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  • Im Gespräch mit den Vorstands-und Präsidiumsmitgliedern des FCG zum Weltfrauentag

    7. März 2022 Kaum ein anderer Feiertag steht so stark in der öffentlichen Kritik wie der Weltfrauentag am 08. März. Seit dem 100. Geburtstag des Frauenwahlrechts im Jahr 2019 ist Berlin das einzige Bundesland, in dem der internationale Weltfrauentag ein gesetzlicher Feiertag ist. Seit vielen Jahren wird in der deutschen Politik und Wirtschaft über den Sinn und Unsinn der Frauenquote diskutiert. In diesem Jahr möchten wir besonders an alle Frauen, die auf der Flucht vor dem Krieg und der Zerstörung in der Ukraine sind, einen Appell der Hoffnung, des Respekts und des Zusammenhalts aussprechen. Wir verstehen uns als eine Gemeinschaft, die über die Landes- und Geschlechter-Grenzen hinaus für Gleichheit, Gerechtigkeit und Frieden steht. Wir haben uns im Vorfeld bei einigen unseren weiblichen Vorstands- und Präsidiumsmitgliedern umgehört und möchten Euch die inspirierendsten und motivierendsten Zitate zum Weltfrauentag von unseren FCG-Vorstands- und Präsidiumsmitgliedern Anita Tillmann (Managing Partner Premium Group), Chris Stricker (CEO &Founder haebmau), Christiane Arp (Vorstandsvorsitzende FCG), Claudia Hofmann (Fashion Consultant & Stylist), Mandie Bienek (Founding Executive Director Press Factory), Manuela Kampp-Wirtz (CPO Publishing Premium / Board Member Burda Verlag) und Nadja Swarovski (Präsidentin FCG) vorstellen: FCG: Welche Meinung hast Du zum Weltfrauentag? Christiane Arp: Meiner Meinung nach sollte alle 365 Tage im Jahr Weltfrauentag sein. Es sollte Gleichheit und Gerechtigkeit gelten. FCG: Was bedeutet es für Dich im Jahr 2022 eine Frau zu sein? Manuela Kampp-Wirtz : Frau zu sein im Jahr 2022 in Deutschland bedeutet für mich, (fast) alle Möglichkeiten zu haben. Ich bin sehr gerne Frau und bin dankbar für die Generationen vor uns, die bereits unglaublich viel im Hinblick auf die Gleichberechtigung erkämpft haben. Gleichzeitig ist beim Thema Chancengleichheit (auch in Deutschland) immer noch viel zu tun. Wir sind auch2022 leider noch nicht da, wo wir sein müssten. Ich bin davon überzeugt, dass Unternehmen auch in Zukunft ökonomisch nur erfolgreich sein können, wenn sie divers und integrativ aufgestellt sind. Chris Stricker: Ich bin stolz eine Frau zu sein und bin es vor allem gerne! Ich war von Anfang an eine selbstständige Unternehmerin und in meiner jahrzehntelangen Rolle als Führungsperson war Gleichstellung nie ein Fremdwort für mich, sondern Überzeugung. Die Partner:innen in meiner Community sind für mich genderless. Frau, Mann oder Divers– who cares? Nach diesem Grundsatz lebe ich seit über 30Jahren. Für mich persönlich bedeutet Frausein: Flexibilität, mehr Möglichkeiten und Vielfalt. Nichtsdestotrotz ist Gleichstellung für Frauen längst nicht State of the Art, auch 2022 nicht: Das hat nicht zuletzt unter anderem die#metoo-Debatte gezeigt. Nadja Swarovski: Das Jahr 2022 ist eine große Möglichkeit, den schon großen Vorsprung der Gleichberechtigung noch weiter zu zementieren. Wir leben in einem freien Land, wo uns viele Möglichkeiten bereitstehen. Wir müssen sie nur erklimmen. FCG: Stichwort Gleichberechtigung: Wie würdest Du als Branchenexpertin die Gleichberechtigung in der deutschen Modeindustrie einschätzen? Anita Tillmann: Es gibt immer noch viel zu wenig Frauen in Führungspositionen! Trotz gesetzlicher Vorgaben, gesellschaftlichem Druck und vieler cooler Vorbilder sind wir von echter Gleichstellung besonders in den höheren Etagen auch 2022 noch weit entfernt. Eine Frauenquote ist nötiger, als ich dachte – und sie würde die Welt ganz sicher zu einem besseren Ort machen! Claudia Hoffmann: Die Gleichberechtigung in der Mode ist noch lange nicht erreicht. Ich bin jedoch der Meinung, dass auch derjenige oder diejenige, die für einen Job am besten geeignet ist, den Job bekommen sollte. Voraussetzung ist jedoch hier, dass alle gleichermaßen berücksichtigt werden müssen! Anfang aller Gleichberechtigung ist die Bildung, die jeder zu gleichen Bedingungen haben sollte! Mandie Bienek: Entlang der Wertschöpfungskette sicher mehr Frauen und auf Führungsetagen mehr Männer. Dafür im Designbereich relativ ausgewogen. Auf jeden Fall sicher noch Raum für Verbesserung. FCG: Stichwort Leadership: Inwieweit hat sich Deine Rolle beim FCG über die Jahre verändert? Chris Stricker: Mein Engagement im Fashion Council Germany hat sich in den letzten Jahren nicht grundsätzlich verändert. Ich freue mich nach wie vor meine Kommunikationsexpertise und mein persönliches Netzwerk als Teil des Präsidiums einzubringen und somit der deutschen Modeindustrie Gehör zu verschaffen . Mandie Bienek : Von der Leitung und dem Tagesgeschäft bin ich jetzt beratend tätig und unterstütze dort, wo ich gebraucht werde. Anita Tillmann: Als Gründungsmitglied habe ich zusammen mit meinen fantastischen Kollegen und Kolleginnen ein paar Jahre im Vorstand gearbeitet und bin stolz, jetzt als Präsidiumsmitglied den FCG weiter zu begleiten. FCG: Welchen Rat würdest Du den jungen Frauen von heute geben? Anita Tillmann : Unabhängigkeit, Selbstbestimmung und Bildung sind das höchste Gut. Chris Stricker : Fight for your rights, bleib' Du selbst und verbiege Dich nicht. Wir alle müssen auf unsere Weise für unsere Rechte kämpfen, deshalb ist es wichtig sein Ziel immer im Auge zu behalten und sich nicht von seinem eigenen Weg abbringen zu lassen. Verwirkliche Dich selbst, sei dabei glücklich und überzeuge mit guten Argumenten! Mandie Bienek: Den eigenen Weg und dabei sich selbst zu finden, ist eine der großen und schönsten Herausforderungen des Erwachsenwerdens. Mein Rat ist, konzentriert Euch auf Euch. Verliert Euch nicht im Außen. Konsumiert weniger und bleibt bei Euch. Lasst Euch von niemanden sagen, was ihr könnt oder nicht könnt. Und findet es selbst heraus. Und vergesst nicht, auf Eurem Weg auch nach rechts und links zu schauen, um diejenigen mitzunehmen, die Eure Hilfe brauchen. Nadja Swarovski: Studiert so viel wie möglich, denn Bildung gibt nicht nur Wissen, sondern Selbstsicherheit, welche es benötigt, im Businessfuhren zu können, sich aber auch mit Wissen durchsetzen zu können. Arbeit zusammen als Team. Unterstützt einander als Frauen, denn mit einer starken Rückendeckung kann man jeden, der es braucht, unterstützten. Wir bedanken uns bei unseren FCG-Vorstands- und Präsidiumsmitgliedern für die Gespräche. Gemeinsam mit Aktion Deutschland Hilft e. V. rufen wir zur Unterstützung ihrer fortlaufenden Projekte u.a. auch für die Menschen aus der Ukraine auf. Spendet jetzt HIER . AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Lydia Kleiber INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER PREVIOUS NEXT Interview Im Gespräch mit den Vorstands-und Präsidiumsmitgliedern des FCG zum Weltfrauentag

