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  • Bikini Berlin: German Sustain Concept

    26. Apr. 2019 „Nachhaltigkeit wird für den Consumer zurecht immer wichtiger“ Nachhaltige Mode gewinnt an Bedeutung, für Kunden, Fashion Labels genauso wie für Retailer. Eine, die das wissen muss, ist Antje Leinemann, Geschäftsführerin des Bikini Berlin: Jener Concept Shopping Mall, die seit 2014 mit innovativen Ideen Kaufen und Verkaufen neu denkt. Mit Leinemann, die zuvor nach einem BWL-Studium und Traineeprogramm bei Hertie über 20 Jahre Geschäftsführerin verschiedener Filialen von Karstadt als auch Regional Sales Director war, sprachen wir über Sustainable Malls, Berlin als nachhaltigen Modestandort — und das gemeinsam mit dem Fashion Council Germany und Neonyt initiierten zweijährige Nachwuchsförderprogramm „German Sustain Concept“. FCG: Dieses Jahr wird das Bikini Berlin fünf Jahre alt. „Neues Kaufen“ lautete damals der Werbeslogan. Was war damals neu am Konzept der Mall? Antje Leinemann (Bikini Berlin): Das Neue am Konzept von Bikini Berlin war (und ist), dass die Stores und Marken der Mall sorgsam kuratiert werden, wie die Brands in einem Concept Store. Daher verstehen wir uns auch als Concept Shopping Mall, große Ketten und die „üblichen Verdächtigen“ Mainstream-Labels gibt es bei uns nicht. Dafür aber Nischen-Marken und Concept Stores mit jungen Designern aus der ganzen Welt.Bei uns entdeckt man Neues, vor allem in den regelmäßig wechselnden Pop-Up Boxen. Die 19 flexibel einteilbaren Boxes sind wie ein großer Market-Place, viele vergleichen sie mit einer Art Lifestyle-Messe, wo man immer wieder andere neue Labels, upcoming Designer oder Produkt-Launches großer Marken entdecken kann. FCG: Wofür steht Bikini Berlin heute noch? Antje Leinemann: Wir haben unser Konzept um Events, Ausstellungen und Konzerte erweitert, damit unsere Kunden zusätzlich zu den neuen Produkten und der Kulinarik auch Erlebnisse entdecken können. Wir sehen uns als Retail Experience Hub. Bei Bikini Berlin kann man eine gute Zeit haben, shoppen, essen, Inspiration entdecken, ins Kino gehen, im Club tanzen und sogar schlafen — in unserem 25hours Hotel. Bikini Berlin ist die Stadt in der Stadt, Berlin pur. FCG: Bikini Berlin setzt auch auf Nachhaltigkeit. Warum ist das Thema gerade jetzt so wichtig? Antje Leinemann: In Zeiten von Fast Fashion haben die Menschen das Bewusstsein für Produktionsbedingungen, gute Qualität und naturschonende Verfahren aus den Augen verloren. Die klimatischen Veränderungen und der rücksichtslose Umgang mit wertvollen Ressourcen zeigen nun, dass wir es in der Hand haben, unseren Planeten zu retten. Gerade die Modeindustrie trägt einen großen Teil zu diesem Ungleichgewicht auf unserem Planeten bei, daher kann sie es auch sein, die durch schonende und nachhaltige Produktion vieles wieder gerade rücken kann.Teil unseres Selbstverständnisses ist es daher, junge Designer zu unterstützen und Zeitgeist zu verkörpern. Nachhaltigkeit wird für den Consumer zurecht immer wichtiger. FCG: Wie lässt sich Sustainability im Kontext einer Mall implizieren? Antje Leinemann: Bikini Berlin ist von Natur aus ein „grünes Haus“, wir sind Golden-Leed zertifiziert, dem Oscar in punkto nachhaltigem Refurbishement. Es wurde bereits bei der Renovierung des Bikinihauses ein Umgang mit ökologischen Gesichtspunkten frühzeitig berücksichtigt. Zudem stellen wir unseren Stores kostenlos Papiertüten in zwei verschiedenen Größen zur Verfügung, um die Verwendung von Plastik zu vermeiden. Das vielseitig grüne Konzept spiegelt sich zu guter Letzt auch in der Begrünung unserer Dachterrasse – eine Anlehnung an den New Yorker Highline Park – wider. FCG: Woran arbeiten Sie noch konkret? Antje Leinemann: Bei unserem kuratierten Mieterkonzept wird begleitend zum gesellschaftlichen Umdenken auf einen ausgewogenen Mieter-Mix mit nachhaltigen Projekten geachtet. Hierzu zählen bereits über zehn Mieter, die sich dem Aspekt der Nachhaltigkeit verschrieben haben. Unsere Gastronomen im Streetfood-Market Kantini sind angehalten, kein Plastikgeschirr zu verwenden. Besucher schätzen das hochwertige Geschirr – das jeweils zum kulinarischen Stil des einzelnen Gastronoms passt – übrigens sehr. FCG: Eignet sich der Standort Berlin generell gut für nachhaltige Ziele? Antje Leinemann: Berlin ist Start-Up City und dadurch kommen viele spannende und zukunftsträchtige junge Geschäftsideen in die Hauptstadt, viele davon auch in punkto Nachhaltigkeit. Es gibt eine bedeutsame nachhaltige Community und viele modebewusste Menschen, die behutsamer und nachhaltiger Shoppen, als früher. Wir denken Berlin hat hier großes Potential. FCG: Auch der Fashion Council Germany, einer Ihrer Mieter, setzt sich verstärkt für nachhaltige Ziele ein. Wie bewerten Sie das Engagement? Antje Leinemann: Selbstverständlich schätzen wir dieses Engagement sehr und bringen uns hier gerne ein, um den Council zu unterstützen. Wir sind aus vollster Überzeugung neben Neonyt einer der Partner des zweijährigen Nachwuchsförderprogramms „German Sustain Concept“, bei dem ich auch Jury-Mitglied war. Jedes der ausgewählten Talente agiert nachhaltig und kann damit Vorbild für weitere Designer sein. Wir möchten mit der Förderung unserer nachhaltigen Jungdesigner des German Sustain Concepts einen erheblichen Teil dazu beitragen, dass sie und ihre bewusste Mode unterstützt und gesehen werden. FCG: Welche Rolle wird Bikini Berlin dabei spielen? Antje Leinemann: Neben der grundsätzlichen finanziellen Unterstützung des Programmes werden die vier ausgewählten Designer jeweils zur Berlin Fashion Week eine Installation bei Bikini Berlin zeigen, in der sie — jeder kreativ auf seine Art — ihren nachhaltigen Aspekt bei ihrer Mode darstellen. Jeder Designer kann frei agieren und wir sind selbst schon gespannt, was gezeigt werden wird.Bereits im Mai wird es außerdem eine Pop-Up Box mit zwei Designern des German Sustain Concept in Kooperation mit dem Fashion Council Germany geben. Das wird ebenso ein Highlight, nicht nur für Liebhaber nachhaltigen Designs. FCG: Warum ist insbesondere das Fördern des Nachwuchses in dieser Hinsicht so wichtig? Antje Leinemann: Den Nachwuchs zu unterstützen ist eine Investition in die Zukunft. Gerade junge Designer haben ganz frische Ansätze, sie sind noch nicht in den Spiralen großer Unternehmen sondern denken „out of the box“. Sie werden etwas bewegen, das kann man doch nur unterstützen! FCG: Was müssen junge Designer speziell aus Retail-Perspektive mitbringen, um langfristig nachhaltig zu agieren? Antje Leinemann: Junge Designer müssen im Grunde nichts anders machen, als alle anderen Retailer auch: attraktive Ware zu einem attraktiven Preis attraktiv darbieten – und das mit einem Lächeln. Nur eben mit ihrem USP, der Nachhaltigkeit. FCG: Tragen Sie selbst auch nachhaltige deutsche Mode? Antje Leinemann: Selbstverständlich. Zudem bin ich ein „Bewahrer“, was mich zu einem nachhaltigen Konsumenten macht. Ich hebe meine Stücke stets lange auf – und kombiniere sie mit aktuellen Pieces. Wenn man auf Qualität achtet und seine Kleidung gut behandelt, trägt man ebenso ein Stück zur Nachhaltigkeit bei. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Lydia Kleiber INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER Bikini Berlin PREVIOUS NEXT Interview Bikini Berlin: German Sustain Concept

