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  • Melissa Drier mit Jacqueline Farrell, Cyrill Gutsch and Clare Langhammer

    3. Juni 2020 Als Antwort auf all die Fragen, die die aktuelle Krise in unserer Branche aufwirft, lancieren wir unser neues E-Talk-Format: die #FCGVOICES . Diese basieren in digitaler Form auf dem klassischen Konzept des Roundtables und werden, neben den aktuellen Herausforderungen, auch und insbesondere notwendige Systemänderungen der Modeindustrie in den Fokus rücken, sodass die Zukunft der Mode von Branchen-Experten und Meinungsführern diskutiert werden kann. Der achtzehnte #FCGVOICES Talk wird von Melissa Drier moderiert und begrüßt unter seinen Diskussionsteilnehmern Jacqueline Farrell (The Prince's Foundation), Cyrill Gutsch (Parley for the Oceans) und Clare Langhammer (Fake PR). Dieser Vortrag ist die erste Sitzung auf Englisch. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN INFOS ANFRAGEN WEBSITE/S MITGLIEDER PREVIOUS NEXT #FCGVoices Melissa Drier mit Jacqueline Farrell, Cyrill Gutsch and Clare Langhammer

  • re.FASHION ACADEMY: Bildungsplattform startet im Sommer mit fundierter Kursauswahl von namenhaften Speaker:innen

    22. Mai 2024 Im vergangenen Jahr hat der Fashion Council Germany seine Bildungsplattform re.FASHION ACADEMY ins Leben gerufen. Ziel ist es theoretische Ausbildung und praktische Erfahrungen in der Modebranche enger zu verknüpfen. Als führende Institution der deutschen Modebranche setzt der FCG mit seinem Netzwerk und seiner Expertise ein fundiertes und spannendes Bildungsangebot mit namenhaften Speaker:innen unter dem Motto „ UNLOCK YOUR POTENTIAL, BOOST YOUR CAREER “ um. Das breite Kursangebot wird ab Juni veröffentlicht und bietet dabei sowohl physische als auch digitale (Weiter-)Bildungsmöglichkeiten für Young Professionals, Modeinteressent:innen, Branchenexpert:innen und all diejenigen, die ihr Fachwissen erweitern wollen. Zum Launch finden am 28. Mai zwei Webinare statt - „ AI is here to stay – Exploring the dynamic intersection of artifical intelligence and fashion “ mit Cheryll Mühlen, Editor in Chief bei J’N’C & TM, sowie „ Diversity and Inclusion in Fashion – How to understand and manage unconscious bias “ mit FCG-Experte Stefan Brunner. Die beiden Branchenexpert:innen werden einen Einblick auf die neue Ausrichtung der Kurse geben und über die zukunftsrelevanten Themen Künstliche Intelligenz, sowie Diversität in der Modebranche sprechen. Interessent:innen aus allen Bereichen sind eingeladen an den kostenlosen Webinaren teilzunehmen, um sich über das erweiterte Bildungsangebot der re.FASHION ACADEMY zu informieren. Eine Anmeldung zu den Webinaren ist über die Website HIER und HIER möglich. Als Interessenvertretung der deutschen Modebranche verbindet der FCG Wissen mit Expertise und verbreitet diese durch sein zukunftweisendes Format. So sollen neue Erkenntnisse und Entwicklungen in der Modebranche gefördert und entdeckt werden. Ziel ist es mit Hilfe der Plattform die Weiterbildung in der Branche zu verändern um nicht nur theoretisches Wissen, sondern auch praxisnahes Know-how und Erfahrungen zu vermitteln. Das Angebot umfasst dabei Webinare – live und on demand -, Seminare, Workshops und Masterclasses. Die Themen orientieren sich an den fünf richtungsweisenden Kategorien Nachhaltigkeit, Design, Führung, Sales & Marketing und Technologie, welche mit der Modebranche verknüpft werden. Neben den Angeboten für Endkonsument:innen bietet die re.FASHION ACADEMY Unternehmen die Möglichkeit individualisierter Kurse und Schulungsprogramme und schafft damit Lösungsansätze, um die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu stärken und ihre Mitarbeiter:innen optimal zu fördern. Christiane Arp, Vorstandsvorsitzende des FCG: „ Die re.FASHION ACADEMY vereint Bildung, Talent und Erfahrung. Das Fundament, um Chancen und Herausforderungen der Modebranche zu bewältigen. Wir sehen es als unsere Aufgabe, insbesondere junge Menschen zu unterstützen, sie mit Branchenexpert:innen zu vernetzen und gesammelte Kenntnisse weiterzugeben. Die größte Herausforderung besteht darin, das Wissen über nachhaltigen Modekonsum zu vermitteln und so zu einem gesellschaftlichen Umdenken beizutragen.“ Nach dem offiziellen Launch der re.FASHION ACADEMY starten die ersten Seminare und Webinare im Sommer – darunter Kurse von MASJIEN Gründerinnen Jasmien Wynants und Ann Claes sowie Brand Strategist & Leadership Coach Anita Lotterschmid. Ein weiteres Kurs-Highlight wird ein Webinar mit Trend Forecaster Li Edelkoort sein, das Ende des Jahres stattfindet. Interessierte können sich ab sofort auf der Website der re.FASHION ACADEMY informieren, anmelden und von den vielfältigen Bildungsangeboten profitieren. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Daniela Eichhorn INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.refashion.academy/ https://www.refashion.academy/course/?eventtemplate=93-diversity-and-inclusion-in-fashion-how-to-understand-and-manage-unconscious-bias https://www.refashion.academy/course/?eventtemplate=94-ai-is-here-to-stay-exploring-the-dynamic-intersection-of-artifical-intelligence-and-fashion MITGLIEDER PREVIOUS NEXT re.FASHION ACADEMY re.FASHION ACADEMY: Bildungsplattform startet im Sommer mit fundierter Kursauswahl von namenhaften Speaker:innen

  • NEWS: BERLIN CONTEMPORARY: DA PASSIERT WAS! BRANDS TO WATCH

    In der Jan23 BFW Ausgabe wurde das neue Format BERLIN CONTEMPORARY gelauncht. Unter BERLIN CONTEMPORARY haben herausragende Designer:innen und Brands ihre neuste Kollektion im Rahmen der Berlin Fashion Week einem präsentiert. Unter ihnen Neuentdeckungen aber auch etablierte Brands der deutschen Modelandschaft die an verschiedenen Orten Berlins besondere Showkonzepte umgesetzt haben. NEWS: BERLIN CONTEMPORARY: DA PASSIERT WAS! BRANDS TO WATCH Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER Manuel Almeida Vergara E-MAIL press[at]fashion-council-germany.org TELEFON +49 30 994 0489 – 53 WEBSITE/S https://projektzukunft.berlin.de/themen/modewirtschaft https://fashionweek.berlin/ueber-uns.html https://www.studio2retail.berlin/ DOWNLOAD PM Download Berlin, 20.1.2023: Eine neue Saison der Fashion Week geht zu Ende. In dieser Ausgabe wurde das neue, von einer internationalen Expertenjury kuratierte Format BERLIN CONTEMPORARY gelauncht. Unter BERLIN CONTEMPORARY haben herausragende Designer:innen und Brands ihre neuste Kollektion im Rahmen der Berlin Fashion Week einem ausgewähltem Fachpublikum präsentiert. Unter ihnen Neuentdeckungen aber auch etablierte Brands der deutschen Modelandschaft die an verschiedenen Orten Berlins besondere Showkonzepte umgesetzt haben. Wir freuen uns schon auf Sommer und die neuen Präsentationen der BERLIN CONTEMPORARY Designer:innen zur nächsten Fashion Week. BERLIN CONTEMPORARY Brands to watch: SIA ARNIKA , ACCEPTANCE LETTER , RIANNA + NINA , D ENNIS CHUENE , ESTHER PERBANDT , ODEEH , SF1OG , BOBKOVA , MALAIKARAISS , DZHUS , FASSBENDER , #DAMUR , LITKOVSKA , LML STUDIO , NAMILIA , LOU DÉ BETOLY , JEAN GRITSFELDT , OLIVIA BALLARD Der von der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe geförderte und von dem Fashion Council Germany e.V. umgesetzte Wettbewerb zielt darauf ab, außergewöhnliche Brands im Rahmer der Berlin Fashion Week zu fördern und Berlin als zentralen Standort der Mode in den Fokus des internationalen Fachpublikums zu rücken. Bei Interesse an Interviews oder weiteren Informationen wenden Sie sich bitte an: Pressekontakt: Lydia Kleiber Communications Manager , Fashion Council Germany press@fashion-council-germany.org t +49 30 994 0489 – 50 www.fashion-council-germany.org Unterstützt durch: About Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe / Projekt Zukunft: hier About Berlin Fashion Week: hier About Fashion Council Germany: hier PREVIOUS NEXT

