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  • FCG und Cabildo de Gran Canaria zelebrieren ihre Zusammenarbeit bei einem Fashion Event zur BFW!

    18. März 2022 Fashion Council Germany und Cabildo de Gran Canaria zelebrieren ihre erste Zusammenarbeit mit einem hochkarätig besetzten Fashion-Event. Im Rahmen der von Berlins Regierender Bürgermeisterin Franziska Giffey eröffneten Berlin Fashion Week präsentierte der Fashion Council Germany am Montagabend seine erste Kooperation mit Cabildo de Gran Canaria, der kanarischen Regierung und Schirmherr der Gran Canaria Swim Week – der größten Runwayshow für Bademode in Europa. Der Beginn dieser einmaligen Zusammenarbeit wurde mit einem exklusiven Fashion-Event samt siebengängigen Michelin-Sterne-Dinner mit kulinarischen Spezialitäten aus Gran Canaria gefeiert. Bei dem interdisziplinären Event präsentierten die beiden Modeinstitutionen aufsehenerregende Fashion-Installationen von sechs deutschen und sechs kanarischen Designer:innen. Von kanarischer Seite nahmen teil: Aurelia Gil, Chela Clo, Como la trucha al trucho, Elena Morales, Nuria Gonzalez und Palmas. Aus Deutschland waren dabei: Hien Le, Lala Berlin, Oftt, PB0110, William Fan sowie Working Title. Die aufwendigen Installationen spiegelten die Atmosphäre der beliebten Travel-Destination im Atlantischen Ozean wider. Das Highlight des Abends war der Launch eines auf Gran Canaria produzierten Fashion Film, der die verschiedenen Exzellenzen der Designer:innen sowie die Freundschaft der beiden Organisationen wiederspiegelt. "Die meisten unserer Designer:innen sind auf Bademode spezialisiert und eng mit Gran Canaria verbunden, einem Reiseziel mit Sonne, Stränden und Bergen. Dies sind die Gründe, warum die Gran Canaria Swim Week zur wichtigsten Veranstaltung für Bademoden in Europa geworden ist", erklärte Araceli Diaz, Vertreterin des Cabildo de Gran Canaria, in ihrer Rede. Der Einladung von Christiane Arp, Vorstandsvorsitzende des Fashion Council Germany, Nadja Swarovski, Präsidentin des Fashion Council Germany, sowie Araceli Diaz, Vertreterin von Cabildo de Gran Canaria, folgten mehr als 200 namhafte Gäste. Darunter zahlreiche Designer:innen, Prominente sowie seine Exzellenz, der Botschafter des Königreichs Spanien in Deutschland, Ricardo Martínez. Die Veranstaltung fand unter Einhaltung der 2G+ Regel (3-mal geimpft oder 2-mal geimpft und getestet) statt. Zusammen mit dem Bündnis deutscher Hilfsorganisationen Aktion Deutschland Hilft e. V. ruft der Fashion Council Germany zu Geldspenden für die Nothilfe in der Ukraine auf. Gespendet werden kann unter dem folgenden Link . Mehr Informationen zur Zusammenarbeit mit Cabildo de Gran Canaria unter folgendem Link . AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Lydia Kleiber INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER PREVIOUS NEXT News FCG und Cabildo de Gran Canaria zelebrieren ihre Zusammenarbeit bei einem Fashion Event zur BFW!

  • Berlin Fashion Week Konzeptwettbewerb 02/2024: Die Gewinner:innen stehen fest.

