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  • Fashion Council Germany initiiert neue Bildungsplattform re.FASHION ACADEMY

    1. Sept. 2023 Fashion Council Germany lanciert die neue Bildungsplattform re.FASHION ACADEMY , die ab heute online unter der folgendem Link aufrufbar ist. Als Interessensvertretung für Mode in Deutschland bringt der Fashion Council Germany ein neues, zukunftsweisendes Format auf den Markt, dass das Thema Weiterbildung in der Branche verändern wird. Die re.FASHION ACADEMY wird ein breites Angebot an Bildungsmöglichkeiten sowohl physisch als auch digital bereitstellen, um den Bedürfnissen der Modeindustrie gerecht zu werden. Beginnend mit Webinaren - live und on demand -, Seminare und Masterclasses, wird die Plattform schrittweise erweitert, um ab Anfang 2024 auch Coachingangebote, E-Learning Pakete und Podcast-Episoden anzubieten. Dadurch können die Teilnehmer:innen flexibel und zeitunabhängig von den neuesten Erkenntnissen und Entwicklungen der Modebranche profitieren. Großen Wert legt der Fashion Council Germany darauf, dass die Plattform nicht nur theoretisches Wissen vermittelt, sondern auch praxisnah und zukunftsorientiert gestaltet ist. Expert:innen aus verschiedenen Bereichen der Modebranche werden als Dozent:innen und Speaker eingeladen, um ihr Know-how und ihre Erfahrungen weiterzugeben und den Teilnehmenden einen ganzheitlichen Einblick in die Branche zu gewähren. In einer weiteren Entwicklungsstufe der Academy wird es auch Coachingangebote geben, mit denen Designer:innen und Brands in intensiven 1:1 Beratungseinheiten sich neu aufstellen können. Ein besonderes Highlight der re.FASHION ACADEMY sind die maßgeschneiderten Bildungspakete für etablierte Marken. Unternehmen haben die Möglichkeit, individuelle Kursinhalte und Schulungsprogramme zu erhalten, die speziell auf ihre Bedürfnisse und Herausforderungen zugeschnitten sind. Unternehmen können sich bei der Academy melden und ihren Weiterbildungsbedarf beschreiben. Das Academy-Team wird daraufhin ein maßgeschneidertes Programm zusammenstellen. Damit bietet die Plattform Lösungen, um die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu stärken und ihre Mitarbeitenden optimal zu fördern. Vereinsmitglieder des Fashion Council Germany profitieren zusätzlich von zahlreichen Vorteilen auf der re.FASHION ACADEMY . Talente in FCG-Förderprogrammen erhalten großzügige Guthaben, um sich mehrjährig weiterbilden und professionalisieren zu können. Dadurch möchte der FCG seine Mitglieder und geförderte Talente ermutigen, lebenslanges Lernen zu fördern und ihre berufliche Entwicklung voranzutreiben – aber vor allem beim längst überfälligen Strukturwandel der Branche einen nachhaltigen Beitrag zu leisten. Interessierte können sich ab sofort auf der Website der re.FASHION ACADEMY informieren, anmelden und von den vielfältigen Bildungsangeboten profitieren. Erste Kurse finden ab Winter 2023/24 statt. Über die stetigen Erweiterungen des Bildungsangebots erfahren die Teilnehmer:innen mittels Newsletter. Der Fashion Council Germany lädt die gesamte Modebranche ein, diese aufregende Reise in die Zukunft gemeinsam anzutreten. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Henriikka Bierwirth INFOS ANFRAGEN hello[at]refashion.academy WEBSITE/S https://www.refashion.academy/ MITGLIEDER PREVIOUS NEXT News Fashion Council Germany initiiert neue Bildungsplattform re.FASHION ACADEMY

  • „METAMORPHOSIS – dialogues about change“ - Day 4

    4. Feb. 2025 Das FCG Talk-Format in Partnerschaft mit eBay Deutschland unterstützt durch NIO zur BFW. Im Rahmen der Berlin Fashion Week laden wir in Partnerschaft mit eBay Deutschland bereits zum zweiten Mal zu dem zukunftsweisenden Talk Format ‘ METAMORPHOSIS – dialogues about change powered by eBay‘ ein. Nach dem erfolgreichen Auftakt des Formats finden die Talks nun in einem noch vielfältigeren Rahmen statt und begleiten die gesamte Berlin Fashion Week. Dabei stehen erneut nationale und internationale Expert:innen der Modeindustrie sowie die Themen Nachhaltigkeit und Innovation im Fokus. ‘ METAMORPHOSIS ’ beleuchtet die essenziellen Transformationen der Branche mit einer Varianz aus Keynotes, Panels und Interviews. Die Veranstaltung ist sowohl für ein Fachpublikum als auch die Öffentlichkeit zugänglich und soll einen inklusiven Dialog fördern, um möglichst verschiedene Facetten zur Entwicklung der Modebranche weiterzutragen. Die thematischen Schwerpunkte der vier Veranstaltungstage bieten einen umfassenden Blick auf die Herausforderungen und Chancen der Modewelt. Am vierten und letzten Tag fanden Panels, Interviews und Diskussionen rund um das Thema "Customer Connection, Sustainable Direction" statt: Der Tag startete mit einer Keynote von Ashley Krupnik (WGSN) " Your Future Consumer – a Catalyst for Redirection " Panel 1: " Crafting Your Sustainability Story " Speaker:innen: Emma Vloeimans (Freelance Senior Editor I Harper's Bazaar, Founder I TRIBUTE TO MAGAZINE), Kirsten Siegler (Co-Founder I vbc Agency), Marie Lueder (Designer I LUEDER), Niki de Schryver (CEO & Founder I COSH!) und Sophie Claussen (Founder I AVENIR). Panel 2: "U npacking the Sustainability Requirements" Speaker:innen: Daniela Eichhorn (Project Manager Education I Fashion Council Germany), Cecilie Thorsmark (CEO I Copenhagen Fashion Week), Frederik Larsen (Co-Founder I In futurum) und Scott Lipinski (CEO I Fashion Council Germany). Mit einer Closing Note beendeten Scott Lipinski (CEO I Fashion Council Germany) und Mandy Krüger (Head of Fashion I eBay GmbH) vier Tage voller anregender Gespräche und Diskussionen, sowie neuen Bekanntschaften und zahlreichen Anregungen für die nächste Runde. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Speaker:innen, Besucher:innen und unseren Partner:innen. Weitere Informationen zu Metamorphosis, allen Speaker:innen sowie zum Programm, findet Ih r HIER. (Foto-Credit: Finnegan Koichi Godenschweger) AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Raphael Schreiber INFOS ANFRAGEN raphael.schreiber[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.metamorphosistalks.com/ MITGLIEDER PREVIOUS NEXT Berlin Fashion Week „METAMORPHOSIS – dialogues about change“ - Day 4

