top of page

Suchergebnisse

Suche

Diese Website durchsuchen

1068 Ergebnisse gefunden mit einer leeren Suche

  • Grit Thönnissen mit Jürgen Leuthe, Holger Max-Lang und Anita Tillmann

    5. Mai 2020 Als Antwort auf all die Fragen, die die aktuelle Krise in unserer Branche aufwirft, lancieren wir unser neues E-Talk-Format: die #FCGVOICES . Diese basieren in digitaler Form auf dem klassischen Konzept des Roundtables und werden, neben den aktuellen Herausforderungen, auch und insbesondere notwendige Systemänderungen der Modeindustrie in den Fokus rücken, sodass die Zukunft der Mode von Branchen-Experten und Meinungsführern diskutiert werden kann. Der zweite #FCGVOICES Talk wird von Grit Thönnissen (Fashion Editor Tagesspiegel) moderiert und begrüßt unter seinen Diskussionsteilnehmern Jürgen Leuthe (Luisa Cerano), Holger Max-Lang (Lectra) und Anita Tillmann (Premium Group). AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN INFOS ANFRAGEN WEBSITE/S MITGLIEDER PREVIOUS NEXT #FCGVoices Grit Thönnissen mit Jürgen Leuthe, Holger Max-Lang und Anita Tillmann

  • Minerva Alonso: „Gran Canaria soll zum führenden Hub für europäische und amerikanische Bademoden werden“

