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  • Die 12 Teilnehmer:innen der Fashion Forward Network Delegationsreise

    12. Apr. 2024 Im Rahmen unseres Internationalisierungs-Projekts Fashion Forward Network (FFN) findet nächste Woche die zweite Delegationsreise nach New York City statt. FFN verfolgt das übergeordnete Ziel Berliner Fashion Brands und Tech Start-ups bei ihrem Markteintritt in die USA zu unterstützen und ihnen relevante, richtungsweisende Business Kontakte zu vermitteln. Begleitet wird die Delegationsreise in diesem Jahr auch von der Vorstandsvorsitzenden des FCG, Christiane Arp, sowie dem Berliner Staatssekretär für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Michael Biel. Die Delegation setzt sich aus den zwölf Fashion Brands und Tech Start-Ups AVENIR , DR. BAUM , HADERLUMP , IMPARI , Kasia Kucharska , Natascha von Hirschhausen , PLATTE Berlin , REFRAMD , RICHERT BEIL , SANE Standard , SF1OG und SOCIÉTÉ ANGELIQUE zusammen. Diese erhalten eine Woche lang ein eigens auf sie abgestimmtes Programm, welches ihnen die Besonderheiten des US-Marktes näherbringen soll und neben Sales- und Kommunikations-Workshops auch strategische Markteintrittsempfehlungen beinhaltet. Außerdem werden sie mit lokalen Stakeholder:innen, Pressevertreter:innen und Branchenexpert:innen zusammengebracht und können so internationale Kontakte knüpfen. Das fünftägige Programm bietet dabei einmalige Erfahrungen und wertvolle Einblicke in den US-Markt und umfasst u.a. diverse Networking-Events, wie ein FCG Fireside Dinner, Meetings mit Branchengrößen wie dem Council of Fashion Designers of America ( CFDA) oder Highsnobiety, Führungen durch den berühmten Garment District sowie ein Sales Pitch Training mit anschließender Präsentation vor möglichen Investoren. Fashion Forward Network ist ein Projekt des Fashion Council Germany und der Innovations-Plattform Sqetch. Die Initiative wird gefördert durch ein Landesprogramm, welches aus den EFRE-Mitteln und aus Mitteln des Landes Berlin finanziert wird. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Antara Gill INFOS ANFRAGEN antara.gill[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.fashion-council-germany.org/initiativen/fashion-forward-network- MITGLIEDER AVENIR Haderlump Atelier Berlin IMPARI Kasia Kucharska SF1OG Natascha Von Hirschhausen PLATTE e.V. RICHERT BEIL PREVIOUS NEXT News Die 12 Teilnehmer:innen der Fashion Forward Network Delegationsreise

  • #FCGVoices

    28. Apr. 2020 Diskutieren Sie mit uns über die Zukunft der Mode: Fashion Council Germany lanciert #FCGVOICES Talks Mit jeder Herausforderung gehen auch Chancen und Möglichkeiten einher – und das auch zu Zeiten der Corona-Pandemie. Im Falle der deutschen wie auch der globalen Modeindustrie, ist es die Hinterfragung des Modesystems und -zyklus; ob das gelernte und routinierte System, so wie wir es kennen und seit Jahren praktizieren, ein zukunftsfähiges ist. Brauchen wir so viel Konsum? Können wir mit unseren Ressourcen besser haushalten? Und wie können wir nach der Krise kooperativ eine nachhaltige Branche auf globaler Ebene etablieren? So lanciert der Fashion Council Germany zu Zeiten der Krise ein neues Online-Format: die #FCGVOICES Talks. Diese basieren in digitaler Form auf dem klassischen Konzept des Roundtables und werden, neben den aktuellen Herausforderungen, auch und insbesondere notwendige Systemänderungen der Modeindustrie in den Fokus rücken, sodass die Zukunft der Mode von Branchen-Experten und Meinungsführern diskutiert werden kann. Der erste #FCGVOICES Talk wird von Inga Griese (Chefredakteurin ICON) moderiert und begrüßt unter seinen Diskussionsteilnehmern Nadja Swarovski (Swarovski), Dirk Schönberger (MCM) und Mandie Bienek (Press Factory). „Wir müssen als Branche zusammenrücken und uns mit Erfahrungen, Wissen und Ideen gegenseitig unterstützen. Nur durch Innovationen und die Hinterfragung des gelernten Systems können wir gemeinsam die Zukunft gestalten. Wir sind dankbar, dass die #FCGVOICES als neue wettebwerbsfreie Plattform der Kommunikation angenommen wurden. Denn Redakteure, Brands, Designer, Messeveranstalter, PR-Agenturen, Hersteller uvm. sind Teil unserer Querschnittsbranche; der Modebranche. Wir möchten diesem Querschnitt eine Stimme geben. Schon bald werden wir aus unserem gemeinsamen Format einen Kodex für die Zukunft der deutschen wie auch der globalen Modeindustrie formulieren können“ , so Scott Lipinski, Geschäftsführer des Fashion Council Germany. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Lydia Kleiber INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER PREVIOUS NEXT News #FCGVoices

  • Jahresmitgliederversammlung

    Einmal jährlich findet die Jahresmitgliederversammlung statt. Hier kommen alle Mitglieder des FCG sowie der Vorstand zusammen, um das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und über mögliche Änderungen zu informieren / abzustimmen. Jahresmitgliederversammlung 20. November 2026 Einmal jährlich findet die Jahresmitgliederversammlung statt. Hier kommen alle Mitglieder des FCG sowie der Vorstand zusammen, um das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und über mögliche Änderungen zu informieren / abzustimmen. VERANSTALTER:IN Fashion Council Germany DATUM 20. November 2026 ORT Berlin / Digital ANSPRECHPARTNER:IN Raphael Schreiber E-Mail Adresse membership[at]fashion-council-germany.org Anmeldung (falls möglich) nur für Mitglieder des FCG Website PREVIOUS NEXT