  • Let's Talk Future - Conversation with Christiane Arp and Scott Lipinski

    30. Dez. 2025 A conversation full of confidence and excitement between our Chairwoman Christiane Arp and our CEO Scott Lipinski. Christiane Arp: Although it sometimes felt otherwise, Fashion Council Germany didn’t just appear out of nowhere. It was founded on the understanding that there was already so much in Germany worth supporting, preserving, and showcasing. From the beginning, our goal was to create a new, effective ecosystem for all the incredible talent working here — something that had not existed before. Scott Lipinski: For that, it remains crucial to frame fashion both as a cultural and an economic asset in order to shift perceptions of fashion in and from Germany. Christiane Arp: Yes, and I keep realising how important it is not only to reach the right recipients at political and economic levels, but also to stay in dialogue with these young talents, to listen, exchange ideas, and learn from them. And even though we’ve achieved a lot in that regard, one of my ongoing wishes is for Fashion Council Germany to continue deepening and expanding these conversations. Scott Lipinski: Building on that, continuing to strengthen our role as a connecting link between players in the fashion industry, politics, business, and media remains a key goal for me as well. Christiane Arp: Right, you often describe Fashion Council Germany as a sort of interpreter: translating political language for the fashion industry, and vice versa, translating the language of fashion for politics. Scott Lipinski: Though this role has proven effective in many ways, strengthening these relationships and continuing to act as a mediator remains one of our core missions — one we plan to pursue even more intensively in the coming years. Christiane Arp: In light of these political discussions, it is very important to me that although we operate somewhat opportunistically — recognising and seizing opportunities — we also clearly define and respect the boundaries of that opportunism. From the very beginning, we have stated that any collaboration, whether with politicians or large corporations, must always align with our association’s values. Scott Lipinski: I agree – we’ve kept that promise for the past ten years and we will continue to hold on to that. Christiane Arp: For me, it comes down to this: Every conversation we initiate and every partnership we build should ultimately contribute to our overarching goal – providing fashion in and from Germany with a solid foundation. The next step is to go beyond making young designers visible and increasingly support them in becoming commercially successful while remaining creatively independent as well. Scott Lipinski: We aim to do this not only to retain talent already working in Germany, but also to create opportunities that encourage more designers to settle here, help secure jobs, and expand the industry in Germany. Christiane Arp: Equally important is demonstrating that, with Fashion Council Germany, these talents have a true partner by their side, someone who supports them and helps them stay focused. This is especially crucial now, as both the world in general and the fashion industry in particular are undergoing major transformation and facing significant challenges. We aim to help actors in Germany’s fashion industry recognise opportunities within these challenges — and seize them. Scott Lipinski: This applies not only to emerging talent, whose support will remain both a heartfelt mission and a key responsibility of Fashion Council Germany, but also to educational initiatives. I would love to see us expand projects that raise awareness among students about sustainability and fairness, much like a number of our programmes already do. Christiane Arp: At the same time, we aim to work closely with established industry stakeholders to develop solutions collaboratively. For this, it is essential to sustain a healthy balance within our network of members between small labels and large companies — bringing both sides together and encouraging exchanges that respect individual needs while pursuing shared objectives. Scott Lipinski: We want everyone in Germany’s fashion industry to pull together, and we see Fashion Council Germany as a connecting platform where they can meet and exchange experiences. We will continue fostering that spirit, shifting the question from “What’s in it for me?” to “What’s in it for us?” Christiane Arp: This, by the way, also applies to me, the other members of the Board of Directors, and our internal team structures, which we aim to strengthen and professionalize at every level. Ten years ago, we started as a young council with equally young team members, and we have seen them grow with us and beyond themselves. What helped us then was being a young and agile organisation, able to respond swiftly. My hope is that even as we continue to formalise our work, we retain that flexibility — to recognise mistakes, own them, and rectify them dynamically. Christiane Arp: Above all, this requires self-confidence, a quality I see as fundamental and continue to nurture, both within ourselves and throughout the community we represent. When we pursue our mission with confidence and communicate our work confidently, we inspire others in the industry to view and present their work with the same healthy sense of self-assurance. Scott Lipinski: For me, this also involves courage, the courage to stand by oneself, to face change calmly and optimistically, and to do things differently when necessary. Over the past ten years, Fashion Council Germany has repeatedly demonstrated that kind of courage — and that is exactly what we intend to carry forward into the next decade. Scott Lipinski: They are deeply enthusiastic about our mission and give Fashion Council Germany its face. We want to continue supporting them and, at the same time, aim to attract more people who bring impressive expertise, further enhancing the Council’s credibility. And, just as importantly, who can carry out their work here with passion and joy. Scott Lipinski: A respectful, solution-oriented approach to mistakes is also crucial to achieving this. Reflecting on the past, there have been moments when things didn’t go as planned or when we made decisions we‘d handle differently now. This conversation is an excerpt from our 10-year Fashion Council Germany booklet, in which we reflect on a decade of shaping and advancing German fashion. Discover the full booklet and explore all the stories and highlights HERE . AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Manuel Almeida Vergara INFOS ANFRAGEN press@fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER PREVIOUS NEXT 10 YEARS FCG Let's Talk Future - Conversation with Christiane Arp and Scott Lipinski

  • FCG Street-Style Fotowettbewerb zur BFW - Submission now open!

    5. Feb. 2024 Street-Style Fotowettbewerb BFW – We are Live! Das Formular für unseren Street-Style-Fotowettbewerb ist jetzt live, Du kannst Dich hier registrieren und auf den Upload Deiner Bilder nach der BFW vorbereiten . Der FCG hat dieses Jahr zur Berlin Fashion Week erstmals einen Street-Style Fotowettbewerb ausgerufen. Dieser richtet sich an aufstrebende Fotograf:innen aus Berlin (Studierende, Absolvent:innen und Young Professionals) im Bereich der Mode und Street-Style Fotografie. Teilnehmende werden dazu aufgerufen insgesamt fünf Fotos in unterschiedlichen Kategorien einzureichen, die anschließend von einer Fach-Jury bewertet werden. Dabei sollen besondere Street-Style Fotosituationen während der BFW festgehalten werden: Über den BFW-Showkalender können sich die Teilnehmer:innen über die verschiedenen Locations und Shows informieren und vor Ort die Berliner Fashion Szene einfangen. Die Einreichungsfrist und Abstimmung sind am 13.02.1014. Der oder die Gewinner:in wird anschließend zur kommenden Ausgabe der BFW im Juli 2024 als offizieller Street-Style Fotograf beauftragt*. Die Registrierung ist ab JETZT möglich. Einreichungsfrist und Abstimmung durch die Jury am 13.02.2024. Der oder die Gewinner:in wird am 20.02.2024 bekannt gegeben. Weitere Informationen zum Wettbewerb und den Anforderungen HIER . Foto-Credit: Ben Mönks & Caroline Kynast * Kann nur umgesetzt werden, wenn der FCG von der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe für die nächste Auflage der BFW im Juli 2024 wieder beauftragt wird. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Emma Florath INFOS ANFRAGEN bfw[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER PREVIOUS NEXT News FCG Street-Style Fotowettbewerb zur BFW - Submission now open!

