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924 Ergebnisse gefunden mit einer leeren Suche

  • Marie-Louise Berg

    Previous Next Marie-Louise Berg Vorstand, Gründungsmitglied Marie-Louise Berg verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung im internationalen Fashion- und Lifestyle-Business. Nach der Gründung ihrer Agentur Berg Communications Berlin im Jahr 2000 ist Marie-Louise Berg Gründungsmitglied des Fashion Council Germany und hat sich stets auf die interdisziplinäre Arbeit mit der Kultur- und Kreativwirtschaft konzentriert. Marie-Louise Berg ist eine der treibenden Kräfte hinter den politischen Aktivitäten des FCG. office[at]fashion-council-germany.org +49 30 994 0489 50

  • Yoona Tech

    members Yoona Tech Fashion Tech https://www.yoona-tech.com/ annafranziska.michel[at]yoona-tech.com Next Previous

  • ZWINGENBERG

    members ZWINGENBERG Fashion Brand ZWINGENBERG ist ein Statement für urbanen Minimalismus und saisonunabhängige Essentials. Inspiriert von der Idee eine Brand zu erschaffen, die in einer schnelllebigen Welt Werte wie Design, lokale und nachhaltige Produktion lebt, haben Julia und Florian Zwingenberg ihre gleichnamige Brand ins Leben gerufen. Eine unangestrengte Ästhetik zwischen sportiver Coolness und zeitloser Eleganz, die in jeder Garderobe unabhängig von Trends eingesetzt werden kann. ZWINGENBERG vereint traditionelles Handwerk mit limitierten Kleidungsstücken, die unter anderem aus italienischen Deadstock Materialien gefertigt werden. Hier entstehen keine künstlich verknappten Limited Editions, sondern qualitativ hochwertige und luxuriöse Kleidungsstücke, die exzeptionell sind. http://www.zwingenberg.studio jz[at]zwingenberg.studio Next Previous

  • Mandie Bienek

    Previous Next Mandie Bienek Mitglied des Präsidiums office[at]fashion-council-germany.org +49 30 994 0489 50

  • Zalando

    members Zalando Online Retail Next Previous

  • Kick-Off des Fashion Forward Network mit digitalem Auftakt-Webinar

    22. Juni 2023 Gemeinsam mit der Innovationsagentur Sqetch haben wir das transatlantische Kooperationsprojekt Fashion Forward Network (FFN) ins Leben gerufen, welches neue Business Partnerschaften zwischen Berlin und den USA unterstützen soll. In Berlin ansässige Unternehmen, Agenturen und Impact-Tech Start-ups werden mit Innovatoren, Institutionen und Vorreiter:innen in den USA verbunden. Dabei soll nicht nur ein Wachstum angeregt werden, sondern auch eine Weiterentwicklung in den Bereichen Nachhaltigkeit und Digitalisierung auf beiden Seiten des Atlantiks vorangetrieben werden. Die Teilnehmer:innen des Projekts erhalten Zugang zu maßgeschneiderten Ressourcen, die ihre individuellen Business Anforderungen erfüllen: Von der Erschließung des US-Marktes über juristisches Fachwissen bis hin zur Präsentation auf renommierten Messen und dem Knüpfen strategischer Verbindungen. Durch Networking-Veranstaltungen, Delegationsreisen, Workshops und Webinare werden die deutsch-amerikanischen Wirtschaftsbeziehungen gefördert und deren Erfolg und die Internationalisierung Berlins vorangetrieben. Gemeinsames Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Zum Kick-Off des „Fashion Forward Network“ findet am 03. Juli 2023 ein Auftakt-Webinar statt. Interessent:innen haben dabei die Möglichkeit, sich unverbindlich über das Projekt zu informieren und mögliche Fragen persönlich zu besprechen. Anmeldungen dazu sind hier möglich. Wir freuen uns über zahlreiches Interesse! Weitere Informationen zum „Fashion Forward Network“ gibt es in der Initiative sowie unter: www.fashionforward.network/ Informationen zur Teilnahme und finalen Anmeldung zum Fashion Forward Network werden nach dem Auftakt-Webinar an alle Newsletter Abonnent:innen, unabhängig der Webinar Teilnahme, verschickt. Hier kannst du dich zum Newsletter anmelden. Fashion Forward Network wird gefördert durch ein Landesprogramm, welches aus den EFRE-Mitteln und aus Mitteln des Landes Berlin finanziert wird. Headerimage: © WILLIAM FAN by George Nebieridze AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Antara Gill INFOS ANFRAGEN Antara.Gill[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S http://www.fashionforward.network/ https://sqetch.co/ MITGLIEDER Previous Next Initiative Kick-Off des Fashion Forward Network mit digitalem Auftakt-Webinar