  • Fashion Council Germany lädt zum Fireside Dinner in Heidelberg ein

    22. März 2024 Am Donnerstagabend lud der Fashion Council Germany unter dem Aspekt „New Normality with Circularity“ gemeinsam mit seiner Mannheimer Außenstelle LOCAL ONE zum ersten Fireside Dinner in Heidelberg ein. Parallel fand am gleichen Tag in Mannheim ein von der Stadt initiierter Round Table statt, in dem über regionale Kreislaufwirtschaft im Einzelhandel, der Abfallwirtschaft und der Designlandschaft diskutiert und Ansätze zur Umsetzung gesucht wurden. Die Diskussion rund um Circularity wurde während des Fireside Dinners von FCG Partner eBay Deutschland aufgegriffen, die als eine der führenden Recommerce-Plattformen Experten auf dem Gebiet sind und deutschlandweit einige lokale Initiativen dazu umsetzen. Tanja Vojkic, Category Lead Fashion bei eBay Deutschland , führte das Thema in ihrem Impulsvortrag weiter aus: „ Nachhaltigkeit und insbesondere Kreislaufwirtschaft sind brandaktuelle Themen in der Modeindustrie. Junge aufstrebende Brands demonstrieren wegweisende neue Kreislaufmodelle, das finde ich fantastisch. Seit jeher ist das Konzept der Kreislaufwirtschaft ein fester Bestandteil unserer Unternehmens-DNA. Ob Online oder durch lokale Initiativen, die Investitionen in verschiedene Kategorien wie gebrauchte oder aufbereitete Mode demonstriert den Glauben an die Kraft der Wirtschaft, positive soziale und ökologische Auswirkungen zu erzielen“. eBay Deutschland fungiert seit 2023 als offizieller Partner des FCG und setzt in Zusammenarbeit mit dem FCG diverse innovative Projekte und Formate um. Unterstützt wurde der Abend auch durch die Mannheimer Jeans-Brand GOLDGARN DENIM , die während des Dinners auf ihre Initiative GOLDGARN-Charity aufmerksam machten, bei der sie mit regionalen Künstler:innen, wie Jens Richter oder Antighost Siebdruck, kooperieren und weltweite Wasserprojekte initiieren. Das FCG Networking-Format „Firesidechat“ findet seit 2018 regelmäßig in verschiedenen Großstädten Deutschlands statt – zuletzt als Opening der Berlin Fashion Week. Seit 2023 werden die Events überwiegend im intimeren Rahmen als „Fireside Dinner“ veranstaltet. Dabei steht besonders der Austausch sowie die Vermittlung neuer branchenübergreifender Kontakte im Vordergrund. Die lokale Ausgabe in Heidelberg stärkte so auch das überregionale Netzwerk des Fashion Council Germany und baute die Verbindung zur Rhein-Neckar-Region und den dort ansässigen Unternehmen weiter aus. Der erfolgreiche Abend lässt positiv auf die nächsten Fireside Dinner im Rahmen der Techtextil + Texprocess Messe in Frankfurt am Main sowie außerhalb Deutschlands zur Delegationsreise des Fashion Forward Network Projekts in New York City im April blicken. (Foto-Credit: Simon Lasnier) Unterstützt durch: AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Fenja Niechoj INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.ebayinc.com/stories/press-room/de/ https://next-mannheim.de/goldgarn-chartiy-from-mannheim-to-the-world/ https://www.fashion-council-germany.org/about MITGLIEDER PREVIOUS NEXT News Fashion Council Germany lädt zum Fireside Dinner in Heidelberg ein

  • NAMILIA | FashionCouncil

    FCG/VOGUE FASHION FUND Initiatives NAMILIA The NAMILIA identity is always about reworking common understandings of femininity and masculinity, clashing strong and sensual elements to present a more modern understanding of gender expression. As a brand built upon an aesthetic of unapologetic, bold political statements, sex-positivity is woven into the DNA of Namilia. A pioneering voice of motocross and rave revival style, the label is known for its provocative gender-neutral clubwear as much it’s known for its celebrity fans, including Julia Fox, Cardi B, Christina Aguilera, Paris Hilton and Arca. NAMILIA was founded in 2015 by Nan Li and Emilia Pfohl shortly after finishing the Fashion Masters Course at Royal College Arts London. The duo’s first collection, “My Pussy, My Choice” was selected for VFiles Runway - October 2015. NAMILIA would continue to show at NYFW for 5 collections, with inspirations and concepts that ranged from subverting teenage heartthrobs to Rococo, to challenging anti-Asian racism and the rise of Donald Trump. In January 2023, Namilia debuted with a splash at Berlin Fashion Week with their “Cruising Utopia” collection, followed by the viral success of their S/S24 runway show, “In Loving Memory of My Sugar Daddy. ” Website Lookbook PDF ABOUT THE INITIATIVE Vogue Germany and Fashion Council Germany are launching the second edition of the German Fashion Fund. As part of the FCG/VOGUE FASHION FUND competition, young design talents with an innovative and creative approach are being sought. The winner will receive prize money of €50,000, provided by KIKO MILANO, along with additional benefits. These include editorial coverage in Vogue Germany, a fashion show during Berlin Fashion Week in July 2026—funded by the Berlin Senate Department for Economics, Energy and Public Enterprises—as well as various communication services by Condé Nast and Fashion Council Germany, an exclusive business mentoring program, and a complimentary five-year membership in Fashion Council Germany. ALL INFORMATION PANELIST OVERVIEW Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 SCHEDULE Gluten-Free Vegan Vegetarian Sugar-Free Plant-Based Nut-Free CHECK OUT THE LAST EDITION The upcoming schedule will be published soon Coming soon! Menu Close

  • IDEN | FashionCouncil

    IDEN Based in Berlin, Germany PREVIOUS BRAND NEXT BRAND Welcome to IDEN, a fashion brand created by Moritz Iden in 2021 and based in Berlin. We break the limitations of both reality and cyberspace by creating our own virtual dystopia that is both daunting and sacred. Transgressive visuals, high-quality materials and a sustainable business model fuel an emotional and long-lasting connection between consumer and brand. NEXT BRAND PREVIOUS BRAND NEXT BRAND NEXT BRAND IDEN’s Harawayian ways transcend gender and romanticize a spiritual idea of merging with the digital world. Digital journeys of queer intimacy, cyborg culture and religious symbolism shape the aesthetics of the brand. Join us on our journey as we explore the limits of fashion and technology from our base in Berlin. WEBSITE INSTAGRAM PREVIOUS BRAND NEXT BRAND

