sexandjeans.com Next Previous
- Christiane Strobel Constant Clothing
members Christiane Strobel Constant Clothing Fashion Brand Timeless.Responsible.Sustainable Die Kollektion von Christiane Strobel Constant Clothing wird ausschließlich aus gots zertifizierten Materialien gefertigt. Das Design ist zeit & saisonlos und bleibt dadurch über viele Saisons hinweg relevant und ausdrucksstark. Wir möchten der Mode ihren Wert zurückgeben, denn Langlebigkeit ist die schönste Art der Nachhaltigkeit. Die Kollektion wird in einer kleinen Manufaktur in Marrakesch gefertigt und auch dort von körperlich benachteiligten Frauen von Hand bestickt. https://christianestrobel.com/ mail[at]christianestrobel.com Next Previous
- NEWS: Hochkarätige Speaker:innen bei ‚METAMORPHOSIS‘ powered by eBay: Dialoge über die Zukunft der Mode während der Berlin Fashion Week im NIO House
Die Berlin Fashion Week wird 2025 erneut zur Bühne für zukunftsweisende Diskussionen rund um die Transformation der Modebranche. NEWS: Hochkarätige Speaker:innen bei ‚METAMORPHOSIS‘ powered by eBay: Dialoge über die Zukunft der Mode während der Berlin Fashion Week im NIO House Fashion Council Germany Berlin, 09. Januar 2025: Die Berlin Fashion Week wird 2025 erneut zur Bühne für zukunftsweisende Diskussionen rund um die Transformation der Modebranche. Vom 31. Januar bis zum 3. Februar 2025 lädt der Fashion Council Germany (FCG) in Partnerschaft mit eBay Deutschland zum Talk Format ‚METAMORPHOSIS – dialogues about change‘ powered by eBay ein. Nach einem erfolgreichen Debut des Formats im vergangenen Jahr wird ‚METAMORPHOSIS‘ in seiner zweiten Ausgabe um ein noch vielfältigeres Programm erweitert. Mit Keynotes, Panels und Interviews bietet die mehrtägige Veranstaltung eine Plattform, um über Themen wie Nachhaltigkeit, Circularity, digitale Transformation und kreative Zukunftsvisionen zu diskutieren. Das Ziel: Ein inklusiver Dialog, der die Herausforderungen und Chancen der Modebranche beleuchtet und zukunftsorientierte Impulse setzt. Ein hochkarätiges Line-up an Speaker:innen, Moderator:innen und Panelists bilden die Grundlage der Talks, die während der Berlin Fashion Week im NIO House Berlin stattfinden werden. Als offizieller Mobility Partner der Berlin Fashion Week unterstützt der Hersteller für intelligente Elektroautos im Premium-Segment NIO das Format ‚METAMORPHOSIS‘. Die innovative Elektromobilitätsmarke, die mit ihrer Philosophie „Blue Sky Coming“ neue Maßstäbe in Design und Nachhaltigkeit setzt, bietet mit dem zentral am Kurfürstendamm gelegenen NIO House Berlin während der Fashion Week einen zentralen Veranstaltungsort für das Talk Format sowie weitere Side-Events. Interessierte können sich kostenfrei für die vier Veranstaltungstage anmelden und weitere Details zum Programm HIER einsehen. ‚METAMORPHOSIS‘ bringt dabei einige der einflussreichsten Stimmen der Modebranche auf die Bühne. Zu den bereits bestätigten Expert:innen gehören u.a. Michael Philouze ( Men’s Editor, Vogue US), Cecilie Thorsmark (CEO, Copenhagen Fashion Week), Maliha Shoaib (Redakteurin, Vogue Business), Agnes Weber (CEO, Mended), Mandy Krüger (Head of Fashion, ebay Deutschland) sowie die aufstrebende Designerin Marie Lüder . Komplementiert wird das Line-up durch weitere nationale und internationale Branchenexpert:innen, die unterschiedliche Perspektiven und Fachkenntnisse einbringen können. Mit dieser Vielfalt an Stimmen bietet ‚METAMORPHOSIS - dialogues about change‘ powered by eBay, tiefe Einblicke in die wesentlichen Veränderungen der Modeindustrie. ANSPRECHPARTNER Fenja Niechoj E-MAIL press[at]fashion-council-germany.org TELEFON t +49 30 994 0489 – 53 WEBSITE/S https://fashionweek.berlin/ueber-uns.html https://www.ebayinc.com/stories/press-room/de/ https://www.nio.com/de_DE/news DOWNLOAD PM Download