    7. Sept. 2026 Zweiteiler oder Einteiler? Egal – Hauptsache Bademode! Als Direktorin von Gran Canaria Moda Cálida will Minerva Alonso die Gran Canaria Swim Week ganz nach vorne bringen. Seit 1996 hat sich die Veranstaltung zu Europas führender Plattform für Swimwear entwickelt – und soll künftig noch stärker zur Bikini-Brücke zwischen Europa und Amerika werden. Im Interview spricht Minerva, dessen Förder- und Entwicklungsprogramm Gran Canaria Moda Cálida wie der Fashion Council Germany Teil der European Fashion Alliance ist, über internationale Zusammenarbeit und ihre ganz persönliche Vision für die Gran Canaria Swim Week. Hat viel vor: Minerva Alonso ist die treibende Kraft hinter der Gran Canaria Swim Week. Minerva, was bedeutet europäische Mode für dich? Für mich ist europäische Mode ein Ausdruck unserer Art zu leben, zu gestalten und die Welt durch Vielfalt zu verstehen. Europa besteht aus Ländern mit sehr unterschiedlichen Kulturen, Traditionen, Werten und Identitäten – und genau dieser Reichtum macht die europäische Mode einzigartig. Jedes Land und jede Region bringt ihre eigene Perspektive ein und teilt zugleich eine gemeinsame Identität, die auf Kreativität, Innovation, Qualität und Respekt vor kultureller Vielfalt basiert. Europäische Mode ist in jedem einzelnen Land unverwechselbar und zugleich bemerkenswert stark, wenn sie als gemeinsames Ganzes präsentiert wird. Die jüngste Ausgabe der Gran Canaria Swim Week fand vom 24. bis 27. Juni statt. Was waren die wichtigsten thematischen und strategischen Schwerpunkte dieser Ausgabe? Die Gran Canaria Swim Week ist seit jeher mit einer Reihe von Werten verbunden, die sowohl unsere Insel als auch die hier entstehende und präsentierte Bademoden repräsentieren: Freiheit, Vielfalt, Nachhaltigkeit und der kosmopolitische Charakter Gran Canarias. In diesem Jahr wollten wir diese Botschaften verstärken und gleichzeitig ein Konzept integrieren, das für unser Verständnis von Mode, Sommer und dem mit Bademode verbundenen Lebensstil immer relevanter wird: Wellbeing. Aus diesem Grund gehörten Gesundheit und Wohlbefinden zu den zentralen Themen dieser Ausgabe. Bademode dreht sich nicht nur um Ästhetik, sondern ist auch mit einer Lebensweise verbunden, die Selbstfürsorge, die Freude an unserer Umgebung und einen ausgewogenen Umgang mit unserem Körper und unserer Umwelt in den Mittelpunkt stellt. Als Europas einzige professionelle Runway-Veranstaltung, die sich ausschließlich der Bademode widmet, hat sich die Gran Canaria Swim Week in diesem Jahr erstmals am internationalen Bademoden-Kalender orientiert und fand zeitgleich mit den Swimwear Weeks in Miami und Las Vegas statt. Ja, und die Botschaft war sehr klar: Gran Canaria ist Europas führende Plattform für Bademoden. Indem wir uns am internationalen Kalender orientieren, wollen wir unsere Rolle als Treffpunkt für europäische Bademoden-Marken stärken und ihnen eine Plattform bieten, auf der sie ihre Kollektionen präsentieren, neue Märkte erschließen und mit Einkäufer sowie Branchenvertreter aus aller Welt in Kontakt treten können. Gleichzeitig wollen wir unsere Rolle als Brücke zwischen Europa und Amerika festigen. Gran Canaria verfügt über eine privilegierte geografische und kulturelle Position, die den Austausch zwischen beiden Kontinenten begünstigt. Wir sind überzeugt, dass die Bademode hier einen einzigartigen Raum für Dialog, Zusammenarbeit und gemeinsames Wachstum finden kann. Sieht gut aus: In Gran Canaria präsentieren sich Bademoden-Labels wie Gisela. Interkultureller Dialog ist heute besonders wichtig. Schon in der Frühjahr/Sommer-Saison 2025 hat die GCSW mit dem Council of Fashion Designers of America zusammengearbeitet und erstmals deren Designer zur Veranstaltung eingeladen. In dieser Saison waren außerdem internationale Designer wie Banana Moon, Alexandra Miro und Melissa Odabash zu Gast. Internationale Zusammenarbeit ist ein grundlegender Bestandteil unserer Vision für die Gran Canaria Swim Week. Wir wollen eine wirklich internationale Plattform bleiben – und das ist nur möglich, wenn wir weiterhin Designer, Marken, Einkäufer und Branchenvertreter aus verschiedenen Ländern willkommen heißen. Unser Ziel ist es, Gran Canaria zu einem Ort des Austauschs zwischen der europäischen und amerikanischen Bademode zu machen. Dafür müssen wir ein international ausgerichtetes Programm aufrechterhalten und die Beteiligung von Marken aus aller Welt aktiv fördern. In diesem Zusammenhang spielt die European Fashion Alliance eine wesentliche Rolle. Für uns ist sie zu einem Raum für Dialog, Lernen und gemeinsames Wachstum geworden. Sie ermöglicht es uns, zu verstehen, wie andere Länder arbeiten, Erfahrungen auszutauschen, gemeinsame Herausforderungen zu identifizieren und eine stärkere, kooperativere europäische Vision für die Zukunft der Branche zu entwickeln. Wie Sie bereits gesagt haben, besteht eines Ihrer Ziele darin, Gran Canaria und seine Modeindustrie auf der globalen Landkarte zu positionieren. Wie können Allianzen wie die EFA dabei helfen, dieses Ziel zu erreichen? Partnerschaften sind entscheidend, um die Reichweite jedes Projekts zu vergrößern. Die EFA ermöglicht es uns, Teil eines führenden europäischen Netzwerks zu sein, Erfahrungen auszutauschen und Möglichkeiten für die Zusammenarbeit mit Institutionen und Plattformen zu schaffen, die in ihren jeweiligen Ländern eine wichtige Rolle spielen. Gleichzeitig kann auch Gran Canaria einen wertvollen Beitrag zu diesem Netzwerk leisten. Wir sind eine öffentliche, offene und hoch spezialisierte Plattform mit einer einzigartigen Position innerhalb der internationalen Bademoden-Landschaft. Indem wir unser Arbeitsmodell teilen und unsere Plattform in den Dienst europäischer Initiativen stellen, tragen wir dazu bei, das gesamte Ökosystem der europäischen Mode zu stärken. Was können Gran Canaria und seine Modeplattform konkret von anderen europäischen Partnern lernen? Und wie kann die GCSW diese im Gegenzug unterstützen? Wir können sehr viel aus den Erfahrungen anderer Länder lernen. Uns interessiert insbesondere, mit welchen Herausforderungen ihre Modeunternehmen konfrontiert sind, wie sie mit Nachhaltigkeit, dem Schutz traditioneller Handwerkskunst, Innovation und internationaler Wettbewerbsfähigkeit umgehen. Die EFA verschafft uns Zugang zu diesem Wissen und hilft uns, besser zu verstehen, wie sich die Branche in den unterschiedlichen europäischen Kontexten entwickelt. Im Gegenzug kann die Gran Canaria Swim Week eine international anerkannte spezialisierte Plattform, umfangreiche Erfahrung in der Förderung von Bademoden sowie ein Modell öffentlicher Unterstützung anbieten, das auch für andere Regionen von Wert sein kann. Der Austausch von Wissen und Best Practices sollte immer ein Prozess in beide Richtungen sein. Unter der Sonne Spaniens: Der erste Summit der European Fashion Alliance fand 2023 auf Gran Canaria statt. Sie haben bereits zuvor über Nachhaltigkeit im Zusammenhang mit der EFA und dem Green Deal gesprochen. Welche nachhaltigen Praktiken oder Ansätze kann Gran Canaria in den europäischen Dialog einbringen? Nachhaltigkeit ist Teil einer umfassenderen Strategie, die das Cabildo de Gran Canaria im Rahmen unseres Ecoisland-Modells entwickelt hat. Dieser Ansatz verbindet Energieeffizienz, ökologische Nachhaltigkeit, Ernährungssouveränität, sozialen Zusammenhalt und den Erhalt kultureller Werte. Innerhalb von Gran Canaria Moda Cálida übertragen wir diese Prinzipien auf den Modesektor und setzen sie durch eine Reihe von Initiativen um. Wir fördern nachhaltige Praktiken durch unsere Unterstützungsprogramme, integrieren Nachhaltigkeitskriterien in Teilnahme- und Auswahlverfahren und fördern einen Ethikkodex, den alle teilnehmenden Marken übernehmen müssen, um Teil des Programms zu sein. Wir sind der Überzeugung, dass Nachhaltigkeit ganzheitlich betrachtet werden muss. Dazu gehören ökologische Verantwortung, gesellschaftliches Engagement und der Erhalt der kulturellen Identität jeder Region. Die EFA wurde 2022 gegründet, während es die Gran Canaria Swim Week bereits seit 1996 gibt. Wie hat die Entstehung der EFA die Mission der GCSW unterstützt oder beeinflusst? Hat sich die Rolle der GCSW dadurch in irgendeiner Weise verändert? Der Beitritt zur EFA war für die Gran Canaria Swim Week äußerst positiv. Unser erster Kontakt entstand über den Fashion Council Germany, für dessen Unterstützung wir besonders dankbar sind. Er hat einen sehr wertvollen Dialog ermöglicht und uns den Zugang zu einem europäischen Netzwerk der Zusammenarbeit eröffnet, das für unsere Entwicklung von großer Bedeutung war. Dank dieser ersten Unterstützung konnten wir unsere Vision teilen, Orientierung erhalten und Beziehungen aufbauen, die für die internationale Entwicklung der Gran Canaria Swim Week entscheidend waren. Die Teilnahme an der Allianz hat unsere Internationalisierungsstrategie gestärkt, uns den Austausch von Wissen mit anderen europäischen Organisationen ermöglicht und unser Engagement für Nachhaltigkeit sowie für die Entwicklung einer verantwortungsvolleren Modeindustrie verstärkt. Die EFA hat unsere Mission nicht verändert, sondern dazu beigetragen, sie zu erweitern und auf eine deutlich stärkere europäische Ebene zu heben. Der erste EFA Summit fand Anfang 2023 auf Gran Canaria statt. Was bedeutete dieses Treffen für die GCSW als Gastgeberin und Gründungsmitglied? Es war sowohl eine große Ehre als auch eine bedeutende Verantwortung. Vertreter:innen der führenden europäischen Fashion Councils und Modeorganisationen auf Gran Canaria willkommen heißen zu dürfen, war eine wichtige Anerkennung unserer bisherigen Arbeit. Der Summit bot uns die Möglichkeit, unsere Vision vorzustellen, unser Modell der öffentlichen Unterstützung über Gran Canaria Moda Cálida zu erläutern und unseren europäischen Partnern die Arbeit zu präsentieren, mit der wir die Gran Canaria Swim Week international als führende europäische Bademoden-Plattform positioniert haben. Es war außerdem eine außergewöhnliche Gelegenheit, die Position der Insel auf der europäischen Mode-Landkarte zu stärken und Beziehungen zu festigen, die bis heute weiter wachsen und sich entwickeln. Internationale Partnerschaften, etwa mit der Copenhagen Fashion Week, der Berlin Fashion Week und Mailand, haben bereits zur internationalen Positionierung der Gran Canaria Swim Week beigetragen. Welche Ziele möchten Sie gemeinsam mit der EFA in Zukunft erreichen? Wir wollen die Rolle Gran Canarias als internationalem Referenzpunkt für Bademoden weiter stärken und gleichzeitig unser Modell der öffentlichen Unterstützung für den Modesektor innerhalb der EFA teilen. Wir sind fest davon überzeugt, dass öffentliche Institutionen eine wichtige Rolle bei der Stärkung kreativer Branchen spielen können, und möchten diese Erfahrung weiterhin in den europäischen Dialog einbringen. Unser Ziel ist es, Gran Canaria als internationales Modeziel zu etablieren, weiterhin Chancen für unsere Unternehmen zu schaffen und aktiv zu den gemeinsamen Zielen der EFA in Bereichen wie Nachhaltigkeit, Innovation, Zusammenarbeit und Wettbewerbsfähigkeit des europäischen Modesektors beizutragen. AUTOR:IN Sinah Griessler ANSPRECHPARTNER:IN Manuel Almeida Vergara INFOS ANFRAGEN press@fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER PREVIOUS NEXT Interview Minerva Alonso: „Gran Canaria soll zum führenden Hub für europäische und amerikanische Bademoden werden“

