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  • Otto | FashionCouncil

    Otto Otto ist mit seinen ca. 4.500 Mitarbeitern ein Teil der Otto Group, einer weltweit führenden Handels- und Dienstleistungsgruppe mit Unternehmen in mehr als 30 Ländern der Welt. 1949 in Deutschland gegründet, erstreckt sich die Geschäftstätigkeit der Otto Group mit heute insgesamt rund 51.800 Mitarbeitern auf die drei Segmente Multichannel-Einzelhandel, Finanzdienstleistungen und Service. http://www.otto.de/ Close Close

  • Tina Lutz: Modekoryphäe zurück in der Heimat

    20. März 2020 Mein Ansatz ist responsible, nicht sustainable. Mit Tina Lutz ist vor einigen Jahren eine Modekoryphäe in die Heimat zurückgekehrt. Die in Deutschland geborene und an der ESMOD Paris ausgebildete Modedesignerin hatte erst für Issey Miyake in Paris und Tokyo gearbeitet, bevor es sie 1992 nach New York zog, wo sie als Senior Designer bei Calvin Klein anheuerte — zu den Heydays der amerikanischen Mode. Nach weiteren Stationen co-gründete sie 2000 das Luxus-Knitwear-Label Lutz & Patmos, das insbesondere durch Kooperationen mit Julianne Moore, Jane Birkin, Carine Roitfeld oder Sofia Coppola bekannt wurde. Nach Jahren im Ausland launchte sie 2017 Lutz Morris, ein Label für zeitlos zeitgeistige, luxuriöse und umweltbewusste Handtaschen made in Germany. Ein Gespräch über sterbendes Handwerk, internationale Designförderung und Nachhaltigkeit. FCG: Du hast viele Jahre in New York gelebt. Wieso bist du eigentlich nach Deutschland zurückgekehrt? Tina Lutz: Wir hatten uns 2015 entschlossen, nach Deutschland zu ziehen, weil es meinen Eltern nicht gut ging. Eigentlich wollten wir nur ein Jahr bleiben, schnell wurde klar, dass die Zeit nicht reicht. Mein Mann und mein Sohn fühlten sich außerdem immer wohler in Berlin, die Stadt wird ohnehin internationaler. Also sind wir immer noch da. Meine Eltern glücklicherweise auch. FCG: 2017 wurde Lutz Morris gelauncht. Ist die Idee aus dem Umzug heraus gewachsen? Tina Lutz: Das erste halbe Jahr in Berlin hatte ich noch Brand-Consulting-Verpflichtungen in New York und bin dafür regelmäßig hin und her geflogen. Langfristig wäre das schwer möglich gewesen. Zum ersten Weihnachten in Berlin schenkte mir mein Mann eine in Deutschland hergestellte Lederschatulle zur Aufbewahrung von Stiften. Sie hatte eine aufgesetzte Rahmenkonstruktion, ähnlich zu der, wie ich sie jetzt für meine Taschen verwende. Etwas an der Schatulle hat mich damals wahnsinnig inspiriert, ich wusste gar nicht, dass so etwas existiert. Auf einmal hatte ich ganz viele Ideen für Taschen im Kopf. Anfangs dachte ich, das kann ich nicht machen, mein Background ist in Tailoring und Knitwear. Das Label hat eigentlich mich gefunden, nicht umgekehrt. FCG: Deine Taschen werden ausschließlich in Deutschland produziert, wo es traditionell eine lange Geschichte im Lederhandwerk gibt. Tina Lutz: Trotzdem war meine Recherche hier anfangs sehr ernüchternd und deprimierend. Es gibt in Deutschland zwar sehr viel Know-how, allerdings kaum Unterstützung für die Betriebe. Auf meiner Suche nach passenden Partnern und Produktionsstätten habe ich viele Manufakturen besucht, denen man ansehen konnte, dass sie einmal viel größer gewesen waren — bei einigen von ihnen wusste man schon, dass sie in wenigen Jahren schließen werden. Weil die Betreiber in Rente gehen und keinen Nachwuchs finden. FCG: Schlussendlich war die Suche erfolgreich? Tina Lutz: Genau. Heute kommt 98 Prozent des verwendeten Leders aus Deutschland, die anderen zwei aus Italien — Novelty-Leder, das es hier ganz einfach noch nicht gibt. Die Gerberei ist übrigens gleich um die Ecke von der Lederfabrik, die Kartons für meine Verpackungen kommen aus der selben Stadt im Rheinischen Raum. Alles ist ganz bewusst so dicht wie möglich aneinander. Alle Ketten kommen aus dem Schwarzwald, die Rahmen aus der Nähe von Offenbach. FCG: Mit deinen Taschen verfolgst du auch einen umweltbewussten Ansatz. Tina Lutz: Für mich ist das ein wichtiges Thema, vielleicht, weil ich Deutschland aufgewachsen bin. Hier wird Nachhaltigkeit schon seit Jahrzehnten gelehrt. Ich bin 1992 nach New York gezogen, damals wurde dort der Müll noch nicht getrennt — in Deutschland war das bereits Gang und Gäbe. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie weh mir das tat, alles in den gleichen Container zu schmeißen. Seit 21 Jahren habe ich eigene Labels. Beruflich habe ich da schon immer versucht, umweltbewusst zu denken. FCG: Inwiefern? Tina Lutz: Für mich gibt es in diesem Kontext drei wichtige Dinge. Erstens: Kunsthandwerker unterstützen und ein Handwerk dadurch am Leben zu erhalten. In der Vergangenheit habe ich dabei insbesondere versucht, mich mit Frauen in Entwicklungs- und Schwellenländern zu vernetzen und zusammenzuarbeiten und sie dadurch zu fördern. In dem Rahmen entstand etwa Macramé in Bolivien oder Stickereien in Kabul. Jetzt unterstütze ich das deutsche Handwerk.Zweitens: So verantwortungsbewusst wie möglich zu produzieren. Ich nenne meinen Ansatz bewusst lieber responsible als sustainable, weil ich glaube, dass nichts, was hergestellt wird, nachhaltig sein kann — nichts brauchen wir wirklich. Nachhaltig wäre also, gar nicht zu produzieren.Drittens: Etwas zurückgeben. Schon in der Vergangenheit habe ich Hilfsorganisationen unterstützt. Für Lutz Morris gehen zehn Dollar jeder verkauften Tasche an Every Mother Counts, eine von meiner langjährigen Freundin Christy Turlington gegründeten NGO, die sich dafür einsetzt, die medizinische Versorgung schwangerer Frauen weltweit zu verbessern. FCG: Stellt sich bei Materialien wie Leder die Frage nach einer verantwortungsbewussten Beschaffung von Ressourcen als auch der Herstellung eigentlich umso mehr? Tina Lutz: Natürlich. Für mich war das anfangs ein großes Dilemma — sollte man überhaupt noch Leder verwenden? Nach intensiver Recherche ist es eher responsible, mit zertifiziertem Leder zu arbeiten als mit Plastikkunstleder.Ich arbeite ausschließlich mit umweltzertifizierten Fabriken zusammen, gerade in Hinblick auf die Gerbereien ist das wichtig. Für mich bedeutet ein verantwortungsbewusstes Label zu leiten aber auch, dass wir zum Beispiel im Büro alles recyceln. Auch unsere Versandboxen werden wiederverwertet. Unsere Kunden klären wir darüber auf. Das Thema Nachhaltigkeit interessiert heute übrigens alle unsere Käuferinnen, nicht nur jene aus Deutschland. FCG: Mit Lutz Morris verfolgst du einen bewussten genauso wie einen ästhetischen Anspruch — beides zusammen war lange undenkbar. Warum eigentlich? Tina Lutz: Gerade habe ich in Mailand eine Ledermesse besucht, das Thema Nachhaltigkeit war überall präsent. Allerdings ist das immer auch teurer. Viele Hersteller als auch Konsumenten sind deshalb noch nicht bereit, umzudenken. Aber das ändert sich zum Glück stetig. FCG: Einsatz für die Umwelt wird heute ausgezeichnet. Vor kurzem hast du in New York den Sustainable Award der Fashion Group International gewonnen. Tina Lutz: So ein Preis ist natürlich eine wichtige Signalwirkung für das Thema Nachhaltigkeit im Allgemeinen und für ein junges Label wie Lutz Morris eine Chance. Ich hoffe, dass die Leute dadurch sehen, wie viel Mühe wir uns tagtäglich geben. Preise fördern auch Ideen. FCG: Apropos Förderung: Seit 2006 bist du Mitglied des CFDA, der US-amerikanischen Modekammer und Neuerdings auch Mitglied des Fashion Council Germany. Wie erlebst du die Unterstützung von Designern in den USA im Gegensatz zu Deutschland? Tina Lutz: Das ist natürlich schwer zu vergleichen, immerhin gibt es den CFDA deutlich länger, er ist wesentlich größer. Sich zu institutionalisieren war für amerikanische Designer