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  • BERLIN CONTEMPORARY

    PREVIOUS NEXT BERLIN CONTEMPORARY Initiatives ZIELGRUPPE Brands, Designer:innen der Berlin Fashion Week BEWERBUNG 07/2026: Abgeschlossen 01/2027: Bewerbungsphase bis 05. Oktober 2026 KATEGORIEN Förderung, Promotion ABOUT THE INITIATIVE Berlin Contemporary ist ein Konzeptwettbewerb in dem außergewöhnliche deutsche und internationale Brands während der Berlin Fashion Week unterstützt werden sich und ihre Kollektion präsentieren. ALL INFORMATION ANSPRECHPARTNER:IN Stefan Brunner TELEFON +49 30 994 0489 63 INFOS ANFRAGEN coordination@fashionweek.berlin WEBSITES https://fashionweek.berlin/berlin-fashion-week.html https://fashionweek.berlin/talent-support/konzeptwettbewerb.html Seit Januar 2023 initiieren wir gemeinsam mit der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe das Förderformat: BERLIN CONTEMPORARY . Im Rahmen des BFW Konzeptwettbewerbs werden Preisgelder in den Kategorien BERLIN CONTEMPORARY und STUDIO2RETAIL an besonders kreative und innovative Brands vergeben. Zur Edition im Juli 2026 wurde der Konzeptwettbewerb bereits zum achten Mal ausgelobt, d ie Bewerbungsphase für den Wettbewerb der AW27-Saison ist am 7. September 2026 gestartet. Die Kategorie „ BERLIN CONTEMPORARY “ wendet sich an Teilnehmer:innen, die mit ihren (überwiegend) in Deutschland ansässigen Brands außergewöhnliche Designleistungen präsentieren und starke innovative und nachhaltige Ansätze im Produkt, in der Unternehmensphilosophie und im Eventkonzept verfolgen. Die eingereichten Show- und Präsentationskonzepte sollten geeignet sein, zahlreiche nationale und internationale Fachbesucher:innen zu interessieren sowie eine hohe Medienwirksamkeit zu erzielen. Dafür werden insgesamt 19 Gewinner:innen mit jeweils 25.000 Euro ausgezeichnet – s eit der SS26-Saison erstmals auch internationale Labels, darunter mindestens eine Brand aus einem afrikanischen Land.* E ine Expert:innen-Jury wählt die Konzepte aus, die von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe mit einem Preisgeld ausgezeichnet werden. Die Jury in der Kategoie „BERLIN CONTEMPORARY“ setzt sich in dieser Saison aus Christiane Arp (Fashion Council Germany), Johanna Dramé (Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe), Mumi Haiati (Reference Studios), Stavros Karelis (Onassis Foundation), Susanna Lau (Susiebubble), Sara Sozzani Maino (Fondazione Sozzani), Eniafe Momodu (Prism Creative Limited), Irene Ojo-Felix ( Models.com ) und Patrick Pendiuk (Vogue Germany) zusammen. In der Kategorie „ STUDIO2RETAIL “ werden die 6 besten Ideen für außergewöhnliche Store- und Atelier-Eventkonzepte mit jeweils bis zu 5.000 Euro prämiert – ein Preisgeld wurde dabei von der Berliner Sparkasse zur Verfügung gestellt. E ine Expert:innen-Jury wählt die Konzepte aus, die von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe mit einem Preisgeld ausgezeichnet werden. Die Jury in der Kategoie „STUDIO2RETAIL“ setzt sich in dieser Saison aus Jasmina & David ( Jasmina.tv ), Mehmet Deniz (KaDeWe), Johanna Dramé (Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe), Elliot Hoste (Dazed), Sonja Hodzode (Creative Consultant), Kirsty Keoghan (eBay), Scott Lipinski (Fashion Council Germany), Kai Margrander (Harper’s Bazaar Germany) und Nina Trippel (Cee Cee Creative) zusammen. Mehr Informationen zu BERLIN CONTEMPORARY und STUDIO2RETAIL sowie zur BFW gibt es HIER . * Dieses Modelabel erhält neben dem Preisgeld zusätzlich Unterstützung bei der Showproduktion und PR, inklusive Guestmanagement durch eine lokale Produktionsagentur. Die Organisation der Reise, einschließlich der Reise- und Unterkunftskosten vor Ort, sowie der Versand der Kollektion und die Zollabwicklung liegen in der Eigenverantwortung der Gewinner-Brand.

  • Fashion Industry Report 2021

    Die zweite Ausgabe der Condé Nast Germany Luxury Report Series ist da. Erfahren Sie, wie sich der deutsche Mode-Einzelhandel nach der globalen Pandemie verändert hat, was Konsument:innen heute erwarten und wie die Lenker:innen der Branche reagieren Condé Nast / Vogue Fashion Industry Report 2021 Die zweite Ausgabe der Condé Nast Germany Luxury Report Series ist da. Erfahren Sie, wie sich der deutsche Mode-Einzelhandel nach der globalen Pandemie verändert hat, was Konsument:innen heute erwarten und wie die Lenker:innen der Branche reagieren Download

  • Haderlump Julius

    Haderlump represents a new urban uniform that incorporates self-confidence in a complex present. We make fashion for people who want to face the challenges of the here and now – and grow with them. This results in an aesthetic, as an ongoing exploration of both toughness and tenderness, subversion and elegance. Our identity is also deeply rooted in craftsmanship, since all our clothes are handcrafted in our Berlin Atelier. This is how our design language combines the present and the past. Lookbook PDF Website Haderlump Haderlump represents a new urban uniform that incorporates self-confidence in a complex present. We make fashion for people who want to face the challenges of the here and now – and grow with them. This results in an aesthetic, as an ongoing exploration of both toughness and tenderness, subversion and elegance. Our identity is also deeply rooted in craftsmanship, since all our clothes are handcrafted in our Berlin Atelier. This is how our design language combines the present and the past. info@haderlump.berlin Fashion Forward Network