- Mode in der Gemäldegalerie: Fashion Council Germany bringt Handwerk junger Designer:innen ins Museum
13. Jan. 2026 Kann Handwerkskunst als generationsübergreifender Dialog begriffen werden? Lässt sich der Austausch über ein gänzlich analoges Gut in digitalen Zeiten fortführen? Wie werden wir uns an traditionelle Techniken erinnern – oder kann es sogar gelingen, sie zu erhalten? Mit diesen Fragen haben sich Aleksander Kudrischow, Laura De Sousa, Lennart Bohle, Jon Liesenfeld und Melanie Parzenczewki auseinandergesetzt. Auf Grundlage monatelanger Denk- und Handarbeit ist die Kollektion „Echoes of Tomorrow“ entstanden, die der Fashion Council Germany im Rahmen der Berlin Fashion Week (30. Januar bis 2. Februar 2026) in der Gemäldegalerie zeigt. Damit laden wir Besucher:innen dazu ein, sich mit traditionellen Techniken auseinanderzusetzen, zeitgenössische Neuinterpretationen kennenzulernen und über die Mode der Zukunft nachzudenken. Das V-Collective setzt sich aus Teilnehmer:innen unserer Initiative Fashion x Craft zusammen: Das Projekt des Fashion Council Germany in Kooperation mit eBay Deutschland und The King’s Foundation bietet jungen Mode- und Textildesigner:innen ein maßgeschneidertes Förderprogramm, das Themen der Nachhaltigkeit, Handwerkskunst und Innovation fokussiert. Dabei werden die Teilnehmer:innen während Residencies bei dem Good Garment Collective in Berlin und einem Stiftungssitz der King’s Foundation, Highgrove Gardens im englischen Gloucestershire, in Workshops und Mentoringprogrammen an handwerkliche Prozesse herangeführt, die über die Grenzen traditioneller Mode- und Textilproduktion hinausgehen. Aus der diesjährigen Ausgabe der Initiative sind das V-Collective und seine Modekollektion hervorgegangen: Sie basiert auf den Handwerkskünsten, die den Teilnehmer:innen innerhalb des Projektjahres vermittelt wurden, darunter natürliche Färbetechniken und Weben, aber auch modefremde Prozesse wie Korbflechten, Metall- und Holzarbeit. Die Entwürfe wurden aus Deadstock-Materialien gefertigt – nicht verwendeten Stoffen größerer Unternehmen also, die eBay Deutschland und die Plattform Zerow zur Verfügung gestellt haben. In der Gemäldegalerie wird die Kollektion in Form einer Bühneninstallation gezeigt: Der musealen Perfektion des Ausstellungsortes – den Dior-Kreativdirektor Jonathan Anderson unlängst als einen der schönsten Museumsräume der Welt beschrieb – setzt die Schau im hinteren Teil der Wandelhalle eine zum Teil rohbauliche Wandgestaltung entgegen. So entsteht der Eindruck eines Ateliers; der Erarbeitungsprozess der Kollektion wird atmosphärisch in den institutionellen Raum übertragen und dort nachvollziehbar gemacht. Zeitgleich schafft im vorderen Teil der Wandelhalle „Gallery Looks. Modeinszenierungen in der Gemäldegalerie“ einen Dialog zwischen Werken der Sammlung und Momentaufnahmen zeitgenössischer Mode. Die Schau wurde von Katja Kleinert, Kuratorin für niederländische und flämische Kunst des 17. Jahrhunderts an der Berliner Gemäldegalerie, kuratiert; das Modekonzept entwickelte Christiane Arp, Vorstandsvorsitzende des Fashion Council Germany. Neben Videoarbeiten Florian Azars und Entwürfen der Designer:innen Anne Bernecker, Karen Jessen, Alexander Gigl und Estelle Adeline Trasoglu von der Marke Plaid-à-Porter präsentiert die Ausstellung Modefotografien Ralph Meckes. „Ralph Meckes Fotografien zeigen eindrücklich, wie die Bildstrategien der Alten Meister in der zeitgenössischen Mode weiterleben. Seine Arbeiten schaffen eine visuelle Brücke zwischen unserer Sammlung