vielleicht leichter als es hier ist — in den USA zentrierte sich zumindest damals noch alles Modische in New York, hier ist die Mode über das gesamte Land verstreut. Deutschland fehlen außerdem Calvin Kleins, Ralph Laurens und Donna Karans. FCG: Im CFDA hast du einige Jahre lang aktive Aufgaben übernommen. Tina Lutz: Ich war Mitglied in diversen Kommitees, einem für Nachhaltigkeit und sieben Jahre lang in jenem für die Aufnahme neuer Mitglieder. Aus den jährlichen Bewerbungen haben wir die ausgewählt, welche die Kriterien erfüllen — der CFDA prüft, inwiefern Marken tatsächlich ernste Absichten haben, oder ob es sich dabei lediglich um Blitzideen handelt. Junge Labels müssen so etwa bereits seit drei Jahren aktiv sein und vorlegen, wo sie im Handel vertreten sind. Das ist eine Form von Qualitätssicherung: Der CFDA ist heute längst selbst sowas wie eine Marke. FCG: Was kann Deutschland davon lernen? Tina Lutz: Ich glaube, dass eine Institution wie eine Modekammer schon einmal grundsätzlich hilft. Es ist immer wichtig, sich auszutauschen und gegenseitig zu unterstützen. Ich selbst habe vier Jahre lang an der Rhode Island School Modedesign unterrichtet — mein Wissen weiterzugeben war mir sehr wichtig. Gleiches sehe ich beim CFDA, der etwa Hersteller prüft und weiterempfiehlt, davon profitieren junge Marken umso mehr. Generell denke ich, Deutschland sollte mehr Vertrauen in sich haben. Hier herrscht oft ein Misstrauen gegenüber neuen Ideen. Man sieht das auch im Konsumverhalten, noch unbekannte Labels haben es häufig schwerer. FCG: Siehst du das auch an den Kunden von Lutz Morris? Tina Lutz: Tatsächlich sitzen die meisten meiner Kunden in den USA, gefolgt von Großbritannien, Middle East, dann folgt Deutschland. Ich denke, das liegt aber auch daran, dass ich nach 25 Jahren in New York dort einfach bekannter bin und ein größeres Netzwerk habe. Junge Labels aus Berlin und Deutschland mangelt es oft nicht an guten Ideen, wohl aber an deren Kommerzialisierung. Du hast deine Marke direkt mit einem Verkaufsstart auf Matchesfashion gelauncht, hast in kurzer Zeit Händler in diversen Ländern gewonnen. FCG: Was machst du anders? Tina Lutz: Ich glaube, es hat geholfen, dass ich erst für andere Labels gearbeitet habe, bevor ich mich selbstständig machte. Heute gründen viele direkt nach der Uni, ohne Erfahrungen gesammelt zu haben. FCG: Lutz Morris ist noch ein junges Label. Wo möchtest du zukünftig hin? Tina Lutz: Natürlich möchte ich von dem was ich tue leben können. Abgesehen davon wünsche ich mir, dass meine Fabriken auch zukünftig geöffnet bleiben können, dass ich solide Arbeitsplätze erschaffe und mit Every Mother Counts weiterhin weltweit Frauen unterstütze. Außerdem kann ich mir langfristig vorstellen, Lutz Morris um weitere Produktsparten zu erweitern. Im Herbst wird es erst einmal eine Kooperation mit dem Brillenlabel Barton Perreira geben, die ähnliche Werte verfolgen wie wir. FCG: Welche Rolle spielt dabei eigentlich Berlin? Tina Lutz: Interessanterweise spielt die Stadt für mich zumindest als kreatives Umfeld eine eher untergeordnete Rolle. Was ich an Berlin genieße ist wie schnell ich überall sein kann, egal ob in London, Paris oder Mailand; allesamt strategisch wichtige Zentren für mich, die von den USA viel schwerer zu erreichen sind. Obwohl mir New York fehlt ist eines sicher: Den Jetlag vermisse ich nicht. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Lydia Kleiber INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://lutzmorris.com/ MITGLIEDER Lutz Morris PREVIOUS NEXT Interview Tina Lutz: Modekoryphäe zurück in der Heimat

  • NEWS: FASHION X CRAFT geht in die dritte Runde! Mode- und Textildesign-Absolvent:innen können sich ab sofort für das Bildungsprogramm in Partnerschaft mit der Swarovski Foundation und The Prince’s Foundation bewerben.

