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  • NEWS: FASHION COUNCIL GERMANY ERÖFFNET ERSTE NIEDERLASSUNG AUßERHALB BERLINS: "localONE"

    Pilotprojekt: Der Fashion Council Germany eröffnet im Juni 2023 seine erste Außenstelle „localONE“ in Mannheim. Eine Expansion mit dem Ziel einer intensiveren regionalen Vernetzung, stärkeren Mitgliederbetreuung und Branchenförderung. Weitere Standorte sind in Planung. NEWS: FASHION COUNCIL GERMANY ERÖFFNET ERSTE NIEDERLASSUNG AUßERHALB BERLINS: "localONE" Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER Manuel Almeida Vergara E-MAIL press[at]fashion-council-germany.org TELEFON +49 30 994 0489 – 53 WEBSITE/S https://textilerei.next-mannheim.de/ https://next-mannheim.de/ DOWNLOAD PM Download Mannheim, 3. Mai 2023 : Der Fashion Council Germany kündigt im Rahmen eines FCGFIRESIDECHATS in Mannheim die Eröffnung seiner ersten Außenstelle im Juni 2023 in Mannheim an. Unter den Gästen waren u.a. Christiane Arp (FCG), Christian Heinrici (Textilwirtschaft), Andreas Hilgenstock (Engelhorn), Hubertus Junge (Alpha Industries), David Lehr (Breuninger), Jürgen Leute (Luisa Cerano), Dr. Peter Kurz (Oberbürgermeister Mannheim), Robert Rivera (Different Fashion), Magdalena Schaffrin (Studio MM04), Christian Sommer (Next Mannheim) und Nicoline Wöhrle (Dr. Hauschka). Das "localONE" hat zum Ziel, eine verstärkte Aktivierung der Bundesländer Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Saarland und Hessen aus Mannheim heraus zu ermöglichen. Von „localONE“ werden künftig regionale Mitglieder betreut , politische Lobbyarbeit betrieben und neue Fördermöglichkeiten eruiert. Scott Lipinski, Geschäftsführer des FCG erklärt: „Der Fashion Council Germany war nie ausschließlich auf Berlin fokussiert. Wir haben in Berlin begonnen und dort ist unsere Geschäftsstelle, aber wir verfolgen eine bundesweite Ausrichtung. Die begrenzte Anzahl an regionalen Aktivitäten hat uns im Ausbau eines überregionalen Netzwerks bestärkt, um möglichst vielen Mitgliedern einen direkten Anlaufpunkt bieten zu können und auch außerhalb Berlins stärker präsent zu sein. localONE ist ein Pilotprojekt, das wir bei Erfolg auch auf andere Standorte ausweiten wollen. localTWO, THREE, FOUR und FIVE sind unser Ziel.“ Der Fashion Council Germany hat mit NEXT Mannheim sowie im Speziellen der TEXTILEREI in Mannheim einen starken lokalen Partner gefunden. Ein möglicher Pop Up Bereich in der TEXTILEREI sowie Kontaktmöglichkeiten zu Mannheimer Stores und Akteur:innen schaffen zusätzliche Benefits für bestehende und potentielle Mitglieder. Nico Hoffmeister, Leiter der TEXTILEREI und zukünftiger localONE Verantwortlicher betont: „Wir freuen uns, dass der Fashion Council Germany in Mannheim sein erstes regionales Büro mit unserer Unterstützung eröffnet. Der FCG hat seit seiner Gründung in 2015 sehr viel geschaffen und sich als führende Interessenvertretung für Mode in und aus Deutschland etabliert. Sie vereinen junge Start-ups mit etablierten Unternehmen wie keine andere Organisation das in Deutschland macht. Sowohl unsere lokalen Designer:innen, als auch die Kreativen der gesamten deutschen Modebranche erhalten mit localONE die Möglichkeit einer Repräsentation an einem neuen Standort.“ Der Mannheimer Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz freut sich über diese Entwicklung: „ Für die Stadt Mannheim bietet die Zusammenarbeit mit dem Fashion Council Germany die Möglichkeit der überregionalen Vernetzung und ermöglicht es uns , mit Hilfe der TEXTILEREI sowie NEXT Mannheim ein starkes Band zur deutschen Modebranche zu knüpfen. Mannheim ist ein außergewöhnlicher Standort, an dem die Kultur- und Kreativwirtschaft schon lange ein echtes Zuhause mit kultureller und wirtschaftlicher Bedeutung hat. Nun haben wir mit dem Fashion Council Germany einen neuen starken Partner gewonnen, der unsere Sichtbarkeit erhöht.“ Weitere FCG local Büros sind in Planung und sollen zukünftig deutschlandweit für alle regionalen Mitglieder zugängig sein. Vorerst möchte der FCG mit dem Mannheimer Pilotprojekt die Struktur, Angebote und Initiativen definieren. Das Berliner Büro fungiert weiterhin als Head Office und bleibt zentrale Anlaufstelle des FCG. Nähere Informationen zu localONE unter folgendem Link: https://www.fashion-council-germany.org/standorte Hier geht es zu den Downloads: Pressemitteilung & Bildmaterial Kontaktdaten des Mannheimer Office: Fashion Council Germany e.V. C4, 6 68159 Mannheim Tel. +49 30 994 0489 – 59 localone@fashion-council-germany.org Bei Interviewanfragen oder für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: Fenja Niechoj Communications Manager Fashion Council Germany fenja.niechoj@fashion-council-germany.org t +49 30 994 0489 – 53 m +49 176 30789647 About Fashion Council Germany: hier PREVIOUS NEXT

  • NEWS: Das war RAUM.Berlin – Fashion Council Germany präsentiert zwölf Kollektionen mittels Installationen, Performances und interaktiver Elemente

