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  • Burda Verlag | FashionCouncil

    Burda Verlag Die deutschen Verlagsaktivitäten von Hubert Burda Media sind in dieser starken publizistischen Einheit zusammengefasst. Der BurdaVerlag ist ein funktional organisiertes Unternehmen und Heimat von mehr als 160 gedruckten und digitalen Medienprodukten, die jeden Monat 31 Mio. Leser und damit 63 Prozent der Deutschen erreichen. Als neuer Verlag für eine neue Zeit integriert der BurdaVerlag die journalistische Kompetenz und die große Kraft seiner Marken und erschließt so unternehmerisch Wachstumschancen auf dem deutschen Medienmarkt. Im Bereich Publishing Premium sind alle Marken in den Themenbereichen Fashion & Lifestyle, News, Food sowie die TV-Magazine verankert. Hierzu gehören journalistische Leuchttürme wie Bunte und Focus ebenso wie die Fashion & Lifestyle-Marken Freundin, Elle, Instyle, Harper’s Bazaar und Esquire. info@hubert-burda-media.com http://burda.com/de/ Close Close

  • Lara Krude Installation im Bikini Berlin

    17. März 2020 Die während der Berlin Fashion Week ausgestellten Installationen im Bikini Berlin zeigen das einzigartige Verständnis von Nachhaltigkeit der vier im Rahmen des German Sustain Concept teilnehmenden Brands Phylyda, Working Title, Oft und Lara Krude. Anlässlich der Berlin Fashion Week im Januar 2020 präsentierte die Hamburger Designerin Lara Krude ihren Beitrag zum Thema Nachhaltigkeit: Slow Fashion als Basis zur Wertschätzung von Material und Verarbeitung. Lara Krude verkörpert lässige Eleganz mit abstrakter Weiblichkeit. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Lydia Kleiber INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER Bikini Berlin PREVIOUS NEXT News Lara Krude Installation im Bikini Berlin

  • The New European Bauhaus - Werkstatt der Zukunft

    21. Mai 2021 Im Rahmen der neuen europäischen Bauhaus Bewegung veranstaltet der Fashion Council Germany erstmals die Konferenz „The New European Bauhaus – Werkstatt der Zukunft“. Gemeinsam mit renommierten Stimmen aus den Bereichen Mode, Design, Kunst, Kultur, Bildung, Digitalisierung und Technologie werden wir neue Lösungen suchen, um die Modeindustrie nachhaltig, inklusiv und damit begehrenswerter zu machen. Die Auftaktveranstaltung der Konferenz-Reihe findet am 06. Juli 2021 in Kooperation mit der Frankfurt Fashion Week statt und wird digital mit vorausgehender Registrierung für alle frei zugänglich sein. Die Eröffnungsrede der Konferenz "The New European Bauhaus – Werkstatt der Zukunft“ wird die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen halten. Unsere Veranstaltungs-Reihe ist durch Ursula von der Leyen's Initiative "The New European Bauhaus" inspiriert, die sie erstmals in ihrer "State of the Union"-Rede im September 2020 darlegte. Die „New European Bauhaus“-Bewegung setzt sich dabei nach dem historischen Vorbild zum Ziel, eine interdisziplinäre und co-kreative Zusammenarbeit zu fördern und somit Ideen und Projekte für ein nachhaltiges Europa im Sinne des Green Deals hervorzubringen. Die zukunftsweisenden Projekte werden dabei zur Schnittstelle von Kunst, Kultur, sozialer Inklusion, Wissenschaft, Digitalisierung und Technologie. Unsere „The New European Bauhaus – Werkstatt der Zukunft“ Konferenz wird diese Bewegung erstmals auf die Modeindustrie anwenden. „Wir brauchen kreative Ideen, um nachhaltige Mode attraktiver zu machen. Die Kombination aus ressourcenschonenden Technologien mit innovativem Design schafft eine neue Begehrlichkeit – Mode muss uns emotional erreichen und wieder Spaß machen.“ Christiane Arp, Präsidentin und Gründungsmitglied des Fashion Council Germany Eine Pre-Registrierung kann schon jetzt über die Website neweuropeanbauhaus.fashion vorgenommen werden. Wir würden uns zudem freuen, wenn Du uns auch auf Instagram @neweuropeanbauhaus.fashion folgst. Die Liste der Sprecher:innen sowie die dazugehörigen Themen werden Anfang Juni zusammen mit dem Start der offiziellen Registrierung bekannt gegeben. Wir können es kaum erwarten, mit Dir gemeinsam die neue europäische Bauhaus Bewegung auf Mode und Design in Deutschland und EU-weit anzuwenden und die Modeindustrie auf eine nachhaltige, inklusive und attraktive Zukunft vorzubereiten. Re-build by taking responsibility. Re-design by using sustainable solutions. Re-think your actions now. Re-imagine your future is today. Be part of something beautiful, together with us! AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Lydia Kleiber INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER PREVIOUS NEXT Conference The New European Bauhaus - Werkstatt der Zukunft

  • Leonie Otto

    PREVIOUS NEXT Leonie Otto Project Manager Berlin Fashion X International & Education Leonie studierte "Marketing Kommunikation" und absolvierte einen Master in "Sustainability in Fashion & Creative Industries". In den letzten Jahren sammelte sie Erfahrungen im Presse & Marketing Bereich bei Modemarken wie lala Berlin, Ivy & Oak und zuletzt bei der Heritage Marke Rudi Gernreich. Zudem unterstützte sie das Beneficial Design Institute beim Projektmanagement eines internationalen Forschungsprojektes zur Thematik von Textilabfällen. Seit Juni 2025 ist Leonie Teil des FCG Teams und unterstützt als Projektmanagerin Initiativen wie Fashion X International, Fashion X Craft sowie Fashion Zukunft. lot[at]fashion-council-germany.org +49 30 994 0489 62