    Der Bewerbungsaufruf für das Förderprogramm FASHION X CRAFT vom Fashion Council Germany in Partnerschaft mit der Swarovski Foundation und The Prince’s Foundation ist ab sofort für Bewerber:innen geöffnet. Damit geht das Bildungsprogramm der drei Initiatoren für nachhaltige Entwicklung nach zwei erfolgreichen Jahren in die dritte Runde. Ab sofort bis einschließlich zum 06. Dezember 2023 können sich Absolvent:innen aus dem Bereich Mode- und Textildesign mit dem Schwerpunkt Nachhaltigkeit für das Programm bewerben. Die sechs Gewinner:innen werden bereits auf der kommenden Berlin Fashion Week vom 05. bis 08. Februar 2024 wie auch ihre Vorgänger:innen im Rahmen des Berliner Salon der Öffentlichkeit vorgestellt. NEWS: FASHION X CRAFT geht in die dritte Runde! Mode- und Textildesign-Absolvent:innen können sich ab sofort für das Bildungsprogramm in Partnerschaft mit der Swarovski Foundation und The Prince’s Foundation bewerben. Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER Manuel Almeida Vergara E-MAIL press[at]fashion-council-germany.org TELEFON +49 30 994 0489 - 53 WEBSITE/S https://www.fashion-council-germany.org/initiativen/fashion-x-craft https://princes-foundation.org/ https://www.swarovskifoundation.org/ DOWNLOAD PM Download Berlin, 18. Oktober 2023 : Der Bewerbungsaufruf für das Förderprogramm FASHION X CRAFT vom Fashion Council Germany in Partnerschaft mit der Swarovski Foundation und The Prince’s Foundation ist ab sofort für Bewerber:innen geöffnet. Damit geht das Bildungsprogramm der drei Initiatoren für nachhaltige Entwicklung nach zwei erfolgreichen Jahren in die dritte Runde. Ab sofort bis einschließlich zum 06. Dezember 2023 können sich Absolvent:innen aus dem Bereich Mode- und Textildesign mit dem Schwerpunkt Nachhaltigkeit für das Programm bewerben. Die sechs Gewinner:innen werden bereits auf der kommenden Berlin Fashion Week vom 05. bis 08. Februar 2024 wie auch ihre Vorgänger:innen im Rahmen des Berliner Salon der Öffentlichkeit vorgestellt. Wie in den ersten beiden Jahren werden die Jungdesigner:innen von mehrmonatigen Workshops, Webinaren und Coachings von und mit internationalen Expert:innen profitieren. So können sie ihre Designprozesse in Richtung Nachhaltigkeit weiterentwickeln. Unter anderem werden sie während eines dreiwöchigen Aufenthalts im Sommer 2024 in der Bildungseinrichtung Highgrove Gardens der The Prince's Foundation in Gloucestershire, England, in verschiedenen Handwerkskünsten wie Korbflechten, dekorativem Stuck und traditioneller Holzarbeit ausgebildet. Highgrove Gardens ist eine beliebte Besucherattraktion, die von der Wohltätigkeitsorganisation verwaltet wird. ANFORDERUNGEN: Das Angebot richtet sich ausschließlich an Mode- und Textildesign-Absolvent:innen, deren Abschluss maximal ein Jahr zurückliegt. Die Bewerber:innen müssen bestrebt sein, die Zukunft der Modeindustrie aktiv mitzugestalten und zu transformieren sowie während der Projektphase in Deutschland ansässig sein. Grundvoraussetzung ist das Interesse an Nachhaltigkeit, Handwerk und Innovation. BEWERBUNG: Die Bewerber:innen haben sieben Wochen Zeit, ihre Bewerbung einzureichen und können diese ab sofort bis Mittwoch, den 06. Dezember 2023, 23:59 Uhr auf der Website des Fashion Council Germany hochladen: LINK! Die Bewerbung soll ein minimal zwei- bis maximal dreiminütiges Video beinhalten, in dem die Motivation zur Teilnahme deutlich erklärt sowie die persönliche Bedeutung von Nachhaltigkeit, Handwerkskunst und Innovation für den/die Bewerber:in dargestellt wird. Ergänzend soll ein digitales Portfolio eingereicht werden, aus dem die kreative Leistung des/der Bewerber:in hervorgeht. ZEITPLAN: 18. Oktober – 06. Dezember 2023 Bewerbungsphase Anfang Dezember 2023 Selektion der Finalist:innen Mitte Dezember 2022 Interview mit Finalist:innen 04. – 08. Februar 2024 Bekanntgabe der Gewinner:innen auf der BFW April 2024 3-Tage-Workshops in Berlin (Deutschland) Juli - August 2024 3-Wochen-Workshops Highgrove (England) Februar 2025 Finale Präsentation auf der BFW Weitere Informationen zu dem Projekt unter folgendem Link . Photo Credit: Elanor Kenny für Fashion Council Germany PREVIOUS NEXT

  • Die Gewinnerin des BFW Streetstyle Fotowettbewerbs steht fest!