    NEWS: Das war RAUM.Berlin – Fashion Council Germany präsentiert zwölf Kollektionen mittels Installationen, Performances und interaktiver Elemente Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER Manuel Almeida Vergara E-MAIL presse@fashion-council-germany.org TELEFON +49 30 994 0489 – 53 WEBSITE/S DOWNLOAD PM Download Berlin, 03. Februar 2026: Eine surreale Disco, eine träumerische Garderobe, das Wohnzimmer einer kurdischen Familie – vier Tage hindurch wandelten Gäste der Berlin Fashion Week durch unterschiedlichste Raumkonzepte, denen lediglich die Mode als bindendes Überthema gemein war: Im Rahmen der Fashion Week vom 30. Januar bis zum 2. Februar, richtete der Fashion Council Germany zum zweiten Mal RAUM.Berlin aus – ein mehrtägiges Eventformat, das Mode zwischen traditioneller Show und interaktiver Installation neuartig erfahrbar macht. Erstmals war die Veranstaltungsreihe in dieser Saison als Wettbewerb konzipiert und durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert worden. Zwölf Labels mit einem Fokus auf nachhaltige Mode – so eine der Grundvoraussetzungen für die Wettbewerbsteilnahme – konnten sich durchsetzen und ihre Kollektionen sowohl einem Fachpublikum als auch der Öffentlichkeit mittels Installation, Performance oder anderer interaktiver Elemente präsentieren. „Traditionelle Modenschauen, von denen ich im Laufe meiner Karriere so viele erleben durfte, werden immer ein zentraler Teil der Branche bleiben. Ich bin jedoch fest davon überzeugt, dass sich Ideen und Inspirationen auch durch interaktive Ausstellungen ganz wunderbar vermitteln lassen. Mit RAUM.Berlin unterstützen wir Designer:innen einmal mehr in ihrer Individualität – in diesem Fall, was die passgenaue Inszenierung ihrer Kollektionen angeht“, so Christiane Arp, Vorstandsvorsitzende des Fashion Council Germany. Und tatsächlich: Die vier Veranstaltungstage, an denen je drei Brands ihre Arbeiten zunächst dem internationalen Fachpublikum der Berlin Fashion Week und darauffolgend modeinteressierten Privatpersonen präsentierten, waren geprägt durch eine beeindruckende Vielfalt, die sich aus den originären Konzepten der Designer:innen ergab. Am Freitag lud Esther Perbandt die Gäste ein, selbst kreativ zu werden: Besucher:innen ihrer Installation konnten eine Wand mit schwarzer Farbe bemalen, während Models in Perbandts Entwürfen inmitten eines Meeres aus schwarzen Ballons posierten. Dieser düsteren Vision standen Clara Colette Miramons verspielten Entwürfe, die sie im stilisierten Ankleidezimmer präsentierte, und die Designs des Labels Selva Huygens gegenüber, bestehend zum Teil aus Autoteilen, die sich als skulpturale Installationen auf dem Boden wiederfanden. Am zweiten Tag ließ dann die Marke Sezgin, die ohnehin stets einen Dialog zwischen dem kurdischen Kulturerbe und den Prämissen zeitgenössischen Designs anstrebt, ihre Models individuelle Choreografien in der Nachbildung des Wohnzimmers einer kurdischen Familie durchführen. Zudem waren am Samstag ein Live-Fotoshooting der Denimbrand Sex&Jeans sowie eine performative Kooperation zwischen dem kunstvollen Label Ultravantgarde und der gefeierten Berliner Dragqueen Hungry in einem Disko-Setting zu sehen. Am Sonntag folgten eine Modenschau in Dauerschleife des Berliner Designers Michael Sontag und die Inszenierung der Marke Lueder – mit Models, die in gehetztem Tempo durch Kleiderpuppen marschierten, ein Spiel mit lebendigen und starren Körpern. Zudem zeigte am dritten Tag von RAUM.Berlin der Designer Panos Gotsis eine Videoinstallation, die seinen Entwurfs- und Arbeitsprozess in Griechenland nachvollziehbar macht. Zum Finale stellte dann Maximilian Gedra seine avantgardistischen Entwürfe an sorgsam arrangierten Kleiderpuppen aus, während das Label SVEASØN, das sich zwischen Mode und Kunst verortet, farbstarke Accessoires, Keramikskulpturen und Leuchtendesigns präsentierte. Außerdem konnten die Gäste am Montag den Models der Marke Ritual Unions dabei zusehen, wie sie sich an einem reich gedeckten Dinnertable amüsierten. PREVIOUS NEXT