  • SAMSONITE x CHRISTIAN AWE | FashionCouncil

    FCG/VOGUE FASHION FUND Initiatives Partner SAMSONITE x CHRISTIAN AWE Samsonite , partner of the FCG/VOGUE Fashion Fund, presents a unique collaboration with Berlin-based artist Christian Awe . This installation explores the intersection of art and fashion, where the practical meets the aesthetic. At the heart of this collaboration is the “Lite Box Alu”, a piece of luggage crafted from high quality anodized aluminum. Its timeless design and advanced security features make it not just a travel necessity, but a statement piece in the fashion world. Known for his vibrant and dynamic large-scale paintings, Christian Awe brings his artistry to a new medium. By transferring his colorful, energetic work onto Samsonite's carry-on luggage, he creates a portable canvas that merges functionality with artistic expression. This project exemplifies the evolution of luggage into a fashion accessory, highlighting how everyday objects can be transformed into unique pieces of art. Website Lookbook PDF ABOUT THE INITIATIVE Vogue Germany and Fashion Council Germany are launching the second edition of the German Fashion Fund. As part of the FCG/VOGUE FASHION FUND competition, young design talents with an innovative and creative approach are being sought. The winner will receive prize money of €50,000, provided by KIKO MILANO, along with additional benefits. These include editorial coverage in Vogue Germany, a fashion show during Berlin Fashion Week in July 2026—funded by the Berlin Senate Department for Economics, Energy and Public Enterprises—as well as various communication services by Condé Nast and Fashion Council Germany, an exclusive business mentoring program, and a complimentary five-year membership in Fashion Council Germany. ALL INFORMATION PANELIST OVERVIEW Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 SCHEDULE Gluten-Free Vegan Vegetarian Sugar-Free Plant-Based Nut-Free CHECK OUT THE LAST EDITION The upcoming schedule will be published soon Coming soon! Menu Close

  • Der Streetstyle Fotowettbewerb zur BFW geht in die fünfte Runde

    17. Dez. 2025 Der Streetstyle Fotowettbewerb zur Berlin Fashion Week ist ausgerufen. Auch diese Saison schreiben wir erneut den BFW Streetstyle Fotowettbewerb aus. Er richtet sich an aufstrebende Fotograf:innen – Studierende, Absolvent:innen und Young Professionals – aus den Bereichen Mode- und Streetstyle-Fotografie. Die Teilnehmenden werden dazu eingeladen, insgesamt fünf Fotos in verschiedenen Kategorien einzureichen, die anschließend von einer Fach-Jury bewertet werden. Ziel ist es, besondere Streetstyle-Momente und -Situationen während der Berlin Fashion Week einzufangen. Die Fotos des Gewinners oder der Gewinnerin werden anschließend im Fräulein Magazin veröffentlicht! Darüber hinaus wird die/der Gewinner:in als offizielle:r Fotograf:in zur kommenden BFW im Sommer eingeladen. Wir sind gespannt auf Eure Einsendungen! 30. Januar 2026: Submission geöffnet 10. Februar 2026: Submission geschlossen Ende Februar 2026: Bekanntgabe der Gewinner:innen HIER könnt Ihr Euch Bewerben. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Marie Zimmermann INFOS ANFRAGEN coordination[at]fashionweek.berlin WEBSITE/S https://www.fashion-council-germany.org/street-style-photgraphy-competition https://fashionweek.berlin/index.html MITGLIEDER PREVIOUS NEXT Berlin Fashion Week Der Streetstyle Fotowettbewerb zur BFW geht in die fünfte Runde

  • Im Gespräch mit Friederike Pfeffer, Co-Founderin von ito ito: "Über On-Demand und Zero Waste"