und der Gegenwart im Zusammenspiel von Malerei und Mode“, so Katja Kleinert von der Berliner Gemäldegalerie. In seinen Bildproduktionen hat Mecke im Museumsraum fotografisch erforscht, wie Kompositionen, Lichtstimmungen und Symbolik der Alten Meister in zeitgenössischer Mode wiederkehren – und damit letztlich den Anstoß für beide Ausstellungen gegeben. „Fashion x Craft: Echoes of Tomorrow“ und „Gallery Looks – Modeinszenierungen in der Gemäldegalerie“ werden zur Berlin Fashion Week am Donnerstag, 29. Januar 2026, ab 18 Uhr in der Gemäldegalerie am Johanna-und-Eduard-Arnhold-Platz / Matthäikirchplatz feierlich eröffnet. Zuvor gibt es ab 11 Uhr einen Presserundgang in Anwesenheit der Designer:innen. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Manuel Almeida Vergara INFOS ANFRAGEN press@fasion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER Previous Next Berlin Fashion Week Mode in der Gemäldegalerie: Fashion Council Germany bringt Handwerk junger Designer:innen ins Museum
- Cosnova | FashionCouncil
Cosnova Mit Marken wie essence und CATRICE hat cosnova neue Maßstäbe auf dem internationalen Kosmetikmarkt gesetzt. Dieser Erfolg beruht auf einer ganzen Reihe von Gründen: cosnova ist stolz, nach wie vor ein inhabergeführtes Unternehmen zu sein, das sich durch schlanke Organisation und wenig Bürokratie auszeichnet. So lassen sich innovative Konzepte umsetzen und qualitativ hochwertige Produkte zu einem hervorragenden Preisleistungsverhältnis anbieten. 90% der Produkte werden in Europa hergestellt, das Unternehmen sagt NEIN zu Tierversuchen. service@cosnova.eu https://cosnova.com/de Close Close
- Die Gewinnerin des FCG/VOGUE Fashion Fund ist Kasia Kucharska
24. Sept. 2024 Förderwettbewerb des Fashion Council Germany & Vogue Germany kürt ersten Preisträger Berlin, 24. September 2024: Der Förderwettbewerb FCG/VOGUE Fashion Fund , der gemeinsam vom Fashion Council Germany und Vogue Germany initiiert wird, hat am Montag mit Kasia Kucharska seine erste Gewinnerin gekürt. Im Rahmen des Vogue Forces of Fashion Event in Berlin wurde sie vor den knapp 250 Gästen von Michael Biel (Staatssekretär für Wirtschaft), Kerstin Weng (Head of Editorial Content, Vogue Germany) und Christiane Arp (Vorstandsvorsitzende, Fashion Council Germany) bekannt gegeben. Überreicht wurde der Preis von Edward Enninful (Global Creative and Cultural Advisor of Vogue) und Model Paloma Elsesser, die beide Teil der diesjährigen Jury sind. Die Berliner Designerin Kasia Kucharska setzt sich dabei mit ihrem gleichnamigen Label gegen die sechs weiteren Finalist:innen Lou de Bètoly , LUEDER , NAMILIA , Richert Beil , SF1OG und Sia Arnika durch. Damit reiht sie sich in die Liste der internationalen erfolgreichen US-Gewinner:innen wie Melitta Baumeister (2023), Christopher John Rogers (2019) oder Joseph Altuzarra (2011) ein. Als Absolventin der UdK Berlin interpretiert Kasia Kucharska mit ihrem Label unter dem Claim „Future Craft“ gemeinsam mit ihren ehemaligen Kommiliton:innen Wanda Wollinsky und Reiner Törner das traditionsreiche Material Spitze neu. Ihre Designs werden aus biologisch abbaubarem Latex gegossen, viele davon, ohne dass Abfallmaterial entsteht. Als Gewinn erhält sie neben einem Preisgeld in Höhe von 25.000€, diverse Kommunikationsleistungen sowie ein Business Mentoring-Programm. In den kommenden zwölf Monaten werden in diesem Rahmen sechs unterschiedliche Themengebiete mit den renommierten Branchenexpert:innen Christiane Arp (Collection Development), Kerstin Weng (Media / Press), Mumi Haiati (Brand Development), Roel de Cooman (Vertrieb / Sales), Scott Lipinski (Business) und Vanessa Gudehus (Production) vertieft. Der Preis