  • NEWS: Airbnb wird Partner der Berlin Fashion Week - Fashion Council Germany und Airbnb geben Kooperation bekannt

    NEWS: Airbnb wird Partner der Berlin Fashion Week - Fashion Council Germany und Airbnb geben Kooperation bekannt Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER Manuel Almeida Vergara E-MAIL press[at]fashion-council-germany.org TELEFON +49 30 994 0489 – 53 WEBSITE/S DOWNLOAD PM Download Berlin, 2. Juni 2026: Airbnb und der Fashion Council Germany (FCG) geben heute den Start ihrer Partnerschaft anlässlich der Berlin Fashion Week bekannt. Die Kooperation verbindet die internationale Strahlkraft der Berlin Fashion Week mit dem Potenzial lokaler Nachbarschaften – und setzt dabei gezielt auf die Stärkung Berlins als globalen Modestandort. Mode trifft Gastfreundschaft Die Berlin Fashion Week zieht jedes Jahr Designer:innen, Einkäufer:innen, Redakteur:innen und Kreative aus aller Welt in die deutsche Hauptstadt – vergangenen Sommer waren es rund 30.000 Gäste. Airbnb ist seit Jahren fester Bestandteil dieser Reisebewegung – und Gastgeber:innen in Berlin öffnen während der Berlin Fashion Week ihre Türen für Gäste, die mehr suchen als eine Unterkunft: ein echtes Stück Berlin. Genau hier setzt die neue Partnerschaft an: Gemeinsam möchten Airbnb und der FCG die Sichtbarkeit lokaler Nachbarschaften stärken, Gastgeber:innen in den Fokus rücken und Besucher:innen inspirieren, Stadtteile über die bekannten Kieze hinaus zu entdecken. Denn das authentische Berlin zeigt sich oft abseits der klassischen Touristenpfade – in den Randbezirken, in den Hinterhöfen und in den Wohnzimmern der Menschen, die in dieser Stadt leben. Die wirtschaftliche Bedeutung ist dabei nicht zu unterschätzen: Laut einer Studie des Fraunhofer IAO Instituts geben Airbnb-Gäste in Deutschland durchschnittlich 131 € pro Tag aus – allein in Berlin führte dies im Jahr 2023 zu Gesamtausgaben von über einer Milliarde Euro. Die internationalen Besucher:innen der Berlin Fashion Week sind ein wichtiger Teil dieser Bewegung. „Die Fashion Week bringt jedes Jahr Menschen aus der ganzen Welt in die Berliner Kieze – Menschen, die offen sind für neue Eindrücke, neue Begegnungen und neue Erfahrungen. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit dem Fashion Council Germany und darauf, gemeinsam zu zeigen, wie lebendig, divers und gastfreundlich Berlin ist – und das in allen Bezirken“, so Kathrin Anselm, General Manager Central and Eastern Europe Airbnb. Fashion Council Germany: Mode als gesellschaftliche Kraft Der Fashion Council Germany setzt sich seit seiner Gründung für die Stärkung der deutschen Modeindustrie ein – als Branchenverband, als Netzwerk und als Plattform für Dialog zwischen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Die Partnerschaft mit Airbnb ist für den FCG ein weiterer Schritt in Richtung ganzheitlicher Vernetzung – und bringt der Berliner Modebranche gleichzeitig ein internationales Publikum: Gäste aus aller Welt, die die Stadt und ihre Kreativszene hautnah erleben. „Mode entsteht nicht im Vakuum – sie entsteht in Städten, in Communities, zwischen Menschen. Die Partnerschaft mit Airbnb spiegelt genau das wider: Wir wollen die Berlin Fashion Week erlebbarer machen, den Besuchenden ein authentisches Berlin-Erlebnis ermöglichen und zeigen, wie wichtig die Modebranche für die lokale Wirtschaft ist“, sagt Scott Lipinski, CEO des Fashion Council Germany. Berlins verborgene Schätze: Airbnb-Unterkünfte abseits bekannter Kieze Stilvolle Gästewohnung in Lichterfelde In der ruhigen Altberliner Nachbarschaft Lichterfelde West vermietet eine dreiköpfige Familie ihre 45 Quadratmeter große, stilvoll eingerichtete Gästewohnung – mit vollwertiger Küche und persönlichem Tipp für jeden Berlin-Besuch. Link Altbau Apartment im Herzen Moabits In der Emdener Straße in Berlin-Moabit – 2013 zur schönsten Straße Deutschlands gekürt – liegt dieses frisch sanierte 110-Quadratmeter-Altbauapartment mit 4-Meter-Decken, Stuck und Fischgrätparkett. Link Fabrikloft am Weissensee Nahe dem Antonplatz vereint dieses 40-Quadratmeter-Duplex-Loft in einem ehemaligen Fabrikgebäude Sichtziegel und Holzböden mit durchdachtem Designdetails – eine kurze Straßenbahnfahrt vom Prenzlauer Berg entfernt. Link Bungalow mit Pool und Sauna in Pankow In Berlin-Pankow versteckt sich dieses Gästehaus mit privatem Pool, Sauna und Kaminfeuer – eine ruhige Auszeit vom Stadtleben, nur 13 Kilometer vom Zentrum entfernt. Link Studio Apartment im Westend Im ruhigen Berliner Westend liegt dieses renovierte Altbau-Studio im Gartenhaus – mit eigenem Eingang und Hof- und Gartenblick. Link Über Airbnb : Airbnb wurde im Jahr 2007 gegründet, als die beiden ersten Gastgeber drei Gäste bei sich zuhause in San Francisco übernachten ließen. Seitdem ist die Community auf über 5 Millionen Gastgeber:innen angewachsen, die bereits mehr als 2,5 Milliarden Gäste in fast jedem Land der Erde willkommen geheißen haben. Jeden Tag bieten Gastgeber:innen einzigartige Aufenthalte, Erlebnisse und Services an, die es Gästen ermöglichen, andere Communitys auf authentische Art und Weise kennenzulernen. Über Fashion Council Germany : Der 2015 in Berlin gegründete Fashion Council Germany e. V. (FCG) verfolgt das Ziel, Modedesign in und aus Deutschland als Kultur- und Wirtschaftsgut auf nationaler und internationaler Ebene weiter zu etablieren und zu stärken. Besonderer Fokus liegt dabei auf der Förderung von Nachwuchstalenten. Neben zahlreichen Weiterbildungsprogrammen in den Bereichen Nachhaltigkeit, Technologie und Community-Building, dienen unterschiedliche Veranstaltungen Branchenexpert:innen und -neulingen zur Dialogförderung und Networking. Vor diesem Hintergrund bildet der Fashion Council Germany eine starke Lobby und setzt sich vor Politik, Wirtschaft und Kultur stetig für mehr Sichtbarkeit, globale Relevanz und interdisziplinäre Kooperationen der deutschen Mode ein. Downloads: Pressemitteilung & Bilder Bei Interesse an Interviews oder weiteren Informationen wenden Sie sich bitte an: Manuel Almeida Vergara, Communications Director, Fashion Council Germany press@fashion-council-germany.org | t +49 30 994 0489 – 53 PREVIOUS NEXT

