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  • Im Gespräch mit unseren neuen Vorstandsmitgliedern Roel de Cooman und Simone Hartmann: "Über die Kraft des Netzwerkes"

    13. Dez. 2023 Am 23.11.2023 haben wir auf unserer Jahresmitgliederversammlung in Berlin einen neuen Vorstand mit zwei neuen Vorstandsmitgliedern gewählt: Roel de Cooman, VP Global Sales bei haebmau. ATELIER und Simone Hartmann, Managing Partner bei hartmann consultants. In einem gemeinsamen Interview möchten wir unseren Mitgliedern, Partnern und Leser:innen die Möglichkeit bieten, die neuen Vorstandsmitglieder etwas näher kennen zu lernen. 1. Du bist seit einigen Jahren ein:e erfolgreiche:r Expert:in auf Deinem Gebiet. Was oder wer hat Dich motiviert, als Vorstandsmitglied anzutreten und was erwartest Du von Deiner neuen Tätigkeit? Roel: Die Motivation, als Vorstandsmitglied anzutreten, lag darin, dass ich schon vor der Gründung aktiv bei den Gesprächen immer der Meinung war, dass der FCG einen holistischen Ansatz bieten muss: Von der Lobbyarbeit mit der Industrie zu Design, Produktion und auch Vertrieb. Es wird immer viel geredet, was alles getan werden müsste, jetzt bekomme ich die Möglichkeit, mich aktiv zu beteiligen. Durch meine langjährige Erfahrung im Vertrieb in den verschiedensten Firmen für und mit denen ich gearbeitet habe, verstehe ich auch, was die Bedürfnisse von jungen Designer:innen oder Firmen sind. Simone: Seit 2009 berate ich als Headhunterin Fashion-, Sports- und Lifestyle-Unternehmen bei der Besetzung ihrer Führungspositionen und Spezialisten-Posten. Viele meiner Klienten stecken mitten im Wandel und prüfen kritisch, wo sie künftig investieren und ihre Wertschöpfungskette weiter ausbauen können. Stimmungsmäßig schneidet Deutschland als Investitions- und Arbeitsstandort immer schlechter ab. Stimmungskiller sind neben drastisch gestiegenen Energiekosten, enormen Bürokratiehürden, hohen Steuern und Abgaben auch abwandernde Talente und der daraus resultierende zunehmende Fachkräftemangel. Proaktive Bemühungen, den Standort attraktiv zu halten, beurteile ich daher als zukunftsentscheidend. Mich begeistert, wie sich das Engagement des Fashion Council Germany seit seinem Gründungsjahr 2015 entwickelt hat. Mit seinem vielfältigen Angebot stärkt, unterstützt und fördert der FCG seine Mitglieder und verpflichtet sich, die Relevanz deutscher Mode als Wirtschaftsgut auf nationaler wie internationaler Ebene konsequent auszubauen sowie für die Interessen seiner Mitglieder im In- und Ausland einzustehen. Hierzu als neues Vorstandmitglied beizutragen, motiviert mich, und ich werde mein Wissen um Anforderungen an starke, authentische Führungskräfte und ihre Teams, effiziente Organisationsformen sowie stabile Unternehmenskulturen den Mitgliedern des FCG zur Verfügung stellen. Die Gründerinnen und Gründer des FCG glauben an diese Kraft des Netzwerks. Seit Bestehen des FCG versuchen sie ihre langjährigen Beziehungen und Kontakte für die Gemeinschaft zu nutzen, ehrenamtlich, ohne profitlichen Hintergedanken. Auch ich werde dies so handhaben, durch meine Beratungstätigkeit als Personalberaterin verfüge ich ebenfalls über ein sehr gutes, Netzwerk zu den Industrieplayern und in den Modehandel. Hieraus neue Mitglieder für den FCG zu gewinnen und Unterstützung für die Anliegen des FCG zu bekommen ist mein persönliches Commitment ebenso wie die deutsche Modebranche als zukunftsorientiertes Arbeitsfeld mitzugestalten. 2. Der FCG wurde im Jahr 2015 gegründet und ist damit im Vergleich zu anderen (europäischen) Fashion Councils relativ jung. Wohin soll sich der FCG Deiner Meinung nach in Zukunft entwickeln? Roel: Ich glaube fest daran, dass der FCG noch mehr als bisher in den Mode Metropolen sichtbar werden muss und sich für die deutschen Firmen, die vielleicht noch nicht die Kontakte haben, in Paris, Mailand oder New York einsetzt, dort präsentieren und verkaufen zu können. Allerdings glaube ich auch, dass wir lernen müssen uns selbstbewusst auf unsere Stärken, Kreativität und einzigartige Attitüde zu konzentrieren. Simone: Der FCG ist im Laufe seines Bestehens immer präsenter, professioneller und, hinsichtlich seiner Themen und Mitglieder, vielfältiger geworden. Ergänzend dazu sollte eine Entwicklungsrichtung des FCG sein, mit mehr Industrieunternehmen als Mitglieder und deren aktiven Beiträge sowie der verstärkten Interaktion aller Mitglieder untereinander, die Transformation der Fashionbranche radikal mitzugestalten. Nur in der Zusammenarbeit wird der Aufbruch in ein neues Zeitalter, das von KI-Entwicklungen geprägt werden wird, gelingen. Die Reichweite der Industrieplayer und ihr Commitment zum FCG wird dazu beitragen, das Profil der Fashionbranche Deutschlands mit all ihren Eigenheiten, vor allem auch im internationalen Vergleich, zu schärfen und Benchmarks mit unserer deutschen Charakteristik zu setzen. Mit der jungen Historie des FCG können wir unsere Legacy selbstbestimmt formen, in dem wir uns mit den relevantesten und drängendsten Themen befassen und den traditionsreicheren Councils ein zeitgemäßer und damit kraftvoller Partner auf Augenhöhe sind. 3. Der FCG ist ein mitgliederbasierter Verein mit inzwischen über 250 Mitgliedern, darunter selbstständige Designer:innen und Start-Ups, Einzelhandelskonzerne und Verlage, die alle unterschiedliche Bedürfnisse haben. Was ist Deiner Meinung nach der größte gemeinsame Nenner und welche Aufgabe hat eine Organisation wie der FCG dabei? Roel: Am Ende gewinnt man nur zusammen: Der FCG kann der Vermittler sein zwischen den ganzen Partnern, der Organisator. Das gemeinsame Ziel sollte sein, die Relevanz der deutschen Mode national und international voranzutreiben, weil dies nicht nur mediale Aufmerksamkeit, sondern auch Umsatz, Jobs generiert und zudem auch einen Einfluss auf die kulturelle Landschaft hat. Simone: Interessenvertretung und Plattform zu sein, ist meines Erachtens der größte gemeinsame Nenner des FCG. Eine Plattform, die gemeinsam, von Industrie, Politik, Handel und Lehre, bespielt werden muss, um die deutsche Fashionbranche attraktiv und wettbewerbsfähig im internationalen Vergleich zu halten. Je zielstrebiger, kritischer und visionärer wir agieren, desto wertstiftender, stabiler und nachhaltiger wird die Zukunft aller Akteure in der Modebranche aussehen. Unter Nachhaltigkeit verstehe ich hierbei vor allem auch den Leistungsaspekt, unsere Zukunft durch Leistungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit zu sichern. Solche Haltungsthemen müssen meines Erachtens in einer Organisation wie des Fashion Council Germany verankert, aktuelle wie strukturelle Probleme der Branche kritisch hinterfragt werden, und den Mitgliedern Netzwerkmöglichkeiten und Lehr- und Weiterbildungsangeboten zugänglich gemacht werden, damit sie innovativ sein können und nachhaltige Veränderungen anstoßen und gestalten können. Wir bedanken uns bei Roel de Cooman und Simone Hartmann für das Gespräch. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Lydia Kleiber INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://atelier.haebmau.com/ https://www.hartmann-consultants.com/ MITGLIEDER Simone Hartmann Roel de Cooman Previous Next Interview Im Gespräch mit unseren neuen Vorstandsmitgliedern Roel de Cooman und Simone Hartmann: "Über die Kraft des Netzwerkes"