  • Marcel Ostertag: Berlin als starker Modestandort

    2. Okt. 2019 „Ich wünsche mir einen starken Modestandort Berlin“ In der deutschen Modeszene längst ein alter Hase: Seit 2006 überzeugt Marcel Ostertag mit seinen urban-eleganten — und von Anfang an nachhaltigen —Kollektionen für Frauen und Männer. Zunächst von München aus, vor drei Jahren zog es ihn nach Berlin. Mit wem ließe sich besser plaudern über den Modestandort Deutschland und dessen Entwicklung? Ein Gespräch über die Herausforderungen junger Labels, die Notwendigkeit von Nachwuchsförderung und natürlich Green Fashion . FCG: Herr Ostertag, Ihr eigenes Modelabel gründeten Sie 2006. Damals kamen Sie frisch von der Uni. Würden Sie den Schritt in die Unternehmensgründung aus heutiger Sicht als blauäugig bezeichnen? Marcel Ostertag: Wir haben uns in den letzten 26 Saisons zu einer etablierten Fashion Brand entwickelt. Ob das einfacher gewesen wäre, wenn ich erst in einem anderen Unternehmen Erfahrungen gesammelt hätte, kann ich rückwirkend schwer sagen. Was ich sicher weiß: Ich hatte schon immer eine klare Idee meiner eigenen Kollektion. Meine Vorstellungen von fairer Produktion und einer High Fashion Kollektion „Made in Germany“ hat allerdings vor 13 Jahren noch keiner verstanden. Mir war grün zu denken wichtig, bevor es sexy wurde und der Begriff sustainable inflationär um sich griff. FCG: Auch der Fashion Council Germany setzt sich verstärkt für Nachhaltigkeit ein. Marcel Ostertag: Zum Glück gewinnt das Thema Nachhaltigkeit in der Mode an immer größerer Bedeutung! Ich möchte niemanden bekehren oder belehren, aber der Konsum von Fast Fashion ist einfach sinnlos und entbehrt jeglicher Wertschätzung gegenüber dem Produkt, den Schneidern, dem Design — und auch gegenüber sich selbst. FCG: Eine nachhaltige Modemarke aufzubauen: Wie gelingt das eigentlich? Marcel Ostertag: Um eine nachhaltige und transparente Marke aufzubauen, war es uns zunächst sehr wichtig, einen Produzenten zu finden, der unsere hohen Ansprüche teilt. Bei unseren Stoffen und Materialien legen wir Wert auf höchste Qualität und Herkunft und verzichten auf die Verwendung von Leder und Pelz. Die größte Herausforderung in diesem Bereich ist es immer, diese anspruchsvolle Produktionskette in einen marktfähigen Preis zu kalkulieren. FCG: Welche Herausforderungen sind Ihnen damals bei der Gründung noch begegnet, auf kreativer aber insbesondere auch aus unternehmerischer Perspektive? Marcel Ostertag: Der Modemarkt ist sehr schnelllebig und komplett übersättigt, heute noch mehr als vor 13 Jahren. Das führt natürlich dazu, dass man ein Vielfaches an Energie und Leidenschaft einbringen muss. Es gab viele Momente, in denen ich das Projekt „eigene Brand“ hinterfragt habe. Aber auf kreativer Ebene hatte ich so viele Ideen. Die umzusetzen war mir immer wichtiger, als nur den Aufwand zu betrachten, der dahinter stand. FCG: Sie gewannen zu Beginn Ihrer Laufbahn einige Nachwuchs-Awards. Wie ausschlaggebend war das für den weiteren Erfolg Ihrer Karriere? Marcel Ostertag: Durch diese Auszeichnungen wurden mir medial als auch finanziell einige Türen geöffnet. Ich hatte außerdem immer Spaß, an diesen Ausschreibungen teilzunehmen, und kann das nur jedem Designer empfehlen. FCG: Wird in Deutschland Ihrer Meinung nach genug für den Modenachwuchs getan? Marcel Ostertag: Leider nein. In Großbritannien beispielsweise ist die Nachwuchsförderung viel etablierter. Ich habe in London am St. Martins College studiert und hatte zu der Zeit ganz andere Möglichkeiten der Weiterentwicklung und Förderung. Deutschland hat in diesem Bereich noch einiges nachzuholen — angefangen bei dem Selbstverständnis und der Wahrnehmung der eigenen tollen Designer. In Deutschland orientiert man sich gern international, anstatt national aufzubauen