  • Janek Feldmann von WRSTBHVR: „Einen Hype muss eine Marke erstmal überleben“

    9. Sept. 2026 Ein Mann der Zahlen ist Janek Feldmann immer geblieben. Die eigentlich avisierte Karriere im klassischen Banking war ihm dann aber doch zu langweilig. Also wechselte Janek in die Modebranche, beriet zahlreiche Labels beim Auf- und Ausbau ihrer E-Commerce-Bereiche und half dabei, große Namen wie Tommy Hilfiger und Marc O’Polo ins Internet zu bringen. Irgendwann aber, so sagt er heute, hatte er das Bedürfnis, sich um ein eigenes Label zu kümmern. 2021 also brachte sich Janek zunächst als Investor bei WRSTBHVR ein; seit 2023 ist er Geschäftsführer des Berliner Labels. Und siehe da: Heute ist WRSTBHVR nicht nur als Patron einer der größten Unterstützer des Fashion Council Germanys – sondern überhaupt die mit Abstand größte Modemarke in der Hauptstadt. Wie das gelungen ist, erklärt Janek im Interview. Hat gut lachen: CEO Janek Feldmann ist mit WRSTBHVR auf Erfolgskurs. Janek, vor fünf Jahren bist Du zunächst als Investor bei WRSTBHVR eingestiegen, hast dann aber 2023 als CEO auch das operative Geschäft übernommen. Wie kam es zu dieser Entscheidung? Die Idee war erst einmal tatsächlich, dass ich mich nur beteiligen und ein bisschen von der Seite anfeuern und Ratschläge geben, vielleicht auch mal ein bisschen den Finger in die Wunde legen wollte. Dann ist aber ziemlich schnell nach meinem Einstieg als Investor ein ziemlicher Hype um WRSTBHVR entstanden – und so ein Hype kann mitunter ja auch gefährlich werden. Da war für mich dann klar, dass ich auch operativ mitmachen will, um das abfedern zu können. Ein Hype kann gefährlich werden? Wie meinst Du das? 2022 konnte die Brand ihren Umsatz mehr als verdoppeln. Das war natürlich erst einmal eine gute Nachricht – aber die Firma ist im Zuge dieses Erfolgs fast auseinandergeflogen. Wir hatten damals noch eine eigene kleine Logistik in Ulm, inklusive dem Kundenservice. Die kam aber hinter der wahnsinnig großen Nachfrage, die es plötzlich gab, kaum hinterher: Wir mussten mitten im Weihnachtsgeschäft ein großes Bierzelt mieten und es ans Logistikzentrum stellen, um mehr Platz zu schaffen. Das Zelt haben wir dann mit Gaskanonen beheizt, damit uns die Hoodies nicht einfrieren. Das war eine verrückte Zeit, in der wir nochmal deutlicher gespürt haben, welches Potenzial in dieser Marke steckt – aber eben auch, dass wir im Management ordentlich nachjustieren mussten, weil der Ansturm das Unternehmen sonst kaputtgemacht hätte. Wie wurde aus WRSTBHVR dann das mittlerweile größte Modelabel in Berlin? Das fängt schon beim Namen an, der einfach gut ist: In „Worst Behavior“ schwingt einfach wahnsinnig viel mit. Das klingt unangepasst, rebellisch, nach dem kleinen, wendigen, schlauen Fisch im großen Haifischbecken, als den ich uns tatsächlich beschreiben würde und mit dem sich unsere Kund:innen total identifizieren. Gleichzeitig ist das ein Name, von dem wir uns aufs Geschäftsseite klug abgrenzen müssen, damit das „schlechte Benehmen“ nicht zum Programm wird (lacht). Sicherlich war auch der Umzug des Labels hierher, schon bevor ich eingestiegen bin, eine gute Entscheidung: Ein Label, das tief verankert ist in der Kultur Berlins – das klingt für viele Menschen nach wie vor besonders spannend. Ganz Berlin liebt diese Hoodies: Noch immer gehen die Kapuzenpullis bei WRSTBHVR besonders gut. Und was waren genau die Hebel, die Du auf der unternehmerischen Seite umgelegt hast, um aus einem gehypten Label ein stabiles Modeunternehmen zu machen? Als es dieses Momentum gab, haben wir uns hingesetzt und erst einmal diskutiert, wie wir diesen Hype überleben, das Geschäft stabilisieren und perspektivisch ausbauen können. Da waren dann auch Überlegungen zum Produkt ganz zentral: Während des Hypes haben wir 70 Prozent unseres Umsatzes mit Hoodies und T-Shirts gemacht – heute sind es noch 25 oder 30 Prozent. Wir haben also herausgefunden, wie wir unser Sortiment so ausbauen können, dass Hoodies und T-Shirts zwar nach wie vor ein wichtiger aber eben nicht der einzige Teil unseres Erfolgs sind. Das war ganz wichtig, weil uns eben schon damals klar war: Irgendwann werden die Leute drei oder vier WRSTBHVR-Hoodies im Schrank haben – dann müssen wir ihnen etwas Neues bieten können. Vor allem auch etwas für das Frühjahr und den Sommer Wir haben damals 60 Prozent unseres Umsatzes im November und Dezember gemacht; heute verteilt sich das deutlich besser über das Jahr. Darüber hinaus haben wir natürlich noch an vielen Stellschrauben auch im Vertrieb, im Marketing und im kaufmännischen Bereich gedreht, um aus einem anfänglichen Funken erst ein ordentliches Lagerfeuer und schließlich einen soliden, dauerhaften Heizbetrieb zu machen. Gab es in den vergangenen Jahren auch Entwicklungen von außen, also von der Modebranche an sich, die einen solchen Erfolg begünstigen können? Ich würde schon sagen, dass sich das Business gerade in den vergangenen zehn Jahren in vielerlei Hinsicht positiv entwickelt hat. Es ist heute viel einfacher, ein Modeunternehmen zu starten – auch wenn das natürlich noch nicht bedeutet, dass dieses dann auch wirklich funktioniert. Aber wenn ich an die Zeit zurückdenke, in der ich bei WRSTBHVR eingestiegen bin, gab es gerade auf der Produzentenseite noch deutlich größere Hürden. Heute ist es für junge Labels einfacher, eine Firma zu finden, die auch kleine Mengen produziert – die Produzenten haben einfach begriffen, dass es diesen Bedarf und also auch die Möglichkeit gibt, mit kleineren Mengen Geld zu verdienen. Viele haben sich außerdem so neu aufgestellt, dass sie nicht nur zweimal im Jahr größere Kollektionen, sondern viel flexibler und öfter auch kleinere Drops und sozusagen als Grundrauschen kontinuierlich Bestseller oder Basics produzieren können. Sie haben mittlerweile einfach besser verstanden, dass sich die Zyklen nicht zuletzt durch den Onlinehandel massiv verändert haben. Heute generiert in den USA zum Beispiel Skims – ein Unternehmen mit Milliardenbewertung – 90 oder 95 Prozent seines Umsatzes durch Onlinehandel. Dass Online so ein großes Ding werden wird, haben viele auch vor zehn noch nicht begriffen. Sieh mich an: Aufmerksamkeit zu generieren ist gerade für junge Brands mittlerweile einfacher geworden, so Janek. Die Digitalisierung hat es Modemarken außerdem extrem vereinfacht, mit Kund:innen direkt in Kontakt zu treten. Klar, das ganze Thema Reichweite hat sich total demokratisiert. Wobei die Entwicklungen gerade im Social-Media-Bereich so rasant sind, dass es manchmal gar nicht so leicht ist, Schritt zu halten. WRSTBHVR ist ja sozusagen Teil der Instagram-Generation – aber wir wollen und müssen auch auf TikTok viel stärker auftreten, weil dieser Kanal immer wichtiger wird. Das wiederum ist eine gute Entwicklung für kleine Labels: Auf TikTok geht es weniger um Polished Content, der mit großem Budget geplant und produziert wird, sondern um spontane, authentischere Videos. Da reichen ein Smartphone, ein Mikrophon und das Produkt, um loszulegen. Welche Entwicklungen der Branche würdest Du hingegen als schwieriger beschreiben, gerade für junge Designer:innen, die gründen wollen? Gerade durch die positiven Effekte, die ich eben beschrieben habe, hat sich natürlich auch die Konkurrenz extrem vervielfacht. Es gibt heute einfach viel mehr kleine Labels, die um ähnliche Kund:innen buhlen. Der Wettbewerb ist also intensiver geworden – aber bekanntermaßen belebt dieser ja auch das Geschäft. Die Digitalisierung hat es außerdem ermöglicht, das