  • Im Gespräch mit Heiko Johannisson, Head of Fashion & Sports bei eBay Deutschland: "Über den übergreifenden Community-Gedanken"

    23. Okt. 2023 Der Fashion Council Germany und der Online-Marktplatz eBay Deutschland gehen eine Partnerschaft ein. Seit Juli 2023 vereinen die beiden Organisationen ihre Kräfte und unterstützen sich gegenseitig in ihren strategischen, kreativen und brancheninternen Prozessen. Anlässlich der neuen Partnerschaft, haben wir uns mit Heiko Johannisson, Head of Fashion & Sports bei eBay Deutschland unterhalten, um mehr über eBay Deutschland und seine Initiativen zur Förderung von Kreislaufwirtschaft unterhalten. 1. Re-Selling und Kreislaufwirtschaft sind in der Mode(-wirtschaft) zwei wichtige Kernthemen, um nachhaltiger zu werden. Worin sieht eBay Deutschland sein Vorteil im Vergleich zu anderen Online-Marktplätzen? Im Grunde genommen wurde eBay 1995 von Pierre Omidyar gegründet, um gebrauchten Dingen ein neues Leben zu geben. Damit wurde der private und auch der gewerbliche An- und Verkauf in das digitale Zeitalter geholt. Und dies ist noch immer essentieller Bestandteil unserer DNA. Im Jahre 2023 ist eBay ein spannender Marktplatz für jeden Menschen, der auf der Suche nach gebrauchten und auch neuen Produkten ist. Was uns besonders macht, ist der übergreifende Community-Gedanke. Ich kann selbst verkaufen und kaufen. Egal ob gebrauchte Ware oder neue Artikel. Und das sowohl von privaten wie auch gewerblich Verkaufenden. Und unsere Nutzer:innen können zwischen einem breiten Angebot an Festpreisangeboten wählen oder auch bei den klassischen Auktionsformaten mitbieten. Da all unser Online-Marktplätze global vernetzt sind, finden Suchende ein überaus breites Angebot an Artikeln. Ca. 1,8 Milliarden Angebote sind zu jedem Zeitpunkt über alle eBay-Seiten hinweg verfügbar. 2. Was ratet Ihr gewerblichen Verkäufer:innen bzw. Modehändler:innen, die ihre Produkte über eBay verkaufen möchten? Wir freuen uns über jede neue Verkäufer:in bei eBay und bieten in unserem Verkäuferportal wertvolle Tipps und Hinweise für den Start und den erfolgreichen Handel auf unserem Marktplatz an ( LINK ). Zudem haben wir ein tolles Team, welches sich engagiert um die Entwicklung der Fashion-Kategorie bei eBay kümmert. Unser Team kann von interessierten Händler:innen über fashion@ebay.de erreicht werden. Wir freuen uns über jede Anfrage. Wichtig ist mir hier zu erwähnen, dass zwar das Thema Kreislaufwirtschaft in unserem Fokus steht und wir eine tolle „Pre-Loved Fashion“ Seite ( LINK ) für unsere Käufer*innen veröffentlich haben. Aber auch Neuware hat ihren festen Platz bei uns. Hier betreiben wir seit über 2 Jahren das „Markenoutlet“ ( LINK ). Das A und O des erfolgreichen Handelns bei eBay ist die bestmögliche Darstellung der Produkte. Die Händler:innen erstellen eigenverantwortlich ihre Angebote und können somit sehr kreativ in der Darstellung sein. Zusätzlich können Retailer und Marken das Look & Feel ihrer Präsenz bei eBay selbst gestalten und damit ihr eigenes Branding betreiben. Gute Produktbilder, ich spreche ich vorsätzlich im Plural, sind die Visitenkarte des eBay-Angebots. Zudem sollte der Angebotstitel, also sozusagen die Überschrift des Artikels, aussagekräftig und verständlich sein. Wenn Händler:innen beides berücksichtigen, werden die Angebote auch auf unseren Suchergebnisseiten gefunden und geklickt. Die Conversion (also die Quote der Verkäufe pro Klick) erhöht sich mit der Ausführlichkeit der Produktbeschreibung. Hier sind den Verkäufer*innen innerhalb von HTML 5 praktisch keine Grenzen gesetzt. 3. Wie sieht die Zusammenarbeit zwischen eBay als internationale Plattform und seinen lokalen Händler:innen aus? Die Einbindung des lokalen stationären Handels ist uns eine Herzensangelegenheit. Schon vor einigen Jahren haben wir mit „eBay Deine Stadt“ lokale Marktplätze für und mit Kommunen und Gemeinden ins Leben gerufen. Besonders attraktiv ist für die lokalen Anbieter:innen neben der lokalen Präsenz auch die globale Reichweite. Internationaler Handel über eBay ist wirklich einfach. Im Prinzip reicht es, die Länder für den internationalen Versand freizugeben und die entsprechenden Versandkosten zu hinterlegen. Hier haben kleinere und mittelständische Unternehmen eine interessante Möglichkeit, zusammen mit unserem Partner Packlink den globalen Versand abzuwickeln ( LINK ). Ganz frisch vor wenigen Wochen haben wir „eBay Lokal“ gestartet. Hier stellen wir den Aspekt lokaler Handel und lokale Abholung in den Vordergrund . Produkte in der eigenen Umgebung erwerben zu können und lokale Händler:innen und Communities zu unterstützen ist vielen Verbraucher:innen wichtig. Wir wollen den nachbarschaftlichen Handel und die Handelslust allgemein stärken, Hürden abbauen und Verkäufer:innen und Käufer:innen eine weitere Möglichkeit bieten, wirtschaftliche Chancen wahrzunehmen und Produkten im lokalen Austausch ein zweites Leben zu schenken. 4. Welche Projekte plant eBay Deutschland darüber hinaus, um die Kreislaufwirtschaft in der Modebranche zu fördern? Unsere Partnerschaft mit dem Fashion Council Germany ist erst der erste Schritt. Wir haben einiges in der Pipeline und in der Planung. Dazu gebe ich gerne beizeiten ein Update ;-) Es bleibt spannend! Kreislaufwirtschaft und eBay gehören zusammen wie rechte und linke Socke / wie Fashion und das Kleine Schwarze / wie Nadel und Faden / wie …. Wir bedanken uns bei Heiko Johannisson für das Gespräch. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Lydia Kleiber INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.ebay.de/ MITGLIEDER PREVIOUS NEXT Interview Im Gespräch mit Heiko Johannisson, Head of Fashion & Sports bei eBay Deutschland: "Über den übergreifenden Community-Gedanken"