  • Die Jury hinter dem BFW-Konzeptwettbewerb

    19. Sept. 2024 Diese Expert:innen wählen die innovativsten B2C-Eventkonzepte für STUDIO2RETAIL sowie die besten Modepräsentationskonzepte für Berlin Contemporary für die Februar Ausgabe der Berlin Fashion Week aus. Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe / Projekt Zukunft stellt auch in der kommenden Saison wieder die Preisgelder zur Verfügung, um in den zwei Kategorien kreative Konzepte des stationären Einzelhandels, aufstrebender Modelabels und talentierter Designer:innen (vorzugsweise aus Berlin) zu unterstützen. Im Rahmen von STUDIO2RETAIL werden die 6 besten Eventkonzepte, die die BFW auch für Endkonsument:innen erlebbar machen, mit jeweils 5.000 Euro ausgezeichnet. Das sechste Preisgeld wird in dieser Saison erneut von der Berliner Sparkasse zur Verfügung gestellt. In der Kategorie Berlin Contemporary werden vielversprechende Designer:innen und Modelabels (vorrangig aus Berlin und Deutschland) sowie deren Modenschauen und -präsentationen, die im Rahmen der Berlin Fashion Week Februar 2025 stattfinden, prämiert. Die 19 kreativsten und nachhaltigen Konzepte werden mit jeweils 25.000 Euro ausgezeichnet. Wie in den vergangenen Saisons können sich auch Designer:innen aus der Ukraine bewerben. Zum ersten Mal wird außerdem ein Preisgeld an ein Modelabel mit Sitz in einem afrikanischen Land vergeben. Eine internationale Jury aus renommierten Branchenexpert:innen wählt nach Ablauf der Bewerbungsphase die Gewinnerkonzepte aus. Diese Jury bildet auch das neu eingeführte Show-Komitee, das darüber entscheidet, welche Shows und Präsentationen in den offiziellen BFW-Kalender aufgenommen werden. Die diesjährigen Jurymitglieder sind: Berlin Contemporary: Christiane Arp (Vorstandsvorsitzende, Fashion Council Germany), Herbert Hofmann (Creative & Buying Director, Highsnobiety), Johanna Dramé (Referentin Modewirtschaft, SenWEB), Kk Obi (Editor in Chief & Creative Director, Boy Brother Friend), Patrick Pendiuk (Fashion Features Director, Vogue Germany), Sabine Brunner (Präsidentin & Global Commercial and Brand Officer, MCM Global), Stavros Karelis (Founder & Buying Director, MACHINE-A). Studio2Retail: Avi Jakobs (TV Host & Content Creator), Dries Vriesacker (Stylist / Co-Founder & Creative Director, ENFNTS TERRIBLES Magazine), Kerstin Geffert (Founder & Managing Partner, Silk Relations), Johanna Dramé (Referentin Modewirtschaft, SenWEB), Manuel Almeida Vergara (Ressortleiter Mode & Stil, Berliner Zeitung), Scott Lipinski (CEO, Fashion Council Germany). Die nächste Berlin Fashion Week findet vom 31. Januar bis zum 03. Februar 2025 statt. Die Kalenderregistrierung ist ab Oktober 2024 geöffnet. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Antara Gill INFOS ANFRAGEN antara.gill[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER PREVIOUS NEXT Berlin Fashion Week Die Jury hinter dem BFW-Konzeptwettbewerb

  • NEWS: Der Konzeptwettbewerb zur Berlin Fashion Week im Februar 2025 geht in die nächste Runde

    Zur nächsten Edition der Berlin Fashion Week im Februar 2025 lobt die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe und der Fashion Council Germany erneut den BFW Konzeptwettbewerb aus. Es werden innovative Konzepte für Präsentationen und Events mit Preisgeldern von bis zu 25.000 Euro ausgezeichnet. NEWS: Der Konzeptwettbewerb zur Berlin Fashion Week im Februar 2025 geht in die nächste Runde Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER Manuel Almeida Vergara E-MAIL press[at]fashion-council-germany.org TELEFON +49 30 994 0489 – 53 WEBSITE/S https://fashionweek.berlin/talent-support/concept-competition-aw25.html DOWNLOAD PM Download Berlin, 10. September 2024: Nach einer erfolgreichen Edition im Juli lobt die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe gemeinsam mit dem Fashion Council Germany erneut den BFW Konzeptwettbewerb zur Berlin Fashion Week vom 03. bis 06. Februar 2025 aus und knüpft damit an die Talentförderung der vergangenen vier Saisons an. Mit dem Wettbewerb soll besonders das Innovations- und Wachstumspotential der deutschen Modebranche, des stationären Einzelhandels und der lokalen Designer:innen in und aus Berlin und Deutschland gestärkt werden. Auch ukrainischen Modelabels steht die Bewerbung in der Kategorie Berlin Contemporary offen. Zum ersten Mal werden außerdem afrikanische Modelabels dazu aufgerufen, ihre Konzepte einzureichen, um sich für ein Berlin Contemporary Preisgeld zu bewerben. Michael Biel, Staatssekretär für Wirtschaft, betont: „ Mit der Neuausrichtung der Berlin Fashion Week und der erfolgreichen Umsetzung des Konzeptwettbewerbs gibt es zunehmend international eine größere Aufmerksamkeit für die Modemetropole Berlin. Für den Wettbewerb um die innovativsten Konzepte für Präsentationen und Events stellt die Senatswirtschaftsverwaltung Preisgelder in Höhe von insgesamt 500.000 Euro zur Verfügung. Die Gewinner:innen bilden das Herzstück des BFW-Kalenders. Jetzt gehen wir für 2025 wieder einen Schritt weiter und werden neben der Unterstützung von ukrainischen Brands auch ein Preisgeld für ein afrikanisches Modelabel vergeben. Denn wir wollen mit den kreativsten Köpfen und Talenten Berlins Anspruch als internationale Modebühne weiter Vorschub leisten.“ Konzepte können im Rahmen des Wettbewerbs vom 13. bis 29. September 2024 in zwei Kategorien eingereicht werden: BERLIN CONTEMPORARY In der Kategorie Berlin Contemporary werden die innovativsten Show- und Präsentationskonzepte prämiert, die einen nachhaltigen und inklusiven Ansatz verfolgen und besonders kreative Kollektionen mit internationaler Relevanz in den Mittelpunkt stellen. Als Bewertungskriterien dienen neben den eingereichten Konzepten auch die vergangenen Kollektionen, die auf ihren Designanspruch, ihre handwerkliche Qualität und ihr kommerzielles Potenzial geprüft werden. Angesprochen werden sowohl etabliertere Labels als auch Nachwuchsdesigner:innen. Ausgezeichnet werden die 19 überzeugendsten Konzepte, die ein Preisgeld von je 25.000 Euro erhalten. Bewerben können sich neben in Deutschland ansässigen Modemarken auch ukrainische Labels. Damit knüpft die Berlin Fashion Week an die solidarische Unterstützung der Ukraine und der Ukrainian Fashion Week der vergangenen Saisons an. Zusätzlich wird zum ersten Mal ein Konzept eines afrikanischen Modelabels ausgewählt, das ebenfalls mit einem Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro prämiert und im Rahmen der Berlin Fashion Week präsentiert wird. STUDIO2RETAIL In der Kategorie STUDIO2RETAIL werden vielfältige Eventkonzepte ausgezeichnet, die für Endkonsument:innen frei zugänglich sind und ihnen so das Erleben der Berlin Fashion Week ermöglichen. Die fünf innovativsten B2C-Veranstaltungskonzepte von Berliner Modelabels, dem stationären Einzelhandel sowie modefokussierte Events werden mit je 5.000 Euro prämiert. Dabei wird nach den Kriterien Nachhaltigkeit, Innovation und Diversität sowie einer potenziell überdurchschnittlichen Medienwirksamkeit bewertet. Ein sechstes Preisgeld wird auch in dieser Saison von der Berliner Sparkasse zur Verfügung gestellt. Damit soll die Initiative STUDIO2RETAIL, welche die Berlin Fashion Week durch eine spannende Store-Übersicht und einen „Open to Public-Eventkalender“ auch für Modeinteressierte abseits des Fachpublikums erlebbar macht, um weitere Events bereichern. Die vergangenen Gewinner:innen haben gezeigt, wie vielfältig Berlins Modebranche ist und wie bereichernd der Austausch verschiedener Communities durch diese Events gestaltet werden kann. Nach Abschluss der Bewerbungsphase, wählt eine Fachjury aus Branchenexpert:innen die Gewinner:innen aus, welche voraussichtlich im Oktober 2024 bekannt gegeben werden. Details zu den Teilnahmebedingungen unter: https://fashionweek.berlin/talent-support/concept-competition-aw25.html PREVIOUS NEXT