kleine Labels mit ihren Kund:innen nicht nur direkt kommunizieren, sondern auch ganz direkt an sie verkaufen können – sei es über einen eigenen Onlineshop oder über einen Account bei einer großen Plattform. Was bedeutet das aus Deiner Perspektive für den klassischen Handel? Ich finde den klassischen Handel noch immer wahnsinnig wichtig, weil er eine Marke ganz anders kontextualisieren kann. Durch eine Präsenz in den richtigen Concept Stores oder Kaufhäusern können Marken ganz deutlich positionieren. Das ist gerade für Labels im hochpreisigeren Bereich wichtig, weil für sie auch die Sozialfähigkeit entscheidend ist: Ab einem gewissen Preispunkt spielt für die meisten Kund:innen eben nicht nur das Produkt an sich, sein Stil und seine Qualität eine Rolle, sondern auch, was die Marke überhaupt ausstrahlt. Wenn wir als WRSTBHVR auf einer Fläche zum Beispiel direkt neben Acne Studios und Balenciaga hängen, dann transportiert ja auch das einen Wert. Insofern kann der klassische, stationäre Handel eine ideale Bühne bieten – mal abgesehen davon, dass er natürlich auch einen sicheren, profitablen Umsatz generieren kann. Angekommen: Heute hängt WRSTBHVR in einigen Department Stores direkt neben Labels wie Balenciaga und Acne Studios. Gleichzeitig geben Marken im stationären Handel auch Kontrolle ab. Ein Concept Store könnte WRSTBHVR eben nicht neben Acne und Balenciaga hängen, sondern irgendwohin, wo Ihr eure Marke überhaupt nicht seht. Stimmt, deswegen spielt Vertrauen eine große Rolle, wenn man sich entscheidet, mit einem bestimmten Wholesale-Partner zusammenzuarbeiten. Einfacher wird das Ganze natürlich, wenn das eigene Label gerade gehyped wird, oder schon ein bisschen gewachsen ist, sodass man etwas mitbringen kann, das entsprechende Verhandlungen vereinfacht. Wenn man deutlich machen kann, dass die Marke in einem bestimmten Umfeld besonders gut funktioniert, haben auch die Stores ein Interesse daran, genau so mitzugehen. Manchmal ist es dafür gut, sich erstmal auf einen Pop-Up-Shop oder eine andere Collab zu einigen, sodass beide Seiten herausfinden, wie eine Zusammenarbeit funktionieren könnte. Wir haben zum Beispiel Anfang vergangenen Jahres eine Capsule Collektion zusammen mit dem Restaurant Borchardt herausgebracht und dafür dann einen Pop-Up im KaDeWe realisiert: Wir haben auf einer der Kaufhausflächen eine kleine Version des Kultrestaurants nachgebaut und dort unsere Borchardt-Shirts und -Bomber verkauft. Das hat wunderbar geklappt und heute haben wir ein eigenes Store-in-Store-Konzept im KaDeWe. Ihr seid sowohl offline als auch online in einigen weiteren Multibrand-Stores vertreten, darunter Breuninger und Farfetch. Hinzu kommen vier eigene WRSBHVR-Stores in Berlin, Hamburg, Frankfurt und London, und natürlich Euer Online-Shop. Kannst Du eure Strategie hinter diesem relativ dichten Vertriebsnetz beschreiben? Zunächst einmal haben wir herausgefunden, dass sich diese Kanäle nicht gegenseitig kannibalisieren. Im Gegenteil, sie befruchten sich gegenseitig und wir können durch die verschiedenen Präsenzen verschiedene WRSTBHVR-Kund:innen erreichen. Multibrand-Kund:innen, die eher nach Parametern wie Stil oder Kombinierbarkeit entscheiden und also gerne mehrere Marken kombinieren, finden uns in Concept Stores in einem für sie inspirierenden Umfeld. Menschen aus unserer WRSTBHVR-Community wiederum, die gezielt nach neuen Designs von uns suchen, werden vielleicht eher in unseren eigenen Stores oder in unserem Online-Shop vorbeischauen. Preisgetriebene Kund:innen wiederum suchen nach bestimmten Produkten und schauen dann, wo sie diese gerade am günstigsten bekommen. Für uns ergibt eine breite Vertriebsaufstellung also einfach Sinn – wobei wir sehr genau darauf achten, nicht überdistribuiert zu sein und uns sinnvoll über die wichtigsten Touchpoints zu verteilen. Wir sind zum Beispiel in Stuttgart sehr glücklich mit unserer Präsenz bei Breuninger und in Mannheim bei Engelhorn – in diesen beiden Städten würden wir also erstmal keine eigenen Stores eröffnen. Beton, Metall und viele Spiegelflächen: Der neue Flagshipstore in Berlin-Mitte unterstreicht die roughe Attitüde von WRSTBHVR. Aber generell sind auch die eigenen Geschäfte für Euch nach wie vor besonders wichtig? Absolut, weil sie wie eine Art Showroom funktionieren. Wir können WRSTBHVR nirgendwo so umfassend abbilden und auch erklären, wie in unseren Stores, in denen sich unsere Markenwelt komplett entfaltet. Das ist besonders wichtig, um unserer Community etwas bieten zu können und gleichzeitig neue Menschen für WRSTBHVR zu begeistern. Als wir unseren Store in Hamburg eröffnet haben zum Beispiel, hat das auch unseren Online-Shop extrem beflügelt: Wir haben seitdem auch online mindestens doppelt so viele Kund:innen aus Hamburg, weil diese erst einmal unseren Store erlebt und sich dort vielleicht schon etwas gekauft haben und dann auch in unserem Onlineshop nochmal weiter schauen. Das meinte ich, also ich gesagt habe, dass sich unsere Kanäle gegenseitig befruchten. Zuletzt habt Ihr auch Euer Berliner Geschäft deutlich vergrößert, in dem ihr ein paar Häuser weiter in neue Räumlichkeiten gezogen seid. Was war Euch bei der Neugestaltung Eures Flagship-Stores besonders wichtig? Der vorige Flagship-Store wurde dem in seiner Größe aber einfach nicht mehr gerecht. Gerade Menschen aus unserer Community, die aus anderen Städten und Ländern als Tourist:innen nach Berlin kommen und an unseren Store sicherlich große Erwartungen haben, wollten wir mehr bieten können: Eine richtige Markenerfahrung auf ungefähr 500 Quadratmetern, die sich auch über das Interior erzählt. Viel Beton, viel Edelstahl, viel Glas entsprechen nicht nur WRSTBHVR sondern durchaus auch der Roughness von Berlin. Zudem ist eine große zentrale Treppe im Store so gestaltet, dass sie an den Eingang zu einer U-Bahn-Station erinnert – also diese typische kühle Berliner Rolltreppen-Atmosphäre. Genauso wichtig wie die Optik ist aber auch der Inhalt, den wir mit unserem neuen Store transportieren wollen: Wir wollen regelmäßig besondere Erlebnisse kreieren, zum Beispiel Listening-Sessions in Kooperation mit einem Youtube-Podcast, der regelmäßig spannende DJs vorstellt. Wir wollen sowohl unserer Berliner Community als auch Tourist:innen die komplette Markenwelt von WRSTBHVR präsentieren. Viele kleinere Labels aus Berlin sind auch Member im Fashion Council Germany. Als Patron, also einem der größten Unterstützer unseres Vereins, ist auch WRSTBHVR ganz neu dabei. Wie kam es zu dieser Entscheidung? Genau aus diesem Grund: Das der Council junge Designer:innen unterstützt deckt sich mit einem Bedürfnis, das auch wir bei WRSTBHVR haben. Wir wollen unabhängigen Brands einen Support bieten, den wir selbst so nicht gehabt haben. Wir hatten erst einmal keinen richtigen Anschluss an die Branche, kein Netzwerk, keinen Zugang zu Expert:innen, Stylist:innen, Celebrities. Alles, was WRSTBHVR heute so stark macht, haben wir uns ganz allein und auf einem sehr steinigen Weg erarbeitet. Das kann funktionieren – aber es kann eben auch gehörig in die Hose gehen. Dabei helfen zu können, eine solche Erfahrung jungen Designer:innen zu ersparen, finde ich sehr schön. Auch interessiert, mit dem FCG aktiv zu werden? Get involved! AUTOR:IN Manuel Almeida Vergara ANSPRECHPARTNER:IN Manuel Almeida Vergara INFOS ANFRAGEN press@fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER PREVIOUS NEXT Interview Janek Feldmann von WRSTBHVR: „Einen Hype muss eine Marke erstmal überleben“

