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- Vereinte Kräfte: Fashion Council Germany und eBay Deutschland gehen Partnerschaft ein
6. Sept. 2023 Der Fashion Council Germany und der Online-Marktplatz eBay Deutschland gehen eine Partnerschaft ein. Seit Juli 2023 vereinen die beiden Organisationen ihre Kräfte und unterstützen sich gegenseitig in ihren strategischen, kreativen und brancheninternen Prozessen. Als leitende Instanz für die deutsche Modeindustrie hat es sich der Fashion Council Germany zur Aufgabe gemacht, Modeunternehmen in Deutschland bei ihrem Wachstum zu unterstützen und diese besonders auch im Hinblick auf Nachhaltigkeit zu fördern. eBay Deutschland spielt als einer der größten Online-Marktplätze Deutschlands ebenfalls eine tragende Rolle, Händler:innen und Privatpersonen eine vertrauenswürdige Plattform für Kreislaufwirtschaft zu bieten. Durch die Partnerschaft erhält eBay Zugriff auf die Expertise und das Netzwerk des FCG. eBay ist ein weltweit führendes Handelsunternehmen, das Millionen Käufer:innen und Verkäufer:innen in mehr als 190 Märkten auf der ganzen Welt verbindet und wirtschaftliche Möglichkeiten für einzelne Menschen, Entrepreneur:innen sowie Unternehmen und Organisationen jeder Größe schafft. eBay strebt damit das Ziel an, seine Rolle in der Modebranche zu stärken. Mit Hilfe der Partnerschaft setzt das Unternehmen mit Sitz in Dreilinden damit ein deutliches Zeichen, um zunehmend als Enabler der Industrie wahrgenommen zu werden. In den kommenden Monaten werden weitere gemeinsame Projekte und Initiativen angekündigt und umgesetzt. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Fenja Niechoj INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.ebayinc.com/stories/press-room/de/ MITGLIEDER Previous Next News Vereinte Kräfte: Fashion Council Germany und eBay Deutschland gehen Partnerschaft ein
- Inga Griese mit Gina Condé, Johanna Kühl und Marcus Kurz
25. Mai 2020 Als Antwort auf all die Fragen, die die aktuelle Krise in unserer Branche aufwirft, lancieren wir unser neues E-Talk-Format: die #FCGVOICES . Diese basieren in digitaler Form auf dem klassischen Konzept des Roundtables und werden, neben den aktuellen Herausforderungen, auch und insbesondere notwendige Systemänderungen der Modeindustrie in den Fokus rücken, sodass die Zukunft der Mode von Branchen-Experten und Meinungsführern diskutiert werden kann. Der fünfzehnte #FCGVOICES Talk wird von Inga Griese (Chefredakteurin ICON) moderiert und begrüßt unter seinen Diskussionsteilnehmern Johanna Kühl (Kaviar Gauche), Gina Condé (Liebeskind Berlin) und Marcus Kurz (Nowadays). AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN INFOS ANFRAGEN WEBSITE/S MITGLIEDER Previous Next #FCGVoices Inga Griese mit Gina Condé, Johanna Kühl und Marcus Kurz
- Berlin Fashion Week Konzeptwettbewerb 02/2025: Die Gewinner:innen von Berlin Contemporary und STUDIO2RETAIL stehen fest
18. Okt. 2024 Zum bereits fünften Mal zeichnen wir gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe Show- und Präsentations-Konzepte in der Kategorie „Berlin Contemporary“ und B2C Events in der Kategorie „STUDIO2RETAIL“ aus. Erstmalig konnten sich in dieser Saison auch afrikanische Modelabels in der Kategorie „Berlin Contemporary“ bewerben. Aus insgesamt 91 Einreichungen wurden19 Konzepte, darunter auch ein ukrainisches und ein ghanaisches Modelabel, mit 25.000 € prämiert. Die Gewinner:innen zeigen ihre Kollektionen nun im Rahmen der kommenden Berlin Fashion Week vom 31. Januar bis 03. Februar 2025. Die Berlin Contemporary Gewinner:innen sind: Andrej Gronau, AVENIR, Clara Colette Miramon, COLRS, GmbH, Haderlump, HORROR VACUI, Laura Gerte, Lueder, Lou de Betoly, Marke, Odeeh, PALMWINE IceCREAM (Ghana), PLNGNS, (Ukraine), Richert Beil, SF1OG, Sia Arnika, SVEASØN & William Fan. In der Kategorie „STUDIO2RETAIL“ konnten sechs B2C Eventkonzepte überzeugen und werden mit einem Preisgeld von je 5.000 € unterstützt. Das sechste Preisgeld wird durch die Berliner Sparkasse finanziert. Die Studio2Retail Gewinner:innen sind: Balletshofer, Buki Akomolafe & EMEKA Suits, H6, Kitschy Couture, MAHORDE & Ottolinger. Die Konzepte wurden in beiden Kategorien von einer internationalen Jury bewertet und ausgewählt. Als Bewertungskriterien galten hier unter anderem die Designleistung, Marktfähigkeit, Medienwirksamkeit und der Innovationsfaktor der jeweiligen Brand und Konzepts. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Antara Gill INFOS ANFRAGEN coordination[at]fashionweek.berlin WEBSITE/S https://fashionweek.berlin/berlin-fashion-week.html MITGLIEDER Previous Next Berlin Fashion Week Berlin Fashion Week Konzeptwettbewerb 02/2025: Die Gewinner:innen von Berlin Contemporary und STUDIO2RETAIL stehen fest
- Firesidechat in Hamburg
