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  • Konferenz: Status Deutscher Mode

    19. Jan. 2021 Der Fashion Council Germany e. V. präsentiert die erste Studie zum „Status Deutscher Mode“ und verkündet die Modekonferenz „The New Bauhaus – Werkstatt der Zukunft“. Im Rahmen der Studien-Erstpräsentation zum „Status Deutscher Mode“, veranstaltete der Fashion Council Germany e. V. eine dreistündige Konferenz mit relevanten Stakeholdern aus Mode und Politik. Hier verkündete die Interessenvertretung der deutschen Modeindustrie eine zentrale Konsequenz aus den Studienergebnissen gezogen zu haben: ein neues zukunftsweisendes Format. Sehen Sie sich hier unsere Talks an Visionen | Tristan Horx Creative Industries | Bernd Weismann (BMWi) Green Deal | Bianca Lang & Christian Ehler (EU Parlament) Global Agenda | Bianca Lang & Eva Kruse (Global Fashion Agenda) Our Cities | Sabine Spieler, Dieter Holzer & John Cloppenburg (Marc o' Polo, P&C) Technical Innovation Germany | Tim Dörpmund, Elgar Straub & Olaf Schmidt (VDMA, Messe Frankfurt) Whats different? | Christiane Arp, Lutz Hülle, Tina Lutz & Nina Knaudt (Lutz Hülle, Lutz Morris, Rianna+Nina) Fashion where to go | Bianca Lang & Marco Götz (Drykorn) Collaborate the future | Tim Dörpmund & Donald Schneider (Donald Schneider Studios) Codes for tomorrow | Patrice Bouédibéla, Philipp Westermeyer & Thorsten Koenig Creative Industries | Sabine Spieler, Marie-Louise Berg & Florian Drücke Präsentation der Studieninhalte →Download Studie Der Fashion Council Germany wählte als Format für die Erstpräsentation seiner Studie zum „Status Deutscher Mode“ eine dreistündige digitale Konferenz. Neben der Vorstellung der Studieninhalte und -Erkenntnisse, standen außerdem diverse Panel-Talks zu den Themen Green Deal, Technologie-Standort Deutschland, sowie die Zukunft der (deutschen) Mode auf der Agenda. Teilnehmer:innen der digitalen Podiumsgespräche waren u.a. Eva Kruse (Geschäftsführerin, Global Fashion Agenda), Dr. Christian Ehler (Mitglied des EU-Parlaments), Christiane Arp (Präsidentin, Fashion Council Germany), Lutz Hülle (Gründer & Designer, LUTZ HUELLE), Dieter Holzer (Geschäftsführer, Marc O‘Polo), John Cloppenburg (Mitglied der Unternehmensleitung Peek & Cloppenburg), Marco Götz (Geschäftsführer, Drykorn), Nina Knaudt (Geschäftsführerin, Rianna+Nina), Patrice Bouédibéla (Moderator & Redakteur), Philipp Westermeyer (Gründer, OMR – Online Marketing Rockstars), Tina Lutz (Gründerin & Designerin, Lutz Morris) und Tristan Horx (Trend- und Zukunftsforscher). Einige der Stimmen aus der Konferenz: „Die Studie zum Status Deutscher Mode ist für die Wahrnehmung der Branche von besonderer Relevanz. Denn erstmals scheint die Industrie politisch und wirtschaftlich wahr- und ernstgenommen zu werden. Zwar war die deutsche Mode ökonomisch immer schon sehr stark, wurde aber dennoch nicht als Wirtschaftssektor verstanden. Somit hat uns die Studie geholfen Erfolge und Möglichkeiten der Branche zu quantifizieren und zeigt insbesondere eins: Die deutsche Modeindustrie muss künftig stärker gefördert werden!“ (Dr. Christian Ehler, Mitglied EU-Parlament) „Im Rahmen unserer Szenarioanalysen haben wir einen Trend erkannt, der zunehmend an Bedeutung gewinnt: der Trend der Lokalität. Das globale Projekt ist damit dennoch nicht gescheitert. Vielmehr weist diese Entwicklung darauf hin, dass wir uns in einem Zeitalter befinden, in dem die Technologie Grenzen verschwimmen lässt. So können wir heute zugleich lokal verankert und global verbunden sein.“ (Tristan Horx, Trendforscher Zukunftsinstitut) „Die heutige Modeindustrie hat eine zentrale Aufgabe: Sie muss ihren Kunden:innen zu verstehen geben, dass es cool ist weniger, gezielter und intelligenter zu konsumieren. Denn zwar wurde uns über mehrere Dekaden beigebracht, dass wir immer mehr und mehr brauchen – doch dieses Verhalten müssen wir spätestens jetzt ändern. Und genau hier kann man ansetzen und die Coronakrise als eine Art Chance sehen; als Chance für einen Neustart mit einem Verständnis für die Wertigkeit und Langlebigkeit von Kleidung.“ (Eva Kruse, Geschäftsführerin Global Fashion Agenda) „Aktuell befinden wir uns in einer beunruhigenden Situation. Mit einem Lockdown, der zwar nötig ist, zugleich aber auch den stationären Handel enorm bedroht, wird es einige Anstrengungen erfordern, um die Situation gemeinsam zu lösen. Es wird Hilfe benötigt werden, um diesen stationären Handel, der für das Soziotop einer Innenstadt unabdingbar ist, zu retten und zukunftsfähig auszubauen.“ (Dieter Holzer, Geschäftsführer Marc O’Polo) „Ich glaube, dass der stationäre Einzelhandel eine wichtige Rolle spielt. Und das nicht nur in Bezug auf die Entwicklung der Innenstädte, sondern auch in Hinsicht auf einen sozialen und humanen Aspekt. Denn es wird wieder eine Zeit geben, in der das soziale Miteinander von besonderer Relevanz sein wird.“ (John Cloppenburg, Mitglied der Unternehmensleitung Peek & Cloppenburg) „Einen Marketing-Trend, den ich bezeichnend finde, ist die Zusammenarbeit von Sportartikel-Herstellern wie etwa Adidas oder Puma mit Meinungsführern:innen aus der Musikindustrie. Damit richten sich einzelne Marken nämlich nicht nur nach Personen aus, sondern machen von diesen auch ihr gesamtes Image abhängig. Und können darüber hinaus auch ein riesiges Netzwerk für sich gewinnen.“ (Philipp Westermeyer, Gründer OMR – Online Marketing Rockstars) Über die Studie Das Projekt Status Deutscher Mode wurde von dem renommierten Institut Oxford Economics durchgeführt und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. Partner des Projekts sind der VDMA Textile Care, Fabric and Leather Technologies und der GermanFashion Modeverband Deutschland e.V. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN INFOS ANFRAGEN WEBSITE/S MITGLIEDER Previous Next News Konferenz: Status Deutscher Mode