  • Ten Questions on Success with Roel de Cooman

    2. Jan. 2026 "Don‘t try to outrun change, learn to dance with it," says Roel de Cooman, Vice President Global Sales at haebmau.ATELIER and member of Fashion Council Germany‘s Board of Directors. For our 10-year booklet, he answered 10 questions for us, in which he gave some insights into his expertise. 1. From your perspective, what makes a fashion brand successful in 2025? Roel de Cooman: Success in fashion today is no longer defined solely by sales figures or celebrity visibility; it is defined by cultural relevance and authenticity. They shape culture by balancing creative boldness with cultural literacy. Successful fashion brands understand who they are, what they stand for, and how to convey that story across markets globally without losing their soul. They have learned to convert commerce into storytelling. 2. Would you have answered this question differently ten years ago? Roel de Cooman: Absolutely, ten years ago, the conversation around success in fashion was entirely different. Success was measured in noise. I mentioned storytelling — today, this is the business model. 3. What has been the most fundamental change in fashion over the past ten years that has affected all industry players? Roel de Cooman: Consumers no longer buy into campaigns; they buy into convictions. But most importantly, the power dynamic has shifted. In the past, brands spoke to audiences; now, they collaborate with them. The consumer is now a co-creator, and that changes the landscape from creation to market entry. 4. What role can Fashion Council Germany play in light of these changes? Roel de Cooman: Today, Fashion Council Germany plays a crucial role, not just as a representative body but as a cultural catalyst. While the fashion landscape is global, identity remains local, and I believe the Council sits at that very intersection. Germany stands for its precision, innovation, and integrity — values that are becoming increasingly relevant in the industry. Our purpose as the Council is to translate that DNA into a modern, forward-facing narrative. A story that celebrates creativity, embraces technology, and connects design talent in Germany with the international stage. 5. And how should young fashion entrepreneurs in particular navigate these changes? Roel de Cooman: With openness, resilience, and a clear sense of purpose. The fashion landscape is shifting faster than ever — technology, sustainability, consumer behaviour — and young creatives should see this not as a threat but as an invitation. I always tell young entrepreneurs: don’t try to outrun change, learn to dance with it. 6. Is there anything you would have liked to know before starting your career yourself? Roel de Cooman: I believe I would have appreciated knowing that uncertainty is not the enemy; it’s the driving force, and that adaptability can exist alongside integrity — meaning you can change form without losing your identity. For the next generation, that’s the real lesson: define your core, but never stop reimagining your expression. The industry celebrates those who dare to move forward without abandoning their roots. 7. Why is it important for you, as a member of the Board of Directors, to support these young talents? Roel de Cooman: Personally, I believe that mentorship is a form of legacy. Everyone who has had a door opened owes it to the next generation to hold that door wide. That’s how an industry grows, not through competition but through continuity. 8. Is this the reason why you became a board member in the first place, or what motivated you to do so? Roel de Cooman: Absolutely, and precisely for that reason. 9. Your agency is also a Council member. What do you think is the greatest benefit that even major players like haebmau. ATELIER can gain from membership? Roel de Cooman: Fashion Council Germany isn’t just a network; it’s a creative ecosystem. Membership allows us to stay connected to the industry’s pulse in real time — covering emerging designers, shifts in consumer behaviour, innovations in sustainability, and new business models. Larger players can easily become isolated within their own success; the Council keeps us humble, curious, and adaptable. It also serves as a platform for influence. By engaging with policymakers, cultural institutions, and the next generation of talent, we can help shape the future of German fashion, from education to global positioning. The value lies not only in what can be gained but also in what can be contributed. 10. Which Council member has truly impressed you over the past ten years, perhaps because it has experienced particularly positive development? Roel de Cooman: There are many Council members doing incredible work. But if I had to highlight one, I would focus on the FCG/Vogue Fashion Fund mentorship programme, where my mentee is Kasia Kucharska. Kasia has successfully expanded her reach while staying true to her design ethos, engaging with both domestic and international audiences. Beyond her design skills, Kasia exemplifies leadership that inspires others. She invests in collaboration, mentors younger talents, and embraces innovation without compromising integrity. This interview is an excerpt from our 10-year Fashion Council Germany booklet, in which we reflect on a decade of shaping and advancing German fashion. Discover the full booklet and explore all the stories and highlights HERE . AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Manuel Almeida Vergara INFOS ANFRAGEN press@fasion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER PREVIOUS NEXT 10 YEARS FCG Ten Questions on Success with Roel de Cooman