    1. Juli 2022 ito ito versteht sich als Shared Factory und On-Demand Strickproduzent in einer digitalen und transparenten Lieferkette – made in Germany. Die Shared Factory von itoito ermöglicht Modelabels Teil einer digitalen On-Demand-Plattform für Strick zu sein. Mit ihrer Software wird die Produktion direkt an die Nachfrage gekoppelt. Das hilft der Modebranche effizienter zu werden – keine Überproduktion mehr, vollständig recycelbare Produkte mit einer transparenten und lokalen Lieferkette. FCG: Magst Du uns kurz erklären, wie es zur Gründung von ito ito kam? Friederike Pfeffer: Die Art und Weise, wie Mode heute (über)produziert wird, und die Berichte über wachsende Müllberge von weggeworfenen Textilien hat uns dazu motiviert, darüber nachzudenken, wie wir unsere Kompetenzen sinnvoll einsetzen können, um Modeproduktion zu demokratisieren und eine Methode zu entwickeln, die nicht nur effizient ist, sondern auch Teil einer neuen Kreislaufwirtschaft mit transparenten und lokalen Lieferketten. Wir haben bereits mit unserem Vorgänger-Start-up ein Verfahren entwickelt, wie man eine Strickmaschine direkt vom Computer aus ansteuern und Bilder in strickbare Dateien umwandeln kann. Mit ito ito wollen wir einen Schritt weiter gehen und die Möglichkeit schaffen, komplette Strickkollektionen in Form und Muster individuell zu produzieren. FCG: Mit der sogenannten „Shared Factory“ wollt ihr die Beziehung zwischen Designer:innen, Produzent:innen und Träger:innen neu definieren. Wie läuft so eine Produktion vom Entwurf des Designers bis zur Lieferung an den Endkosument:in im Idealfall ab? FP: Wenn heute ein Modelabel Strick produzieren lassen will, stehen sie erst mal vor dem Problem, dass der Zugang zur Produktion erschwert ist. Es gibt hohe Mindestbestellmengen, die große Vorabinvestitionen erfordern und wenig mit einer wirtschaftlichen und effizienten Produktion zu tun haben. Darüber hinaus sind die Lieferketten unübersichtlich und erfordern eine langfristige Planung. Unsere Shared Factory dreht das Prinzip um. Wir entwickeln die Strick-Prototypen. Mithilfe unserer Algorithmen können die Designer:innen ihr Grund-Produkt auswählen und dann in Form, Farbe und Muster auf ihre eigenen Entwürfe anpassen. Wir bündeln die Entwürfe verschiedener Modelabel mit gleichen Parametern und schicken sie als eine Bestellung an eine Strickmaschine in unserem Netzwerk. Dadurch können beliebige Stückzahlen zu jedem beliebigen Zeitpunkt produziert werden und man hat immer die Kontrolle darüber, wo sich die Bestellung in der Lieferkette gerade befindet. Die Produktion kann auch direkt an die Nachfrage gekoppelt werden und erst dann in Auftrag gegeben werden, wenn eine Kund:in etwas im (Online-) Shop bestellt hat. Dadurch, dass das Kleidungsstück „on demand“ produziert wird, kann es dann direkt an die Kund:in geschickt werden. FCG: Laut Eurer Website gibt es an dem Modell viele Vorteile wie „Zero Risk“ und „Zero Waste“ für Designer:innen und Produzent:innen beim „Zero Sampling“. Gibt es vielleicht auch Nachteile, die durch eine reine Digitalisierung der Musterteile entstehen? Wenn ja, welche Maßnahmen unternimmt ihr, um dem entgegenzuwirken? FP: Generell ist das Produzieren mit einer Strickmaschine schon sehr anspruchsvoll – es gibt für jedes Strickstück ein Programm, dass individuell geschrieben werden muss und das die Maschine ansteuert. Wir machen mit unserer Software jetzt eine On-Demand-Produktion möglich. Dafür haben wir eine Software entwickelt, in dem man seinen Entwurf anlegen kann, sodass er direkt produziert werden kann, ohne dass man Vorkenntnisse von Strickprogrammen haben muss. Unsere Software basiert auf Algorithmen, die so entwickelt worden sind, dass es viele Anforderungen der Modelabels abdeckt. Sicherlich gibt es spezielle Stricktechniken, die unser System erst nach einer gewissen Entwicklungsdauer anbieten können wird, aber wir entwickeln sowohl in Bezug auf Material als auch bei den Modellen ständig neue Produkte, sodass auch die Bandbreite der Möglichkeiten im Laufe der Zeit immer umfangreicher werden wird. FCG: Ihr habt Euren Standort in der Hansestadt Bremen. Wie würdest Du Deutschland als Produktionsstandort von Modeerzeugnissen bewerten? FP: Was heute kaum noch jemand weiß, ist, dass Deutschland auf eine lange Geschichte, in der Textilverarbeitung und Modeproduktion zurückblicken kann. Die Bremer Baumwollbörse beispielsweise besteht seit 150 Jahren und im 20. Jahrhundert wurden hier jährlich mehrere Millionen Ballen Baumwolle umgesetzt, in der schwäbischen Alb waren zum gleichen Zeitpunkt die Pioniere der Textilproduktion angesiedelt, die wichtige Verfahren zur Textilverarbeitung erfunden haben. Leider sind gerade in den letzten Jahrzehnten viele Betriebe und Produktionsstätten abgewandert, die Produktion findet meist aus Kostengründen überwiegend im Ausland statt. Noch sitzt in Deutschland das Know-how für qualitativ hochwertige Produktionen, aber wenn man nicht schnell handelt, werden auch diese Kenntnisse bald nicht mehr zur Verfügung stehen. FCG: Wie kann Deiner Meinung nach Deutschland führend in der Produktion nachhaltigen und/oder zirkulärer Mode werden? FP: In Deutschland sitzt viel technisches Know-how und unternehmerischer Erfindergeist, der nötig ist, um Veränderungen anzustoßen und neue Methoden der Produktion zu entwickeln. Das sehen wir auch um uns herum in ganz unterschiedlichen Ansätzen, wie z. B. auf dem Gebiet des Recyclings. Gleichzeitig ist Deutschland natürlich auch der größte Absatzmarkt der EU. Von der EU und der Bundesregierung werden wichtige Fördermaßnahmen ins Leben gerufen, um Produktionen wieder näher an den Markt heranzuholen und vor allem nachhaltiger zu gestalten. Das ist auch ein wichtiger Trend in der Wirtschaft, denn wenn Energiekosten und die durch den Transport ausgelösten CO₂ Emissionen einen wachsenden Anteil an den Produktionskosten verursachen, Lieferkettengesetze eine größere Transparenz der Produzent:innen und Händler:innen fordern und von Kund:innenseite auch vermehrt die Frage der Herkunft gestellt wird, dann können lokale Lieferketten ein entscheidender Faktor bei der Wettbewerbsfähigkeit werden. Die Wege dazu werden derzeit angelegt, wir müssen nur noch eine funktionierende Autobahn darauf errichten. FCG: Wie sieht Deiner Meinung nach die Zukunft der Modeproduktion aus? FP: Derzeit sind mehr oder weniger alle Modebrands damit beschäftigt, sich nachhaltiger aufzustellen. Die Modeproduktion der Zukunft hat auch ganz klar mit einem Umdenken des Modekonsums bei den Kund:innen zu tun. Es wird dahin gehen, dass Modebewusster getragen wird, sei es in der Wahl der Materialien, in dem Bewusstsein der Produktionsart oder der Lebensdauer. Aber auch der Gedanke der unbegrenzten Verfügbarkeit jederzeit und überall muss sich verändern. Dinge müssen wieder einen größeren Wert bekommen, es muss kein Nachteil sein, dass man auf etwas wartet. Dieses Umdenken wird einen veränderten Konsum zur Folge haben, der auch eine angepasste Produktion und Umdenken der Hersteller erfordert. Die Kund:innen brauchen dafür aber ein klares und wiedererkennbares System, dass ihnen hilft, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Es gibt auch klare Vorteile der On-Demand-Produktion, man kann nämlich viel mehr auf die individuellen Bedürfnisse der Kund:innen eingehen. Sei es in Bezug auf individuelle Größen, oder dass man viel schneller auf Trends reagieren kann. Wir bedanken uns bei Friederike Pfeffer für das Gespräch. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN INFOS ANFRAGEN WEBSITE/S MITGLIEDER ito ito PREVIOUS NEXT Interview Im Gespräch mit Friederike Pfeffer, Co-Founderin von ito ito: "Über On-Demand und Zero Waste"

  • BFW Streetstyle Photo Competition: And the winner is...