  • Förderprogramm FASHION x CRAFT mit Residency in England

    20. Aug. 2025 Das Förderprogramm FASHION x CRAFT des Fashion Council Germany wird in diesem Jahr erneut gemeinsam mit der The King’s Foundation umgesetzt. Neuer Projektunterstützer ist eBay Deutschland . Gemeinsam haben sich die Projektpartner das Ziel gesetzt, junge Mode- und Textildesigner:innen zu fördern, indem diese maßgeschneiderte Workshops in den Bereichen Nachhaltigkeit, Handwerkskunst und Innovation absolvieren. Mit 30 Jahren Erfahrung im Bereich Pre-Loved-Fashion und Kreislaufwirtschaft möchte eBay Talente fördern und neue Impulse für eine nachhaltigere Modebranche setzen. Mithilfe des interdisziplinären Programms sollen die Teilnehmer:innen lernen, die Modebranche nachhaltiger und innovativer zu gestalten. Im Mai 2025 wurden die fünf Gewinner:innen bekannt gegeben. Während der Berlin Fashion Week im Juli präsentierten sie Designs im Der Berliner Salon sowie im neuen vom Fashion Council Germany initiierten Ausstellungsformat RAUM Berlin Im Rahmen des Projektes verbrachten die fünf Designtalente ihre Residency in Highgrove, England, der Bildungseinrichtung der The King’s Foundation . Im Fokus des Aufenthalts stand dabei besonders traditionelle Handwerkskunst, die ihnen in diversen Workshops wie Korbflechten, Holzbearbeitung, Webetechniken, Metallarbeiten, natürliche Färbetechniken, Zeichnen und Druck nähergebracht wurde. Sie erhielten so wertvolle Einblicke in die Verbindung von traditionellem Handwerk und modernen Praktiken. Ein zentrales Learning war dabei die Entwicklung einer reflektierten Arbeitsweise, unterstützt durch „Group Design“-Schulungen, um sie zu befähigen, ihre individuellen Designansätze zu kombinieren und sie zur Zusammenarbeit zu inspirieren. Die neu erworbenen Techniken setzten die Gewinner:innen anschließend in der Entwicklung und Umsetzung eigener Entwürfe und Skizzen um. Gemeinsam konzipierten sie ein kollektives Moodboard, das als zentrales Gestaltungselement für die spätere Entwicklung ihrer gemeinsamen Kollektion diente. Diese Kollektion bildet das finale Ergebnis der diesjährigen Edition. Die Designer:innen wurden vor Ort von Presse- und Branchenvertreter:innen besucht, darunter Kirsty Keoghan (GM European Fashion, eBay) und Carlo Bellmann (Strategic Partnership Lead, DE Fashion, eBay). Dabei präsentierten sie ihnen erste Ideen sowie Entwürfe und tauschten sich gemeinsam aus, um inspirierende Impulse zu setzen. Auf die Residency in Highgrove folgten weitere Workshops, die im August in Berlin in Zusammenarbeit mit dem Good Garment Collective als Teil ihrer Residency in Deutschland stattfanden. Diese konzentrierten sich besonders auf die Kollektionsentwicklung und vermittelten Wissen zu Produktionsmanagement und nachhaltiger Materialbeschaffung. Neben den Workshops erhalten die Teilnehmer:innen im November dort zudem einen Arbeitsplatz in ihrem Co-Working Space in Berlin, in welchem sie ihre Kollektion entwickeln können. Hierbei kommen Deadstock Stoffe und Upcycling Materialien zum Einsatz, die von den Partnern eBay Deutschland und Zerow bereitgestellt werden und so einen zirkulären Ansatz ermöglichen. Die im Laufe des Projektes entstehende Abschlusskollektion wird im Rahmen der Berlin Fashion Week im Februar 2026 präsentiert. Zu den Teilnehmer:innen der vierten Edition von FASHION x CRAFT gehören Aleksander Kudrischow (HAW HAMBURG), Jon Liesenfeld (AMD), Laura De Sousa (UNIVERSITY OF LISBON), Lennart Bohle (PFORZHEIM UNIVERSITY DESIGN) und Melanie Parzenczewski (HTW BERLIN). AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Fenja Niechoj INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.fashion-council-germany.org/initiativen/fashion-x-craft MITGLIEDER PREVIOUS NEXT News Förderprogramm FASHION x CRAFT mit Residency in England