  • Neues Format RAUM.Berlin gibt erfolgreiches Berlin Fashion Week Debüt

    16. Juli 2025 Die erste Ausgabe von RAUM.Berlin , einem neuen immersiven Präsentationsformat, initiiert vom Fashion Council Germany und powered by eBay, gab während der SS26-Ausgabe der Berlin Fashion Week ein überzeugendes Debüt. Vom 01. bis 03. Juli 2025 eröffnete RAUM.Berlin im Kranzler X neue Perspektiven auf die Mode, durch die Kombination von innovativem Design und zirkulärem Denken. Während der drei Tage präsentierten neun visionäre Designer, drei an jedem Tag, ihre Kollektionen in individuell gestalteten Räumen und schufen so immersive Umgebungen. Das Format sprengte die traditionellen Grenzen der Modepräsentation und bot Raum für Erzählungen, Experimente und kreativen Ausdruck. Alle drei Tage wurden von jeweils 11:00 bis 13:00 Uhr mit einer Opening Reception eingeleitet, anschließend war die Ausstellung für die Öffentlichkeit zugänglich. TAG 1 - DAGGER, IDEN & JULIAN ZIGERLI Am ersten Tag wurden mit den Präsentationen von DAGGER, IDEN und JULIAN ZIGERLI die Einflüsse des Undergrounds sowie subkulturelle Identitäten untersucht. Mit einer rauen Ästhetik, dystopischen Visionen und spielerischer Rebellion interpretierten die Designer:innen die Codes von Jugend, Geschlecht und Identität neu. DAGGER brachte mit VHS-Loops, die die Skateboard-Jugend des Gründers Luke Rainey in Nordirland widerspiegeln, eine rohe Energie ins Kranzler X. IDEN , das Label des Gründers Moritz Iden, verschmolz dystopisches Design mit postdigitaler Ästhetik und erforschte geschlechtsneutrale, technikgetriebene Mode. JULIAN ZIGERLI aus Zürich kombinierte Druckkunst, Emotionen und Humor in einer Papierinstallation, die in Zusammenarbeit mit dem Künstler Andi Fischer entstand. TAG 2 - JISOO BAIK, KASIA KUCHARSKA & LADO BOKUCHAVA Am zweiten Tag standen mit den Kollektionen von JISOO BAIK, KASIA KUCHARSKA und LADO BOKUCHAVA das materielle Storytelling und die Transformation des Körpers im Mittelpunkt. Durch ihre Entwürfe erforschten die Designer:innen Mode als Medium für Erzählungen, Identität und Emotionen. Die französische Designerin JISOO BAIK, die bereits Björk und Ariana Grande ausstattete, präsentierte „Soft Armor“: skulpturale Silhouetten, die Stärke und Verletzlichkeit durch Couture-Abstraktion erforschen. KASIA KUCHARSKA , Gewinnerin des FCG/VOGUE Fashion Fund 2024, definiert Tailoring mit Latex und 3D-Prozessen neu und stellte die statische Natur des traditionellen Designs in Frage. LADO BOCKUCHAVA aus Tiflis, Georgien, vereinte gemeinsam mit der Künstlerin Ivana Vladislava zwei Perspektiven auf Stil und Provokation, getragen von Neugier, Beobachtung und dem Wunsch, dem Träger eine eigene Identität zu geben.“ TAG 3 - AVENIR, PLNGNS & ROUGH Am dritten Tag wurde ein Blick auf die Zukunft der Mode durch Kreislaufwirtschaft und kulturellen Remix geworfen und die Kollektionen von AVENIR, PLNGNS und ROUGH präsentiert. Von Upcycling bis hin zu Referenzen auf das kulturelle Erbe setzten die Designer:innen auf neue Materialien, lokale Produktion und eine hybride Ästhetik als Werkzeuge für nachhaltige Innovation. AVENIR konzentriert sich auf radikale Kreislaufwirtschaft und stellt Kleidungsstücke aus Materialien der Überproduktion vor, die auf Bestellung, lokal und abfallfrei produziert werden. PLNGNS mit Sitz in Kiew, Ukraine, verwandelt vor allem gebrauchte Schuhe in avantgardistische Statements, indem das Unternehmen ein geschlossenes Kreislaufsystem einsetzt, das Handwerk und Umweltbewusstsein miteinander verbindet. Bei ROUGH. verschmilzt griechische Herkunft mit der Berliner Streetwear-Szene und interpretiert traditionelle Spitzen in gewagten, nostalgischen Silhouetten, die schon von Lewis Hamilton und Tyga getragen wurden. An allen drei Tagen boten die ausgestellten Designer:innen einen eindrucksvollen Einblick in die sich entwickelnde Modelandschaft - verwurzelt in der Subkultur, experimentierfreudig und auf eine nachhaltige Zukunft ausgerichtet. Von Berlin über Paris bis Tiflis spiegelten ihre Arbeiten ein gemeinsames Engagement wider, Materialien, Identitäten und die Rolle der Mode bei der Gestaltung der Kultur neu zu überdenken. Scott Lipinski, CEO des FCG, erklärte: „ RAUM.Berlin schafft eine Plattform für Talente, um ihre Visionen und Kreationen jenseits der traditionellen Laufstege zu präsentieren. Das Format ermutigt zu neuen Perspektiven und hebt die Vielfalt und Innovation in der Mode hervor. Mit dem Open to Public Event wird so die Mission des Fashion Council Germany fortgesetzt, aufstrebende Designer:innen zu unterstützen und sinnvolle Verbindungen zwischen der Modeindustrie und der breiteren Berliner Community zu schaffen." Mandy Krüger, Head of Fashion eBay, ergänzte: „Berlin steht für neue Formen des kreativen Ausdrucks - jenseits der traditionellen Laufstege. Das Format schafft Platz für Experimente und Dialog, und Plattformen wie diese spielen eine wichtige Rolle, um die Branche voranzutreiben. Neben der Unterstützung aufstrebender Designer:innen lag unser Fokus darauf, Gespräche über Kreislaufwirtschaft anzustoßen - ein Thema, das für die Zukunft der Mode von entscheidender Bedeutung ist." Neben den Designer-Showcases präsentierte eBay eine Pre-Loved-Exhibition , die von dem Stylisten, Fashion Editor und Art Director Christian Stemmler kuratiert wurde und das kreative und zirkuläre Potenzial von Secondhand-Mode hervorhob. Das Talkformat „METAMORPHOSIS - dialogues about change“ powered by eBay fand am Nachmittag statt und brachte Stimmen von Meinungsträger:innen aus Mode und Medien zusammen. Die eBay Networking Lounge war den ganzen Tag über geöffnet und verwandelte das Kranzler X in einen Raum für den Austausch über Zirkularität, digitales Design und Diversität. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Fenja Niechoj INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER PREVIOUS NEXT News Neues Format RAUM.Berlin gibt erfolgreiches Berlin Fashion Week Debüt

  • Sabine Spieler mit Julian Daynov, Björn Kubeja und Gabriele Frantzen

    13. Mai 2020 Als Antwort auf all die Fragen, die die aktuelle Krise in unserer Branche aufwirft, lancieren wir unser neues E-Talk-Format: die #FCGVOICES . Diese basieren in digitaler Form auf dem klassischen Konzept des Roundtables und werden, neben den aktuellen Herausforderungen, auch und insbesondere notwendige Systemänderungen der Modeindustrie in den Fokus rücken, sodass die Zukunft der Mode von Branchen-Experten und Meinungsführern diskutiert werden kann. Der siebte #FCGVOICES Talk wird von Sabine Spieler moderiert und begrüßt unter seinen Diskussionsteilnehmern Julian Daynov, Björn Kubeja (Working Title) und Gabriele Frantzen (Gabriele Frantzen). AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN INFOS ANFRAGEN WEBSITE/S MITGLIEDER PREVIOUS NEXT #FCGVoices Sabine Spieler mit Julian Daynov, Björn Kubeja und Gabriele Frantzen