    4. März 2026 During Berlin Fashion Week, the streets fill with cameras. What separates a good shot from a great one is rarely the equipment. It is the instinct to notice what others walk past, and the eye to turn it into something that lingers. That is exactly what we set out to find with our Streetstyle Photography Competition in January/February 2026, and our jury – Inga Klaassen, Neslihan Degerli, Nina Suess, Per Appelgren and Fräulein Editor-in-Chief Ann-Kathrin Riedl – reached a unanimous decision: Tim Kestel is the winner! The photographer stood out not for chasing the most elaborate looks, but for something harder to teach: a distinct visual language. His images carry an editorial feel – precise in composition, atmospheric in mood, and rooted in a genuine love for Berlin's raw, unpolished character. Motion blur, unconventional framing, and a color grading so considered that some viewers assume the shots were captured on film. " Motion blur is also very important to me. It adds dimension and captures the atmosphere of the moment more authentically. I mean, that’s what Fashion Weeks are for, right? To see fashion in motion, " Kestel explains in an interview with Fräulein Magazine. For him, the actual looks sometimes play a secondary role in his images: " I care more about composition and context than about the street style itself." Tim Kestel "For me, it’s all about the dynamic nature of it. With editorials, you can plan every tiny detail endlessly. Street style, on the other hand, relies much more on intuition. The time window to get “the shot” is small – especially when you consider the number of events and locations in the schedule. And street style happens in real life, in everyday settings. That’s what makes it exciting." - Tim Kestel As part of the prize, Tim's winning images are published across Fräulein's channels as well as an exclusive interview about his work. On top of that, he will be hired as one of our official photographers for the next season of Berlin Fashion Week. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Marie Zimmermann INFOS ANFRAGEN mzi@fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.fashion-council-germany.org/street-style-photgraphy-competition MITGLIEDER PREVIOUS NEXT Berlin Fashion Week BFW Streetstyle Photo Competition: And the winner is...

  • NEWS: Fashion Council Germany goes New York City!

    Fashion Forward Network Projekt bringt 10 Berliner Mode Labels & Tech Start-ups in erster Delegationsreise nach New York City. : Im Rahmen des Internationalisierungs-Projekts Fashion Forward Network (FFN) des Fashion Council Germany und der Innovationsagentur Sqetch fand im Oktober 2023 die erste Delegationsreise nach New York City statt. Das übergeordnete Ziel des Fashion Forward Network, welches durch die Senatsverwaltung für Wirtschaft Energie und Betriebe und der Europäischen Union finanziert wird, ist es Berliner Fashion Brands und Tech Start-ups bei ihrem Markteintritt in die USA zu unterstützen und ihnen relevante, richtungsweisende Business Kontakte zu vermitteln. Zehn Berliner Brands erhielten hierzu eine Woche lang die Möglichkeit an einem eigens auf die teilnehmenden Unternehmen abgestimmten Programm teilzunehmen, welches ihnen Besonderheiten des US-Marktes näherbrachte und strategische Markteintrittsempfehlungen beinhaltete. NEWS: Fashion Council Germany goes New York City! Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER Manuel Almeida Vergara E-MAIL press [at]fashion-council-germany.org TELEFON +49 30 994 0489 53 WEBSITE/S https://www.fashion-council-germany.org/initiativen/fashion-forward-network- DOWNLOAD PM Download Berlin, 19. Dezember 2023 : Im Rahmen des Internationalisierungs-Projekts Fashion Forward Network (FFN) des Fashion Council Germany und der Innovationsagentur Sqetch fand im Oktober 2023 die erste Delegationsreise nach New York City statt. Das übergeordnete Ziel des Fashion Forward Network , welches durch die Senatsverwaltung für Wirtschaft Energie und Betriebe und der Europäischen Union finanziert wird, ist es Berliner Fashion Brands und Tech Start-ups bei ihrem Markteintritt in die USA zu unterstützen und ihnen relevante, richtungsweisende Business Kontakte zu vermitteln. Zehn Berliner Brands erhielten hierzu eine Woche lang die Möglichkeit an einem eigens auf die teilnehmenden Unternehmen abgestimmten Programm teilzunehmen, welches ihnen Besonderheiten des US-Marktes näherbrachte und strategische Markteintrittsempfehlungen beinhaltete. Teil der Delegation waren die sieben Fashion-Brands Acceptance Letter Studio, Avenir, Dawid Tomaszewski, Impari, Maison Baum, Saint Sass und Susumu Ai sowie die drei Impact & Tech Start-ups Beneficial Design Institute, Looks XR und Yoona.ai . Diverse Networking-Events, Treffen mit innovativen Branchenakteur:innen und Expert:innen, Führungen durch Manufakturen sowie Pitch-Nights boten den 10 teilnehmenden Unternehmen einmalige Erfahrungen und wertvolle Einblicke in den umkämpften US-Markt. Das fünftägige Programm bestand dabei aus Besuchen in Fabriken und Studios im berühmten Garment District, dem SAP Fashion Experience Lab, dem FIT DTech sowie bei US-Branchengrößen wie der Eileen Fisher Foundation. In Meetings mit Kate Danielsen von eBay US, Willa Bennett von Highsnobiety US, Alex Badia von Women’s Wear Daily oder Steven Kolb und Marc Karimzadeh des Council of Fashion Designers of America erhielten die Teilnehmer:innen wichtige Branchen Insights sowie Kontakte zu Showrooms, Rechtsberatungen und Sales Agenturen. Ergänzt wurde das Programm durch ein „Pitch Training“ mit Entrepreneur Brian Frumberg und die folgende „Pitch Night“ vor US Expert:innen und möglichen Investoren, die anschließend wertvolles Feedback zu den Produkten und Geschäftsmodellen der Teilnehmenden geben konnten. Die Vernetzung mit Retailern, Key Pressekontakten und weiteren Multiplikatoren bilden zukünftig die Basis für den angestrebten US-Markteintritt. Abgerundet wurde die Delegationsreise mit einem FCG Fireside Dinner in der stilvollen Atmosphäre des Loft 29, welches kulinarisch von dem deutschen Koch Chef Simon begleitet wurde. Mit dem Networking Dinner brachte der FCG die deutsch-amerikanische Fashion Community zusammen und schuf Raum zum informellen Austausch sowie für Gespräche zur Knüpfung von Geschäftspartnerschaften. Die entstandenen Business Opportunitäten und Kontakte werden im Laufe des insgesamt 2-jährigen Projektes weiter ausgebaut. Die Teilnehmenden Unternehmen berichten von positivem Feedback und guten Zukunftsaussichten. So möchte SUSUMU AI Anfang 2024 mit einem potentiellen Investor ein gemeinsames Liveshopping Event in die Wege leiten. Bei AVENIR ist der nächste Schritt die Strategie der Marke auf Grundlage des gelernten weiter auszuarbeiten und die Vernetzung mit den kennengelernten US-Partnern anzugehen. Für Maison Baum war besonders die Pitch Night ein Highlight der Delegationsreise – hier konnten sie bereits ein großes Interesse an ihren Produkten wahrnehmen und möchte besonders auch das Vernetzungsangebot des CFDA wahrnehmen, um den Austausch mit potentiellen Investoren zu vertiefen. Bei Saint Sass wurde bereits konkretes Interesse von Investoren an einer Zusammenarbeit geäußert, um die steigende Nachfrage auf dem US-Markt zu decken. Regelmäßig stattfindende Webinare knüpfen nun an die Delegationsreise an und behandeln weitere wichtige Themen die den US-Markt beleuchten und strategische Empfehlungen rund um Distribution- und Marketingkanäle sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen zum Markteintritt geben. Im April 2024 findet die zweite Delegationsreise statt, für die sich interessierte Unternehmen ab sofort bewerben können. Interesse an der Teilnahme kann ab sofort HIER bekundet werden. Fashion Forward Network wird gefördert durch ein Landesprogramm, welches aus den EFRE-Mitteln und aus Mitteln des Landes Berlin finanziert wird. PREVIOUS NEXT