    27. Okt. 2023 Die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe und der Fashion Council Germany zeichnen erneut im Rahmen eines Konzeptwettbewerbs zur kommenden Berlin Fashion Week vom 05. – 08. Februar 2024 Konzepte für Fashion Shows und B2C Events mit Preisgeldern aus. Insgesamt wurden 24 Gewinner:innen in den Kategorien „Berlin Contemporary“ und „STUDIO2RETAIL“ mit bis zu 25.000 EURO Preisgeld prämiert. Damit knüpfen die BFW Organisator:innen an zwei erfolgreiche Konzeptwettbewerbe an und etablieren die Berliner Modewoche nachhaltig mit Fokus auf Talentförderung im internationalen Kontext. Im Rahmen des BFW Konzeptwettbewerbs konnten bereits zum dritten Mal in dieser Form Konzepte für Modepräsentationen und B2C Events zur kommenden Berlin Fashion Week im Februar 2024 eingereicht werden. Aus insgesamt 89 Bewerbungen wurden nun die besten 24 Konzepte von zwei Fachjurys aus renommierten, internationalen Branchenexpert:innen ausgewählt. Dabei wurden in der Kategorie „ Berlin Contemporary “ (Modepräsentationen) 18 Gewinner:innen, darunter 4 ukrainische Designer:innen, mit jeweils 25.000 EURO prämiert. In der Kategorie „ STUDIO2RETAIL “ (B2C Events) wurden 6 Konzepte mit je 5.000 EURO ausgezeichnet. Ziel des Wettbewerbs, der im Auftrag der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe vom Fashion Council Germany umgesetzt wird, ist es, die internationale Relevanz Berlins als Modestandort zu stärken und den Designtalenten und ihren Kollektionen eine Bühne zu bieten. In der Kategorie „ Berlin Contemporary “ überzeugten die prämierten Modelabels mit besonders innovativen und kreativen Kollektionen, ein darauf abgestimmtes Präsentationskonzept, das zum Fashion Standort Berlin passt, sowie einem starken Markenauftritt. Damit prägen sie im internationalen Vergleich das Narrativ einer Berlin Fashion Week, die die Vielschichtigkeit an Kreativität zeigt, den Zeitgeist der Gesellschaft widerspiegelt und Talenten aus verschiedenen Communities eine Plattform bietet. Bei „ STUDIO2RETAIL “ zielen die Gewinnerkonzepte besonders darauf ab, interessierten Endkonsument:innen durch Veranstaltungen in ganz Berlin auch außerhalb der Modenschauen einen Zugang zur Modewoche zu bieten, deutsche Modemarken zu entdecken und neue Möglichkeiten von verantwortungsvollem Modekonsum aufzuzeigen. Michael Biel, Staatssekretär für Wirtschaft, Energie und Betriebe: „ Erneut können wir durch den Wettbewerb Gewinnerinnen und Gewinner präsentieren, die zeigen, dass die Berlin Fashion Week eine wahre Talentschmiede ist. Berlin ist mit seinen rund 5.000 Unternehmen und 25.000 Beschäftigten der wichtigste Standort für Mode und die Kreativwirtschaft in Deutschland. Wir haben hier die kreativen Köpfe, die so einzigartige und vielfältige Ideen vorstellen, wie es nur Berlin kann. Auch die Ukraine wird wieder ihren Raum haben, wenn wir im Februar vier ukrainischen Talenten eine Bühne bieten. Mir ist es wichtig, dass wir angesichts der dortigen Situation weiterhin unsere Solidarität ausdrücken. Ich blicke gespannt auf die Umsetzung der Konzepte, die von innovativen und nachhaltigen Ideen geprägt sind und auf eine inspirierende Modewoche hoffen lassen.“ Aus insgesamt 63 Bewerbungen wurden in der Kategorie „ Berlin Contemporary “ 18 Gewinner:innen gekürt. Nach einer formellen Prüfung auf Vollständigkeit der Unterlagen, Realisierungschancen des Konzeptes sowie der ökologischen und sozialen Nachhaltigkeitsstrategie im Unternehmenskonzept und der Eventidee, wurden die Konzepte an die Jury weitergereicht. Die 7 international erfahrenen Expert:innen aus Presse, Sozialen Medien, Nachhaltigkeit und Wirtschaftsförderung bewerteten die Labels und ihre Konzepte anhand der Designleistung, der Marktfähigkeit, der Medienwirksamkeit und des Innovationsfaktors. Auch in dieser Saison wurde an die solidarische Unterstützung der Ukraine, ihrer Designer:innen und der Ukrainian Fashion Week angeknüpft und bereits zum dritten Mal 4 ukrainische Labels ausgezeichnet: BOBKOVA, DZHUS, GLÜCK CLOTHES und PLNGNS . Die 14 deutschen Gewinner:innen sind: AVENIR, Dennis Chuene, Kitschy Couture, Lou de Bètoly, LUEDER, MALAIKARAISS, MARKE, NAMILIA, OLIVIA BALLARD, RIANNA + NINA, Richert Beil, SF1OG, Sia Arnika und WILLIAM FAN. Als Entscheidungsgrundlage dienten u. a. Referenzen vorheriger Kollektionen und die Medienwirksamkeit der Labels. Damit konnte wieder ein breites Spektrum an Stilrichtungen, das Berlin in all seinen Facetten darstellt, ausgewählt werden. Unter den „ Berlin Contemporary “ Gewinner:innen finden sich erneut etablierte Brands wie NAMILIA, Richert Beil und WILLIAM FAN, aber auch kleinere Labels wie AVENIR, Dennis Chuene, MARKE und OLIVIA BALLARD. Neu sind in dieser Saison GLÜCK CLOTHES, Kitschy Couture und LUEDER, die mit ihrer Show ihr Debut auf der Berlin Fashion Week geben werden. Diese haben besonders mit einem professionellen visuellen Auftritt, ihrem starken Wiedererkennungswert und einer qualitativ hochwertigen Verarbeitung der Kleidung überzeugt. Christiane Arp, Vorstandsvorsitzende des Fashion Council Germany: „ Ich habe mich sehr über die vielen tollen und innovativen Konzepte für den Berliner Contemporary Wettbewerb gefreut. Es war nicht leicht, eine Entscheidung zu treffen, aber die diesjährige Auswahl der Designer:innen stimmt mich zuversichtlich, dass Berlin und Deutschland als Modestandort zunehmend internationale Aufmerksamkeit generiert und somit an Relevanz gewinnt. “ Bei „ STUDIO2RETAIL “ wurden diese Saison 6 innovative Eventkonzepte im Rahmen des Konzeptwettbewerbs mit jeweils 5.000 EURO prämiert. Neben 5 Preisgeldern von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe wurde zusätzlich ein sechstes Preisgeld von der Berliner Sparkasse zur Verfügung gestellt, die damit die Medien- und Kreativbranche zusätzlich zu ihren etablierten Angeboten unterstützt. Als sechste Gewinnerin konnte somit Natascha von Hirschhausen x LoopLook ausgewählt werden . Dieser und die 5 weiteren Gewinner:innen HUMAN TOUCH, KATHARINA DUBBICK, PLATTE, rebirth studios und SBLMTN studio überzeugten, aus insgesamt 26 Einreichungen, mit ihren inhaltlich diversen Konzepten, die einen guten Mix aus visuell ansprechenden Brands und innovativen Veranstaltungsideen abbilden. Was sie verbindet, war der Hands-On Approach und die Leidenschaft für ihre Ideen. Modeinteressierte Endverbraucher:innen erhalten so Einblicke hinter die Kulissen der Modeschaffenden, lernen neue spannende deutsche Marken kennen und können auch als nicht Fachbesucher:innen in die faszinierende Berliner Modewelt eintauchen. Im Austausch mit den Designer:innen und Veranstalter:innen erhalten sie die Möglichkeit, aktiv mitzuwirken und so ein Teil der Berlin Fashion Week zu sein. „ Die Berlin Fashion Week hat sich in den vergangenen Saisons einzigartig neu ausgerichtet, nun geht es 2024 weiter mit großartigen Präsentationsformaten. Die Formate „Berlin Contemporary“ und „STUDIO2RETAIL“ bieten uns die einzigartige Möglichkeit aufstrebende Talente zu fördern und sie finanziell bei der Umsetzung ihrer Ideen im Rahmen der Berlin Fashion Week zu unterstützen. Designer:innen und Kreative erhalten so die Gelegenheit, ihre Kreationen einem nationalen und internationalen Fachpublikum zu präsentieren und die Stadt damit zu bereichern.“, so Scott Lipinski, CEO des Fashion Council Germany. Juror:innen: Berlin Contemporary: Christiane Arp (Fashion Council Germany / Vorstandsvorsitzende), Dilys Williams (Centre for Sustainable Fashion / Director), Hanan Besovic (@ideservecouture / Fashion Experte) Johanna Dramé (Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe), Patrick Pendiuk (Vogue Germany / Senior Fashion Features Editor), Simone Heift (The KaDeWe Group / Group Buying Director), Thibaud Guyonnet (VOO STORE / Buying Director). STUDIO2RETAIL: Dries Vriesacker (Enfnts Terribles / Creative Director), Herbert Hofmann (Highsnobiety / Creative- & Buying Director), Johanna Dramé (Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe), Manuel Almeida Vergara (Berliner Zeitung / Ressortleiter Mode & Stil), Marvin Mario (Content Creator & Stylist), Scott Lipinski (Fashion Council Germany / CEO). Alle Shows und Events während der Berlin Fashion Week können ab sofort hier (Shows) und hier (weitere Events) für den offiziellen BFW Kalender registriert werden. Fashion Events für Endkonsument:innen während der Berlin Fashion Week können ab sofort im STUDIO2RETAIL Kalender hier registriert werden. Der offizielle Kalender wird im Dezember veröffentlicht. 2024 findet die Berlin Fashion Week vom 05. – 08. Februar sowie vom 01. – 04. Juli statt. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Fenja Niechoj INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://fashionweek.berlin/berlin-fashion-week.html MITGLIEDER PREVIOUS NEXT News Berlin Fashion Week Konzeptwettbewerb 02/2024: Die Gewinner:innen stehen fest.