  • Im Gespräch mit Dr. Christian Ehler vor der Europawahl

    3. Juni 2024 1. Die Kultur- und Kreativwirtschaft umfasst eine Vielzahl von Branchen, darunter auch die Modeindustrie. Welche Maßnahmen ergreift die EU, um diese Sektoren zu unterstützen und ihre Innovationskraft zu fördern? Seit meinem Bericht über eine kohärente Politik der EU für die Kultur- und Kreativwirtschaft von 2016 gibt es auf Europäischer Ebene erst überhaupt eine gemeinsame Definition des gesamten Sektors. Wichtig war hier vor allem ein Bewusstsein innerhalb der Branchen zu kreieren, dass sie als Gesamtindustriezweig zu sehen sind. Außerdem ist es gelungen, in der Industriestrategie der Europäischen Union die Kultur- und Kreativwirtschaft als festen Bestandteil und Sektor zu integrieren. Die gezeigte Anerkennung auf höchster politischer Ebene führt dazu, dass die Kultur- und Kreativwirtschaft als ein Politikschwerpunkt der Europäischen Union gesehen wird. Auch wenn das erst einmal sperrig klingt: daraus ergeben sich dann direkte Unterstützungs- und Fördermaßnahmen. Das zentrale Förderungsinstrument der EU für die Kultur- und Kreativwirtschaft, „Kreatives Europa“ konnte durch die Forderung des EU-Parlaments in seinem Gesamtumfang nahezu verdoppelt werden. Nun stehen ungefähr 2,2 Milliarden € zur Verfügung. Es ist uns als Fraktion der Europäischen Volkspartei, in der die CDU Mitglied ist, außerdem gelungen, erstmals eine sogenannte „Knowledge and Innovation Community“, ein KIC, für den Sektor im Rahmen des Europäischen Innovations- und Technologieinstituts zu schaffen. Die Grundidee dieser KICs sind gesteigerte Kooperationen zwischen Bildungseinrichtungen, Forschung und Wirtschaft, um sich den gesellschaftlichen Herausforderungen mit neuen innovativen Produkten, Fortbildungskursen und Studiengängen, Services und Prozessen zu stellen. Das EIT hat dazu knapp 3,2 Milliarden Euro zur Verfügung, die auf die 9 verschiedenen KICs verteilt werden. Da sehe ich großen Mehrwehrt für die Kultur- und Kreativwirtschaft, da hier Innovationen und Forschungsergebnisse im Mittelpunkt stehen, die auch in der Wirtschaft nützlich und praxisnah sind. 2. Die Modebranche ist ein wesentlicher Bestandteil der europäischen Wirtschaft. Welche Bedeutung messen Sie der Modeindustrie innerhalb der EU bei und wie tragen Modeunternehmen zur wirtschaftlichen Stärke Europas bei? Die Modeindustrie ist sehr tief verwurzelt in der europäischen Kultur und Wirtschaft. Seit Jahrhunderten strahlt die exzellente Mode Europas in die Welt hinaus und ist somit Botschafter unseres Europas. Gleichzeitig beschäftigt sie sehr viele Menschen, direkt und indirekt, und ist deshalb auch ein ökonomisch relevanter Faktor, der nicht zu unterschätzen ist. Führende Modehäuser sind weltweit in der Spitzenklasse unterwegs und erwirtschaften viel Geld - und damit auch Steuern. Nicht umsonst wird der Chef einer Firma der Modeindustrie, Bernard Arnault, als reichster Mensch der Welt geschätzt. Aber auch ganz viele kleine Unternehmen, von kleinen Designmanufakturen zu Boutiquen, tragen zur wirtschaftlichen Stärke der Modeindustrie bei und geben Tausenden Menschen Arbeit. Was für mich an der Modeindustrie ganz besonders ist und was auch den besonderen Wert dieser Industrie und der Menschen darin ausmacht, ist die Verbundenheit mit den Menschen und das kreative Denken, Anpassen und Lösungen finden. Ich denke, dass wir deshalb für die Transformationsaufgaben, die vor uns liegen, vor allem auf dem Weg zu Klimaneutralität und der Digitalisierung, uns auf die Stärken und das Wissen der Modeindustrie, aber eigentlich der Kultur- und Kreativindustrie generell, verlassen sollten. Wie sich Menschen und die Gesellschaft verhalten und wie sie Änderungen annehmen und wie Attraktivität von Technologie dazu beitragen kann, akzeptiert zu werden, ist eine große Herausforderung. Denn wir leben in transformativen und besonderen Zeiten. Und nur mit der Akzeptanz der großen Mehrheit der Menschen schaffen wir es, unsere Digital- und Klimaziele auch wirklich zu erreichen. Kreativität ist für mich deshalb der Schlüssel für disruptive Technologie. Und ich glaube ihre besondere Kreativität ist da ein ganz großer Beitrag, den die Kreativwirtschaft uns geben kann. 3. In den letzten Monaten wurden einige neue EU-Regularien angekündigt, beschlossen und implementiert. Können Sie uns einen kurzen Überblick über die Maßnahmen geben? Wir haben in den letzten Jahren sehr viel für die Kultur- und Kreativindustrie, insbesondere für die Modeindustrie, getan. Ich habe vorhin schon über die Förderinstrumente für die Kreativbranche gesprochen. Nennen möchte ich jetzt hier vor allem die EU-Textilstrategie, die 2022 ausgegeben wurde und die ich im Parlament begleitet habe. Gleichzeitig haben wir aber auch echte Regulierung für den Sektor gesetzt. Ich denke da vor allem an die Überarbeitung der Ökodesign-Verordnung mit dem Digitalen Produktpass, die Green Claims-Richtlinie gegen Greenwashing und ganz besonders die Richtlinie für Nachhaltigkeitsberichterstattung und das EU-Lieferkettengesetz. 4. Die genannten Maßnahmen sind wichtige Instrumente der EU-Politik. Wie sehen Sie die Rolle dieser Regularien speziell für die Modebranche und welchen Einfluss erwarten Sie auf die Nachhaltigkeit und Transparenz in der Industrie? Mit der Textilstrategie haben wir uns als Europäische Union Nachhaltigkeitsziele und Anreize für neue, innovative Geschäftsmodelle, nachhaltiges Design und Investitionen in Innovationen für Materialien und Recyclingmethoden gesetzt. Und diese wollen und müssen wir natürlich jetzt auch erreichen und umsetzen. Dafür haben wir die angesprochenen legislativen und finanziellen Rahmenbedingungen gesetzt. Und alle davon sind äußert relevant für die Modebranche! Nehmen wir die Ökodesign-Verordnung: eigentlich ein schon länger bestehendes Gesetz für energieverbrauchende Maschinen - man kennt zum Beispiel das „CE“ Zeichen - erweitern wir diese jetzt auf fast alle Produkte, die auf dem europäischen Markt gehandelt werden. Mit dieser Erweiterung wird es dann jetzt in den nächsten Monaten sogenannte delegierte Rechtsakte auch für die Mode- und Textilbranche geben, die genaue