31. Okt. 2019 Mit dem zweiten FCGFIRESIDECHAT in Hamburg ging die Veranstaltung am 29.10.2019 in die nächste Runde und regte - dieses Mal gemeinsam mit dem STERN und LECTRA - zum Netzwerken und Austauschen der regionalen, Hamburger Modebranche ein. Geladen wurden Gäste aus den Bereichen Media & Press, Brands und Designer - die sich während des Kamingesprächs im Sir Nikolai Hotel in gemütlicher Atmosphäre kennen lernen und austauschen konnten - eines der wichtigen Ziele des FCG. Wir Danken an dieser Stelle den Speakern des Abends Marcus Kurz (FCG Vorstand), Marcus Luft (STERN) und Holger-Max Lang (LECTRA) für die inspirierenden Worte, allen anwesenden Gästen, Sir Hotels für die tolle Location und Franciacorta für den exzellenten Schaumwein! AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Lydia Kleiber INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER Previous Next News Firesidechat in Hamburg
- Mode in der Gemäldegalerie: Fashion Council Germany bringt Handwerk junger Designer:innen ins Museum
13. Jan. 2026 Kann Handwerkskunst als generationsübergreifender Dialog begriffen werden? Lässt sich der Austausch über ein gänzlich analoges Gut in digitalen Zeiten fortführen? Wie werden wir uns an traditionelle Techniken erinnern – oder kann es sogar gelingen, sie zu erhalten? Mit diesen Fragen haben sich Aleksander Kudrischow, Laura De Sousa, Lennart Bohle, Jon Liesenfeld und Melanie Parzenczewki auseinandergesetzt. Auf Grundlage monatelanger Denk- und Handarbeit ist die Kollektion „Echoes of Tomorrow“ entstanden, die der Fashion Council Germany im Rahmen der Berlin Fashion Week (30. Januar bis 2. Februar 2026) in der Gemäldegalerie zeigt. Damit laden wir Besucher:innen dazu ein, sich mit traditionellen Techniken auseinanderzusetzen, zeitgenössische Neuinterpretationen kennenzulernen und über die Mode der Zukunft nachzudenken. Das V-Collective setzt sich aus Teilnehmer:innen unserer Initiative Fashion x Craft zusammen: Das Projekt des Fashion Council Germany in Kooperation mit eBay Deutschland und The King’s Foundation bietet jungen Mode- und Textildesigner:innen ein maßgeschneidertes Förderprogramm, das Themen der Nachhaltigkeit, Handwerkskunst und Innovation fokussiert. Dabei werden die Teilnehmer:innen während Residencies bei dem Good Garment Collective in Berlin und einem Stiftungssitz der King’s Foundation, Highgrove Gardens im englischen Gloucestershire, in Workshops und Mentoringprogrammen an handwerkliche Prozesse herangeführt, die über die Grenzen traditioneller Mode- und Textilproduktion hinausgehen. Aus der diesjährigen Ausgabe der Initiative sind das V-Collective und seine Modekollektion hervorgegangen: Sie basiert auf den Handwerkskünsten, die den Teilnehmer:innen innerhalb des Projektjahres vermittelt wurden, darunter natürliche Färbetechniken und Weben, aber auch modefremde Prozesse wie Korbflechten, Metall- und Holzarbeit. Die Entwürfe wurden aus Deadstock-Materialien gefertigt – nicht verwendeten Stoffen größerer Unternehmen also, die eBay Deutschland und die Plattform Zerow zur Verfügung gestellt haben. In der Gemäldegalerie wird die Kollektion in Form einer Bühneninstallation gezeigt: Der musealen Perfektion des Ausstellungsortes – den Dior-Kreativdirektor Jonathan Anderson unlängst als einen der schönsten Museumsräume der Welt beschrieb – setzt die Schau im hinteren Teil der Wandelhalle eine zum Teil rohbauliche Wandgestaltung entgegen. So entsteht der Eindruck eines Ateliers; der Erarbeitungsprozess der Kollektion wird atmosphärisch in den institutionellen Raum übertragen und dort nachvollziehbar gemacht. Zeitgleich schafft im vorderen Teil der Wandelhalle „Gallery Looks. Modeinszenierungen in der Gemäldegalerie“ einen Dialog zwischen Werken der Sammlung und Momentaufnahmen zeitgenössischer Mode. Die Schau wurde von Katja Kleinert, Kuratorin für niederländische und flämische Kunst des 17. Jahrhunderts an der Berliner Gemäldegalerie, kuratiert; das Modekonzept entwickelte Christiane Arp, Vorstandsvorsitzende des Fashion Council Germany. Neben Videoarbeiten Florian Azars und Entwürfen der Designer:innen Anne Bernecker, Karen Jessen, Alexander Gigl und Estelle Adeline Trasoglu von der Marke Plaid-à-Porter präsentiert die Ausstellung Modefotografien Ralph Meckes. „Ralph Meckes Fotografien zeigen eindrücklich, wie die Bildstrategien der Alten Meister in der zeitgenössischen Mode weiterleben. Seine Arbeiten schaffen eine visuelle Brücke zwischen unserer Sammlung und der Gegenwart im Zusammenspiel von Malerei und Mode“, so Katja Kleinert von der Berliner Gemäldegalerie. In seinen Bildproduktionen hat Mecke im Museumsraum fotografisch erforscht, wie Kompositionen, Lichtstimmungen und Symbolik der Alten Meister in zeitgenössischer Mode wiederkehren – und damit letztlich den Anstoß für beide Ausstellungen gegeben. „Fashion x Craft: Echoes of Tomorrow“ und „Gallery Looks – Modeinszenierungen in der Gemäldegalerie“ werden zur Berlin Fashion Week am Donnerstag, 29. Januar 2026, ab 18 Uhr in der Gemäldegalerie am Johanna-und-Eduard-Arnhold-Platz / Matthäikirchplatz feierlich eröffnet. Zuvor gibt es ab 11 Uhr einen Presserundgang in Anwesenheit der Designer:innen. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Manuel Almeida Vergara INFOS ANFRAGEN press@fasion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER Previous Next Berlin Fashion Week Mode in der Gemäldegalerie: Fashion Council Germany bringt Handwerk junger Designer:innen ins Museum