    17. Feb. 2025 Die Gewinnerin der Streetstyle Photography Competition der Saison AW25 heißt Mariia Dred . Mariia Dred ist eine in Berlin lebende Fotografin und Videografin. Nach einer Karriere in der IT zog sie 2021 nach Berlin, wo sie ihre kreative Reise im Filmbereich begann. In den ersten Jahren arbeitete sie als Kameraassistentin an Film- und TV-Produktionen und führte Regie bei Kurzfilmen und Musikvideos. Zudem produzierte sie Social-Media-Inhalte als Videografin. Seit September 2024 konzentriert sie sich auf die Fotografie, insbesondere auf Streetstyle. Ihre Leidenschaft für visuelle Kunst – von Kino über Malerei bis hin zur Mode – führte sie schließlich zur Streetstyle-Fotografie. Ihre Hauptinspirationsquellen sind Menschen und ihre Geschichten, Kino und klassische Malerei. Die Jury bestand in dieser Saison aus den Expert:innen Dries Vriesacker (ENFNTS TERRIBLES), Marvin Appiah Korang (Designer & Content Creator), Nina Klein (Nina Klein, Artist Management), Nina Raasch (Fotografin) und Søren Jepsen (Fotograf). Aufstrebende Fotograf:innen (Studierende, Absolvent:innen und Young Professionals) im Bereich der Mode und Streetstyle Fotografie wurden dazu aufgerufen insgesamt fünf Fotos in unterschiedlichen Kategorien einzureichen, die anschließend von einer Fach-Jury bewertet wurden. Dabei sollten besondere Streetstyle Fotosituationen während der BFW festgehalten und ein eigener Stil präsentiert werden. Die gesamte Fotostrecke wurde bei ENFNTS TERRIBLES v eröffentlicht. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Antara Gill INFOS ANFRAGEN coordination[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.instagram.com/dred.mariia/ https://enfntsterribles.com/ MITGLIEDER PREVIOUS NEXT Berlin Fashion Week Die Gewinnerin des BFW Streetstyle Fotowettbewerbs steht fest!