  • CURATED by Fashion Council Germany - der FCG Showroom auf der PREMIUM & SEEK

    28. Juni 2023 Zum ersten Mal präsentiert der Fashion Council Germany eine Selektion an aufstrebenden Designer:innen aus Deutschland und der Ukraine auf der PREMIUM und SEEK Messe zur Berlin Fashion Week am 11. und 12. Juli 2023 . Unter dem Motto " CURATED by Fashion Council Germany " stellen vierzehn Designer:innen in einem separaten Showroom auf dem Gelände der STATION Berlin der Presse und Einkäufer:innen ihre neuen Kollektionen vor. Bei der Kuration der Designer:innen wurde darauf geachtet, dass die Designer:innen eine Show zur Berlin Fashion Week haben. Mit dabei sind an folgenden Tagen: AVENIR am 11.07. Acceptance Letter Studio am 12.07. Clara Colette Miramon am 12.07. Dennis Chuène am 12.07. DZHUS am 11.07. Fassbender am 11. & 12.07. Madomorpho am 11. & 12.07. MARKE am 12.07. Milk of Lime am 12.07. Natascha von Hirschhausen am 11. & 12.07. LA BANDE am 11. & 12.07. LUEDER am 11. & 12.07. PODYH am 12.07. Richert Beil am 12.07. Die Idee zum Showroom enstand in Zusammenarbeit mit der PREMIUM Group auf den Wunsch internationaler Journalist:innen und Einkäufer:innen, die Kollektionen der im Rahmen der Berlin Fashion Week gezeigten Designer:innen in sogenannten Re-sees näher betrachten zu können und mit ihnen in Kontakt zu treten. Im Fokus des " CURATED by Fashion Council Germany " Showrooms steht dabei neben Pressearbeit und Vertrieb vor allem Networking, um den Designer:innen eine internationale Bühne zu bieten. Datum : 11. und 12. Juli 2023 von 10:00 bis 20:00 Uhr Adresse : STATION Berlin, Luckenwalder Straße 4-6, 10963 Berlin Tickets für die Messen können unter folgendem Link angefordert werden: https://visit.premium-group.com/de AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Vanessa Meggers INFOS ANFRAGEN vanessa[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.premium.fashion/ MITGLIEDER Premium Group PREVIOUS NEXT News CURATED by Fashion Council Germany - der FCG Showroom auf der PREMIUM & SEEK