  • NEWS: Jahresmitgliederversammlung 2023

    Neuwahlen beim Fashion Council Germany: Roel de Cooman und Simone Hartmann ergänzen für die nächsten zwei Jahre den FCG-Vorstand. Vorstandsvorsitzende bleibt Christiane Arp, im FCG-Vorstand sind weiterhin Dirk Schönberger, Marie-Louise Berg und Theo Grassl. NEWS: Jahresmitgliederversammlung 2023 Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER Manuel Almeida Vergara E-MAIL press[a]fashion-council-germany.org TELEFON +49 30 994 0489 – 53 WEBSITE/S https://www.fashion-council-germany.org/ DOWNLOAD PM Download Berlin, 23. November 2023: Auf der heutigen Jahresmitgliederversammlung des Fashion Council Germany im Berliner Zoo Palast wurde nach zwei Jahren ein neuer Vorstand gewählt. Neu gewählt wurden Roel de Cooman, VP Global Sales bei haebmau. ATELIER und Simone Hartmann, Managing Partner bei Hartmann Consultants. Christiane Arp bleibt Vorstandsvorsitzende, die bisherigen Vorstandsmitglieder Dirk Schönberger, Marie-Louise Berg und Theo Grassl wurden wiedergewählt. Olaf Schmidt, Vice President Textiles & Textile Technologies der Messe Frankfurt, scheidet nach fünf Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand des FCG aus. Der neue und alte Vorstand dankt ihm für sein außerordentliches Engagement in den Jahren seiner Vorstandstätigkeit und freut sich, dass er die Interessen des FCG auch weiterhin im Präsidium vertreten wird. Roel de Cooman betonte nach seiner Wahl in den Vorstand: „Ich danke den Mitgliedern des FCG für das Vertrauen, das sie mir mit der Wahl in den Vorstand entgegengebracht haben. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit meinen Vorstandskolleg:innen und die Unterstützung und Beratung der Mitglieder, denen ich mit meiner internationalen Expertise im Bereich Sales zur Seite stehen werde“. Simone Hartmann kommentierte: „Der Fashion Council Germany zielt mit all seinen nationalen und internationalen Aktivitäten darauf ab, den Erfahrungs- und Wissensaustausch in der neuen Arbeitswelt aktiv zu fördern und seine Mitglieder zukunftsorientiert auszurüsten und zu stärken. Das finde ich sehr unterstützenswert und freue mich daher, meine langjährige Branchenexpertise als zukünftiges Vorstandsmitglied einbringen zu können“. Die Jahresmitgliederversammlung stand ganz im Zeichen des Umbruchs und der Transformation. Vorstandsvorsitzende Christiane Arp und Geschäftsführer Scott Lipinski zogen eine insgesamt positive Bilanz seit der Gründung des Fashion Council Germany im Jahr 2015. Geschäftsführer Scott Lipinski kommentiert: „Der Fashion Council Germany ist seit seiner Gründung exponentiell gewachsen und wir haben gemeinsam mit unseren Mitgliedern eine Vielzahl an Projekten und Veranstaltung in den letzten Jahren realisiert. Wir blicken gestärkt auf das neue Jahr und freuen uns auf zahlreiche spannende Projekte mit unseren Mitgliedern und Partner:innen“ . Die Aufbruchstimmung im Saal unterstrich der Berliner Staatssekretär für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Michael Biel, der in seiner Rede vor allem auf die Transformation der Berlin Fashion Week durch die Zusammenarbeit mit dem Fashion Council Germany einging. Abgerundet wurde die Versammlung durch eine Keynote von Dr. Christian Ehler, Mitglied der Europäischen Volkspartei und Präsidiumsmitglied des FCG sowie einem Interview mit den EFA-Vorstandsmitgliedern Carlo Capasa, Chairman der Camera Nazionale della Moda Italiana und Pascal Morand, Executive President der Fédération de la Haute Couture et de la Mode. PREVIOUS NEXT

  • Katrin Duede

    PREVIOUS NEXT Katrin Duede HR & Finance Management Seit ihrer Ausbildung bei einer Steuerberatungsgesellschaft in Hamburg arbeitet Katrin im Bereich Finanzen/Buchhaltung/HR, und das überwiegend in der Musik und Fashion Branche. Katrin ist seit 2017 beim Fashion Council Germany. katrin.duede[at]fashion-council-germany.org +49 30 994 0489 54

  • NEWS: RAUM.Berlin powered by eBay: The brand line-up is live

    NEWS: RAUM.Berlin powered by eBay: The brand line-up is live Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER Manuel Almeida Vergara E-MAIL press[at]fashion-council-germany.org TELEFON +49 30 994 0489 53 WEBSITE/S https://www.fashion-council-germany.org/raum-berlin https://www.ebayinc.com/ https://fashionweek.berlin/ DOWNLOAD PM Download Berlin, 18 June 2025: Fashion Council Germany is initiating a new presentation format powered by eBay during the upcoming Berlin Fashion Week: RAUM.Berlin . During the three-day exhibition, from July 1–3, nine emerging fashion brands will present their collections in a curated setting that bridges fashion, culture, and commerce. The exhibition will change daily, with three brands presenting their collections each day. RAUM.Berlin is part of the official Berlin Fashion Week schedule – offering a diverse program of shows, talks, and events across the city. Alongside the brand presentations, RAUM.Berlin will host an eBay Pre-Loved Exhibition , curated by fashion stylist Christian Stemmler. It explores the future of circular fashion, with handpicked pre-loved pieces being reinterpreted with a contemporary twist. An opening reception will be held on July 1-3, between 11:00 am and 1:00 pm daily, by invitation only. Following the conclusion of the reception, the exhibition will be open to the public from 1:00 pm to 6:00 pm. The renowned 'Kranzler X' at Kurfürstendamm will serve as the venue for both RAUM.Berlin and the BFW talk format 'METAMORPHOSIS - dialogues about change' powered by eBay. Introducing the nine brands represented at RAUM.Berlin - each day will spotlight voices in contemporary design: DAY 1 (01.07.) : DAGGER, IDEN, Julian Zigerli DAY 2 (02.07.) : JISOO BAIK, Kasia Kucharska, Lado Bokuchava DAY 3 (03.07.) : Avenir, PLNGNS, ROUGH DAY 1 – Thursday, July 1 st DAGGER DAGGER is a Berlin-based fashion brand founded in 2020 by Luke Rainey after losing his job, launching with just €300 and a vision. Rooted in the gritty skate and DIY culture of his Northern Irish youth, DAGGER embodies transformation, resilience, and the raw beauty of lived experience — captured in its enduring slogan, “All the Best.” Learn more. IDEN IDEN is a Berlin-based fashion brand founded by Moritz Iden in 2021, merging high-quality, sustainable design with a bold digital dystopia. Inspired by cyborg culture, queer intimacy, and spiritual symbolism, IDEN explores the boundaries between fashion, gender, and technology. Learn more. JULIAN ZIGERLI JULIAN ZIGERLI creates technically advanced yet easy-to-wear fashion that blends modernity with timeless functionality. Known for artistic print collaborations, the brand uniquely fuses art and fashion, driven by love, color, humor, and positivity. Learn more. DAY 2 – Wednesday, July 2 nd JISOO BAIK JISOO BAIK is a Paris-based couture house known for sculptural tailoring and a bold reimagining of the human silhouette. The Autumn-Winter 2025 collection, Soft Armor , explores the body as a mutable form through abstraction and distortion, blurring boundaries between strength and softness, clarity and illusion. Learn more. KASIA KUCHARSKA Kasia Kucharska is a Berlin-based brand founded in 2021, redefining fashion through the fusion of traditional craft and innovative, sustainable manufacturing. By printing rather than sewing garments, the label challenges conventional design, treating clothing as an evolving, experimental medium. Learn more. LADO BOKUCHAVA Founded in 2017 by Georgian designer Lado Bokuchava, LADO BOKUCHAVA merges underground style with contemporary and futuristic elements. Known for precise pattern work and versatile, detachable details, the brand balances classic minimalism with urban sophistication. Learn more. DAY 3 – Thursday, July 3 rd AVENIR AVENIR is a Berlin-based womenswear brand that blends timeless craftsmanship with innovative, sustainable design. Focused on confidence, elegance, and power dressing, it transforms classic silhouettes into modern, refined wardrobe staples. Learn more. PLNGNS Founded in 2021, PLNGNS is a Ukrainian brand that reimagines old shoes and garments into unique, evolving designs, much like painting on a canvas. Committed to sustainability, the brand operates a closed-loop system—recycling waste into new materials to create innovative silhouettes and reduce fashion’s environmental impact. Learn more. ROUGH. Founded in Dràma, Greece, ROUGH. blends ancestral heritage with urban youth culture to create bold, story-driven fashion. With sustainable production and premium materials, the brand fuses timeless design with a raw street spirit—grounded in memory, worn worldwide. Learn more. We look forward to welcoming you to RAUM.Berlin – a platform for curated fashion, critical dialogue, and emerging perspectives. Experience three days of forward-thinking design at the intersection of creativity and design. More information on RAUM.Berlin via www.fashion-council-germany.org/raum-berlin . PREVIOUS NEXT