enthält außerdem die Produktion einer Fashion Show zur Berlin Fashion Week im Februar 2025, bei der die kommende Kollektion präsentiert wird. Scott Lipinski, CEO Fashion Council Germany, betonte: „Wir sind stolz mit Kasia Kucharska eine großartige erste Gewinnerin des FCG/VOGUE Fashion Funds zu küren. Als Nachwuchsdesignerin aus Berlin haben wir großes Potential in ihr und ihren Designs gesehen. Besonders der kreative und einzigartige Ansatz Mode neu zu denken hat mich und die Jury überzeugt. Ich bin mir sicher, dass ihr eine international erfolgreiche Karriere bevorsteht.“ Kerstin Weng, Head of Editorial Content Vogue Germany , ergänzte: “ Die Looks von Kasia Kucharska haben mich auf Anhieb beeindruckt, weil sie eine einzigartige Optik und einen individuellen Ansatz mit modernem zeitgenössischen Design und Nachhaltigkeit toll verbinden. Es macht mich stolz, dass wir in Berlin Labels haben, die ihre Kreativität frei entfalten und ihrer eigenen Vision ohne Kompromisse folgen – und dass dies nun durch den FCG/VOGUE Fashion Fund und eine internationale Jury honoriert wurde. Wir alle sind gespannt auf den weiteren Weg des Labels und ich freue mich darauf, mit Vogue nicht nur in Deutschland, sondern auch über unser globales Netzwerk dazu beizutragen, dem Label die Aufmerksamkeit zu verleihen, die es verdient.“ Das übergeordnete Ziel des FCG/VOGUE Fashion Fund besteht in der Förderung junger Designtalente, die sich durch einen innovativen und kreativen Ansatz auszeichnen. Zudem umfasst das Ziel die Begleitung der Talente auf ihrem Weg in die Branche. Mit der Verkündung der deutschen Ausgabe des international renommierten Fashion Funds während der Berlin Fashion Week im Februar 2024 konnten sich in Deutschland ansässige Labels und Designer:innen um eine Teilnahme bewerben. Zur Juli 2025 Edition wurden die sieben Finalist:innen bei einem feierlichen Cocktailempfang bekannt gegeben und ihre Designs im Der Berliner Salon im historischen Bode-Museum ausgestellt. In der darauffolgenden zweiten Auswahlphase mussten weitere Unterlagen eingereicht werden, darunter ein Vorstellungsvideo inkl. Businessplan sowie optional ein Kollektionskonzept, die anschließend von einer hochkarätigen Fachjury bewertet wurden. Diese bestand aus den acht internationalen Branchenexperti:innen Christiane Arp (Vorstandsvorsitzende, FCG), Edward Enninful OBE (Global Creative and Cultural Advisor, Vogue), Kerstin Weng (Head of Editorial Content, Vogue Germany), Kim Petras (Sängerin), Margaret Zhang (Filmproduzentin), Mumi Haiati (CEO & Founder, Reference Studios), Paloma Elsesser (Model) und Scott Lipinski (CEO, Fashion Council Germany). Weitere Details zur ersten Ausgabe des FCG/VOGUE Fashion Fund gibt es auf VOGUE.de und auf der Website des Fashion Council Germany . Die Initiative wurde ausgezeichnet im Wettbewerb innovativer Veranstaltungsformate. Kofinanziert von der Europäischen Union und der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Laura Altenberg INFOS ANFRAGEN laura.altenberg[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.fashion-council-germany.org/initiativen/fcg%2Fvogue-fashion-fund https://www.vogue.de/ MITGLIEDER Kasia Kucharska Lou de Bètoly LUEDER RICHERT BEIL NAMILIA SF1OG SIA ARNIKA Previous Next News Die Gewinnerin des FCG/VOGUE Fashion Fund ist Kasia Kucharska
- Fashion Council Germany zu Gast auf dem Staatsbankett zu Ehren Seiner Majestät König Charles III