- Fireside Dinner in München: Vernetzung der Modebranche
15. Okt. 2025 Mitte Oktober trafen sich rund 50 ausgewählte Expert:innen der deutschen Modebranche in der RIVA Bar in München zum exklusiven Fireside Dinner des Fashion Council Germany (FCG). Das Event fand in Kooperation mit eBay Deutschland, der Landeshauptstadt München und Kreativ München statt und bot erneut den Rahmen für intensives Networking unter Politiker:innen, Journalist:innen, Designer:innen und weiteren Branchenvertreter:innen. In der gemütlichen Atmosphäre der RIVA Bar tauschten sich die Gäste angeregt über aktuelle Entwicklungen der deutschen Modebranche aus und knüpften wertvolle Kontakte. Das Fireside Dinner brachte dabei wichtige Branchenakteur:innen zusammen und vertiefte die Vernetzung innerhalb der Mode-Community. Mandy Krüger (Head of Fashion, eBay Deutschland) eröffnete den Abend mit einer Rede, in der sie die Bedeutung der Partnerschaft zwischen eBay und dem FCG betonte: „ Als Partner des Fashion Council Germany ist es uns ein Anliegen, Räume für Austausch und neue Perspektiven zu schaffen: Formate wie RAUM.Berlin und METAMORPHOSIS zeigen, wie Wandel in der Mode möglich wird – durch Austausch, Zusammenarbeit und neue Impulse. Gemeinsam können wir neue Wege zu gehen, um Mode nachhaltiger und vielfältiger zu gestalten. “ Auch die nachfolgenden Redner:innen, Simone Hartmann (Vorstandsmitglied, FCG) und Dr. Olaf Kranz (Leitung, Kreativ München), unterstrichen in ihren Beiträgen die Relevanz von Kooperation und Innovation für die Zukunft der Modebranche. Das Fireside Dinner in München setzte damit neue Impulse für den Dialog innerhalb der deutschen Modeszene und bestätigte erneut die Bedeutung persönlicher Begegnungen für die Weiterentwicklung der Branche. Unter den anwesenden Gästen befanden sich u.a. Carlo Bellmann (eBay), Lisa Deurer (LD-13), Johannes und Matthias Schweizer (OBS), Panos Gotsis (Designer), Patrick Pendiuk (VOGUE Germany) und Scott Lipinski (FCG). Seit 2018 findet das FCG Networkingformat „Firesidechat“ in verschiedenen Großstädten überall in Deutschland statt und bringt regelmäßig die wichtigsten Branchenvertreter:innen zum Austausch zusammen. Foto-Credit: Holger Thalmann AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Comm2 Team INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER Previous Next News Fireside Dinner in München: Vernetzung der Modebranche
- Stiebich und Rieth: Die neue Situation mit Corona
30. Apr. 2020 FCG: Wie geht’s? Stiebich und Rieth: Uns geht es gut, wir gehen besonnen mit der Situation um. Detlef hat das Privileg, dass seine Wohnung über dem Atelier liegt. Julia arbeitet von Zuhause aus. Wir sind in der Lage weitgehend normal weiterzuarbeiten, da wir alles im direkten Umkreis produzieren und unser Leder auch aus Deutschland kommt. Und man muss gestehen: Wir ziehen aus der Ruhe momentan auch Kraft. FCG: Womit könnt ihr derzeit schwer umgehen? Stiebich und Rieth: Mit der Ungewissheit. Wie plant man für eine Zukunft, die ungewiss ist? Wie lange wird es dauern, bis wieder Normalität zurückkommt? Wird es wieder normal? Welche unserer Kunden werden am Ende ihre Geschäfte wieder eröffnen können? Wir denken außerdem, dass es diesen Herbst nicht die Möglichkeit geben wird, Messen zu veranstalten. Wo werden wir also gesehen — und sind auch neue Arten der Präsentation möglich? Darin liegt auch eine Chance! FCG: Wie kann man euch jetzt unterstützen? Stiebich und Rieth: Die Angst, von der wir glauben, dass sie gerade viele kleinere Labels haben, ist, in der diesem Chaos zu verschwinden. Dagegen bedarf es ganz konkret wirtschaftlicher Unterstützung und finanzieller Entlastung. FCG: Welche Auswirkungen wird Corona langfristig auf die Modebranche haben? Stiebich und Rieth: Für die Herstellung: Die Welt ist auf jeden Fall kleiner geworden! Uns allen wird gerade schmerzlich klar, wie abhängig wir von dieser Globalisierung sind. Vielleicht lohnt sich mal wieder der Blick ins Lokale.Für den Handel: Lange hatte man Angst vor dem sukzessiven Verschwinden des Einzelhandels.Jetzt , wo wir sehen, wie es ohne ihn aussehen würde, sehnt man sich ihn zurück. Wir hoffen auf eine Art Renaissance und eine neue Wertschätzung für schöne und individuelle Läden mit persönlicher Ansprache und einer bewussten Produktauswahl.Für uns als Verbraucher: Hoffentlich ein Wertewandel. FCG: Wofür braucht es Mode in Zeiten von Corona? Stiebich und Rieth: Mode ist Optimismus, darum brauchen wir sie auch jetzt! AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Lydia Kleiber INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER Stiebich & Rieth Previous Next Interview Stiebich und Rieth: Die neue Situation mit Corona