  • Jetzt bewerben: ABERFELDY prämiert bestes Design mit 5.000 Euro

    15. Juni 2026 Wenn traditionsreiche Brennkunst auf zeitgenössisches Modehandwerk trifft: Gemeinsam mit ABERFELDY Single Malt Scotch Whisky suchen wir ein neues Outfit für den ABERFELDY 12 Year Old – ein sogenanntes Sleeve-Design, einen Mantel für die Außenhülle der Flasche, sozusagen. Dabei geht es um mehr als reine Verpackungsgestaltung: Gesucht werden Designer:innen, denen Handwerk und Heritage ebenso wichtig sind wie den Destillateur:innen von ABERFELDY – und ein Design, das die Präzision der Handwerkskunst und die Liebe zum Detail sichtbar macht, die das schottische Unternehmen prägen. Im Rahmen eines Wettbewerbs suchen ABERFELDY und der Fashion Council Germany Modedesigner:innen mit einem Mindestalter von 25 Jahren , die eine limitierte Sonderedition für ABERFELDY entwickeln wollen; entstehen soll ein textiles Sleeve-Design im Format 10,3cm x 10,3cm x 22cm (LxBxH), das sich über eine röhrenförmige Metallbox ziehen lässt. Der Gewinnerin oder dem Gewinner des Projekts, das die jahrzehntelang verfeinerte Kunst der schottischen Whisky-Produzenten und die präzise Handarbeit kreativer Modeschaffender in einen gemeinsamen Kontext setzt, winken neben der selektierten Distribution der Sleeves und der öffentlichkeitswirksamen medialen Begleitung des Projekts ein Preisgeld von 5.000 Euro. Die Bewerbung ist ab sofort und bis zum 29. Juni 2026 möglich. Zur Bewerbung einzureichen sind: • ein ausgefülltes Bewerbungsformular inklusive eines kurzen schriftlichen Konzepts, das die Idee des Sleeve-Designs zusammenfasst • der Entwurf eines Sleeves im Format 10,3cm x 10,3cm x 22cm (LxBxH), der sich mittels Verschlusses wie Knöpfen, Reiß- oder Klettverschluss, oder aber durch die Wahl eines elastischen Materials über eine Metalldose ziehen lässt, eingereicht in Form von digitalisierten Zeichnungen, Illustrationen oder Fotografien von Probeexemplaren; das Design soll einen Bezug zur Heritage des Unternehmens (siehe unten), das stark in der schottischen Natur verwurzelt ist, erkennbar lassen • eine grobe Kalkulation , wie sich 100 Exemplare des Sleeves zu je 10 Euro produzieren lassen und eine Information darüber, ob die Produktion durch den oder die Bewerber:in selbst oder durch eine andere Produktionsstätte erfolgen soll; Materialien werden vom italienischen Unternehmen ZEROW gesponsert und können über www.zerow.it ausgesucht werden, ZEROW stellt ausgewählte Stoffe mit einem Höchstwert von 10 Euro pro Meter beziehungsweise Lederoptionen mit einem Höchstwert von 23 Euro pro zur Verfügung; der Fashion Council Germany deckt Produktionskosten bis insgesamt 1.000 Euro Nach Ende der Bewerbungsphase ermitteln ABERFELDY und der Fashion Council Germany gemeinsam den oder die Gewinner:in, dessen Sleeve-Design in einer Stückzahl von 100 Exemplaren bis Ende August produziert werden soll. Die finalen Sleeves werden im September 2026 während eines exklusiven Dinners präsentiert und anschließend an ausgewählte Partner ausgeliefert. HIER BEWERBEN Über ABERFELDY® Highland Single Malt Scotch Whisky: Die 1898 gegründete Destillerie ABERFELDY liegt „im Herzen Schottlands“, wo der höchste Berg, der tiefste See und das längste Tal von Perthshire aufeinandertreffen. Die von John Alexander Dewar gegründete Destillerie wurde in Sichtweite der bescheidenen Anfänge seines Vaters errichtet und festigte das Fundament des Whisky-Erbes der Familie. Aberfeldy ist ein klassischer Central Highland Single Malt mit charakteristischen weichen, honigartigen Fruchtnoten, sanfter Würze und einer malzigen Basis. Master Blenderin Stephanie Macleod und das Team nutzen vier Sorten Eichenfässer feinster Qualität zur Reifung: First-Fill-Sherry, First-Fill-Bourbon, Refill und Rechar, und kreieren so einen Rich, Round und Indulgent Dram. Das Core Range umfasst den ABERFELDY 12 Years, ABERFELDY 16 Years, ABERFELDY 21 Years und ABERFELDY 25 Years. Die Single Malt Marke ABERFELDY ist Teil des Portfolios von Bacardi Limited mit Hauptsitz in Hamilton, Bermuda. Bacardi Limited bezieht sich auf die Bacardi-Unternehmensgruppe, einschließlich Bacardi International Limited. AUTOR:IN Manuel Almeida Vergara ANSPRECHPARTNER:IN Manuel Almeida Vergara INFOS ANFRAGEN mav@fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER PREVIOUS NEXT Wettbewerb Jetzt bewerben: ABERFELDY prämiert bestes Design mit 5.000 Euro

  • Berlin Fashion Week Opening: Exklusives Fireside Dinner vereint die Modebranche