  • Inga Griese mit Jörg Ehrlich, Leyla Piedayesh und Chris Stricker

    14. Mai 2020 Als Antwort auf all die Fragen, die die aktuelle Krise in unserer Branche aufwirft, lancieren wir unser neues E-Talk-Format: die #FCGVOICES . Diese basieren in digitaler Form auf dem klassischen Konzept des Roundtables und werden, neben den aktuellen Herausforderungen, auch und insbesondere notwendige Systemänderungen der Modeindustrie in den Fokus rücken, sodass die Zukunft der Mode von Branchen-Experten und Meinungsführern diskutiert werden kann. Der achte #FCGVOICES Talk wird von Inga Griese (Chefredakteurin ICON) moderiert und begrüßt unter seinen Diskussionsteilnehmern Jörg Ehrlich (ODEEH), Leyla Piedayesh (Lala Berlin) und Chris Stricker (Haebmau). AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN INFOS ANFRAGEN WEBSITE/S MITGLIEDER PREVIOUS NEXT #FCGVoices Inga Griese mit Jörg Ehrlich, Leyla Piedayesh und Chris Stricker

  • FASHION X CRAFT Teilnehmer:innen präsentieren ihre Designs im DER BERLINER SALON

    6. Feb. 2024 Während des DER BERLINER SALON präsentieren die sechs Jungdesigner:innen aus dem 2. Jahre des Förderungsprogramms FASHION x CRAFT in Partnerschaft mit der Swarovski Foundation und The King‘s Foundation ihre Designs in einer gemeinsamen Abschlusspräsentation. Ziel der Initiative ist es, junge Absolvent:innen der Fachgebiete Mode- und Textildesign in maßgeschneiderten Workshops in den Bereichen Nachhaltigkeit, Handwerkskunst und Innovation weiterzubilden und zu fördern. Die Gewinner:innen des zweiten Jahres waren: Chelsea Jean Lamm (AMD), Nanyi Li (Burg Giebichenstein, Kunsthochschule Halle), Nari Haase (Burg Giebichenstein, Kunsthochschule Halle), Ronja Beckmann (Hochschule München), Sofia Hermens Fernandes (Royal Academy of Fine Arts Antwerp) und Tatjana Haupt (Institut Francais de la Mode), die im April 2023 in einer Workshop- und Seminar-Woche in Berlin zusammen kamen. Im Juli vertieften sie ihre Kenntnisse im Bildungszentrum von The King‘s Foundation, wo sie den Umgang mit unterschiedlichen Materialien und traditioneller Handwerkskunst, wie dem Korbflechten oder Weben, erlernten. In einem Workshop mit dem britischen Designer Patrick McDowell erhielten die Teilnehmer:innen Insights über nachhaltige Faserauswahl zur Entwicklung von innovativen und traditionellen Strukturen. Ihre Entwürfe wurden anschließend in Zusammenarbeit mit der Firma Lenzing realisiert, die den jungen Designer:innen Materialien und Stoffe zur Verfügung stellten. Neben den Designs der Absolvent:innen des zweiten Jahres wurden während der Ausstellung im DER BERLINER SALON auch die Gewinner:innen des dritten Jahres verkündet und leitet somit die dritte Runde von FASHION x CRAFT ein. Weitere Informationen zu den Gewinner:innen des dritten Jahres gibt es HIER und zum Projekt HIER . AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Henriika Bierwirth INFOS ANFRAGEN Henriikka.Bierwirth[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.fashion-council-germany.org/initiativen/fashion-x-craft MITGLIEDER PREVIOUS NEXT News FASHION X CRAFT Teilnehmer:innen präsentieren ihre Designs im DER BERLINER SALON

  • NEWS: FCG FUTURE MINDS SCHOLARSHIP by Istituto Marangoni: Die Gewinnerinnen stehen fest.