- Feierlicher Auftakt der Berlin Fashion Week im Grill Royal
30. Juni 2025 Der erste Tag der Berlin Fashion Week Spring Summer 2026 endet mit dem exklusiven Opening Dinner – Gäste aus Mode, Politik, Medien und Kultur setzen ein Zeichen für die Kreativität und Vielfalt Berlins Nach einem gelungenen Auftakt mit zahlreichen Präsentationen, Installationen und Shows endete der erste Tag der Berlin Fashion Week am Montagabend mit dem offiziellen BFW Opening Dinner. Auf Einladung von Franziska Giffey, Bürgermeisterin und Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe und dem Fashion Council Germany (FCG) wurde in das renommierte Restaurant Grill Royal geladen. Über 200 Gäste aus Mode, Politik, Medien sowie der Kultur- und Kreativwirtschaft kamen in exklusivem Rahmen zusammen, um sich über Ideen auszutauschen, Netzwerke zu vertiefen und die Kreativität der Berliner Modebranche zu würdigen . Der Abend markierte den Auftakt zu einer Berlin Fashion Week, die mehr denn je für Aufbruch, Internationalität, kreative Synergien, und zukunftsfähiges Design steht. Bis zum 03. Juli bietet Berlin erneut eine progressive Bühne für junge Designer:innen, die ihre Kollektionen und Designs für die Spring Summer 2026 Saison auf den Laufstegen, in immersiven Installationen, Ausstellungen und Pop-Up Stores präsentieren. Aufstrebende Designer:innen, etablierte Labels sowie die Gewinner:innen des Konzeptwettbewerbs „Berlin Contemporary“ - initiiert vom Fashion Council Germany und der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe - zeigen Visionen einer Mode, die sich zu Nachhaltigkeit, Diversität und kultureller Relevanz bekennt. Das Line-Up ist so international wie nie. Neben drei afrikanischen Labels präsentieren auch Designer:innen aus Großbritannien, Frankreich, USA und der Ukraine ihre Kollektionen. Die ikonischen Locations vom Palais am Funkturm, dem Bunker West, der Feuerle Collection, bis hin zum Kranzler X unterstreichen dabei erneut Berlins Status als experimentelle Bühne für die Modewelt. Christiane Arp, Vorstandsvorsitzende des FCG, und Franziska Giffey, Bürgermeisterin und Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, begrüßten die Gäste und unterstrichen die besondere Rolle Berlins als dynamischer Standort für Diversität, Inklusion und Kreativität. Die Berlin Fashion Week zeige eindrucksvoll, wie sich kreative Qualität und wirtschaftliche Perspektiven in der Hauptstadt verbinden lassen. Die Vielfalt an Formaten und Brands machen deutlich, dass Berlin nicht nur Talente hervorbringt, sondern auch Raum für Entwicklung, Austausch und sichtbare Gestaltungskraft bietet. Gerade im Zusammenspiel von Mode, Kultur und Wirtschaft entstehe ein Umfeld, das Impulse für die gesamte Kreativbranche setzen könne. Christiane Arp betonte: „Die Berlin Fashion Week ist ein Ort der Begegnungen. Für Fachpublikum wie Modebegeisterte bietet sie die Möglichkeit Neues zu entdecken und Entwicklungen zu verfolgen. Sie etabliert sich kontinuierlich zu einer international beachteten Bühne für Emerging Talents und verhilft ihnen zu mehr Sichtbarkeit und Anerkennung.“ Franziska Giffey ergänzte: „Berlin ist für die Kreativszene kulturelles Zentrum und zugleich bedeutender Wirtschaftsstandort. Die Berlin Fashion Week zeigt eindrucksvoll, was entsteht, wenn Kreativität auf Unternehmergeist trifft. Sie ist ein Aushängeschild für die Innovationskraft unserer Stadt und steht für das, was Berlin ausmacht: Vielfalt, frische Ideen und den Mut, neue Wege zu gehen. Gleichzeitig ist die Fashion Week auch ein wichtiger Anker für die Branche. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist eine resiliente und gut vernetzte Kreativszene für den Wirtschaftsstandort Berlin von großer Bedeutung.“ Der Abend war geprägt von einem intensiven Austausch der Branche, wobei die Vielfalt der Gäste maßgeblich zur lebendigen Stimmung beitrug. Darunter u.a. Anita Gigovskaya (Condé Nast), Alexis Hoopes (Global VP of Fashion, eBay), Dr. Christian Ehler (EU Parliament), Christa Bösch & Cosima Gadient (Ottolinger), David Koma (Designer), Declan Chan (Stylist, Influencer and Creative Consultant), Edward Buchanan (Perfect Magazine), Grace Banks (Forbes), Hanan Besovic (ideservecouture), Jörg Koch (032c), Kerstin Schneider (Harper’s Bazaar), Kerstin Weng (VOGUE Germany), Mumi Haiati (Reference Studios), Maliha Shoaib (Vogue Business), Michael Biel (Berliner Staatssekretär für Wirtschaft), Sara Sozzani Maino (Fondazione Sozzani), Susie Lau (Style Bubble) und Stavros Karelis (Machine-A). AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Comm2 Team INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER Previous Next Berlin Fashion Week Feierlicher Auftakt der Berlin Fashion Week im Grill Royal