    1. Feb. 2025 Am Freitagabend fand das traditionelle Berlin Fashion Week Opening Dinner im Kult-Restaurant Borchardt statt. Dabei kamen nationale und internationale Vertreter:innen aus Mode, Medien, Politik sowie der Kreativbranche zusammen, um die Autumn-Winter 2025 Saison zu würdigen. Berlin, 31. Januar 2025: Der Auftakt der Berlin Fashion Week (BFW) fand am Freitagabend auf Einladung von Franziska Giffey, Bürgermeisterin und Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, und dem Fashion Council Germany (FCG) statt. Am Eröffnungsabend der viertägigen Berlin Fashion Week, kamen über 200 geladene Gäste im Kult-Restaurant Borchardt zum traditionellen „Fireside Dinner“ zusammen. Unter den Anwesenden waren relevante Akteur:innen und Entscheidungsträger:innen aus Politik, Medien und Mode sowie der Kultur- und Kreativwirtschaft. Dabei stand besonders der Austausch der Branche sowie die neuen Kollektionen der Designer:innen im Mittelpunkt. In dieser Saison findet die Berlin Fashion Week an einem Wochenende statt. Von Freitag, 31. Januar bis Montag, 03. Februar werden innovative Ansätze und kreative Designs auf den Laufstegen und im Rahmen von Installationen vorgestellt. Die Autumn-Winter 2025 Edition präsentiert dabei in ihrem Line-up sowohl etablierte Designer:innen als auch aufstrebende Modelabels und Newcomer Brands. Auch in dieser Saison zählen die Shows und Präsentationen der Gewinner:innen des Konzeptwettbewerbs „Berlin Contemporary“ , initiiert von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe in Zusammenarbeit mit dem Fashion Council Germany, zu den besonderen Highlights. Diese finden erneut an ikonischen und historisch wertvollen Orten in ganz Berlin statt, darunter die Halle am Berghain, das Kraftwerk Berlin, die KINDL Brauerei, Clärchens Ballhaus, die St. Elisabeth Kirche oder die KANTGARAGEN. Die Hauptstadt mit ihrem „Powerhouse of Talents“ setzt erneut auf einen vielfältigen sowie inklusiven Ansatz. Die Berlin Fashion Week knüpft dabei weiter an den Erfolg der vergangenen Saisons an und kräftigt sein Standing als international relevantes Modeevent. Christiane Arp , Vorstandsvorsitzende des FCG und Franziska Giffey , Bürgermeisterin und Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, eröffneten den Abend und hoben die zunehmende internationale Sichtbarkeit sowie die stetig wachsende Community der Berlin Fashion Week hervor. Dies sei besonders dem Mut der Designer:innen zu innovativen Ideen sowie ihren künstlerischen Ansätzen zu verdanken. Auch der Fokus auf Nachhaltigkeit, welcher in dieser Saison im Rahmen der Pilot-Phase der Sustainability Requirements vertieft wurde, sei eine wichtige und notwendige Entwicklung. Christiane Arp betonte: „Wir brauchen Fashion Weeks, wie hier in Berlin. Sie sind die Bühnen, auf denen Designer:innen ihre Geschichten erzählen und jungen Talenten geben sie die Chance, ihre Stimme zu finden und entdeckt zu werden. Sie sind Plattformen für Kreativität, Orte der Begegnungen und des Austausches. Mode hat die Kraft, Menschen zusammenzubringen. Sie ist visuelle Sprache und nonverbale Kommunikation. So, wie wir uns kleiden, sagt immer auch etwas darüber aus, wer und wie wir sind. Mode ist Ausdruck unserer Überzeugungen und Werte und kann notwendige gesellschaftliche Veränderungen vorantreiben.“ Franziska Giffey ergänzte: „ Berlin bietet ein einzigartiges Umfeld für Kreativität und Innovationen. Daraus hervorgegangen ist eine Modebranche, die ihren ganz eigenen Stil etabliert hat und dafür international anerkannt wird. Das zeigt sich auch an den wirtschaftlichen Zahlen. Mit knapp 4.800 Unternehmen, die einen Umsatz von 5 Milliarden Euro generieren, ist die Modebranche ein wichtiger Treiber für den Wirtschaftsstandort Berlin. Wovor wir aber nicht die Augen verschließen: die Modeindustrie ist einer der größten Umweltverschmutzer. Dies gehen wir nun in Berlin in einer gemeinsamen Anstrengung an. Mit der Einführung der Sustainability Requirements in Kooperation mit der Copenhagen Fashion Week unterstreichen wir unser Engagement für eine nachhaltige Transformation der Mode. Wir sehen, dass etablierte wie auch aufstrebende Designerinnen und Designer sich dieser Herausforderung gemeinsam annehmen, um mit kreativen und innovativen Ideen neue Maßstäbe zu setzen. Die wachsende internationale Strahlkraft der Fashion Week zeigt, dass Berlin nicht nur ein Zentrum für künstlerische Visionen, sondern auch für nachhaltige Fortschritte in der Modebranche ist.“ U nter den Gästen waren u.a. Bettina Billerbeck (TextilWirtschaft), Bliss Foster (Content Creator), Carlo Capasa (Camera Nazionale della Moda Italiana), Cosima Gadient (Ottolinger), Edward Buchanan (Perfect Magazine), Emilia Pfohl und Nan Li (beide NAMILIA), Gerrit Jacob, Grace Palmer (Hypebeast), Jacob Langemeyer (SF1OG), Jörg Ehrlich (ODEEH), Julian Daynov, Kerstin Schneider (Harper’s Bazaar) , Kerstin Weng (VOGUE Germany), Klaus Ritzenhöfel (Apropos), Loic Prigent (Content Creator), Mumi Haiati (Reference Studios) , Michael Biel (Berliner Staatssekretär für Wirtschaft), Pascal Morand (Fédération de la Haute Couture et de la Mode), Roy Mukuva (SSENSE), Sia Arnika, Stavros Karelis (Machine-A), Timo Weber (KaDeWe) und William Fan. (Foto-Credit: Jeremy Möller & Tonya Matyu für Berlin Fashion Week) AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Fenja Niechoj INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER PREVIOUS NEXT Berlin Fashion Week Berlin Fashion Week Opening: Exklusives Fireside Dinner vereint die Modebranche

  • NEWS: Servus, München! FCG und Airbnb laden zum Fireside Dinner

    NEWS: Servus, München! FCG und Airbnb laden zum Fireside Dinner Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER Manuel Almeida Vergara E-MAIL presse@fashion-council-germany.org TELEFON +49 30 994 0489 – 53 WEBSITE/S DOWNLOAD PM Download München, 19. Mai 2026: Am gestrigen Dienstagabend haben wir gemeinsam mit Airbnb und Kreativ München zum Fireside Dinner in die Münchner Grapes Weinbar geladen. Seit 2018 bringen wir mit unserer Eventreihe regelmäßig Akteur:innen der Politik, Medien und Mode in den größten Städten Deutschlands in lockerer, intimer Runde zusammen. Unterstützt durch die Landeshauptstadt München konnten wir in der Weinbar, direkt im CORTIINA Hotel in der Münchner Innenstadt, unter anderen Andreas Römer (Oberpollinger), Anna Heinrichs (Horror Vacui), Beppo Brem (Stadtrat der Landeshauptstadt München), Chelsea Jean Lamm (Designerin), Christian Beck (Aigner), Elena Lorenz (Airbnb), Franziska Frosch (Elle Germany), Kristina Foerster (Amazon Fashion), Lisa Riehl (Condé Nast Germany), Patrick Pendiuk (Vogue Germany), Patricia Riekel (Stadträtin der Landeshauptstadt München), Sebastian Warschow (Haebmau), Smruti Sriram (Bags of Ethics), Tana-Maria Schächtele (TikTok Shop) und Ulrike Grimm (Stadträtin der Landeshauptstadt München) begrüßen, die nach Eröffnungsreden von Aline Lahaye (Airbnb), Olaf Kranz (Kreativ München) und Scott Lipinski (Fashion Council Germany) in einen entspannten Austausch über Branchenthemen gegangen sind. Wir danken unseren Partner:innen des Abends, dem Team der Grapes Weinbar sowie Dr. Hauschka und Bags of Ethics für die wunderbaren Goodiebags. PREVIOUS NEXT