  • GmbH gewinnen den FCG/VOGUE Fashion Fund 2026

    27. März 2026 Am Donnerstag, den 26. März, verkündeten der Fashion Council Germany und Vogue Germany das Gewinner-Label des zweiten FCG/VOGUE Fashion Fund. Die Berliner Brand GmbH überzeugte die Fachjury und darf sich über die Förderinitiative für junge Designtalente und aufstrebende Modelabels freuen. Im Rahmen eines exklusiven Dinners mit 80 Branchengästen im Restaurant sly in Berlin nahmen sie den Preis entgegen. GmbH sind die zweiten Preisträger des FCG/VOGUE Fashion Fund. Sie konnten sich gegen eine Vielzahl an Einreichungen und gegenüber den anderen sechs Finalist:innen Balletshofer, Gerrit Jacob, Haderlump Atelier Berlin, Kitschy Couture, Laura Gerte und Lou de Bètoly durchsetzen. Die diesjährige Fachjury bestehend aus Scott Lipinski, CEO des Fashion Council Germany, Christiane Arp, Vorstandsvorsitzende des Fashion Council Germany, Kerstin Weng, Head of Editorial Content Vogue Germany, Patrick Pendiuk, Fashion Features Director Vogue Germany, Katrin Schneider, Marketing Director DE/CH von KIKO Milano sowie Mumi Haiati, CEO und Founder von Reference Studios, überzeugte neben dem hohen Maß an Qualität und der Professionalität des Labels auch die klare Haltung die GmbH einnimmt. „Wir sind stolz, mit GmbH ein Gewinner-Label zu küren, das zeigt, dass zeitgenössisches Design aus Deutschland auf weltweite Resonanz stößt. Serhat Işık und Benjamin A. Huseby haben mit ihrem Label eine unverwechselbare Welt geschaffen – präzise im Handwerk, konsequent in der Haltung und selbstbewusst in ihrer Ästhetik. Genau diese Qualität wollen wir mit dem FCG/VOGUE Fashion Fund sichtbar machen und weiter unterstützen“ , so Scott Lipinski, CEO des Fashion Council Germany. Kerstin Weng, Head of Editorial Content von Vogue Germany sagt: „GmbH beeindruckt, und das konsequent, schon seit sehr vielen Saisons und auf verschiedenen Ebenen. Sie reflektieren den Zeitgeist und das, was viele gerade beschäftigt, aber nicht etwa aus einer strategischen Entscheidung heraus, sondern aus einer persönlichen und empathischen Überzeugung. Ihre Mode ist modern, hochqualitativ und steht für sich. Man spürt das Herzblut und die Authentizität in jedem einzelnen Entwurf.“ Die Preisverleihung fand im sly in Berlin mit rund 80 Fachgästen statt, darunter auch Eugen Bauder-Taibi, Lamin Leroy Gibba, Karin Hanczewski, Florence Kasumba, Wana Limar und Emma Schweiger. Die zweite Edition des FCG/VOGUE Fashion Fund ist mit 50.000 Euro dotiert. Darüber hinaus enthält er ein umfassendes Business-Mentoring-Programm mit führenden Branchenexpert:innen sowie die Produktion einer eigenen Fashion Show zur Berlin Fashion Week im Sommer 2026, ermöglicht durch die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe. Das Preisgeld wird gesponsert von KIKO Milano. Die internationale Beauty-Marke ist auch Partner für das Modelstyling der Winner-Show. Über den FCG/Vogue Fashion Fund: Der FCG/Vogue Fashion Fund wurde 2024 vom Fashion Council Germany und Vogue Germany nach Deutschland gebracht, um vielversprechende Modedesigner:innen und Labels in Deutschland gezielt zu fördern. Dabei liegt der Fokus vor allem auf Designer:innen, die besonders innovative Ansätze verfolgen. Als erste Preisträgerin ging 2024 die Berliner Designerin Kasia Kucharska aus der Initiative hervor. Teilnahmeberechtigt am Wettbewerb des FCG/VOGUE Fashion Fund sind Modedesigner:innen und Labels mit Sitz in Deutschland, die seit mindestens zwei und höchstens 15 Jahren bestehen. Partner der Initiative sind die Beautybrand KIKO Milano, die das Preisgeld von 50.000 Euro beisteuert sowie als Make-up-Partner bei der Winner-Show agiert, sowie die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, die die Modenschau des Winner-Labels finanziert. Weitere Details zur zweiten Ausgabe des FCG/VOGUE Fashion Fund in Deutschland und alle Infos zur Bewerbung finden Sie ab sofort auf VOGUE.de und auf der Website des Fashion Council Germany . AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Laura Altenberg INFOS ANFRAGEN laura.altenberg[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.fashion-council-germany.org/initiativen/fcg%2Fvogue-fashion-fund MITGLIEDER PREVIOUS NEXT News GmbH gewinnen den FCG/VOGUE Fashion Fund 2026

  • Der FCG Panel Talk auf der Munich Fabric Start

    9. Sept. 2024 Während der Munich Fabric Start Anfang September hat der FCG erneut einen Panel Talk präsentiert. Gemeinsam mit Moderatorin Catherine Hansmann (FCG) diskutierten die drei Speakerinnen Tanja Vojkic (eBay), Chelsea Jean Lamm (Chelsea Jean Lamm) und Ines Rust (DAWN Denim) das Thema „Sustainable Solutions & Innovations for Fashion“. In der aufschlussreichen Diskussionsrunde stellten die Expertinnen ihre nachhaltigen Strategien vor und erkundeten, wie die Zukunft der Mode durch kleine, sinnvolle Schritte verändert werden kann. Außerdem wurden innovative Textilien, Designansätze und das Bewusstsein der Verbraucher:innen evaluiert. Thematisiert wurde auch wie die Schaffung von Synergien die Nachhaltigkeit in der Modeindustrie ganzheitlich fördern kann. Mehr Informationen zur Munich Fabric Start und dem gesamten Programm gibt es HIER . AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Catherine Hansmann INFOS ANFRAGEN catherine.hansmann[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER DAWN Denim Chelsea Jean Lamm MUNICH FABRIC START PREVIOUS NEXT News Der FCG Panel Talk auf der Munich Fabric Start

  • Im Gespräch mit FCG Member Ayan Yuruk, Founder von SHOWZ Berlin - über seine Agentur und die neue Summit Reihe: Innovation Deep Talk