- The King's Foundation zelebriert 10 Jahre Pionierarbeit in der Textilausbildung
23. Okt. 2024 The King's Foundation zelebriert zehn Jahre Pionierarbeit in der Textilausbildung, inspiriert durch den königlichen Gründungspräsidenten der Stiftung, Seine Majestät den König, mit einer neuen Ausstellung in der Garrison Chapel in London. Die Kapelle ist der Ausstellungsraum der Stiftung und beherbergt regelmäßig Werkschauen von Studenten und Ehemaligen der King's Foundation sowie andere besondere Veranstaltungen. Das geschätzte Future Textiles-Programm der Stiftung wurde 2014 von Seiner Majestät dem König im Dumfries House ins Leben gerufen, um durch Bildung und Ausbildung einen Beitrag zur Behebung des Fachkräftemangels in der britischen Mode- und Textilindustrie zu leisten. Im Rahmen von Future Textiles bietet die King's Foundation eine breite Palette von Bildungs- und Ausbildungsprogrammen für Menschen aller Altersgruppen an, die von eintägigen Nähworkshops, die junge Menschen ermutigen, ein Bewusstsein für die Branche zu entwickeln, über internationale Konferenzen, die Branchenführer mit aufstrebenden Talenten zusammenbringen, bis hin zu intensiven Vollzeitausbildungsprogrammen reichen, die Studenten die Möglichkeit geben, Kleidungsstücke für die Luxusmodebranche von Hand zu fertigen. In diesem Jahr lancierte der Fashion Council Germany, in Zusammenarbeit mit der Swarovski Foundation und The King’s Foundation, die dritte Runde des Förderprogramms FASHION x CRAFT. Bereits im Februar 2024 wurden die sechs Gewinner:innen des dritten Jahres im Rahmen der Berlin Fashion Week im Der Berliner Salon verkündet und ihre Designs ausgestellt. Ziel der Initiative ist es, junge Mode- und Textildesigner:innen zu fördern, indem sie maßgeschneiderte Workshops in den Bereichen Nachhaltigkeit, Handwerkskunst und Innovation erhalten. Die sechs Designtalente reisten nun im Rahmen des Projekts nach Highgrove in England, einer Bildungseinrichtung von The King’s Foundation. Bis heute haben mehr als 7.000 Menschen von Future Textiles an den Standorten der King's Foundation profitiert, darunter Dumfries House in Ayrshire, Highgrove Gardens in Gloucestershire und Trinity Buoy Wharf in London. Die Kurse werden in Zusammenarbeit mit einigen der bekanntesten Marken, Einzelhändlern und Organisationen der Branche durchgeführt, darunter CHANEL, YOOX, Net-a-Porter, Tencel, Fashion Council Germany, The Joseph Ettedgui Foundation und The Worshipful Company of Weavers. Letzten Monat überreichten Mitglieder des Knitwise-Programms der Wohltätigkeitsorganisation dem König eine handgestrickte Torte zur Feier des zehnjährigen Bestehens von Future Textiles bei der jährlichen Abschlussveranstaltung der Wohltätigkeitsorganisation im Dumfries House. Die Torte wird im Rahmen der Ausstellung zusammen mit einer Reihe von Kleidungsstücken, die von Studenten und Absolventen in den letzten zehn Jahren hergestellt wurden, öffentlich ausgestellt. Die Ausstellung ist dem Gedenken an James Sugden OBE gewidmet, dem bekannten Verfechter britischer Textilien, der durch seine Rolle als Vorsitzender der Future Textiles Steering Group von 2014 bis 2018 eine wichtige Rolle beim Start der Initiative spielte. Über die King's Foundation The King's Foundation ist eine Wohltätigkeitsorganisation, die 1990 von König Charles III. als Prinz von Wales gegründet wurde. Inspiriert von der Vision und den Werten Seiner Majestät, baut die Stiftung Gemeinschaften auf und unterstützt sie, in denen Menschen, Orte und der Planet in Harmonie zusammenleben können. Die Stiftung bietet Bildungskurse, Gesundheits- und Wohlfühlprogramme an und führt Projekte zur Ortsgestaltung und -erneuerung im Vereinigten Königreich und in Übersee durch, um Gemeinden und historische Gebäude wiederzubeleben. Jedes Jahr unterstützen wir über 15 000 Studenten durch unsere praktischen Bildungsprogramme, und über 200 000 Menschen besuchen jedes Jahr unsere Stätten. Die King's Foundation hat ihren Hauptsitz in ihrem Vorzeigeprojekt, dem Dumfries House in Ayrshire, Schottland, und fungiert als Hüterin anderer historischer königlicher Stätten wie dem Castle of Mey in Caithness, Schottland, und Highgrove Gardens in Gloucestershire. Die Stiftung übt ihre Tätigkeit auch in Bildungs- und Kulturzentren in London aus, so in der King's Foundation School for Traditional Arts in Shoreditch, in der Trinity Buoy Wharf an der Themse und in der Garrison Chapel in Chelsea. Zusätzlich zu ihrer Präsenz im Vereinigten Königreich führt die Stiftung Programme und Projekte an über einem Dutzend Standorten weltweit durch. (Foto Credit: Stefan Oboski) AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Sander Cornilly INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER Previous Next News The King's Foundation zelebriert 10 Jahre Pionierarbeit in der Textilausbildung