  • Jetzt bewerben: der Konzeptwettbewerb zur Berlin Fashion Week geht in die nächste Saison

    28. Aug. 2025 Zur AW 2026 Saison schreiben der Fashion Council Germany und die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe / Projekt Zukunft erneut den Konzeptwettbewerb zur Berlin Fashion Week aus. Bereits zum siebten Mal werden kreative Präsentationsformate gezielt gefördert – ein klares Zeichen für das Engagement der Berlin Fashion Week als Plattform für neue Design-Talente. Vom 28. August bis zum 22. September 2025 können sich Designer:innen und Modelabels für Fördergelder von bis zu 25.000 Euro bewerben. Unterstützt werden innovative Show-, Präsentations- und Eventkonzepte, die im Rahmen der kommenden Berlin Fashion Week vom 30. Januar bis 2. Februar 2026 umgesetzt werden. Der Wettbewerb wird aus Mitteln des Landes Berlin und des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen der Landesinitiative Projekt Zukunft kofinanziert und findet erneut in zwei Kategorien statt: Berlin Contemporary und Studio2Retail. BERLIN CONTEMPORARY (BC) Prämiert werden die 19 innovativsten Show- und Präsentationskonzepte, die durch einen nachhaltigen und kreativen Ansatz überzeugen. In die Bewertung fließen dabei sowohl die eingereichten Konzepte als auch vergangene Kollektionen und Präsentationen mit ein. Der Fokus liegt besonders auf der Designleistung, der handwerklichen Qualität sowie dem kommerziellen und wirtschaftlichen Potenzial. Nachdem Berlin Contemporary in der vergangenen Saison bereits auch für internationale Labels geöffnet wurde, können in der AW26-Saison nun bis zu fünf internationale Labels ausgezeichnet werden, darunter mindestens eine Brand aus einem afrikanischen Land. * STUDIO2RETAIL (S2R) In der Kategorie STUDIO2RETAIL werden erneut sechs B2C Eventkonzepte von deutschen Modelabels und dem stationären Einzelhandel mit jeweils 5.000 Euro ausgezeichnet. Diese sollen der breiten Öffentlichkeit die Möglichkeit bieten die Berlin Fashion Week auch abseits der Laufstege zu erleben. Bewertungskriterien sind hierbei unter anderem Nachhaltigkeit, Innovation und Diversität sowie eine potenziell überdurchschnittliche Medienwirksamkeit. Das zusätzliche sechste Preisgeld wird auch in dieser Saison von der Berliner Sparkasse zur Verfügung gestellt. Über den Wettbewerb hinaus bietet die STUDIO2RETAIL-Initiative eine vielfältige Store-Übersicht sowie einen „Open to Public“-Eventkalender, mit Veranstaltungen, die während der Berlin Fashion Week allen Modeinteressierten zugänglich sein werden. Mit Ende der Bewerbungsphase wählt eine Fachjury aus internationalen und unabhängigen Branchenexpert:innen die Gewinner:innen in beiden Kategorien aus. Die Bekanntgabe der Gewinnerkonzepte erfolgt voraussichtlich Mitte Oktober 2025 . Weitere Informationen und Bewerbung unter: https://fashionweek.berlin/talent-support/concept-competition-aw26.html *Dieses Modelabel erhält neben dem Preisgeld zusätzlich Unterstützung bei der Showproduktion und PR, inkl. Guestmanagement durch eine lokale Produktionsagentur. Die Organisation der Reise, einschließlich der Reise- und Unterkunftskosten vor Ort, sowie der Versand der Kollektion und die Zollabwicklung liegen in der Eigenverantwortung der Gewinner-Brand. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Antara Gill INFOS ANFRAGEN coordination@fashionweek.berlin WEBSITE/S https://fashionweek.berlin/talent-support/concept-competition-aw26.html https://www.fashion-council-germany.org/initiativen/berlin-contemporary MITGLIEDER PREVIOUS NEXT Berlin Fashion Week Jetzt bewerben: der Konzeptwettbewerb zur Berlin Fashion Week geht in die nächste Saison

  • BFW Interview-Special - im Gespräch mit RICHERT BEIL: "Über das Gefühl der Offenheit, Akzeptanz und Kreativität"

    7. Juli 2023 Die Berlin Fashion Week hat seit seinem Debüt im Jahr 2007 einige grundlegende Veränderungen hinter sich. Was war für Dich bis dato die bedeutendste Transformation des Berliner Fashion Week Formats? BERLIN CONTEMPORARY und die direkte Unterstützung der in Deutschland ansässigen Designer:innen. Seit letzter Saison vollzieht die Berlin Fashion Week verstärkt einen Sinneswandel: Innovative Formate, junge Designer:innen und nachhaltige Konzepte stehen im Fokus. Wie beurteilst Du diese positive Veränderung für die Berlin Fashion Week im internationalen Vergleich? Berlin inspiriert durch seine reiche und komplexe Geschichte des Aktivismus, seine vielfältigen Kulturen und Identitäten, seine blühende Kunst- und Kulturszene, sein pulsierendes Nachtleben, seinen Wert für Innovation und Experimente und seine bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit angesichts von Herausforderungen. All diese Aspekte tragen zu einem Gefühl der Offenheit, Akzeptanz und Kreativität bei, das Berlin zu einer inspirierenden Stadt macht und unsere Arbeit beeinflusst. Berlin ist der Nährboden für unsere Arbeit und der Zugang zu unserer Gemeinschaft. Auf was freust Du Dich am meisten zur kommenden Berlin Fashion Week? Um unsere kommende SS24 Kollektion 'Vater, Unser' am 11. Juli zu präsentieren und unserem Publikum zu zeigen, woran wir in den letzten 6 Monaten gearbeitet haben RICHERT BEIL präsentiert im Rahmen von BERLIN CONTEMPORARY seine neue Kollektion am Dienstag, den 11.07.2023 um 17:00 Uhr, in Berlin-Charlottenburg. Mehr Infos zur Show im offiziellen Kalender der Berlin Fashion Week unter folgendem Link . ABOUT RICHERT BEIL Jale Richert und Michele Beil stellen klassische Vorstellungen von Schönheit, Geschlechterrollen und Eleganz in Frage. Mit RICHERT BEIL kreieren sie integrative Kollektionen, die die Grenzen der gesellschaftlichen Erwartungen an Mode verwischen und stereotype Ideale und verallgemeinerte oder geschlechtsspezifische Ästhetiken dekonstruieren. Wir bedanken uns bei Jale Richert & Michele Beil für das Gespräch. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Lydia Kleiber INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.richertbeil.com https://fashionweek.berlin MITGLIEDER PREVIOUS NEXT Interview BFW Interview-Special - im Gespräch mit RICHERT BEIL: "Über das Gefühl der Offenheit, Akzeptanz und Kreativität"