  • Lado Bokuchava | FashionCouncil

    Lado Bokuchava Based in Tbilisi, Georgia PREVIOUS BRAND NEXT BRAND Lado Bokuchava, a Georgian fashion designer recognized for his original and innovative design approach, has gained acclaim for his experimental creations that seamlessly fuse traditional elements with contemporary aesthetics. His work is distinguished by a profound artistic expression and a bold willingness to challenge the conventional boundaries within the fashion industry. Established in 2017 by the young Georgian designer Lado Bokuchava, the LADO BOKUCHAVA brand embodies an underground style infused with a contemporary twist. Each collection seamlessly blends classic and urban influences with futuristic details, creating a harmonious convergence of different stylistic directions. The designer's meticulous attention to patterns is evident in the complexity of looks, featuring detachable details that enhance versatility and comfort for various body types and occasions. The use of classy and minimal materials is a hallmark of the brand. NEXT BRAND PREVIOUS BRAND NEXT BRAND NEXT BRAND Drawing inspiration from diverse movies or books, the designer infuses each collection with a distinct mood. Vibrant and diverse colors play a crucial role, striking a perfect equilibrium between elegance and tranquility. Lado Bokuchava excels in synthesizing delicateness with bold shapes, resulting in looks that are simultaneously luxurious and edgy, allowing individuals to express their uniqueness unabashedly. The brand's debut collection in SS 2018 achieved remarkable success, not only in Georgia but also internationally, with features in prominent publications like Vogue and Dazed. WEBSITE INSTAGRAM PREVIOUS BRAND NEXT BRAND

  • NEWS: RAUM.Berlin: Der Fashion Council Germany und das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie arbeiten erstmals für Wettbewerb zusammen

    NEWS: RAUM.Berlin: Der Fashion Council Germany und das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie arbeiten erstmals für Wettbewerb zusammen Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER Manuel Almeida Vergara E-MAIL presse@fashion-council-germany.org TELEFON +49 30 994 0489 – 53 WEBSITE/S DOWNLOAD PM Download Berlin, 10. Dezember 2025: Wo hört der Laufsteg auf, wo fängt die Ausstellung an? RAUM.Berlin beantwortet diese Frage auf denkbar kreative Weise: Als genreübergreifendes Format des Fashion Council Germany in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie bewegt sich die mehrtägige Veranstaltung im Rahmen der Berlin Fashion Week zwischen traditioneller Modenschau und interaktiver Installation. Bereits in der vergangenen Saison hatten ausgewählte Designer:innen die Möglichkeit, Grenzen der Modeinszenierung auszutesten, neue Formen der Präsentation auszuloten, sich und ihre Kollektionen einem Fachpublikum und der Öffentlichkeit auf eine ganz eigene Weise zu zeigen. Nach einer erfolgreichen ersten Edition geht RAUM.Berlin während der kommenden Berlin Fashion Week (30.01.-02.01.2026) in die zweite Runde – in einem größeren Rahmen und erstmals unterstützt durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. 12 Marken, 12 Kollektionen, 4 Tage – je Veranstaltungstag werden die Arbeiten dreier Brands in einer exklusiven Location gezeigt. Dabei liegt der Fokus klar auf den Visionen der Designer:innen, die ihre Entwürfe mittels Installation, Performance oder anderer interaktiver Elemente präsentieren. Dabei eröffnet RAUM.Berlin – zunächst für das internationale Fachpublikum der Fashion Week und im Anschluss für die Öffentlichkeit zugänglich – den Designer:innen die Möglichkeit, in einen direkten Dialog mit ihren Rezipient:innen zu treten. „ RAUM.Berlin entspricht dem übergeordneten Ziel des Fashion Council Germany, Mode als Kultur- und als Wirtschaftsgut abzubilden. Die teilnehmenden Brands können ihre Arbeiten in einem neuen, ganz eigenen Kontext präsentieren und gleichzeitig wichtige Kontakte zu Vertreter:innen internationaler Medien und Stores aufbauen und verfestigen. Damit schlägt das Format eine Brücke zwischen Kreativität und Wirtschaftlichkeit – und ich freue mich sehr, dass wir für die zweite Ausgabe unserer Initiative das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie als Förderpartner gewinnen konnten. Gemeinsam verfolgen wir das Ziel, den Modestandort Deutschland zu stärken und seine Akteur:innen sichtbar zu machen “, so Scott Lipinski, CEO des Fashion Council Germany. RAUM.Berlin ist als Wettbewerb konzipiert: Ab sofort und bis zum 17. Dezember können Designer:innen ihre Bewerbungen einreichen; aufgerufen sind alle Brands mit einer Betriebsstätte in Deutschland, die keine weitere Präsenz auf der Berlin Fashion Week planen und mindestens zehn Entwürfe im Rahmen von RAUM.Berlin präsentieren wollen. Der Wettbewerb richtet sich an Marken mit weniger als 30 Mitarbeiter:innen und einem Fokus auf nachhaltige Mode. Die Gewinner:innen werden durch eine renommierte Jury ausgewählt und Anfang Januar 2026 bekanntgegeben. Das Bewerbungsformular mit allen entsprechenden Informationen ist unter diesem Link abrufbar. PREVIOUS NEXT