- FCG Seminars light: Mai Edition
5. Juni 2019 Nach erfolgreichem Auftakt der FCG SEMINARS light am 17. April 2019 setzt der Fashion Council Germany die Reihe mit monatlichen Business-Workshops fort. Fashion Professionals haben am 28.05.2019 in Form eines Tages-Workshops die Möglichkeit sich zu den Themen: DSGVO - 1 Jahr danach sowie Budget- & Liquiditätsplanung weiterzubilden. Die zweite Edition der SEMINARS light am 28.05.2019 wird von der Anwaltskanzlei Squire Patton Boggs und dem Start-Up Qvsta im Showroom des FCG angeboten. Jeder Workshop geht mit einer Anmeldephase vorab einher. Hierzu bitten wir das nachstehende Formular auszufüllen. Aufgrund der begrenzten Teilnehmeranzahl der FCG SEMINARS light Workshops wird Fashion Professionals der Vorrang zur Teilnahme gegeben. Nach sorgfältiger Prüfung der Anmeldung werden die Bewerber über Zu- oder Absage per E-Mail informiert. Je Tages-Workshop wird vor Ort eine Teilnahmegebühr in Höhe von 25 Euro/Person erhoben. Kontakt: workshop@fashion-council-germany.org AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Lydia Kleiber INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER Previous Next News FCG Seminars light: Mai Edition
- Damur: Mode für Freigeister aus Berlin
6. Apr. 2020 Seit 2015 macht Damur Shih-Shun Huang mit seinem Label #Damur GmbH von Berlin aus Mode für Freigeister. Klassische Bekleidungstechniken verbindet er mit neuen Methoden der Textilwissenschaft — und mit politisch-provokanten Statements, etwa für mehr Geschlechtergerechtigkeit oder gegen Rassismus. Für den gebürtigen Taiwanesen ist Mode immer auch eine Einladung zum Dialog. Mit dem Fashion Council Germany sprach er deshalb gerne über sein Label, die Berliner Kreativszene, modische Botschaften und die Fashionwelt in Zeiten von Corona. FCG: Du hast an der belgischen Modeschule La Cambre in Brüssel Modedesign studiert. Warum hat es dich 2012 von dort nach Berlin und nicht nach Paris gezogen? Damur: Ehrlich gesagt war ich dem Frankophonen etwas überdrüssig (lacht). In Berlin verbrachte ich eigentlich nur eine Woche Urlaub, hatte aber vorab schon provisorisch Bewerbungen verschickt und tatsächlich direkt einen Job bei einem Berliner Modelabel gefunden. FCG: Was reizt dich an der Stadt? Damur: In Berlin ist jeder Tag anders, keiner muss ein Leben führen wie jeder andere. Ich liebe den kreativen Vibe, die Verrücktheit — man findet sogar auf der Straße immer wen, mit dem man ein absurdes Gespräch führen kann, das inspiriert mich sehr. Dennoch habe ich ziemlich lange gebraucht, um anzukommen. Das Leben in der Berliner Kreativszene ist prekär, über die Runden kommen war oft schwer. Geschweige denn eine Wohnung zu finden, zumal ohne Deutschkenntnisse!Seit etwa zwei Jahren fühle ich mich wirklich angekommen, vermutlich auch, weil ich mit meinem Modelabel ein solides Fundament geschaffen habe und so unabhängiger bin. FCG: Dein Label #Damur GmbH gibt es seit 2015… Damur: … Und ich denke, es könnte so auch nur hier funktionieren. Meine Mode ist oftmals provokativ, ich setze auch politisch Statements. Berlin und die Menschen, die hier leben, sind da offener, befreiter als etwa in London, Paris oder Taipei, wo ich aufgewachsen bin. Modisch konnte ich hier ausbrechen. Und natürlich ist Berlin, anders als viele andere Großstädte, trotzdem nach wie vor günstiger, was der Kreativbranche entgegen kommt. FCG: Provokant und politisch trifft es gut — deine Kollektionen tragen Titel wie #iamslut oder #youaarenotblackenough . Damur: Und eine andere hieß #thisistrans . Die #iamslut Kollektion fiel genau in die #metoo -Debatte, die wir im Grunde unterstützen wollten; über den Kollektionstitel haben wir natürlich viel diskutiert, auch mit unseren Kundinnen und Kunden. Auf Social Media fragten wir unsere Follower, was sie davon halten würden. Ich mache mittlerweile Mens- und Womenswear, der Titel sollte als Slogan auf Shirts gedruckt werden, für beide Geschlechter. FCG: Was waren die Reaktionen? Damur: Für die Menswear fanden unsere Kunden das gut, für die Womenswear entfachte eine hitzige Debatte — eben weil slut als Schimpfwort nur für Frauen benutzt wird. Bis heute können sie leider nicht so frei mit ihrer Sexualität umgehen wie Männer, entweder gelten sie als „leicht zu haben“ oder „frigide“ — gegen Geschlechterungerechtigkeit wollen wir ankämpfen, für uns ist jeder gleich. Mit unseren Shirts wollten wir Frauen insofern die Chance geben, sich den Begriff anzueignen. Das empfanden dann viele Kundinnen als befreiend, was für mich das schönste war. Genau dafür mache ich meine Mode. FCG: Sollte