    13. Juni 2024 SHOWZ ist eine Brand Experience Agentur powered by Creators, deren Kernkompetenz im Design von technologiegetriebenen, physischen und digitalen Brand Spaces liegt. SHOWZ verbindet Meinungsmacher:innen und Künstler:innen aus kreativen Bereichen sowie zukunftsorientierte Brands und Tech-Startups. Sie bauen lokale Netzwerke und Communitys auf, die Klient:innen in ihren Zielen unterstützen. 1)SHOWZ feiert dieses Jahr sein 6-jähriges Jubiläum. Wie ist die Idee entstanden und was war der Grundstein für die Gründung von SHOWZ? Die Idee, Markenwelten zu designen, entstand in Lissabon und der Grundstein war und ist bis heute das Kundenerlebnis. Wir haben uns immer gefragt, wie können Brands durch innovative Konzepte ihre Kund:innen von morgen erreichen. Viele reden weiterhin nur von ihrem Produkt, das reinste Cashmere und das weichste Leder allein wird es in der Zukunft nicht mehr reißen. Wir brauchen Werte, Ideen, Community, Kreativität und das Ganze, unterstützt von Technologien und AI. Eh voila, SHOWZ war entstanden. 2) Am 24. April 2024 startete die erste Runde eurer Pop-up Summit Reihe, dem Innovation Deep Talk (IDT), zum Thema Nachhaltigkeit in der Praxis – Climate Edition war der Kick-off. Kannst du uns etwas zur Initiative und Idee erzählen? Die Zukunft stürmt auf uns zu und bringt eine Flut an neuen Technologien mit sich, die unsere Gesellschaft und unser Geschäftsleben verändern werden. Green-Tech, Health-Tech, Longevity – die Liste der Buzzwords ist lang, aber was genau bedeuten sie für Unternehmen? Welche Chancen und Herausforderungen bringen sie mit sich? Anstatt von Konferenz zu Konferenz zu hetzen, bieten wir bei SHOWZ den Innovation Deep Talk: kostenlose Insights, spannende Panel-Talks, Q&A-Sessions und Community-Treffen, um Unternehmen auf den neuesten Stand zu bringen. Meldet euch auf unserer Website an und verpasst nicht die Gelegenheit, beim nächsten Event dabei zu sein. 3) Ihr habt zu diesem Anlass auch ein Schaufenster gebaut, das zu 99 % aus recycelten oder recycelbaren Materialien besteht - wie bringt ihr dieses Konzept den Einzelhändlern und Ladenbesitzern näher? Genau, zur Climate Edition des IDT, haben wir eine Unterwasserwelt designt und bei uns im Showroom nachgebaut, mit einigen technischen Highlights, um ein Zeichen für Umweltschutz und saubere Ozeane zu setzen. Das Schaufenster ist so kleinteilig, dass die Materialien nur aus nächster Nähe zu erkennen sind. Erst dann entdeckt man PET-Flaschen, Kabelbinder, Schaumstoffreste, Altholz, Hülsen, Drähte u.v.m. Zusammen mit der interaktiven 3D-Motion und unserer AI-Schildkröte Tutu, haben wir glaube ich einen echten Wow-Effekt erzeugt und wir unterstützen bei jeder Interaktion sogar die SOA Germany, um die Ozeane sauber zu halten. 4)Wo seht Ihr den größten Einfluss, den Ihr durch eure Arbeit und die Initiative haben könnt? Was setzt ihr selbst in der Praxis um? Es geht an erster Stelle darum, Bewusstsein zu schaffen. Marken produzieren jährlich sehr viel Abfall mit One-Shot Installationen und genau da wollen wir etwas ändern. Wir möchten, dass zirkulare kreative Konzepte standardisiert werden. Warum kann ich z.B. eine Schaufenster-Kampagne nach einem Jahr leicht verändert nicht nochmal verwenden? Mit dem heutigen Mindset würden das die Konsument:innen sogar feiern. Bei uns werden Installationen gelagert und für künftige Konzepte eingeplant, sollte es keinen Nutzen mehr geben, verschenken wir einzelne Elemente meistens. Im Müll landet nur selten etwas, selbst bei beschädigten Sachen gibt es immer eine:n Abnehmer:in. 5) Was sind die nächsten Schritte, Ideen und Themen? Was sind eure Ziele für die Zukunft? Unsere Agentur ist auf drei Säulen aufgebaut: Design, Experimental Marketing und Produktion. Das wird natürlich weiter ausgebaut, vor allem mithilfe von AI. Es gibt einige neue Entwicklungen und Projekte in der Pipeline, zu denen ich noch nicht viel verraten darf. Jetzt gilt erstmal: wir konzipieren und bauen Brand-Spaces so nachhaltig es geht und dennoch so sexy wie Chanel – besser auf Englisch: We design and produce as eco-friendly as possible, yet as sexy as Chanel. (Photo-Credit: Pia Henkel) AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Fenja Niechoj INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://showz-berlin.com/ MITGLIEDER SHOWZ PREVIOUS NEXT Interview Im Gespräch mit FCG Member Ayan Yuruk, Founder von SHOWZ Berlin - über seine Agentur und die neue Summit Reihe: Innovation Deep Talk

  • Elke Timmerman: „Europäische Mode ist eher ein Mosaik unterschiedlichster Eigenschaften – und darauf können wir stolz sein“