und zu fördern. Ich wünsche mir einen starken Modestandort Berlin. FCG: Sie sind auch Mitglied des Fashion Council Germany… Marcel Ostertag: … Genau aus dem oben genannten Grund: Um die deutsche Modebranche institutionell zu stärken und stärker ins Gespräch zu kommen. Für mich ist die bislang größte Errungenschaft des FCG, dass der Austausch unter den Designern gefördert wurde und sie vertreten werden. Für die Branche ist es außerdem gut, eine Institution zu haben, die sich dafür einsetzt, dass Mode als ernstzunehmender Wirtschaftszweig anerkannt wird. FCG: Was ist für den Erfolg in der Modebranche noch wichtig? Marcel Ostertag: Für einen langfristigen Erfolg ist es wichtig, seine Brand-DNA zu bestimmen und ständig weiterzuentwickeln. Durch verschiedene Projekte konnte ich die Identität der Marke Marcel Ostertag weiter schärfen. Das waren tolle Erfahrungen für mich persönlich und hat mir beispielsweise meinen Traum erfüllt, auf der New York Fashion Week zu präsentieren. FCG: Auf der Berlin Fashion Week waren Sie von Anfang an eine feste Instanz. Was für ein Wind weht hingegen in New York? Marcel Ostertag: Die Menschen in New York feiern die Fashion Week als großes Ereignis und zeigen ihre Begeisterung an Mode in einer positiven und fördernden Art, was mir in Berlin etwas fehlt. In New York wurde meine Show außerdem von vielen internationalen Presse- und Medienvertretern und Einkäufern besucht. In Berlin vermisse ich zunehmend das Fachpublikum, dennoch halte ich an der hiesigen Modewoche fest und hoffe, mit meiner Kontinuität zur Förderung des Standortes Berlin beizutragen. FCG: Bis 2016 war Ihr Label-Standort München. Dann haben Sie Ihren Sitz nach Berlin verlagert. Marcel Ostertag: Ich liebe Berlin und hatte beruflich ganz einfach die meisten Termine hier. Deshalb war die Entscheidung schnell getroffen. Unsere Produktionsstätten in Brandenburg und Thüringen sind so noch schneller zu erreichen, was optimal ist. Zudem inspiriert mich diese Stadt einfach wahnsinnig und gibt mir das Gefühl, angekommen zu sein. FCG: War es für Marcel Ostertag von Vorteil, in der letzen Dekade von München aus zu agieren und — und nicht von Berlin? Marcel Ostertag: München war durchaus ein interessanter Standort und wird für mich immer ein Stück Heimat bleiben. Nach meinem Studium gab mir München eine gewisse Sicherheit sowie Nähe zu bestehenden Kontakten, Partnern und meiner Familie, welche mich bei der Gründung meines Unternehmens unterstützte. Darüber hinaus konnte ich dort meine ersten langjährigen Kundinnen gewinnen, mit welchen ich teils auch eine persönliche Freundschaft pflege. Von München aus koordinierten mein Team und ich in den vergangenen Jahren viele spannende Projekte, wodurch sich Marcel Ostertag als Marke etablieren konnte.Durch unsere internationale Präsenz kann ich jedoch sagen, dass meine Kunden auf der ganzen Welt zu Hause sind. Der Berliner Store hat mir ebenso wahnsinnig tolle neue Berliner Kundinnen und Kunden gebracht. FCG: Sie waren vor Ihrer Modekarriere Profi-Balletttänzer. Vermissen Sie das Tanzen beizeiten? Marcel Ostertag: Ich tanze tatsächlich immer noch wahnsinnig gern, wenn auch in einem anderen Rahmen. Ich freue mich immer wieder, ins Ballett zu gehen und die Ästhetik in meinen Entwürfen umzusetzen. Für meine aktuelle Herbst-Winter-Kollektion 2019/20 — „Heroes“ — habe ich mich von den Helden meiner Jugend, wie beispielsweise dem Balletttänzer Mikhail Baryshnikov, inspirieren lassen. Das Ballett hat mich außerdem etwas Wichtiges gelehrt: Disziplin. Ohne die geht es in der Mode auch nicht. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Lydia Kleiber INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER Marcel Ostertag Previous Next Interview Marcel Ostertag: Berlin als starker Modestandort