  • FCG öffnet erstmals sein Netzwerk für Nichtmitglieder und lanciert eigene Community App

    29. Jan. 2024 Der Fashion Council Germany, die Interessensvertretung der deutschen Mode, öffnet sein Netzwerk erstmals für Nichtmitglieder. So erhalten Start-ups und brancheninterne Akteur:innen seit Anfang Januar die Möglichkeit den FCG Club , das interne Online-Netzwerk des FCG, auch ohne offizielle Mitgliedschaft als Clubber zu nutzen. Als kostenfreie Plattform steht der FCG Club Interessent:innen nach einer kurzen Prüfung und Freigabe zur Nutzung zur Verfügung. Aufnahmeberechtigt sind Start-Up-Unternehmen, deren Gründung maximal fünf Jahre zurückliegt. Außerdem ist die Plattform frei zugänglich für alle selbstständigen Designer:innen, Journalist:innen und Stylist:innen aus der Mode- und Kreativbranche. Diese haben die Möglichkeit, ihre News, Events und Jobangebote zu veröffentlichen. Der FCG Club wird bereits seit über einem Jahr aktiv von offiziellen Mitgliedern genutzt. Nun soll er noch intensiver bespielt werden und steht zukünftig allen Clubbern und Mitgliedern auch als mobile App zum Download zur Verfügung. Die App bietet alle Funktionen des FCG Clubs nun auch auf dem mobilen Endgerät und soll so den Zugang zum FCG Online-Netzwerk noch einfacher gestalten. Über die App werden in 2024 vermehrt interne Veranstaltungen, News und Projekte des FCG vorgestellt und bekannt gegeben. Um den FCG Mitgliedern aber weiterhin mehr Vorteile zu sichern, erhalten die Clubber reduziertere Vorteile als offizielle FCG Mitglieder: Membership Benefits wie Einladungskontingente zu Netzwerkveranstaltungen Rabatte und digitale Medienabonnements etc. bleiben den FCG Mitgliedern vorbehalten. Scott Lipinski, Geschäftsführer des FCG: „ Wir freuen uns den FCG Club nun auch für Nichtmitglieder zu öffnen und so auch kleineren Brands und Berufseinsteiger:innen die Möglichkeit zu bieten, in unserem Netzwerk mitzuwirken und erste Kontakte zu knüpfen. Der Launch einer eigenen FCG Club App ist für uns ein wichtiger Schritt, um den Austausch untereinander noch mehr anzuregen und die Branche über FCG-Interna zu informieren .“ Alle Informationen zur FCG Mitgliedschaft, der Beitragsordnung und Satzung sind auf der FCG-Website HIER nachzulesen. Die App zum FCG Club ist unter folgenden Links ab sofort downloadbar: APPLE App Store Google Play Store AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Fenja Niechoj INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://fashion-council-germany.hivebrite.com/ MITGLIEDER PREVIOUS NEXT News FCG öffnet erstmals sein Netzwerk für Nichtmitglieder und lanciert eigene Community App

  • Verleihung des Verdienstordens des Landes Berlin an Christiane Arp

    2. Okt. 2024 Berlin, 01. Oktober 2024: Am Dienstagnachmittag verlieh der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner , den Berliner Landesorden an zwölf Bürger : innen. Unter den Geehrten befand sich auch Christiane Arp , Vorstandsvorsitzende des Fashion Council Germany , die für ihre herausragenden Verdienste um das Land Berlin und die Förderung der Modebranche ausgezeichnet wurde. In ihrer Rolle als Gründungsmitglied und Vorstandsvorsitzende des Fashion Council Germany e.V. hat Christiane Arp die Entwicklung der lokalen Modeindustrie maßgeblich beeinflusst. Durch ihre federführende Rolle bei der Neuausrichtung der Berlin Fashion Week hat sie entscheidend zum wachsenden internationalen Renommee der Modewoche beigetragen. Neben Christiane Arp wurden weitere engagierte Persönlichkeiten aus unterschiedlichen Bereichen für ihren besonderes Engagement und ihre Verdienste um das Land Berlin geehrt. Mit der Verleihung des Landesverdienstordens, einer der höchsten Auszeichnungen Berlins, wird das Engagement von Bürger:innen gewürdigt, die das soziale, kulturelle und wirtschaftliche Leben Berlins nachhaltig prägen. Der Verdienstorden wird vom Berliner Senat verliehen und ehrt Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise um das Gemeinwesen und die Entwicklung der Hauptstadt verdient gemacht haben. Als Kuratorin des „Der Berliner Salon“, den sie gemeinsam mit Marcus Kurz, Geschäftsführer von NOWADAYS initiiert hat, setzt sich Christiane Arp besonders für junge Designer:innen ein, deren Schwerpunkt vor allem auf Handwerk und Innovation liegt. Damit bietet sie jungen Talenten eine ausdrucksvolle Bühne und stärkt gleichzeitig den Modestandort Berlin. Die Stadt gilt als „Powerhouse of Talents“ und ist ein Vorreiter für Kreativität, Nachhaltigkeit und Toleranz. Christiane Arp äußerte sich dankbar: „Ich fühle mich zutiefst geehrt, den Berliner Landesorden entgegenzunehmen. Diese Auszeichnung ist nicht nur eine Anerkennung meiner Arbeit. Sie würdigt auch die Leistungen des Fashion Council Germany, sowie unserer Begleiter:innen und Partner:innen. Zudem bestärkt sie die talentierten und kreativen Modedesigner:innen, die ein zeitgemäßes Bewusstsein für ein neues Ökosystem Mode in Berlin und Deutschland aufbauen. Ich freue mich sehr, Teil einer kreativen Gemeinschaft zu sein, die Innovation und Vielfalt in der Mode fördert und Berlin als Modestandort nachhaltig prägt.“ Die Modebranche in Berlin hat sich in den letzten Jahren nicht nur zu einem kreativen Zentrum entwickelt, sondern auch zu einem bedeutenden und stetig wachsenden Wirtschaftsfaktor. Mit einem Umsatz im Milliardenbereich und tausenden von Arbeitsplätzen trägt die Modewirtschaft maßgeblich zur ökonomischen Stärke der Hauptstadt bei. Die Auszeichnung von Christiane Arp mit dem Berliner Landesorden würdigt nicht nur ihre Leistung, sondern bestätigt auch die wachsende Relevanz der Modebranche für die Stadt Berlin. Als zentrale Akteurin hat sie durch ihr Engagement die kreative und wirtschaftliche Entwicklung der Modebranche maßgeblich vorangetrieben. Mit ihrer Arbeit bleibt sie eine inspirierende und treibende Kraft für die Zukunft des Modestandorts Berlin. (Foto-Credit: André Wunstorf / Landesarchiv Berlin) AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Fenja INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER PREVIOUS NEXT News Verleihung des Verdienstordens des Landes Berlin an Christiane Arp