Vorschriften über verschiedene Eigenschaften von Materialien, wie Recyclingfähigkeit, Widerstandsfähigkeit, Anzahl der minimalen Waschgänge und viele mehr, machen werden. Das ist also äußerst relevant für die Modebranche, weil es auch hier Designer und Modeschaffende beeinflussen wird. Zur Entwarnung: Diese Vorgaben gelten nicht sofort und werden nicht aus der Luft gegriffen, hier gibt es zusammen mit der EU-Kommission viele Workshops und Möglichkeiten für Input und Feedback. Was auch in der Ökodesign-Verordnung enthalten ist, ist der digitale Produktpass. Dieser Produktpass wird Unternehmen, Designern, Kunden und Verarbeitern helfen, die richtigen Daten über Materialien und Nutzungsverhalten, über Recyclingfähigkeit und Waschvorgaben, zu erhalten. Wir können damit sowohl die Nachhaltigkeit von modischen Schöpfungen, zum Beispiel durch nachhaltigeren Konsum, erhöhen, als auch für Brands und Unternehmen neue Geschäftsmodelle ermöglichen, die durch die Mehrzahl an Daten möglich sind. Ich glaube, da darin steckt ganz viel Potential für die Modebranche. Transparenz und mehr Nachhaltigkeit schaffen natürlich auch das Lieferkettengesetz und die Nachhaltigkeitsberichterstattung - wenn man sie richtig ausgestaltet und diese nicht, wie jetzt leider geschehen, zu einem neuen Bürokratiemonster macht. Wir stehen zu den Nachhaltigkeitsverpflichtungen unserer Unternehmen auch außerhalb Europas und natürlich müssen diese in einer angemessenen Art und Weise nachgewiesen werden. Aber hier muss es eine ganz klare Abwägung zwischen Nutzen und unnötigem Aufwand geben, die leider so nicht geschehen ist. Da müssen wir wohl als EU nochmals ran. 5. Die EU schafft durch Zollabkommen und den Schengen-Raum ideale Bedingungen für internationale Kooperationen zwischen Unternehmen. Welche Vorteile sehen Sie darin für die Modeindustrie, und halten Sie diese Konzepte für gefährdet? Ja, wir sehen die Angriffe der Rechtspopulisten auf Europa, auf unsere Freiheiten und die Demokratie. Aber ich bin fest davon überzeugt: Europa bietet mit seinen offenen Grenzen, mit seinen vier Freiheiten für Menschen, Waren, Dienstleistungen und Kapital und mit seinen internationalen Verbündeten ein starkes Fundament für Demokratie und wirtschaftliches Handeln. Deshalb ich halte die EU als Konzept nicht für obsolet und überholt. Mit dem EU-Binnenmarkt gibt es auch für die Modebranche die Möglichkeit, Waren frei zu handeln, Talente aus ganz Europa anzuziehen und sich mit anderen Kreativen auszutauschen. Das ist ganz elementarer Bestandteil der Branche! Hundertausende von Arbeitsplätzen werden dadurch geschaffen und erhalten, auch durch den Handel und den Austausch mit EU-Partnern weltweit. Deshalb ist es auch so wichtig, für proeuropäische Parteien am 9. Juni bei der Europawahl abzustimmen! 6. Sie persönlich setzten sich schon seit vielen Jahren für die Kultur- und Kreativwirtschaft und ganz besonders die Modebranche ein – Woher nehmen Sie Ihre Motivation dazu und wie denken Sie, dass Sie in Zukunft hier noch weitere Akzente setzen können? Ich finde, dass von der Kultur- und Kreativindustrie, und vor allem der Modebranche, immer eine positive Energie durch die kreative Schaffenskraft ausgeht. Auch wenn ich vielleicht als über 60-Jähriger Christdemokrat nicht so wirke, bin ich seit Kindestagen an durch meine Eltern als Autoren und Theaterregisseure künstlerisch geprägt. Kreativität und Ideenreichtum verbinden Menschen, Gesellschaften und Generationen. Wir können unsere Gesellschaft nicht aus einer Dystopie heraus, wie die Angst vor dem Klimawandel, betreiben. Wir müssen uns verändern, aber wir brauchen eine positive Vision. Die Kultur- und Kreativwirtschaft hat eine intrinsische Begabung, solch eine positive Vision zu beschreiben: mit fast jedem Produkt, für fast jeden Menschen. Wir brauchen diese Begabung, um unsere Gesellschaft und möglichst viele Menschen von den notwendigen Veränderungen zu überzeugen. Aus dieser Motivation im Zusammenspiel mit der wirtschaftlichen Stärke und Relevanz der Kreativwirtschaft entspringt mein Engagement. Und daran will und werde ich auch in Zukunft weiterarbeiten, denn es ist noch viel zu tun. Ich glaube, die Herausforderungen für Nachhaltigkeit und für die Digitalisierung und durch den Fachkräftemangel sind vielfältig. Dass wir diese gemeinsam schaffen, immer mit einem Blick auf die Wirtschaftlichkeit und die Innovationskraft der Branche, dafür setze ich mich auch in Zukunft ein. Und das am liebsten dort, wo es am besten geht: im Europaparlament als erfahrener Abgeordneter. 7. Sie fungieren schon seit der Gründung des FCG als Präsidiumsmitglied und haben die Gründung der European Fashion Alliance begleitet. Was ist Ihrer Meinung nach der Kern der Zusammenarbeit und welche Ziele setzen Sie sich hier für die Zukunft? Ich unterstütze es sehr, dass der Fashion Council Germany sich auf den Weg gemacht hat, eine Europäische Allianz zu gründen, um somit bei wichtigen Themen ein Austauschforum untereinander zu haben, aber auch nach außen geschlossen aufzutreten. Deshalb habe ich den Prozess auch gern begleitet, denn der Austausch über Ländergrenzen hinweg, Erfahrungen und Ideen miteinander zu teilen, das ist der Kern von Europa - hier wiedergespiegelt in der European Fashion Alliance. Für lange Zeit fehlte es in Brüssel an einem Sprachrohr der Europäischen Modebranche, wir wussten schlicht nicht, an wen wir uns wenden sollten. Mit der Gründung ist dies anders geworden. Das wurde auch schon von mehreren EU-Kommissaren gewürdigt. Für die Zukunft wünsche ich mir, dass aus diesem Verbund noch mehr gemeinsame Aktionen zu konkreten Gesetzgebungsverfahren, zu Expertenrunden im Parlament und Kommission und für den Austausch zwischen Wirtschaftsbranchen und Zivilgesellschaft, entstehen. Und außerdem liebe ich einfach, was Modeschaffende tun: es ist vielfältig, bunt, manchmal provozierend und frech. Einfach das, was Europa sein sollte. Wir bedanken uns bei Dr. Ehler für das Gespräch. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Fenja Niechoj INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER PREVIOUS NEXT Interview Im Gespräch mit Dr. Christian Ehler vor der Europawahl