  • Ann Galé

    members Ann Galé Fashion Brand Ann Galé ist eine nachhaltige Slow-Fashion-Marke aus Berlin mit einem starken Fokus auf Fair Trade, hohen Qualitätsstandards und Community, die sich auf Lederaccessoires spezialisiert hat. https://ann-gale.com/ info[at]ann-gale.com Next Previous

  • Franz-Joseph

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  • LAST CALL - FCG/VOGUE Fashion Fund

    10. Apr. 2024 Gemeinsam mit VOGUE Germany bringt der Fashion Council Germany den Fashion Fund erstmals nach Deutschland. Der international etablierte Wettbewerb dient der Förderung von aufstrebenden Designtalenten , die einen besonders innovativen Ansatz verfolgen. Bewerben können sich Designer:innen die ein Unternehmen mit Hauptsitz in Deutschland haben und seit mind. 2 und max. 15 Jahren am Markt sind. Die Bewerbung ist nur noch bis zum 15.04.2024, 23.59 Uhr möglich! Der / die Gewinner:in wird mit einem Preisgeld und zusätzlichen Leistungen im Gesamtwert von 100.000 Euro ausgezeichnet. Dies beinhaltet u.a. eine redaktionelle Einbindung bei VOGUE Germany, eine Fashion Show während der Berlin Fashion Week im Februar 2025, diverse Kommunikationsleistungen durch Condé Nast und den FCG sowie ein exklusives Business Mentoring Programm, welches den / die Gewinner:in mit Branchenexpert:innen aus verschiedenen Bereichen wie Sales, Produktion, Styling, Lieferketten und Handwerkskunst zusammen bringt. Weitere Infos zu den Teilnahmebedingungen, den einzureichenden Unterlagen sowie das Bewerbungsformular gibt es HIER . Wir freuen uns auf eure Bewerbungen! Der FCG/VOGUE Fashion Fund wurde ausgezeichnet im Wettbewerb innovativer Veranstaltungsformate. Der Wettbewerb wird kofinanziert von der Europäischen Union und der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe. Fotocredit: Richert Beil by Caroline Kynast für BFW AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Antara Gill INFOS ANFRAGEN antara.gill[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.fashion-council-germany.org/initiativen/fcg%2Fvogue-fashion-fund https://www.fashion-council-germany.org/fcg-vogue-fashion-fund-submission MITGLIEDER Condé Nast Germany GmbH Previous Next Wettbewerb LAST CALL - FCG/VOGUE Fashion Fund