    28. Juli 2026 Dries Van Noten, Ann Demeulemeester, Walter Van Beirendonck, Dirk Bikkembergs, Dirk Van Saene und Marina Yee – Ende der 1980er waren sie nur den wenigsten ein Begriff. Selbst die britische Modepresse – mit Aussprache und Schreibweise der belgischen Namen überfordert – schrieb kurzerhand nur noch von den „Antwerp Six“. 40 Jahre später gelten die sechs Designer:innen noch immer als stilprägend für eine ganze Generation; nachdem sie 1986 ihre Kollektionen erstmals in London präsentierten, richtete sich der Blick der Branche auch auf Belgien allgemein. Flanders DC feierte das 40. Jubiläum der Antwerp Six unlängst mit einem Fashion Festival in Antwerpen. Eine gute Zeit also, um sich mit Elke Timmerman auszutauschen: Als International & Business Relations Manager verantwortet sie die Partnerschaften der Modeorganisation, die wie der Fashion Council Germany Teil der European Fashion Alliance ist. Warum? Das erzählt sie uns im Interview. Elke, was bedeutet europäische Mode für dich? Für mich steht europäische Mode vor allem für Kreativität, künstlerische Vision, Handwerkskunst und Qualität. Ebenso gehören Innovation und Nachhaltigkeit dazu – gerade im Bereich der Nachhaltigkeitsregulierung nimmt Europa eine klare Vorreiterrolle ein. Innerhalb Europas gibt es natürlich noch große regionale Unterschiede: vom funktionalen, minimalistischen Design Skandinaviens über die von Subkulturen und Rebellion geprägte Modeszene Großbritanniens bis hin zum Luxus und der Handwerkskunst Frankreichs und Italiens. Es gibt also kein einheitliches Etikett für europäische Mode . Im globalen Kontext zeichnen Europa vor allem seine kreative Vielfalt und sein k ulturelles Erbe aus. Das zeigt sich auch im Straßenbild: Europäischer Stil reicht von elegant über konzeptionell bis zu subkulturellen Experimenten. Europäische Mode ist deshalb eher ein Mosaik unterschiedlichster Eigenschaften als eine klar definierte Stilrichtung – und darauf können wir stolz sein. Das Modemuseum MoMu in Antwerpen feiert derzeit ein besonderes Jubiläum: Vor 40 Jahren schrieben die Antwerp Six Modegeschichte, als sie ihre Kollektionen erstmals auf der British Designer Show in London präsentierten und Belgien als internationale Modemetropole etablierten. Wie wirkt ihr Einfluss bis heute nach? Die Stärke der Antwerp Six lag darin, dass sie konsequent ihren eigenen Weg gegangen sind. Sie haben gezeigt, dass belgische Mode mutig, konzeptionell und zutiefst individuell sein kann. Das inspiriert bis heute Designer:innen in Belgien und gibt der nächsten Generation Selbstvertrauen. Der Begriff „Antwerp Six“ entstand übrigens eher zufällig: Die britische Presse konnte ihre Namen nicht aussprechen und fasste sie kurzerhand unter diesem Titel zusammen. Tatsächlich standen dahinter jedoch sechs völlig unterschiedliche Persönlichkeiten. Gleichzeitig haben sie gemeinsam Belgien international den Weg geebnet. Deshalb ist jetzt der richtige Zeitpunkt, die heutige Designgeneration ins Rampenlicht zu stellen – genau aus diesem Grund haben wir parallel zur MoMu-Ausstellung das Antwerp.Fashion Festival organisiert. Kannst Du die Idee hinter dem Festival näher beschreiben? Mit dem Antwerp.Fashion Festival wollten wir bewusst keine weitere Fashion Week schaffen. Europa hat bereits zwölf Fashion Weeks – eine weitere wäre nicht sinnvoll gewesen. Unser Ziel war vielmehr, einen Moment zu schaffen, in dem wir die aktuelle Generation Antwerpener Designer:innen feiern und zeigen können, wofür Antwerpener Mode heute steht. Das Festival war ein vielschichtiges Format mit Modenschauen, Performances, Ausstellungen, Installationen, Talks, Schaufensterinszenierungen und vielem mehr. Es machte den wirtschaftlichen und kulturellen Wert der Mode sowohl für ein Fachpublikum als auch für Konsument:innen sichtbar und interpretierte das klassische Konzept einer Fashion Week neu – offen und zugänglich für alle. Künftig soll das Festival alle zwei Jahre stattfinden. Und warum nicht auch internationale Talente einladen? Die belgische Designerin Julie Kegels zeigte ihre Mode im Rahmen des Festivals in einer Galerie. Antwerpen verfügt über eine lange kulturelle Tradition – von seinem Diamantenhandel bis zu den flämischen Meistern des 16. und 17. Jahrhunderts. Im Vergleich dazu ist die Modegeschichte der Stadt noch jung. Wie greifen diese unterschiedlichen Traditionen heute ineinander? Manche bezeichnen die Antwerp Six als die „flämischen Meister der Mode“. Insofern besteht natürlich eine Verbindung, denn Mode ist eine Kunstform. Gleichzeitig ist sie aber auch ein Wirtschaftszweig. Belgien profitiert von seinem reichen kulturellen Erbe – den flämischen Meistern, der historischen Architektur und einer starken Textiltradition. Anfang der 1980er-Jahre investierte die belgische Regierung – nach heutigem Wert umgerechnet mehr als eine Milliarde Euro – in Programme zur Wiederbelebung der Textilindustrie. Dazu gehörte unter anderem der Wettbewerb „Golden Spool“, den einige der Antwerp Six gewannen. Ziel war es, die Zusammenarbeit zwischen Textilindustrie und Kreativen zu fördern, Kooperationen anzustoßen und Designer:innen nach Japan oder Großbritannien zu entsenden. Auch dadurch wurde der Weg der Antwerp Six nach London möglich. Heute können junge Kreative auf dieses starke Erbe zurückgreifen und es zeitgemäß interpretieren. Schafft diese vergleichsweise junge Modegeschichte mehr Freiraum für Kreativität und Experimente? Ja. In Antwerpen gibt es – ähnlich wie in Berlin – keine dominante Tradition großer Luxusmarken. Dadurch können junge Designer:innen leichter eine eigene Handschrift entwickeln. Sie sind gewissermaßen gezwungen, ihre eigene Geschichte zu erzählen, mit eigenen Materialien zu arbeiten und ihre eigene Community aufzubauen. Ich bin allerdings nicht sicher, ob das tatsächlich an der Geschichte der Stadt liegt oder vielmehr an der Marktmacht der großen Luxuskonzerne. Mit Milk of Lime, einem Designerduo der Königlichen Akademie der Schönen Künste Antwerpen, ist belgisches Design regelmäßig auf der Berlin Fashion Week vertreten. Wie siehst du die Verbindung zwischen Berlin und Antwerpen? Was Julia und Nico machen, ist sehr mutig. Ich begleite ihren Weg seit ihren Anfängen in Deutschland. Bei Milk of Lime erkennt man die belgische Handschrift sofort: eine dunkle, elegante Ästhetik verbunden mit dem avantgardistischen, konzeptionellen Geist Antwerpens. Zwischen Antwerpen und Berlin gibt es ohnehin mehr Gemeinsamkeiten, als man zunächst vermutet. Es wäre spannend, künftig auch deutsche Designer:innen zum Festival einzuladen – und umgekehrt. Das könnte sogar ein neues europäisches Kooperationsprojekt werden. Das Potenzial für kreative Austauschprogramme ist auf jeden Fall groß. Belgische Mode, hier von Marie Bernadette Woehrl, ist oft düster und experimentell. Die internationale Modeszene blickt heute ohnehin besonders auf die neue Generation der Royal Academy of Fine Arts Antwerp. Was zeichnet diesen Ausbildungsansatz aus? Die Akademie in Antwerpen nimmt eine besondere Stellung ein. Walter Van Beirendonck hat sie über viele Jahre geprägt und vorgemacht, wie man gleichzeitig eine Akademie leiten, ein eigenes Label führen und auf den Laufstegen in Paris präsent sein kann. Er hat Studierende immer dazu ermutigt, ihre eigene Geschichte zu erzählen, mutig zu experimentieren und eigenständige Mode zu entwickeln. Wer die Akademie verlässt, bringt einen enormen Erfahrungsschatz mit – allerdings herrscht auch großer Leistungsdruck. Man muss herausragend sein. Die Ausbildung ist stark künstlerisch und experimentell ausgerichtet. Wirtschaftliche Inhalte spielen dagegen kaum eine Rolle. Genau hier setzt Flanders DC mit Coachings, Mentoring-Programmen, Webinaren und digitalen Angeboten zur Unternehmensgründung an. Welche Ratschläge gibst Du den Labels, die sich an euch wenden? Wir begleiten Designer:innen vom ersten Schritt an – von angehenden Gründer:innen bis hin zu etablierten Marken und CEOs. Die Unterstützung reicht von individueller Beratung bis zu Gruppenprogrammen mit Branchenexpert:innen. Für Einsteiger:innen bieten wir gemeinsam mit der Stadt Mentoringprogramme an. Fortgeschrittene Labels unterstützen wir bei Internationalisierung, Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Unternehmensentwicklung. Außerdem stellen wir einen kostenlosen Leitfaden zur Gründung eines Modelabels zur Verfügung, den wir regelmäßig aktualisieren. Wir empfehlen allen, diesen zuerst zu lesen, bevor sie sich ausschließlich von ihren Träumen leiten lassen. Denn es gibt viele Träumer:innen – und manchmal entdeckt man darunter echte Talente. Woran erkennt man ein solches Talent? Ist das ein Bauchgefühl? Fingerspitzengefühl! Aktuell begleiten wir vier oder fünf Labels, denen wir großes Potenzial und Ehrgeiz zutrauen. Erfolg hängt jedoch von mehreren Faktoren ab: Talent, finanzielle Ressourcen, Vision und einem starken Netzwerk. Wenn all diese Voraussetzungen zusammenkommen, unterstützen wir die Marken so intensiv wie möglich – etwa durch Reisen nach Paris oder in andere wichtige Märkte. So können wir ihnen echten Mehrwert bieten. Auch Mode von Brandon Wen wurde während des Antwerpener Modefestivals präsentiert. Gemeinsam mit der Universität Antwerpen vergebt Ihr außerdem den Flanders DC/UA Award an Absolvent:innen des Masterstudiengangs Mode. In diesem Jahr ging der Preis an Lars Mertens. Welche Bedeutung hat diese Auszeichnung? Den Preis vergeben wir an Absolvent:innen der drei flämischen Modeschulen. In diesem Jahr erhielten ihn Harry Van Noten (KASK Gent), Kito Kotsoane (Akademie Sint-Niklaas) und Lars Mertens aus Antwerpen. Alle drei gewinnen einen Business-Sommerkurs an der Antwerp Management School – ein intensives Programm, das Kreativen vermittelt, wie sie ihr eigenes Label aufbauen können. Denn viele Absolvent:innen verfügen zwar über großes gestalterisches Talent, aber kaum betriebswirtschaftliche Kenntnisse. Darüber hinaus organisieren wir gemeinsam mit Partnern aus Flandern, Brüssel und Wallonien die Belgian Fashion Awards. Eine Kategorie zeichnet Emerging Talents aus und ist mit 10.000 Euro dotiert. Auch das ist ein wichtiger finanzieller Impuls für junge Designer:innen. Flanders DC war 2022 außerdem maßgeblich an der Gründung der European Fashion Alliance beteiligt. Wie entstand diese Idee? Aus dem europäischen Traum. Damals arbeitete ich für MAD Brussels und fragte mich, wie wir uns als Fashion Council positionieren könnten. Der größte Standortvorteil Brüssels ist seine Rolle als Hauptstadt Europas. Also dachte ich: Warum bringen wir nicht die europäischen Fashion Councils zusammen? Ich rief sie alle an – anfangs gingen allerdings nicht alle ans Telefon. Zwischen 2014 und 2017 organisierten wir mehrere European Fashion Summits mit Vorträgen und interaktiven Workshops, bevor schließlich eine dauerhafte Organisation entstand. Damals spielte Nachhaltigkeit noch keine große Rolle. Die größten Herausforderungen waren fehlende finanzielle Mittel und mangelndes betriebswirtschaftliches Wissen junger Kreativer. Die Luxuskonzerne sprachen für die Branche, doch die vielen unabhängigen Labels hatten keine gemeinsame Stimme. Deshalb wollten wir Wissen teilen und langfristig eine europäische Organisation aufbauen – unterstützt durch ein Creative-Europe-Projekt. Ziel war es, der kreativ geprägten Modebranche eine starke Stimme zu geben und eine dauerhafte Struktur zu schaffen. Welche Ziele verfolgt die EFA aus Deiner Perspektive heute und in Zukunft? Heute konzentrieren wir uns vor allem auf politische Interessenvertretung. Angesichts ökologischer Herausforderungen, technologischer Veränderungen und neuer europäischer Nachhaltigkeitsvorgaben ist Lobbyarbeit entscheidend, wenn man die Interessen der vielen kleinen und mittleren Unternehmen der europäischen Modebranche vertreten möchte. Die EFA will den kreativen Teil der Branche stärken, nachhaltige Rahmenbedingungen schaffen und gleichzeitig ihre wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit sichern. Darüber hinaus wollen wir Wissen und Best Practices austauschen, internationale Kooperationen fördern und gemeinsame Projekte entwickeln. Besonders wertvoll ist dabei das Netzwerk selbst. Ich kann beispielsweise jederzeit unsere portugiesischen Partner kontaktieren. Und was resultiert dann aus solchen Kontakten? In diesem Jahr planen wir unter anderem eine Produktionsreise nach Portugal und Spanien, um belgischen Marken Einblicke in unterschiedliche Produktionsstätten zu ermöglichen. Dank unserer Kontakte zum spanischen Fashion Council und zu ModaLisboa lassen sich solche Kooperationen schnell anstoßen. Außerdem sind wir Partner im europäischen Horizon-Projekt „Just Fashion“, an dem EFA, Fashion Council Germany und Flanders DC gemeinsam mit weiteren Ländern und Unternehmen beteiligt sind. Ein weiteres gutes Beispiel ist Scott Lipinski, CEO des Fashion Council Germany. Nach seinem Amtsantritt ließ er einen umfassenden Branchenreport erstellen – etwas, das bislang nur wenige Fashion Councils getan haben. Solche belastbaren Daten sind essenziell, um die wirtschaftliche Bedeutung der Branche sichtbar zu machen. Inzwischen arbeiten auch andere Councils an vergleichbaren Studien. Genau darin liegt die größte Stärke der EFA: voneinander zu lernen. Fotos: Flanders District of Creativity AUTOR:IN Sinah Griessler ANSPRECHPARTNER:IN Manuel Almeida Vergara INFOS ANFRAGEN press@fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER PREVIOUS NEXT Interview Elke Timmerman: „Europäische Mode ist eher ein Mosaik unterschiedlichster Eigenschaften – und darauf können wir stolz sein“