  • Flanders D.C: Deutschland ist ein großer Markt

    29. Juni 2018 „Deutschland ist ein großer, kaufkräftiger Markt“ Anfang Juni freute sich das Fashion Council Germany über einen Besuch der belgischen Kollegen von Flanders D.C., der flämischen Kammer für Mode, Design und Kreativität mit Sitz in Antwerpen und Brüssel. Gemeinsam mit acht belgischen Labels waren sie für drei Tage angereist, um den deutschen Modemarkt besser kennen zu lernen. Warum? Das hat uns Sophie Pay, Projektmanagerin beim „District of Creativity“, im Interview verraten. Mit einer Delegation belgischer Labels sind Sie aktuell zu Gast in Berlin. Was verschafft uns die Ehre des Besuchs? Bereits in der Vergangenheit haben wir mit einer Auswahl belgischer Labels Reisen unternommen, um andere Märkte kennen zu lernen. Zuvor waren wir in Japan und Korea. Deutschland war jetzt tatsächlich der Wunsch unserer Marken, die daran interessiert sind, sich auf dem deutschen Markt zu positionieren, der für sie höchst interessant ist. Warum ist der deutsche Markt für belgische Designer so attraktiv? Das liegt ganz einfach daran, dass Deutschland ein großer, kaufkräftiger Markt ist. Gleichzeitig ist er sehr kompliziert und fragmentiert. Inwiefern? Einerseits gibt es neben Berlin auch Hamburg, Düsseldorf, München.. so viele verschiedene Städte, deren Kunden allesamt anders ticken! Vielleicht passt der eine belgische Designer vom Stil her besser in den kühlen hanseatischen Norden. Oder nach München, wo es gemeinhin etwas mehr Glamour sein darf. Andererseits haben deutsche Käufer den Ruf, viel Wert auf Qualität und die Verwendung natürlicher Materialien zu legen. Polyester zum Beispiel funktioniert hier nicht gut. Einige deutsche Einkäufer haben die gar nicht mehr auf ihrer Shopping List. Was versprechen Sie sich von dem Besuch in Berlin? Auf unserem Besuch sollen die belgischen Labels den deutschen Markt kennen und verstehen lernen, um so eine Strategie zu entwickeln, wie sie individuell am sinnvollsten in den Markt einsteigen. Am besten knüpfen sie dafür direkt die richtigen Kontakte. Einige der teilnehmenden Designer haben hier sogar schon ernsthafte Gespräche mit Retailern aufgenommen, insofern haben wir unser Ziel bereits erreicht. Wie konnte das Fashion Council Germany dabei helfen? Das FCG ist natürlich unser erster Ansprechpartner in Deutschland, immerhin verfolgen wir mit dem Flanders D.C. im Grunde das gleiche Ziel: Die Sichtbarkeit unserer Designer national und international zu erhöhen und mit Hilfe eines Netzwerks aus Presse, Kommunikation, Retailern und Produktionsstädten die Modestandorte weiter stärken und als Kulturgut zu fördern. Zukünftig werden wir auch noch enger auf europäischer Ebene zusammen arbeiten. Das FCG hat da hierzulande natürlich die besten Kontakte und so konnten sie für unseren dreitägigen Aufenthalt ein sinnvolles Programm zusammen stellen. Wie genau sah das Programm aus? Insgesamt acht belgische Labels konnten sich für das maßgeschneiderten Aufenthalt in Berlin bewerben. Zusätzlich geht es einen Tag nach Düsseldorf. Einerseits besteht das Programm aus Workshops zu Themen wie Consumer Behavior, Distribution, PR und Kommunikation. Alle Workshops, teils in Form von individuellen Einzelsitzungen abgehalten, wurden von jeweiligen Experten aus der deutschen Modeindustrie geleitet. Andererseits hatten wir Termine mit potentiellen Partnern und Agenten. Und natürlich haben wir auch einigen Retailern einen Besuch abgestattet. Warum ist das so wichtig? Es ist immer gut, sich theoretisches Wissen anzueignen. Letzen Endes ist es aber genauso wichtig, sich ein Bild von der Realität zu verschaffen, um zu verstehen, wie es wirklich funktioniert. Wir haben uns deshalb ein breites Spektrum an Shops vom High End bis zum Premiumsegment angesehen. Darunter den Voo Store und Andreas Murkudis, Greta & Louis und Kauf Dich Glücklich als auch P&C und das KaDeWe. Witzigerweise stellte sich dort heraus, dass die bereits in Kontakt mit einer unserer Labels stehen: Julia June. Welche Art von Labels haben am Programm teilgenommen? Belgien ist eigentlich ziemlich bekannt für die künstlerisch arbeitenden Designer der Royal Academy of the Arts in Antwerpen— so ziemlich jeder hat schon einmal von den legendären „Antwerp Six“ gehört. Tatsächlich gibt es auch ein sehr starkes, mittelpreisiges Segment von Labels, die etwas kommerzieller arbeiten. Primär solche haben uns nach Berlin begleitet. Wie etwa Caroline Biss. Sie hat hier übrigens zwei Boutiquen. In Köln und Düsseldorf. Auch die Designerin Luce ist dabei. Ihre Kollektion Pure by Luce dreht sich um nachhaltige Active Wear. Das mittelpreisige Segment hat meiner Meinung nach in Deutschland gute Chancen, sich zu etablieren. Bessere Chancen als die Fashion Designer der Akademie in Antwerpen? So wie ich den deutschen Markt verstehe, sind die Käufer relativ konservativ, ergo nicht unbedingt das offenste Volk gegenüber jungen, flippigen Designern. Vor allem, wenn sie den Namen noch nie gehört haben, ist da ab einer bestimmten Summe die Kaufbereitschaft zu Ende. Da wird dann einem namhaften internationalen Designhaus der Vorzug gegeben. Das verspricht mehr Sicherheit. In Belgien ist das bis zu einem gewissen Grat ähnlich, obwohl ich denke, dass der kreative Approach aus Antwerpen stetig auch in die niedrigeren Segmente trippelt. So oder so ist das natürlich eine Problematik, wo die Modekammern mit ihrer Arbeit ansetzen, um die Akzeptanz gegenüber jungen Labels zu fördern. Wie empfinden Sie eigentlich Berlin? Die deutsche Hauptstadt ist und bleibt ein Ort für Freigeister und Kreative. Aufgrund der offenen und internationalen Stimmung werden hier Trends gesetzt — nicht nur für die belgischen Brands ist Berlin deshalb absolut inspirierend. Und eine gute Plattform: Zur Fashion Week zeigt HNST auf der Premium. Ein nachhaltiges Denim Label aus Belgien, das ausschließlich mit recycelten Jeansstoffen arbeitet. Mal sehen, was die Zukunft bringt. Ich bin mir sicher, dass es nicht der letzte Besuch von uns war. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Lydia Kleiber INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.flandersdc.be/en MITGLIEDER PREVIOUS NEXT Interview Flanders D.C: Deutschland ist ein großer Markt