  • BFW Interview-Special - im Gespräch mit Violetta Fedorova, Website Editor-in-Chief VOGUE Ukraine: "Über die Berlin Fashion Week und den Geist der Freiheit"

    12. Juli 2023 Auf was freust Du Dich am meisten zur kommenden Berlin Fashion Week? Für mich ist es der zweite Besuch der Berlin Fashion Week und ich freue mich, die Entstehung eines neuen Anziehungspunktes auf der europäischen Modekarte mitzuerleben. Natürlich warte ich auf die Schauen der ukrainischen Marken, für die Berlin zu einer zweiten Heimat geworden ist, aber ich bin auch gespannt auf die Kollektionen von Namilia, Fassbender und S1FOG. Was macht Berlin als Modestadt für Dich einzigartig? Berlin ist wie ein Cocktail, in dem eine Vielzahl von Zutaten gemischt werden. Und das macht es interessant, hier leben sehr unterschiedliche Menschen, jeder Bezirk hat seine eigene Atmosphäre und Stimmung, und das alles macht die Fashion Week in Berlin sehr vielseitig und interessant. Sie ist auch vom Geist der Freiheit durchdrungen, wo es keine Norm und keinen klar definierten Stil gibt - jede:r zeigt sich so, wie er will. Und natürlich ist die Rave-Kultur wichtig für die Stadt, was sich sowohl auf das Auftreten der Gäste der Schauen als auch auf die besondere Atmosphäre der Schauen selbst auswirkt. Mir hat auch gefallen, dass die Marken nach interessanten Orten suchen, um ihre Kollektionen zu präsentieren. Ja, manchmal war es schwierig, von einem Ort zum anderen zu wechseln, aber das half, die Stadt besser kennen zu lernen und in die Atmosphäre einer bestimmten Marke einzutauchen. Welche Designer:innen oder Modeschauen sind Dir bei Deinem letzten Besuch der Berlin Fashion Week besonders aufgefallen? Was hat sie unvergesslich gemacht? Die Namilia-Kollektion hat mir sehr gut gefallen - tolle Atmosphäre, vielversprechende Kollektion und unglaublich diverses Casting. Das war ein starkes Statement. Ich erinnere mich auch gerne an die stimmungsvolle Show LML, die in der Marienkirche stattfand. Der Stil der Marke Fassbender liegt mir persönlich sehr am Herzen - ich möchte solche Kleidung in meinem Kleiderschrank sehen und sie jeden Tag tragen. Das Interview mit Violetta Fedorova, Website Editor-in-Chief VOGUE Ukraine, findest Du auch auf der Website der Berlin Fashion Week unter folgendem Link . Wir bedanken uns bei Violetta Fedorova für das Gespräch. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Sander Cornilly INFOS ANFRAGEN bfw[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://vogue.ua/ https://fashionweek.berlin/ MITGLIEDER PREVIOUS NEXT Interview BFW Interview-Special - im Gespräch mit Violetta Fedorova, Website Editor-in-Chief VOGUE Ukraine: "Über die Berlin Fashion Week und den Geist der Freiheit"