  • BALLETSHOFER | FashionCouncil

    FCG/VOGUE FASHION FUND Initiatives Finalist BALLETSHOFER BALLETSHOFER is a German-based fashion brand taking a multidisciplinary approach to bring sportswear elements to traditional tailoring, capturing timeless elegance through a modern-day lens. The label demonstrates a profound understanding of how to bridge the gap between past and present to create a perfect symbiosis. The collections are defined by Alan Balletshofer’s juxtaposing design and attention to detail, with an emphasis on tailoring and an eclectic use of materials and fabrics. The brand combines tailored craftsmanship with contemporary urban styles, utilizing elegant Italian Circular Fabric certified materials to ensure both sustainability and quality. This fusion of precise tailoring and streetwear influences results in garments that are refined, versatile, and aligned with the needs of today’s discerning consumers. Website Lookbook PDF ABOUT THE INITIATIVE Vogue Germany and Fashion Council Germany are launching the second edition of the German Fashion Fund. As part of the FCG/VOGUE FASHION FUND competition, young design talents with an innovative and creative approach are being sought. The winner will receive prize money of €50,000, provided by KIKO MILANO, along with additional benefits. These include editorial coverage in Vogue Germany, a fashion show during Berlin Fashion Week in July 2026—funded by the Berlin Senate Department for Economics, Energy and Public Enterprises—as well as various communication services by Condé Nast and Fashion Council Germany, an exclusive business mentoring program, and a complimentary five-year membership in Fashion Council Germany. ALL INFORMATION PANELIST OVERVIEW Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 SCHEDULE Gluten-Free Vegan Vegetarian Sugar-Free Plant-Based Nut-Free CHECK OUT THE LAST EDITION The upcoming schedule will be published soon Coming soon! Menu Close

  • Konferenz: Status Deutscher Mode

    19. Jan. 2021 Der Fashion Council Germany e. V. präsentiert die erste Studie zum „Status Deutscher Mode“ und verkündet die Modekonferenz „The New Bauhaus – Werkstatt der Zukunft“. Im Rahmen der Studien-Erstpräsentation zum „Status Deutscher Mode“, veranstaltete der Fashion Council Germany e. V. eine dreistündige Konferenz mit relevanten Stakeholdern aus Mode und Politik. Hier verkündete die Interessenvertretung der deutschen Modeindustrie eine zentrale Konsequenz aus den Studienergebnissen gezogen zu haben: ein neues zukunftsweisendes Format. Sehen Sie sich hier unsere Talks an Visionen | Tristan Horx Creative Industries | Bernd Weismann (BMWi) Green Deal | Bianca Lang & Christian Ehler (EU Parlament) Global Agenda | Bianca Lang & Eva Kruse (Global Fashion Agenda) Our Cities | Sabine Spieler, Dieter Holzer & John Cloppenburg (Marc o' Polo, P&C) Technical Innovation Germany | Tim Dörpmund, Elgar Straub & Olaf Schmidt (VDMA, Messe Frankfurt) Whats different? | Christiane Arp, Lutz Hülle, Tina Lutz & Nina Knaudt (Lutz Hülle, Lutz Morris, Rianna+Nina) Fashion where to go | Bianca Lang & Marco Götz (Drykorn) Collaborate the future | Tim Dörpmund & Donald Schneider (Donald Schneider Studios) Codes for tomorrow | Patrice Bouédibéla, Philipp Westermeyer & Thorsten Koenig Creative Industries | Sabine Spieler, Marie-Louise Berg & Florian Drücke Präsentation der Studieninhalte →Download Studie Der Fashion Council Germany wählte als Format für die Erstpräsentation seiner Studie zum „Status Deutscher Mode“ eine dreistündige digitale Konferenz. Neben der Vorstellung der Studieninhalte und -Erkenntnisse, standen außerdem diverse Panel-Talks zu den Themen Green Deal, Technologie-Standort Deutschland, sowie die Zukunft der (deutschen) Mode auf der Agenda. Teilnehmer:innen der digitalen Podiumsgespräche waren u.a. Eva Kruse (Geschäftsführerin, Global Fashion Agenda), Dr. Christian Ehler (Mitglied des EU-Parlaments), Christiane Arp (Präsidentin, Fashion Council Germany), Lutz Hülle (Gründer & Designer, LUTZ HUELLE), Dieter Holzer (Geschäftsführer, Marc O‘Polo), John Cloppenburg (Mitglied der Unternehmensleitung Peek & Cloppenburg), Marco Götz (Geschäftsführer, Drykorn), Nina Knaudt (Geschäftsführerin, Rianna+Nina), Patrice Bouédibéla (Moderator & Redakteur), Philipp Westermeyer (Gründer, OMR – Online Marketing Rockstars), Tina Lutz (Gründerin & Designerin, Lutz Morris) und Tristan Horx (Trend- und Zukunftsforscher). Einige der Stimmen aus der Konferenz: „Die Studie zum Status Deutscher Mode ist für die Wahrnehmung der Branche von besonderer Relevanz. Denn erstmals scheint die Industrie politisch und wirtschaftlich wahr- und ernstgenommen zu werden. Zwar war die deutsche Mode ökonomisch immer schon sehr stark, wurde aber dennoch nicht als Wirtschaftssektor verstanden. Somit hat uns die Studie geholfen Erfolge und Möglichkeiten der Branche zu quantifizieren und zeigt insbesondere eins: Die deutsche Modeindustrie muss künftig stärker gefördert werden!“ (Dr. Christian Ehler, Mitglied EU-Parlament) „Im Rahmen unserer Szenarioanalysen haben wir einen Trend erkannt, der zunehmend an Bedeutung gewinnt: der Trend der Lokalität. Das globale Projekt ist damit dennoch nicht gescheitert. Vielmehr weist diese Entwicklung darauf hin, dass wir uns in einem Zeitalter befinden, in dem die Technologie Grenzen verschwimmen lässt. So können wir heute zugleich lokal verankert und global verbunden sein.“ (Tristan Horx, Trendforscher Zukunftsinstitut) „Die heutige Modeindustrie hat eine zentrale Aufgabe: Sie muss ihren Kunden:innen zu verstehen geben, dass es cool ist weniger, gezielter und intelligenter zu konsumieren. Denn zwar wurde uns über mehrere Dekaden beigebracht, dass wir immer mehr und mehr brauchen – doch dieses Verhalten müssen wir spätestens jetzt ändern. Und genau hier kann man ansetzen und die Coronakrise als eine Art Chance sehen; als Chance für einen Neustart mit einem Verständnis für die Wertigkeit und Langlebigkeit von Kleidung.“ (Eva Kruse, Geschäftsführerin Global Fashion Agenda) „Aktuell befinden wir uns in einer beunruhigenden Situation. Mit einem Lockdown, der zwar nötig ist, zugleich aber auch den stationären Handel enorm bedroht, wird es einige Anstrengungen erfordern, um die Situation gemeinsam zu lösen. Es wird Hilfe benötigt werden, um diesen stationären Handel, der für das Soziotop einer Innenstadt unabdingbar ist, zu retten und zukunftsfähig auszubauen.“ (Dieter Holzer, Geschäftsführer Marc O’Polo) „Ich glaube, dass der stationäre Einzelhandel eine wichtige Rolle spielt. Und das nicht nur in Bezug auf die Entwicklung der Innenstädte, sondern auch in Hinsicht auf einen sozialen und humanen Aspekt. Denn es wird wieder eine Zeit geben, in der das soziale Miteinander von besonderer Relevanz sein wird.“ (John Cloppenburg, Mitglied der Unternehmensleitung Peek & Cloppenburg) „Einen Marketing-Trend, den ich bezeichnend finde, ist die Zusammenarbeit von Sportartikel-Herstellern wie etwa Adidas oder Puma mit Meinungsführern:innen aus der Musikindustrie. Damit richten sich einzelne Marken nämlich nicht nur nach Personen aus, sondern machen von diesen auch ihr gesamtes Image abhängig. Und können darüber hinaus auch ein riesiges Netzwerk für sich gewinnen.“ (Philipp Westermeyer, Gründer OMR – Online Marketing Rockstars) Über die Studie Das Projekt Status Deutscher Mode wurde von dem renommierten Institut Oxford Economics durchgeführt und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. Partner des Projekts sind der VDMA Textile Care, Fabric and Leather Technologies und der GermanFashion Modeverband Deutschland e.V. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN INFOS ANFRAGEN WEBSITE/S MITGLIEDER PREVIOUS NEXT News Konferenz: Status Deutscher Mode