  • Von Waste zu Wert: ZEROW und die Zukunft zirkulärer Produktionsmodelle. Ein Interview mit CEO Gabriele Rorandelli

    26. Juni 2026 Mit der Berlin Fashion Week direkt vor der Tür haben wir mit jemandem gesprochen, dessen Einfluss längst über Europas Front Rows hinaus bis in die USA reicht : Gabriele Rorandelli, CEO von ZEROW. Wir erreichen ihn per Videocall am Londoner Flughafen, zwischen zwei zentralen Stationen des internationalen Modekalenders – der Pitti Immagine in Florenz und The Mills Fabrica in London. Dass Rorandelli aktuell stark gefragt ist, überrascht nicht. Sein Ansatz trifft einen Nerv der Zeit: ZEROWs Modell, hochwertige Deadstock-Materialien zugänglich zu machen, gewinnt sowohl für aufstrebende Labels als auch für etablierte Marken zunehmend an Relevanz. Auch für den Fashion Council Germany ist ZEROW ein langjähriger Unterstützer mehrerer Initiativen. Zuletzt stellte die Plattform Deadstock-Materialien für unsere Initiative Fashion x Craft zur Verfügung und unterstützte damit Designer:innen bei der Entwicklung ihrer Kollektionen. Nun setzt ZEROW die Zusammenarbeit mit dem Fashion Council Germany und jungen Designer:innen fort, indem Deadstock-Materialien für einen Designwettbewerb bereitgestellt werden, den wir gemeinsam mit der Whisky-Marke ABERFELDY organisieren. Darüber hinaus hat ZEROW erstmals Materialien für die gesamte SS27-Kollektion der FCG-Mitgliedsmarke Nowrubi geliefert, die am 3. Juli im Rahmen der Berlin Fashion Week präsentiert wird. Höchste Zeit also, mit Gabriele über seine wegweisende Geschäftsidee zu sprechen. Gabriele, Du hast ZEROW 2021 mit dem Ziel gegründet, überschüssige Materialien und Deadstock zugänglicher zu machen und Zirkularität im Modesystem voranzutreiben. Fünf Jahre später – hat sich dieses Ziel verändert? Nein. Was sich verändert, ist die Branche selbst: Sie bewegt sich hin zu kleineren Stückzahlen, geringeren Volumen und Bestellmengen. Das Thema Deadstock betrifft nach wie vor vor allem die großen Akteure und Marken auf Lieferantenseite, da es heute – insbesondere im Kontext von Mikrotrends – zunehmend schwierig ist, Nachfrage verlässlich zu prognostizieren. Gleichzeitig setzt ein wachsender Teil kleinerer Marken auf bewusstere, reduzierte Produktionsansätze, in denen Deadstock an Bedeutung gewinnt: nicht nur als Mittel für eine ressourcen- und zeiteffizientere sowie verantwortungsvollere Produktion, sondern auch als Grundlage für ein starkes, glaubwürdiges Storytelling gegenüber Kund:innen. Ich bin überzeugt, dass künftig noch mehr Marken diesen Ansatz verfolgen, ihre Geschäftsmodelle überdenken und sich den aktuellen Entwicklungen anpassen werden. „Abfall darf kein Thema sein, über das Marken nur ein- oder zweimal im Jahr nachdenken." Wie geht ihr auf Luxusmarken auf der Lieferantenseite zu, und wie überzeugt ihr sie von eurem Geschäftsmodell? Das ist unsere größte Herausforderung und ein zentraler Bestandteil unserer Vision – denn wir können nichts wiederverwerten, was wir nicht haben. Um Luxusmarken, Stoffhersteller oder Gerbereien zu überzeugen, müssen wir zeigen, dass wir eine große Vision haben und wachsen – was am Anfang nahezu unmöglich war, da wir noch keine nennenswerten kommerziellen Erfolge vorweisen konnten. Alessio Troisi, unser Co-Founder, und ich haben das genutzt, was wir hatten: unsere Netzwerke und das Vertrauen, das wir uns durch frühere Erfahrungen in der Branche aufgebaut hatten. Anfangs war es schwierig, aber es wird jeden Tag leichter, unseren Partnern ein wertvolleres Angebot zu machen. Jetzt, da wir Partnerschaften mit italienischen und deutschen Institutionen wie dem Fashion Council Germany aufbauen, bewegen wir uns in eine Richtung, in der unser Ansatz zum Standard wird – getragen sowohl von finanziellen als auch von Nachhaltigkeitszielen. Auch wenn sich die Branche verändert, basiert Mode noch immer stark auf Exklusivität. Wie verändert sich diese Dynamik, wenn Materialien von Luxusmarken für kleinere Labels zugänglich werden? Marken waren schon immer sehr vorsichtig im Umgang mit ihren Materialien und Produkten, da diese Teil ihrer Markenidentität sind – und früher wurden sie, insbesondere im Luxussegment, kaum geteilt. Doch heute verschiebt sich das Verständnis von Exklusivität im Sektor: weg vom Produkt selbst, hin zu Community, Kultur und Erlebnissen. Das Produkt ist nur noch ein Berührungspunkt unter vielen – nicht mehr der zentrale. Deshalb sind Marken offener geworden, ihre Materialien zu teilen. Gleichzeitig entsteht Exklusivität auch durch die Haltung und Werte einer Marke. Marken mit einem starken Ethos bleiben relevant, weil sie Dinge tun können, die andere nicht leisten – und genau das schätzen Kund:innen. Wenn sie Materialien und Ressourcen mit kleineren Marken teilen, schafft das zusätzlichen Wert – vorausgesetzt, es ist ganzheitlich und langfristig in ihre Strategie eingebettet. Es kann sogar dazu beitragen, das Markenimage zu stärken und Exklusivität neu zu definieren. Was war bisher euer größter Erfolg mit Zerow? Für uns war der größte Erfolg, direkt nach dem Launch international zu werden. Wir wussten, dass man in der Modebranche überall sichtbar sein muss, um relevant zu sein. Heute, nach einigen Jahren am Markt, sind wir stark in Deutschland, Großbritannien und Frankreich vertreten und beginnen auch in den USA bekannter zu werden. Mit mehr als 1.200 Kund:innen außerhalb Italiens – und weiter wachsender Zahl – ist es ein großer Erfolg, in weniger als zwei Jahren eine globale Marke aufgebaut und sich als verlässliche Quelle etabliert zu haben. Gleichzeitig ist das einer der schönsten Aspekte unseres Geschäfts, da wir ständig mit unterschiedlichen Kulturen und Herangehensweisen in Kontakt stehen – was wiederum unsere Marke prägt. Und welche Herausforderungen begegnen euch aktuell am stärksten? Wir entwickeln unser Angebot derzeit weiter und haben eine Logistikplattform geschaffen, die Marken und Unternehmen dabei unterstützt, unsere Lösung zu nutzen – inklusive Logistik