  • Manuela Kampp-Wirtz: Der Online-Mode-Dschungel

    23. Dez. 2019 "Ich finde die deutsche Mode großartig" Mit den Titeln Elle, Instyle und Harper’s Bazaar sowie Bunte und Freundin erreicht BurdaStyle monatlich mehr als sieben Millionen Leser, dazu kommt eine Online-Reichweite von über 20 Millionen Visits — und das ist zu großen Teilen ihr zu verdanken: Seit 2012 steht Manuela Kampp-Wirtz als CEO an der Spitze von Deutschlands größtem Medienunternehmen im Bereich Lifestyle, Fashion, Beauty und Entertainment. Trotz ihres anspruchsvollen Jobs findet die Geschäftsführerin Zeit für ehrenamtliches Engagement. Seit Dezember 2018 ist sie nämlich auch Präsidiumsmitglied des Fashion Council Germany. Ein Gespräch über Nachhaltigkeit, Förderprogramme und die Weiterentwicklung von E-Commerce. FCG: Sie sind seit Dezember 2018 Präsidiumsmitglied im Fashion Council Germany. Was hat Sie zu der Teilnahme bewogen? Manuela Kampp-Wirtz: Die Modeindustrie ist eine der wichtigsten Branchen in Deutschland, die es zu fördern gilt. Ich finde es wichtig, den Designnachwuchs aus Deutschland gezielt zu unterstützen und die internationale Sichtbarkeit deutscher Mode und ihrer Designer zu verbessern. Der Fashion Council Germany setzt sich hierfür ein und deshalb habe ich nicht lange gezögert, als ich gefragt wurde, ob ich Mitglied des Präsidiums werden möchte. FCG: Warum engagiert sich BurdaStyle — als Medienunternehmen — für junge Talente und für Nachhaltigkeit? Manuela Kampp-Wirtz: Beides sind wichtige und aktuelle Themen. Junge Talente fördern wir bereits seit mehreren Jahren mit dem Bunte New Faces Award Style. Und wir sind sehr gerne Partner des German Sustain Concept, welches nachhaltiges Engagement bei Designern fördert. FCG: Grüne Mode gibt es nicht erst seit gestern. Warum ist Nachhaltigkeit gerade momentan eigentlich so ein großes Thema in der Branche? Manuela Kampp-Wirtz: Die Klima-Problematik, CO2-Emissionen und der vernünftige Umgang mit Ressourcen gehen uns alle an. Zahlreiche Modelabels produzieren heute ökologisch nachhaltige Kleidungsstücke. Dieses Engagement unterstützt das German Sustain Concept. FCG: Wie sieht BurdaStyles Engagement in Sachen German Sustain Programms konkret aus? Manuela Kampp-Wirtz: Als Partner des German Sustain Programms unterstützt die BurdaStyle vier junge Designerlabels— Phylyda, Lara Krude, Working Title und Oft — bei der Produktion und im Vertrieb. Zudem steht die BurdaStyle den Designern und dem Fashion Council Germany mit ihrem Know-How im kaufmännischen und kreativen Bereich beratend zur Seite. FCG: Gemeinsam mit den German Sustain Gewinnerinnen Lydia Maurer (Phylyda) und Lara Krude sind exklusive Capsule Collections entstanden, die auf instyle.de und elle.de erhältlich sind. Was hat es damit auf sich? Manuela Kampp-Wirtz: Wir unterstützen die jungen Modelabels, indem wir ihre Kollektionen über die Shopping- Plattformen von elle.de und instyle.de verkaufen und diese redaktionell ankündigen. Die redaktionelle Unterstützung sowie der Verkauf über unsere Plattformen erhöhen die Bekanntheit der Designer und machen auf die Kollektionen aufmerksam. FCG: BurdaStyle ist ein Medienunternehmen. Warum ist es für Kunden eigentlich attraktiv, über Ihre Online-Plattformen zu shoppen? Manuela Kampp-Wirtz: Die Moderedaktionen unserer Marken kuratieren aus einer Fülle von Artikeln die angesagtesten Trendteile und bieten damit eine perfekte Orientierung im Online-Mode-Dschungel. FCG: Wie wichtig sind solche Verkaufsangebote mittlerweile für BurdaStyle? Wird der Bereich Shop-It zukünftig noch ausgebaut? Manuela Kampp-Wirtz: Beim Online-Shop von Instyle , Instyle Shop-It, sind beispielsweise bereits mehr als 100 Partnershops integriert, Tendenz steigend. Das Konzept haben wir auch auf Elle und Freundin ausgeweitet, so kann man auch auf Elle Shop-It und Freundin Shop-It ausgewählte Trendteile shoppen. E-Commerce ist ein wichtiger Teilbereich unseres Markenangebots und wird künftig auf jeden Fall weiter ausgebaut. FCG: Wäre das auch eine Antwort auf den schrumpfenden Print-Markt? Manuela Kampp-Wirtz: Wir setzen auf die Stärke unserer Marken und bauen ganze Erlebniswelten um sie herum auf. Dazu gehört auch E-Commerce. Die Basis ist und bleibt jedoch Print. Jüngst haben Harper’s Bazaar und Instyle Abonnenten hinzugewonnen. Wir haben im Oktober Instyle Mini&Me gelauncht und wir erhöhen aufgrund des großen Leser-Interesses die Frequenz der Line Extensions von Elle , Elle Traveller und Elle Accessoires . Man kann also nicht sagen, dass der Print-Markt generell schrumpft. FCG: Der Online-Handel boomt. Hat der stationäre Handel Ihrer Meinung nach langfristig noch eine Zukunft? Manuela Kampp-Wirtz: Sicher boomt der Online-Handel, aber wenn ich an einem Samstag in der Stadt bin und die Schlangen an den Kassen sehe, bin ich davon überzeugt, dass der stationäre Handel auf jeden Fall Zukunft hat. Aber hier gilt das gleiche wie bei unseren Marken: Shops müssen sich an den Bedürfnissen der Konsumenten orientieren und mit Leidenschaft geführt sein. FCG: Auf elle.de verkaufen Sie neben jungen deutschen Labels auch internationale etablierte Luxusmarken. Manuela Kampp-Wirtz: Elle.de ist eine internationale Marke und zeigt damit das ganze Spektrum der Mode, von deutschen noch unbekannten Designern bis hin zu den Big Playern der Branche. Die Konsumentin schätzt die kuratierte Auswahl an Trends aus der gesamten Modewelt. FCG: Die deutsche Kundin gilt unbekannten Marken gegenüber als verschlossen. Lässt sich mit Hilfe von BurdaStyle eine Lanze für deutsche Mode brechen? Manuela Kampp-Wirtz: Die Leserinnen vertrauen dem Gespür und den Empfehlungen der Mode-Experten unserer Marken. Modestrecken in Elle, Instyle und Harper’s Bazaar verhelfen damit jungen Modelabels zu mehr Bekanntheit und vor allem auch zu Begehrlichkeit. Da kann es schon mal vorkommen, dass ein Kleidungsstück nach Veröffentlichung in einem unserer Magazine oder online direkt ausverkauft ist. FCG: Wie empfinden Sie momentan die deutsche Modelandschaft? Gerade auch in Hinblick auf die in letzter Zeit häufiger totgesagte Berliner Modewoche. Manuela Kampp-Wirtz: Die Berlin Fashion Week ist eine wichtige Plattform für die deutsche Modeindustrie. In Berlin geht es nicht darum, mit Mailand oder Paris zu konkurrieren, sondern neben großen Namen auch lokalen Talenten die Möglichkeit zu bieten, ihre Kreationen zu zeigen und den Austausch in der Branche zu fördern. Auch die BurdaStyle ist mit der InStyle Lounge und dem We are Fashion Lunch regelmäßig in Berlin vertreten und vernetzt etablierte Marken mit jungen Designern, Influencern und Redakteuren. FCG: Mal abgesehen von Förderprogrammen: Was müsste sich Ihrer Meinung nach noch tun, um (junge) deutsche Labels langfristig am Markt zu etablieren? Manuela Kampp-Wirtz: Zum einen muss noch mehr auf die Bedeutung der deutschen Mode für die Wirtschaft hierzulande hingewiesen werden, so dass sich geeignete Investoren für junge Labels finden. Zum anderen müssen wir auf das deutsche Design und auf Talente aufmerksam machen, damit sie Bekanntheit erlangen und wachsen können. Dies sind ja auch zwei der Kernpunkte des Fashion Councils, deshalb finde ich die Arbeit des FCG so essenziell für die deutsche Mode. FCG: Wie halten Sie es eigentlich persönlich mit der deutschen Mode? Manuela Kampp-Wirtz: Ich finde die deutsche Mode großartig. Es gibt sehr viele Designer, deren Kollektionen mich begeistern. Zuletzt habe ich beim Bambi ein Kleid von Irene Luft getragen. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Lydia Kleiber INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER Burda Verlag PREVIOUS NEXT Interview Manuela Kampp-Wirtz: Der Online-Mode-Dschungel