  • Fashion Council Germany als strategischer Partner: eBay startet Circular Fashion Fund erstmalig in Deutschland

    16. Okt. 2024 Nach zwei erfolgreichen Auflagen in Großbritannien erweitert eBay sein Engagement für nachhaltigere Mode und bringt den Circular Fashion Fund zum zweiten Mal nach Australien und erstmals nach Deutschland und in die USA. In Zusammenarbeit mit dem Fashion Council Germany (FCG) setzt sich eBay mit dem Wettbewerb dafür ein, innovative Ideen zu fördern, die die Modebranche in Richtung Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft transformieren sollen. Bewerben können sich neben jungen Designer:innen und etablierten Brands auch Start-ups sowie Tech-Unternehmen, die eine Idee haben, wie sie die Modebranche nachhaltig beeinflussen können. In Deutschland werden insgesamt 100.000 Euro als Preisgeld vergeben, welches auf drei Gewinner:innen verteilt wird: Der erste Platz ist mit 50.000 Euro dotiert, der zweite und dritte Platz mit jeweils 25.000 Euro. Neben dem finanziellen Anreiz bietet der Circular Fashion Fund den Preisträger:innen zusätzlich ein umfassendes Mentoringprogramm. Durch individuelle Unterstützung und branchenspezifisches Fachwissen sollen die ausgezeichneten Ideen langfristig und verantwortungsbewusst weiterentwickelt werden. Zum ersten Mal findet der Circular Fashion Fund von eBay in allen vier Ländern simultan statt. Als Besonderheit erhalten die Gewinner:innen die Möglichkeit einer weiteren internationalen Wettbewerbsstufe. In einer zweiten Bewerbungsphase wird aus ihnen ein:e länderübergreifende:r Gewinner:in gekürt, welche:r zusätzlich zum ursprünglichen Preisgeld weitere 300.000 US-Dollar erhält. Die Jury legt bei der Bewertung der eingereichten Projekte besonderen Wert auf vier Schlüsselbereiche: Innovation, Kreislaufwirtschaft, Skalierbarkeit und Nachhaltigkeit. Die zehn vielversprechendsten Unternehmen oder Projekte werden zu einem Pitch vor einer hochkarätigen Jury eingeladen, die sich aus führenden Branchenexpert:innen zusammensetzt. Zu den Jury-Mitgliedern zählen: Eirik Frøyland Rime (Founder & CEO, Tise), Eva McGeorge (Head of Marketing & Communication, Lenzing), Henri Jaanimägl (Global Head of eBay Ventures), Julia Kirschner (Impact & Innovation Director, Armedangels), Kirsten Siegler (Co-Founder & Managing Director, vbc Agency), Kirsty Keoghan (General Manager Global Fashion, eBay), Mandy Krüger (Head of Fashion, eBay Deutschland), Scott Lipinski (CEO, FCG), Silke Friedrich (Herausgebering Berliner Zeitung) und Prof. Dr. Thomas Gries (RWTH Aachen). Sie vereinen umfassendes Wissen aus den Bereichen Mode, Technologie und Nachhaltigkeit, um sicherzustellen, dass die innovativsten und wirkungsvollsten Konzepte gefördert werden. Scott Lipinski, CEO des Fashion Council Germany, unterstreicht die Bedeutung der Initiative: „ Wir freuen uns sehr, als Partner von eBay Teil dieses wegweisenden Projekts zu sein und so einen weiteren Schritt in Richtung einer nachhaltigen Modeindustrie zu gehen. Es ist besonders wichtig, dass Industriegrößen wie eBay den dringend notwendigen Wandel in der Modebranche anerkennen und bereit sind, innovative Ideen von jungen Designer:innen und Brands zu unterstützen.“ „ Der Circular Fashion Fund ist ein Katalysator für die Zusammenarbeit, indem er die globale Größe und Expertise etablierter Unternehmen wie eBay mit der Kreativität und Innovationskraft der Start-ups kombiniert. Wir helfen nicht nur dabei, Kreislauflösungen zu skalieren, sondern bringen auch sachkundige und angesehene Expert:innen der Branche zusammen. Gemeinsam haben wir einen positiven Einfluss auf die Kreislaufwirtschaft und gestalten die Zukunft der Mode wirklich neu.”, betont Kirsty Keoghan, General Manager Global Fashion bei eBay. Der Circular Fashion Fund zielt darauf ab, neue Technologien und Dienstleistungen auf den Markt zu bringen, die nicht nur das Potenzial haben, die Modeindustrie nachhaltig zu verändern, sondern auch einen echten Beitrag zur Förderung der Kreislaufwirtschaft leisten. Bewerbungen können ab jetzt bis zum 15. November HIER eingereicht werden. Details zu den Teilnahmebedingungen unter: https://pages.ebay.de/circular-fashion-terms/ AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Fenja Niechoj INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.ebay.de/sml/circular-fashion-innovation-fund-apply https://pages.ebay.de/circular-fashion-terms/ MITGLIEDER PREVIOUS NEXT News Fashion Council Germany als strategischer Partner: eBay startet Circular Fashion Fund erstmalig in Deutschland