  • Never Change A Winning Team: Fashion Council Germany setzt weiterhin auf starkes Quintett im Vorstand

    27. Nov. 2025 „Never Change A Winning Team“ – so könnte die Überschrift zur Jahresmitgliederversammlung des Fashion Council Germany (FCG) lauten: In Anwesenheit von zahlreichen Teilnehmer:innen wurden am Donnerstag im Kino Zoo Palast Berlin sowohl unsere Vorstandsvorsitzende Christiane Arp als auch die weiteren Vorstandsmitglieder Marie-Louise Berg (CEO, Berg Communications), Roel de Cooman (VP Global Sales, haebmau.ATELIER), Simone Hartmann (Managing Partner, Hartmann Consultants) und Dirk Schönberger (Global Chief Brand Officer, MCM) in ihren Ehrenämtern bestätigt. Haben die Wahl angenommen: Dirk Schönberger, Roel de Cooman, Christiane Arp, Simone Hartmann und Marie-Louise Berg. Damit stärkt der für zwei Jahre gewählte Vorstand den FCG weiterhin als Kompetenzcluster mit Expertise in den Bereichen Media, Sales, Design, Personalwesen und politischer Netzwerkarbeit. Veränderungen gibt es indes im Advisory Board: Unser repräsentativer Beirat wird ab sofort ergänzt durch die Unternehmerin Janina Lin Otto (Stiftungsvorständin, Holistic Foundation), die Nachhaltigkeitsexpertin Magdalena Schaffrin (CEO, studio MM04) und den Kommunikationsspezialisten Philipp Wolff, der den Vorsitz des Advisory Boards übernimmt. Neben dem zentralen Programmpunkt der Vorstandswahl und der Bekanntgabe der neuen Präsidiumsmitglieder, wurden die FCG-Member über die positiven finanziellen Entwicklungen des Vereins, den Stand seiner weitreichenden Initiativen und über neue Projekte informiert, die sich derzeit in der Planungsphase befinden und im kommenden Jahr realisiert werden. Zahlreiche Member, hier die Designerinnen Esther Perbandt und Fiona Bennett, nahmen an der Versammlung teil. In einer detaillierten Präsentation zog Scott Lipinski, CEO des Fashion Council Germany, eine positive Bilanz und hob etwa Erfolge hervor, die in der politischen Netzwerkarbeit erreicht wurden. „Durch die Beauftragung der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe sind wir seit einigen Saisons zum Beispiel für die strategische Neuausrichtung und die gesamte Koordination der Berlin Fashion Week verantwortlich.” Das Format habe sich seitdem stetig weiterentwickelt und ein immer größeres internationales Publikum erreichen können. Unterstrichen wurde der enge Austausch mit Akteur:innen der Politik außerdem dadurch, dass Dr. Christian Ehler, Mitglied im Europäischen Parlament und im Advisory Board des Fashion Council Germany, an der Jahresmitgliederversammlung teilnahm. Auch Gitta Connemann, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, war unserer Einladung gefolgt und hielt eine beeindruckende Keynote. Somit blicken wir nicht nur auf ein erfolgreiches Jubiläumsjahr 2025 zurück – sondern auch mit viel Enthusiasmus in die nächste Dekade des FCG. Fotos: Celine Witon AUTOR:IN Manuel Almeida Vergara ANSPRECHPARTNER:IN Manuel Almeida Vergara INFOS ANFRAGEN mav@fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER Previous Next News Never Change A Winning Team: Fashion Council Germany setzt weiterhin auf starkes Quintett im Vorstand

  • Im Gespräch mit Cecile Wickmann CCO & Founder von Rebelle: Über den grünen Börsengang