  • Die Nominierten des UGG® CULTURE CHANGEMAKER PRIZE im DER BERLINER SALON zur Berlin Fashion Week

    14. Juli 2023 Zum Auftakt der Berlin Fashion Week fand am vergangenen Montag, den 10.07.2023, DER BERLINER SALON im Kronprinzenpalais Unter den Linden statt. Neben dem Fokus auf deutsche Designtalente aus Mode, Manufakturen und Produktdesign stand der holistische Anspruch des Berliner Salons stark im Fokus. DER BERLINER SALON wurde in Partnerschaft mit dem Berliner Senat für Wirtschaft, Energie und Betriebe umgesetzt. Auf der diesjährigen Gruppenausstellung wurden die Entwürfe und Kollektionen von insgesamt 51 Teilnehmer:innen präsentiert. Darüberhinaus wurden die fünf Nominierten unseres UGG ® CULTURE CHANGEMAKER PRIZE in Partnerschaft mit kalifornische Lifestyle-Marke UGG® im Rahmen des BERLINER SALONS der Öffentlichkeit vorgestellt. Die folgenden fünf Nominierten sind Haderlump, Kasia Kucharska, Marke, Namilia und SF1OG. Jede:r Designer:in, der Form und Funktion durch die Brille der Nachhaltigkeit betrachtet, stellte Elemente seines visionären Konzepts aus, inspiriert durch den UGG®️ "Classic Mini"-Stiefel. Dabei stand die konzeptionelle Interpretation im Fokus, begleitet von je einem Look aus den aktuellen Kollektionen der jeweiligen Designer:innen. Die Gruppenausstellung wurde von Christiane Arp kuratiert und fand vom 10. bis 11. Juli 2023 im Rahmen der Berlin Fashion Week statt. Mehr Informationen über das Projekt unter folgendem Link . Bilder-Credit: ® Ben Mönks für Fashion Council Germany AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Antara Gill INFOS ANFRAGEN antara.gill[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER Previous Next Initiative Die Nominierten des UGG® CULTURE CHANGEMAKER PRIZE im DER BERLINER SALON zur Berlin Fashion Week