  • Zwischen Politik und Pailletten: FCG-Member TALBOT RUNHOF im Gespräch

    25. Mai 2026 Am liebsten lassen Johnny Talbot und Adrian Runhof ihre Kleider für sich sprechen. Umso besonderer der Moment, wenn einer der Designer selbst zu Wort kommt. In München, wo für das Label Talbot Runhof alles begann, sitzt heute Adrian Runhof vor dem Laptop – wir haben uns mit ihm zum Videocall verabredet, denn es gibt einiges zu besprechen. 2006, also vor genau 20 Jahren, war er gemeinsam mit Johnny Talbot von der bayerischen Landeshauptstadt aus nach Paris aufgebrochen, um die Kollektion ihres Labels erstmals auf der wichtigsten Modebühne der Welt zu präsentieren – letztendlich sollten es insgesamt 25 Défilés werden, die Talbot Runhof bis 2019 im Rahmen der Pariser Fashion Week präsentierten. Nun gewährt im Textil- und Industriemuseum Augsburg (tim) die Ausstellung CELEBRATING FASHION - Talbot Runhof in Paris einen Blick in diese Zeit – und zugleich in die Zukunft des Labels. Bekannt vor allem für eine träumerische Anlassmode – außergewöhnliche Kleider für außergewöhnliche Momente, zuletzt zu sehen etwa an Prinzessin Kate bei einer Londoner Gala oder an der Rapperin Zah1de bei den Filmfestspielen in Cannes – verlieren Johnny Talbot und Adrian Runhof nie den Blick für die Realität und schrecken selbst vor politischen Statements nicht zurück. Wie das zusammenpasst, hat uns Adrian Runhof im Gespräch erzählt. Adrian, seit April zeigt das Staatliche Textil- und Industriemuseum Augsburg eure Retrospektive. Wie kam es zu der Ausstellung? Als uns das tim zum ersten Mal kontaktiert hat, gab es unsere Marke genau 25 Jahre und wir hatten genau 25 Défilés in Paris realisiert. Wir fanden, dass das tolle Zahlen sind, auf die wir nicht nur hart hingearbeitet haben, sondern die auch einen Anlass geben, um zu feiern. In all den Jahren haben wir ein sehr großes Archiv mit mehr als 1.500 Pieces angesammelt, von dem wir noch nicht wussten, was damit einmal passieren soll. Aus dieser Überlegung heraus ist dann die Konversation mit dem Museumsteam entstanden. Und wie ging es dann weiter, als Ihr schließlich in den Erarbeitungsprozess der Ausstellung gekommen seid? Einen Teil unseres Archivs haben wir zunächst dem Museum geschenkt und ein wesentlicher Teil der Ausstellung ist aus dieser Schenkung entstanden. Gemeinsam mit dem Museum haben wir aus jedem Défilé drei bis fünf Looks ausgewählt und so Outfits kuratiert, die nun in der Schau zu sehen sind. Was war Euch bei dieser Auswahl besonders wichtig? Uns hat die neue Perspektive interessiert – welchen roten Faden jemand herausarbeitet, der von außen auf unsere Kollektionen blickt. Es ging uns um diesen unbefangenen Blick des Museumsteams. Das ist eine Perspektive, die wir nicht mehr einnehmen können, weil wir eben immer durch die Talbot-Runhof-Brille auf unsere Marke blicken. Und habt Ihr dann im Verlauf dieser Zusammenarbeit tatsächlich etwas an Eurer Mode entdeckt, das Ihr vorher so noch gar nicht gesehen hattet? Generell arbeiten wir bei uns im Studio zwar oft mit Lookbooks früherer Kollektionen, weil es durchaus Elemente gibt, die wir immer wieder aufgreifen – und trotzdem gibt es wirklich Kleider, die wir gar nicht mehr vor Augen hatten. Unser Repertoire ist wie ein großer Weinkeller: Manchmal wissen wir ganz genau, welchen Rotwein wir heute hervorholen, aber ganz hinten gibt es auch noch ein paar vergessene Flaschen, auf die wir im richtigen Moment zufällig wieder stoßen. Es war also sehr interessant, durch die Zusammenarbeit mit dem Museum einige Ideen von früher wiederzuentdecken und sie jetzt neu aufzugreifen und weiterzuführen. Was war eine dieser Ideen, die Ihr nun wiederentdeckt habt? Ein Kleid aus unserer Show für das Frühjahr 2009, die wir damals in den Räumlichkeiten des französischen Werkstoffhändlers Weber Métaux präsentiert haben – also in einer unaufgeräumten, Metallwerkstatt mit Schrauben und Nägeln überall umher –, besteht aus einer langen Stoffbahn, die wir allein durch Drapage am Kragen in Form gebracht haben. Diese Technik haben wir für unsere aktuelle Kooperation mit dem spanischen Künstler David Magán wieder aufgenommen. Dabei haben wir uns die Frage gestellt, wie wir seine künstlerische Praxis – ein Spiel mit Glas, Licht und der Überlagerung von verschiedenfarbigen, transparenten Materialien – in eine textile Sprache übersetzen können. Entstanden ist ein Kleid mit eben dieser Technik aus 18 Metern Stoff und mehreren Lagen Tüll. Beides ist in der Ausstellung zu sehen und so schließt sich ein Kreis: Eines unserer frühesten Kleider trifft auf unsere neueste Kreation. https://www.youtube.com/watch?v=tD8vxgKJwpI Und seid Ihr bei Eurer Recherche in Eurem eigenen Archiv auch auf Entwürfe gestoßen, mit denen Ihr heute nichts mehr anfangen könnt? Natürlich gibt es das eine oder andere Design, das wir so überhaupt nicht mehr machen würden. Interessant war, dass vom Museumsteam auch solche Pieces ausgewählt wurden. Das hat uns gezeigt: Mode ist eben doch Geschmackssache. Wie hat sich Eure Mode in den vergangenen 20 Jahren allgemein verändert? Heute ist der Aspekt der Tragbarkeit viel zentraler in unseren Designs. Was in den Jahren, in denen wir in Paris gezeigt haben, dort noch verpönt war – Mode sollte als allerletztes tragbar sein – ist heute ein wichtiger Faktor für uns geworden. Diese Tragbarkeit setzen wir allerdings nicht auf Kosten, sondern mithilfe unserer Kreativität um, was unsere Kollektionen im Grunde noch interessanter macht. Ihr seid vor allem für Anlassmode bekannt, nicht zuletzt für traumhafte Abendroben. Lädt also auch die Ausstellung zum Träumen ein? Die Ausstellung hat einen starken kuratorischen Fokus auf das kulturelle Moment des Feierns. Der Leiter des Museums, Dr. Karl Borromäus Murr, hat dies mit einem Zitat des Philosophen Odo Marquard zusammengefasst: “Das Fest ist das Moratorium des Alltags.” Als Kern der Ausstellung manifestieren sich Opulenz und Überfluss auch in der gezeigten Kleidung. Die Ausstellung zeigt wunderbar, dass man auch mal ohne den Anspruch an Funktionalität, die in Deutschland sonst so wichtig ist, ganz gut auskommen kann – und sollte. Ist es denn in Zeiten multipler Krisen überhaupt noch möglich, ausgelassen zu feiern? Es ist sogar wichtig! Auch wenn wir und viele andere Menschen uns der Zeiten, in denen wir leben, sehr bewusst sind, herrscht doch trotzdem oder eben gerade deshalb eine Stimmung von “jetzt erst recht” vor. Das merken wir übrigens auch bei unseren Kundinnen. Nehmen also gerade auch Designer:innen in solchen Zeiten eine andere, besondere Rolle ein? Unsere Haltung war schon immer: Wer eine Plattform hat, sollte sie nutzen – und der Pariser Laufsteg ist eine große Plattform. Wenn uns politische Ereignisse beschäftigen, können wir gar nicht anders, als sie in unseren Kollektionen zu thematisieren. Das war etwa 2014 so, als wir mit einer Putin-Karikatur gearbeitet haben, oder 2017 mit unseren “LIE TO ME”-Shirts, nachdem Trump das erste Mal zum US-Präsidenten gewählt worden war. Rückblickend zeigt sich, dass viele dieser Themen bis heute relevant sind. Genau darin sehe ich die Aufgabe von Modedesigner:innen: Sie sind Propheten und Botschafter, die Entwicklungen erkennen und ihren Beitrag dazu leisten können, die Welt in eine bessere Richtung zu lenken. Wir alle tragen sehr große Verantwortung. Johnny Talbot (li.) und Adrian Runhof (re.) Foto: Matthias Schönhofer // Christoph Rüttger, SCHÖTTGER PHOTOGRAPHY Wie gelingt der Spagat, scharfe politische Kommentare abzugeben und trotzdem etwas zu entwickeln, das Spaß macht und Begehrlichkeiten weckt? Wir können gar nicht anders, als unsere Pieces sehr schön zu gestalten, auch wenn wir inhaltlich gelegentlich an sehr ernsten Themen arbeiten. Die Putin-Oberteile waren hochdekorativ, aufwendig mit Pailletten bestickt und mit Swarovski-Steinen besetzt, wunderschön. Diesen gestalterischen Anspruch lassen wir uns auch in solchen Momenten nicht nehmen – im Gegenteil. Und wie kommen solche Kollektionen an, die politisch gefärbt sind? Wir haben für die Putin-Karikatur sowohl Zuspruch als auch Morddrohungen erhalten, teilweise wurde sie auch von russischen Medien als Hommage an Putin missverstanden. Das passiert schnell, wenn die Rezipient:innen nicht hinter die Fassade blicken. Auch das ist das Interessante an der Mode: Vielen geht es nur um den schönen Schein, den ersten Moment, der danach schnell wieder vergessen ist. Wir möchten zum Nachdenken anregen. Es geht uns nicht darum, zu polarisieren, sondern in einen konstruktiven Dialog zu treten. Werden heute auch Zusammenschlüsse von Kreativen wichtiger, wie etwa der Fashion Council Germany, um eine gemeinsame Stimme zu finden und Werte zu vermitteln? Absolut. Als wir 2006 nach Paris kamen, hat uns etwas Vergleichbares sehr gefehlt: Damals hatten Designer:innen aus Deutschland – im Gegensatz zu jenen aus anderen Ländern – keine Lobby in Paris, nicht mal ansatzweise. Der Gedanke von Gemeinschaft kam erst viel später. Der Fashion Council Germany, bevor er 2015 gegründet wurde, was dearly missed. Galeriefotos 1-10: Bernhard Rampf; 11: tim; 12: Lauren Leis. AUTOR:IN Sinah Griessler ANSPRECHPARTNER:IN Manuel Almeida Vergara INFOS ANFRAGEN mav@fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.fashion-council-germany.org/members/talbot-runhof https://www.timbayern.de/ausstellungen/celebrating-fashion/ MITGLIEDER Talbot Runhof PREVIOUS NEXT Interview Zwischen Politik und Pailletten: FCG-Member TALBOT RUNHOF im Gespräch