  • State of Fashion Talk 2020

    14. Jan. 2020 Gemeinsam mit McKinsey & Company, The Business of Fashion und ICON präsentierte der Fashion Council Germany den renommierten Report „The State of Fashion 2020“ im Hotel ZOO in Berlin. „The State of Fashion“ wird jährlich gemeinsam von McKinsey & Company und The Business of Fashion publiziert und gibt einen Überblick zu den Entwicklungen und Trends der internationalen Modebranche. Der FCG initiierte die Veranstaltung, um die gewonnen Ergebnisse und Prognosen auf den deutschen Markt zu projizieren. Dr. Achim Berg (Senior Partner and Global Leader of McKinsey & Company’s Apparel, Fashion and Luxury Group) prognostiziert für den deutschen Markt: „Im deutschen Markt sehen wir schon länger: Es wird für Unternehmen der Mitte immer schwieriger, in der Modebranche zu bestehen. Marken, die überaltern und die Ansprüche der Kunden nicht mehr bedienen, gehören zu den Unternehmen, die am häufigsten Wert verlieren. Nie war es für die deutschen Kunden so einfach, alternative Angebote für traditionelle Bekleidungsmarken zu finden.“ Nach der Begrüßung der Gäste durch die seit Januar amtierende FCG-Vorstandvorsitzende Mandie Bienek, wies die Bürgermeisterin und Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe Ramona Pop in ihrem Grußwort auf die kreative Relevanz des Standort Berlins hin: „Berlin steht für Freiheit, Kreativität und Innovation. Als weltoffene und kulturell vielfältige Metropole zieht die Hauptstadt Kreative und Talente aus aller Welt an. Die Modeszene Berlins ist ein Barometer für Ideen und innovative Konzepte. Unternehmen, die mutig und visionär sind, Schritt für Schritt gehen und dem Thema Nachhaltigkeit Aufmerksamkeit schenken, sind auch für die Zukunft gut aufgestellt.“ Engagiert diskutierten Dr. Achim Berg und Nick Blunden im Anschluss die Implikationen der Reportergebnisse für den deutschen Modemarkt im anschließenden Panel Talk mit Christiane Arp (VOGUE Germany), Inga Griese (ICON) und Javier Goyeneche (Ecoalf). Den Report „State of Fashion 2020“ finden Sie hier . AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Lydia Kleiber INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER PREVIOUS NEXT News State of Fashion Talk 2020

  • Max Gilgenmann mit Melanie Faulhaber, Julia Leifert und Natascha von Hirschhausen

    6. Mai 2020 Als Antwort auf all die Fragen, die die aktuelle Krise in unserer Branche aufwirft, lancieren wir unser neues E-Talk-Format: die #FCGVOICES . Diese basieren in digitaler Form auf dem klassischen Konzept des Roundtables und werden, neben den aktuellen Herausforderungen, auch und insbesondere notwendige Systemänderungen der Modeindustrie in den Fokus rücken, sodass die Zukunft der Mode von Branchen-Experten und Meinungsführern diskutiert werden kann. Der dritte #FCGVOICES Talk wird von Max Gilgenmann (Content Director NEONYT) moderiert und begrüßt unter seinen Diskussionsteilnehmern Melanie Faulhaber (Faulhaber Products), Julia Leifert (Julia Leifert) und Natascha von Hirschhausen (Natascha Hirschhausen). AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN INFOS ANFRAGEN WEBSITE/S MITGLIEDER PREVIOUS NEXT #FCGVoices Max Gilgenmann mit Melanie Faulhaber, Julia Leifert und Natascha von Hirschhausen

