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- Im Gespräch mit Michael Pfeifer von MOOT (Made Out Of Trash): "Über Upcycling, Zirkularität und Made Out Of Trash"
14. Sept. 2022 MOOT (Made Out Of Trash) setzt auf Upcycling, also auf die vollständige Wiederverwendung bereits produzierter Textilien. Ihre massentauglichen Re-Design-Produkte bestehen zu 100 % aus weggeworfenen Textilien und bilden damit die mit Abstand nachhaltigste Form der Produktion neuer Kleidung. Sie benötigen insgesamt weniger Produktionsschritte und produzieren ausschließlich in Deutschland. 1. Magst Du uns kurz erklären, wie es zur Gründung von MOOT kam? Der Gründungsprozess von MOOT hat mehrere Schritte durchlaufen. Im Sommer 2019 haben mein Co-Gründer Nils Neubauer und ich während eines gemeinsamen Urlaubs zum ersten Mal über das philosophiert, was heute nun MOOT heißt. Während seiner Ausbildung zum Modedesigner am Lette-Verein Berlin (Abschluss Juli 2020) wurde für Nils schnell klar, dass ein"Weiter so" in der Modeindustrie nicht mehr tragbar ist. Kleidung ist für viele zu einer Wegwerf- und Einwegware geworden. Nils wollte und will kein Teil davon sein. Im gleichen Atemzug hatte er mir damals erzählt, dass er aus bereits bestehenden Materialien “neue” Kleidung produziert - also Upcycling betrieben hat. Als Betriebswirt wusste ich zwar wenig über Upcycling, dafür aber umso mehr über Finanzen und Geschäftsmodelle. Nils’ Überzeugung, die Modeindustrie nachhaltiger zu gestalten und Upcycling massentauglich zu machen, begeisterte mich direkt. Im Frühjahr 2020 wurde aus der Urlaubsidee zweier, bester Freunde dann die MOOT GbR. Seit April dieses Jahres firmieren wir als MOOT Upcycling GmbH. 2. Ihr habt Eurer Unternehmen im April 2020, als die erste Covid-Welle die Welt fest im Griff hatte, gegründet. Wie würdest Du als studierter Betriebswirt die letzten zweieinhalb Jahre seit der Gründung beschreiben? Die Idee zu MOOT entstand natürlich schon vorher, aber der Zeitpunkt der Unternehmensgründung war wirklich herausfordernd. Eine Woche nach Unternehmensgründung standen wir aufgrund des Lockdowns in Deutschland erstmal ohne Textillieferanten da. Doch wir haben Lösungen gefunden, um diese Herausforderung zu meistern und sind gestärkt aus der ersten Phase der Krise gekommen. Seitdem kamen mehrere Corona-Wellen und Lockdowns; jetzt gibt es Krieg in der Ukraine und eine hohe Inflation. Rückblickend haben wir in eine sehr schwierige Zeit hinein gegründet, aber wir haben bisher jede Herausforderung lösen können. Keiner von uns hat eine Glaskugel, aber wir haben bei MOOT trotzdem einen klaren Plan, wie wir weiterwachsen und Upcycling massentauglich machen wollen. Besonders wenn man die bisherigen Rahmenbedingungen berücksichtigt, bin ich sehr zufrieden mit unserer Entwicklung. 3. Angefangen habt ihr mit einem T-Shirt aus alter Bettwäsche. Inzwischen verkauft ihr (über) zehn Produkte vom Mantel bis zum Gürtel über Euren eigenen Online-Shop. Welche Produktkategorie forciert Ihr als Nächstes? Wir sind extrem stolz auf die rasche Ausweitung unseres Produktportfolios. Nachdem wir in letzter Zeit viele neue Produkte herausgebracht haben, arbeiten wir derzeit an neuen Schnitten. Dieses Jahr werden wir allerdings noch zwei bis drei weitere Produktkategorien für die Winterzeit launchen. Details zu den neuen Produkten kann ich jetzt allerdings noch nicht preisgeben. 