  • Die Show von Kasia Kucharska - Gewinnerin des FCG/VOGUE Germany Fashion Fund

    3. Feb. 2025 Kasia Kucharska ist die Gewinnerin des ersten FCG/VOGUE Germany Fashion Fund und zeigte gestern im Rahmen der Berlin Fashion Week ihre erste eigene Modenschau. Mit dem FCG/VOGUE Germany Fashion Fund riefen wir gemeinsam mit VOGUE Germany einen Wettbewerb zur Förderung von aufstrebenden Designtalenten aus. Die Initiative wurde in diesem Jahr zum ersten Mal in Deutschland umgesetzt und wurde durch Condé Nast bereits in den USA, der UK, China und Spanien etabliert. Zu den Preisträger:innen zählten bisher unter anderen RICHARD QUINN (2022), 16ARLINGTON (2023) und Melitta Baumeister (2023). Angekündigt wurde der Wettbewerb während des offiziellen Berlin Fashion Week Opening im Februar 2024 von Patrick Pendiuk (stellvertretend für Kerstin Weng), Anita Gigovskaya (beide VOGUE Germany) und Scott Lipinski, CEO des FCG. Am 23. September 2024 wurde im Rahmen des Vogue Forces of Fashion Events die Gewinnerin bekannt gegeben: Kasia Kucharska . Kasia Kucharska, die sich mit ihren auffälligen Kreationen aus Gusslatex einen Namen gemacht hat, setzte im Rahmen ihrer Debütkollektion auf der Berlin Fashion Week auf innovative Handwerkstechniken. Neben Blusen und Shorts mit dynamischen Rüschen präsentierte sie Kleider aus dekonstruierten Pullovern, Strickjacken und transparentem Mesh - ganz ohne Nähte, zusammengehalten von funktionalen Latex-Ornamenten. Über die Kollektion "Diese Herbst/Winter 2025-Kollektion markiert einen entscheidenden Moment in unserer Arbeit. Im Kern bleibt unsere Methodik unverändert: Kleidung zu entwerfen, die darauf ausgelegt ist, das Gefühl einer Frau zu verändern – und dadurch auch ihr Erscheinungsbild Mit dieser Runway-Kollektion kehren wir zu unseren Wurzeln zurück und erforschen traditionelle Handwerksmethoden. Wir haben Kleider ohne jegliche Nähte geschaffen, die ausschließlich mit Latex als funktionalem Ornament gefertigt und verbunden sind. Indem wir alte, klassische Strickpullover auseinandernehmen, verwandeln wir Alltagskleidung in einzigartige, irrationale Showpieces – eine Flucht in eine bessere Welt. Wir präsentieren eine Reihe von Kleidungsstilen, die auf der Transformation einer utilitären Garderobe in zeitgenössischen, opulenten Schmuck übergehen. Die Idee von Raffinesse und die Strukturen, die ein Kleidungsstück ausmachen, werden in Schichten zerlegt und spielerisch neu interpretiert – ein intelligenter Twist darauf, was es heute bedeutet, selbstbewusst und sexy zu sein Diese Schichten werden mit unserer Latex-Spitze übersetzt und neu gezeichnet, um etwas zu erschaffen, das sowohl bekannt als auch noch nie zuvor gesehen wurde. Es ist eine Neuinterpretation von Kleidung aus heutiger Perspektive, eine Garderobe von unwirklichem Realismus." Kasia Kucharska ist eine in Berlin ansässige Marke, die zeitgenössische Innovation durch historische Referenzen vorantreibt. " Die Neuerfindung traditioneller handwerklicher und technologieorientierter Fertigungstechniken steht im Mittelpunkt unserer Designs. Mit dem Fokus auf neue Wege der Herstellung von Kleidungsstücken und einem besonderen Augenmerk auf nachhaltige und bewusste Produktionstechniken, verschieben wir die Grenzen des konventionellen Modedesigns. " (Foto-Credit: Finnegan Koichi Godenschweger) AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Laura Altenberg INFOS ANFRAGEN laura.altenberg[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.fashion-council-germany.org/stories/die-gewinnerin-des-fcg%2Fvogue-fashion-fund-ist-kasia-kucharska https://www.condenast.de/de https://www.fashion-council-germany.org/stories/eine-plattform-f%C3%BCr-den-modenachwuchs%3A--fashion-council-germany-und-vogue-germany-launchen--fcg%2Fvogue-fashion-fund-in-deutschland MITGLIEDER Previous Next Berlin Fashion Week Die Show von Kasia Kucharska - Gewinnerin des FCG/VOGUE Germany Fashion Fund