  • Laura Weir: "Ganz gleich, in welchem Land: Mode steht immer vor der Herausforderung, ernst genommen zu werden"

    1. Okt. 2026 Wenn es um Mode geht, weiß Laura Weir definitiv, wovon sie spricht: Im April 2025 hat sie die Position als CEO des British Fashion Council übernommen und brachte schon damals mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung aus den Bereichen Mode, Medien und Einzelhandel mit. Seitdem arbeitet Laura eng mit Designer:innen und der gesamten Branche zusammen, um die britische Mode und ihre kreative Community zu fördern. Wir haben mit ihr über ihr erstes Jahr beim British Fashion Council gesprochen, der – ebenso wie der Fashion Council Germany – Mitglied der European Fashion Alliance ist, über die Chancen und Herausforderungen, vor denen junge Designer:innen heute stehen, darüber, wie sich Fashion Weeks verändern, und warum Zusammenarbeit – sowohl innerhalb Großbritanniens als auch europaweit – wichtiger ist denn je. Showtime: Der British Fashion Council organisiert die London Fashion Week auf der Designer wie Patrick McDowell ihre Kollektionen zeigen. Foto: Deborah Iona für British Fashion Council Laura, was bedeutet europäische Mode für dich? Europäische Mode steht für das Beste aus Luxus, Tradition, Kreativität und Innovation und zeigt und repräsentiert die unglaubliche Vielfalt der Branche. Ich liebe, dass Europa so viele unterschiedliche Perspektiven und einzigartige, individuelle Kulturen vereint. Sie alle verbindet ein gemeinsames Ziel: Kreativität. Ich liebe diese Vielfalt, aber auch das Bündnis, das daraus entsteht. Ich finde, Mode ist ein sehr kraftvoller Ausdruck von Zusammenhalt und gleichzeitig von Individualität. Was beschäftigt dich beim British Fashion Council derzeit am meisten? Wir befinden uns in einer Phase des Wandels. Wir haben einen Vierjahresplan, den wir konsequent vorantreiben, und die Zeit vergeht unglaublich schnell. Vor Kurzem haben wir die London Fashion Week veranstaltet, gefolgt von unserem jährlichen Fundraising-Event, den Fashion Awards in der Royal Albert Hall – der größten Fashion-Fundraising-Veranstaltung der Welt. Wir stemmen also diese beiden unglaublich großen und bedeutenden Veranstaltungen für unsere Community und befinden uns gleichzeitig im ersten Jahr der Umsetzung unseres Vierjahresplans. Es gibt eigentlich nie einen ruhigen Moment – aber ich würde es auch gar nicht anders wollen. Du hast die Modebranche aus sehr unterschiedlichen Perspektiven kennengelernt – in den Medien, im Einzelhandel und nun an der Spitze des British Fashion Council. Welchen Rat würdest du Designer:innen heute geben, ganz gleich, ob sie gerade erst anfangen oder bereits etabliert sind? Mein Rat wäre, den eigenen Weg und die eigene Praxis wirklich zu wählen. Wenn du kreativ arbeitest und kein Unternehmen aufbauen möchtest, ist das wunderbar – dann solltest du kreative Akteur bleiben und deine kreativen Fähigkeiten nutzen, um die Ideen auszudrücken, die du mit der Welt teilen möchtest. Wenn du rund um diese Ideen aber doch ein Unternehmen aufbauen möchtest, würde ich dir raten, darauf zu achten, dass dein unternehmerisches Know-how genauso gut entwickelt ist wie deine kreative Praxis. Als ich 24 war – heute bin ich 44 –, fühlte sich die Branche, insbesondere in Großbritannien, noch nicht so kommerziell oder geschäftsorientiert an. Es ging viel stärker um Kreativität um ihrer selbst willen – und zwar im positivsten Sinne. Stadtgespräch: Die London Fashion Week, hier eine Präsentation von Geordie Campbell, trägt Mode tief in die Stadt hinein. Foto: Sophie Holden für British Fashion Council Und das hat sich verändert? Heute gibt es durch die Möglichkeit, eigene Inhalte und die eigene Marke wirklich selbst steuern zu können und über entsprechende Plattformen zu verfügen, viel mehr Kontrolle und Möglichkeiten, ein eigenes Unternehmen aufzubauen. Gleichzeitig ist es sehr wichtig, unternehmerisches Know-how ins Zentrum zu stellen. Beim British Fashion Council bieten wir individuelle Mentorings und Weiterbildungen an – statt einfach nur starre Regeln zu diktieren –, damit Kreative, die ein Unternehmen gründen möchten, dies erfolgreich tun können. Gleichzeitig ist es wichtig anzuerkennen, dass nicht jede und jeder ein Unternehmen gründen möchte. Und auch das ist vollkommen legitim und wertvoll. Junge Designer:innen stehen heute allerdings auch vor vielen Herausforderungen. Was brauchen sie deiner Meinung nach am dringendsten, um erfolgreich zu werden: Finanzierung, Mentorings, Unterstützung bei der Produktion oder etwas ganz anderes? Ich denke, es ist eine Kombination aus all diesen Dingen – aber jeweils zum richtigen Zeitpunkt. Eines der besten Dinge, die man am Anfang einer Karriere haben kann, ist, eine:n Mentor:in zu suchen – jemanden, der oder die diesen Weg bereits gegangen und vielleicht auch mal gescheitert ist. Natürlich ist es immer großartig, jemanden an seiner Seite zu haben, der erfolgreich war. Aber wenn man jemanden hat, der gescheitert ist und versteht, warum und wie, sind das auch sehr wertvolle Erfahrungen und Erkenntnisse. Mit der Zeit kann dann auch finanzielle Unterstützung wichtig werden – aber man muss sehr genau darauf achten, wann man diese Finanzierungen annimmt und ob man bereits über die Fähigkeiten und Erfahrungen verfügt, sie zu managen. Ich habe Designer:innen erlebt, die Fördermittel erhalten haben, die sie letztlich überforderten. Verwaltung, Buchhaltung, Cashflow und die Verteilung von Ressourcen sind für sich genommen bereits große Herausforderungen. Deshalb sind Programme, wie sie Fashion Councils anbieten, so wichtig: Wenn Designer:innen sich für Awards, Stipendien, Förderungen, Preise oder Programme bewerben, können sie neben finanzieller Unterstützung auch Beratung dazu erhalten, wie sie diese Mittel einsetzen sollten. Beim British Fashion Council bieten wir außerdem Unterstützung im Bereich Buchhaltung und unentgeltliche juristische Beratung an. Wir versuchen, ein Ökosystem rund um die Designer:innen aufzubauen, in dem sie lernen und sich auf ihrem beruflichen Weg unterstützt fühlen können. Die London Fashion Week ist seit besonders für ihre Kreativität und Innovation bekannt. Aber welche Rolle spielt das traditionelle Fashion-Week-Format heute überhaupt noch? Ich glaube, seine Rolle ist nach wie vor sehr wichtig, weil Fashion Weeks Menschen zusammenbringen. Mehr denn je wollen wir diese Momente der Begegnung miteinander schaffen. Es hat etwas wirklich Schönes, sich in einem Raum aufzuhalten, der von einer kreativen Person gestaltet und geschaffen wurde, die ihre Ideen mit uns teilen möchte. Es ist eine große Ehre und ein Privileg, auf Einladung dort zu sitzen und diese Form der Selbstexpression zu erleben. Das nehme ich niemals als selbstverständlich hin! Ich denke, es ist unsere Aufgabe, Menschen weiterhin in diesen Räumen zusammenzubringen. Es tut uns allen einfach gut, zusammen zu sein – deshalb bleibt das Format der Fashion Week auch weiterhin wertvoll. Traumwelt: Designerin Tolu Coker schafft im Rahmen der London Fashion Week immersive Welten, die Laura Weir als besonders sehenswert beschreibt. Foto: Cris Fragkou für British Fashion Council Und wie wird sich die London Fashion Week deiner Meinung nach in den kommenden Jahren weiterentwickeln? Was die Weiterentwicklung betrifft, sehen wir zunehmend mehr unterschiedliche Formate. Präsentationen gewinnen an Bedeutung – Formate, bei denen es nicht immer um einen Runway, einen Catwalk und Models geht. Ein Designer entwickelte in der vergangenen Saison etwas, das fast nach einer Vorlesung klingt: Er stand vor dem Publikum und erklärte die Kollektion, die verwendeten Materialien und Techniken sowie den kreativen Prozess. Das unterstützt die erzählerische Dimension und hilft den Gästen, den Wert dessen zu verstehen, was