4. Zum Online-Shop kam noch ein Concept Store im Berliner Ostbahnhof dazu. Wie kam es zu der Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn und wie hat der direkte Kund:innen-Kontakt Euch beeinflusst? Anhand des Concept Stores im Berliner Ostbahnhof und der Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn erkennt man sehr gut, dass MOOT kein herkömmliches Modelabel ist. Wir suchen (und finden) den Kontakt in die Mitte der Gesellschaft - und welcher Ort steht für die Mitte der Gesellschaft so exemplarisch, wie ein Bahnhof?Die Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn begann, nachdem wir das Startup-Programm der DB, die “DB mindbox”, gewonnen haben. Aus dem Wettbewerb heraus hat sich mittlerweile auch eine tolle Partnerschaft mit der DB entwickelt, die weit über den Ladenbetrieb hinausgeht; z.B. waren wir gemeinsam mit der DB auf dem GREENTECH Festival und bieten unsere Produkte im Bahnshop an. Der direkte Kundenkontakt im Concept Store - vor allem über alle Gesellschaftsgruppen hinweg - ist für uns extrem wertvoll. Aufgrund des direkten Feedbacks haben wir nun einen weiteren Schnitt für einige unserer Produkte herausgebracht. Wären wir rein online unterwegs, wäre dieses Feedback nicht so einfach zu bekommen. 5. Euer Konzept beruht auf Upcycling von Textilien. Wie bewertest Du den Modestandort Deutschland hinsichtlich Nachhaltigkeit und Zirkularität? Die Modeindustrie ist und - wenn sie sich nicht radikal ändert - bleibt eine der dreckigsten Industrien in Deutschland. Wir begrüßen, dass sich mittlerweile immer mehr Modeunternehmen mit Nachhaltigkeit und Zirkularität auseinandersetzen, jedoch vermisse ich hier die letzte Entschlossenheit. Da die Begriffe “nachhaltig” und leider auch “Upcycling” schon fast inflationär genutzt werden, habe ich die Sorge, dass vieles mehr Greenwashing als wirkliche Innovation ist. Bisher sehe ich extrem wenig Labels, die sich mit post-consumer waste beschäftigen. Diese Entschlossenheit vermisse ich übrigens auch auf der anderen Seite des Ökosystems: Nachhaltigkeit und Zirkularität müssen deutlich stärkere Kriterien zugrunde gelegt werden, wenn öffentliche Fördergelder und -programme vergeben werden.Es ist noch viel zu tun, um die Modebranche nachhaltig und kreislauffähig zu gestalten. Wir bedanken uns bei Michael Pfeifer für das Gespräch. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN INFOS ANFRAGEN WEBSITE/S MITGLIEDER MOOT Previous Next Interview Im Gespräch mit Michael Pfeifer von MOOT (Made Out Of Trash): "Über Upcycling, Zirkularität und Made Out Of Trash"
- Der FCG beim EFA Round Table in Brüssel
6. Dez. 2024 Auf Einladung von Scott Lipinski, Vorstandsvorsitzender der European Fashion Alliance sowie Geschäftsführer des Fashion Council Germany und Dr. Christian Ehler, Mitglied des Europäischen Parlaments, fand eine politische Diskussion zur Europäischen Modeindustrie in Brüssel statt. Die Veranstaltung brachte wichtige Interessenvertreter:innen der Modeindustrie, politische Entscheidungsträger:innen und Pressevertreter:innen zusammen. Hierbei standen besonders der aktuelle Status sowie die Zukunft der Modeindustrie im Vordergrund, die auf Grundlage des neu veröffentlichten Reports „The Status of European Fashion“ und bevorstehender Gesetzgebung diskutiert wurden. Der Bericht, der ebenfalls am Tag des Round Tables veröffentlicht und vorgestellt wurde, basiert auf einer umfassenden europaweiten Umfrage zu den bevorstehenden Nachhaltigkeitsgesetzen, die die Modeindustrie betreffen. Dr. Christian Ehler , MEP, die EU-Kommissarin für Umwelt, Wassersicherheit und wettbewerbsfähige Kreislaufwirtschaft, Jessika Roswall und Scott Lipinski , Vorstandsvorsitzender der EFA, begrüßten gemeinsam die Gäste. In ihrer Keynote betonte die seit letzter Woche vom Parlament bestätigte EU-Kommissarin besonders die Bedeutung der europäischen Mode- und Textilindustrie, die mit 170 Milliarden Euro Umsatz im letzten Jahr und über einer Million Arbeitsplätzen eine wichtige Schlüsselrolle spielt, während sie sich zunehmend auf Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft ausrichtet. Es sei deshalb wichtig, dass alle involvierten Organisationen zusammenarbeiten, um die europäische Mode zu einem globalen Leader für innovatives und nachhaltiges Design zu machen. Sie betonte: „ Als