  • Zoe Schnepel

    PREVIOUS NEXT Zoe Schnepel Assistant Education zsc[at]fashion-council-germany.org +49 30 994 04 89 61

  • „Eine kleine Geschichte über Identität“: Das ist der Gewinner der Streetstyle Photography Competition

    31. Juli 2026 Während der Berlin Fashion Week werden nicht nur die Laufstege, sondern auch die Straßen der Stadt zur Modebühne: Zahlreiche Fotograf:innen halten flüchtige Momente fest, dokumentieren das Treiben rund um die Schauen oder Shop-Events und mithin auch die Looks der Gäste. Und die Besten von ihnen schaffen es zudem, auch die besondere Atmosphäre der Woche einzufangen und ihr eine unverwechselbare visuelle Handschrift zu verleihen. Genau nach solchen Talenten haben wir auch in dieser Saison mit unserer Streetstyle Photography Competition gesucht: Aus zahlreichen eingereichten Bildern, die während der Berlin Fashion Week SS27 im Juli entstanden waren, hat eine Fachjury den Gewinner dieser Saison ermittelt. Die Expert:innen Alejandro Reyes (Chief Editor und Creative Director, SICKY Magazine), Eva Losada (Visual Artist, Creative Director und Fotografin), Luca Marie Lorenz (Content Creator), Marvin Lobodda (Image-Berater und Stylist), Marvin-Mario Bahome (Stylist und Content Creator) und Per Appelgren (Modefotograf) entschieden sich für: Luciano Doria! „Ich habe eigentlich nicht mit Mode angefangen – ich habe mit Menschen angefangen. Streetstyle wurde für mich zu einer Möglichkeit, Fremde kennenzulernen, meine Komfortzone zu verlassen und zu verstehen, wie sie sich durch ihre Kleidung ausdrücken. Jedes Outfit erzählt eine kleine Geschichte über Identität, Selbstbewusstsein oder Kreativität. Genau das ist es, was mich immer wieder mit meiner Kamera auf die Straße zurückbringt“ – Luciano Doria Luciano überzeugte, so die Jury, durch kreative Kompositionen, eine ausdrucksstarke Farbwelt und eine experimentelle Bildsprache, die sich bewusst von klassischen Streetstyle-Aufnahmen abhebt. Seine Fotografien zeigten nicht nur Mode, sondern transportierten die besondere Energie der Berlin Fashion Week und fingen die Menschen ein, die den Charakter der Stadt prägen, hieß es. Als Gewinner des Wettbewerbs werden fünf Motive Lucianos über die Kanäle des SICKY Magazine veröffentlicht und durch ein exklusives Interview über seine Arbeit ergänzt, welches HIER zu lesen ist. Darüber hinaus wird er die kommende Berlin Fashion Week als offizieller Fotograf begleiten. Wir gratulieren Luciano Doria herzlich zu diesem Erfolg und freuen uns darauf, seine fotografische Perspektive auch in der nächsten Saison zu erleben! AUTOR:IN Châu Hoang ANSPRECHPARTNER:IN Manuel Almeida Vergara INFOS ANFRAGEN press@fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER PREVIOUS NEXT News „Eine kleine Geschichte über Identität“: Das ist der Gewinner der Streetstyle Photography Competition

  • Im Gespräch mit Jens Hamborg Koefoed (Co-Founder Vocast): Ohne Bilder hat eine Marke keine Identität