  • Forderungen der deutschen Modebranche

    5. Mai 2020 Forderungen der deutschen Modebranche zu Nothilfemaßnahmen zur Abwendung tiefgreifender struktureller Schäden in Folge der Vorsichtsmaßnahmen gegen die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2: In Anbetracht der aktuellen Gesundheitslage (Verbreitung, Folgen und Schutzmaßnahmen von Covid-19) und den bereits messbaren wie auch prognostizierten Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft, hat der Fashion Council Germany e.V. (künftig kurz „FCG“) die vorliegende Bedarfsanalyse erstellt. Der Fashion Council Germany e.V. hat dieses Dokument in einem Schreiben an das Bundeskanzleramt, dem Bundeswirtschafts- und dem Bundesfinanzministerium vorgelegt. Wir schließen uns den zahlreichen Stimmen anderer Branchenverbände und Markengruppierungen an - und möchten kooperativ die negativen Auswirkungen der Krise abwenden. Insbesondere durch die Beteiligung der FCG-Mitglieder in einer umfassenden Befragung werden die Bedürfnisse der gesamtdeutschen Modeindustrie berücksichtigt. Die Mitgliederstruktur des FCG ist ein Querschnitt der deutschen Modeindustrie mit Unternehmen aus folgenden drei Bereichen: herstellende und vertreibende Mode-, Einzelhandels- und Zuliefererunternehmen sowie Messeveranstalter und Verlagshäuser. Unser Anliegen ist es dabei insbesondere Jungdesigner und kleine Unternehmen zu berücksichtigen und zu Zeiten der Krise verstärkt zu unterstützen. Die globale Wirtschaftskrise, welche sich auf Basis der Pandemie etablieren wird, wird künftig eine Bandbreite an bislang unvorhersehbaren wie auch unumgänglichen Folgen für die deutsche Modeindustrie mit sich führen. Diese werden sich auf das Beschäftigungsniveau und die Wirtschaftsleistung auch über die direkte Krise hinaus insbesondere auf kleine und mittelständische Unternehmen auswirken. Eine nicht mehr abwendbare Insolvenzwelle unvorstellbaren Ausmaßes steht der Branche bevor. Und dem gilt es mit vereinten Kräften entgegen zu wirken. Die deutsche Modeindustrie wird nicht nur von global agierenden Unternehmen (z.B. internationale Sportartikelhersteller) und Konzernen geprägt, sondern auch und insbesondere von mittelständischen und inhabergeführten Betrieben. Da sich die Mode um eine sogenannte Querschnittsbranche handelt, die sich aus einer Vielzahl von Teilbranchen zusammensetzt (nicht nur aus herstellenden und vertreibenden, sondern auch aus weiteren Satellitenindustrien wie etwa Schuhen, Accessoires, Kosmetik, Handel, Textil, Zutaten, Messen, Veranstaltungen, Agenturen, Logistik, Mode- und Fachzeitschriften) und diese Teilbranchen wiederum stark miteinander verflochten sind, ist deren kollektive Tragweite der notwendigen staatlichen Unterstützung groß. Gesamtwirtschaftlich betrachtet sind die aktuellen und künftigen Bedürfnisse der Unterstützung der deutschen Wirtschaft branchenübergreifend im Kern identisch. Jedoch hat jede Branche auch individuelle Herausforderungen, denen sie sich stellen muss, um sich künftig behaupten zu können. Diese möchte die Bedarfsanalyse des FCG näher betrachten: Ziel Ziel dieser Analyse ist es, Bund und Land konkrete Vorschläge für Branchenmaßnahmen zur Unterstützung der deutschen Modeindustrie vorzuschlagen. Situation! Die deutsche Modeindustrie steht vor einer noch nie dagewesenen Herausforderung in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Die Akteure der deutschen Modeindustrie (u.a. Hersteller und Zulieferer, herstellende und vertreibende Modeunternehmen, junge Brands und freischaffende Mode- und Textildesigner, Einzelhändler und Onlinehändler, Mode- und Textilmessen, Verlagshäuser mit Modetiteln, Vertriebs- und Presseagenturen, Modefotografen, Stylisten, Haar- und Make-up-Artisten, unterstützende Agenturen etc. pp.) erleben aufgrund der Krise massive Umsatzeinbrüche, welche in einem erheblichen Beschäftigungsrückgang resultieren. Etablierte wie auch junge Unternehmen stehen daher vor einer Vielzahl an Herausforderungen: Aktuelle Produktionen stehen still oder sind deutlich verlangsamt, meist aufgrund von fehlender Zulieferung oder anderen vorgelagerten Lieferketten. Vor allem internationale Lieferketten werden durch unterschiedliche lokale Situationen und Probleme stark beeinflusst. Dies führt zu Verzögerungen Kunden beliefern zu können oder gar zum totalen Ausfall.Es herrscht eine pessimistische Grundstimmung, die die Branche in einen Zirkelschluss Es bedarf dem aktiven Entgegenwirken dieses negativen Kreislaufs. Neue Kollektionsentwicklungen sind erschwert oder sogar unmöglich, denn benötigte Materialien, Ressourcen, Personal (Produktmusterungen meist klassisch handwerklich) und/oder Dienstleister sowie Zulieferer stehen nicht wie gewohnt zur Verfügung. Der Textileinzelhandel ist derzeit flächendeckend geschlossen. Ein Ende ist nicht in unmittelbarer Sicht. Der Distributionszyklus ist dadurch deutlich gestört. Der Lagerbestand der Einzelhändler ist hoch und es besteht keine unmittelbare Möglichkeit des Abverkaufs. Bestellungen werden bei Lieferanten (Brands) storniert und wertvolle Nachbestellungen mit Zugriff auf Sofortartikel bleiben aus. eCommerce (eigenständige Onlineshopanbieter oder vom Textileinzelhandel geführte Shops) fängt den Umsatzeinbruch des stationären Handels nicht auf. Für Marken ohne Onlinepräsenz und -Stores gibt es keinerlei Umsatzmöglichkeiten während der Krise. Lagerbestände können sowohl im Einzelhandel als auch bei Lieferanten (Brands) nicht wie geplant abgebaut werden. Der Warenbestand ist deutlich höher als von der Branche handelbar. Kollektionen, die aktuell im Einzelhandel hängen, können im Sommer kaum noch verkauft werden. Es ist zu beachten, dass die Modeindustrie in ihrer derzeitigen Dynamik durch saisonale (von zwei bis hin zu zwölf Mal jährlich) Produkte und Auslieferungen geprägt ist. Kaufverhalten und Kaufkraft der Endkonsumenten ist stark rückläufig. Konsumenten sparen und Haushaltseinkommen sind durch Kurzarbeit o.ä. reduziert. Textil- und Modemessen, Verkaufsveranstaltungen, Showrooms etc. sind derzeit nicht möglich. Unsicherheiten über weitere Entwicklungen verhindern planbare Distributionsstrategien. Direkt aber auch indirekt involvierte Unternehmen und Freiberufler*innen sind wirtschaftliche Opfer der Krise geworden – hierzu zählen etwa Vertriebs- und Presseagenturen sowie Haar- und Make-up-Artisten. Jungen Designern geht das Geld aus. Die meisten Verträge zwischen Einzelhändlern und (primär) kleineren Brands sind so aufgesetzt, dass bei nicht pünktlicher Lieferung (innerhalb von 30 Tagen) die Annahme und folglich die Zahlung verweigert werden kann. Diese birgt ein hohes, existenzielles Risiko für junge, aufstrebende Marken, die für unsere Kreativwirtschaft unabdingbar sind. Herstellende und vertreibende Branchenunternehmen haben üblicherweise einen starken Vorfinanzierungsbedarf. Klassische Instrumente bedürfen Sicherheiten, welche aktuell nicht geleistet werden können. Forderungen Bereits angekündigte oder auch schon eingeführte neue Förderinstrumente sowie die Senkung der Zugänglichkeit existierender Formate, bilden derzeit einen nicht unerheblichen Einfluss die Branche aus der Krise zu führen. Aus Sicht des FCG bedarf es bereits jetzt einer Ergänzung und Verlängerung folgender Maßnahmen: Die bereits gelockerte Möglichkeit der Kurzarbeit ist unumgänglich, um Arbeitsplätze zu erhalten. Direktzuschüsse sind ein wichtiges Instrument für deutsche Unternehmen, Kleinunternehmer und Solo-Selbständige. Dies sollte auch für Unternehmungen gelten, die auch weniger als drei Jahre existieren und derzeit durch die Coronakrise in eine wirtschaftliche Schieflage geraten. Eine Erhöhung bzw. Verlängerung der Direktzuschüsse sollte als Branchenunterstützung geplant werden. Flexible zinslose Bürgschaften und Finanzierungsmodelle unterstützen die Branche, um Projekte und Produktionen nicht zu gefährden. Eine Erhöhung der Zahlungsziele an den Einzelhandel würde dabei beispielsweise eine deutliche Entlastung mit sich führen. Diese sollte durch Bürgschaften oder ähnliche Instrumente gesichert werden. Gegebenenfalls ist dies auch ein Instrument zur Prävention von frühzeitigen Rabattaktionen. Bürgschaften und weitere Instrumente zur Vorfinanzierung der Produktion und somit der Schließung von Finanzierungslücken sollte ergänzend zur „Zahlungsziel Bürgschaft“ eingeführt werden. Der Ruf nach einer Förderung von regional hergestellten Produkten innerhalb der Modebranche steigt. Vor allem in Krisenzeiten ist eine Regionalität zur Unterstützung der vertreibenden und herstellenden Unternehmen von hoher Relevanz und sollte durch steuerliche Anreize für die Produktion von Produkten „ Made in Germany “ gefördert werden. Steuerstundungen sollten kurzfristig bewilligt werden sofern Antragssteller von der Krise betroffen sind und dies unbürokratisch darstellen kann. Eine Senkung der Steuer- und Sozialversicherungsbelastung würde Personalkosten reduzieren und Unternehmen zusätzlich unterstützen – auch bei einer Steigerung der Beschäftigung in der zweiten Jahreshälfte ist eine Entlastung zur Senkung der wirtschaftlichen Schäden unabdingbar. Das Aussetzen bzw. die Stundung von Mietzahlungen sollte mietrechtlich in der Krisenzeit akzeptabel sein und durch Bankbürgschaften, oder nachgelagerte Instrumente möglich gemacht werden. Der stationäre Textileinzelhandel leidet durch nicht angepasste Kostenstrukturen gepaart mit dem deutlichen Einbruch der Umsätze. Die staatlichen Instrumente zur Förderung der wirtschaftlichen Situation sollten einheitlich transparent und zugänglich gemacht werden, um ein schnelles und vereinfachtes Antragsverfahren zu gewährleisten. Beschleunigte bzw. einfache Zahlungsmodalitäten der öffentlichen Gelder sollten in Kraft treten. Die Branche benötigt schnelle und unbürokratische Auszahlungen der zugesagten Finanzmittel. Die Fristen zur Einreichung der Jahresabschlüsse und Steuererklärungen sollten gelockert werden, denn es wird nicht mit einer unmittelbaren Verbesserung der wirtschaftlichen Situation der Branche gerechnet. Herabsetzung der Abschläge für die Künstlersozialkasse . Mode- und Textilmessen Standorte sollten durch finanzielle Unterstützung Facheinkäufer und Medien aktivieren können. Nach Bewältigung der direkten und unmittelbaren Krisensituation sollten Bund und Länder zusätzlich neue Förderprogramme zur Vermarktung und Promotion der deutschen Mode- und Textilindustrie erhalten. Möglich wäre dies beispielsweise in Form von flexiblen Markterschließungsprogrammen sowie neuen Präsentations- und Promotionsformaten. Weitergehende Ideen Aus der aktuellen Krise hervorgehend muss die Modebranche sich zeitnah formieren, um systemrelevante Mechanismen zu hinterfragen: Welche Wertigkeit hat die Modebranche auf die deutsche Volkswirtschaft? Sind gelernte Saison-Rhythmen und Auslieferungsfenster zeitgemäß? Wie lassen sich Rabattschlachten im Sinne der Branche positiv beeinflussen? Welche Relevanz sollte „Made in Germany“ künftig einnehmen? Es bedarf einer Plattform der Diskussion und Abstimmung, um die Branche zukunftsfähig mitzugestalten. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Lydia Kleiber INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER PREVIOUS NEXT News Forderungen der deutschen Modebranche