  • The People That Make It All Happen: Meet Our Team

    31. Dez. 2025 Over the past months, the Fashion Council Germany team has continued to grow – bringing even more expertise and diversity to our work. Here, we want to introduce our Operations Teams, the people behind the scenes who ensure everything runs smoothly. CHIEF EXECUTIVE OFFICER As Chief Executive Officer Scott Lipinski oversees the operational management of Fashion Council Germany. BERLIN FASHION WEEK With Antara Gill at the helm, Niklas Jendryke, Victoria Kern, Mara Eichhorn, and Marie Zimmermann are responsible for organizing our various Berlin Fashion Week events and coordinating its schedule. INTERNATIONAL RELATIONS The international projects and relations of Fashion Council Germany are managed by Sander Cornilly and his team Diana Gitzen Sanchez, Leonie Otto, and Laura Altenberg . SUSTANABILITY & EDUCATION Team lead Chiara Mayer is responsible for the education projects of Fashion Council Germany and also handles al sustainability topics together with Alexa Alvarado. COMM2 All of our communication activities, including press and membership matters as well as social media, website, and graphic design, are handled by Ronja Hetland, Paula Fröling, Raphael Schreiber, and Celine Witon under the direction of Manuel Almeida Vergara. EVENTS The team managed by Tine Wawer and Jens Kornberger and supported by Franziska Kurth takes care of organizing all our events and functions. FINANCE / OFFICE / HR All human ressources, finance and office matters at Fashion Council Germany are handled by team lead Katrin Düde together with Simone Soll-Urban and Maria Terre. These photos are excerpts from our 10-year Fashion Council Germany booklet, in which we reflect on a decade of shaping and advancing German fashion. Discover the full booklet and explore all the stories and highlights HERE . AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Manuel Almeida Vergara INFOS ANFRAGEN press@fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.fashion-council-germany.org/team MITGLIEDER PREVIOUS NEXT 10 YEARS FCG The People That Make It All Happen: Meet Our Team

  • Im Gespräch mit FCG Member Nina Klein, Founder von Nina Klein Artist Management – „Entdecken, Fördern und sich beständig weiterentwickeln.“

    13. Mai 2024 Nina Klein Artistmanagement feiert dieses Jahr 25-jähriges Jubiläum. Nina Klein Artist Management - Nina Klein und Ihr Team managen und vernetzen seit 25 Jahren erfolgreich Stylisten und Hair & Make-up Artists für hochkarätige Fotoproduktionen in der Fashion und Beauty Branche. Mit einer neuen Unit, Content Creation , erweitern sie das Expertenwissen ihrer Artists für Content Produktionen, in denen Streetstyles, OOTD, GRWM und Tutorials sowie Master Classes in verschiedenen Bereichen der Schwerpunkt sind. Seit über 10 Jahren ist Nina Klein auch als Business Coach tätig und berät Kreative, Unternehmer:innen und Führungskräfte im Kreativ-Business. Sie ist Autorin eines Coaching Buches „Awareness is Fire“, in dem sie dem Leser 20 Essenzen in Form eines Comics an die Hand gibt mit dem Ziel, das eigene innere Feuer immer wieder aufs Neue zu entfachen. Ihr Dreiklang des Erfolgs: Stets die richtige Balance zwischen Kontinuität, Kreativität und Weiterentwicklung herauszufinden und somit Transformation als generelle Haltung zu leben. Wir haben uns mit Nina über Ihre Agentur, Ihr Erfolgsgeheimnis und die Wichtigkeit des Stylings und des Expertenwissens für Brands unterhalten: 1)Ihr feiert in diesem Jahr Euer 25-jähriges Jubiläum. Wie schafft ihr die konstante Erneuerung Eures Geschäftsmodells aufrechtzuerhalten und erfolgreich und innovativ zu bleiben, ohne dabei eure Identität zu verlieren? Für mich stehen die Werte Kreativität und Weiterentwicklung an oberster Stelle. Gerade in der Modebranche ist es wichtig in der Lage zu sein, das Bisherige immer wieder zu hinterfragen und die Bereitschaft für ständige Erneuerung zu haben. Die eigene Signatur sollte sich jedoch stets wie ein roter Faden durch alle Entwicklungsetappen ziehen. Auch für Dienstleister oder Artists zählen die Eckdaten von Brandbuilding, wie es auch für Fashion und Beauty Brands normal ist. 2) Was waren/sind Deine wichtigsten Meilensteine der letzten 25 Jahre? Ich habe in den letzten 25 Jahren im 5-jährigen Rhythmus einen neuen Standort aufgebaut oder einen neuen Geschäftsbereich entwickelt. Das Ständige von 0 anfangen hat mich stets vor der Routine und einem Tunnelblick bewahrt und mir somit zusätzliche Durchbrüche in der Branche ermöglicht. Also jede Phase des Neuanfangs war für sich ein eigener Meilenstein. 3) Ihr habt in den letzten Jahren zwei neue Units gegründet, CREATIVE LAB und CONTENT CREATION und diese bereits erfolgreich auf dem Markt umgesetzt. Wie hat dies Euer Business verändert? Mit Content Creation können wir durch die Expertise der Stylisten und Make-up Artists wunderbar die Brücke zu den Endverbraucher:innen bilden. Die Schwerpunkte der Content Produktionen sind für die sozialen Medien gedacht. Gerade für Beauty Brands sind Tutorials und Experten Tipps im Instagram Feed nicht mehr wegzudenken. Bei Fashion Brands können unsere Stylisten ihr Expertenwissen in der Produktion von Editorial Content und natürlich den beliebten Street Styles/OOTD/GRWM Formaten anwenden. Im Gegensatz zu Kampagnen und Lookbook- Shootings konzipieren wir im Bereich Content Creation die Produktionen hauptsächlich für die unterschiedlichen Anwendungsbereiche der Endverbraucher:innen. Zum Teil stehen unsere Expert:innen dafür auch selbst vor der Kamera, ansonsten fungieren sie als Creative Director. Die Konzepte werden entweder aus dem Team heraus entwickelt oder wir ziehen passende Creative Directors hinzu, die zum Beispiel Redaktionspläne entwickeln und die Produktion umsetzen. 4) Ihr strebt bei Nina Klein ein ganzheitliches Styling Konzept inklusive Consulting an. Wie wichtig ist es für Brands auf Euer Expertenwissen auch über die Styling-Leistung hinaus zu vertrauen ? Unsere Artists werden verstärkt als Consultant und Creative Director in unterschiedlichen Phasen hinzugezogen. Sie beraten von der Produktentwicklung/Kollektionsentwicklung bis hin zur Look und Bildsprachenentwicklung. Im Vergleich zum internationalen Markt kommt dies allerdings noch zu selten vor. 5) Welche Tipps hast du für junge Talente und Branchenneulinge? Wo fängt man am besten an? Zu Beginn ist die Phase der Assistenz nicht zu unterschätzen. Aus meiner Erfahrung könnte diese Phase länger sein, aber im Vergleich zu internationalen Produktionen ist diese Position auf dem deutschen Markt unterschätzt und dadurch leider auch stets schlecht honoriert. So fangen Stylisten oft bereits zu früh mit eigenen Jobs und den entsprechenden Erwartungshaltungen an und können dies oft nicht lang genug durchhalten, bis sie das passende Level der eigenen Bildsprache, aber auch des Netzwerkes, erreicht haben. Die Zusammenarbeit mit einer Agentur, die einen gerade in der Aufbauphase mit an die Hand nimmt, kann natürlich den Prozess beschleunigen und ist oftmals signifikant für die weiteren Schritte als freiberuflicher Stylist und Make-up Artist. 6) Was ist Collective Mindset? Ich bin zum Beispiel seit 2023 Ambassador für die Foundation Sheltersuit aus Holland, die sich für Obdachlose weltweit engagiert. Wir unterstützen sie mit dem kompletten Gewinn aus unserem Shop und dem Verkauf meines Buches. Unter der Unit Collective Mindset werde ich zukünftig noch weitere Projekte mit unserem inner circle und Netzwerk umsetzen, stay tuned! Mehr Information zur Kollab gibt es HIER . Wir bedanken uns bei Nina Klein für das Gespräch. (Foto Credit: Lottermann & Fuentes) AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Fenja Niechoj INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER PREVIOUS NEXT Interview Im Gespräch mit FCG Member Nina Klein, Founder von Nina Klein Artist Management – „Entdecken, Fördern und sich beständig weiterentwickeln.“