  • Zaafar

    members Zaafar Jewellery Zaafar definiert die Ästhetik der spirituellen, ethischen Mode neu und kreiert modernen Schmuck und Accessoires, die die spirituell erwachte Frau ansprechen. Eine neue Art von Luxus: Einzigartig, handgemacht, nachhaltig, Wohlfühlen, spirituelle "Art-wear". Jedes Stück soll inspirieren, dankbar zu sein für das, was man haben. Die in Pakistan geborene Designerin Saadia Zafar verbrachte 15 Jahre in NYC, wo sie das Fashion Institute of Technology besuchte und für Unternehmen wie Polo Ralph Lauren designte. Der Höhepunkt der Kultur und der Arbeitserfahrung in der Modebranche von NYC half Saadia, eine Technik zur Herstellung von Textilien und ein neues Modegenre zu entwickeln. https://www.zaafar.com/en-at Saadia[at]zaafar.com Next Previous

  • Im Gespräch mit Jens Hamborg Koefoed (Co-Founder Vocast): Ohne Bilder hat eine Marke keine Identität

    9. März 2022 Vocast ermöglicht es Lifestyle Brands digitalen Content sowie Marketing-Materialien ästhetisch ansprechend und individuell maßgeschneidert zu präsentieren – und diesen zielgerichtet an relevante Stakeholder:innen zu kommunizieren. Genutzt wird das dänische Software-Tool bereits erfolgreich von 400 Brands weltweit, unter anderem von Ganni, Versace, WoodWood, Samsøe Samsøe, Rituals, Allude, Hay, &tradition und Menu. Die dänische Content-Sharing-Plattform identifiziert Redakteur:innen, Stylist:innen und weitere reichweitenstarke Persönlichkeiten auf allen relevanten Märkten – und unterstützt Marken dabei, die eigenen Content- und Marketing-Assets individuell aufzubereiten und kontrolliert zu kommunizieren. Dies basiert auf drei Säulen, mit denen Vocast digitales Content-Marketing revolutioniert und perfektioniert hat: Ein Digitaler Showroom ermöglicht es Marken, ihre Kollektionen visuell zu präsentieren. Auf Basis der Bild- und Video-Datenbank können Freisteller, Lookbook-Bilder sowie Video-Material ebenso übersichtlich wie ästhetisch ansprechend präsentiert und geteilt werden. Ein Mailing-Programm bietet Marken außerdem die Möglichkeit, maßgeschneiderte Pressemitteilungen und Newsletter-Formate im Handumdrehen zu erstellen und zu versenden. Und Kuratierte Kontaktlisten beinhalten Auflistungen von national und international wichtigen Influencer:innen, Redakteur:innen sowie weiteren branchenrelevanten Interessenvertreter:innen. Damit ermöglicht Vocast nicht nur die direkte Kontaktaufnahme, sondern bietet dank der kategorisierten Listen außerdem individuelle Kontakt-Empfehlungen. Alle drei Funktionen sind analysefähig und ermöglichen es allen Nutzer:innen in Echtzeit wertvolle Daten einzusehen und auszuwerten. Derzeit betreut Vocast seine internationalen Kunden von dem Headquarter in Kopenhagen und weiteren Standorten in Mailand, Stockholm und Berlin. Vocast ist seit März 2022 offizieller Partner vom Fashion Council Germany. FCG: Ihr deckt von den Services rund um Digital Showroom, E-Mail Marketing, Influencer Network und Reach Intelligence das komplette Spektrum an digitalen PR & Marketing-Dienstleistungen ab. Worin siehst Du den Wettbewerbsvorteil von Vocast? Jens Hamborg Koefoed: Wir helfen Modemarken, die Kontrolle über ihre Markenkommunikation