und Finanzierung. Unsere größte Herausforderung ist es nun, diese Plattform namens Circula zu einer All-in-one-Lösung für Modeabfälle auszubauen. Wir entwickeln eine Software, die nicht nur unseren Marktplatz integriert, sondern auch Lösungen für Wiederverwendung, Recycling und Materialspenden umfasst. So können Partner verschiedene Materialströme verwalten, Zero Waste erreichen – und das messbar sowie einfach umsetzbar. Zudem erweitern wir die Plattform um soziale Aspekte im Rahmen der EPR-Regelwerke [Anm. d. Red. Extended Producer Responsibility, also jener umweltpolitischen Ansätze, die Hersteller für den gesamten Lebenszyklus ihrer Produkte in die Verantwortung nehmen ]. Dieser Ansatz bringt zwar Komplexität mit sich, hilft unseren Partnern jedoch, regulatorische Anforderungen in wirtschaftlichen und ökologischen Mehrwert zu verwandeln. Eine Lösung, die die Branche wirklich zero-waste machen soll – nicht nur oberflächlich. Wie lässt sich Zirkularität messen? Allein die Möglichkeit, Materialflüsse, Mengen und Kilogramm zu messen, ist bereits ein Fortschritt – denn die Branche weiß oft nicht einmal, wie viel Leder oder Stoff tatsächlich entsorgt wird, da Lieferketten ausgelagert sind. Wir messen die Mengen über verschiedene Kanäle hinweg: wie viele Meter oder Kilogramm über unsere Plattform weiterverkauft, wiederverwendet, recycelt oder gespendet wurden. Darauf aufbauend analysieren wir den ökologischen Fußabdruck und die eingesparten CO₂-Emissionen. Darüber hinaus erfassen wir auch den wirtschaftlichen Impact, da diese Materialien zuvor oft entsorgt oder sehr günstig verkauft wurden, sowie den sozialen Impact, da wir kleine Unternehmen, Wohltätigkeitsorganisationen und NGOs unterstützen. Zudem passen wir unsere Lösungen an neue Berichtspflichten an, etwa die Ecodesign for Sustainable Products Regulation [eine EU-Verordnung, die Designanforderungen festlegt, um Produkte langlebiger, reparierbarer und besser recycelbar zu machen] sowie die Corporate Sustainability Reporting Directive [die Unternehmen verpflichtet, ihre ökologischen und sozialen Auswirkungen nach einheitlichen EU-Nachhaltigkeitsstandards offenzulegen]. Das wird künftig zu detaillierteren Messungen von Abfällen führen – und wir sind überzeugt, dabei eine wichtige Rolle spielen zu können. Diese Saison markiert eine Premiere: Ihr seid exklusiver technischer Partner und offizieller Sponsor der kommenden Kollektion des Berliner Designers nowrubi und stellt sämtliche Materialien dafür bereit. Was nehmt ihr aus dieser Erfahrung mit, und seht ihr künftig mehr solcher Kooperationen? Wir schätzen Kooperationen sehr, bei denen unsere Materialien für kreative, sinnstiftende und zielgerichtete Projekte eingesetzt werden, die die Initiativen junger Unternehmer:innen unterstützen. Sie wollen wirklich etwas bewegen – und nowrubi ist dafür ein großartiges Beispiel, weil er starkes Design mit überzeugendem Storytelling verbindet und eine gesamte Kollektion ausschließlich aus unseren Deadstock-Stoffen entwickelt. Ich kann es kaum erwarten, sie zu sehen. Neben nowrubi unterstützen wir auch weitere aufstrebende Marken wie UNVAIN, sample030 und ML Heart. Bereits bei der letzten Berlin Fashion Week haben wir im Rahmen der Initiative Fashion x Craft des Fashion Council Germany das V-Collective unterstützt. All diese Projekte zeigen, dass Zirkularität möglich ist – eine spannende Geschichte nicht nur für Kund:innen, sondern auch für andere Marken. Was macht Berlin zu einem interessanten Partner oder Kontext für eure Arbeit? Die Berlin Fashion Week schafft etwas Neues, mit Zirkularität, Verantwortung und Nachwuchstalenten im Zentrum. Ich schätze auch, wie zugänglich sie ist – mit zahlreichen Events, Aktivierungen und Ausstellungen für die Öffentlichkeit. Für uns ist sie der ideale Ort, um Kooperationen zu vertiefen und Zirkularität greifbar zu machen – nicht nur als Konzept, sondern als etwas Bedeutungsvolles und Teilbares. Wir haben bereits andere Initiativen des Fashion Council Germany unterstützt, etwa die Kollektion Echoes of Tomorrow der Fashion x Craft Initiative, und setzen das fort. Die Standards, die der Fashion Council Germany setzt, und die Art, wie Brands ihnen folgen – nicht aus Pflicht, sondern aus Überzeugung – sind bemerkenswert. Ich hoffe und glaube, dass wir mehr davon sehen werden. Vielleicht wird die Berlin Fashion Week eines Tages die erste vollständig zirkuläre Fashion Week werden. Welche Rolle kann Deadstock dabei spielen, aufstrebenden Designer:innen zu helfen, Kreativität und Nachhaltigkeit in Einklang zu bringen? Es gibt eine Lücke zwischen dem, was aufstrebende Designer:innen in Bezug auf nachhaltige Produktion leisten können, und den Branchenstandards – und dessen sollte man sich bewusst sein, um langfristig Schritt zu halten. Am Anfang geht es jedoch vor allem um die Relevanz des Produkts, die eigene Vision und Kreativität. Darauf sollten die Designer:innen sich konzentrieren – und Deadstock hilft ihnen dabei, indem es ihnen ermöglicht, sich auf das Wesentliche zu fokussieren. Was wünschst du dir für die Zukunft der Modeindustrie? Dass Zirkularität von den Endkund:innen verstanden, angenommen und wertgeschätzt wird. Große Luxusmarken haben die Macht, dieses Thema in die Öffentlichkeit zu tragen und zu vermitteln, wie entscheidend es für die wirtschaftliche Entwicklung Europas ist – einer Region, die naturgemäß ressourcenarm ist. Wir glauben, dass unsere Lösung diesen Marken helfen kann, ihre Geschichten besser zu kommunizieren, sodass Zirkularität hoffentlich bald zum Standard wird – und kein Nischenthema mehr ist. AUTOR:IN Sinah Griessler ANSPRECHPARTNER:IN Manuel Almeida Vergara INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.zerow.it/ https://www.fashion-council-germany.org/stories/f%C3%B6rderprogramm-fashion-x-craft-mit-residency-in-england- MITGLIEDER PREVIOUS NEXT Interview Von Waste zu Wert: ZEROW und die Zukunft zirkulärer Produktionsmodelle. Ein Interview mit CEO Gabriele Rorandelli