    25. März 2022 Die Rebelle AB betreibt über ihre Tochtergesellschaft StyleRemains GmbH einen führenden europäischen Online-Marktplatz für Designer-Secondhandmode Rebelle.com . Das Sortiment umfasst über 200.000 Unikate von Luxus- und Designermarken, wie Louis Vuitton, Gucci, Hermès oder Prada. Verkäuferinnen können ihre gebrauchten Designerartikel einstellen und verkaufen. Mit dem Concierge-Service bietet Rebelle Verkäuferinnen zusätzlich einen All-Inklusive-Service an und übernimmt den gesamten Verkaufsprozess: Vom Erstellen professionellen Text- und Bildmaterials bis hin zu Verpackung und Versand. Ein Expertenteam beurteilt die Echtheit und den Zustand der Artikel und bietet den Käuferinnen damit ein sicheres Einkaufserlebnis. Das Unternehmen wurde 2013 von Cécile Wickmann und Max Schönemann gegründet. Das Team der StyleRemains GmbH besteht aus rund 90Personen und sitzt in der Hamburger Speicherstadt. FCG: Herzlichen Glückwunsch zu Eurem IPO. Ihr seid als erster „Green IPO“ im globalen Nasdaq System gelistet. Kannst Du uns erklären, was hinter der Bezeichnung „Green IPO“ steckt? Cécile Wickmann : Seit 2021 vergibt die Nasdaq die „Nasdaq Green EquityDesignation” an ausgewählte und geprüfte Unternehmen, die mehr als 50 Prozent ihres Umsatzes mit umweltfreundlichen bzw. nachhaltigen Aktivitäten erzielen und einen erheblichen Anteil darin investieren. Die Vergabe der "Green Equity Designation" erfolgt auf Basis einer umfassenden Evaluierung durch einen von der Nasdaq anerkannten und unabhängigen Prüfer, in unserem Fall Cicero Shades of Green. Unser Managed-Marketplace Modell verlängert die Lebensdauer von Textilien, wodurch Ressourcen geschont sowie Abfall, Emissionen und Umweltverschmutzung vermieden werden. Im „Green Equity Assessment Report“von Cicero Shades of Green heißt es: „Rebelle leistet einen positiven Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandel und stellt ein ermutigendes Beispiel für die Anwendung der Grundsätze der Kreislaufwirtschaft dar“. Darüber freuen wir uns sehr und sind stolz, dass wir das erste Unternehmen im weltweiten Nasdaq System sind, das ab dem ersten Handelstag diese Auszeichnung tragen darf. FCG: Ihr seid ja ein noch relativ junges Unternehmen. Wie kam es zu der Entscheidung an die Börse zu gehen und was würdet Ihr anderen jungen Unternehmen raten, die das noch vor sich haben? CW: Der Börsengang war eine Idee von einem unserer großen skandinavischen Shareholder. Als wir uns das Thema näher angeschaut haben, haben wir gesehen, dass es gerade an der schwedischen Nasdaq eine große Nachfrage nach Aktien von jungen Wachstums-fokussierten Tech-Unternehmen gibt und auch das Thema nachhaltige Investments eine besondere Bedeutung hat. Das waren für uns die beiden ausschlaggebenden Kriterien diesen Weg zu beschreiten. Von außen betrachtet war für uns als junges deutsches Unternehmen der Weg an die schwedische Börse sicherlich alles andere als der logische nächste Schritt. Daher glaube ich gibt es wohl keinen allgemeingültigen Ratschlag, der in dieser Richtung für alle jungen Unternehmen gilt, außer vielleicht der, stets über seinen Tellerrand hinauszuschauen. FCG: Circular Fashion ist bekanntermaßen eines der größten Wachstumsbereiche der globalen Modeindustrie. Wie geht Ihr mit der steigenden Nachfrage um und welche (deutschen) Labels funktionieren besonders gut auf Eurer Plattform? CW: Wir haben von vornherein sehr stark darauf geachtet, unsere Prozesse zu automatisieren und somit skalierbar zu gestalten. Das kommt uns jetzt zugute. Wir freuen uns natürlich sehr, dass immer mehr Menschen sich bewusst mit ihrem Konsumverhalten auseinandersetzen. Sie achten auf die Marken und vor allem auf die Qualität, die sie kaufen und investieren lieber in hochwertige, langlebige Produkte, die auch einen zweiten oder dritten Lebenszyklus halten und die sie für gutes Geld wieder verkaufen können. Am besten laufen die Marken Louis Vuitton, Gucci und Prada, wobei die Kaufvorlieben in Europa stark variieren und auch von nationalen Marken geprägt sind. In Frankreich ist z. B. Chanel die beliebteste Marke und in UK Burberry unter den Top 5. In Deutschland ist dies nicht so stark. Dennoch werden bei uns deutsche Marken wie z. B. Closed, Hugo Boss , Jil Sander oder Iris von Arnim deutlich messbar mehr nachgefragt, als in anderen europäischen Ländern. FCG: Ihr hattet zuletzt im Februar einen Pop-up-Store im Berliner Galerie Lafayette. Sind für dieses Jahr noch Weitere geplant? Wenn ja, nach welchen Kriterien wählt Ihr Eure Retail-Partner:innen aus und selektiert Eure Auswahl an preloved Luxury items vor Ort? CW: Ja, es sind noch einige spannende Projekte im Gespräch, die wir aber noch nicht kommunizieren können. Mit unseren Kooperationen möchten wir auch immer versuchen, neue Zielgruppen an den Circular Fashion Gedanken heranzuführen, die vorher vielleicht noch nicht damit in Berührung gekommen sind. Die Auswahl wird meist von uns und unseren Partner gemeinsam selektiert und repräsentiert unsere Marken- und Produktvielfalt. Natürlich versuchen wir die Selektion vor Ort auch immer an die jeweilige Zielkundschaft anzupassen. Wir haben über 200.000Designer-Unikate von allen Top-Designer-Brands im Angebot. Darunter sind Pieces limitierter Editionen oder seltene Vintage-Stücke, die sonst nirgendwo erhältlich sind. FCG: Als deutsches Unternehmen mit Sitz in Hamburg seid ihr mit einer schwedischen Muttergesellschaft und dänischen Investoren auch in Skandinavien bestens vernetzt. In welchen Märkten seht Ihr das größte Wachstumspotential? CW: Wir sind europaweit aktiv und unsere größten Märkte sind aktuell DACH, Italien und Benelux. Insgesamt sind über 65 % unserer Transaktionen international. Das bedeutet, dass VerkäuferIn und KäuferIn zu hoher Wahrscheinlichkeit aus unterschiedlichen Ländern stammen. Skandinavien ist für uns aufgrund der großen Innovationskraft im Bereich Nachhaltigkeit, dem hohen Digitalisierungsgrad, sowie dem designaffinen Umfeld ebenfalls sehr interessant. Grundsätzlich sehen wir, dass Resale gerade in ganz Europa kräftig wächst und da möchten wir natürlich für alle Länder eine präsente Anlaufstelle bieten. Wir bedanken uns bei Cécile Wickmann für das Gespräch. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Lydia Kleiber INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S http://rebelle.com/ MITGLIEDER Rebelle Previous Next Interview Im Gespräch mit Cecile Wickmann CCO & Founder von Rebelle: Über den grünen Börsengang