  • NEWS: Neues Format RAUM.Berlin gibt Berlin Fashion Week Debüt

    NEWS: Neues Format RAUM.Berlin gibt Berlin Fashion Week Debüt Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER Manuel Almeida Vergara E-MAIL press@fashion-council-germany.org TELEFON +49 30 994 0489 – 53 WEBSITE/S https://www.fashion-council-germany.org/about https://www.fashion-council-germany.org/raum-berlin DOWNLOAD PM Download Berlin, 16. Juli 2025 : Die erste Ausgabe von RAUM.Berlin , einem neuen immersiven Präsentationsformat, initiiert vom Fashion Council Germany und powered by eBay, gab während der SS26-Ausgabe der Berlin Fashion Week ein überzeugendes Debüt. Vom 01. bis 03. Juli 2025 eröffnete RAUM.Berlin im Kranzler X neue Perspektiven auf die Mode, durch die Kombination von innovativem Design und zirkulärem Denken. Während der drei Tage präsentierten neun visionäre Designer, drei an jedem Tag, ihre Kollektionen in individuell gestalteten Räumen und schufen so immersive Umgebungen. Das Format sprengte die traditionellen Grenzen der Modepräsentation und bot Raum für Erzählungen, Experimente und kreativen Ausdruck. Alle drei Tage wurden von jeweils 11:00 bis 13:00 Uhr mit einer Opening Reception eingeleitet, anschließend war die Ausstellung für die Öffentlichkeit zugänglich. Am ersten Tag wurden mit den Präsentationen von DAGGER, IDEN und JULIAN ZIGERLI die Einflüsse des Undergrounds sowie subkulturelle Identitäten untersucht. Mit einer rauen Ästhetik, dystopischen Visionen und spielerischer Rebellion interpretierten die Designer:innen die Codes von Jugend, Geschlecht und Identität neu. DAGGER brachte mit VHS-Loops, die die Skateboard-Jugend des Gründers Luke Rainey in Nordirland widerspiegeln, eine rohe Energie ins Kranzler X. IDEN , das Label des Gründers Moritz Iden, verschmolz dystopisches Design mit postdigitaler Ästhetik und erforschte geschlechtsneutrale, technikgetriebene Mode. JULIAN ZIGERLI aus Zürich kombinierte Druckkunst, Emotionen und Humor in einer Papierinstallation, die in Zusammenarbeit mit dem Künstler Andi Fischer entstand. Am zweiten Tag standen mit den Kollektionen von JISOO BAIK, KASIA KUCHARSKA und LADO BOKUCHAVA das materielle Storytelling und die Transformation des Körpers im Mittelpunkt. Durch ihre Entwürfe erforschten die Designer:innen Mode als Medium für Erzählungen, Identität und Emotionen. Die französische Designerin JISOO BAIK, die bereits Björk und Ariana Grande ausstattete, präsentierte „Soft Armor“: skulpturale Silhouetten, die Stärke und Verletzlichkeit durch Couture-Abstraktion erforschen. KASIA KUCHARSKA , Gewinnerin des FCG/VOGUE Fashion Fund 2024, definiert Tailoring mit Latex und 3D-Prozessen neu und stellte die statische Natur des traditionellen Designs in Frage. LADO BOCKUCHAVA aus Tiflis, Georgien, vereinte gemeinsam mit der Künstlerin Ivana Vladislava zwei Perspektiven auf Stil und Provokation, getragen von Neugier, Beobachtung und dem Wunsch, dem Träger eine eigene Identität zu geben.“ Am dritten Tag wurde ein Blick auf die Zukunft der Mode durch Kreislaufwirtschaft und kulturellen Remix geworfen und die Kollektionen von AVENIR, PLNGNS und ROUGH präsentiert. Von Upcycling bis hin zu Referenzen auf das kulturelle Erbe setzten die Designer:innen auf neue Materialien, lokale Produktion und eine hybride Ästhetik als Werkzeuge für nachhaltige Innovation. AVENIR konzentriert sich auf radikale Kreislaufwirtschaft und stellt Kleidungsstücke aus Materialien der Überproduktion vor, die auf Bestellung, lokal und abfallfrei produziert werden. PLNGNS mit Sitz in Kiew, Ukraine, verwandelt vor allem gebrauchte Schuhe in avantgardistische Statements, indem das Unternehmen ein geschlossenes Kreislaufsystem einsetzt, das Handwerk und Umweltbewusstsein miteinander verbindet. Bei ROUGH. verschmilzt griechische Herkunft mit der Berliner Streetwear-Szene und interpretiert traditionelle Spitzen in gewagten, nostalgischen Silhouetten, die schon von Lewis Hamilton und Tyga getragen wurden. An allen drei Tagen boten die ausgestellten Designer:innen einen eindrucksvollen Einblick in die sich entwickelnde Modelandschaft - verwurzelt in der Subkultur, experimentierfreudig und auf eine nachhaltige Zukunft ausgerichtet. Von Berlin über Paris bis Tiflis spiegelten ihre Arbeiten ein gemeinsames Engagement wider, Materialien, Identitäten und die Rolle der Mode bei der Gestaltung der Kultur neu zu überdenken. Scott Lipinski, CEO des FCG, erklärte: „ RAUM.Berlin schafft eine Plattform für Talente, um ihre Visionen und Kreationen jenseits der traditionellen Laufstege zu präsentieren. Das Format ermutigt zu neuen Perspektiven und hebt die Vielfalt und Innovation in der Mode hervor. Mit dem Open to Public Event wird so die Mission des Fashion Council Germany fortgesetzt, aufstrebende Designer:innen zu unterstützen und sinnvolle Verbindungen zwischen der Modeindustrie und der breiteren Berliner Community zu schaffen." Mandy Krüger, Head of Fashion eBay, ergänzte: „Berlin steht für neue Formen des kreativen Ausdrucks - jenseits der traditionellen Laufstege. Das Format schafft Platz für Experimente und Dialog, und Plattformen wie diese spielen eine wichtige Rolle, um die Branche voranzutreiben. Neben der Unterstützung aufstrebender Designer:innen lag unser Fokus darauf, Gespräche über Kreislaufwirtschaft anzustoßen - ein Thema, das für die Zukunft der Mode von entscheidender Bedeutung ist." Neben den Designer-Showcases präsentierte eBay eine Pre-Loved-Exhibition, die von dem Stylisten, Fashion Editor und Art Director Christian Stemmler kuratiert wurde und das kreative und zirkuläre Potenzial von Secondhand-Mode hervorhob. Das Talkformat „METAMORPHOSIS - dialogues about change“ powered by eBay fand am Nachmittag statt und brachte Stimmen von Meinungsträger:innen aus Mode und Medien zusammen. Die eBay Networking Lounge war den ganzen Tag über geöffnet und verwandelte das Kranzler X in einen Raum für den Austausch über Zirkularität, digitales Design und Diversität. PREVIOUS NEXT