  • Berliner Press Days: Die Showrooms der Stadt öffnen ihre Türen

    17. Apr. 2026 Die Berliner Press Days haben sich für uns zu einem echten Highlight im Kalender entwickelt. Zweimal im Jahr öffnen die Showrooms der Stadt ihre Türen und machen die Stadt für zwei Tage zum Treffpunkt der deutschen Mode-, Presse- und Kommunikationswelt. Die Agenturen präsentieren die neusten Kollektionen ihrer Kunden – und zwischen Kleiderstangen und Kaffeetassen entstehen Gespräche, die die Branche antreiben. Als Fashion Council Germany nutzen wir die Press Days ganz bewusst, um unsere Member zu besuchen, ihre Arbeit live zu sehen und – ganz wichtig – miteinander ins Gespräch zu kommen. Denn viele der teilnehmenden Agenturen sind selbst FCG-Mitglieder, oder sie zeigen Brands, die es sind. Bei den Frühjahrs-Press-Days waren wir bei verschiedensten Showrooms - und das haben wir dort entdeckt: Press Factory Erster Stopp: Press Factory ! Die Agentur, deren Mitinhaberin Mandie Bienek Gründungsmitglied des FCG und aktuelles Präsidiumsmitglied ist, präsentierte unter anderem die aktuellen Kollektionen von unseren Mitgliedern Panos Gotsis und Esther Perbandt – zwei Berliner Brands, die für starkes Handwerk und ausgeklügelte Designs stehen. Dazu gab es eine interaktive Station von Pepe Jeans, an der Besucher sich eine Denim-Tasche mit individuellem Laserdruck versehen lassen konnten. Die Agentur nutzte den Anlass außerdem, um einen persönlichen Meilenstein zu zelebrieren: Press Factory feiert in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen! Die Feierlichkeiten dazu läuteten sie direkt im Showroom mit einer Portion Nostalgie ein: Eine Ecke wurde mit Postern von Popstars, einem alten Röhrenfernseher und passender Y2K-Deko geschmückt und erinnerte so daran, wo ihre Reise Anfang der 2000er begann . Bold Bei der Agentur Bold stand für uns ein FCG-Member im Mittelpunkt: Amazon Fashion . Der globale Player zeigt in Berlin, dass er die lokale Modeszene ernst nimmt – und Bold lieferte den passenden Rahmen dafür. Wir haben uns die Neuheiten genau angesehen und interessante Gespräche mitgenommen. haebmau.ATELIER haebmau.ATELIER – selbst FCG-Member – ist für seinen kuratierten, atmosphärischen Showroom bekannt, und auch diesmal machte die Agentur keine Ausnahme. Zu sehen gab es unter anderem die Welten unserer Mitglieder MCM und Zalando . MCM begeisterte mit einer Auswahl an luxuriösen Taschen und Accessoires – von klassisch bis modern. Zalando wiederum gab einen Einblick in die breite Vielfalt der Plattform: Die Besucher konnten eine kuratierte Auswahl unterschiedlicher Labels und Stile entdecken. KMB Creative Network Anschließend ging es für uns zu unserer Member-Agentur KMB Creative Network . Dort konnten wir neben vielen anderen Brands auch Natalie Grassis aktuelle Kollektion anschauen – elegant aber verspielter Schmuck, mit einem klaren Gespür für Wearability. Dazu gab es eine Fotobox, eine Kaffeebar und leckere Snacks! FakePR Ein besonderer Dank gilt FakePR – FCG-Member und gleichzeitig Organisator der gesamten Press Days. Dass man neben der logistischen Meisterleistung auch noch einen wunderschönen eigenen Showroom auf die Beine stellt, verdient Applaus! Gezeigt wurde hier unter anderem FCG-Member Carl Friedrik , ein skandinavisches Label für Lederwaren und Reiseaccessoires. Elegant, funktional, zeitlos – und in diesem Rahmen perfekt in Szene gesetzt. Silk Relations Den Abschluss unseres Tages bot FCG-Member Silk Relations . Neben den Kollektionen ihrer Kunden warteten gleich zwei charmante Experience-Stationen: An einem Tisch konnten Besucher:innen Taschen aus Sofastoff einer Möbelmarke mit Bügelbildern individuell gestalten, an der anderen Station gab es Matcha und Kaffee to go – und das in bunten Bechern, die man selbst verzieren durfte. Die Berliner Press Days finden zweimal im Jahr statt; die nächste Edition ist für den Herbst geplant. Wir freuen uns schon jetzt darauf, wieder durch die Showrooms zu streifen, neue Kollektionen zu entdecken und anregende Gespräche zu führen. Und wer weiß: Vielleicht ist der FCG beim nächsten Mal nicht nur als Gast dabei – sondern wieder mit einem eigenen Showroom mittendrin. Mal sehen… AUTOR:IN Ronja Hetland ANSPRECHPARTNER:IN Comm2-Team INFOS ANFRAGEN press@fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER PREVIOUS NEXT News Berliner Press Days: Die Showrooms der Stadt öffnen ihre Türen

  • Fiona Bennett – Die kreative Hutmacherin über ihre Geschichte, Wünsche und die Zukunft