  • Berlin Fashion Week Konzeptwettbewerb 02/2024: Die Gewinner:innen stehen fest.

    27. Okt. 2023 Die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe und der Fashion Council Germany zeichnen erneut im Rahmen eines Konzeptwettbewerbs zur kommenden Berlin Fashion Week vom 05. – 08. Februar 2024 Konzepte für Fashion Shows und B2C Events mit Preisgeldern aus. Insgesamt wurden 24 Gewinner:innen in den Kategorien „Berlin Contemporary“ und „STUDIO2RETAIL“ mit bis zu 25.000 EURO Preisgeld prämiert. Damit knüpfen die BFW Organisator:innen an zwei erfolgreiche Konzeptwettbewerbe an und etablieren die Berliner Modewoche nachhaltig mit Fokus auf Talentförderung im internationalen Kontext. Im Rahmen des BFW Konzeptwettbewerbs konnten bereits zum dritten Mal in dieser Form Konzepte für Modepräsentationen und B2C Events zur kommenden Berlin Fashion Week im Februar 2024 eingereicht werden. Aus insgesamt 89 Bewerbungen wurden nun die besten 24 Konzepte von zwei Fachjurys aus renommierten, internationalen Branchenexpert:innen ausgewählt. Dabei wurden in der Kategorie „ Berlin Contemporary “ (Modepräsentationen) 18 Gewinner:innen, darunter 4 ukrainische Designer:innen, mit jeweils 25.000 EURO prämiert. In der Kategorie „ STUDIO2RETAIL “ (B2C Events) wurden 6 Konzepte mit je 5.000 EURO ausgezeichnet. Ziel des Wettbewerbs, der im Auftrag der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe vom Fashion Council Germany umgesetzt wird, ist es, die internationale Relevanz Berlins als Modestandort zu stärken und den Designtalenten und ihren Kollektionen eine Bühne zu bieten. In der Kategorie „ Berlin Contemporary “ überzeugten die prämierten Modelabels mit besonders innovativen und kreativen Kollektionen, ein darauf abgestimmtes Präsentationskonzept, das zum Fashion Standort Berlin passt, sowie einem starken Markenauftritt. Damit prägen sie im internationalen Vergleich das Narrativ einer Berlin Fashion Week, die die Vielschichtigkeit an Kreativität zeigt, den Zeitgeist der Gesellschaft widerspiegelt und Talenten aus verschiedenen Communities eine Plattform bietet. Bei „ STUDIO2RETAIL “ zielen die Gewinnerkonzepte besonders darauf ab, interessierten Endkonsument:innen durch Veranstaltungen in ganz Berlin auch außerhalb der Modenschauen einen Zugang zur Modewoche zu bieten, deutsche Modemarken zu entdecken und neue Möglichkeiten von verantwortungsvollem Modekonsum aufzuzeigen. Michael Biel, Staatssekretär für Wirtschaft, Energie und Betriebe: „ Erneut können wir durch den Wettbewerb Gewinnerinnen und Gewinner präsentieren, die zeigen, dass die Berlin Fashion Week eine wahre Talentschmiede ist. Berlin ist mit seinen rund 5.000 Unternehmen und 25.000 Beschäftigten der wichtigste Standort für Mode und die Kreativwirtschaft in Deutschland. Wir haben hier die kreativen Köpfe, die so einzigartige und vielfältige Ideen vorstellen, wie es nur Berlin kann. Auch die Ukraine wird wieder ihren Raum haben, wenn wir im Februar vier ukrainischen Talenten eine Bühne bieten. Mir ist es wichtig, dass wir angesichts der dortigen Situation weiterhin unsere Solidarität ausdrücken. Ich blicke gespannt auf die Umsetzung der Konzepte, die von innovativen und nachhaltigen Ideen geprägt sind und auf eine inspirierende Modewoche hoffen lassen.“ Aus insgesamt 63 Bewerbungen wurden in der Kategorie „ Berlin Contemporary “ 18 Gewinner:innen gekürt. Nach einer formellen Prüfung auf Vollständigkeit der Unterlagen, Realisierungschancen des Konzeptes sowie der ökologischen und sozialen Nachhaltigkeitsstrategie im Unternehmenskonzept und der Eventidee, wurden die Konzepte an die Jury weitergereicht. Die 7 international erfahrenen Expert:innen aus Presse, Sozialen Medien, Nachhaltigkeit und Wirtschaftsförderung bewerteten die Labels und ihre Konzepte anhand der Designleistung, der Marktfähigkeit, der Medienwirksamkeit und des Innovationsfaktors. Auch in dieser Saison wurde an die solidarische Unterstützung der Ukraine, ihrer Designer:innen und der Ukrainian Fashion Week angeknüpft und bereits zum dritten Mal 4 ukrainische Labels ausgezeichnet: BOBKOVA, DZHUS, GLÜCK CLOTHES und PLNGNS . Die 14 deutschen Gewinner:innen sind: AVENIR, Dennis Chuene, Kitschy Couture, Lou de Bètoly, LUEDER, MALAIKARAISS, MARKE, NAMILIA, OLIVIA BALLARD, RIANNA + NINA, Richert Beil, SF1OG, Sia Arnika und WILLIAM FAN. Als Entscheidungsgrundlage dienten u. a. Referenzen vorheriger Kollektionen und die Medienwirksamkeit der Labels. Damit konnte wieder ein breites Spektrum