  • Strahlend trotz Regen - Das war die Berlin Fashion Week im Sommer 2024

    5. Juli 2024 Vom 1. bis 4. Juli präsentierte sich die Berlin Fashion Week erneut als Powerhouse of Talents. Insgesamt knapp 28.500 Gäste erlebten ein reichhaltiges Programm aus 35 Shows und zahlreichen großen und kleinen Events, die für euphorische Modemomente in der ganzen Stadt sorgten. Unter dem Leitmotiv "The responsible movement of freedom, inclusion, and creativity" bewies die BFW an vier Veranstaltungstagen erneut, dass sie mit ihren besonders kreativen Protagonist:innen und Kollektionen einen festen Platz auf der Karte globaler Modemetropolen eingenommen hat. Zwischen antiken Säulen herrschaftlicher Gebäude, Pools mit Plastikpalmen, Neonlichtern in leerstehenden Kaufhäusern und brutalistischen U-Bahn-Tunneln zeigte sich Berlin wieder von seiner vielfältigsten Seite. Auch die Kollektionen ließen sich stilistisch keinesfalls in eine Schublade stecken und begeisterten trotz Regen internationale Mode-Professionals, Content Creator:innen, Einkäufer:innen und Journalist:innen. " Die Berlin Fashion Week war wieder ein großartiges Ereignis der Modewelt, das wir an vielen Orten in der Stadt spüren und sehen konnten. Die fantastischen Präsentationen in 35 Shows und zahlreiche Begleitveranstaltungen haben gezeigt, wofür die Berlin Fashion Week steht: Unglaublich kreative Talente, die Freiheit, Vielfalt und Nachhaltigkeit lebendig machen, indem sie inspirierende und ikonische Modedesigns kreieren. Mehr als 28.000 Gäste und die wachsende internationale Aufmerksamkeit bestätigen unseren Kurs. Wir werden weiterhin unseren Fokus auf den mutigen Modenachwuchs legen und unsere Anstrengungen fortsetzen, Kreativität und Nachhaltigkeit eng miteinander zu verweben. Mode ist ein Handwerk - auch dieses Thema noch stärker ins Licht der Aufmerksamkeit zu rücken, ist mir ein großes Anliegen für die Weiterentwicklung der Modemetropole Berlin. Wir wollen die kreativsten Köpfe und die talentiertesten Hände, die ihr Können auch in Zukunft auf der Berlin Fashion Week zeigen .“ – Franziska Giffey, Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe DIE SHOWS Das Herz der Berlin Fashion Week bildeten die Shows und Präsentationen der Berlin Contemporary-Gewinner:innen sowie die Inszenierungen des Formats Intervention, das nach erfolgreicher Premiere im Februar zum zweiten Mal von der Kommunikationsagentur Reference Studios unter der Leitung von Mumi Haiati initiiert wurde. Die von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe geförderten Formate haben sich zu international strahlkräftigen Plattformen für neue und erfahrene Talente entwickelt und fanden in unterschiedlichen Locations in ganz Berlin statt. Den Auftakt der Berlin Fashion Week sowie des Intervention Showcase im Tempodrom bildete die Show der Knitwear-Ikone Claudia Skoda . Die seit den Siebzigerjahren erfolgreiche Berliner Underground-Designerin Claudia Skoda, die auch David Bowie einkleidete, präsentierte eindrucksvolle Wollensembles, gelayerte Kleider und glitzernde Lurex-Pullis vor einer projizierten retrospektiven Bildcollage. Bereits im Februar präsentierte Berlin Contemporary-Gewinnerin Marie LUEDER innerhalb des Intervention Showcase und erforschte mit ihrer Mode die Grenzen zwischen Form und Material. Diese Saison zeigte sie Layering-Looks aus kastigen Hemden, Mesh-Kleider, Metal-Shirts und Hosen mit Farbverläufen zu Kniestrümpfen und Puma Speedcats. Nachdem Benjamin Alexander Huseby und Serhat Işık die Mode ihres Labels GmbH bisher in Paris zeigten, feierten sie mit "Resistance Through Rituals" ihr Berlin Fashion Week-Debüt und zeigten eine starke Kollektion aus maßgeschneiderten Kapuzenjacken, ultrakurzen Shorts, Polos und asymmetrischen Kleidern mit olympischem Touch. Shayne Oliver schloss das Intervention-Programm mit seiner Anonymous Club Runway Show im vollbesetzten Tempodrom. Zum zweiten Mal zeigte der international gefeierte Künstler in Berlin und begeisterte damit ein ultra-modisches, junges, internationales