zu übernehmen, internationale Reichweite zu erlangen und alle Verhaltensdaten von Redakteur:innen, Stylist:innen und Einzelhändler:innen zu konsolidieren. Nur sehr wenige Marken können sich eine PR-Agentur in jedem Markt leisten. Einerseits müssen kleine/mittlere Marken Teile ihrer Kommunikation automatisieren, um eine internationale Reichweite zu erzielen. Andererseits müssen sie aber immer noch ein hochwertiges Erlebnis für alle schaffen, die mit ihnen in Kontakt kommen. Wir helfen ihnen, genau das zu tun. FCG: Einen digital starken Auftritt zu haben, ist für jedes (Mode-)Unternehmen heutzutage ein Must. Was würdest Du Brands empfehlen, die noch ganz am Anfang stehen und sich vielleicht kein digitales Tool oder PR-Agentur leisten können? JHK: Alles beginnt mit dem Content. Ohne Bilder hat eine Marke keine Identität. Dann ist Instagram ein guter erster Schritt, den jede:r machen kann. Wir sehen einige Marken, bei denen die gesamte Reichweite und neue Kunden von Instagram stammen. Der entscheidende Punkt ist jedoch, wenn Sie sich nicht nur auf Ihr eigenes Profil verlassen, sondern auch Inhalte erstellen die Sie mit der Presse und Ihren Kunden teilen. Somit hat man Zugang zu all den Profilen, und das wird die Reichweite exponentiell erhöhen. Man braucht immer noch die traditionelle Presse, aber die Instagram/Facebook-Konten der Großkunden sind ein riesiges Marketingpotenzial, das wir unseren Kunden zusätzlich zur traditionellen PR erschließen. FCG: Als Big Player in Skandinavien betreut ihr auch die Copenhagen und Stockholm Fashion Week, die beide zuletzt hybrid stattgefunden haben. Wie bewertest Du die Entwicklung der letzten zwei Jahre hin zu mehr digitalen Show-Formaten? Werden physische Shows in Zukunft vielleicht sogar an Bedeutung verlieren oder vielleicht genau das Gegenteil? JHK: Wir helfen unseren Partner:innen, ihre Veranstaltungen zu verstärken. Wenn nichts passiert, gibt es auch nichts zu verstärken. Physische Begegnungen zwischen Menschen werden nie aus der Mode kommen. Das ist eine gesetzte Sache. Wir haben schon lange vor der Covid-19 einen "digitalen Laufsteg" mit der Copenhagen Fashion Week veranstaltet, weil wir das Erlebnis für die teilnehmenden Redakteur:innen und Einkäufer:innen verbessern, aber auch allen, die nicht das Privileg hatten, nach Kopenhagen zu kommen, das digitale Erlebnis zugänglich machen wollten. Hybrid ist hier, um zu bleiben. Die Digitalisierung ist eine großartige Ergänzung und Verstärkung der physischen Veranstaltungen. Aber alles rein digital zu machen, erscheint mir sinnlos - aber vielleicht bin ich auch nur alt, haha. Aber wir sollten uns alle daran erinnern, dass das Ziel, so viele Prozesse wie möglich digital abzuwickeln, ein wichtiger Faktor für die Verringerung des CO₂-Fußabdrucks unserer Branche ist. FCG: Als digitaler Vorreiter beschäftigt Ihr Euch viel mit technologischen Trends. Wo wird Deiner Meinung nach die Modeindustrie in fünf Jahren stehen? JHK: Meiner Erfahrung nach ändern sich die Dinge im Mainstream immer langsamer, als wir vorhersagen. Große Unternehmen, die über viele Ressourcen verfügen, halten alten Geschäftsmodellen fest, um so lange wie möglich Geld zu verdienen. Wir