  • Streetstyle Fotowettbewerb: Das ist die Jury für die Saison AW26

    27. Jan. 2026 Zur kommenden AW26 Saison der Berlin Fashion Week findet die Streetstyle Photography Competition erneut statt. Gemeinsam mit dem Fräulein Magazin freuen wir uns, die Jury für den Fotowettbewerb vorzustellen: Anki Riedl (Editor-in-Chief, Fräulein Magazin), Inga Klaassen (Creative, Kommunikationsmanagerin), Neslihan Degerli (Stylistin, Kreativdirektorin und Gründerin von avecnousberlin), Nina Suess (Content Creator) und Per Appelgren (Modefotograf). Mit ihren vielfältigen Erfahrungen und individuellen Perspektiven stehen sie für den mutigen und innovativen Geist der Berliner Modeszene. Die Jury wählt das nächste aufstrebende Fototalent aus, das die Chance erhält, in der kommenden Saison als offizielle:r Fotograf:in bei der Berlin Fashion Week dabei zu sein. 30. Januar 2026: Submission geöffnet 10. Februar 2026: Submission geschlossen Ende Februar 2026: Bekanntgabe der Gewinner:innen HIER könnt Ihr Euch Bewerben. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Marie Zimmermann INFOS ANFRAGEN coordination[at]fashionweek.berlin WEBSITE/S https://www.fashion-council-germany.org/street-style-photgraphy-competition https://fashionweek.berlin/index.html MITGLIEDER PREVIOUS NEXT Berlin Fashion Week Streetstyle Fotowettbewerb: Das ist die Jury für die Saison AW26

  • John Cloppenburg

    PREVIOUS NEXT John Cloppenburg Advisory Board office[at]fashion-council-germany.org +49 30 994 0489 50

  • Fashion Council Germany zu Gast auf dem Staatsbankett zu Ehren Seiner Majestät König Charles III

    29. März 2023 Seine Majestät König Charles III und Königsgemahlin Camilla befinden sich aktuell auf Staatsbesuch in Deutschland - das erste Mal seit der Amtsübernahme als König. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, lud am Mittwochabend wichtige Akteur:innen der deutschen Wirtschaft und Politik zum Staatsbankett zu Ehren des britischen Königspaares in das Schloss Bellevue ein. Der Fashion Council war als Repräsentant der Deutschen Modebranche anwesend, um die gute Beziehung zum Vereinigten Königreich zu zelebrieren. Der Abend war ein Zeichen der Freundschaft und Verbundenheit beider Länder. Seine Majestät König Charles III betonte dies auch in seiner Rede: "Ich kann Ihnen nur versichern, dass ich in der Zeit, die mir als König vergönnt sein wird, alles tun werde, um unsere Beziehungen weiter zu stärken." Der Fashion Council Germany arbeitet seit 2018 sehr eng mit der Stiftung Seiner Majestät „The Prince’s Foundation“ in Schottland an diversen Initiativen. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Fenja Niechoj INFOS ANFRAGEN office[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER PREVIOUS NEXT News Fashion Council Germany zu Gast auf dem Staatsbankett zu Ehren Seiner Majestät König Charles III

  • Apply now: Innovative concepts wanted for Berlin Fashion Week in July 2026

    5. März 2026 After Fashion Week comes Fashion Week – apply now and present your work! We are looking for designers who want to showcase their collections during Berlin Fashion Week in July 2026. After the winter season once again received major international acclaim (to quote Forbes Magazine: “There was nowhere else to be on those four frozen nights than in Berlin!”), Fashion Council Germany (FCG) and the Berlin Senate Department for Economic Affairs, Energy and Public Enterprises are launching concept competitions for the realization of the Fashion Week for SS27 as well. Designers can apply for funding of up to €25,000 until March 23. For the eighth time, FCG and the State of Berlin are thus providing targeted support for outstanding design achievements and creative presentation ideas. New this season is an even stronger focus on the sustainable alignment of submitted concepts: following a pilot phase, the “Sustainability Requirements” will come fully into effect in July. In the future, only presentations by brands that meet the minimum standards defined in these regulations can become an official part of Berlin Fashion Week. By committing to these provisions — which for example include increased use of more sustainable materials and the assurance of fair corporate structures — Berlin Fashion Week lives up to its guiding theme: “The responsible movement of freedom, inclusion and creativity.” As in previous seasons, the competition in the categories BERLIN CONTEMPORARY and STUDIO2RETAIL for Fashion Week from July 2–5, 2026, will be co-financed by the State of Berlin and the European Regional Development Fund as part of the “Projekt Zukunft” initiative. (© Ben Mönks for Berlin Fashion Week / Andrej Gronau) BERLIN CONTEMPORARY (BC) Nineteen runway and presentation concepts will be awarded funding of €25,000 each. An independent jury of international industry experts will base its decision not only on the submitted concept but also on the brand’s development potential. The jury’s focus includes design excellence, craftsmanship, sustainability, diversity, and economic viability. In addition to submissions from Germany, up to five concepts from international brands will be considered this season. One award is reserved for a label headquartered in an African country. This label will also receive additional support services related to production, guest management, and press work to help realize a runway show. (© Ben Mönks for Berlin Fashion Week / COLRS) STUDIO2RETAIL (S2R) Six event concepts that actively involve end consumers will each receive €5,000 in funding. Showroom, pop-up, or exhibition formats will be evaluated by the jury based on their sustainable approach, potential media impact, and innovative and inclusive character. The overarching goal of this category is to make Berlin Fashion Week accessible to a broader public beyond the runways. Five concepts will be funded by the State of Berlin and the European Regional Development Fund; a sixth award will once again be provided by Berliner Sparkasse . After the application deadline on March 23, the jury will select the winners.The funded concepts are expected to be announced on April 20, 2026. Further information and applications: fashionweek.berlin AUTOR:IN Manuel Almeida Vergara ANSPRECHPARTNER:IN Manuel Almeida Vergara INFOS ANFRAGEN mav@fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER PREVIOUS NEXT Berlin Fashion Week Apply now: Innovative concepts wanted for Berlin Fashion Week in July 2026

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