und einflussreiches Publikum – off- und online. UGG präsentierte die offizielle Intervention After-Party. Ebenfalls am Montag zeigte Mitya Hontarenko seine PLNGNS -Kollektion auf der Terrasse des brutalistischen Lobe Blocks. Der Ukrainer beeindruckte mit aus alten Sneakern recycelten, konsequent nachhaltigen Streetwear-Looks und nutzte seine Plattform, um auf ernsthafte Themen wie Klimawandel und Krieg aufmerksam zu machen. Julia Ballardt und Nico Verhaegen von Milk of Lime präsentierten die aufwändig handgearbeiteten Stücke ihrer Kollektion “Current” auf dem Gelände eines ehemaligen Krematoriums in Wedding, dem Silent Green. In Kooperation mit NEWEST wählte Mario Keine für seine Brand MARKE das Kulturforum als beeindruckende Location und zeigte Looks, die von ländlichen Schützenfesten inspiriert waren. Passend zur DNA des Labels ließen RIANNA + NINA Tänzerinnen aus Athen einfliegen, die ihre detailverliebten folkloristischen Kreationen im Haus der griechischen Botschaft vorführten. Für die "Commute"-Kollektion ihres Labels Avenir entwarf Sophie Claussen urban-inspirierte Upcycling-Looks, die sie authentisch auf Kopfsteinpflaster unter den Augen der Öffentlichkeit am Potsdamer Platz präsentierte. Ein weiteres Highlight war die Show von Haderlump , die „AERO“ im historischen Hangar 6 des Flughafen Tempelhof zeigten – eine Hommage an die Innovationsfreude der Flugpionier:innen des frühen 20. Jahrhunderts. Jale Richert und Michele Beil inszenierten für Richert Beil eine "Bademodenschau" mit geschneiderter Swimwear für alle Körperformen und blieben ihrer Mission treu, mehr Inklusivität in die Modewelt zu bringen. Sia Arnika wählte ein leerstehendes Ladenlokal in Wedding für die Präsentation ihrer progressiven Mode und spielte mit stilistischen Gegensätzen und Dekonstruktion. Das große Finale des zweiten Tages fand im herrschaftlichen Kolonnadengang des Alten Museums statt, wo Otto Drögsler und Jörg Ehrlich, das Duo hinter ODEEH , ihre neueste Kollektion präsentierten. Die Berlin Contemporary-Gewinner zeigten auch diese Saison überaus eklektische Designs, die immer eines verbindet: handwerkliche Exzellenz. Den Show-Start am Mittwoch bildete das ukrainische Label DZHUS im stimmungsvollen Kabbalah Centre gefolgt von der Berlin Contemporary Newcomerin Anna Heinrichs, die, typisch für ihr Label Horror Vacui , extrem aufwendige Kreation zeigte, die allesamt eine berührende Hommage an traditionelle Handwerkskunst bilden. Nach ihrer spektakulären BFW-Premiere im Februar feierte Abarna Kugathasan von Kitschy Couture diesmal im Stadtbad Neukölln eine Braut, die, frisch verheiratet mit sich selbst, ihre Flitterwochen genießt und zeigte passend dazu Lingerie-inspirierte Kreationen mit Seidenblumen und Delfin-Accessoires. Rosa Marga Dahl und Jacob Langemeyer von SF1OG ließen sich von der Lebendigkeit von Marktplätzen inspirieren und zeigten zu Live-Rockmusik kunsthandwerkliche Entwürfe mit Referenzen wie Schürzen, Küchenleinen und Einkaufstaschen. Seine Handwerkskunst zeigte Alan Balletshofer im Martin Gropius Bau in Form klassischer Maßmode mit Sportswear-Anleihen. Die junge Designerin Clara Colette Miramon feierte ihr Runway-Debüt mit “Nesting”, einer Kollektion, die die Dynamik zwischen weiblicher Stärke und Verletzlichkeit erforscht. Zum Abschluss des dritten Tages feierten Emilia Pfohl und Nan Li ihre Namilia -Kollektion 'Good Girl Gone Bad' zusammen dem Kultlabel Ed Hardy und fast 600 Gästen wie gewohnt in einer großen, wilden und bunten Party der Popkultur und Provokation. Wie bereits in den letzten Saisons sorgte das von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe unterstützte Showcase-Format NEWEST bei vielen Shows für einen reibungslosen Ablauf in den verschiedenen Locations und schenkte Besucher:innen durch die Zusammenarbeit mit Museum&Location eine spannende Reise durch Berlins beeindruckende Architektur, Geschichte und kulturelle Vielfalt. Weitere Highlights des Show-Programms bildeten Brands wie Marc Cain , die ihre