    7. Juni 2021 Fiona Bennett wurde in Brighton in Großbritannien geboren und kam als Kind nach Berlin. In einem der wenigen Hutateliers der Stadt erlernte sie das Handwerk der Modistin. 1999 eröffnete sie ihr eigenes Ladengeschäft in Berlin Mitte, das schnell zum Anlaufpunkt internationaler Prominenz wurde. Seit 2012 ist Fiona Bennett in der Potsdamer Straße, gemeinsam mit ihrem Geschäftspartner Hans Böhme, ansässig. Seither zählt Fiona zu den erfolgreichsten und auch außergewöhnlichsten Hutmacher:innen in Deutschland. Ihre originellen Hüte zierten bereits das Cover der Vogue, große Modemagazine veredeln Fotostrecken mit ihren Kreationen und Prominente weltweit tragen Bennetts Modelle. Seit über 30 Jahren ist sie nun schon im Geschäft und ist sich dabei treu geblieben. Alle Modelle des Labels werden im Schaufenster des Ateliers in Berlin von Hand gefertigt, jedes Dekor und noch so kleine Detail entsteht dabei aus handwerklichem Geschick. Für Fiona gibt es nichts Spannenderes, als Materialien immer wieder in eine neue Form zu bringen. Dabei lässt sie Mode und Kunst ineinanderfließen und lässt dadurch unverwechselbare Unikate entstehen. Ihr Leben kann man derzeit übrigens in ihrer Biografie „ Vom Locken der Federn: Ein Leben als Modistin – Muse – Stilikone“ nachlesen. Wir haben Fiona Bennett interviewt und wollten wissen, wie sie zu ihrer Leidenschaft gekommen ist und was sie für die nächste Zeit plant. FCG: Wie bist Du auf die Idee gekommen, besondere Hüte zu designen… wann und wo ist Deine Leidenschaft entstanden? Fiona Bennett: Seit 32 Jahren bin ich mit Leidenschaft Hut-Designerin. Ursprünglich träumte ich von der Bildhauerei, durch Zufall erfuhr ich von dem aussterbenden Handwerk der Modistin und fühlte mich dazu berufen, den alten Hut zu entstauben und diesem Handwerk neues Leben einzuhauchen. Es war von Beginn an mein Interesse, zeitgenössische oder zeitlose Hüte zu designen. Auszüge aus meiner Geschichte kann man wunderbar in meinem Buch „Vom Locken der Federn“ (erschienen im Knesebeck Verlag) nachlesen. Da das Buch im Handel bereits vergriffen ist, gibt es nur noch bei uns im Geschäft Exemplare zu kaufen. FCG: Du bist ja geborene Britin. Was sind die Unterschiede zwischen dem deutschen und dem englischen Markt? Fiona Bennett: Das stimmt, ich arbeite aber inzwischen ausschließlich in Deutschland und habe daher keine direkten Vergleiche. In der Hut-Industrie sind die Engländer:innen natürlich weit vorn, die Hutkultur wird dort sehr gepflegt. In Deutschland musste die Freude an diesem wunderbaren Accessoire erst wieder geweckt werden. FCG: Was würdest Du Dir für die deutsche Modelandschaft wünschen? Was sollte sich verändern? Fiona Bennett: Die Deutschen sollten Ihre Designer:innen mehr pflegen und stolz darauf sein, was sie vorzuweisen haben, ohne nur auf schnellen Profit zu hoffen. Es sollte mehr Unterstützung geben, damit die engagierten Designer:innen und Unternehmen wachsen können. Talente haben wir in Deutschland genug, und es sollte nicht ausschließlich um den Nachwuchs gehen, denn auch die, die schon lange durchhalten, sollten gepflegt und bedacht werden. Mein Vorschlag wäre es, die Designer:innen mehr in die Prozesse einzubeziehen und so zu horchen, was von Nöten ist. Die deutsche Modelandschaft stellt sich sonst leider immer wieder selbst ein Bein. FCG: Was sind Deine Ziele für die nächsten zwei Jahre? Fiona Bennett: Wir öffnen unser Archiv und installieren online einen Hut-Verleih-Shop, in dem zukünftig die Stylist:innen, Designer:innen, Kostümbildner:innen und auch Privat-Personen stöbern können und tageweise gegen Gebühr besondere Hut-Unikate aus dem Archiv leihen können. Das ist nachhaltig und macht unser Label einer breiteren Kunden-Community zugänglich. Außerdem arbeiten wir an einer Linie, die besser im Onlinehandel funktioniert. In unserem Hutpalast in der Potsdamer Straße wird es ausschließlich die aktuelle, von Hand gefertigte Hut-Kollektion geben. Zudem planen wir zwei Mal jährlich eine Künstler Edition in Kooperation. Vielen Dank Fiona Bennett für diesen Einblick, wir wünschen Dir viel Erfolg für die kommenden Monate und Jahre! AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN INFOS ANFRAGEN WEBSITE/S MITGLIEDER PREVIOUS NEXT Interview Fiona Bennett – Die kreative Hutmacherin über ihre Geschichte, Wünsche und die Zukunft

  • Max Gilgenmann diskutiert mit Julia Ickert, Ulrich Plein und Andreas Bothe zum Thema "Grüner Knopf"

    16. Nov. 2021 In dieser neuen Ausgabe von FCG Voices wird das nachhaltige Textilsiegel „Grüner Knopf“ mit den Speaker:innen Julia Ickert, Gründerin des nachhaltigen Modelabels NINA REIN, Ulrich Plein, Geschäftsstellenleiter bei Grüner Knopf und Andreas Bothe, Head of CSR & Sustainability Management bei Baycity GmbH (u.a. Chiemsee) thematisiert. Diskutiert werden die Vor- und Nachteile aus zwei verschiedenen Perspektiven sowie über die Errungenschaften und Verbesserungspotenziale, die sich nach zwei Jahren im und am Markt festhalten lassen. Moderiert wird die 30-minütige Expertenkonversation von Max Gilgenmann, Gründer und Geschäftsführer von studioMM04. Dieser Vortrag ist auf Deutsch. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN INFOS ANFRAGEN WEBSITE/S MITGLIEDER PREVIOUS NEXT #FCGVoices Max Gilgenmann diskutiert mit Julia Ickert, Ulrich Plein und Andreas Bothe zum Thema "Grüner Knopf"

  • BFW Interview-Special - im Gespräch mit Johann Erhardt, Designer Haderlump: "Über den frischen Wind der Berlin Fashion Week"