an Stilrichtungen, das Berlin in all seinen Facetten darstellt, ausgewählt werden. Unter den „ Berlin Contemporary “ Gewinner:innen finden sich erneut etablierte Brands wie NAMILIA, Richert Beil und WILLIAM FAN, aber auch kleinere Labels wie AVENIR, Dennis Chuene, MARKE und OLIVIA BALLARD. Neu sind in dieser Saison GLÜCK CLOTHES, Kitschy Couture und LUEDER, die mit ihrer Show ihr Debut auf der Berlin Fashion Week geben werden. Diese haben besonders mit einem professionellen visuellen Auftritt, ihrem starken Wiedererkennungswert und einer qualitativ hochwertigen Verarbeitung der Kleidung überzeugt. Christiane Arp, Vorstandsvorsitzende des Fashion Council Germany: „ Ich habe mich sehr über die vielen tollen und innovativen Konzepte für den Berliner Contemporary Wettbewerb gefreut. Es war nicht leicht, eine Entscheidung zu treffen, aber die diesjährige Auswahl der Designer:innen stimmt mich zuversichtlich, dass Berlin und Deutschland als Modestandort zunehmend internationale Aufmerksamkeit generiert und somit an Relevanz gewinnt. “ Bei „ STUDIO2RETAIL “ wurden diese Saison 6 innovative Eventkonzepte im Rahmen des Konzeptwettbewerbs mit jeweils 5.000 EURO prämiert. Neben 5 Preisgeldern von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe wurde zusätzlich ein sechstes Preisgeld von der Berliner Sparkasse zur Verfügung gestellt, die damit die Medien- und Kreativbranche zusätzlich zu ihren etablierten Angeboten unterstützt. Als sechste Gewinnerin konnte somit Natascha von Hirschhausen x LoopLook ausgewählt werden . Dieser und die 5 weiteren Gewinner:innen HUMAN TOUCH, KATHARINA DUBBICK, PLATTE, rebirth studios und SBLMTN studio überzeugten, aus insgesamt 26 Einreichungen, mit ihren inhaltlich diversen Konzepten, die einen guten Mix aus visuell ansprechenden Brands und innovativen Veranstaltungsideen abbilden. Was sie verbindet, war der Hands-On Approach und die Leidenschaft für ihre Ideen. Modeinteressierte Endverbraucher:innen erhalten so Einblicke hinter die Kulissen der Modeschaffenden, lernen neue spannende deutsche Marken kennen und können auch als nicht Fachbesucher:innen in die faszinierende Berliner Modewelt eintauchen. Im Austausch mit den Designer:innen und Veranstalter:innen erhalten sie die Möglichkeit, aktiv mitzuwirken und so ein Teil der Berlin Fashion Week zu sein. „ Die Berlin Fashion Week hat sich in den vergangenen Saisons einzigartig neu ausgerichtet, nun geht es 2024 weiter mit großartigen Präsentationsformaten. Die Formate „Berlin Contemporary“ und „STUDIO2RETAIL“ bieten uns die einzigartige Möglichkeit aufstrebende Talente zu fördern und sie finanziell bei der Umsetzung ihrer Ideen im Rahmen der Berlin Fashion Week zu unterstützen. Designer:innen und Kreative erhalten so die Gelegenheit, ihre Kreationen einem nationalen und internationalen Fachpublikum zu präsentieren und die Stadt damit zu bereichern.“, so Scott Lipinski, CEO des Fashion Council Germany. Juror:innen: Berlin Contemporary: Christiane Arp (Fashion Council Germany / Vorstandsvorsitzende), Dilys Williams (Centre for Sustainable Fashion / Director), Hanan Besovic (@ideservecouture / Fashion Experte) Johanna Dramé (Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe), Patrick Pendiuk (Vogue Germany / Senior Fashion Features Editor), Simone Heift (The KaDeWe Group / Group Buying Director), Thibaud Guyonnet (VOO STORE / Buying Director). STUDIO2RETAIL: Dries Vriesacker (Enfnts Terribles / Creative Director), Herbert Hofmann (Highsnobiety / Creative- & Buying Director), Johanna Dramé (Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe), Manuel Almeida Vergara (Berliner Zeitung / Ressortleiter Mode & Stil), Marvin Mario (Content Creator & Stylist), Scott Lipinski (Fashion Council Germany / CEO). Alle Shows und Events während der Berlin Fashion Week können ab sofort hier (Shows) und hier (weitere Events) für den offiziellen BFW Kalender registriert werden. Fashion Events für Endkonsument:innen während der Berlin Fashion Week können ab sofort im STUDIO2RETAIL Kalender hier registriert werden. Der offizielle Kalender wird im Dezember veröffentlicht. 2024 findet die Berlin Fashion Week vom 05. – 08. Februar sowie vom 01. – 04. Juli statt. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Fenja Niechoj INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://fashionweek.berlin/berlin-fashion-week.html MITGLIEDER PREVIOUS NEXT News Berlin Fashion Week Konzeptwettbewerb 02/2024: Die Gewinner:innen stehen fest.