  • FCG eingeladen zur Diskussion der Zukunft europäischer Textilien und Mode.

    3. März 2023 EIT Culture & Creativity, EIT Manufacturing und EIT Climate KIC starteten die Zusammenarbeit mit einem Workshop am 3. März, in dem sie die Zukunft europäischer Textilien und Mode diskutierten. Scott Lipinski, Geschäftsführer des Fashion Council Germany wurde von EIR Culture & Creativity eingeladen an den Diskussionen teilzunehmen. Die neue EIT-Innovationsagenda für Circular Textile and Fashion wird Synergien in Innovation, Schulung und Investitionen untersuchen, um ihre Ziele zu beschleunigen. Die Gruppe unterstützt die Einrichtung von groß angelegten Technologiedemonstrationen in ganz Europa, um die industrielle Aufnahme und Replikation zu testen, zu validieren und zu erleichtern. Der erste EIT Innovation Agenda for Circular Textiles and Fashion Workshop fand in den Räumlichkeiten der ITA Group – International Center for Sustainable Textiles der RWTH Aachen University statt. Der EU-Parlamentsabgeordnete Dr. Christian Ehler schloss sich den EIT Knowledge and Innovation Communities (KICs) zum Kick-off an, zusammen mit den Vertretern von 20 verschiedenen europäischen Unternehmen, Forschungszentren, Universitäten und Verbänden. Sie teilten die Herausforderungen und Chancen, mit denen die europäische Textil- und Modebranche konfrontiert ist, und plädierten für die Verbesserung der Innovationsfinanzierungsmechanismen, die den Übergang zu zirkulären Modellen für nachhaltigere Mode unterstützen. Der Workshop behandelte auch die Herausforderungen in Bezug auf das Kundenverhalten. Laut EC-Berichten entsorgen EU-Bürger 11 kg Kleidung pro Jahr. Der Klimanotstand erfordert entschlossenes Handeln, um den Menschen dabei zu helfen, diese Gewohnheit abzulegen. Alle drei EIT KICs engagieren sich für die Erforschung gemeinsamer Programme, die Innovationen in der Mode- und Textilindustrie durch gegenseitige Befruchtung von Innovatoren, Talenten und Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette fördern. Die Gruppe hat einen Zeitplan für die Umsetzung der EIT-Innovationsagenda für zirkuläre Textilien und Mode im Laufe des Jahres 2023 zur Unterstützung der EU-Strategie für nachhaltige und zirkuläre Textilien festgelegt, wobei: „Bis 2030 sind Textilprodukte, die auf den EU-Markt gebracht werden, langlebig und recycelbar, zu einem großen Teil aus recycelten Fasern, frei von Schadstoffen und unter Berücksichtigung sozialer Rechte und der Umwelt hergestellt. Verbraucher profitieren länger von hochwertigen, erschwinglichen Textilien, Fast Fashion ist aus der Mode und wirtschaftlich rentable Wiederverwendungs- und Reparaturdienste sind weit verbreitet. In einem wettbewerbsfähigen, widerstandsfähigen und innovativen Textilsektor übernehmen die Produzenten die Verantwortung für ihre Produkte entlang der Wertschöpfungskette, auch wenn sie zu Abfall werden.“ Quelle: hier AUTOR:IN Scott Lipinski ANSPRECHPARTNER:IN Scott Lipinski INFOS ANFRAGEN scott.lipinski[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://eit.europa.eu/ MITGLIEDER PREVIOUS NEXT News FCG eingeladen zur Diskussion der Zukunft europäischer Textilien und Mode.