    4. Juli 2023 Die Berlin Fashion Week hat seit seinem Debüt im Jahr 2007 einige grundlegende Veränderungen hinter sich. Was war für Dich bis dato die bedeutendste Transformation des Berliner Fashion Week Formats? Ich habe erst relativ spät begonnen, mit Anfang 20 etwa, mich wirklich für Mode zu interessieren. Unsere Marke haben wir auch erst 2021 gegründet und erst seitdem habe ich erst so richtige Einblicke in die Berliner Modeszene gewinnen können, einschließlich der Berlin Fashion Week. Ich schätze es aber sehr, dass der Fashion Council Germany so eine starke Position einnimmt und den Modemarken in Berlin wertvolle Unterstützung bietet. Ich habe schon das Gefühl, dass neben den etablierten Berliner Marken gerade frischer Wind in die Berliner Fashion Week kommt. Und ich bin unheimlich dankbar darüber, Teil dieser neuen Bewegung sein zu dürfen. Seit letzter Saison vollzieht die Berlin Fashion Week verstärkt einen Sinneswandel: Innovative Formate, junge Designer:innen und nachhaltige Konzepte stehen im Fokus. Wie beurteilst Du diese positive Veränderung für die Berlin Fashion Week im internationalen Vergleich? Ich glaube, dass die Berliner Modeszene im Vergleich zu anderen Städten immer noch relativ klein ist. Dafür aber eben auch nicht so geprägt von alt-eingesessenen Strukturen. Ich denke, dass das ein klarer Vorteil ist, da somit Raum für grundlegende und tiefgreifende Veränderungen besteht. Wenn nun Berliner Marken diesen Raum mit Leben füllen, könnte dies äußerst spannend werden, da es die Möglichkeit bietet, innovative Konzepte zu entwickeln und umzusetzen. Auf was freust Du Dich am meisten zur kommenden Berlin Fashion Week? Ich freue mich ungemein darauf, die Arbeiten der anderen Designer:innen zu sehen und zu erfahren, was sie kreiert haben. Ich finde, da ist momentan ganz viel Raum für Kreativität in Berlin und ich bin schon ganz gespannt darauf, was es für aufregende Shows dieses Jahr geben wird. Selbstverständlich bin ich auch gespannt auf unsere eigene Show und wie sie verlaufen wird. Ich hoffe, dass wir uns im Vergleich zur letzten Show noch steigern werden und die Gäste unsere Show genießen können. Haderlump ist diese Saison Teil von "Berlin Contemporary" und wird seine neue Kollektion am Donnerstag, den 13.07.2022, um 20 Uhr in den Wilhelm Hallen präsentieren. Mehr zu "Berlin Contemporary" und der Berlin Fashion Week unter folgendem Link . ABOUT Haderlump Haderlump ist ein junges Berliner Modelabel. Die Hauptstadt definiert uns seit den Anfängen – und auch den urbanen Look ihrer Bekleidung. Sie produzieren konsequent nachhaltig hergestellte Mode, die gut für die Umwelt ist und ihre eigenen ästhetischen Ansprüche verwirklicht. Und sie finden „Öko“ besser, wenn es nicht zur Schau gestellt wird. Wir bedanken uns bei Johann Erhardt für das Gespräch. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Lydia Kleiber INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://haderlump.berlin/ https://fashionweek.berlin/ MITGLIEDER Haderlump Atelier Berlin PREVIOUS NEXT Interview BFW Interview-Special - im Gespräch mit Johann Erhardt, Designer Haderlump: "Über den frischen Wind der Berlin Fashion Week"

  • Von Deutschland nach Seoul & Tokio: Neue Märkte für Designer:innen im Visier

    17. Juli 2025 Mit der Erweiterung des Projektes Berlin Fashion X International auf den koreanischen Markt intensiviert der Fashion Council Germany in Zusammenarbeit mit der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe seine Aktivitäten zur internationalen Markterschließung für aufstrebende Mode- und Accesoiredesigner:innen. Neben der bereits angekündigten Delegationsreise nach Seoul in Südkorea findet vom 09. bis 14. November nun auch eine Reise nach Tokio in Japan statt. Ziel der Initiative ist es, den teilnehmenden Brands den Zugang zu internationalen Märkten zu erleichtern und die Sichtbarkeit sowie Exportfähigkeit Berliner Modemarken nachhaltig zu stärken. Die Erweiterung auf den asiatischen Markt ist dabei ein wichtiger Schritt in Richtung Internationalisierung. Tokio und Seoul zählen bereits seit mehreren Jahren zu den relevantesten asiatischen Städten im Modebereich und etablieren sich als internationale Modemetropolen. Der Fashion Council Germany knüpft dabei an bereits bestehende Beziehungen nach Südkorea und Japan an, welche in der Vergangenheit durch den steigenden Erfolg der Berlin Fashion Week etabliert wurden. Dabei war besonders das wachsende Interesse des japanischen Marktes an deutschen Brands eine Motivation der Ausweitung des Projektes nach Tokio. Aufbauend auf diesem positiven Momentum wird im August eine Sondierungsreise durchgeführt, um vor Ort weitere Partner:innen, potenzielle Showroom-Locations sowie strategische Kooperationsmöglichkeiten für das Projekt zu gewinnen. Anfang November findet dann die Delegationsreise nach Japan statt – die genauen Daten werden zeitnah bekanntgegeben. Interessierte Designer:innen und Brands konnten sich bis Mitte August für die Teilnahme bewerben. Aus allen Einreichungen werden anschließend die finalen Teilnehmer:innen ausgewählt. Parallel dazu gehen die Vorbereitungen der Delegationsreise nach Seoul, die vom 01. bis 05. September stattfindet, in die finale Phase. Die folgenden 12 Brands werden Teil der Delegation sein: Balletshofer , Clara Colette Miramon , Danny Reinke , Dawn Denim , Gerrit Jacob , Haderlump Atelier Berlin , Isabella Rudzki , Lueder , Richert Beil , Sia Arnika , Unvain Studios und William Fan . Ein besonderes Highlight der Reise wird der Showroom in Kooperation mit MCM sein, der es den Designer:innen ermöglicht, ihre Kollektionen einem breiten Publikum aus Buyer:innen, Presse, Stakeholder:innen sowie Talents der koreanischen Modeszene zu präsentieren. Neben dem Showroom wird die Delegation – begleitet von Michael Biel, Berliner Staatssekretär für Wirtschaft – die Möglichkeit haben, ausgewählte Retail Spaces, lokale Modemarken, Vertriebsagenturen und Pressevertretungen zu besuchen. Die Teilnehmer:innen erhalten so nicht nur Zugang zu wichtigen Branchenkontakten, sondern auch nachhaltige Impulse für Innovation, Positionierung und die internationale Expansion ihrer Marke. Berlin Fashion X International wird gefördert durch ein Landesprogramm, welches aus den EFRE-Mitteln und aus Mitteln des Landes Berlin finanziert wird. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Comm2 Team INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.berlinfashioninternational.com/ MITGLIEDER PREVIOUS NEXT News Von Deutschland nach Seoul & Tokio: Neue Märkte für Designer:innen im Visier

  • Im Gespräch mit Nico Hoffmeister von der TEXTILEREI und Scott Lipinski vom FCG: "Mannheim als Fashion Hub"