Gäste ins Neue Palais nach Potsdam luden, und die Collective Four-Designer:innen Kilian Kerner, Marcel Ostertag, Danny Reinke und Rebekka Ruétz, die rund um die Uber Eats Music Hall für mediale Aufmerksamkeit und ein enthusiastisches Publikum sorgten, sowie in der Branche etablierte Namen wie Dawid Tomaszewski, Anja Gockel und Ewa Herzog . Am Donnerstag deckte der ABOUT YOU Fashion Circus mit Shows von Marken wie adidas, HUGO, LSCN by LASCANA, Levi's®, Nike, PUMA und Reebok den Streetwear-Part der Fashion Week ab und lockte damit rund 1.300 Gäste, unter anderem Musiker:innen und Content Creator:innen, in die Stadt. Den letzten Showtag des offiziellen Kalenders gestalteten Maximilian Gedra (The Ballery), Maria Chany (Manifesto am Potsdamer Platz), Faam Studio (Haubentaucher) und Marlon Ferry (NEST3) und rundeten das Programm mit ihren kreativen Kollektionen ab. Das Nachwuchsförderungsformat Neo.Fashion. fand im Atrium Tower am Potsdamer Platz statt. Neben den Graduate Shows von 11 Hochschulen wurde das Programm von einem Panel Talk zu digitaler Mode mit anschließender Ausstellung virtueller Arbeiten von ca. 50 Digital Artists, sowie kollektiven Shows deutscher Jungdesigner:innen und Talenten der Ukrainian Fashion Week ergänzt. Den Höhepunkt bildete die 'Best Graduates Show', im Rahmen derer die Neo.Fashion. Awards verliehen wurden. Best Design: Marvin Mülleck, Kunsthochschule Weißensee; Best Craftsmanship: Marie-Louise Müller, Macromedia Berlin; Best Sustainability Concept: Nadine Aurin-Liew, HTW Berlin; Best Innovation: Christian Nemnich HS Pforzheim. DIE EVENTS Der Berliner Salon fand erstmals in den imposanten Hallen des Bode-Museums statt. Zwischen Kunstgeschichte und Marmorstatuen konnten Besucher:innen hier die Kreationen der 44 Teilnehmer:innen aus den Bereichen Mode, Interieurdesign und Beauty entdecken. Zusätzlich waren in diesem Sommer erstmals auch die Looks der sieben Finalist:innen des FCG/VOGUE Fashion Funds , die am Montag im Rahmen eines Empfanges in der James-Simon-Galerie vorgestellt wurden, Teil der Gruppenausstellung: Kasia Kucharska, Lou de Bètoly, LUEDER, Namilia, Richert Beil, SF1OG und Sia Arnika dürfen auf den mit insgesamt 100.000 Euro in Finanz- und Sachleistungen dotierten Preis hoffen. Verliehen wird er am 23. September 2024 in Berlin. Die globale Initiative, die während der letzten BFW im Februar bekannt gegeben wurde und erstmals in Deutschland stattfand, hat sich zum Ziel gesetzt, junge aufstrebende Talente zu unterstützen und ihnen zu Sichtbarkeit und wirtschaftlichem Erfolg zu verhelfen. Dem Thema Nachhaltigkeit wurde während der Berlin Fashion Week viel Platz und Sichtbarkeit eingeräumt. Die achte Ausgabe des 202030 - The Berlin Fashion Summit fand am 2. und 3. Juli im BIKINI Berlin statt. Unter dem Motto RE/GENERATE IMPACT bot die Veranstaltung Vorträge, Podiumsdiskussionen, Workshops und Netzwerkmomente, die relevante Aspekte der Nachhaltigkeit in der Mode beleuchteten. Premiere feierte METAMORPHOSIS - Dialogues about Change . Dieses vom Fashion Council Germany in Partnerschaft mit Vogue Business und unterstützt von eBay initiierte Format brachte vom 2. bis 4. Juli insgesamt 30 Expert:innen in der CUPRA City Garage zusammen. Die Gespräche fokussierten sich auf das Thema Circularity und betrachteten notwendige Veränderungen in der Branche aus den Perspektiven von Design, Technologie und Innovation sowie Community. Zwei Tage SEEK und vier Tage THE JUNCTION : Auf dem Gelände der Station Berlin zeigten Brands aus den Segmenten Street-, Sports- und Heritagewear, Denim, Sneakers und Footwear, um sich als Community auszutauschen, Geschäfte mit internationalen Einkäufer:innen zu machen und die Branche von morgen zu gestalten. 