  • Fashion Council Germany initiiert neue Bildungsplattform re.FASHION ACADEMY

    1. Sept. 2023 Fashion Council Germany lanciert die neue Bildungsplattform re.FASHION ACADEMY , die ab heute online unter der folgendem Link aufrufbar ist. Als Interessensvertretung für Mode in Deutschland bringt der Fashion Council Germany ein neues, zukunftsweisendes Format auf den Markt, dass das Thema Weiterbildung in der Branche verändern wird. Die re.FASHION ACADEMY wird ein breites Angebot an Bildungsmöglichkeiten sowohl physisch als auch digital bereitstellen, um den Bedürfnissen der Modeindustrie gerecht zu werden. Beginnend mit Webinaren - live und on demand -, Seminare und Masterclasses, wird die Plattform schrittweise erweitert, um ab Anfang 2024 auch Coachingangebote, E-Learning Pakete und Podcast-Episoden anzubieten. Dadurch können die Teilnehmer:innen flexibel und zeitunabhängig von den neuesten Erkenntnissen und Entwicklungen der Modebranche profitieren. Großen Wert legt der Fashion Council Germany darauf, dass die Plattform nicht nur theoretisches Wissen vermittelt, sondern auch praxisnah und zukunftsorientiert gestaltet ist. Expert:innen aus verschiedenen Bereichen der Modebranche werden als Dozent:innen und Speaker eingeladen, um ihr Know-how und ihre Erfahrungen weiterzugeben und den Teilnehmenden einen ganzheitlichen Einblick in die Branche zu gewähren. In einer weiteren Entwicklungsstufe der Academy wird es auch Coachingangebote geben, mit denen Designer:innen und Brands in intensiven 1:1 Beratungseinheiten sich neu aufstellen können. Ein besonderes Highlight der re.FASHION ACADEMY sind die maßgeschneiderten Bildungspakete für etablierte Marken. Unternehmen haben die Möglichkeit, individuelle Kursinhalte und Schulungsprogramme zu erhalten, die speziell auf ihre Bedürfnisse und Herausforderungen zugeschnitten sind. Unternehmen können sich bei der Academy melden und ihren Weiterbildungsbedarf beschreiben. Das Academy-Team wird daraufhin ein maßgeschneidertes Programm zusammenstellen. Damit bietet die Plattform Lösungen, um die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu stärken und ihre Mitarbeitenden optimal zu fördern. Vereinsmitglieder des Fashion Council Germany profitieren zusätzlich von zahlreichen Vorteilen auf der re.FASHION ACADEMY . Talente in FCG-Förderprogrammen erhalten großzügige Guthaben, um sich mehrjährig weiterbilden und professionalisieren zu können. Dadurch möchte der FCG seine Mitglieder und geförderte Talente ermutigen, lebenslanges Lernen zu fördern und ihre berufliche Entwicklung voranzutreiben – aber vor allem beim längst überfälligen Strukturwandel der Branche einen nachhaltigen Beitrag zu leisten. Interessierte können sich ab sofort auf der Website der re.FASHION ACADEMY informieren, anmelden und von den vielfältigen Bildungsangeboten profitieren. Erste Kurse finden ab Winter 2023/24 statt. Über die stetigen Erweiterungen des Bildungsangebots erfahren die Teilnehmer:innen mittels Newsletter. Der Fashion Council Germany lädt die gesamte Modebranche ein, diese aufregende Reise in die Zukunft gemeinsam anzutreten. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Henriikka Bierwirth INFOS ANFRAGEN hello[at]refashion.academy WEBSITE/S https://www.refashion.academy/ MITGLIEDER Previous Next News Fashion Council Germany initiiert neue Bildungsplattform re.FASHION ACADEMY

  • In Zusammenarbeit mit Fashion United: Macht der Grüne Knopf für Modelabels Sinn?