  • Im Gespräch mit Marie-Luise Patzelt und Maren Wiebus von der SEEK: "Gemeinsam sind wir stärker"

    15. Jan. 2024 Wir haben uns mit Marie-Luise Patzelt, Show Director und Maren Wiebus, Creative - & Event Director, über die SEEK unterhalten, die am 16. und 17. Januar 2024 erstmalig als Solo-Show in Berlin stattfindet. 1. Die SEEK findet am 16. und 17.01.2024 zum allerersten Mal als Solo-Show statt. Was können die Messebesucher:innen und Einkäufer:innen diese Saison erwarten? Marie-Luise Patzelt: Ich könnte jetzt die klassischen Fakten aufzählen: neue Marken, Inspiration, relevanter Markenmix und interessante Inhalte. Aber was in dieser (lasst uns ehrlich sein) herausfordernden Zeit zu erwarten und unvergleichbar ist, sind der Zusammenhalt, der realistische und auch optimistische Blick in die Zukunft all unserer Aussteller:innen sowie die einzigartige familiäre Atmosphäre. Nur wer sich wohl, verstanden und angenommen fühlt, hat die Kraft, Neues zu entdecken und zu entwickeln. Genau dafür legen wir den Grundstein. Die SEEK hat schon vor dem Umzug in die Station zusammen mit der PREMIUM sehr gut und erfolgreich alleine funktioniert. Damals in der Arena. Es ist also nichts Neues für uns, “unter uns” zu sein. Wir sind “nur” die Bühne für unsere Aussteller:innen, die Brands, die Geschichten und die Menschen hinter den Produkten. Umso dankbarer sind wir, dass wir seit teilweise mehr als 10 Jahren mit tollen Leuten wie den Berlinern von About Companions und Merz b. Schwanen, der Offenbacher Agentur Wunschnaht und ihren Brands wie Edwin, Lyle&Scott und Farah sowie den Nachhaltigkeitspionieren von Veja, Sandqvist und O My Bag zusammenarbeiten dürfen. Nicht nur mit einigen Aussteller:innen sind wir inzwischen befreundet, auch die Aussteller:innen untereinander verbindet mehr als “nur” die SEEK zweimal im Jahr. Diese Verbindung, diese Atmosphäre, diese Gemeinschaft kann man nicht am Reißbrett planen und aufbauen. Diese Gemeinschaft hat uns durch alle Krisen und Umzüge (und Nicht-Umzüge) getragen. 2. Gemeinsam mit UNION Showroom habt Ihr die neue Allianz „THE JUNCTION“ ins Leben gerufen. Wie kam es zu diesem gemeinsamen Projekt und inwiefern wird es das (Aussteller-)Angebot der SEEK erweitern? Auch wenn es kitschig klingt oder sich so liest. Unser Motto war schon immer: "Gemeinsam sind wir stärker! Die SEEKer, wie wir unsere Community nennen, teilen die gleichen Werte - Ehrlichkeit, Mut und Zusammenhalt. Wer diese Werte mit uns teilt, ist in unserer Community herzlich willkommen. Felix Engelmann, Gründer und Kopf hinter dem UNION Showroom, war bereits Aussteller auf der SEEK. Er ist ein SEEKer. Seitdem stehen wir in engem Austausch, informieren uns und brainstormen. 3. Der Conscious Club präsentiert sich erneut als Europas größte Plattform für nachhaltige Mode. Auf welche Formate können wir uns in dieser Saison freuen? Maren Wiebus: Ein großer Teil unseres Talk-Programms an beiden SEEK-Tagen beschäftigt sich mit Nachhaltigkeit - auch im weiteren, gesellschaftlichen Sinne. So wird der erste ‘Fashion Purpose Release’ im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt, Retail-Experten von L&T, Avocadostore und Engelhorn diskutieren auf der Bühne, wie man kommuniziert (und wie nicht), Cherie Birkner liest Texte über ihr schwieriges Verhältnis zu nachhaltiger Mode, About Kokomo, Adidas & Pool erzählen von ihrem gemeinsamen Mietprojekt ‘Laundromat’ und die Mental Health in Fashion Kampagne von Florian Müller stellt sich vor. Um nur einige zu nennen, Gemeinsam mit unseren Partnern von studio MM04 und VORN laden wir zum Get-Together. Ivalo.com veranstaltet am Dienstag- und Mittwochnachmittag eine Art ‘Stammtisch’, an dem jeder teilnehmen kann, um konkrete Fragen und Ideen zu diskutieren. Kommt alle vorbei! Wir bedanken uns bei Marie-Luise Patzelt und Maren Wiebus für das Gespräch. Bild-Credit Marie-Luise Patzelt: Maxime Ballesteros Bild-Credit Maren Wiebus: Jan Kapitän AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Lydia Kleiber INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.seek.fashion/ MITGLIEDER Premium Group PREVIOUS NEXT Interview Im Gespräch mit Marie-Luise Patzelt und Maren Wiebus von der SEEK: "Gemeinsam sind wir stärker"