  • Im Gespräch mit Marte Hentschel, CEO Sqetch & Co-CEO VORN – The Berlin Fashion Hub: "Über digitale und nachhaltige Transformation"

    12. Juni 2023 Marte Hentschel ist CEO von Sqetch, einer B2B-Sourcing-Plattformen für die Mode- und Textilindustrie mit Sitz in Amsterdam und Berlin, sowie Co-CEO von VORN - The Berlin Fashion Hub, einer phygitalen Plattform für nachhaltige Entwicklungen in der Modeindustrie. Außerdem ist die Nachhaltigkeitsexpertin eine langjährige Projektpartnerin des FCG und Professorin an der BSP Business & Law School in Berlin. In unserem Interview sprechen wir mit ihr über Digitalisierung, Circular Economy und Künstliche Intelligenz. 1. Du bist Co-CEO bei VORN – The Berlin Fashion Hub, der gemeinsam mit Magdalena Schaffrin und Max Gilgenmann von der Strategieberatung studioMM04 ins Leben gerufen und von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe in Auftrag geben wurde. Was ist Eure gemeinsame Vision mit „VORN“? VORN - The Berlin Fashion Hub ist ein physischer und digitaler Ort im Herzen Berlins, an dem Innovationen für eine nachhaltige Entwicklung der Modeindustrie gemeinschaftlich konzipiert, umgesetzt und zugänglich gemacht werden. Wir bieten einen inspirierenden Ort des Austauschs und des Wissenstransfers und fungieren als Vermittler zwischen High-Tech-Entwicklung und der Mode- und Kreativbranche. Unser Fokus liegt insbesondere auf Marken und Kreativen, NGOs und Forschungsinstituten sowie Start-ups und Scale-ups entlang der Mode- und Textilwertschöpfungskette, einschließlich Technologie- und Digitalunternehmen. Unser Ziel ist es, Innovationen für eine nachhaltige Entwicklung zu fördern, zu beschleunigen und zu kommunizieren. Wir realisieren dies durch unsere vier aufeinander aufbauenden Programme: Community Services und Coworking, Innovation Lab und Scaling Programme. Als eingetragene Genossenschaft arbeiten wir gewinnorientiert, jedoch mit dem Gemeinwohl im Fokus. Wir kooperieren mit deutschen, europäischen und internationalen Partnern und Organisationen, um die Zukunft der Mode voranzutreiben. 2. Neben Deinen Tätigkeiten als CEO und Co-CEO bist Du viel als Beraterin, Coach und Speakerin unterwegs. Was ist nach Deiner Meinung nach wie vor die größte Herausforderung bei der Transformation der Branche zu einer „Circular Economy“? Aus meiner Sicht liegt das Kernproblem in der Entwertung und der kurzen Lebensdauer von Produkten aufgrund einer immensen Überproduktion. In den letzten 20 Jahren hat sich der Konsum verdoppelt, während der Preis und die Nutzungsdauer halbiert wurden. Jeder europäische Bürger erzeugt durchschnittlich 15 kg Textilmüll pro Jahr, wobei weniger als 1% recycelt wird. Um dieses Problem anzugehen, sind strukturelle Lösungen erforderlich, die von Politik, Industrie und Zivilgesellschaft gemeinsam entwickelt werden müssen. Dazu gehören langlebigere Produkte und eine umfangreiche Recyclinginfrastruktur. Wir beteiligen uns aktiv an diesem Transformationsprozess durch Forschungs- und Entwicklungsprojekte sowie durch unsere Teilnahme an Multistakeholder-Initiativen und Foren. 3. Als CEO von Sqetch, einem Softwareanbieter und Innovationsagentur, sind digitale Themen für Dich an der Tagesordnung. Gerade wird viel über Künstliche Intelligenz diskutiert. Wie beurteilst Du das Thema für die (digitale) Modebranche? Künstliche Intelligenz wird als Schlüsseltechnologie die gesamte Wertschöpfungskette nachhaltig verändern. Bei Sqetch engagieren wir uns dafür, Modemarken und Herstellern Informationen über potenzielle Umwelteinträge entlang ihrer Lieferkette bereitzustellen. Dadurch möchten wir ihnen dabei helfen, im Voraus fundierte und nachhaltige Einkaufsentscheidungen zu treffen. 4. Im Moment lehrst Du u.a. als Professorin an der BSP Business & Law School in Berlin, davor warst Du einige Jahre an der AMD in Berlin. Gibt es Themen, die in deiner Lehrtätigkeit verstärkt in den Fokus gerückt sind (Stichwort Nachhaltigkeit, Innovation, Digitalisierung)? Die Förderung der digitalen und nachhaltigen Transformation ist ein zentraler Bestandteil meiner Lehrtätigkeit. Es ist von großer Bedeutung, dass die zukünftigen Gestalter und Führungskräfte über die richtigen Instrumente und Methoden verfügen, um als Change Agents in Unternehmen wirksam zu sein. Aus diesem Grund kooperieren wir mit einer Vielzahl von Industriepartnern, NGOs und Forschungsorganisationen. Dabei werfen wir auch einen Blick auf andere Branchen, die in Bezug auf digitale und nachhaltige Transformation bereits weiter fortgeschritten sind als die Modewirtschaft. 5. Nachhaltigkeit und CO2-Neutralität gehören inzwischen bei fast allen Unternehmen und Start-ups zur Selbstverständlichkeit. Was braucht man deiner Meinung heutzutage, um den/die Konsument:in von seiner Dienstleistung oder Produkt zu darüber hinaus überzeugen? Trotz des Vorhandenseins von mehr als 200 Nachhaltigkeitssiegeln sind Verbraucher häufig überfordert und haben Schwierigkeiten einzuschätzen, welche Nachhaltigkeitsaussagen vertrauenswürdig sind. Zusätzlich tragen Greenwashing-Skandale dazu bei, dass zwar 70% aller Konsumenten Interesse an Nachhaltigkeit haben, aber weniger als 10% der verkauften Produkte tatsächlich nicht-konventionell sind ("Attitude-Behavior-Gap"). Um diese Problematik anzugehen, werden im Rahmen der EU-Textilstrategie derzeit legislative Initiativen entwickelt, die auf transparentere und verlässlichere Verbraucherkommunikation abzielen. Ein Beispiel dafür ist der Digital Product Passport, der Nachhaltigkeitsmerkmale und Lieferketteninformationen auf einen Blick erkennbar machen soll. Wir bedanken uns bei Marte Hentschel für das Gespräch. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Lydia Kleiber INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER Sqetch VORN – The Berlin Fashion Hub PREVIOUS NEXT Interview Im Gespräch mit Marte Hentschel, CEO Sqetch & Co-CEO VORN – The Berlin Fashion Hub: "Über digitale und nachhaltige Transformation"

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