    15. Juni 2021 // Gastbeitrag auf Fashion United Das Thema Nachhaltigkeit und die Nachweisbarkeit in Unternehmen wird immer wichtiger. Gleichzeitig ist es schwierig, bei der Fülle an Zertifizierungen, Labels und Versprechungen den Überblick zu behalten. Daher ist es dem Fashion Council Germany ein Anliegen, Klarheit in die Welt der vermeintlich nachhaltigen Zertifikate zu bringen, beginnend mit dem Grünen Knopf. Als erstes staatliches Siegel versucht der Grüne Knopf auch die Lieferkette in die Bewertung mit einzubeziehen und somit ökologische und soziale Nachhaltigkeit sicher zu stellen. Trotzdem bleiben noch einige Fragen offen. Um den Grünen Knopf besser zu verstehen, haben wir das Gespräch mit einem unserer Mitglieder gesucht und zu den Erfahrungen mit dem Siegel befragt. Das nachhaltige Mode-Label Phyne ist bereits seit einigen Jahren mit dem Siegel zertifiziert und bekennt sich zum umweltbewussten und gesellschaftlich verantwortungsvollen Handeln. Für das Unternehmen ist das staatliche Siegel für nachhaltige Mode ein wichtiger Leitsatz, nachdem sie sich orientieren. Im Interview berichtet Geschäftsführer Andri Stocker, wie der Grüne Knopf ihren Alltag bestimmt. Fashion Council Germany: Warum haben Sie sich für den Grünen Knopf entschieden und seit wann nutzen Sie das Siegel? Andri Stocker: Wir haben Phyne vor über vier Jahren mit einem Ziel gegründet: Den Wandel hin zu mehr Nachhaltigkeit (in der Mode) zu beschleunigen. Das klappt am besten, wenn alle mitmachen. Entsprechend war es für uns selbstverständlich, beim Grünen Knopf mitzumachen und den Wandel mitzugestalten. Fashion Council Germany: Wie hoch ist der Aufwand für eine Lizenzierung mit dem Grünen Knopf? Andri Stocker: Da wir von Anfang an einen sehr hohen Nachhaltigkeitsstandard verfolgen, mussten wir nur sehr wenig verändern, was unsere Prozesse in der Wertschöpfungskette angeht. Der Aufwand lag für uns vor allem im Verstehen der OECD-Richtlinien, dem analytischen Bearbeiten der unterschiedlichen Vorgaben und der Dokumentation. Fashion Council Germany: Worum handelt es sich bei den OECD-Richtlinien? Andri Stocker: Die OECD ist eine internationale Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Diese hat globale Richtlinien erarbeitet an denen sich Unternehmen orientieren können, um eine nachhaltige Lieferkette aufzubauen und alle Teilbereiche ökologisch und sozial verantwortungsvoll zu gestalten. Fashion Council Germany: Wie lief die Prüfung (Audit) für den Grünen Knopf ab? Gab es Herausforderungen und wie ist Phyne diesen begegnet? Andri Stocker: Da der Grüne Knopf auch für die Prüfer:innen Neuland war, gab es hier und da natürlich Fragen, die erst im Nachgang geklärt werden konnten. Insgesamt war der Prozess aber sehr verständlich und die Unterstützung durch das Prüfungsinstitut sehr hilfreich. Fashion Council Germany: Wie haben Sie sich auf das Audit vorbereitet, was hat bei der Vorbereitung weitergeholfen? Andri Stocker: An erster Stelle haben wir uns intensiv mit den OECD-Richtlinien beschäftigt, um die genauen Anforderungen zu verstehen. Das war für uns sehr hilfreich, da wir so letztlich genau abschätzen konnten, wo wir noch welche Arbeit „nachzuholen“ hatten. Darüber haben wir das Angebot seitens der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) genutzt, unseren Status vorab zu besprechen, um gut vorbereitet in die Prüfung zu gehen. Fashion Council Germany: Was waren die wichtigsten Erkenntnisse während der Auseinandersetzung mit dem Thema Due Diligence? Vielleicht auch Erkenntnisse aus der Risikoanalyse? Andri Stocker: Unsere wichtigste Erkenntnis war das Verständnis über die Zusammenhänge der unterschiedlichen Anforderungen. Hätten wir uns vorab nicht intensiv mit den OECD-Richtlinien auseinandergesetzt, so wären uns diese Zusammenhänge wohl nicht klargeworden. Eine Due Diligence ohne das Grundverständnis dieser Richtlinien wäre weder zielführend noch sinnvoll. Fashion Council Germany: Welchen Mehrwert bietet der Grüne Knopf Ihrem Unternehmen? Andri Stocker: Wir sehen den Mehrwert vor allem in der Textilbranche selbst, weniger beim Verkauf unserer Produkte. Der Grüne Knopf bietet uns die Möglichkeit, gemeinsam mit größeren Marktteilnehmern – wie zum Beispiel Tchibo oder Aldi – unternehmerische Entscheidungen positiv zu beeinflussen und so den Wandel zu mehr Nachhaltigkeit zu beschleunigen. Fashion Council Germany: Was würden Sie Unternehmen empfehlen, die sich für den Grünen Knopf entscheiden? Andri Stocker: Lieber anfangs etwas mehr Zeit investieren, um die Zusammenhänge zu verstehen, als hinterher ein Wirrwarr von Anforderungen zu erfüllen versuchen. Fashion Council Germany: Wo sehen Sie noch Lücken, was sollte der Grüne Knopf noch verbessern? Andri Stocker: Ich sehe große Chancen bei der Internationalisierung. Der Grüne Knopf ist das erste „Siegel“, das quasi den Stempel und somit das Vertrauen eines Staates trägt, nicht nur einer privaten Organisation. „German Sustainability Approved“ könnte international genauso anerkannt werden, beziehungsweise sein wie „Made in Germany“. (lacht) Um das Thema noch tiefergehender zu behandeln, die Konversation zu eröffnen und Fragen zu ermöglichen, veranstalten wir am 22.6.2021 um 14:00 Uhr ein kostenfreies Webinar zu dem Thema „Grüner Knopf“. In diesem wird Silke Langer, Beraterin in der Geschäftsstelle Grüner Knopf, über die Rahmenbedingungen aufklären und Andri Stocker von seinen Erfahrungen berichten. Fragen zum Grünen Knopf können vorab an uns gerichtet werden: edu@fashion-council-germany.org Hier geht es zur Registrierung: https://bit.ly/2TOx8R0 AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Lydia Kleiber INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER Previous Next Interview In Zusammenarbeit mit Fashion United: Macht der Grüne Knopf für Modelabels Sinn?

  • Im Gespräch mit André Maeder (CEO, The KaDeWe Group): Das Kaufhaus der Zukunft ist ein Ort der Begegnung