    Der Fashion Council Germany rufte im März die Initiative FCG FUTURE MINDS SCHOLARSHIP ins Leben und schließt sich für die erste Ausgabe mit dem Istituto Marangoni zusammen. Im Rahmen des Projektes wurden zwei Stipendien für jeweils ein Masterstudium am Istituto Marangoni in Mailand und London vergeben. NEWS: FCG FUTURE MINDS SCHOLARSHIP by Istituto Marangoni: Die Gewinnerinnen stehen fest. Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER Manuel Almeida Vergara E-MAIL fenja.niechoj[at]fashion-council-germany.org TELEFON +49 30 994 0489 – 53 WEBSITE/S https://www.refashion.academy/ https://www.istitutomarangoni.com/landing_pages/de/schools/fashion?utm_source=google&utm_medium=SEA&utm_campaign=SEA_ALL_F_000000_Google_DE_DE_PureBrand&utm_term=Istituto%20marangoni&int_cmp=SRC_SEA_ALL_F_000000_Google_DE_DE_PureBrand&gad_source=1&gclid=CjwKCAjwnqK1BhBvEiwAi7o0X2MgeDLUt4WRIzd3QSDA_v597chD8YxcH8Mdu_lE2eVxEbgjL4aHVBoCJdsQAvD_BwE&gclsrc=aw.ds DOWNLOAD PM Download Gemeinsam mit dem Istituto Marangoni gibt der Fashion Council Germany die Gewinner:innen des FCG FUTURE MINDS SCHOLARSHIP by Istituto Marangoni bekannt. Der Förderungswettbewerb, ausgerufen von der Bildungsplattform re.FASHION ACADEMY, wurde in seiner ersten Edition in Zusammenarbeit mit dem Istituto Marangoni realisiert und erweitert die bereits bestehende Unterstützung des Fashion Council Germany für junge Design- und Businesstalente. Die Gewinnerinnen der beiden Stipendien sind Antonia Pfeifer aus Berlin für den Master Fashion Business & Entrepreneurship in Mailand sowie Nekane Santos für den Master Fashion & Luxury Brand Management in London. Zusätzlich zu den zwei Masterstipendien im Wert von je 30.000 Euro erhalten die Gewinnerinnen jeweils einen re.FASHION ACADEMY Gutschein im Wert von 500 Euro. Die Stipendien bieten den Gewinnerinnen die Möglichkeit sich vollends auf ihre Aus- und Weiterbildung zu konzentrieren. Während des Studiums an der international renommierten Hochschule ISTITUTO MARANGONI werden sie ihre Kenntnisse sowohl theoretisch als auch praktisch vertiefen und setzen so einen wichtigen Grundstein für ihre zukünftige Karrieren in der Modebranche. Antonia Pfeifer betont: „ Nach meinem erfolgreichen Modestudium in Berlin ist dies ein wichtiger Schritt, um meine Skills und Karrierechancen zu verbessern. Ich strebe danach, mein eigenes Unternehmen zu gründen und meine Zukunftsvisionen zu verwirklichen. Mein Ziel ist es, die Produktion in Deutschland anzusiedeln, verbunden mit einer nachhaltigen Beschaffung von Rohstoffen, um meine eigenen Stoffe lokal oder regional zu produzieren. „Ich fühle mich wirklich geehrt, als Stipendiatin ausgewählt worden zu sein und ich habe mir vorgenommen, das Beste aus dieser einmaligen Gelegenheit in London zu machen. Nachdem ich einige Jahre hinter meiner Upcycling-Mode-Marke Trashy Treasure stehe, habe ich das Gefühl, dass das Studium des Masters in Fashion & Luxury Brand Management genau das ist, was meiner Marke noch fehlt.“ unterstreicht Nekane Santos. Die beiden Gewinnerinnen überzeugten die Fachjury vor allem durch ihr zukunftsorientiertes Denken und ihre innovativen Ansätze. Die Jury setzte sich in der ersten Edition aus den folgenden Branchenexpert:innen zusammen. Für Mailand: Diana Marian Murek (Director of Education, Istituto Marangoni Milano), Manuela Kampp-Wirtz (Co-CEO, BurdaVerlag), Nadja Swarovski (Präsidentin, Fashion Council Germany), Scott Lipinski (CEO, Fashion Council Germany) und William Fan (Fashion Designer). Für London: Christiane Arp (Vorstandsvorsitzende, Fashion Council Germany), Janina Lin Otto (Unternehmerin und Gründerin), Kerstin Weng (Head of Editorial Content, Vogue Germany), Noorin Khamisani (Programme Leader für Postgraduate Fashion) und Kirsty Keoghan (General Manager Global Fashion, eBay). Fashion Council Germany Mitglied Waridi Schrobsdorff fungierte als Mitinitiatorin des Projektes. PREVIOUS NEXT