    10. Mai 2023 Zum Anlass der ersten Niederlassung des Fashion Council Germany außerhalb Berlins localONE in Mannheim haben wir uns mit Nico Hoffmeister, Community Manager der TEXTILEREI / NEXT Mannheim, und unserem Geschäftsführer Scott Lipinski unterhalten. Über die TEXTILEREI: Die TEXTILEREI kreiert maßgeschneiderte Startplätze für Mode- , Textil - und Lifestyle-Startups. Mannheim ist ein agiler Standort der Modewirtschaft. Bekannte Marken wie Dorothee Schumacher, Goldgarn Denim, Trauth Design, Melina Bucher oder BELLE IKAT operieren von hier. In diesem kreativen Umfeld bietet die TEXTILEREI ideale Bedingungen für Beginner. Das zentral gelegene Gründungszentrum in den Mannheimer Quadraten berät, vernetzt und begleitet – von der Vision bis zur Marktreife. 1. NEXT und vor allem die TEXTILEREI hat sich auf Fashion Start-ups spezialisiert. Welche Kriterien müssen Unternehmer:innen/Designer:innen erfüllen, um Teil der Community zu werden? Nico Hoffmeister : In erster Linie müssen sie das Interesse verfolgen, in Mannheim zu gründen bzw. sich hier mit ihrem Unternehmenssitz niederzulassen und in Bezug auf die TEXTILEREI den Teilmärkten der Mode- und Textilwirtschaft zugeordnet werden können. Ansonsten sind die Kriterien sehr niederschwllig, ein skalierbares und stringentes Konzept sowie die notwendige Vision und auch persönliche Leidenschaft/ Kompetenz für das Unternehmertum sind wichtig, aber es sind bspw. keine spezifischen Ausbildungen oder Zeugnisse erforderlich. Grundsätzlich prüfen wir, ob wir auch das geeignete Umfeld und Infrastruktur sowie die notwendige Expertise und Netzwerke von unserer Seite aus mitbringen, um die Designer:in oder Unternehmer:in bestmöglich in der Gründungs- oder Wachstumsphase zu unterstützen. Durch die Kooperation mit dem FCG werden wir diesen Kriterien nun etwas freizügiger begegnen können und den Austausch mit Unternehmen auch außerhalb Mannheims gezielt fördern. 2. Worin liegt für angehende Unternehmer:innen/Designer:innen das Potenzial des Standorts Mannheim (im Vergleich zu Hamburg, München, Dresden, Ingolstadt etc.)? Nico : In Mannheim sind die Wege kurz und wir können als substädtische Gesellschaft schnell und unbürokratisch in Richtung Wirtschaftsförderung und/ oder Netzwerkpartnern, externen Professionals sowie potentiellen Investoren vermitteln. Durch das bereits bestehende Ökosystem mit insgesamt acht Gründungszentren und der dadruch gegebenen, unmittelbaren Nähe in die Kultur- und Kreativwirtschaft als auch Technologieszene, lassen sich schnell auf dem „internen“ Weg Kontakte herstellen, Brücken schlagen und Synergien aufbauen, die in jeglicher Unternehmensphase wichtig sind. Angefangen von der Marken- und Logoentwicklung, über die Programmierung einer Homepage oder Online-Shops bis hin zu Foto-Shootings, Film-Produktionen, Musik-Produktionen für Fashion Shows sowie externen Textil-Produktionen können wir sehr agil vermitteln. In der TEXTILEREI im Speziellen gibt es neben den Büros und Ateliers, die subventioniert angemietet werden können, eine voll-ausgestattete Werkstatt mit Industrienähmaschinen, Bügelpressen, Spezial-Maschinen sowie Zubehör, um den Prozess des Prototypings bis hin zur Kleinserie inhouse und ohne intensive Anschaffungskosten abbilden zu können. Darüber hinaus pflegen wir einen intensiven Austausch zu bestehenden Retailern, wie bspw. dem Modehaus Engelhorn, und bespielen in der Innnenstadt im Quartier Q6Q7 ein eigenes Popupstore-Format mit dem Namen „Hometownglory“. Auf 400qm ermöglichen wir unseren Marken, sich in 1A-Lage zu präsentieren, Erfahrungen am POS zu sammeln und ihre Ware umgehend zu verkaufen. Und wir sind Unesco City of Music, man kommt hier voll auf seinen Geschmack und kann auch abseits des Büros eine kutlruelle Vielfalt erleben, tagsüber wie nachts. 3. Das Programm von NEXT Mannheim und TEXTILEREI ist vielseitig. Welche Bereiche plant ihr noch für die Zukunft? Nico : In Mannheim hat sich intrinsisch eine extrem ausgeprägte eCommerce-Kultur sowie -Kompetenz entwickelt, was sich in großen Playern wie Rosental Organics, Purelei, Snocks, Bitterliebe oder Paul Valentine widerspiegelt. Dieses vorhandene Know-How und das extrem wichtige Thema möchten wir noch stärker fokussieren, um auch hier im Bereich unserer Beratung sowie Unterstützung signifikante Weichen stellen zu können und dem Standort Mannheim damit noch ein weiteres Kompetenzfeld zu geben. Im Zuge dessen freuen wir uns sehr, nun bald auch unseren eigenen Online-Shop zum Popup-Format Hometownglory Mannheim zu launchen, der regionalen Marken aus dem Lifestyle-Umfeld (Fashion, Accessoires, Beauty/ Skincare, Schmuck, Kunst & Kulinarik) auch digital ein Gesicht und Präsenz gibt. Gleichermaßen möchten wir mit der TEXTILEREI verstärkt auf das Handwerk setzen und diesem wieder mehr Profil in Deutschland geben und damit den Standort Deutschland für die Produktion im eigenen Land attraktivieren. Aber auch im Tech-Umfeld wird sich einiges bewegen. So ist bspw. bereits ein neues „Green-Tech-Hub“ bewilligt, das in den nächsten 2-3 Jahren entwickelt wird und den Fokus noch mehr auf das Thema Nachhaltigkeit und alternative Technologien lenkt. Aber auch Themen wie KI, VR & NFTs, Digital Transformation, New Work oder das Projekt FUTUraum, mit dem temporäre Leerstände in der Innenstadt bespielt werden, stehen bei uns auf der Agenda. 4. Warum wurde der Standort Mannheim für das erste localONE vom FCG gewählt? Scott Lipinski : Die hervorragende geografische Lage im Südwesten Deutschlands war nur einer der Gründe warum wir Mannheim als erste Außenstelle gewählt haben. Das Einzugsgebiet mit Städten wie Frankfurt, Darmstadt, Stuttgart, Heidelberg, Baden Baden und Karlsruhe, welche alle in einem Radius von etwa 30 Minuten mit der Bahn erreichbar sind, spricht viele potentielle und bestehende Mitglieder an. Besonders attraktiv ist Mannheim als Standort vor allem auch durch die etablierte Kultur- und Kreativwirtschafts Szene, mit NEXT Mannheim und den zugehörigen Kreativzentren wie der TEXTILEREI. Mannheims Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz und sein Team haben den Kreativstandort authentisch und wegweisend aufgestellt und als einer der wenigen in Deutschland institutionell so etabliert, dass es nicht nur eine Strahlkraft auf die Stadt selbst hat, sondern auch auf das gesamte Einzugsgebiet und die Ansiedelung von weiteren Industrien begünstigt. Nico : Der FCG als auch wir mit der TEXTILEREI verfolgen letztlich das gleiche Ziel, nämlich dem Modestandort Deutschland mehr Sichtbarkeit zu geben. Mit Sitz in Baden-Württemberg sowie der unmittelbaren Anbindung nach Rheinland-Pfalz und Hessen befinden wir uns mit der Metropoloregion in einem starken Einzugsgebiet. Durch die unmittelbare Nähe zu Corporates aus dem DAX-Umfeld und der bereits bestehenden Infrastruktur unserer Zentren, mit Büroflächen auf mehr als 37.000qm sowie der Betreuung von jährlich ca. 320-350 Startups allein in unseren Zentren, bringen wir eine optimale Ausgangslage sowie Expertise mit, um eine fruchtbare Achse zwischen Berlin und uns zu bilden und als Ansprechpartner für Modeunternehmen aus den angrenzenden Bundesländern zu fungieren. 5. Welche Ziele verfolgt das erste localONE in Mannheim? Scott : Als übergeordnetes Ziel steht für uns besonders die erstmalige Expansion außerhalb Berlins. Wir wollen verstärkt überall in Deutschland Präsenz zeigen und besonders auch außerhalb Berlins ansässigen Mitgliedern eine lokale Anlaufstelle bieten. So können wir noch besser auf individuelle Bedürfnisse unserer Mitglieder eingehen und einen persönlichen Ansprechpartner vor Ort bieten. Mit Nico Hoffmeister von NEXT Mannheim haben wir bereits seit vielen Jahren einen tief vernetzten Modeexperten an unserer Seite, der unsere Werte und Visionen teilt. Als zuständiger localONE Manager wird er zukünftig unsere Mitglieder vor Ort vertrauensvoll betreuen. Wir möchten aber Nicos Kapazität nicht zu sehr ausreizen. Wir werden im Laufe des Jahres den Standort durch eine weitere Vollzeitkraft verstärken um den Anforderungen gerecht zu werden. Nico : Wir wollen mit dem localONE die bestehenden Strukturen und Kompetenzen sowohl vom FCG als auch NEXT Mannheim bündeln und länderübergreifend der Fashion- und Design-Community anbieten, um das Spektrum an qualitativen Angeboten als auch die Nähe zu Unternehmen und Interessierten aus anderen Städten außerhalb Mannheims und Berlin zu intensivieren und den Austausch zu fördern. Die Potentiale in unserem Land sind vielfältig und divers, hier befinden wir uns erst am Anfang und die Möglichkeiten des textilen sowie modischen Fortschritts und Miteinanders sind immens. Wir bedanken uns bei Nico Hoffmeister und Scott Lipinski für das Gespräch. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Lydia Kleiber INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER TEXTILEREI PREVIOUS NEXT Interview Im Gespräch mit Nico Hoffmeister von der TEXTILEREI und Scott Lipinski vom FCG: "Mannheim als Fashion Hub"