geschaffen wurde. Und es gibt so viele weitere Möglichkeiten: Tolu Coker beispielsweise schafft für uns immersive Welten, die wir beobachten und erleben können. Vor zwei Saisons produzierte sie einen Kurzfilm und zeigte ihn in einem wunderschönen Raum im 180 The Strand. Während der Fashion Week wurde daraus ein echter Moment der Ruhe. Einkäufer:innen, Pressevertreter:innen und Tolus Community konnten sich austauschen, gutes Essen genießen und einen großartigen Kurzfilm mit Naomi Campbell ansehen. Für mich geht es bei der Weiterentwicklung also darum, dass Designer:innen mit Formaten spielen und experimentieren und das Gefühl haben, selbst stärker bestimmen zu können, wie sie sich präsentieren möchten. Ich freue mich sehr, dafür weiterhin den Raum schaffen zu können! Es lassen sich auch immer mehr Überschneidungen zwischen Mode, Beauty und Lifestyle beobachten. Glaubst Du, dass sich die Branche in diese Richtung entwickelt? Absolut. Ich glaube, die Grundlage jedes Erfolgs sind Zusammenarbeit und Partnerschaft. Wenn man sich anschaut, was kreativen Ausdruck ausmacht und was eine überzeugende kreative Geschichte entstehen lässt, sind es all die Elemente, die zusammenkommen und eine Idee in ihrer ganzen Tiefe zum Ausdruck bringen. Das wurde schon immer durch intensive Zusammenarbeit erreicht – mit Hair, Make-up, Nails, Accessoires und natürlich der Person, die die Kleidung trägt. All diese Bereiche sollten ernst genommen und entsprechend wertgeschätzt werden. Zusammenarbeit ist auch besonders wichtig, wenn die Zeiten schwierig sind. Für die meisten von uns in Europa und Großbritannien sind die Märkte derzeit ziemlich herausfordernd. Wenn wir zusammenkommen, entsteht einerseits ein schönes Gefühl von Solidarität, andererseits aber auch ein Austausch – von Wissen, Kontakten und Erfahrungen. Und es geht darum, Menschen am eigenen Erfolg teilhaben zu lassen. Philosophisch gesehen ist es also der richtige Zeitpunkt für mehr Zusammenarbeit, und auch gesellschaftlich erscheint sie mir sehr relevant. Wir bauen auf vielen Jahren gemeinsamer Entwicklung auf, haben das aber vielleicht noch nicht ausreichend gewürdigt. Gibt es eine Zusammenarbeit aus den vergangenen Jahren, die dir besonders im Gedächtnis geblieben ist? Bei den Fashion Awards im vergangenen Jahr haben wir beispielsweise den Costume Design Award für Film eingeführt. Die Gewinnerin gewann anschließend einen BAFTA und danach einen Oscar. Wir haben diesen Preis ins Leben gerufen, weil wir die Arbeit in einem anderen kreativen Bereich sichtbar machen wollten. Wir verstehen Mode so, als dass sie auch Kunst, Musik, Film und Theater mehr Sichtbarkeit ermöglicht. Außerdem vergeben wir auch einen Award an Kreative, die nicht unbedingt Designer:innen sein muss. Das können beispielsweise Fotograf:innen oder Make-up-Artists sein. Wenn man über große Plattformen wie die Fashion Awards verfügt, ist es sehr wichtig, diese auch zu nutzen, um andere Branchen sichtbar zu machen. Treffpunkt: Zusammenzukommen, wie hier Schauspielerin Cate Blanchett und Laura Weir bei den Fashion Awards 2025, bleibt für die Branche wichtig. Foto: James D. Kelly für British Fashion Council Der British Fashion Council ist aktives Mitglied der European Fashion Alliance. Was bedeutet diese Partnerschaft für dich und wie stärkt sie die Modebranche in Europa? Sie ist sehr wichtig! Da geht es wieder um diese Werte von Zusammenarbeit und Partnerschaft – gemeinsam sind wir stärker. Ganz gleich, in welchem Land: Mode steht immer vor der Herausforderung, ernst genommen zu werden. Dabei sind wir eine bedeutende globale Branche, die einen erheblichen wirtschaftlichen Beitrag leistet. Deshalb ist es sehr wichtig, dass wir gegenüber Regierungen und in Gesprächen mit Politik, unseren Communities und der Öffentlichkeit geschlossen auftreten – mit dem gemeinsamen Ziel, Mode zu fördern, zu unterstützen und zu schützen. Unsere Aufgabe beim British Fashion Council ist es, dies für die britische Mode zu tun. Und ich sehe das als Aufgabe von uns allen innerhalb der European Fashion Alliance. Es ist eine sehr wichtige Partnerschaft – und für uns im Vereinigten Königreich nach dem Brexit ganz besonders. Was würdest du dir für die European Fashion Alliance in den kommenden Jahren wünschen? Ich würde mir wünschen, dass die European Fashion Alliance zu einer noch stärkeren gemeinsamen Stimme für das europäische Modeökosystem wird. Dabei sollten wir anerkennen, dass Europas Stärke in der Vielfalt seiner kreativen Communities, Märkte und kulturellen Identitäten liegt – aber auch in dem, was wir erreichen können, wenn wir zusammenarbeiten. Für mich besteht die Chance darin, über den reinen Austausch von Wissen und Best Practices hinauszugehen und konkrete Möglichkeiten für Designer:innen und Unternehmen in ganz Europa zu schaffen – ihnen den Zugang zu Märkten, Talenten, Investitionen und neuen Zielgruppen zu erleichtern und gleichzeitig den kulturellen und wirtschaftlichen Wert von Mode auf europäischer Ebene sichtbar zu machen. Gibt es derzeit aufstrebende britische Designer:innen, die du besonders spannend findest – und die wir in ganz Europa unbedingt im Auge behalten sollten? Ich bin besonders gespannt auf die neuen Teilnehmer:innen unserer BFC-NEWGEN-Initiative. Dort gibt es eine enorme Bandbreite an Talenten und so viele eigenständige kreative Stimmen, darunter Francesca Lake, Gui Rosa und Petra Fagerström, die in diesem Jahr neu in das Programm aufgenommen wurden. Ich würde definitiv empfehlen, die gesamte Gruppe im Auge zu behalten. Sie steht für die Kreativität, Experimentierfreude und Individualität, die London zu einem so aufregenden Ort für Mode machen. Stimmt: "Mode ist Kultur", ließ der British Fashion Council am ikonischen Piccadilly Circus in London verlauten. Foto: British Fashion Council Deutschland bleibt einer der wichtigsten Märkte in Europa. Wie wichtig ist dieser heute für britische Designer:innen und wo siehst du die größten Chancen für Zusammenarbeit und Wachstum? Deutschland bleibt definitiv einer der wichtigsten Märkte, das stimmt. CEO Scott Lipinski und das Team des Fashion Council Germany leisten großartige Arbeit. Persönlich liebe ich Deutschland! Ich habe Familie in Berlin und habe im Laufe meiner Karriere viel Zeit in Berlin, München und Düsseldorf verbracht. Ich habe eine große Zuneigung zu Deutschland und den Menschen dort, die ich als unglaublich herzlich und freundlich erlebe. Es gibt eine Reihe von Dingen, die Deutschland meiner Meinung nach besonders gut macht. Zum Beispiel? Erstens schätze ich sehr, wie ernst die Branche genommen wird. Es gibt ein beeindruckendes Verständnis dafür, welchen Wert Mode für die deutsche Wirtschaft hat. Wenn ich mit der britischen Regierung spreche, führe ich Deutschland als Beispiel an, weil es für mich Best Practice darstellt. Zweitens gefällt mir sehr, wie Scott und das Team die Berlin Fashion Week organisieren. Die Stadt hat eine wirklich einzigartige Identität und ist – ähnlich wie London – ein Ort für aufstrebende Talente. Drittens ist Deutschland für mich ein echtes Zentrum für Kreativität, Ideen und Inspiration. Genau darin spüre ich eine so große Verbindung zu London. Beide Städte sind Orte, an die Menschen kommen, um zu recherchieren, zu entdecken und neue Ideen und kreative Akteur kennenzulernen. Ideen hervorzubringen bedeutet, über ein großes kreatives und kulturelles Kapital zu verfügen. Ich glaube, Deutschland erkennt diesen Wert und begegnet ihm auf die richtige Weise mit Respekt. Interview: Clare Langhammer AUTOR:IN Clare Langhammer ANSPRECHPARTNER:IN Manuel Almeida Vergara INFOS ANFRAGEN press@fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER PREVIOUS NEXT Interview Laura Weir: "Ganz gleich, in welchem Land: Mode steht immer vor der Herausforderung, ernst genommen zu werden"