29. März 2023 Seine Majestät König Charles III und Königsgemahlin Camilla befinden sich aktuell auf Staatsbesuch in Deutschland - das erste Mal seit der Amtsübernahme als König. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, lud am Mittwochabend wichtige Akteur:innen der deutschen Wirtschaft und Politik zum Staatsbankett zu Ehren des britischen Königspaares in das Schloss Bellevue ein. Der Fashion Council war als Repräsentant der Deutschen Modebranche anwesend, um die gute Beziehung zum Vereinigten Königreich zu zelebrieren. Der Abend war ein Zeichen der Freundschaft und Verbundenheit beider Länder. Seine Majestät König Charles III betonte dies auch in seiner Rede: "Ich kann Ihnen nur versichern, dass ich in der Zeit, die mir als König vergönnt sein wird, alles tun werde, um unsere Beziehungen weiter zu stärken." Der Fashion Council Germany arbeitet seit 2018 sehr eng mit der Stiftung Seiner Majestät „The Prince’s Foundation“ in Schottland an diversen Initiativen. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Fenja Niechoj INFOS ANFRAGEN office[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER Previous Next News Fashion Council Germany zu Gast auf dem Staatsbankett zu Ehren Seiner Majestät König Charles III
- Im Gespräch mit Dr. Christian Ehler vor der Europawahl
3. Juni 2024 1. Die Kultur- und Kreativwirtschaft umfasst eine Vielzahl von Branchen, darunter auch die Modeindustrie. Welche Maßnahmen ergreift die EU, um diese Sektoren zu unterstützen und ihre Innovationskraft zu fördern? Seit meinem Bericht über eine kohärente Politik der EU für die Kultur- und Kreativwirtschaft von 2016 gibt es auf Europäischer Ebene erst überhaupt eine gemeinsame Definition des gesamten Sektors. Wichtig war hier vor allem ein Bewusstsein innerhalb der Branchen zu kreieren, dass sie als Gesamtindustriezweig zu sehen sind. Außerdem ist es gelungen, in der Industriestrategie der Europäischen Union die Kultur- und Kreativwirtschaft als festen Bestandteil und Sektor zu integrieren. Die gezeigte Anerkennung auf höchster politischer Ebene führt dazu, dass die Kultur- und Kreativwirtschaft als ein Politikschwerpunkt der Europäischen Union gesehen wird. Auch wenn das erst einmal sperrig klingt: daraus ergeben sich dann direkte Unterstützungs- und Fördermaßnahmen. Das zentrale Förderungsinstrument der EU für die Kultur- und Kreativwirtschaft, „Kreatives Europa“ konnte durch die Forderung des EU-Parlaments in seinem Gesamtumfang nahezu verdoppelt werden. Nun stehen ungefähr 2,2 Milliarden € zur Verfügung. Es ist uns als Fraktion der Europäischen Volkspartei, in der die CDU Mitglied ist, außerdem gelungen, erstmals eine sogenannte „Knowledge and Innovation Community“, ein KIC, für den Sektor im Rahmen des Europäischen Innovations- und Technologieinstituts zu schaffen. Die Grundidee dieser KICs sind gesteigerte Kooperationen zwischen Bildungseinrichtungen, Forschung und Wirtschaft, um sich den gesellschaftlichen Herausforderungen mit neuen innovativen Produkten, Fortbildungskursen und Studiengängen, Services und Prozessen zu stellen. Das EIT hat dazu knapp 3,2 Milliarden Euro zur Verfügung, die auf die 9 verschiedenen KICs verteilt werden. Da sehe ich großen Mehrwehrt für die Kultur- und Kreativwirtschaft, da hier Innovationen und Forschungsergebnisse im Mittelpunkt stehen, die auch in der Wirtschaft nützlich und praxisnah sind. 2. Die Modebranche ist ein wesentlicher Bestandteil der europäischen Wirtschaft. Welche Bedeutung messen Sie der Modeindustrie innerhalb der EU bei und wie tragen Modeunternehmen zur wirtschaftlichen Stärke Europas bei? Die Modeindustrie ist sehr tief verwurzelt in der europäischen Kultur und Wirtschaft. Seit Jahrhunderten strahlt die exzellente Mode Europas in die Welt hinaus und ist somit Botschafter unseres Europas. Gleichzeitig beschäftigt sie sehr viele Menschen, direkt und indirekt, und ist deshalb auch ein ökonomisch relevanter