    9. März 2022 Vocast ermöglicht es Lifestyle Brands digitalen Content sowie Marketing-Materialien ästhetisch ansprechend und individuell maßgeschneidert zu präsentieren – und diesen zielgerichtet an relevante Stakeholder:innen zu kommunizieren. Genutzt wird das dänische Software-Tool bereits erfolgreich von 400 Brands weltweit, unter anderem von Ganni, Versace, WoodWood, Samsøe Samsøe, Rituals, Allude, Hay, &tradition und Menu. Die dänische Content-Sharing-Plattform identifiziert Redakteur:innen, Stylist:innen und weitere reichweitenstarke Persönlichkeiten auf allen relevanten Märkten – und unterstützt Marken dabei, die eigenen Content- und Marketing-Assets individuell aufzubereiten und kontrolliert zu kommunizieren. Dies basiert auf drei Säulen, mit denen Vocast digitales Content-Marketing revolutioniert und perfektioniert hat: Ein Digitaler Showroom ermöglicht es Marken, ihre Kollektionen visuell zu präsentieren. Auf Basis der Bild- und Video-Datenbank können Freisteller, Lookbook-Bilder sowie Video-Material ebenso übersichtlich wie ästhetisch ansprechend präsentiert und geteilt werden. Ein Mailing-Programm bietet Marken außerdem die Möglichkeit, maßgeschneiderte Pressemitteilungen und Newsletter-Formate im Handumdrehen zu erstellen und zu versenden. Und Kuratierte Kontaktlisten beinhalten Auflistungen von national und international wichtigen Influencer:innen, Redakteur:innen sowie weiteren branchenrelevanten Interessenvertreter:innen. Damit ermöglicht Vocast nicht nur die direkte Kontaktaufnahme, sondern bietet dank der kategorisierten Listen außerdem individuelle Kontakt-Empfehlungen. Alle drei Funktionen sind analysefähig und ermöglichen es allen Nutzer:innen in Echtzeit wertvolle Daten einzusehen und auszuwerten. Derzeit betreut Vocast seine internationalen Kunden von dem Headquarter in Kopenhagen und weiteren Standorten in Mailand, Stockholm und Berlin. Vocast ist seit März 2022 offizieller Partner vom Fashion Council Germany. FCG: Ihr deckt von den Services rund um Digital Showroom, E-Mail Marketing, Influencer Network und Reach Intelligence das komplette Spektrum an digitalen PR & Marketing-Dienstleistungen ab. Worin siehst Du den Wettbewerbsvorteil von Vocast? Jens Hamborg Koefoed: Wir helfen Modemarken, die Kontrolle über ihre Markenkommunikation zu übernehmen, internationale Reichweite zu erlangen und alle Verhaltensdaten von Redakteur:innen, Stylist:innen und Einzelhändler:innen zu konsolidieren. Nur sehr wenige Marken können sich eine PR-Agentur in jedem Markt leisten. Einerseits müssen kleine/mittlere Marken Teile ihrer Kommunikation automatisieren, um eine internationale Reichweite zu erzielen. Andererseits müssen sie aber immer noch ein hochwertiges Erlebnis für alle schaffen, die mit ihnen in Kontakt kommen. Wir helfen ihnen, genau das zu tun. FCG: Einen digital starken Auftritt zu haben, ist für jedes (Mode-)Unternehmen heutzutage ein Must. Was würdest Du Brands empfehlen, die noch ganz am Anfang stehen und sich vielleicht kein digitales Tool oder PR-Agentur leisten können? JHK: Alles beginnt mit dem Content. Ohne Bilder hat eine Marke keine Identität. Dann ist Instagram ein guter erster Schritt, den jede:r machen kann. Wir sehen einige Marken, bei denen die gesamte Reichweite und neue Kunden von Instagram stammen. Der entscheidende Punkt ist jedoch, wenn Sie sich nicht nur auf Ihr eigenes Profil verlassen, sondern auch Inhalte erstellen die Sie mit der Presse und Ihren Kunden teilen. Somit hat man Zugang zu all den Profilen, und das wird die Reichweite exponentiell erhöhen. Man braucht immer noch die traditionelle Presse, aber die Instagram/Facebook-Konten der Großkunden sind ein riesiges Marketingpotenzial, das wir unseren Kunden zusätzlich zur traditionellen PR erschließen. FCG: Als Big Player in Skandinavien betreut ihr auch die Copenhagen und Stockholm Fashion Week, die beide zuletzt hybrid stattgefunden haben. Wie bewertest Du die Entwicklung der letzten zwei Jahre hin zu mehr digitalen Show-Formaten? Werden physische Shows in Zukunft vielleicht sogar an Bedeutung verlieren oder vielleicht genau das Gegenteil? JHK: Wir helfen unseren Partner:innen, ihre Veranstaltungen zu verstärken. Wenn nichts passiert, gibt es auch nichts zu verstärken. Physische Begegnungen zwischen Menschen werden nie aus der Mode kommen. Das ist eine gesetzte Sache. Wir haben schon lange vor der Covid-19 einen "digitalen Laufsteg" mit der Copenhagen Fashion Week veranstaltet, weil wir das Erlebnis für die teilnehmenden Redakteur:innen und Einkäufer:innen verbessern, aber auch allen, die nicht das Privileg hatten, nach Kopenhagen zu kommen, das digitale Erlebnis zugänglich machen wollten. Hybrid ist hier, um zu bleiben. Die Digitalisierung ist eine großartige Ergänzung und Verstärkung der physischen Veranstaltungen. Aber alles rein digital zu machen, erscheint mir sinnlos - aber vielleicht bin ich auch nur alt, haha. Aber wir sollten uns alle daran erinnern, dass das Ziel, so viele Prozesse wie möglich digital abzuwickeln, ein wichtiger Faktor für die Verringerung des CO₂-Fußabdrucks unserer Branche ist. FCG: Als digitaler Vorreiter beschäftigt Ihr Euch viel mit technologischen Trends. Wo wird Deiner Meinung nach die Modeindustrie in fünf Jahren stehen? JHK: Meiner Erfahrung nach ändern sich die Dinge im Mainstream immer langsamer, als wir vorhersagen. Große Unternehmen, die über viele Ressourcen verfügen, halten alten Geschäftsmodellen fest, um so lange wie möglich Geld zu verdienen. Wir haben etwa 20 Jahre Erfahrung mit Social Media und etwas länger mit dem WWW, aber in den meisten großen Ländern sind Zeitschriften immer noch lebendig und einigermaßen profitabel. Die virtuelle Realität wird seit etwa 50 Jahren gehypt, aber sie ist immer noch nicht Mainstream. Und es gibt oft einen Pendel-Effekt, wenn Menschen involviert sind. Ich gehe davon aus, dass die meisten Menschen nach ihrem Lockdown gerne wieder Menschen sehen und reisen möchten. Aber insgesamt bewegen wir uns hoffentlich auf eine nachhaltigere Zukunft zu, und digitale Prozesse werden analoge Prozesse dort übertreffen, wo es sinnvoll ist. FCG: Ihr expandiert gerade stark in ganz Europa. Warum ist für Euch der deutsche Markt insbesondere interessant und was macht diesen Markt besonders? JHK: Meine bisherigen Erfahrungen mit Deutschen sind, dass sie sehr strukturierte und rationale Menschen sind. In Dänemark haben die Deutschen den Ruf, analog zu sein und bei der digitalen Entwicklung hinterherzuhinken, aber bisher wurde dieses Image in den Schatten gestellt. Fast jede:r, dem wir unser Produkt zeigen, versteht sofort unsere Vision und wie sie es einsetzen sollten. Unser Produkt schafft einen Mehrwert, wenn man es richtig einsetzt. Wir sind mit offenen Armen empfangen worden, und als neuer Marktteilnehmer ist es eine Freude, ernst genommen zu werden und zu erfahren, dass Leute zu ihrem Wort stehen. Wir sind sehr hartnäckig und unsere Hauptphilosophie ist die langfristige Mehrwertschaffung für unsere Kund:innen, und ich habe das Gefühl, dass die Deutschen dies zu schätzen wissen. Anders als die meisten Softwareunternehmen arbeiten wir nicht mit einer Exit-Strategie. Wir sind hier, um ein Unternehmen mit einer Reihe von Werten und Beständigkeit aufzubauen, um auch in 100 Jahren noch innovativ zu sein. FCG: Viele Brands konzentrieren sich vermehrt auf D2C und Social Media (Instagram, TikTok und co.). Wie schätzt Du die Entwicklung in Richtung „Consumer first“ ein? JHK: Ich denke, die Zukunft gehört den originellen, nachhaltigen, kreativen Marken. In diesem Teil der Welt braucht niemand mehr Gebrauchsgegenstände. Mit anderen Worten: Wir ziehen uns nicht an, um warm zu bleiben. Originalität und Innovation kommen eher von kleineren Unternehmen, und die können nicht überall auf der Welt Läden haben. Mode ist oberflächlich, aber auch sehr tiefgründig. Seit die ersten Menschen begonnen haben, sich Federn in die Kleidung zu stecken, kommunizieren wir über die Art und Weise, wie wir uns kleiden, und ich glaube nicht, dass wir solche persönlichen Entscheidungen ausschließlich über den digitalen Handel treffen möchten. Es ist eine persönliche zwischenmenschliche Erfahrung, mit einem guten Verkäufer in einem Geschäft zu sprechen und sich beraten zu lassen und ein positives Gespräch zu führen. Menschen sind gern mit anderen Menschen zusammen Wir bedanken uns bei Jens Hamborg Koefoed für das Gespräch. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Lydia Kleiber INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S http://www.voocast.com/ MITGLIEDER PREVIOUS NEXT Interview Im Gespräch mit Jens Hamborg Koefoed (Co-Founder Vocast): Ohne Bilder hat eine Marke keine Identität