haben etwa 20 Jahre Erfahrung mit Social Media und etwas länger mit dem WWW, aber in den meisten großen Ländern sind Zeitschriften immer noch lebendig und einigermaßen profitabel. Die virtuelle Realität wird seit etwa 50 Jahren gehypt, aber sie ist immer noch nicht Mainstream. Und es gibt oft einen Pendel-Effekt, wenn Menschen involviert sind. Ich gehe davon aus, dass die meisten Menschen nach ihrem Lockdown gerne wieder Menschen sehen und reisen möchten. Aber insgesamt bewegen wir uns hoffentlich auf eine nachhaltigere Zukunft zu, und digitale Prozesse werden analoge Prozesse dort übertreffen, wo es sinnvoll ist. FCG: Ihr expandiert gerade stark in ganz Europa. Warum ist für Euch der deutsche Markt insbesondere interessant und was macht diesen Markt besonders? JHK: Meine bisherigen Erfahrungen mit Deutschen sind, dass sie sehr strukturierte und rationale Menschen sind. In Dänemark haben die Deutschen den Ruf, analog zu sein und bei der digitalen Entwicklung hinterherzuhinken, aber bisher wurde dieses Image in den Schatten gestellt. Fast jede:r, dem wir unser Produkt zeigen, versteht sofort unsere Vision und wie sie es einsetzen sollten. Unser Produkt schafft einen Mehrwert, wenn man es richtig einsetzt. Wir sind mit offenen Armen empfangen worden, und als neuer Marktteilnehmer ist es eine Freude, ernst genommen zu werden und zu erfahren, dass Leute zu ihrem Wort stehen. Wir sind sehr hartnäckig und unsere Hauptphilosophie ist die langfristige Mehrwertschaffung für unsere Kund:innen, und ich habe das Gefühl, dass die Deutschen dies zu schätzen wissen. Anders als die meisten Softwareunternehmen arbeiten wir nicht mit einer Exit-Strategie. Wir sind hier, um ein Unternehmen mit einer Reihe von Werten und Beständigkeit aufzubauen, um auch in 100 Jahren noch innovativ zu sein. FCG: Viele Brands konzentrieren sich vermehrt auf D2C und Social Media (Instagram, TikTok und co.). Wie schätzt Du die Entwicklung in Richtung „Consumer first“ ein? JHK: Ich denke, die Zukunft gehört den originellen, nachhaltigen, kreativen Marken. In diesem Teil der Welt braucht niemand mehr Gebrauchsgegenstände. Mit anderen Worten: Wir ziehen uns nicht an, um warm zu bleiben. Originalität und Innovation kommen eher von kleineren Unternehmen, und die können nicht überall auf der Welt Läden haben. Mode ist oberflächlich, aber auch sehr tiefgründig. Seit die ersten Menschen begonnen haben, sich Federn in die Kleidung zu stecken, kommunizieren wir über die Art und Weise, wie wir uns kleiden, und ich glaube nicht, dass wir solche persönlichen Entscheidungen ausschließlich über den digitalen Handel treffen möchten. Es ist eine persönliche zwischenmenschliche Erfahrung, mit einem guten Verkäufer in einem Geschäft zu sprechen und sich beraten zu lassen und ein positives Gespräch zu führen. Menschen sind gern mit anderen Menschen zusammen Wir bedanken uns bei Jens Hamborg Koefoed für das Gespräch. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Lydia Kleiber INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S http://www.voocast.com/ MITGLIEDER Previous Next Interview Im Gespräch mit Jens Hamborg Koefoed (Co-Founder Vocast): Ohne Bilder hat eine Marke keine Identität