41 % der ausstellenden Marken schlossen sich in dieser Saison dem CONSCIOUS CLUB an und demonstrierten damit ihr Engagement für positive Veränderungen in der Modeindustrie. Verschiedene Showrooms wie Berlin Contemporary im Château Royal, REFERENCE FORUM: NEW WAVE sowie der Melagence Showroom zeigten eine starke Entwicklung zu Räumen, die sich auf die wirtschaftliche Dimension der Mode fokussieren. Die Veranstaltungen der Initiative STUDIO2RETAIL brachten die Fashion Week in die Straßen, die Stores und Galerien Berlins. Highlights waren dabei die Events, die im Rahmen des von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe finanzierten Wettbewerbs ausgezeichnet wurden. Unter dem Titel „The Lissome Presents: Slow Style Chronicle” erweckten The Lissome -Gründerin Dörte de Jesus und ihr Team beispielsweise ihren eigenen, nachhaltigen Brand Guide zum Leben und organisierten einen Paneltalk zum Thema “Conscious Making”. Lou de Bètoly verwandelte eine Neuköllner Galerie in einen Pop-up-Shop, wo es neben Looks und Accessoires ihrer eigenen Kollektion auch von ihr kuratierte Zeichnungen und Kunstwerke zu kaufen gab. Das multidisziplinäre und soziale Designprojekt PEOPLE lud Besucher:innen ein, die Zero-Waste-Designs des Kollektivs zu entdecken. Black in Fashion stellte im Rahmen eines Store-Events fünf deutsche Brands mit afrikanischem Hintergrund und deren Gründer:innen vor. Unter dem Motto „NextGen” stand bei Platte.Berlin die Nachwuchsförderung im Mittelpunkt: Vorab konnten sich Berliner Modedesign-Absolvent:innen bewerben, deren Looks während der BFW mit Musik, Open Bar, Tattoostudio und Tooth-Gem-Bar verkauft wurden. Effenberger Couture gewann den Sonderpreis der Berliner Sparkasse und öffnete zur BFW einen Pop-up-Store in Clubatmosphäre. W1P Studios, MAJÈRE, Luise Zücker und OBS & Maximilian Semlinger organisierten ebenfalls kreative Events. Reference Studios veranstaltete mit der italienischen Marke CP Company eine Installation inklusive Workshop sowie einen einwöchigen Pop-Up Shop des Labels GmbH und UGG präsenteiert die offizielle Intervention After-Party. Insgesamt versammelte sich ein junges, sehr modeaffines und diverses Publikum bei den BFW-Aktivitäten und machte den besonderen Vibe in ganz Berlin sicht- und spürbar. Die Initiator:innen der Berlin Fashion Week bedanken sich für die Unterstützung der Partner-Brands! CUPRA: Für die Bereitstellung von Shuttles, die unsere Hospitality-Gäste komfortabel durch die Stadt beförderten. 1664 Blanc: Für das einzigartige Bier, das die Atmosphäre zahlreicher Veranstaltungen der Berlin Fashion Week bereicherte. Don Julio: Für die exquisiten Paloma Cocktails und den Spaß! Die nächsten Berlin Fashion Weeks finden vom 31.01. bis 03.02.2025 und vom 14.07. bis 17.07.2025 statt. Das gesamte Bildmaterial der Berlin Fashion Week steht im offiziellen Media Hub zum Download zur Verfügung. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Fenja Niechoj INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://fashionweek.berlin/berlin-fashion-week.html MITGLIEDER Previous Next Berlin Fashion Week Strahlend trotz Regen - Das war die Berlin Fashion Week im Sommer 2024

  • Felicitas Seidler

    members Felicitas Seidler Jewellery Felicitas Seidler ist ein Schmuck-Label, das seit 2008 – bis vor kurzem unter dem Namen Felicious Jewellery – mit Store und Werkstatt in Berlin-Mitte besteht. Ursprünglich aus der Architektur kommend, prägen deren Linienführung und Logik die Entwürfe der Goldschmiedin Felicitas Seidler bis heute. Ihre Stücke zeichnen sich durch eine reduzierte, minimalistische Ästhetik aus – mal streng und markant, mal sanfter und zurückhaltend, oft mit subtiler Anspielung auf die Vergangenheit, ohne nostalgisch zu sein. Eine zeitgenössische Interpretation eines alten Handwerks. Die Kollektion entzieht sich einem saisonalen Rhythmus: Die Serien bleiben über Jahre fester Bestandteil, erweitert wird die Kollektion etwa einmal jährlich durch Neuzugänge. Produziert werden die Schmuckstücke von Hand direkt im Studio mit hohem Anspruch an Präzision und Qualität. Das Label verbindet dabei traditionelles Handwerk mit den Möglichkeiten moderner Technologie. https://www.felicitasseidler.com/ fs[at]felicitasseidler.com Next Previous

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