    7. Jan. 2022 Das Berliner KaDeWe ist so ikonisch, dass es nicht nur von Vladimir Nabokov in der Weltliteratur verewigt wurde, sondern auch gerade in einem Serienepos kanonisiert wurde. Auch wenn die Serie „Eldorado KaDeWe“ in den Goldenen Zwanzigern spielt, könnte der Titel kaum treffender sein: „Jetzt ist unsere Zeit“ - das könnte auch für das KaDeWe von heute gelten. Immerhin ist es die drittwichtigste Sehenswürdigkeit der Stadt Berlin und gerade wurde die neue Rolltreppe nach einem Masterplan des Architektenbüro OMA enthüllt. Die KaDeWe Group, zu der auch noch das Alsterhaus in Hamburg und der Oberpollinger in München gehört, hat ambitionierte Pläne: Mit weiteren Häusern in Düsseldorf und Wien soll bald die Milliardenmarke erreicht werden. FCG: Die KaDeWe Group zählt mit dem KaDeWe in Berlin, dem Oberpollinger in München und dem Alsterhaus in Hamburg zu den größten Einzelhändlern in Deutschland. Was ist Eure Vision des Warenhauses der Zukunft? André Maeder: Es soll ein Ort der Begegnung sein, der Inspiration, der Freude, der Faszination und der Passion. Man geht nicht nur zum Einkaufen hin, sondern um Leute zu treffen und etwas zu erleben. Das ist das Moderne und das brauchen Menschen auch in der Zukunft. In den letzten fünf Jahren sind wir jede Fläche im KaDeWe angegangen und haben sie nicht nur architektonisch umgebaut, sondern auch das Sortiment neu kuratiert, die Öffnungszeiten angepasst und Events ausgebaut. Das KaDeWe entwickelt sich kontinuierlich weiter mit wechselnden Kollektionen und Pop-ups, Services und Events, die den Ort interessanter machen. Das Gesamtkonzept haben Rem Koolhaas und Ellen van Loon von OMA konzipiert, aber darüber hinaus haben wir Designer, die die einzelnen Flächen und Abteilungen einzigartig machen, zum Beispiel India Mahdavi aus Paris für den Damen Designer Bereich. Wir sind nicht nur ein Department Store für Fashion oder Accessoires, sondern bringen fünf Säulen zu Erlebniswelten zusammen, die untereinander verbunden sind. Fashion, Home, Beauty, Food und Accessories & Luxury sind nicht getrennt, sondern gehen über die vertikalen Erlebniswelten ineinander über. Das ist einzigartig. Das Alsterhaus und der Oberpollinger wurden ebenfalls umgebaut und auch dort erwarten unsere Gäste besondere Erlebniswelten. FCG: Ihr seid im Jahr 2020 parallel zur ersten Welle der Covid-19-Pandemie mit Eurem Online-Shop gestartet. Was bietet Eurer Ansicht nach E-Commerce, was die Warenhäuser nicht bieten und was haben sie vielleicht auch gemeinsam? AM: Man kann das nicht mehr getrennt denken. Die Kund:innen von heute informieren sich, egal, was sie kaufen oder wo sie es kaufen, sie entscheiden sich nicht bewusst zwischen digitalem oder stationärem Handel. Aber sie wollen trotzdem mit allen Sinnen etwas erleben. Das KaDeWe ist eine Marke und das Kaufhaus ist eine Erlebniswelt, die wir natürlich auch online spielen. In Zukunft bauen wir alle unsere Kanäle noch sehr viel stärker aus. Nicht nur das Sortiment wird ständig digital weiterausgebaut, jeden Tag kommen neue Marken dazu, und auch Services und Veranstaltungen werden wir online bringen. FCG: Das KaDeWe in Berlin wird seit Jahren nach den Plänen des niederländischen Stararchitekten Rem Koolhaas umfangreich umgebaut und neue Flächen und Angebote werden geschaffen. Wie schafft Ihr die Balance zwischen internationalem Angebot und lokaler Relevanz? AM: Das KaDeWe war immer schon ein Department Store auf internationalem Niveau. Dazu gehören internationale Luxusmarken, aber auch das Lokale ist uns wichtig. Es macht keinen Sinn diese Kollektionen sichtbar zu trennen. Die Architekten von OMA haben Quadranten geschaffen, die die einzelnen Bereiche vertikal miteinander verknüpfen und jeweils in „Casual“,„Contemporary“, „Modern Classic“ und „Design“ unterteilen lassen. Wir mischen lokale Marken mit internationalen Marken, etwa Lala Berlin oder Schumacher im Contemporary-Bereich. Das gleiche machen wir auch bei Home & Living oder Kosmetik. Das spannende ist, alle diese interessanten Marken zu einem kuratierten Angebot zu verknüpfen. Unsere Feinschmeckeretage, die Sechste, ist eine der wichtigsten und besten der Welt. Wir haben auch eine eigene Produktion für Süßwaren und alle Backwaren. Selbst wenn Sie ein französisches Aprikosentörtchen kaufen, dann ist das zu 100 Prozent in unserem Haus selbstgemacht. Das ist sehr lokal. Von den 25 Restaurants sind zehn aus Berlin. Es sind italienische, thailändische oder vietnamesische Restaurants aus Berlin, die wir hier reinbringen. Das ist uns sehr wichtig, auch in den anderen Bereichen wie Fashion und Home. FCG: Nach welchen Kriterien werden neue Marken, Brands und Kollektion in Euren Sortimenten aufgenommen und welche Rolle spielen dabei Nachhaltigkeit, Inklusion und Innovation? AM: Wir haben 24 Einkäufer:innen, die ständig auf der ganzen Welt unterwegs sind und nach den richtigen Marken und einer besonderen Auswahl schauen. Ein Beispiel: vor acht Jahren hatten wir 250 Pfeffermühlen im KaDeWe im Angebot. Das ist viel zu viel, heute sind es 30. Es geht um die richtige Größe des Sortiments und die richtige Zusammenstellung. Das suchen wir selbstverständlich nach Kriterien von Qualität und Design aus, aber auch nach einer ausgewogenen Mischung, die das lokale und internationale einbindet. Dabei schauen wir auch auf die Häuser. Wie groß ist das Haus? In welcher Umgebung steht es? Welche Kund:innen besuchen uns? Im Alsterhaus sind es zu 80 Prozent Hamburger, im KaDeWe kommen die Hälfte der Besucher:innen aus Berlin – all das schauen wir uns auch in der Auswahl und Zusammensetzung unseres Sortiments an. Passt eine Marke in das Haus, lokal in die Umgebung und zu den Kund:innen? FCG: Wie sehen Eure Pläne außerhalb der Standorte Berlin, Hamburg und München aus (Stichwort Wien, Düsseldorf)? Wir haben für jedes Haus einen weltberühmten Architekten, der für das Gesamtkonzept zuständig ist, aber insgesamt auch fast 40 Designer und Architekten, die die einzelnen Bereiche und Abteilungen im Inneren verantworten. In Düsseldorf wird David Chipperfield die Leitung für den Umbau des Carsch Haus übernehmen. Das Carsch Haus wird ein Concept Store auf 10.000m2, sehr edgy und mit vielen neuen Marken im Contemporary und Affordable Luxury-Bereich. Der Store greift die Ästhetik von Harvey Nichols in London und Barneys in New York aus den Neunzigerjahren aufund wird ein digitales Erlebnis mit Technologien, die man sich heute noch gar nicht vorstellen kann. Wien ist von der Fläche viel größer und in der MariahilferStraße in einer ganz anderen Umgebung gelegen. Das Haus ist in Planung, aber es soll ein Concept Store für die Stadt Wien werden und der coolste und modernste Department Store Europas. Das Architektenbüro OMA mit Rem Koolhaas und Ellen van Loon verantwortet wie in Berlin das Gesamtkonzept. Wie bei unseren anderen Häusern haben wir für die zwei neuen Standorte die Architekten und Designer auch danach ausgesucht, dass sie die Stadt nachvollziehen können und das in den Häusern umsetzen. Wir bedanken uns bei André Maeder für das Gespräch. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN INFOS ANFRAGEN WEBSITE/S MITGLIEDER KaDeWe GmbH Previous Next Interview Im Gespräch mit André Maeder (CEO, The KaDeWe Group): Das Kaufhaus der Zukunft ist ein Ort der Begegnung