  • United Fashion: Editorial Clips

    7. Sept. 2018 Wir freuen uns endlich den ersten von einer Reihe von Clips unserer United Fashion Designer während des vom Fashion Council Germany initiierten Redaktionsshootings zur vergangenen Berlin Fashion Week 2018 zu veröffentlichen. Clip 1: Look von FCG Talent HORROR VACUI. "HORROR VACUI destilliert ikonische Codes von Nachtwäsche, traditionellem Schneiderhandwerk und urbanem Flair zu makellosen Pyjamas. Es liegt alles an den reizvollen Details." Video: Direction X DOP: Jonathan Brooking (@jonny_brooking) Photographer: Axl Jansen/Sonja Heintschel Photographers (@axl_jansen | @sonjaheintschel) Styling: Nicole Schneider/Nina Klein (@nicole_schneider_berlin | @ninakleinagency) Hair & Make-Up: Linda Sigg/Nina Klein (@lindasigg | @ninakleinagency) Model: Kate Shannon/MP Management (@kateshannon03) Music: Beatgorilla AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Lydia Kleiber INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER PREVIOUS NEXT News United Fashion: Editorial Clips

  • Unsere Mitglieder im DACH Showroom auf der Paris Fashion Week vom 30.09. bis zum 03.10.2022

    4. Okt. 2022 Am vergangenen Wochenende vom 30.09.2022 bis zum 03.10.2022 fand nach zweijähriger coronabedingter Pause wieder der DACH Showroom zur Paris Fashion Week statt. Organisiert von Arne Eberle und seinen Team sowie der Austrian Fashion Association (AFA) wurden ingesamt 17 deutsche und österreichische Newcomer-Brands im DACH Showroom im Herzen des Quartier du Temple im Pariser Marais vorgestellt. Diese Saison waren die FCG-Mitglieder Acceptance Letter Studio , Haderlump Atelier Berlin , Leinz Eyewear , Susumu Ai sowie die Berliner Labels Anne Bernecker, Clara Colette Miramon, Halo Labels, Tata Christiane und Vladimir Karaleev aus Deutschland vertreten. Aus Österreich waren die Designer:innen Astrid Deigner, Güç, Julia Skergeth, Modus Vivendi, Not Yet FYI, Published By, Rendl und Timna Weber präsentiert. Vergangenen Freitag, den 30.09.2022, fand das offizielle Opening und Get-Together statt. Eingeladen waren neben internationalen Einkäufer:innen und Journalist:innen natürlich auch die Designer:innen des Showrooms, die ihre Kollektion vor Ort dem Fachpublikum vorstellten. Als sich die Gründer:innen des Berlin Showroom, des Österreichischen Modeverbandes und der Mode Suisse Anfang 2017 während der Fashion Week in Paris trafen, entstand der DACH Showroom aus dem gemeinsamen Wunsch heraus, aufstrebenden Modedesigner:innen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz eine internationale Bühne zu bieten. Seit Jahren engagieren sich die Beteiligten dafür, heimische Modeinnovationen auf verschiedenen internationalen Plattformen zu präsentieren und zu fördern. Mit dem DACH Showroom ist ein neuer, dynamischer und inspirierender Showroom entstanden, der einer jungen Generation von Modedesigner:innen den Raum und die Unterstützung bietet, sich in der globalen Branche zurechtzufinden. Weitere Informationen zum DACH Showroom unter folgendem Link . Unterstützt u.a. durch die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Lydia Kleiber INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.dachshowroom.com/ MITGLIEDER PREVIOUS NEXT News Unsere Mitglieder im DACH Showroom auf der Paris Fashion Week vom 30.09. bis zum 03.10.2022

  • BFW Interview-Special - im Gespräch mit Jens Zander, Geschäftsführer der Neo.Fashion.: "Mehr Sichtbarkeit und Aufmerksamkeit für den Nachwuchs"