Faktor, der nicht zu unterschätzen ist. Führende Modehäuser sind weltweit in der Spitzenklasse unterwegs und erwirtschaften viel Geld - und damit auch Steuern. Nicht umsonst wird der Chef einer Firma der Modeindustrie, Bernard Arnault, als reichster Mensch der Welt geschätzt. Aber auch ganz viele kleine Unternehmen, von kleinen Designmanufakturen zu Boutiquen, tragen zur wirtschaftlichen Stärke der Modeindustrie bei und geben Tausenden Menschen Arbeit. Was für mich an der Modeindustrie ganz besonders ist und was auch den besonderen Wert dieser Industrie und der Menschen darin ausmacht, ist die Verbundenheit mit den Menschen und das kreative Denken, Anpassen und Lösungen finden. Ich denke, dass wir deshalb für die Transformationsaufgaben, die vor uns liegen, vor allem auf dem Weg zu Klimaneutralität und der Digitalisierung, uns auf die Stärken und das Wissen der Modeindustrie, aber eigentlich der Kultur- und Kreativindustrie generell, verlassen sollten. Wie sich Menschen und die Gesellschaft verhalten und wie sie Änderungen annehmen und wie Attraktivität von Technologie dazu beitragen kann, akzeptiert zu werden, ist eine große Herausforderung. Denn wir leben in transformativen und besonderen Zeiten. Und nur mit der Akzeptanz der großen Mehrheit der Menschen schaffen wir es, unsere Digital- und Klimaziele auch wirklich zu erreichen. Kreativität ist für mich deshalb der Schlüssel für disruptive Technologie. Und ich glaube ihre besondere Kreativität ist da ein ganz großer Beitrag, den die Kreativwirtschaft uns geben kann. 3. In den letzten Monaten wurden einige neue EU-Regularien angekündigt, beschlossen und implementiert. Können Sie uns einen kurzen Überblick über die Maßnahmen geben? Wir haben in den letzten Jahren sehr viel für die Kultur- und Kreativindustrie, insbesondere für die Modeindustrie, getan. Ich habe vorhin schon über die Förderinstrumente für die Kreativbranche gesprochen. Nennen möchte ich jetzt hier vor allem die EU-Textilstrategie, die 2022 ausgegeben wurde und die ich im Parlament begleitet habe. Gleichzeitig haben wir aber auch echte Regulierung für den Sektor gesetzt. Ich denke da vor allem an die Überarbeitung der Ökodesign-Verordnung mit dem Digitalen Produktpass, die Green Claims-Richtlinie gegen Greenwashing und ganz besonders die Richtlinie für Nachhaltigkeitsberichterstattung und das EU-Lieferkettengesetz. 4. Die genannten Maßnahmen sind wichtige Instrumente der EU-Politik. Wie sehen Sie die Rolle dieser Regularien speziell für die Modebranche und welchen Einfluss erwarten Sie auf die Nachhaltigkeit und Transparenz in der Industrie? Mit der Textilstrategie haben wir uns als Europäische Union Nachhaltigkeitsziele und Anreize für neue, innovative Geschäftsmodelle, nachhaltiges Design und Investitionen in Innovationen für Materialien und Recyclingmethoden gesetzt. Und diese wollen und müssen wir natürlich jetzt auch erreichen und umsetzen. Dafür haben wir die angesprochenen legislativen und finanziellen Rahmenbedingungen gesetzt. Und alle davon sind äußert relevant für die Modebranche! Nehmen wir die Ökodesign-Verordnung: eigentlich ein schon länger bestehendes Gesetz für energieverbrauchende Maschinen - man kennt zum Beispiel das „CE“ Zeichen - erweitern wir diese jetzt auf fast alle Produkte, die auf dem europäischen Markt gehandelt werden. Mit dieser Erweiterung wird es dann jetzt in den nächsten Monaten sogenannte delegierte Rechtsakte auch für die Mode- und Textilbranche geben, die genaue Vorschriften über verschiedene Eigenschaften von Materialien, wie Recyclingfähigkeit, Widerstandsfähigkeit, Anzahl der minimalen Waschgänge und viele mehr, machen werden. Das ist also äußerst