  • SIA ARNIKA | FashionCouncil

    FCG/VOGUE FASHION FUND Initiatives Finalist SIA ARNIKA SIA ARNIKA emerges as a fashion brand delving deep into the realm of hybrid structures, where cultural echoes intertwine with unfolding narratives, birthing a distinct and alternative reality. The designs serve as a conduit for exploring the zeitgeist alongside ancient tales. Rooted in a harmonious blend of minimalism and maximalism, the brand's approach mirrors the delicate dance between anonymity and bold self-expression, perpetually tugging at the fabric of convention. "Reflecting on my upbringing on a small, secluded island in Denmark, I recall a potent cocktail of longing and a relentless urge to escape. This primal yearning for the unknown metamorphosed into an insatiable curiosity, a ceaseless quest to decipher the enigma of existence. For me, there's an irresistible allure in the creative tension that springs forth from the intersection of inspiration, tradition, and materiality. It's within this crucible of contrasts that innovation thrives." Lookbook PDF Website ABOUT THE INITIATIVE VOGUE Germany und der FCG bringen die deutsche Ausgabe des Fashion Fund nach Berlin. Im Rahmen des Wettbewerbs FCG/VOGUE Fashion Fund werden junge Designtalente gesucht, die einen innovativen und kreativen Ansatz verfolgen. Der / die Gewinner:in erhält ein Preisgeld sowie ein exklusives Mentoring Programm im Gesamtwert von 100.000 Euro. ALL INFORMATION

  • Unser Recap zur dritten Edition von STUDIO2RETAIL zur Berlin Fashion Week im September 2022

    13. Sept. 2022 Eine aufregende Woche von STUDIO2RETAIL ging letzte Woche zu Ende. Insgesamt haben im Rahmen von STUDIO2RETAIL über 50 Veranstaltungen, darunter zahlreiche Store-Events, Pop-ups & Partys, zu denen Endkonsument:innen eingeladen werden, stattgefunden. Bei den Events könnten sich Interessierte über die Vielfalt der Berliner Modeszene informieren und austauschen. Das Netzwerk von STUDIO2RETAIL vereint über 100 Berliner Brands und Stores. Vorläufiger Höhepunkt war die STUDIO2RETAIL Blockparty am Mittwoch, dem 07. September 2022, in der PLATTE. Gemeinsam mit The Ground, Visionary Services und deadHype wurden über 500 modebegeisterten Fans bis zu später Stunde bei guten Vibes eingeheizt. Die besten Styles der Berliner Modewelt wurden von den Talents der Agentur Visionary Services, der gefragtesten Creator-Agentur Berlins, präsentiert. Die gezeigten Looks waren von Haderlump Berlin, Melisa Minca, Marco Scaiano Berlin und SF1OG. Mit deadHype, Berlins heißester Artist und Party Community, waren gute Vibes vor und in der PLATTE garantiert. Die Initiative, organisiert vom Fashion Council Germany und beauftragt von der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, hat es sich zum Ziel gemacht, Berliner Designer:innen und Einzelhändler:innen zu unterstützen und die Berliner Modewoche auch für Interessierte zugänglich zu machen. Im Vorfeld gingen Preisgelder in Höhe von insgesamt 80.000 Euro an jeweils sechs Offsite-Show-Konzepte und acht Store-Events, die im Rahmen von STUDIO2RETAIL zur Berlin Fashion Week für Fachpublikum und Endkonsument:innen stattfinden. Zu den Gewinner:innen zählten u.a. Designer:innen wie Avenir Berlin, William Fan, The Twins von Tutia Schaad und Michael Sontag, SUSUMU AI und SF1OG, die mit ihren innovativen Show-Konzepten für die Highlights der Berlin Fashion Week sorgten. Eine Übersicht aller stattgefundenen Events und Teilnehmer:innen sind auf der Website von Studio2Retail zu finden. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Raphael Schreiber INFOS ANFRAGEN S2R[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.studio2retail.berlin/ MITGLIEDER Previous Next News Unser Recap zur dritten Edition von STUDIO2RETAIL zur Berlin Fashion Week im September 2022

  • Amazon Fashion

    members Amazon Fashion Online Retail Amazon Fashion ist eine One-Stop Shopping Destination für Stil von Kopf bis Fuß. Hier finden Kund:innen das Richtige für jeden Anlass, jeden Stil und jedes Budget – Kleidung, Schuhe, Accessoires, Schmuck, Uhren, Handtaschen und Reisegepäck von einer großen Auswahl an Designern, sowie etablierten und aufstrebenden Marken. Amazon Fashion arbeitet kontinuierlich daran, die Shopping-Experience für Mode Kund:innen weiter zu entwickeln und setzt dabei vor allem auf Technologien, die das Online-Shopping von Mode einfacher machen und Kund:innen dabei unterstützen, auch bequem von zu Hause aus, die für sie perfekten Kleidungsstücke zu finden. Amazon Fashion ist seit Juli 2024 supporting Member des Fashion Council Germany. Next Previous

  • Lectra

    members Lectra Fashion Tech Lectra kreiert hochwertige Technologien für Unternehmen, die Mode, Autoinnenräume und Möbel zum Leben erwecken. Das Angebot – vom Design bis zur Fertigung – stärkt Marken, Hersteller und Händler, ihre Marktposition im Zeitalter des digitalen Wandels zu behaupten. 1973 gegründet, zählt Lectra heute weltweit 34 Niederlassungen und bedient Kunden in über 100 Ländern. http://www.lectra.com/ presse[at]lectra.com Next Previous