  • Zalando | FashionCouncil

    Zalando Close Close

  • eBay Circularity Support

    PREVIOUS NEXT eBay Circularity Support Initiatives ZIELGRUPPE Designer:innen, Brands BEWERBUNG KATEGORIEN Förderung ABOUT THE INITIATIVE eBay engagiert sich erneut für die Modewelt und unterstützt im Rahmen der Berlin Fashion Week fünf ausgewählte Brands mit jeweils 5.000 EUR. Im Rahmen der Shows oder Events der Designer:innen werden zwei exklusive Looks präsentiert, die aus upgecycelten Materialien kreiert wurden. ALL INFORMATION ANSPRECHPARTNER:IN TELEFON +49 30 994 0489 56 INFOS ANFRAGEN office[at]fashion-council-germany.org WEBSITES eBay setzt auch in diesem Jahr ein Zeichen für kreative und nachhaltige Mode. Im Rahmen der Berlin Fashion Week fördert der online Markplatz fünf ausgewählte Designer:innen und Labels mit jeweils 5.000 EUR, um ihre innovativen Ideen zu unterstützen und das Thema Circularity sichtbarer zu machen. Die folgenden fünf Modelabels wurden hierfür ausgewählt: BALLETSHOFER, Haderlump Atelier Berlin, Lou de Bètoly, Natascha von Hirschhausen und Sia Arnika. Im Rahmen der Shows oder Events der Designer:innen werden zwei exklusive Looks präsentiert, die aus upgecycelten Materialien und preloved Keidungsstücken kreiert wurden, die über die eBay Plattform erworben wurden. Direkt im Anschluss an die Berlin Fashion Week werden die Looks der teilnehmenden Modelabels über eBay verkauft. Der Shop bietet Konsument:innen die Möglichkeit, exklusive und nachhaltige Unikate mit einer besonderen Geschichte zu entdecken – und gleichzeitig die Förderung aufstrebender Talente zu unterstützen. Mit diesem Engagement setzt eBay ein starkes Signal für die Zukunft der Mode: kreativ, nachhaltig und zugänglich.

  • Generation Zukunft Reise nach Schottland für Schüler:innen

    Durch unser Bildungsprojekt "Generation Zukunft" bekommen jährlich Schüler:innen die Chance, bei einer mehrtägigen Reise nach Schottland dabei zu sein. Im Dumfries House – der Bildungstätte der The King's Foundation – nehmen sie an Workshops und an der FASHION ZUKUNFT Konferenz teil, um ihr Wissen über die Modeindustrie zu festigen und sich auszutauschen. Generation Zukunft Reise nach Schottland für Schüler:innen 02. - 08. November 2026 Durch unser Bildungsprojekt "Generation Zukunft" bekommen jährlich Schüler:innen die Chance, bei einer mehrtägigen Reise nach Schottland dabei zu sein. Im Dumfries House – der Bildungstätte der The King's Foundation – nehmen sie an Workshops und an der FASHION ZUKUNFT Konferenz teil, um ihr Wissen über die Modeindustrie zu festigen und sich auszutauschen. VERANSTALTER:IN Fashion Council Germany DATUM 02. - 08. November 2026 ORT Schottland ANSPRECHPARTNER:IN Leonie Otto E-Mail Adresse lot[at[fashion-council-germany.org Anmeldung (falls möglich) für Schüler:innen nach Auswahlverfahren Website https://www.fashion-council-germany.org/initiativen/generation-zukunft PREVIOUS NEXT

bottom of page