  • Annette Röckl: Rückenwind für die deutsche Mode

    12. Feb. 2020 Seit 2003 leitet Annette Roeckl das deutsche Familien- und Traditionsunternehmen Roeckl. Sie hat die Handschuhmarke aus München sukzessive zu einem Accessoires-Label ausgebaut. Seit kurzem ist Roeckl auch Mitglied im Fashion Council Germany. Ein Gespräch über den Spagat zwischen Tradition und Moderne, Frauen in Führungspositionen und den Status Quo deutscher Mode. FCG: Frau Roeckl. Es heißt, dass ausgerechnet Sie als Teenager aus Prinzip keine Handschuhe getragen haben. Warum? Annette Röckl: Wie das eben so ist mit Jugendlichen: Für mich war es ganz wichtig, mich zunächst vom Familienunternehmen abzugrenzen und darüber meinen eigenen Standpunkt zu finden. Zwischenzeitlich habe ich mir meinen eigenen Zugang erschlossen: Handschuhe verstehe ich als ein tolles Handwerksprodukt mit einer spannenden Tradition — und obendrein haben sie eine große Tragweite in der weltlichen als auch kirchlichen Geschichte. Neben den Augen kommt der Hand im kommunikativen Ausdruck eine besondere Bedeutung zu. FCG: Heute gehen Sie ohne Handschuhe nicht einmal einen Espresso an dem nach Ihrer Familie benannten Roecklplatz trinken. Annette Röckl: Nie! Je nach Tagesform trage ich heute rote, pinke, gefütterte Handschuhe oder ein leichtes Modell im Sommer. Und dazu ein Tuch und eine Tasche — wir haben mittlerweile eine ganze Produktwelt an Accessoires aufgebaut. FCG: Seit 2003 leiten Sie das Familienunternehmen in 6. Generation. In diesem Jahr feiert Roeckl 180-jähriges Jubiläum. Wie schaffen Sie den Spagat zwischen Tradition und Zukunft? Annette Röckl: Das ist genau die Herausforderung. Unser Credo ist, das Werthaltige, Gute und Authentische, was im Kern der Marke verankert ist, in die Zukunft zu übertragen. Dazu müssen wir uns immer wieder die Fragen stellen: Was lohnt sich eigentlich zu bewahren? Was ist unser roter Faden? Für uns bedeutet das ganz klar die Aufrechterhaltung der hohen Qualität und Kundenzufriedenheit. Das ist auch ein klares Commitment gegenüber unseren Mitarbeitern und Partnern. Roeckl war in der Vergangenheit königlicher bayerischer Hoflieferant, auch Kaiserin Sissi trug unsere Handschuhe. So etwas schafft man nicht ohne einen hohen Anspruch. FCG: Apropos Sissi: Wer trägt Roeckl Produkte heute? Annette Röckl: Die selben Kunden, die sich auch Roeckl Handtaschen und Tücher gönnen — denen Haltbarkeit wichtig ist und die sich von unseren Mitarbeiterinnen die Produkte in Ruhe erklären lassen, um mit einem Lieblingsstück nach Hause zu gehen. Bei Roeckl stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis. Unsere Produkte sehen auch noch nach zehn oder sogar zwanzig Jahren wie neu aus. Sie überdauern mehrere Generationen. FCG: Wie lässt sich das nach wie vor sicherstellen? Annette Röckl: Die Bewahrung traditionellen Handwerks ist eine Aufgabe, die momentan viele Marken beschäftigt. Zusätzlich zu unserer Handschuhmanufaktur haben wir 2010 eine eigene Taschenmanufaktur eröffnet, in unseren Produktionsstätten in Rumänien arbeiten exzellente Handwerker. FCG: Eine transparente Produktion ist heute etwas, wonach auch der Kunde fragt. Annette Röckl: Der Kunde selbst hat heute außerdem eine ganz andere Awareness, auch was die Regionalität von Produkten angeht. Auch aus dem Grund bilden wir mittlerweile in Deutschland aus. Knowhow ist der Schlüssel. Um die Produktkompetenz auch weiterhin zu stärken, überarbeiten wir derzeit unser gesamtes Werkstattkonzept in München. FCG: Ein Schritt Richtung Modernisierung. Annette Röckl: Tradition ist nicht die Anbetung der Asche, sondern das Weitergeben der Glut — als ich 2003 die Geschäftsleitung übernommen habe, war das für mich ein Schlüsselsatz. Es ist ganz wichtig, nicht in Starrheit zu versinken. Die Welt tickt heute natürlich ganz anders. Wir setzen daher auch stark auf Digitalisierung, in der Kommunikation als auch in den Unternehmensstrukturen. FCG: Hatten Sie es als Frau an der Unternehmensspitze anfangs eigentlich schwerer? Annette Röckl: Interessanterweise habe ich aus der internen Betrachtung der Mitarbeiter kein Problem gespiegelt bekommen, wohl aber von externen Geschäftspartnern. Warum steht da eine Frau, noch dazu so jung? Da waren viele unausgesprochene eindeutige Fragezeichen, etwa seitens der Bänker oder Versicherungsvermittlern. Ich habe das versucht zu ignorieren, war am Anfang aber selbst auch häufiger unsicher. Wir leben leider nach wie vor in einer patriarchalen Gesellschaft, das Erbe sitzt in jedem von uns. Das macht auch etwas mit dem Selbstbild der Frau. FCG: Wie haben Sie die Unsicherheit überwunden? Annette Röckl: Souveränität kommt mit Erfahrung. Wichtig ist, an sich zu glauben. Irgendwann ist das Geschlecht kein Thema mehr. Was zählt ist die Persönlichkeit und die Fähigkeit, Verantwortung zu übernehmen. FCG: Würden Sie sagen, dass Sie als Frau einen anderen Führungsstil haben? Annette Röckl: Ich denke ja. Wahrscheinlich agiere ich etwas kooperativer und gemeinschaftlicher. FCG: Wie sieht es, abgesehen von Ihnen, eigentlich bei Roeckl mit Frauen in Führungspositionen aus? Annette Röckl: Da sind wir ganz weit vorne, 80-90 Prozent der Führungspositionen sind von Frauen besetzt, in den Boutiquen als auch in der Leitung unserer Manufakturen. Die Zentrale ist in den letzten Jahren weiblicher geworden. Im Einzelhandel wie generell in der Modebranche arbeiten traditionell Frauen, die sind einfach tüchtig. In der Erfolgsspur machen wir gerne weiter.Und ich arbeite tatsächlich sehr gerne mit Frauen in der Führung zusammen. Generell empfinde ich diverse Teams aus Jungen und Alten, langjährigen und neuen Mitarbeitern sowie Frauen und Männern als das Ideal. FCG: 2017 hatte Roeckl eine schwere Krise — die eigens angemeldete Insolvenz konnte glücklicherweise abgewendet werden. Annette Röckl: Wir haben den Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung damals zurückgenommen, da wir sehr schnell innerhalb der Familie eine Lösung entwickelt haben. Der Zusammenhalt ist in einem Familienunternehmen sicher stärker als bei einer großen Holding. FCG: Schuld waren auch die warmen Winter. Ihre Umsätze erkannte man früher an der Wetterkurve. Und heute? Annette Röckl: Obwohl wir uns heute als Accessoires-Marke positionieren, liegt der Schwerpunkt immer noch auf unserer Herkunft, dem Handschuh. Ein kalter Winter kann da eine umsatzausschlaggebende Saison sein. Russland ist auch deshalb ein wichtiger Markt, wo wir viel reingeben. FCG: Setzen Sie derzeit generell stärker auf das Auslandsgeschäft? Annette Röckl: Nachdem wir in der Krise einige Filialen schließen mussten, können und wollen wir in DACH auch wieder einiges ausbauen. Hier sind wir nach wie vor Marktführer. FCG: Wie bewerten Sie als deutsches Traditionsunternehmen eigentlich Deutschland als Modenation? Annette Röckl: Deutschland steht primär für Industrie und Technik, für Präzision und Ingenieurskunst — und nicht für Mode. Da muss man die Kirche im Dorf lassen. Trotzdem gibt es eine Power im Fashion Design, die lange nicht genug ausgeleuchtet wurde. Wir haben herausragende kreative Töpfe und Hidden Champions auch in der Mode. FCG: Das trifft es ganz gut. Die Sichtbarkeit von Mode Made in Germany zu erhöhen und junge Talente zu fördern hat sich das Fashion Council Germany zur Aufgabe gemacht. Seit kurzem ist auch Roeckl Mitglied der Modekammer. Annette Röckl: Ich halte es für eine förderungswürdige Institution, da sie eben hilft, der deutschen Mode mehr Gehör, eine bessere Plattform und gesteigerte Wahrnehmung zu verschaffen — was sie auch verdient hat. Es gibt herausragende Kollektionen, die keiner sieht. Vernetzung wird wichtiger denn je. Wenn wir uns zusammenschließen können, wird die unglaubliche Fashion Power Deutschland weiter nach vorne bringen. Man sieht das an Ländern wie Italien und Frankreich, wo Modekammern eine lange Tradition haben. Der Rückenwind für die deutsche Mode ist eine großartige Chance. Ich freue mich darauf. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Lydia Kleiber INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.roeckl.com/ MITGLIEDER PREVIOUS NEXT Interview Annette Röckl: Rückenwind für die deutsche Mode

  • BFW Interview-Special - im Gespräch mit Christiane Arp, Vorstandsvorsitzende des FCGs: "Über die Transformation der BFW"