neue Kommissarin möchte ich Sie wissen lassen, dass meine Tür immer offen steht. Beim Übergang zu nachhaltiger Mode geht es nicht nur um Vorschriften – es geht um Zusammenarbeit, Innovation und eine gemeinsame Vision. “ Dies wurde auch von Dr. Christian Ehler bestätigt, der ergänzte: „ Bei Mode geht es nicht nur darum, Objekte zu schaffen; es geht darum, Träume zu schaffen und sich der Kunst der ständigen Neuerfindung zu widmen. In Zeiten gesellschaftlicher Veränderungen sind diese Träume wichtiger denn je. Die Europäische Union und ihre Institutionen müssen diesen Geist der Kreativität und Innovation aktiv unterstützen und fördern. Um dies zu erreichen, ist jedoch eine starke Partnerschaft zwischen Politik und Industrie erforderlich. Die Aufgabe, das obligatorische Klimaziel von 55 % zu erreichen, liegt jedoch nicht nur bei den Gesetzgebern: Auch der Modesektor und die Industrie müssen ernsthafte Anstrengungen in größerem Maßstab unternehmen, um unsere gemeinsamen Ziele zu erreichen. ” Scott Lipinski unterstrich erneut: „ Der Fashion Policy Round Table markiert einen entscheidenden Moment für die Branche. Mit der Veröffentlichung des Reports haben wir nicht nur die Herausforderungen und Chancen aufgezeigt, die vor uns liegen, sondern auch unser Engagement für die Förderung einer nachhaltigen und innovativen Zukunft der europäischen Mode bekräftigt.” In den folgenden zwei Diskussionen zu den Themen Status of the fashion industry: challenges and needs und Future of the fashion industry: opportunities and solutions tauschten Key Stakeholder der Branche sowie Vertreter:innen der Regulierungsbehörden ihre Perspektiven und ihr Fachwissen aus. Darunter auch Costanza Maramotti , Member of the Board und Sustainability Committee bei MAX MARA. Für sie sei es wichtig, langlebige und haltbare Produkte zu schaffen, die von Generation zu Generation weitergegeben werden und so eine emotionale Bindung schaffen. Dies unterstreiche auch das kulturelle Erbe und unterstützte das lokale Kunsthandwerk. Die Langlebigkeit der Produkte stehe dabei im Fokus, gleichzeitig aber auch die Förderung von Innovation und Nachhaltigkeit. Weitere Speaker:innen der Round Tables waren Annika Mohr Storfält (Balenciaga), Christine Goulay (Sustainabelle), Lieve Vermeire (Van de Velde), Martina Durikovic (MAD by MAD), Michele Casucci (Certilogo), Nikolai Langguth (McKinsey & Company), Paul Mouginot ( Stabler.tech ), Carlo Capasa (Camera Nazionale della Moda Italiana) und Pascal Morand (Fédération de la Haute Couture et de la Mode). Im Anschluss an den Fashion Policy Round Table fand ein Networking-Event von der EFA und Certilogo statt, bei dem die Teilnehmer:innen die Gelegenheit hatten, die Ergebnisse des Fashion Policy Round Tables zu vertiefen. Der Report “The Status of European Fashion“ inklusive dem „EFA Manifesto of Recommendations“ sowie eine Zusammenfassung des „EFA Fashion Policy Round Table“ werden auf der Website der EFA und des FCG veröffentlicht. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Fenja Niechoj INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.europeanfashionalliance.org/ MITGLIEDER Previous Next News Der FCG beim EFA Round Table in Brüssel
- FASHION X CRAFT - Workshop Woche in Berlin
26. Apr. 2024 Gemeinsam mit der Swarovski Foundation und The King’s Foundation geht das Förderprojekt Fashion x Craft in diesem Jahr in die dritte Runde. Die Initiative zielt darauf ab junge Mode- und Texildesigner:innen zu fördern und ihnen neue Verfahren beizubringen, die über die Grenzen der klassischen Mode – und Textilproduktionsverfahren hinausgehen. Interessierte Mode- und Textildesign-Absolvent:innen konnten sich im Herbst 2023 für die dritte Runde des Programms bewerben. Während der Berlin Fashion Week im Februar 2024 wurden die sechs Teilnehmer:innen des dritten Jahres bekannt gegeben: Chantal