  • Fashion Council Germany kündigt vierte Delegationsreise nach New York City für April 2025 an

    2. Dez. 2024 Der Fashion Council Germany kündigt die vierte Delegationsreise im Rahmen des Berlin Fashion X International (BFXI) Projekts nach New York City für April 2025 an. Die Initiative wird von der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe sowie der Europäischen Union gefördert und bietet vor allem Berliner Designer:innen, Agenturen und Fashion Tech Unternehmen eine wertvolle Gelegenheit, internationale Märkte zu erkunden und wichtige Branchenkontakte zu knüpfen. Die kommende Delegationsreise wird vom 07. bis 11. April 2025 stattfinden und erneut von bis zu zehn überwiegend in Berlin ansässigen Designer:innen und Unternehmer:innen begleitet. Nach dem Erfolg der bisherigen BFXI-Delegationsreisen, zuletzt im Oktober 2024 mit einer Gruppe von neun aufstrebenden Designer:innen, wird das kommende Programm den Teilnehmer:innen Einblicke in den US-amerikanischen Modemarkt sowie eine Reihe von maßgeschneiderten Workshops und Beratungen zum Markteinstieg bieten. Networking-Events mit führenden Branchenvertreter:innen, darunter Einzelhandelsstrateg:innen, PR-Expert:innen und US-Brand-Entwickler:innen, bereiten die Teilnehmenden auf eine nachhaltige Markteinführung vor. Die Delegation erhält bei Besichtigungen renommierter Mode-Standorte und Retail-Konzepten umfangreiche Einblicke in den US-Markt von namhaften Akteur:innen der New Yorker Modeszene. Mit der Reise fördert der Fashion Council Germany neue transatlantische Partnerschaften und stärkt deutsche Designer:innen und Modeunternehmen, die einen US-Markteintritt anstreben. Bewerbungen für die Delegationsreise im April 2025 nach New York City sind ab sofort bis zum 07. Februar 2025 HIER möglich. Im Herbst 2025 steht zusätzlich eine Delegationsreise nach Seoul in Südkorea an, in der erstmals auch der asiatische Markt erkundet werden soll. Weitere Informationen und Einblicke in die letzten Delegationsreisen sowie die Initiative unter www.berlinfashioninternational.com . Berlin Fashion X International wird gefördert durch ein Landesprogramm, welches aus den EFRE-Mitteln und aus Mitteln des Landes Berlin finanziert wird. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Laura Altenberg INFOS ANFRAGEN laura.altenberg@fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.berlinfashioninternational.com/ MITGLIEDER PREVIOUS NEXT News Fashion Council Germany kündigt vierte Delegationsreise nach New York City für April 2025 an

  • LAURA GERTE | FashionCouncil

    FCG/VOGUE FASHION FUND Initiatives Finalist LAURA GERTE LAURA GERTE sculpts radical silhouettes, fusing raw femininity with future punk. The pieces move, they twist, they pulse with tension — playful yet defiant, provocative but soft, fragile and resilient. The items are crafted from reclaimed clothing, reworked into textile hybrids carrying the traces of past lives, each resulting in a transformative garment. Founded in 2023 by designer Laura Gerte, her namesake label is based in Berlin. Entire garments are re-engineered through experimental construction, fluid draping and multi-wear silhouettes. Pieces are turned inside-out, upside-down and back-to-front to create sculptural forms with signature piping, textured surfaces and movement. Rather than scaling product volume, the label focuses on commissioned looks and artistic brand collaborations, positioning itself as an avant-garde, culturally driven alternative to conventional fashion production. Website Lookbook PDF ABOUT THE INITIATIVE Vogue Germany and Fashion Council Germany are launching the second edition of the German Fashion Fund. As part of the FCG/VOGUE FASHION FUND competition, young design talents with an innovative and creative approach are being sought. The winner will receive prize money of €50,000, provided by KIKO MILANO, along with additional benefits. These include editorial coverage in Vogue Germany, a fashion show during Berlin Fashion Week in July 2026—funded by the Berlin Senate Department for Economics, Energy and Public Enterprises—as well as various communication services by Condé Nast and Fashion Council Germany, an exclusive business mentoring program, and a complimentary five-year membership in Fashion Council Germany. ALL INFORMATION PANELIST OVERVIEW Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 SCHEDULE Gluten-Free Vegan Vegetarian Sugar-Free Plant-Based Nut-Free CHECK OUT THE LAST EDITION The upcoming schedule will be published soon Coming soon! Menu Close