  • Fashion Council Germany goes South Korea

    5. März 2025 Das Internationalisierungs-Projekt Berlin Fashion X International des Fashion Council Germany wird im Spätsommer 2025 auf den asiatischen Markt ausgeweitet. Als Ergänzung zu den bisherigen Delegationsreisen nach New York City findet nun die erste Reise in die südkoreanische Hauptstadt Seoul statt. Das von der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe geförderte Projekt dient dabei besonders der Unterstützung Berliner Unternehmen bei der Erschließung neuer internationaler Märkte. Dies umfasst auch die Vermittlung wichtiger lokaler Businesskontakte und von spezifischem Branchenwissen. Die Erweiterung auf den asiatischen Markt ist dabei ein wichtiger Schritt in Richtung Internationalisierung. Seoul zählt bereits seit mehreren Jahren zu einer der relevantesten asiatischen Städte im Modebereich und etabliert sich als internationale Modemetropole. Der Fashion Council Germany knüpft dabei an bereits bestehende Beziehungen nach Südkorea an, welche in der Vergangenheit durch den steigenden Erfolg der Berlin Fashion Week etabliert wurden. Dabei war besonders das steigende Interesse deutscher Brands am südkoreanischen Markt eine Motivation der Ausweitung des Projektes nach Seoul. Die Delegationsreise nach Seoul findet vom 30.08. bis zum 05.09.2025 statt und bietet den teilnehmenden Brands ein umfangreiches Programm. Dies umfasst diverse Sales- und Kommunikations-Workshops sowie Networking Formate mit wichtigen lokalen Stakeholdern, Pressevertreter:innen und Branchenexpert:innen. Hierbei sollen besonders strategische Markteintrittsempfehlungen gegeben und wichtige Businesskontakte vermittelt werden. Das Programm wird dabei auf Basis einer Sondierungsreise erstellt, welche der Fashion Council Germany in Vorbereitung auf die Erweiterung auf den asiatischen Markt im Frühling 2025 durchführt. Scott Lipinski, CEO des Fashion Council Germany erklärt: „ Die Expansion auf den asiatischen Markt war ein logischer Schritt für uns. Südkorea ist eine dynamische Modenation - mit der Delegationsreise bieten wir den teilnehmenden Brands die Möglichkeit, diesen Markt strategisch zu erschließen. Unser Ziel ist es, nachhaltige Geschäftsbeziehungen zu fördern und den interkulturellen Austausch zwischen der Berliner und der südkoreanischen Modeszene zu intensivieren.“ Im Anschluss an die Delegationsreise sollen die Teilnehmer:innen an die geschlossenen Businesskontakte anknüpfen und die entstandenen Beziehungen weiter ausbauen. Ziel dabei ist die Etablierung und strategische Positionierung der Brands auf dem südkoreanischen Markt. Der Fashion Council Germany fungiert auch im Anschluss an die Reise in beratender Funktion und unterstützt die Projektteilnehmer:innen bei ihrem Internationalisierungsprozess. Regelmäßig stattfindende Webinare mit Branchenexpert:innen liefern dabei weiteren Input. (Berliner) Fashion Brands und Fashion Tech Startups können sich bis zum 17.04.2025 HIER für die Teilnahme an der Delegationsreise nach Südkorea bewerben. Im April 2025 findet außerdem die vierte Delegationsreise nach New York City statt. Die elf Teilnehmenden Brands sind: 6ad Stitches , Andrej Gronau , Esther Perbandt , Fiona Bennett , Gina Melosi , Horror Vacui , International Citizen , Laura Gerte , Studio Taskin , Unvain und William Fan . Weitere Informationen zur Initiative auf der Website des FCG oder über die Projektwebsite: www.berlinfashioninternational.com Berlin Fashion X International wird gefördert durch ein Landesprogramm, welches aus den EFRE-Mitteln und aus Mitteln des Landes Berlin finanziert wird. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Fenja Niechoj INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.berlinfashioninternational.com/ https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSdFi3XPBTl273IZ85X_sXpGVCvY0AAtnvvukIc7sms163TgFg/viewform MITGLIEDER 6ad Stitches ANDREJ GRONAU Esther Perbandt HORROR VACUI Fiona Bennett INTERNATIONAL CITIZEN Laura Gerte William Fan PREVIOUS NEXT News Fashion Council Germany goes South Korea

  • Im Gespräch mit André Maeder (CEO, The KaDeWe Group): Das Kaufhaus der Zukunft ist ein Ort der Begegnung