Mode immer politisch sein? Damur: Generell kann ich da nur für mich sprechen: Für mich ist Mode ein starkes Ausdrucksmittel für die eigene Identität und eine Sprache, mit der man Botschaften und Gefühle vermitteln kann. Mode ist insofern eine Plattform zum Dialog. Allerdings eine, wo Aussagen auch mal mit mehr Witz oder softer vermittelt werden können. FCG: Inwiefern? Damur: Jeder kennt das doch, man sitzt mit Freunden oder Familie zum Dinner zusammen, irgendwann wird es politisch, das Gespräch heizt sich auf bis jemand wütend nach Hause geht. Meine Mode ist da eher wie ein Schlagwort oder Impulsgeber zum Gespräch, für das es nicht unbedingt eine Antwort geben muss. FCG: Verwendest du deshalb Hashtags, wie in deinen Kollektionstiteln oder Labelnamen? Damur: Wer heute ein Statement machen möchte, benutzt einen Hashtag — in meinen Augen ist es schnell, präzise und als Medium demokratisch. Mich haben die sozialen Kanäle schon immer neugierig gemacht. Anfang des Jahrtausends, als das noch ganz neu war, wusste ich bereits, dass das unsere Art zu Leben und zu Kommunizieren von Grund auf ändern wird. FCG: Unter dem Hashtag #BerlinerRepublik hast du deine aktuelle Kollektion während der Berliner Modewoche in dem Club Griessmühle gezeigt — bewusst außerhalb des Rahmens der Mercedes-Benz-Veranstaltungen. Warum? Damur: Wenn mir in der Zukunft noch einmal ein geförderter Slot angeboten wird, würde ich auch wieder im Rahmen des Mercedes-Benz-Kalenders zeigen. Ohne Unterstützung ist so eine Show für mein kleines Label allerdings ziemlich kostspielig. Meine eigene Schau hat zwar auch Geld gekostet, dafür war ich viel freier, konnte flexibler Menschen auch aus anderen Branchen einladen und den Abendtermin frei wählen — zu einem Slot um 10 in der früh wären weniger Menschen gekommen, nicht jeder kann sich für sowas freinehmen. FCG: Als junges Label, was wünschst du dir in Sachen Förderung? Damur: Ich wünsche mir zunächst einmal mehr Transparenz. Die Modewoche ist das beste Beispiel: An ausgewählte Nachwuchsbrands vergibt das Land Berlin Schauenslots auch kostenlos, scheinbar in letzter Minute. Mir erschließt sich erstens nicht, wie, wann und nach welchen Kriterien diese Marken ausgewählt werden — ich selbst hatte mich in der Vergangenheit auch schon erfolglos um so eine Unterstützung bemüht — und andererseits verstehe ich nicht, welche Marke erst zwei Wochen vor der Fashion Week kurzfristig in der Lage ist, eine Show auf die Beine zu stellen, das halte ich von allen Beteiligten für wenig professionell.In Taiwan unterstützt die Regierung junge Designer gleichermaßen, das wäre doch auch für Deutschland eine Perspektive. Auf Berlin bezogen glaube ich, dass der Modewoche ganz generell eine Vision fehlt. FCG: Bist du deshalb Mitglied im Fashion Council Germany? Damur: Wohl, weil ich Damur als eine deutsche Modemarke mit Sitz in Berlin sehe. Die hiesige Modebranche empfinde ich als eher zerrissen, wenig miteinander verbunden, was sicher auch demografische Gründe hat. Das Fashion Council Germany hilft hier, viele Stränge zusammen zu führen. Letzten Endes geht es aber auch immer darum, nachhaltige Businessmodelle zu schaffen, da hinken wir hinterher. FCG: Apropos Business, Damur ist auch Teil des sogenannten McKinsey Experience Studios. Was hat es damit auf sich? Damur: Das ist ein von der Berateragentur McKinsey initiiertes Lab, was Talente als auch Technologien zusammen- und idealerweise vorwärts bringt. Eine Spielwiese für Innovationen wenn man so will. Für uns als junges Label war ganz großartig, dass sie uns pro bono beraten haben. Wie baut man eine Marke eigentlich richtig auf, wie bringt man ein Business zum Laufen, wie lassen sich Abläufe, Organisation und Produktion verbessern? Dinge, die man als Designer nicht unbedingt weiß, die aber essentiell sind. FCG: Hast du auch gelernt, hiesiges Klientel für deine Mode zu begeistern? Der deutsche Durchschnittskunde gilt ja jungen Marken gegenüber als wenig aufgeschlossen. Damur: Ehrlich gesagt ist Deutschland nicht unser stärkster Markt. Obwohl ich versuche, die Preise in einem angemessenen Verhältnis anzusiedeln, können sich die jungen, die sich für unsere Mode begeistern, die Kollektionen nicht leisten. Die Älteren investieren wiederum lieber in Klassiker. Unsere Hauptmärkte sind die USA und Asien. Aber wir sehen, dass wir auch hier wachsen, das braucht einfach Zeit. FCG: Vor der Gründung deines eigenen Labels hast du für Dawid Tomaszewski gearbeitet. Wie wichtig war es, Erfahrung zu sammeln? Damur: Für jemand anderen zu arbeiten ist insofern wichtig, als dass man etwa sieht, was andere machen oder falsch machen, was man selbst gerne anders angehen würde. Generell denke ich aber, dass man sich als Unternehmer immer auch etwas Unschuldiges bewahren sollte. Und seien wir mal ehrlich: Ich wollte zwar immer gern ein eigenes Label