  • Odeeh: Gemischte Gefühle in der momentanen Krise

    29. Apr. 2020 FCG: Wie geht es euch in der momentanen Krise? Odeeh: Wir sind aufgewühlt, wach und hoffnungsvoll mit kleinen Unterbrechungen. Man ist machtlos, was die gesamte Situation anbelangt — das sorgt für ein gewisses Maß an Gelassenheit. Gleichzeitig sind wir machtvoll im gedanklichen Gestalten von zukünftigen Ideen. Alles in allem: gemischte Gefühle! FCG: Was ist für euch derzeit am schlimmsten? Odeeh: Italien ist geschlossen! Unsere wichtigsten Stoffpartner sitzen dort, weswegen wir nicht weiter an der neuen Kollektion arbeiten und produzieren lassen können. Außerdem leiden unsere Händler. Alles ist gewissermaßen blockiert, die unglaubliche Vernetzung der Industrie wird momentan sehr deutlich. FCG: Wie verbringt ihr die Quarantäne? Odeeh: Wir kochen, lesen, hören Musik, schlafen, es gibt Netflix. Weil wir auf dem Land leben, können wir immer raus in den Garten und die Natur. Dafür sind wir dankbar. Wir sollten nicht vergessen, dass unsere Quarantäne-Probleme eigentlich Luxus-Probleme sind.Außerdem: Wir arbeiten! Sichtlich gehandicapt und langsamer, aber so gut es eben geht. Wir konzentrieren uns darauf, auf Sicht zu fahren, kurzfristig zu reagieren und verantwortungsvoll mit unseren Partnern und unserem Team umzugehen. FCG: Welche Auswirkungen wird Corona langfristig auf die Modebranche haben? Odeeh: Ob sich wirklich wahnsinnig viel ändern wird? Langfristig sind wir uns da nicht so sicher. Bestimmt wird gezwungenermaßen erst einmal eine Verlangsamung eintreten. Aber das „danach“ sollten wir uns gedanklich nicht zu einfach machen. Es wird nicht alles besser, nachhaltiger und fairer werden, das ist illusorisch. Manches aber hoffentlich schon. FCG: Was wünscht ihr euch momentan? Odeeh: Dass wir da alle zusammen durchkommen und uns unsere positive Energie erhalten bleibt. Dabei hilft uns unser Handwerk: die Kreativität. Alternativ denken und trotzdem klarkommen, dafür brauchen wir sie jetzt umso mehr. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Lydia Kleiber INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER Odeeh Previous Next Interview Odeeh: Gemischte Gefühle in der momentanen Krise

  • Grit Thönnissen mit Luisa Dames, Nina Knaudt und Annette Roeckl

    15. Mai 2020 Als Antwort auf all die Fragen, die die aktuelle Krise in unserer Branche aufwirft, lancieren wir unser neues E-Talk-Format: die #FCGVOICES . Diese basieren in digitaler Form auf dem klassischen Konzept des Roundtables und werden, neben den aktuellen Herausforderungen, auch und insbesondere notwendige Systemänderungen der Modeindustrie in den Fokus rücken, sodass die Zukunft der Mode von Branchen-Experten und Meinungsführern diskutiert werden kann. Der neunte #FCGVOICES Talk wird von Grit Thönnissen (Fashion Editor Tagesspiegel) moderiert und begrüßt unter seinen Diskussionsteilnehmern Luisa Dames (Aeyde), Nina Knaudt (Rianna + Nina) und Annette Roeckl (Roeckl). AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN INFOS ANFRAGEN WEBSITE/S MITGLIEDER Previous Next #FCGVoices Grit Thönnissen mit Luisa Dames, Nina Knaudt und Annette Roeckl