  • NEWS: ‘METAMORPHOSIS - dialogues about change’ The Programme is live

    NEWS: ‘METAMORPHOSIS - dialogues about change’ The Programme is live Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER Manuel Almeida Vergara E-MAIL press[at]fashion-council-germany.org TELEFON +49 30 994 0489 53 WEBSITE/S http://www.metamorphosistalks.com/ https://www.fashion-council-germany.org https://fashionweek.berlin/ DOWNLOAD PM Download Berlin, 19 June 2025: With the final schedule now confirmed, ' METAMORPHOSIS - dialogues about change' powered by eBay from June 30 to July 3, 2025 , sets the stage for discussions on the transformation of the fashion industry. Following two successful editions METAMORPHOSIS returns for a third time. Over several days, the format will offer keynotes, panel talks, and interviews—creating a stage for discussions on sustainability, circularity, digital transformation, and visionary ideas shaping the future of fashion. The format takes place everyday from 3:00 pm to 6:00 pm. The talks will take place at Kranzler X, Joachimsthaler Straße 10-12, 10719 Berlin in Charlottenburg, in collaboration with RAUM.Berlin , allowing the exchange of ideas and networking to unfold in a shared, dynamic setting. Highlights include an interview with model Toni Garrn and Christiane Arp (Chairwoman of Fashion Council Germany), the panel talk “Voices of Now: Inclusion, Identity & Influence in Fashion” with Sam Rogers (Hypebae), Lotfi Aoulad (Das Relais), Jordy Arthur Vaesen (Fashion Designer & Content Creator), Keneilwe Mothoa | Founder & Designer) & Declan Chan (Stylist & Content Creator) as well as Interviews with Vanessa Garrecht, Head of Corporate Sustainability at HUGO BOSS or Heiko Desens, VP Creative Direction & Innovation at PUMA. The full schedule and speaker line-up can be found here . PREVIOUS NEXT

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