  • K3D

    PREVIOUS NEXT K3D Initiatives ZIELGRUPPE Kultur- und Kreativwirtschaftsverbände und Interessensvertretungen BEWERBUNG Siehe K3D Website für Details KATEGORIEN Politische Lobbyarbeit ABOUT THE INITIATIVE Fashion Council Germany ist Mitinitiator und Gründungsmitglieder der Allianz k3d. ALL INFORMATION ANSPRECHPARTNER:IN Marie-Louise Berg TELEFON +49 30 994 0489 50 INFOS ANFRAGEN office@fashion-council-germany.org WEBSITES https://k3-d.org/ Fashion Council Germany ist Mitinitiator und Gründungsmitglieder der Allianz k3d. Die Koalition Im Zuge der Pandemie haben relevante Branchenakteure nun ihre Kräfte gebündelt. Dies in der Überzeugung, auch über die Pandemie hinaus die Sichtbarkeit des Wirtschaftszweiges zu gewährleisten und dessen politischer Ansprechpartner zu sein. Die Allianz versteht sich zudem auch als Bündnis, das die Relevanz dieses Wirtschaftszweiges in der öffentlichen Wahrnehmung verdeutlicht und gesellschaftlich vermittelt. Dabei ist die Heterogenität der KKW kein Hindernis, sondern die Herausforderung, sich über die großen Linien zu einigen, sie zusammenzuführen und diese gemeinsam zu vertreten. Die k3d ist getragen von dem Verständnis, sich auch mit anderen Marktteilnehmern auszutauschen und damit situationsabhängig die Sicht der Branchenakteure in ihrer Gesamtheit zu reflektieren. Sie hat keine feste Verbandsstruktur und strebt auch nicht die Position eines Dachverbandes an. Vielmehr werden gemeinsame Themen gemeinschaftlich nach außen getragen, wobei jeder Verband dabei vorrangig die Interessen seiner Mitglieder vertritt und für diese spricht. Forderungen Schaffung einer exponierten Zuständigkeit für die KKW in der nächsten Bundesregierung, die nicht von einem Ministerium an ein anderes verweist, sondern Kräfte bündelt und katalysiert sowie die Koordination auf Länder- und Europa-Ebene sicherstellt. Institutionalisierung eines geregelten und verstetigten politischen Austauschs mit der KKW über aktuelle Herausforderungen und die Ausgestaltung aller für den Wirtschaftszweig relevanten Rahmenbedingungen. Mindestens einmal im Jahr Organisation eines High-Level-Treffens mit Vertreter·innen der Bundesregierung. Einbeziehung der k3d beim notwendigen Relaunch des Kompetenzzentrums der Kultur- und Kreativwirtschaft sowie bei konkreten Maßnahmen zur Stärkung des Wirtschaftszweiges (z.B. Creative KIC Germany). Konkrete Förderung für die Wiederbelebung der KKW nach der Coronakrise. Dazu zählen die Revitalisierung von Innenstädten und Pläne für den Neustart des Kulturveranstaltungsgeschäfts. Zudem ist ein Belastungsmoratorium unumgänglich. Grundsätzlich sollte jedes Gesetzes- und Regulierungsvorhaben hinsichtlich seiner Auswirkungen auf die KKW überprüft werden. Beteiligung an der Ausgestaltung der Recovery and Resilience Facility (RRF)- Maßnahmen (EU/Bund). Der im deutschen Aufbauplan (DARP) angekündigte Stakeholder-Dialog muss auch die k3d einbeziehen. Etablierung eines fairen digitalen Marktplatzes auf nationaler und europäischer Ebene, sodass für die Branchen der KKW – auch im Wettbewerb mit den marktmächtigen globalen Online-Plattformen – ein Level-Playing-Field entsteht.

  • Im Gespräch mit Alisa Menkhaus von Susumu Ai

    3. Aug. 2021 Nachhaltigkeit, Handwerkskunst und Inklusion steht bei dem Berliner made-to-order Label SUSUMU AI im Fokus, ebenso wie bei den gezeigten Accessoires-Labels und FCG-Mitgliedern Anna Auras, Frau Frieda, ITEM m6, Maison Baum und Leinz Eyewear. Als das Highlight der Frankfurt Fashion Week und einer der wenigen physisch stattfindenden Veranstaltungen feierte das in Berlin ansässige Label SUSUMU AI des Geschwister-Duos, Alisa und Keiho Menkaus, mit ihrer kollektiven Fashion Show unter dem Motto „Continuous Love“ ihr Runway-Debüt auf der Frankfurt Fashion Week. Neben ihren eigenen von der japanischen Lebenskultur inspirierten Designs waren fünf Accessoires-Labels als sogenanntes FCG-Kollektiv an der Show beteiligt. Mit dabei waren: Das nachhaltige Schmuck-Label Anna Auras , das Premium-Taschen-Label Frau Frieda , die nachhaltige Shape- und Bodywear-Marke ITEM m6 , die Marke für nachhaltige und bequeme High Heels Maison Baum und das Contemporary-Eyewear-Brand Leinz Eyewear - ebenfalls aus Berlin. Die Fashion Show, zu der der Fashion Council Germany mit dem Wettbewerb FRANKFURT STAGE im Vorfeld unter seinen Mitgliedern zur Bewerbung aufrief, fand in der Event-Location Danzig am Platz im Anschluss der NEONYT Installation unter Einhaltung der 2G+Hygieneregeln statt. Der Schauplatz der FRANKFURT STAGE Show ist ein zentraler Ort der Frankfurter Modegeschichte. Hier erbaute Gründer des Versandhausimperiums Neckermann, Josef Neckermann, 1951 seine erste Unternehmenszentrale, die heute unter dem Namen Danzig am Platz diverse Event-Locations, Büroräume, Ateliers, Studios und Werkstätten beherbergt. Im Vorfeld wurde die Gästeanzahl der Show bestehend aus Vertreter:innen der Modebranche, Wirtschaft, Politik und Presse reduziert, um die nötigen Hygiene- und Abstandsregelungen in der ehemaligen Neckermann-Unternehmenszentrale zu gewährleisten. SUSUMU AI und die fünf weiteren Mitglieder des Fashion Council Germanys zeigen 30 Women- und Menswear- sowie saisonübergreifende Bridal-Looks unter dem Motto „Continuous Love“. SUSUMU AI steht für hochwertige und nachhaltige Designs, die generationsübergreifend und made-to-order produziert werden. Eine Kollektion ist entstanden, die traditionelle japanische Elemente mit zeitgenössischen Streetwear-Elementen verbindet. Sie sprechen damit die Individualität und Diversität ihrer Kunden an und schaffen zeitlose Designs, die jenseits der klassischen Konfektion ein perfektes Piece für jedes Maß kreieren. Wir bedanken uns für die Zusammenarbeit mit dem Team von der Messe Frankfurt, Frankfurt Fashion Week, Jaguar Deutschland, Danzig am Platz und About Kokomo. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Lydia Kleiber INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.susumuai.com/ MITGLIEDER Susumu Ai PREVIOUS NEXT Interview Im Gespräch mit Alisa Menkhaus von Susumu Ai