  • Fashion Council Germany eingeladen zum Round Table mit BoF und CPHFW

    2. Feb. 2023 Am letzten Tag der Copenhagen Fashion Week luden die gleichen und The Business of Fashion zum Roundtable nach Copenhagen. Der Roundtable hat führende Persönlichkeiten aus der globalen Gemeinschaft zusammengebracht, um zu diskutieren, wie die Modebranche den Systemwandel beschleunigen kann. Darunter 14 Diskussionsteilnehmer neben die CEO der Copenhagen Fashion Week, Cecilie Thorsmark, die Anwesenden repräsentierten einen angesehenen Querschnitt der Branche mit Führungskräften der Federation Francaise de la Haute Couture et de la Mode , Camera Nazionale della Moda Italiana , Marimekko , Ganni , EU-Parlament , The Garment, Euratex, European Fashion Alliance/Fashion Council Germany, Lenzing, Renewcell, Wardrobe Crisis and Tomorrow LTD . Darunter Christiane Arp, Vorstandsvorsitzende des Fashion Council Germany e.V. Cecilie Thorsmark kommentiert die Partnerschaft mit Business of Fashion wie folgt: „Unsere Branche muss sich immer mehr zusammenschließen, um fortschrittliche und wirksame Lösungen für die großen Hindernisse zu finden, mit denen wir konfrontiert sind, vom Klimawandel bis hin zu sozialer Ungerechtigkeit. Ein wichtiger Schritt für uns war die Umsetzung der Nachhaltigkeitsanforderungen, die in dieser Saison in Kraft treten und von Marken verlangen, dass sie 18 Mindeststandards einhalten, um auf dem offiziellen Messeplan zu stehen. Diese Standards betrachten Nachhaltigkeit ganzheitlich, und angesichts ihrer Umsetzung hoffen wir, mit diesen großen Führern von Organisationen und Unternehmen, Branchenvertretern und Marken zusammenzuarbeiten, um alle Vorschläge auf den Tisch zu legen und Maßnahmen zu ergreifen. ” Robin Mellory Pratt, Senior Director of Content Strategy bei The Business of Fashion, merkt an: „The Business of Fashion freut sich, in Partnerschaft mit der Copenhagen Fashion Week eine Diskussionsrunde zu veranstalten, die Interessengruppen aus der gesamten Wertschöpfungskette zusammenbringt, um herauszufinden, wie die Branche ihre Bemühungen um mehr Nachhaltigkeit beschleunigen kann. Mit Gesetzgebern, Rohstoffinnovatoren und Vertretern von einer Reihe großer Modewochen, führenden Marken und Experten für Produktlebenszyklen und Verbraucherstimmung, die alle anwesend sind, können wir effizient voneinander lernen und wiederum den dringend erforderlichen systemischen Wandel effektiver vorantreiben.“ AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Fenja Niechoj INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.businessoffashion.com/articles/sustainability/copenhagen-fashion-week-executive-insights-sustainability-innovation-systems-change/ MITGLIEDER Christiane Arp PREVIOUS NEXT News Fashion Council Germany eingeladen zum Round Table mit BoF und CPHFW

  • FCG TEMP STUDIO: FCG stärkt Förderung von regionalen Mitgliedern mit Pop-up-Ausstellung und Informationsveranstaltungen in Mannheim.

    20. Nov. 2023 Mitte November eröffnete der Fashion Council Germany das FCG TEMP STUDIO im Mannheimer Innenstadtquartier Q6 Q7. Mit diesem Projekt und der im Frühjahr in Mannheim eröffneten ersten Außenstelle außerhalb Berlins, dem localONE, will der FCG seine überregionale Förderung intensivieren. Durch das Projekt FUTURAUM, das die kreative Zwischennutzung leerstehender Ladenflächen in der Mannheimer Innenstadt unterstützt, wurde nun in Zusammenarbeit mit der TEXTILEREI / NEXT MANNHEIM die Möglichkeit geschaffen, den FCG-Mitgliedern eine Repräsentationsfläche im Süden der Bundesrepublik anzubieten. Die Ladenfläche wird noch bis zum 23.12.2023 eine temporäre Ausstellung lokaler Mitglieder aus Mannheim und Umgebung beherbergen. Ergänzt wird das Programm durch Workshops, Vorträge und Informationsausstellungen der beteiligten Mitglieder und Partner. Die folgenden Mitglieder sind im FCG TEMP STUDIO mit Key-Pieces ihrer Kollektionen vertreten: Anna Auras , Belle Ikat , Claire Common , F65.0 , Florenz , Goldmarlen , Isabella Asfour , Julia Jung , Limo , Meriem Lebdiri und my little Bukhara . Die begehbare Pop-up-Ausstellung ist während der regulären Öffnungszeiten des Einkaufszentrums geöffnet. Außerdem sind Arbeiten des Mannheimer Modefotografen Christian Borth und des Mannheimer Grafikkünstlers Hony im FCG TEMP STUDIO zu sehen. Zusätzlich wurde den teilnehmenden Designer:innen die Möglichkeit gegeben, Vorträge, Workshops und Networking-Events zu veranstalten, die interessierten Besucher:innen gezielte Informationen zu relevanten Themen wie Nachhaltigkeit, Inklusion und Weiterbildung anbieten. Diese Woche finden zudem Informationstage zum Bildungsprojekt GENERATION ZUKUNFT des FCG in Partnerschaft mit The PVH Foundation statt. Vor Ort erhalten Lehrer:innen aus der Region Mannheim und Umgebung die einmalige Möglichkeit, sich persönlich über die Initiative zu informieren, bei der Schüler:innen über die Modeindustrie aufgeklärt werden und so neue Weiterbildungschancen erhalten. Folgende Veranstaltungen sind noch im Rahmen von FCG TEMP STUDIO geplant: Dienstag, den 12.12.023 bis Donnerstag, den 14.12.2023 von jeweils 10:00 bis 19:00 Uhr: Info-Tage zum Bildungsprojekt GENERATION ZUKUNFT vom FCG und The PVH Foundation Freitag, den 15.12.2023 , von 16:00 bis 19:00 Uhr: Launch-Event & Get-Together mit FLORENZ Montag, den 18.12.2023 , von 18:00 bis 20:00 Uhr: " Fuck-up-Night & Networking " von und mit allen Mitgliedern u.a. My Little Bukhara Die Veranstaltungen sind für Interessierte offen - keine Voranmeldung notwendig. Diese Zwischennutzungsaktivität wird initiiert von STARTRAUM - NEXT Mannheim; Kulturelle Stadtentwicklung und Kultur- und Kreativwirtschaft und findet im Rahmen des Projekts FutuRaum Mannheim statt, welches aus Mitteln des Förderprogramms "Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren" des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) finanziert wird. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Nico Hoffmeister INFOS ANFRAGEN nico[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.futuraum-mannheim.de/ https://www.startraum-mannheim.de/ https://textilerei.next-mannheim.de/ MITGLIEDER PREVIOUS NEXT News FCG TEMP STUDIO: FCG stärkt Förderung von regionalen Mitgliedern mit Pop-up-Ausstellung und Informationsveranstaltungen in Mannheim.

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