  • Die hochkarätige Jury des FCG/VOGUE Fashion Fund

    24. Mai 2024 Nach dem erfolgreichen Launch i m Februar haben der Fashion Council Germany und VOGUE Germany jetzt die Jury für den ersten FCG/VOGUE Fashion Fund in Deutschland bekanntgegeben. Das Format wurde von VOGUE bereits erfolgreich in Ländern wie Spanien, UK, China und den USA umgesetzt. Die Initiierung in Deutschland setzt ein starkes Zeichen für die Unterstützung der deutschen Modeindustrie und soll besonders junge Designtalente fördern. Die Jury wählt die sieben Finalist:innen aus, die zur Berlin Fashion Week Anfang Juli im Rahmen eines feierlichen Cocktail-Events bekanntgegeben werden. Ausgewählte Entwürfe werden anschließend im Rahmen des Berliner Salon präsentiert. Eine hochkarätige Jury Die Fachjury setzt sich aus insgesamt acht hochkarätigen Branchenexpert:innen zusammen , deren unterschiedliche Expertisen ein holistisches Bild der Modebranche vermitteln . Neben Kerstin Weng , Head of Editorial Content VOGUE Germany, bringen seitens des Fashion Council Germany CEO Scott Lipinski und Vorstandvorsitzende Christiane Arp ihr ausgeprägtes Branchenwissen ein. Des Weiteren zählen zur Jury des FCG/VOGUE Fashion Fund Edward Enninful OBE , Global Creative and Cultural Advisor von VOGUE, die international erfolgreiche Sängerin Kim Petras , Mumi Haiati , CEO und Founder von Reference Studios, die Filmeproduzentin und Chefredakteurin von VOGUE China, Margaret Zhang, sowie Model Paloma Elsesser . „Für den Start des FCG/VOGUE Fashion Fund konnten wir eine Jury aus international renommierten Branchenexpert:innen gewinnen. Das setzt ein wichtiges Zeichen für die Initiative – und die deutsche Mode. Sie alle bringen verschiedene fachliche Perspektiven mit und bieten den jungen Designer:innen über ihr Wissen und ihre Erfahrungen relevante Anknüpfungspunkte, um die eigene Marke holistisch auszubauen und wettbewerbsfähig zu machen. Wir freuen uns auf den Austausch mit den Designer:innen in dieser zweiten Phase der Initiative“ , so Kerstin Weng, Head of Editorial Content VOGUE Germany. Scott Lipinski, CEO Fashion Council Germany, betont: „Die sorgfältig ausgewählte Jury spiegelt unsere Bestrebungen wider, die nächste Generation von talentierten Designer:innen zu fördern. Mit ihrer Expertise und ihren Fachkenntnissen tragen die Jury-Mitglieder maßgeblich zur Gestaltung der Zukunft der deutschen Modebranche bei.“ Bewerben konnten sich für die erste Ausgabe des FCG/VOGUE Fashion Fund in Deutschland ansässige Designer:innen und Unternehmen mit zwei bis maximal 15 Jahren am Markt , die einen besonders kreativen und innovativen Ansatz verfolgen. Die Bewerbungsphase ist seit dem 15. April 2024 abgeschlossen. Für die zweite Phase wählt die Fachjury aus allen Einreichungen sieben Finalist:innen aus, die im Juli 2024 zur Berlin Fashion Week in feierlichem Rahmen bekanntgegeben werden. Im Anschluss werden ausgewählte Entwürfe der Finalist:innen im Berliner Salon gezeigt. Der oder die Gewinner:in wird im Herbst 2024 im Rahmen einer Preisverleihung in Berlin bekannt gegeben. Der Gewinn ist mit einem Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro, diversen Kommunikationsleistungen, der Produktion einer Fashion Show zur Berlin Fashion Week im Februar 2025 sowie einem Business Mentoring-Programm im Gesamtwert von 100.000 Euro dotiert. Der FCG/VOGUE Fashion Fund wurde ausgezeichnet im Wettbewerb innovativer Veranstaltungsformate. Kofinanziert von der Europäischen Union und der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe. Weitere Details zur ersten Ausgabe des FCG/VOGUE Fashion Fund gibt es auf VOGUE.de und auf der Website des Fashion Council Germany . AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Fenja Niechoj INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.fashion-council-germany.org/initiativen/fcg%2Fvogue-fashion-fund MITGLIEDER PREVIOUS NEXT News Die hochkarätige Jury des FCG/VOGUE Fashion Fund

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