  • Brookmedia

    members Brookmedia Publishing House Brookmedia entwickelt und vermarktet journalistische Premium-Formate und Beilagen rund um die Themen Luxus/Lifestyle und Private Finance. Für den Spiegel betreut Bianca Lang-Bognar als Redaktionsleitung die Stilbeilage „S" von der Themenidee über die Fotoshootings bis zur Bildbearbeitung http://brookmedia.de/ bl[at]brookmedia.de Next Previous

  • Scott W.J. Lipinski

    Previous Next Scott W.J. Lipinski CEO Nach seinem Betriebswirtschaftsstudium in Mannheim hat Scott Lipinski für die US-amerikanische Unternehmensberatung ACCENTURE gearbeitet. Seit 2004 sammelte er Erfahrung in unterschiedlichen Positionen bei Modemarken wie WUNDERKIND, MICHALSKY und lala Berlin. Seit 2017 ist er für den Fashion Council Germany als CEO tätig. Neben seiner Tätigkeit für den Fashion Council Germany ist er Vorstandsvorsitzender der European Fashion Alliance. Als CEO berät Scott Lipinski den Vereinsvorstand des Fashion Council Germany in allen strategischen Angelegenheiten. Er ist für das operative Team verantwortlich und lenkt gemeinsam mit dem in Berlin ansässigen Teammitarbeitern die Aktivitäten des Vereins. Scott.Lipinski[at]fashion-council-germany.org +49 30 994 0489 50

  • DAGGER

    members DAGGER Fashion Brand Berlin-based brand DAGGER takes its name from the ceremonial blade used in pagan rituals - a symbol of endings, beginnings, and transformation. The brand was founded in 2020 by Luke Rainey, after an unexpected job loss left him with nothing but €300 in unemployment benefits and a dream. The final line of his dismissal letter - “We wish you all the best with your professional future and personal wellbeing” - struck a nerve. Ironic and impersonal, it became a source of unexpected inspiration. Luke took the words at face value, stamped them on the back of what would become DAGGER’s first and now-iconic “Core” T-shirt, and turned “All the Best” into the brand’s enduring slogan. The DAGGER aesthetic was forged in Luke’s rebellious teenage years growing up in a small Northern Irish town in the mid-2000s - a place where money was tight, but skate was currency. That era’s rough-edged, DIY spirit runs through every stitch: clothes that wear like scraped knees and cracked pavements. https://www.dagger.store/ info[at]dagger.store Next Previous

  • Lady

    Previous Next Lady Office Dog Dog

  • Lado Bokuchava | FashionCouncil

    Lado Bokuchava Based in Tbilisi, Georgia PREVIOUS BRAND NEXT BRAND Lado Bokuchava, a Georgian fashion designer recognized for his original and innovative design approach, has gained acclaim for his experimental creations that seamlessly fuse traditional elements with contemporary aesthetics. His work is distinguished by a profound artistic expression and a bold willingness to challenge the conventional boundaries within the fashion industry. Established in 2017 by the young Georgian designer Lado Bokuchava, the LADO BOKUCHAVA brand embodies an underground style infused with a contemporary twist. Each collection seamlessly blends classic and urban influences with futuristic details, creating a harmonious convergence of different stylistic directions. The designer's meticulous attention to patterns is evident in the complexity of looks, featuring detachable details that enhance versatility and comfort for various body types and occasions. The use of classy and minimal materials is a hallmark of the brand. NEXT BRAND PREVIOUS BRAND NEXT BRAND NEXT BRAND Drawing inspiration from diverse movies or books, the designer infuses each collection with a distinct mood. Vibrant and diverse colors play a crucial role, striking a perfect equilibrium between elegance and tranquility. Lado Bokuchava excels in synthesizing delicateness with bold shapes, resulting in looks that are simultaneously luxurious and edgy, allowing individuals to express their uniqueness unabashedly. The brand's debut collection in SS 2018 achieved remarkable success, not only in Georgia but also internationally, with features in prominent publications like Vogue and Dazed. WEBSITE INSTAGRAM PREVIOUS BRAND NEXT BRAND

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