Wehran (Amsterdam Fashion Institute), Jasmin Wottke (HAW Hamburg), Maira Gath (Hochschule Hannover), Michelle Bohnes (HTW Berlin), Niclas Hasemann (Hochschule Pforzheim) und Paula Dischinger (Central Saint Martins). Die jungen Uni Absolvent:innen erhalten nun ein maßgeschneidertes Programm in den Bereichen Nachhaltigkeit, Handwerkskunst und Innovation. Die ersten Workshops fanden diese Woche in Berlin statt, in denen die Teilnehmer:innen wertvolle Insights und Ratschläge von diversen Branchenexpert:innen erhielten. Während Studio Visits bei Haderlump Atelier und Olivia Ballard lernten die Teilnehmer:innen die Berliner Labels und ihre Designer:innen kennen. Diese teilten ihre Erfahrungen und Herausforderungen und gaben Tipps zur Gründung eines eigenen Labels. Nari Haase, Fashion x Craft Teilnehmerin aus dem zweiten Jahr, führte in ihrem Workshop „How to approach sustainability lead design“ durch unterschiedliche Stoffe und Fasern und thematisierte Themen wie Greenwashing und Ökodesign. In einem Business Planning Workshop mit FCG CEO Scott Lipinski erhielten die Teilnehmer:innen Einblicke in die wirtschaftlichen Aspekte der Fashion Branche und erlernten die Erstellung eines Business Plan. Ein weiteres Highlight war ein Mentoring Workshop mit Christiane Arp, Vorstandsvorsitzen des FCG, die ihre Jahrzehnte lange Erfahrungen in der Branche mit den Teilnehmer:innen teilte und ihnen intime Einblicke in ihren Werdegang gaben. Ein Sustainability Workshop mit Vogue Business Editor Maliha Schoaib brachte Insights über die Gründung einer nachhaltigen Fashion Brand und die Signifikanz verantwortungsbewusster Lieferketten. Als nächsten Schritt steht im Sommer 2024 die dreiwöchige Residency in der Bildungseinrichtung Highgrove Crafts der The King's Foundation in Gloucestershire, England an. Dort werden die sechs Teilnehmer:innen in verschiedenen Handwerkskünsten wie Korbflechten, dekorativem Stuck sowie traditioneller Holzarbeit ausgebildet. Weitere Informationen zum Projekt gibt es auf der Initiativen Seite HIER . AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Sander Cornilly INFOS ANFRAGEN Sander.Cornilly[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.fashion-council-germany.org/initiativen/fashion-x-craft https://www.kings-foundation.org/ https://www.swarovskifoundation.org/ MITGLIEDER Olivia Ballard Haderlump Atelier Berlin Nari Haase Previous Next News FASHION X CRAFT - Workshop Woche in Berlin
- Der Gewinner des BFW Street-Style Fotowettbewerbs steht fest!
20. Feb. 2024 Der Gewinner des diesjährigen BFW Street-Style Fotowettbewerb heißt Denis Grigorev . Er ist Freelance Fotograf aus Berlin und in diversen Feldern tätig. Zur kommenden Ausgabe der BFW im Juli 2024 wird Denis vom FCG als Fotograf beauftragt*. Aufstrebende Fotograf:innen aus Berlin (Studierende, Absolvent:innen und Young Professionals) im Bereich der Mode und Street-Style Fotografie wurden dazu aufgerufen insgesamt fünf Fotos in unterschiedlichen Kategorien einzureichen, die anschließend von einer Fach-Jury bewertet wurden. Dabei sollten besondere Street-Style Fotosituationen während der BFW festgehalten und ein eigener Stil präsentiert werden. Die Jury bestand aus Josepha Rodriguez, Marcel Schlutt und Daniela Müller-Brunke. Wir gratulieren Denis ganz herzlich zum Gewinn. * Kann nur umgesetzt werden, wenn der FCG von der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe für die nächste Auflage der BFW im Juli 2024 wieder beauftragt wird. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Emma Florath INFOS ANFRAGEN bfw[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://dnsgrigoryev.wixsite.com/denisgrigorevphoto https://www.fashion-council-germany.org/street-style-photgraphy-competition MITGLIEDER Previous Next Berlin Fashion Week Der Gewinner des BFW Street-Style Fotowettbewerbs steht fest!