gründen, in Berlin bleibt einem aber auch kaum eine andere Wahl, wenn man hier in der Modebranche arbeiten will — bezahlte Jobs bei anderen Labels gibt es eh nicht. FCG: Etwas Aktuelles: Mit dem Coronavirus erleben wir derzeit einen absoluten Ausnahmezustand, der sich natürlich auch auf die Modeindustrie auswirkt. Welchen Effekt hat die Pandemie auf Damur? Damur: Das ist jetzt für alle eine Zeit der Meditation. Für uns als kleines Label sind die Auswirkungen zum Glück erst einmal nicht so gravierend, für größere Berliner Marken dürfte das anders aussehen. Einige Menschen mit asiatischen Wurzeln berichten von rassistischen Übergriffen. Ich selbst habe die Erfahrung glücklicherweise noch nicht gemacht. Aus Taiwan kommend muss ich allerdings sagen, dass ich das konsequente Nicht-Tragen von Mundschutz als komisch empfinde. Hier ist es genau anders herum. Gerade hatte ich zum ersten Mal in meinem Leben Windpocken, auf dem Weg zum Arzt trug ich eine Maske — damit wird man allerorts komisch angeschaut. Es scheint, als ob jedermann eher denkt, man sei krank, wenn man sich schützt, das ist doch verrückt. Der Arzt sagte mir dann, ich könne die Maske ruhig abnehmen, das sei sicher unbequem (lacht). FCG: Als erster Berliner Designer schicktest du wie einer Vorahnung folgend im Januar Models mit medizinischen Masken über den Laufsteg — momentan von einem „Fashion Trend“ zu sprechen wäre aber wohl eher zynisch. Damur: Man sieht ja auch in Berlin, dass sich das Tragen von Masken selbst in so einer Extremsituation nicht durchsetzt, egal ob als modisches Accessoire oder medizinischer Schutz. Die Mentalität zu ändern ist da sicher schwer. Und mal abgesehen von Krisenzeiten ist es wohl auch nicht so nötig wie in vielen asiatischen Städten, die mit viel höherer Luftverschmutzung zu kämpfen haben — und wo Klimaanlagen und überfüllte U-Bahnen ein ganz anderes Gesundheitsrisiko darstellen. Zumindest in Berlin hat man da wiederum bekanntlich noch viel Platz. Und auf vielerlei Ebenen Luft zum Atmen. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Lydia Kleiber INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://damur.fashion/ MITGLIEDER Previous Next Interview Damur: Mode für Freigeister aus Berlin
- Jetzt bewerben: RAUM.Berlin geht in die dritte Runde
7. Mai 2026 Wer RAUM.Berlin besucht, schaut nicht zu – sondern taucht ein. Statt Laufsteg gibt es Räume, die Kollektionen erlebbar machen: durch Installation, Performance, durch Momente, die man nicht fotografiert, sondern spürt. Organisiert vom Fashion Council Germany, ist das Format bereits seit zwei Editionen Teil der Berlin Fashion Week . Jetzt beginnt die dritte Runde: Vom 2. bis 5. Juli 2026 , während der Berlin Fashion Week SS27, verwandelt RAUM.Berlin erneut eine exklusive Berliner Location in einen Ort zwischen Kollektion und Installation, zwischen Showroom und Ausstellung. Das Format ist inzwischen eine feste Größe im Kalender der Berliner Modewoche: Je Veranstaltungstag präsentieren Brands ihre Entwürfe nicht auf dem Laufsteg, sondern durch Installationen, Performances und interaktive Formate – und treten so in einen direkten Dialog mit internationalem Fachpublikum, Einkäufer:innen und der breiten Öffentlichkeit. Was als Experiment begann, hat sich zur Plattform entwickelt, auf der deutsche Designer:innen sichtbar werden – und bleiben. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie begleitet RAUM.Berlin dabei bereits zum zweiten Mal in Folge als Förderpartner. „ RAUM.Berlin gibt Designer:innen etwas, das die Branche zu selten bietet: echten Raum für Experimente, für Haltung, für Begegnung. Dass wir dieses Format erneut gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie realisieren, unterstreicht, wie wichtig solche Plattformen heute sind – für die Kreativwirtschaft und für die Zukunft des Modestandorts Deutschland", so Scott Lipinski, CEO des Fashion Council Germany. Jetzt bewerben: Aufgerufen sind alle Mode-Brands mit einer Betriebsstätte in Deutschland, die keine weitere Präsenz auf der Berlin Fashion Week SS27 planen und mindestens zehn Entwürfe im Rahmen von RAUM.Berlin präsentieren möchten. Der Wettbewerb richtet sich an Marken mit weniger als 30 Mitarbeiter:innen und einem Fokus auf nachhaltige Mode. Die renommierte Jury sowie die Location werden zeitnah bekanntgegeben; die Gewinner:innen werden Ende Mai 2026 verkündet. Das Bewerbungsformular ist ab sofort unter diesem Link abrufbar. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Manuel Almeida Vergara INFOS ANFRAGEN mav@fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.fashion-council-germany.org/raum-berlin https://www.dropbox.com/scl/fo/vbk5hicjpytnqi8ud1f1u/ANaDrv3-6mYo9niiin0ay0M?rlkey=pqtndbntq4n8dm1t4f7mlzqz9&e=1&st=9lp5y3qx&dl=0 MITGLIEDER Previous Next News Jetzt bewerben: RAUM.Berlin geht in die dritte Runde