    10. Juli 2023 Die Berlin Fashion Week hat seit seinem Debüt im Jahr 2007 einige grundlegende Veränderungen hinter sich. Was war für Dich bis dato die bedeutendste Transformation des Berliner Fashion Week Formats? Mode impliziert von Natur aus Veränderung und so hat sich auch die Ausrichtung der Berlin Fashion Week im Laufe der Zeit verändert. Themen wie Nachhaltigkeit und Innovation sind verstärkt in den Vordergrund gerückt. Mit Initiativen wie „Berlin Contemporary“, die wir zum ersten Mal zur Berlin Fashion Week im Januar im Auftrag der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe ins Leben gerufen haben, haben wir ein wichtiges Zeichen für Fashion Design in und aus Deutschland und damit der Bedeutung der Berlin Fashion gesetzt. Ein anderes Beispiel ist „STUDIO2RETAIL“: Das Format lädt Endkonsument:innen zu Fashion Events abseits der Laufstege ein und bietet somit lokaler Mode und neuen Designer:innen eine Bühne. Ähnlich steht es um den Berliner Salon, der seit vielen Jahren eine feste Konstante im Kalender der Berlin Fashion Week ist, und bereits seit drei Saisons für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Nachhaltigkeit, Innovation, Diversität und Sichtbarkeit sind für mich die wichtigsten Themen. Seit letzter Saison vollzieht die Berlin Fashion Week verstärkt einen Sinneswandel: Innovative Formate, junge Designer:innen und nachhaltige Konzepte stehen im Fokus. Wie beurteilst Du diese positive Veränderung für die Berlin Fashion Week im internationalen Vergleich? Wir sollten uns nicht mit anderen Mode Städten vergleichen. Berlin hat schon aus seiner Geschichte heraus ein ganz eigenes kulturhistorisches Narrativ. Es ist unsere Aufgabe als Fashion Council Germany dieses Narrativ in die „Welt“ hinaus zu tragen und dazu beizutragen, dass „Mode designed in Germany“ national und international wahrgenommen und anerkannt wird. Wie können wir das Ökosystem Mode positiv verändern - diese Frage müssen wir uns bei all unseren Initiativen stellen. Umso mehr ist es unsere Verantwortung, diese positive Transformation weiter voranzutreiben und gerade jungen Designer:innen in und aus Berlin eine Bühne zu bieten, die die kulturelle Vielfalt der Stadt widerspiegelt. Auf was freust Du Dich am meisten zur kommenden Berlin Fashion Week? Inspirierende Mode, innovative Formate und anregende Gespräche. ABOUT Christiane Arp Als Chefredakteurin der VOGUE Germany von 2003 bis 2020, prägte Christiane Arp die deutsche Modeszene und verlieh ihr eine ganz neue Relevanz in der internationalen Modewelt. Neben ihrer Tätigkeit als Chefredakteurin begleitete sie viele internationale Modeproduktionen als Stylistin. 2019, co-kurratierte Christiane Arp die Münchner Ausstellung „Ist das Mode oder kann das weg!?“ welche 40 Jahre VOGUE zeigt. 2011 gründete sie den VOGUE Salon auf der Berlin Fashion Week, eine Plattform für deutsche Nachwuchsdesigner:innen. Christiane Arp wirbt nun auf vielfältige Weise für die deutsche Mode- und Designlandschaft. Sie ist Vorstandsvorsitzende und Gründungsmitglied des Fashion Council Deutschland und unterstützt Projekte, die die Modeszene nachhaltig verändern. Christiane Arp studierte Modedesign an der Hochschule für Gestaltung in Hamburg. Wir bedanken uns bei Christiane Arp für das Gespräch. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Lydia Kleiber INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://fashionweek.berlin/ MITGLIEDER Christiane Arp PREVIOUS NEXT Interview BFW Interview-Special - im Gespräch mit Christiane Arp, Vorstandsvorsitzende des FCGs: "Über die Transformation der BFW"

  • Offizielle Eröffnung der Berlin Fashion Week: Das war das Fireside Dinner im Grill Royal

    5. Feb. 2024 Die deutsche Hauptstadt heißt zur Berlin Fashion Week wieder nationale und internationale Gäste willkommen und bringt über 280 Pionier:innen aus Mode, Politik, der Kreativ- und Medienbranche zum offiziellen Fireside Dinner im Grill Royal zusammen. Im Vordergrund standen dabei die Designleistungen der kommenden Tage und die Talente dahinter. Die Berlin Fashion Week startet damit in eine kreative Herbst-Winter 2025 Edition. Auf Einladung von Franziska Giffey, Berliner Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, und dem Fashion Council Germany, wurde die Berlin Fashion Week Herbst-Winter 2025 im Rahmen eines Fireside Dinners am Montagabend offiziell eröffnet. Über 280 Gäste kamen beim gesetzten Dinner im renommierten Grill Royal an der Spree zusammen, darunter die wichtigsten Akteur:innen und Entscheidungsträger:innen aus Politik, Mode, Medien sowie der erweiterten Kultur- und Kreativwirtschaft. Der Abend sollte besonders den Austausch der Branche fördern und die außergewöhnlichen Designer:innen würdigen, die in dieser Saison ihre neuen Kollektionen im Rahmen der Berlin Fashion Week präsentieren. Die Berlin Fashion Week findet in dieser Saison erstmals vom 05. bis 08. Februar 2024 statt und fügt sich damit in den internationalen Fashion Week Kalender ein. Die Herbst-Winter 2025 Edition wird erneut durch innovative Präsentationsformate an ikonischen Orten der Hauptstadt geprägt, die damit internationalen Designtalenten in der deutschen Hauptstadt eine Plattform bieten. Als „Powerhouse of Talents“ und mit einer Freiheit, der keine Grenzen gesetzt sind, rückt Berlin als Modestadt damit weiter in den Fokus des internationalen Fachpublikums. Zu Beginn des Dinners begrüßten Christiane Arp und Michael Biel, Berliner Staatssekretär für Wirtschaft, die Gäste. In anregender Atmosphäre lobten beide die Vielfalt und den Zeitgeist der Designer:innen des vergangenen Tages und blickten erwartungsvoll auf die bevorstehenden Highlights der Berlin Fashion Week. Die Stadt sei Vorreiter in Kreativität, Nachhaltigkeit und Toleranz und damit die ideale Kulisse für eine facettenreiche Fashion Week, die stetig an Relevanz zunehme. Dies verdeutliche auch der selbsternannte Slogan der Berlin Fashion Week: „The responsible movement of freedom, inclusion and creativity“. Christiane Arp eröffnete den Abend: „ Wir haben das Gefühl, dass der eingeschlagene Weg der letzten Saisons der richtige ist und die Berlin Fashion Week immer mehr an Zuspruch gewinnt. Die Bemühungen der letzten Jahre zahlen sich aus und wir können weiter auf das positive Feedback aufbauen. Gemeinsam erreichen wir grade etwas, was lange nicht war: Die Berlin Fashion Week national und international relevanter zu machen.“ „Die Mode ist in Berlin zuhause. Und wenn in Berlin Fashion Week ist, dann bekommt die Stadt zunehmend mehr Beachtung in der internationalen Modewelt, wird sichtbarer und zeigt: hier ist noch viel Potenzial. Berlins Mode fällt durch ihre Eigenwilligkeit, das Streben nach Freiheit und den Mut zur Kreativität auf. Hier arbeiten Modeschaffende und Designer, die im internationalen Wettbewerb mithalten und Menschen inspirieren können. Mit unserer erfolgreichen Fashion Week beweisen wir aufs Neue: Berlin kann Mode und ist dabei weltoffen, vielfältig und einzigartig“, so Franziska Giffey, Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe. Die Präsenz von wichtigen Branchenvertreter:innen sowie der in Berlin vertretenden Designer:innen verdeutlichte den Kern der Berlin Fashion Week: Herausragende Designtalente und das Handwerk dahinter zu würdigen und mutigen Ideen eine Plattform zu bieten. Unter den zahlreichen Gästen waren u.a. Cecilie Thorsmark (Copenhagen Fashion Week), Chidozie Obasi (Office Magazine), Désiré Feuerle (The Feuerle Collection), Esther Perbandt, Hanan Besovic (ideservecouture), Jale Richert und Michele Beil (beide Richert Beil), Julian Daynov, Kerstin Schneider (Harper’s Bazaar) , Luis Dobbelgarten (No/Faith Studios), Maliha Shoaib (Vogue Business), Manuela Kampp-Wirtz (Burda Style Group) , Mumi Haiati (Reference Studios), Rianna Kounou und Nina Knaudt (Rianna + Nina), Tim Kälberer (Wormland), Valentin von Arnim (Iris von Arnim) und William Fan. In der dritten „Berlin Contemporary“ Saison präsentieren wieder 14 deutsche und vier ukrainische Brands ihre Kollektionen. Die Labels und ihre Showkonzepte wurden im Rahmen des BFW-Konzeptwettbewerbs mit Preisgeldern ausgezeichnet. Die drei prämierten Labels Olivia Ballard, William Fan und MARKE eröffneten den ersten Tag der Berlin Fashion Week. Als Teil des neu entwickelten Formats „Intervention“ der internationalen Kommunikationsagentur Reference Studios, unter der Leitung des Gründers Mumi Haiati, fanden außerdem erstmals in Berlin Shows der Marken Gerrit Jacob, back2back (Yolanda Zobel & Marcelo Alcaide) und Anonymous Club statt. Der Kalender der nächsten Tage ist gefüllt mit Shows von bereits etablierten Designer:innen wie NAMILIA, RIANNA + NINA, Richert Beil oder Newcomer Brands wie GLÜCK und Kitschy Couture. Im Media Hub der Berlin Fashion Week werden alle Kollektionsbilder der Shows und die Eindrücke der vielen weiteren Events veröffentlicht. Eine Übersicht aller Shows und Events gibt es auf der Berlin Fashion Week Website im offiziellen Kalender. Events für Endkonsument:innen während der Berlin Fashion Week sind im Rahmen von STUDIO2RETAIL im Eventkalender einsehbar. Das Dinner wurde zudem von HECH und Don Julio unterstützt. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Fenja Niechoj INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://fashionweek.berlin/berlin-fashion-week.html https://www.studio2retail.berlin/ MITGLIEDER PREVIOUS NEXT News Offizielle Eröffnung der Berlin Fashion Week: Das war das Fireside Dinner im Grill Royal