  • Berlin Fashion X International: 4. Delegationsreise nach New York City

    15. Apr. 2025 Die bereits vierte Berlin Fashion X International Delegationsreise des Fashion Council Germany nach New York City ist erfolgreich zu Ende gegangen. Hinter den neun ausgewählten (Berliner) Mode- und Accessoire Labels, liegt ein fünftätiges Programm mit spannend Workshops, Networking Events und Location Visits. Übergeordnetes Ziel der Delegationsreise ist die Einführung in den US-amerikanischen Markt, die Entdeckung neuer Trends sowie dem Knüpfen wertvoller Kontakte. Die neun Delegationsteilnehmer:innen 6ad Stitches , Esther Perbandt , Fiona Bennett , Gina Melosi , International Citizen , Laura Gerte , Studio Taskin , Unvain und William Fan erhielten einen kompakten, aber intensiven Einblick in den US-Markt, mit einem klaren Fokus auf Innovation, Digitalisierung und Markenstrategien. Den Auftakt des Programms bildete dabei ein Empfang im SAP „ S.FASHION “ Experience Lab, bei dem Themen wie Big Data und moderne Technologien im Einzelhandel im Mittelpunkt standen. Diese Inhalte wurden während der Woche durch Besuche im FIT DTech Lab sowie bei Meta vertieft. Hier wurden datengetriebene Lösungen und digitale Tools vorgestellt – Impulse, die neue Perspektiven auf Einkaufserlebnisse und Markenentwicklung geben. Ein Pitch-Event zu Beginn der Woche bot den teilnehmenden Brands eine erste Möglichkeit, ihre Konzepte vor renommierten Branchenexpert:innen zu präsentieren. Das unmittelbare Feedback diente als wertvolle Vorbereitung auf die weiteren Programmpunkte und Meetings. An den folgenden Tagen erkundete die Delegation die New Yorker Retail-Szene – insbesondere an der Schnittstelle von Luxus, Kunst und Medien. Gespräche mit Store-Betreiber:innen wie ESSX, Komune und Café Forgot beleuchteten Aspekte des Einkaufsprozesses und verdeutlichten das steigende Interesse an deutschen Designlabels. Vertiefende Informationen zum Markteintritt in die USA lieferten Gespräche mit der deutschen Handelskammer in NYC (GACC), sowie mit Branchenexpert:innen wie Michal Kurtis (Luxury Brand Consultant), Emma Oleck (Stylistin & Fashion Market Editor, The Cut & NY Magazine) oder Karo Brandi (Korrespondentin, Harper‘s Bazaar Germany). Themen wie digitale Verkaufsstrategien, Logistik und Kundenbindung wurden praxisnah behandelt und durch individuelle Beratungssessions ergänzt. Auch ein Besuch im New York Embroidery Studio lieferte wertvolle Impulse zu Produktion, Designentwicklung und Zusammenarbeit mit lokalen Fertigungspartnern. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der strategischen Markenkommunikation. In Zusammenarbeit mit der Agentur Redgert Communications erhielten die Designer:innen praxisnahe Impulse zu PR, Storytelling und nachhaltigem Markenaufbau. Zudem lieferten der Austausch mit Nicole Phelps (Global Director, Vogue Runway), Mark Holgate (Global Network Lead and US Fashion Features Director, Vogue US) oder Samuel Hine (Global Fashion Correspondent, GQ) von Vogue und GQ, wertvolle Einblicke. Abgerundet wurde das Programm durch den Besuch im Atelier des Designers Kobi Halperin sowie Tobias Ulmer von HYACYN, der die Relevanz digitaler Markenidentität betonte. Die Reise bot den Teilnehmer:innen nicht nur Zugang zu wichtigen Branchenkontakten, sondern auch nachhaltige Impulse für Innovation, Positionierung und die internationale Expansion ihrer Marke. Die nächste Delegationsreise findet im September 2025 zum ersten Mal nach Seoul in Südkorea statt. Die Bewerbung ist noch bis zum 17. April HIER möglich. Berlin Fashion X International wird gefördert durch ein Landesprogramm, welches aus den EFRE-Mitteln und aus Mitteln des Landes Berlin finanziert wird. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Fenja Niechoj INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.berlinfashioninternational.com/ MITGLIEDER PREVIOUS NEXT News Berlin Fashion X International: 4. Delegationsreise nach New York City

  • Kalenderregistrierungen für Shows und Side Events zu BFW 02/2024 sind ab sofort möglich!

    1. Nov. 2023 Auch in diesem Jahr findet die Registrierung für den offiziellen Kalender der Berlin Fashion Week über zwei Formulare statt: Eines für die Shows und eines für die Side Events . Die Deadline für die Registrierung von Show-Slots ist der 07.11.2023 bzw. 28.11.2023 . Die Deadline für die Registrierung der Side Events ist der 28.11.2023 bzw. 04.01.2024 . Nach Ablauf der ersten Deadlines kann nur noch unter den verbleibenden Slots gewählt werden. Werden die zweiten Fristen versäumt, kann keine Teilnahme am BFW-Kalender 02/2024 garantiert werden. B2C-Events können ebenfalls unter folgendem Link registriert werden. Diese werden im Rahmen des STUDIO2RETAIL Kalenders angezeigt. Mehr Infos zu den Kalenderregistrierungen der BFW unter folgendem Link . Bild-Credit: © Jan Philipzen for Fassbender AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Stefan Brunner INFOS ANFRAGEN bfw[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://fashionweek.berlin/ https://www.studio2retail.berlin/ MITGLIEDER PREVIOUS NEXT News Kalenderregistrierungen für Shows und Side Events zu BFW 02/2024 sind ab sofort möglich!

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