    7. Jan. 2022 Das Berliner KaDeWe ist so ikonisch, dass es nicht nur von Vladimir Nabokov in der Weltliteratur verewigt wurde, sondern auch gerade in einem Serienepos kanonisiert wurde. Auch wenn die Serie „Eldorado KaDeWe“ in den Goldenen Zwanzigern spielt, könnte der Titel kaum treffender sein: „Jetzt ist unsere Zeit“ - das könnte auch für das KaDeWe von heute gelten. Immerhin ist es die drittwichtigste Sehenswürdigkeit der Stadt Berlin und gerade wurde die neue Rolltreppe nach einem Masterplan des Architektenbüro OMA enthüllt. Die KaDeWe Group, zu der auch noch das Alsterhaus in Hamburg und der Oberpollinger in München gehört, hat ambitionierte Pläne: Mit weiteren Häusern in Düsseldorf und Wien soll bald die Milliardenmarke erreicht werden. FCG: Die KaDeWe Group zählt mit dem KaDeWe in Berlin, dem Oberpollinger in München und dem Alsterhaus in Hamburg zu den größten Einzelhändlern in Deutschland. Was ist Eure Vision des Warenhauses der Zukunft? André Maeder: Es soll ein Ort der Begegnung sein, der Inspiration, der Freude, der Faszination und der Passion. Man geht nicht nur zum Einkaufen hin, sondern um Leute zu treffen und etwas zu erleben. Das ist das Moderne und das brauchen Menschen auch in der Zukunft. In den letzten fünf Jahren sind wir jede Fläche im KaDeWe angegangen und haben sie nicht nur architektonisch umgebaut, sondern auch das Sortiment neu kuratiert, die Öffnungszeiten angepasst und Events ausgebaut. Das KaDeWe entwickelt sich kontinuierlich weiter mit wechselnden Kollektionen und Pop-ups, Services und Events, die den Ort interessanter machen. Das Gesamtkonzept haben Rem Koolhaas und Ellen van Loon von OMA konzipiert, aber darüber hinaus haben wir Designer, die die einzelnen Flächen und Abteilungen einzigartig machen, zum Beispiel India Mahdavi aus Paris für den Damen Designer Bereich. Wir sind nicht nur ein Department Store für Fashion oder Accessoires, sondern bringen fünf Säulen zu Erlebniswelten zusammen, die untereinander verbunden sind. Fashion, Home, Beauty, Food und Accessories & Luxury sind nicht getrennt, sondern gehen über die vertikalen Erlebniswelten ineinander über. Das ist einzigartig. Das Alsterhaus und der Oberpollinger wurden ebenfalls umgebaut und auch dort erwarten unsere Gäste besondere Erlebniswelten. FCG: Ihr seid im Jahr 2020 parallel zur ersten Welle der Covid-19-Pandemie mit Eurem Online-Shop gestartet. Was bietet Eurer Ansicht nach E-Commerce, was die Warenhäuser nicht bieten und was haben sie vielleicht auch gemeinsam? AM: Man kann das nicht mehr getrennt denken. Die Kund:innen von heute informieren sich, egal, was sie kaufen oder wo sie es kaufen, sie entscheiden sich nicht bewusst zwischen digitalem oder stationärem Handel. Aber sie wollen trotzdem mit allen Sinnen etwas erleben. Das KaDeWe ist eine Marke und das Kaufhaus ist eine Erlebniswelt, die wir natürlich auch online spielen. In Zukunft bauen wir alle unsere Kanäle noch sehr viel stärker aus. Nicht nur das Sortiment wird ständig digital weiterausgebaut, jeden Tag kommen neue Marken dazu, und auch Services und Veranstaltungen werden wir online bringen. FCG: Das KaDeWe in Berlin wird seit Jahren nach den Plänen des niederländischen Stararchitekten Rem Koolhaas umfangreich umgebaut und neue Flächen und Angebote werden geschaffen. Wie schafft Ihr die Balance zwischen internationalem Angebot und lokaler Relevanz? AM: Das KaDeWe war immer schon ein Department Store auf internationalem Niveau. Dazu gehören internationale Luxusmarken, aber auch das Lokale ist uns wichtig. Es macht keinen Sinn diese Kollektionen sichtbar zu trennen. Die Architekten von OMA haben Quadranten geschaffen, die die einzelnen Bereiche vertikal miteinander verknüpfen und jeweils in „Casual“,„Contemporary“, „Modern Classic“ und „Design“ unterteilen lassen. Wir mischen lokale Marken mit internationalen Marken, etwa Lala Berlin oder Schumacher im Contemporary-Bereich. Das gleiche machen wir auch bei Home & Living oder Kosmetik. Das spannende ist, alle diese interessanten Marken zu einem kuratierten Angebot zu verknüpfen. Unsere Feinschmeckeretage, die Sechste, ist eine der wichtigsten und besten der Welt. Wir haben auch eine eigene Produktion für Süßwaren und alle Backwaren. Selbst wenn Sie ein französisches Aprikosentörtchen kaufen, dann ist das zu 100 Prozent in unserem Haus selbstgemacht. Das ist sehr lokal. Von den 25 Restaurants sind zehn aus Berlin. Es sind italienische, thailändische oder vietnamesische Restaurants aus Berlin, die wir hier reinbringen. Das ist uns sehr wichtig, auch in den anderen Bereichen wie Fashion und Home. FCG: Nach welchen Kriterien werden neue Marken, Brands und Kollektion in Euren Sortimenten aufgenommen und welche Rolle spielen dabei Nachhaltigkeit, Inklusion und Innovation? AM: Wir haben 24 Einkäufer:innen, die ständig auf der ganzen Welt unterwegs sind und nach den richtigen Marken und einer besonderen Auswahl schauen. Ein Beispiel: vor acht Jahren hatten wir 250 Pfeffermühlen im KaDeWe im Angebot. Das ist viel zu viel, heute sind es 30. Es geht um die richtige Größe des Sortiments und die richtige Zusammenstellung. Das suchen wir selbstverständlich nach Kriterien von Qualität und Design aus, aber auch nach einer ausgewogenen Mischung, die das lokale und internationale einbindet. Dabei schauen wir auch auf die Häuser. Wie groß ist das Haus? In welcher Umgebung steht es? Welche Kund:innen besuchen uns? Im Alsterhaus sind es zu 80 Prozent Hamburger, im KaDeWe kommen die Hälfte der Besucher:innen aus Berlin – all das schauen wir uns auch in der Auswahl und Zusammensetzung unseres Sortiments an. Passt eine Marke in das Haus, lokal in die Umgebung und zu den Kund:innen? FCG: Wie sehen Eure Pläne außerhalb der Standorte Berlin, Hamburg und München aus (Stichwort Wien, Düsseldorf)? Wir haben für jedes Haus einen weltberühmten Architekten, der für das Gesamtkonzept zuständig ist, aber insgesamt auch fast 40 Designer und Architekten, die die einzelnen Bereiche und Abteilungen im Inneren verantworten. In Düsseldorf wird David Chipperfield die Leitung für den Umbau des Carsch Haus übernehmen. Das Carsch Haus wird ein Concept Store auf 10.000m2, sehr edgy und mit vielen neuen Marken im Contemporary und Affordable Luxury-Bereich. Der Store greift die Ästhetik von Harvey Nichols in London und Barneys in New York aus den Neunzigerjahren aufund wird ein digitales Erlebnis mit Technologien, die man sich heute noch gar nicht vorstellen kann. Wien ist von der Fläche viel größer und in der MariahilferStraße in einer ganz anderen Umgebung gelegen. Das Haus ist in Planung, aber es soll ein Concept Store für die Stadt Wien werden und der coolste und modernste Department Store Europas. Das Architektenbüro OMA mit Rem Koolhaas und Ellen van Loon verantwortet wie in Berlin das Gesamtkonzept. Wie bei unseren anderen Häusern haben wir für die zwei neuen Standorte die Architekten und Designer auch danach ausgesucht, dass sie die Stadt nachvollziehen können und das in den Häusern umsetzen. Wir bedanken uns bei André Maeder für das Gespräch. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN INFOS ANFRAGEN WEBSITE/S MITGLIEDER KaDeWe GmbH PREVIOUS NEXT Interview Im Gespräch mit André Maeder (CEO, The KaDeWe Group): Das Kaufhaus der Zukunft ist ein Ort der Begegnung

  • NEWS: Networking Event der European Fashion Alliance und Certilogo bringt Europäische Modebranche zusammen

    Im Rahmen des ‘European Fashion Alliance Fashion Policy Round Table‘ in Brüssel fand im Anschluss ein Networking Event von Certilogo statt, welches die europäische Modebranche zusammenbrachte und den Austausch zum veröffentlichten Report zum "Status of European Fashion" anregte. NEWS: Networking Event der European Fashion Alliance und Certilogo bringt Europäische Modebranche zusammen Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER Manuel Almeida Vergara E-MAIL press[at]fashion-council-germany.org TELEFON +49 30 994 0489 – 53 WEBSITE/S DOWNLOAD PM Download Brüssel, 05. Dezember 2024: Auf Einladung der European Fashion Alliance (EFA) und Certilogo fand im Anschluss an den EFA Fashion Policy Round Table in Brüssel ein Networking-Event statt. Dies bot den Teilnehmer:innen die Gelegenheit, die Learnings des Fashion Policy Round Tables zu vertiefen und die Erkenntnisse zum Status der Modeindustrie weiter auszuführen. Thematisch wurde dabei an die zwei Diskussionsthemen des Round Table angeknüpft: Status of the fashion industry: challenges and needs und Future of the fashion industry: opportunities and solutions . Gastgeber des Networking-Events war das Softwareunternehmen Certilogo, Branchenführer im Bereich der digitalen Produktpass-Technologie und damit ein starker Verbündeter der European Fashion Alliance. In einer einleitenden Keynote erläuterte Gründer und CEO Michele Casucci, wie die Technologie des Digital Product Passport (DDP) Produkte und Verbraucher:innen auf der ganzen Welt miteinander verbinden und ihnen so einen transparenten Zugang zu Informationen über Rückverfolgbarkeit und Nachhaltigkeit bietet. Für ihn stehe im Vordergrund, dass Konsument:innen sich auf die Authentizität sowie Informationen über die Herkunft ihrer gekauften Produkte verlassen können. Die Veranstaltung brachte wichtige Interessenvertreter:innen der Modeindustrie, politische Entscheidungsträger:innen und Pressevertreter:innen zusammen. Darunter auch Annika Mohr Storfält , Global Sustainability Director von BALENCIAGA, Costanza Maramotti , Member of the Board und Sustainability Committee bei MAX MARA, sowie viele Mitglieder und der Vorstand der European Fashion Alliance. Der Report “The Status of European Fashion“ inkl. dem „EFA Manifesto of Recommendations“ sowie eine Zusammenfassung des „EFA Fashion Policy Round Table“ werden auf der Website der EFA und des FCG veröffentlicht. Downloads : Pressemitteilung & Bildmaterial PREVIOUS NEXT

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