relevant für die Modebranche, weil es auch hier Designer und Modeschaffende beeinflussen wird. Zur Entwarnung: Diese Vorgaben gelten nicht sofort und werden nicht aus der Luft gegriffen, hier gibt es zusammen mit der EU-Kommission viele Workshops und Möglichkeiten für Input und Feedback. Was auch in der Ökodesign-Verordnung enthalten ist, ist der digitale Produktpass. Dieser Produktpass wird Unternehmen, Designern, Kunden und Verarbeitern helfen, die richtigen Daten über Materialien und Nutzungsverhalten, über Recyclingfähigkeit und Waschvorgaben, zu erhalten. Wir können damit sowohl die Nachhaltigkeit von modischen Schöpfungen, zum Beispiel durch nachhaltigeren Konsum, erhöhen, als auch für Brands und Unternehmen neue Geschäftsmodelle ermöglichen, die durch die Mehrzahl an Daten möglich sind. Ich glaube, da darin steckt ganz viel Potential für die Modebranche. Transparenz und mehr Nachhaltigkeit schaffen natürlich auch das Lieferkettengesetz und die Nachhaltigkeitsberichterstattung - wenn man sie richtig ausgestaltet und diese nicht, wie jetzt leider geschehen, zu einem neuen Bürokratiemonster macht. Wir stehen zu den Nachhaltigkeitsverpflichtungen unserer Unternehmen auch außerhalb Europas und natürlich müssen diese in einer angemessenen Art und Weise nachgewiesen werden. Aber hier muss es eine ganz klare Abwägung zwischen Nutzen und unnötigem Aufwand geben, die leider so nicht geschehen ist. Da müssen wir wohl als EU nochmals ran. 5. Die EU schafft durch Zollabkommen und den Schengen-Raum ideale Bedingungen für internationale Kooperationen zwischen Unternehmen. Welche Vorteile sehen Sie darin für die Modeindustrie, und halten Sie diese Konzepte für gefährdet? Ja, wir sehen die Angriffe der Rechtspopulisten auf Europa, auf unsere Freiheiten und die Demokratie. Aber ich bin fest davon überzeugt: Europa bietet mit seinen offenen Grenzen, mit seinen vier Freiheiten für Menschen, Waren, Dienstleistungen und Kapital und mit seinen internationalen Verbündeten ein starkes Fundament für Demokratie und wirtschaftliches Handeln. Deshalb ich halte die EU als Konzept nicht für obsolet und überholt. Mit dem EU-Binnenmarkt gibt es auch für die Modebranche die Möglichkeit, Waren frei zu handeln, Talente aus ganz Europa anzuziehen und sich mit anderen Kreativen auszutauschen. Das ist ganz elementarer Bestandteil der Branche! Hundertausende von Arbeitsplätzen werden dadurch geschaffen und erhalten, auch durch den Handel und den Austausch mit EU-Partnern weltweit. Deshalb ist es auch so wichtig, für proeuropäische Parteien am 9. Juni bei der Europawahl abzustimmen! 6. Sie persönlich setzten sich schon seit vielen Jahren für die Kultur- und Kreativwirtschaft und ganz besonders die Modebranche ein – Woher nehmen Sie Ihre Motivation dazu und wie denken Sie, dass Sie in Zukunft hier noch weitere Akzente setzen können? Ich finde, dass von der Kultur- und Kreativindustrie, und vor allem der Modebranche, immer eine positive Energie durch die kreative Schaffenskraft ausgeht. Auch wenn ich vielleicht als über 60-Jähriger Christdemokrat nicht so wirke, bin ich seit Kindestagen an durch meine Eltern als Autoren und Theaterregisseure künstlerisch geprägt. Kreativität und Ideenreichtum verbinden Menschen, Gesellschaften und Generationen. Wir können unsere Gesellschaft nicht aus einer Dystopie heraus, wie die Angst vor dem Klimawandel, betreiben. Wir müssen uns verändern, aber wir brauchen eine positive Vision. Die Kultur- und Kreativwirtschaft hat eine intrinsische Begabung, solch eine positive Vision zu beschreiben: mit fast jedem Produkt, für fast jeden Menschen. Wir brauchen diese Begabung, um unsere Gesellschaft und möglichst viele