  • Fashion Council Germany fördert nachhaltigere Mode in Kooperation mit eBay

    17. Jan. 2025 Der Fashion Council Germany setzt in diesem Jahr erneut ein Zeichen für die Förderung nachhaltigerer und kreativer Mode. Gemeinsam mit dem Online-Marktplatz eBay werden fünf Berliner Modelabels unterstützt. Ziel des Circularity Support ist es, innovative Ansätze zu unterstützen und das Bewusstsein für Kreislaufwirtschaft in der Modebranche zu stärken. Die folgenden fünf Modelabels wurden hierfür ausgewählt: BALLETSHOFER , Haderlump Atelier Berlin , Lou de Bètoly , Natascha von Hirschhausen und Sia Arnika . Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht das Thema Circularity. Die fünf Labels kreieren jeweils zwei Looks, bestehend aus upgecycelten Materialien und pre-loved Kleidungsstücken, die über den Online-Marktplatz eBay erworben wurden. Die Kreationen vereinen die Handschrift der Designer:innen mit einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit und Wiederverwertung und unterstreichen so die Bedeutung verantwortungsvoller Mode. Nach der Berlin Fashion Week werden die entstandenen Looks auf dem Online-Marktplatz eBay erhältlich sein. Konsument:innen haben so die Möglichkeit, Unikate direkt vom Runway zu erwerben und gleichzeitig junge Talente der Branche aktiv zu unterstützen. Die Initiative unterstreicht das gemeinsame Engagement, nachhaltigere Alternativen in der Mode zu stärken und den Kreislaufgedanken in der Branche weiter voranzutreiben. Die individuellen Handschriften der fünf Talente stehen dabei im Fokus und setzen ein Zeichen für eine bewusstere, zukunftsorientierte Modewelt. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Lukas Habitz INFOS ANFRAGEN lukas.habitz[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER BALLETSHOFER Haderlump Atelier Berlin Natascha Von Hirschhausen Lou de Bètoly SIA ARNIKA PREVIOUS NEXT Berlin Fashion Week Fashion Council Germany fördert nachhaltigere Mode in Kooperation mit eBay

  • GENERATION ZUKUNFT Hub - Book Release: „Wachsen Hosen an Bäumen?“ x Platte Berlin

    11. März 2025 Zusammen mit der PLATTE Berlin laden wir euch herzlich ein zum ersten „GENERATION ZUKUNFT“ Hub am 29. März - mit dem Book Release der deutschen Übersetzung von „Wachsen Hosen an Bäumen?“ von Jasmien Wynants und Judith Thomas. Seit 2022 sind wir gemeinsam mit der PVH Foundation mit „GENERATION ZUKUNFT“ deutschlandweit an Schulen unterwegs, um Schüler:innen für die ökologischen und sozialen Auswirkungen der Modeindustrie zu sensibilisieren und um mehr über die Karrieremöglichkeiten zu erfahren. Jetzt öffnen wir die Türen für alle Modeinteressierten, die sich mit nachhaltigem Konsum und der Zukunft der Branche auseinandersetzen möchten. Was erwartet euch? - Exklusive Einblicke in das Kinderbuch „Wachsen Hosen an Bäumen?“ – mit Diskussionsrunde & Quiz - Spannende Insights zur Mode der Zukunft & nachhaltigem Konsum - Kreativ-Workshop mit der PLATTE Warum ist das Thema so wichtig? Die Modeindustrie zählt zu den größten Umweltverschmutzern weltweit. Gleichzeitig konsumieren junge Me nschen Mode oft unbewusst und im schnellen Rhythmus – ein Widerspruch. Mit „GENERATION ZUKUNFT“ setzen wir genau hier an: Wir schaffen Bewusstsein, klären auf und zeigen neue Perspektiven für eine verantwortungsvollere Modeindustrie. Anmeldungen sind über den folgenden Link möglich: https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSf7mTt_leFJat2qt9C3kFTb4nr0SOJJodzArUKftKvYFT0H-w/viewform?usp=sharing Lass dir diesen inspirierenden Austausch nicht entgehen! AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Daniela Eichhorn INFOS ANFRAGEN edu[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER PREVIOUS NEXT News GENERATION ZUKUNFT Hub - Book Release: „Wachsen Hosen an Bäumen?“ x Platte Berlin

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