  • Impressionen NYC - Fashion Forward Network

    2. Mai 2024 Impressionen der Fashion Forward Network Delegationsreise nach New York City im April 2024. Es war eine erlebnisreiche Woche für uns und die zwölf teilnehmenden Unternehmen. Wir bedanken uns bei AVENIR , DR. BAUM , HADERLUMP , IMPARI , Kasia Kucharska , Natascha von Hirschhausen , PLATTE Berlin , REFRAMD , RICHERT BEIL , SANE Standard , SF1OG und SOCIÉTÉ ANGELIQUE . Das Internationalisierungs-Projekt Fashion Forward Network (FFN) des Fashion Council Germany und der Innovationsagentur Sqetch brachte im April zwölf Berliner Mode Labels & Tech Start-ups in einer zweiten Delegationsreise nach New York City. Übergeordnetes Ziel der Initiative ist es, Berliner Unternehmen bei ihrem Markteintritt in die USA zu unterstützen und ihnen relevante und zukunftsweisende Geschäftskontakte zu vermitteln. Finanziert wird das zweijährige Projekt durch die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe sowie der Europäischen Union. Die Reise wurde in diesem Jahr auch von der Vorstandsvorsitzenden des FCG, Christiane Arp, sowie dem Berliner Staatssekretär für Wirtschaft, Michael Biel, begleitet. Fashion Forward Network ist ein Projekt des Fashion Council Germany und der Innovations-Plattform Sqetch. Die Initiative wird gefördert durch ein Landesprogramm, welches aus den EFRE-Mitteln und aus Mitteln des Landes Berlin finanziert wird. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Fenja Niechoj INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.fashion-council-germany.org/initiativen/fashion-forward-network- MITGLIEDER Previous Next News Impressionen NYC - Fashion Forward Network

  • NEW: FCG TEMP STUDIO

    Fashion Council Germany stärkt Förderung von regionalen Mitgliedern mit Pop-up-Ausstellung und Informationsveranstaltungen in Mannheim. NEW: FCG TEMP STUDIO Fashion Council Germany Mannheim, 12. Dezember 2023 : Mitte November eröffnete der Fashion Council Germany das FCG TEMP STUDIO im Mannheimer Innenstadtquartier Q6 Q7. Mit diesem Projekt und der im Frühjahr in Mannheim eröffneten ersten Außenstelle außerhalb Berlins, dem localONE, will der FCG seine überregionale Förderung intensivieren. Durch das Projekt FUTURAUM, das die kreative Zwischennutzung leerstehender Ladenflächen in der Mannheimer Innenstadt unterstützt, wurde nun in Zusammenarbeit mit der TEXTILEREI / NEXT MANNHEIM die Möglichkeit geschaffen, den FCG-Mitgliedern eine Repräsentationsfläche im Süden der Bundesrepublik anzubieten. Die Ladenfläche wird noch bis zum 23.12.2023 eine temporäre Ausstellung lokaler Mitglieder aus Mannheim und Umgebung beherbergen. Ergänzt wird das Programm durch Workshops, Vorträge und Informationsausstellungen der beteiligten Mitglieder und Partner. Die folgenden Mitglieder sind im FCG TEMP STUDIO mit Key-Pieces ihrer Kollektionen vertreten: Anna Auras , Belle Ikat , Claire Common , F65.0 , Florenz , Goldmarlen , Isabella Asfour , Julia Jung , Limo , Meriem Lebdiri und my little Bukhara . Die begehbare Pop-up-Ausstellung ist während der regulären Öffnungszeiten des Einkaufszentrums geöffnet. Außerdem sind Arbeiten des Mannheimer Modefotografen Christian Borth und des Mannheimer Grafikkünstlers Hony im FCG TEMP STUDIO zu sehen. Scott Lipinski, Geschäftsführer des FCG: „Wir freuen uns, dass wir mit dem FCG TEMP STUDIO unseren Mitgliedern aus der Region rund um Mannheim eine Bühne bieten können, um sich einem breiteren Publikum zu präsentieren. Seit der Eröffnung unserer ersten Dependance in Mannheim, dem localONE, konzentrieren wir uns verstärkt auf die Förderung unserer Mitglieder in den südlichen Bundesländern und möchten unser Engagement auch in Zukunft weiterhin bundesweit fortsetzen.“ „Ladenflächen in frequenzstarken Innenstadt-Lagen sind hoch attraktiv. Es ist daher eine außergewöhnliche Chance für die jungen Designerinnen und Designer, eine kurzzeitig leerstehende Fläche in Q6 Q7 für die Präsentation ihrer Arbeit nutzen zu können“ , erklärt der Mannheimer Oberbürgermeister Christian Specht und ergänzt: „Möglich macht das das Projekt FutuRaum, das gemeinsam mit Partnern und mit Unterstützung des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen daran arbeitet, die Attraktivität der Mannheimer City zu erhalten und zukünftig weiter auszubauen.“ Zusätzlich wurde den teilnehmenden Designer:innen die Möglichkeit gegeben, Vorträge, Workshops und Networking-Events zu veranstalten, die interessierten Besucher:innen gezielte Informationen zu relevanten Themen wie Nachhaltigkeit, Inklusion und Weiterbildung anbieten. Nico Hoffmeister/ Community Manager TEXTILEREI: „Unser FCG TEMP STUDIO Studio ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie wir gemeinsam und in kürzester Zeit eine Fläche initiieren konnten, deren Markenportfolio und Strahlkraft weit über die Grenzen Mannheims hinausgeht“. Diese Woche finden zudem Informationstage zum Bildungsprojekt GENERATION ZUKUNFT des FCG in Partnerschaft mit The PVH Foundation statt. Vor Ort erhalten Lehrer:innen aus der Region Mannheim und Umgebung die einmalige Möglichkeit, sich persönlich über die Initiative zu informieren, bei der Schüler:innen über die Modeindustrie aufgeklärt werden und so neue Weiterbildungschancen erhalten. Alle Veranstaltungen im FCG TEMP STUDIO finden Sie unter folgendem Link . ANSPRECHPARTNER Fenja Niechoj E-MAIL press[at]fashion-council-germany.org TELEFON +49 30 994 0489 53 WEBSITE/S DOWNLOAD PM Download

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