Menschen von den notwendigen Veränderungen zu überzeugen. Aus dieser Motivation im Zusammenspiel mit der wirtschaftlichen Stärke und Relevanz der Kreativwirtschaft entspringt mein Engagement. Und daran will und werde ich auch in Zukunft weiterarbeiten, denn es ist noch viel zu tun. Ich glaube, die Herausforderungen für Nachhaltigkeit und für die Digitalisierung und durch den Fachkräftemangel sind vielfältig. Dass wir diese gemeinsam schaffen, immer mit einem Blick auf die Wirtschaftlichkeit und die Innovationskraft der Branche, dafür setze ich mich auch in Zukunft ein. Und das am liebsten dort, wo es am besten geht: im Europaparlament als erfahrener Abgeordneter. 7. Sie fungieren schon seit der Gründung des FCG als Präsidiumsmitglied und haben die Gründung der European Fashion Alliance begleitet. Was ist Ihrer Meinung nach der Kern der Zusammenarbeit und welche Ziele setzen Sie sich hier für die Zukunft? Ich unterstütze es sehr, dass der Fashion Council Germany sich auf den Weg gemacht hat, eine Europäische Allianz zu gründen, um somit bei wichtigen Themen ein Austauschforum untereinander zu haben, aber auch nach außen geschlossen aufzutreten. Deshalb habe ich den Prozess auch gern begleitet, denn der Austausch über Ländergrenzen hinweg, Erfahrungen und Ideen miteinander zu teilen, das ist der Kern von Europa - hier wiedergespiegelt in der European Fashion Alliance. Für lange Zeit fehlte es in Brüssel an einem Sprachrohr der Europäischen Modebranche, wir wussten schlicht nicht, an wen wir uns wenden sollten. Mit der Gründung ist dies anders geworden. Das wurde auch schon von mehreren EU-Kommissaren gewürdigt. Für die Zukunft wünsche ich mir, dass aus diesem Verbund noch mehr gemeinsame Aktionen zu konkreten Gesetzgebungsverfahren, zu Expertenrunden im Parlament und Kommission und für den Austausch zwischen Wirtschaftsbranchen und Zivilgesellschaft, entstehen. Und außerdem liebe ich einfach, was Modeschaffende tun: es ist vielfältig, bunt, manchmal provozierend und frech. Einfach das, was Europa sein sollte. Wir bedanken uns bei Dr. Ehler für das Gespräch. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Fenja Niechoj INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER Previous Next Interview Im Gespräch mit Dr. Christian Ehler vor der Europawahl
- Dawid Tomaszewski
members Dawid Tomaszewski Fashion Brand Dawid Tomaszewski ist ein zeitgenössisches deutsches Luxuslabel http://www.dawidtomaszewski.com/ INFO[at]DAWIDTOMASZEWSKI.COM Next Previous
- Olivia Ballard
members Olivia Ballard Fashion Brand Das gleichnamige Label Olivia Ballard wurde im Jahr 2020 gegründet. In den vergangenen drei Jahren, hat die 27-jährige Olivia Ballard einen anmutigen und starken Eindruck in der deutschen Modeszene hinterlassen. Durch ihre sorgfältig ausgewählten Materialien erforscht sie die Art und Weise, wie der Körper jedem handgefertigten Kleidungsstück Form, Leben und Individualität geben kann. Ihre Entwürfe symbolisieren eine Harmonisierung verschiedener Körperlichkeiten und Identitäten. Dabei hinterfragt sie kontinuierlich sowohl Schönheitsstandards als auch Konsumdenken. http://www.oliviaballard.com olivia[at]oliviaballard.com Next Previous
- Staiy
members Staiy Online Retail Staiy ist der Marktplatz für nachhaltige Mode. Mit dem Ziel, den Übergang zu einer nachhaltigen Kultur zu beschleunigen, sehen sie Nachhaltigkeit als neuen Standard. Indem sie über 200 Marken hervorheben und Inhalte für ihre Community erstellen, ermöglichen sie Verbrauchern, einen Ort zu finden, dem sie vertrauen können, und informieren sie sich über die Auswirkungen von Mode. https://staiy.com/ general[at]staiy.com Next Previous