    5. Juli 2023 Die Berlin Fashion Week hat seit seinem Debüt im Jahr 2007 einige grundlegende Veränderungen hinter sich. Was war für Dich bis dato die bedeutendste Transformation des Berliner Fashion Week Formats? Die Neo.Fashion. gibt es seit 2017 und ist erst seit 2020 offizieller Teil der Berlin Fashion Week. Seitdem hat sich vor allem für mich als Veranstalter viel verändert. Das ist gleichbedeutend, dass auch die Berlin Fashion Week sich verändert hat. Aus meiner Sicht finden neue Formate nun mehr Beachtung und Akzeptanz. Das Ganze ist nicht mehr so „elitär“. Ich würde sagen, dass die Berlin Fashion Week sich öffnet. Besonders hervorzuheben ist dabei die unterstützende Rolle des Berliner Senats und auch des Fashion Council Germanys. Ich persönlich empfinde zudem einen stetig wachsenden Zusammenhalt und Austausch zwischen den Steakholder:innen. Diese Veränderung ist mehr als positiv. Seit letzter Saison vollzieht die Berlin Fashion Week verstärkt einen Sinneswandel: Innovative Formate, junge Designer:innen und nachhaltige Konzepte stehen im Fokus. Wie beurteilst Du diese positive Veränderung für die Berlin Fashion Week im internationalen Vergleich? Ich kenne die Shows in den anderen Ländern nicht gut genug. Für Berlin und die Fashion Week sehe ich aber deutliche Signale, dass alle Verantwortlichen sich im Klaren sind, dass sich was ändern musste. Daher ist es eine der wichtigsten Entscheidungen, dass der Fashion Council Germany als Schirmherr der deutschen Mode- und Designlandschaft sich nun hauptverantwortlich um die Planung, Umsetzung und Kommunikation der BFW kümmert. Darüber hinaus sehe ich es als positiv an, dass es eine klare Strategie für die neuen unterschiedlichen Formate gibt und diese auch weiter ausbaut. Aus Interesse der Neo.Fashion. freue ich mich natürlich, dass nun auch dem Nachwuchs mehr und mehr Sichtbarkeit und Aufmerksamkeit geschenkt wird. Auf was freust Du Dich am meisten zur kommenden Berlin Fashion Week? Ich freue mich auf die vielen Gespräche und den Austausch mit den Teilnehmer:innen und Gästen und natürlich auf die vielen tollen Kollektionen der besten Graduierten Deutschlands und der jungen Nachwuchsdesigner:innen. Ich bin dankbar und stolz, dass wir es trotz aller Widrigkeiten wieder geschafft haben, junge Designtalente aus der Ukraine bei uns begrüßen zu dürfen. Außerdem freue ich mich auf die sprudelnde Kreativität an jeder Ecke, die sich auch in ganz neuen Formaten wie „Neo.Fashion.Letters- Fashion meets Art“ spiegeln wird. Die Neo.Fashion. findet am 11. und 12. Juli 2023 in der Alten Münze statt. Die "Neo.Fashion. Award Show" der Best Graduates und Aspiring Designers findet am Mittwoch, den 12. Juli 2023 um 19:30 Uhr ebenfalls in der Alten Münze statt. ABOUT Neo.Fashion. Die Neo.Fashion . hat sich zum Ziel gesetzt, Plattform und Drehscheibe für die besten Absolventinnen und Absolventen der Modehochschulen und jungen Designer:innen aus ganz Deutschland und dem deutschsprachigen Raum zu sein und im Rahmen der „Best Graduates‘ Shows“, von Ausstellungen und digitalen Präsentationen sowie anderen Showformaten einem breiten Fach- und Besucherpublikum Fashion for Future zu präsentieren. Als neues Zukunftsnetzwerk bietet das Projekt Neo.Fashion . somit jungen angehenden Designer:innen der bundesweiten Hochschulen sowie bereits etablierten Modekreativen eine (Veranstaltungs) Plattform zur Präsentation ihrer Kollektionen, zur Weiterbildung, zum Knüpfen von Kontakten zu Modemarken und der Industrie und zum Netzwerken. Das Format der Neo.Fashion . ist einzigartig in dieser Form und Breite und eine absolute Premiere zur Nachwuchsförderung in der deutschen Mode- und Kreativlandschaft. Die Veranstaltung verfolgt einen Nachhaltigkeitsansatz, sowohl bei der Organisation als auch bei der Umsetzung. Die Neo.Fashion . will in den nächsten Jahren weiter wachsen – zur Verstetigung wird die Teilnahme aller deutschen Hochschulen mit Modedesign angestrebt. Wir bedanken uns bei Jens Zander für das Gespräch. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Lydia Kleiber INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://neofashion.de/ https://fashionweek.berlin/ MITGLIEDER PREVIOUS NEXT Interview BFW Interview-Special - im Gespräch mit Jens Zander, Geschäftsführer der Neo.Fashion.: "Mehr Sichtbarkeit und Aufmerksamkeit für den Nachwuchs"

  • BFW Announcement Dinner: Sustainability Requirements

    7. Juni 2024 Berlin Fashion Week & Copenhagen Fashion Week verkünden ihre Partnerschaft Am Donnerstagabend kamen Akteur:innen der Berlin Fashion Week , sowie Vertreter:innen der Presse und Politik anlässlich der Bekanntgabe zur Einführung der von der Copenhagen Fashion Week etablierten Sustainability Requirements zu einem Announcement Dinner in Berlin zusammen. Der Fashion Council Germany lud am Donnerstagabend gemeinsam mit der Berlin Fashion Week und der Copenhagen Fashion Week zu einem Announcement Dinner ein, um die Partnerschaft zur Einführung der Sustainability Requirements für die Berlin Fashion Week zu zelebrieren. Mit der Etablierung der von der CPHFW entwickelten Sustainability Requirements verpflichtet sich der Fashion Council Germany, welcher für die Koordination des BFW Kalenders zuständig ist, diese Minimum Standards als verbindliches Kriterium für die Shows der Berlin Fashion Week einzuführen. Die 40 geladenen Gäste aus Mode, Politik sowie lokale Pressevertreter:innen bekamen einen Einblick in die Implementierung der Sustainability Requirements für die BFW. Diese wird ab September in einer Test- und Pilotphase begonnen und tritt im Februar 2026 final in Kraft. Die Gäste kamen im Berliner Restaurant Irma la Douce zusammen, darunter der Berliner Staatssekretär für Wirtschaft Michael Biel, die Vorstandsvorsitzende des FCG Christiane Arp, Cecilie Thorsmark, CEO der Copenhagen Fashion Week , die Designer:innen Sophie Claussen ( Avenir ) , Johann Erhardt ( Haderlump ), Rosa Marga Da hl ( SF1OG ) und Nan Li ( Namilia ) sowie Tanja Vojkic von eBay Deutschland und die FCG Vorstands- und Präsidiumsmitglieder Marie-Louise Berg, Roel de Coomann und Mandie Bienek. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Fenja Niechoj INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://fashionweek.berlin/berlin-fashion-week.html https://copenhagenfashionweek.com/ MITGLIEDER Studio MM04 PREVIOUS NEXT News BFW Announcement Dinner: Sustainability Requirements

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