- State of Fashion Talk 2020
14. Jan. 2020 Gemeinsam mit McKinsey & Company, The Business of Fashion und ICON präsentierte der Fashion Council Germany den renommierten Report „The State of Fashion 2020“ im Hotel ZOO in Berlin. „The State of Fashion“ wird jährlich gemeinsam von McKinsey & Company und The Business of Fashion publiziert und gibt einen Überblick zu den Entwicklungen und Trends der internationalen Modebranche. Der FCG initiierte die Veranstaltung, um die gewonnen Ergebnisse und Prognosen auf den deutschen Markt zu projizieren. Dr. Achim Berg (Senior Partner and Global Leader of McKinsey & Company’s Apparel, Fashion and Luxury Group) prognostiziert für den deutschen Markt: „Im deutschen Markt sehen wir schon länger: Es wird für Unternehmen der Mitte immer schwieriger, in der Modebranche zu bestehen. Marken, die überaltern und die Ansprüche der Kunden nicht mehr bedienen, gehören zu den Unternehmen, die am häufigsten Wert verlieren. Nie war es für die deutschen Kunden so einfach, alternative Angebote für traditionelle Bekleidungsmarken zu finden.“ Nach der Begrüßung der Gäste durch die seit Januar amtierende FCG-Vorstandvorsitzende Mandie Bienek, wies die Bürgermeisterin und Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe Ramona Pop in ihrem Grußwort auf die kreative Relevanz des Standort Berlins hin: „Berlin steht für Freiheit, Kreativität und Innovation. Als weltoffene und kulturell vielfältige Metropole zieht die Hauptstadt Kreative und Talente aus aller Welt an. Die Modeszene Berlins ist ein Barometer für Ideen und innovative Konzepte. Unternehmen, die mutig und visionär sind, Schritt für Schritt gehen und dem Thema Nachhaltigkeit Aufmerksamkeit schenken, sind auch für die Zukunft gut aufgestellt.“ Engagiert diskutierten Dr. Achim Berg und Nick Blunden im Anschluss die Implikationen der Reportergebnisse für den deutschen Modemarkt im anschließenden Panel Talk mit Christiane Arp (VOGUE Germany), Inga Griese (ICON) und Javier Goyeneche (Ecoalf). Den Report „State of Fashion 2020“ finden Sie hier . AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Lydia Kleiber INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER Previous Next News State of Fashion Talk 2020
- MOCH Figuren | FashionCouncil
MOCH Figuren In Zusammenarbeit mit RAUM.Berlin stellt Moch Figuren Ausstellungsfiguren für kreative Präsentationen bereit. Moch Schaufensterpuppen seit 1907 – Sustainable Mannequins for the Future. Kaum ein Herstellerprogramm für Schaufensterpuppen ist breiter angelegt, als die von MOCH ständig überarbeitete Produktpalette. Moch zeigt außer Dekorationen mit Figuren auch Lösungen mit Ständern, Büsten und Torsen. Neben dem kommerziellen Einsatz in der Mode haben die Figuren auch Auftritte auf Messen sowie im privaten und im kulturellen Bereich.
- Berlin Fashion Week Konzeptwettbewerb 02/2025: Die Gewinner:innen von Berlin Contemporary und STUDIO2RETAIL stehen fest
18. Okt. 2024 Zum bereits fünften Mal zeichnen wir gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe Show- und Präsentations-Konzepte in der Kategorie „Berlin Contemporary“ und B2C Events in der Kategorie „STUDIO2RETAIL“ aus. Erstmalig konnten sich in dieser Saison auch afrikanische Modelabels in der Kategorie „Berlin Contemporary“ bewerben. Aus insgesamt 91 Einreichungen wurden19 Konzepte, darunter auch ein ukrainisches und ein ghanaisches Modelabel, mit 25.000 € prämiert. Die Gewinner:innen zeigen ihre Kollektionen nun im Rahmen der kommenden Berlin Fashion Week vom 31. Januar bis 03. Februar 2025. Die Berlin Contemporary Gewinner:innen sind: Andrej Gronau, AVENIR, Clara Colette Miramon, COLRS, GmbH, Haderlump, HORROR VACUI, Laura Gerte, Lueder, Lou de Betoly, Marke, Odeeh, PALMWINE IceCREAM (Ghana), PLNGNS, (Ukraine), Richert Beil, SF1OG, Sia Arnika, SVEASØN & William Fan. In der Kategorie „STUDIO2RETAIL“ konnten sechs B2C Eventkonzepte überzeugen und werden mit einem Preisgeld von je 5.000 € unterstützt. Das sechste Preisgeld wird durch die Berliner Sparkasse finanziert. Die Studio2Retail Gewinner:innen sind: Balletshofer, Buki Akomolafe & EMEKA Suits, H6, Kitschy Couture, MAHORDE & Ottolinger. Die Konzepte wurden in beiden Kategorien von einer internationalen Jury bewertet und ausgewählt. Als Bewertungskriterien galten hier unter anderem die Designleistung, Marktfähigkeit, Medienwirksamkeit und der Innovationsfaktor der jeweiligen Brand und Konzepts. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Antara Gill INFOS ANFRAGEN coordination[at]fashionweek.berlin WEBSITE/S https://fashionweek.berlin/berlin-fashion-week.html MITGLIEDER Previous Next Berlin Fashion Week Berlin Fashion Week Konzeptwettbewerb 02/2025: Die Gewinner:innen von Berlin Contemporary und STUDIO2RETAIL stehen fest
- 3D Showroom der #DigitalFashionFuture Readiness Designer
6. Jan. 2021 Unter dem Titel #DigitalFashionFutureReadiness wurden gemeinsam mit zehn Solution-Partnern Wissen und Expertise zu Digitalisierung und Nachhaltigkeit an 10 Berliner Modelabels vermittelt. Die teilnehmenden Brands waren: Esther Perbandt , Faulhaber Products , Malaika Raiss , Marcel Ostertag , Nana Bodywear , Natascha von Hirschhausen, Nove, Novicewear, William Fan und Working Title. Das dreimonatige Programm beinhaltete persönliche Coaching-Sitzungen, Experten-Webinare, die Teilnahme am Modcast-Podcast, Videoproduktionen sowie eine Ausstellung im digitalen 3D-Showroom des Fashion Council Germany. Der 3D Showroom zeigt die Kollektionen im Showroom des FCG. Der Betrachter kann dabei virutell durch den Showroom laufen und sich jede Kollektion einzeln ansehen, sowie etwas über den zugehörigen Designer erfahren. So gibt es die Möglichkeit in Zeiten von Social Distancing eine Kollektion zu präsentieren und diese zu erleben. Hier könnt ihr euch den 3D Showroom ansehen! AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Lydia Kleiber INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER Previous Next News 3D Showroom der #DigitalFashionFuture Readiness Designer
- Konzeptwettbewerb zur Berlin Fashion Week Juli 2023: Die visionäre Kraft der Mode stärken
23. März 2023 Auch zur kommenden Berlin Fashion Week (10. bis 15. Juli 2023) zeichnet die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe wieder innovative Konzepte für Shows, Events und Präsentationsformate mit Preisgeldern aus. Ziel des Wettbewerbs ist es, das Wachstumspotenzial der Modebranche „Made & Designed in Berlin and Germany“ weiter zu stärken und die Solidarität mit Designer:innen aus der Ukraine fortzuführen. Die Gewinner:innen erwarten Preisgelder bis zu 25.000 Euro je Konzept. Ab dem 29. März 2023 können wieder Konzepte in zwei Kategorien eingereicht werden: In der Kategorie „ STUDIO2RETAIL “ werden die 5 besten Ideen für außergewöhnliche Store- und Atelier- Eventkonzepte mit jeweils bis zu 5.000 Euro prämiert. Die Kategorie „ BERLIN CONTEMPORARY “ wendet sich an Teilnehmer:innen, die mit ihren in Berlin bzw. Deutschland ansässigen Brands außergewöhnliche Designleistungen präsentieren und starke innovative und nachhaltige Ansätze im Produkt, in der Unternehmensphilosophie und im Eventkonzept verfolgen. Die 10 Gewinner:innen werden mit jeweils bis zu 25.000 Euro ausgezeichnet. Darüber hinaus prämiert die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe als Zeichen der Solidarität vier ukrainische Designer:innen , ebenfalls mit jeweils bis zu 25.000 Euro im Rahmen von BERLIN CONTEMPORARY . Wettbewerbskonzepte können bis zum 16. April 2023 eingereicht werden. Details zu den Teilnahmebedingungen findest du hier sowie ausführliche Informationen zu den beiden Kategorien in der Initiative . AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Stefan Brunner INFOS ANFRAGEN bfw[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://fashionweek.berlin/competition.html MITGLIEDER Previous Next Initiative Konzeptwettbewerb zur Berlin Fashion Week Juli 2023: Die visionäre Kraft der Mode stärken
- Maison Marron et amis
members Maison Marron et amis Fashion Brand Maison Marron et amis steht für Hybrid Fashion – die Verbindung scheinbarer Gegensätze: Dance Room trifft Tailoring, Funktion verschmilzt mit Gefühl. Zwischen Quiet Luxury, leiser Radikalität und dem Mut zum Experiment. Wir verstehen uns nicht als klassische Nischenmarke, sondern als in between space, ein Raum für Verbindung statt Abgrenzung. Keine Konkurrenz, sondern ein offenes System. Zuhörend. Fragend. Lernend. Nachhaltig produziert in Europa, suchen wir nicht nach Aufmerksamkeit, sondern nach Relevanz. Quiet Luxury heißt für uns: Die Marke tritt zurück, damit das Kleidungsstück sprechen kann. https://maisonmarronetamis.com contact[at]maisonmarronetamis.com Next Previous
- CURATED by Fashion Council Germany - der FCG Showroom auf der PREMIUM & SEEK
28. Juni 2023 Zum ersten Mal präsentiert der Fashion Council Germany eine Selektion an aufstrebenden Designer:innen aus Deutschland und der Ukraine auf der PREMIUM und SEEK Messe zur Berlin Fashion Week am 11. und 12. Juli 2023 . Unter dem Motto " CURATED by Fashion Council Germany " stellen vierzehn Designer:innen in einem separaten Showroom auf dem Gelände der STATION Berlin der Presse und Einkäufer:innen ihre neuen Kollektionen vor. Bei der Kuration der Designer:innen wurde darauf geachtet, dass die Designer:innen eine Show zur Berlin Fashion Week haben. Mit dabei sind an folgenden Tagen: AVENIR am 11.07. Acceptance Letter Studio am 12.07. Clara Colette Miramon am 12.07. Dennis Chuène am 12.07. DZHUS am 11.07. Fassbender am 11. & 12.07. Madomorpho am 11. & 12.07. MARKE am 12.07. Milk of Lime am 12.07. Natascha von Hirschhausen am 11. & 12.07. LA BANDE am 11. & 12.07. LUEDER am 11. & 12.07. PODYH am 12.07. Richert Beil am 12.07. Die Idee zum Showroom enstand in Zusammenarbeit mit der PREMIUM Group auf den Wunsch internationaler Journalist:innen und Einkäufer:innen, die Kollektionen der im Rahmen der Berlin Fashion Week gezeigten Designer:innen in sogenannten Re-sees näher betrachten zu können und mit ihnen in Kontakt zu treten. Im Fokus des " CURATED by Fashion Council Germany " Showrooms steht dabei neben Pressearbeit und Vertrieb vor allem Networking, um den Designer:innen eine internationale Bühne zu bieten. Datum : 11. und 12. Juli 2023 von 10:00 bis 20:00 Uhr Adresse : STATION Berlin, Luckenwalder Straße 4-6, 10963 Berlin Tickets für die Messen können unter folgendem Link angefordert werden: https://visit.premium-group.com/de AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Vanessa Meggers INFOS ANFRAGEN vanessa[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.premium.fashion/ MITGLIEDER Premium Group Previous Next News CURATED by Fashion Council Germany - der FCG Showroom auf der PREMIUM & SEEK
- Marte Hentschel mit Max Dörner, Sebastian Thies und Janina Waschkowski
27. Mai 2020 Als Antwort auf all die Fragen, die die aktuelle Krise in unserer Branche aufwirft, lancieren wir unser neues E-Talk-Format: die #FCGVOICES . Diese basieren in digitaler Form auf dem klassischen Konzept des Roundtables und werden, neben den aktuellen Herausforderungen, auch und insbesondere notwendige Systemänderungen der Modeindustrie in den Fokus rücken, sodass die Zukunft der Mode von Branchen-Experten und Meinungsführern diskutiert werden kann. Der siebzehnte #FCGVOICES Talk wird von Marte Hentschel (CEO Sqetch) moderiert und begrüßt unter seinen Diskussionsteilnehmern Max Dörner (Last Heirs), Sebastian Thies (Nat-2) und Janina Waschkowski (Nove). AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN INFOS ANFRAGEN WEBSITE/S MITGLIEDER Previous Next #FCGVoices Marte Hentschel mit Max Dörner, Sebastian Thies und Janina Waschkowski