  • Balancing Act - Interview with Simone Hartmann

    26. Dez. 2025 “The fashion industry remains an emotionally driven field,” says Simone Hartmann, head of the recruitment agency Hartmann Consultants and board member of Fashion Council Germany‘s Board of Directors. In this interview, she explains how companies can channel this emotional aspect and structure their teams in a way that enables them to work as successfully as possible. Simone Hartmann, you are the head of the agency Hartmann Consultants and have been working in executive search since 2009. As an expert in this field — how should companies structure their personnel today in order to work successfully? Simone Hartmann: In today’s tense market and competitive environment, companies must ensure that, in addition to all professional competencies, the productivity and energy levels of their teams are also optimally aligned. Demographic change means above all that companies are dealing with mixed-age teams in which older employees are often in the majority. Companies need to know what strengths and weaknesses they can rely on in their teams in each age group. Relevant skillsets and high motivation and energy levels form the basis for productive, trusting, and meaningful collaboration and enable teams — whether working on-site, remotely, or in hybrid settings — to achieve their goals successfully. With positively energized and motivated teams, companies continue to evolve, unlock their potential, and proactively work on good answers to the challenges of our time. Is there something that makes the fashion industry particularly distinctive when it comes to personnel issues and structures? Simone Hartmann: While in the past it was often enough for fashion players to have a strong, prestigious brand in order to attract top talent and top managers, the changing job market now requires a clearly formulated talent strategy. We observe a much more strategic approach to HR management in our industry and both, brands and retailers, have understood that they need well-designed training and development pathways to retain young talent as well as middle and top management within their companies. The fashion industry remains an emotionally driven field, however, the image of the euphoric fashion world is today being questioned more critically, and specialists and executives are demanding entrepreneurial substance and responsibility in order to be attractive as an employer brand that knows how to set a future-oriented course in the age of AI by investing in the right tools and developing the necessary new skills. What does this mean for HR development work in these companies? Simone Hartmann: That this work is crucial — not just as a fig leaf to improve employer branding, but to identify potential at an early stage, to recognize succession options within the company, and to meet the demand for lifelong learning and personal growth across generations. So would you say it is especially important to create a balance between creativity and pragmatism within these teams? Simone Hartmann: Definitely. Teams should always be able to offer creative approaches to meeting customer needs. This holds true for design just as much as for logistics. No one can afford to ignore customer expectations anymore; however, the right balance of creativity is essential to drive innovation, bring new ideas to market, and implement new workflows and productive team dynamics. Are there nevertheless personnel-related challenges that you consider particularly relevant for fashion companies? Simone Hartmann: Certainly. One issue is the loss of specialist knowledge — for example, the “fitting competence” in the industry. At the leadership level, we see that the focus of top creatives and top managers is largely on gaining relevance and market share, which dominates their daily work. Top executives now tend to have shorter tenures on average, as the industry is under great pressure and company owners or boards expect quick results. When performance is sluggish or negative, reactions are much faster than they used to be. Speaking of leadership positions in fashion: they don’t have the best reputation — think of The Devil Wears Prada . Have you found that depiction to be accurate, or has that atmosphere changed in recent years? Simone Hartmann: There certainly used to be main characters with an attitude of infallibility — but those times are truly over. Since the principle of “data has a better idea” has taken hold, egocentrism has given way to the sobering reality of click algorithms and projected digital sales forecasts. As a result, fashion companies are increasingly evolving into tech companies. You yourself have extensive experience in fashion companies, having worked for brands such as Ralph Lauren, Triumph, and Rena Lange. What did you learn during that time? Simone Hartmann: Despite the different brand positions and company sizes, I learned a great deal about consistency in brand management. At that time, Ralph Lauren was reintegrating its licensing business and strengthening its European presence with the construction of its headquarters in Geneva. For us employees and for the retail partners, this was a clear commitment that Ralph Lauren would henceforth build its credibility and brand consistency from within — a goal that, in hindsight, was successfully achieved. Triumph on the other hand was and still is a true product specialist, and it was there that I learned product management from the ground up. Working within the European division meant close collaboration with design, marketing, and sales, and I was involved in launching a new product segment — super sexy and seductive lingerie — which sparked lively discussions among the owning families and subsidiaries. Why is that? Simone Hartmann: There were concerns about damaging the brand’s image and its established strengths such as fitting expertise and delivery reliability. Nevertheless, the launch went ahead — and neither an image loss nor compromises in fitting quality followed. On the contrary, Triumph gained an additional brand facet, which positively contributed to its perception. These lessons about the interplay between product management, design, marketing, and sales within a matrix organization, as well as insights into the entire supply chain — from pricing structures and profitability to timing challenges — have shaped me profoundly. And how was your experience at Rena Lange? Simone Hartmann: There I deepened my knowledge of the luxury segment and of selling collections that, with their niche positioning between Chanel and Escada and their distinctive brand DNA, had every reason to exist at the time. However, following a change in ownership, the brand was no longer managed consistently and quickly lost relevance due to misguided decisions — a lesson and a warning at the same time. Overall the team leaders who mentored me had a tremendous impact on my personal growth. I was very fortunate to encounter strong, charismatic leaders who shared their knowledge, recognized my potential, and actively fostered it. Today you run your own agency, Hartmann Consultants, and also volunteer your time to support the Fashion Council Germany. What motivated you to join the Board? Simone Hartmann: The Council’s mission — to act as a bridge between established brands, emerging designers, and the global fashion world — is something I consider extremely worthy of support. Fashion Council Germany is still young, and in the past ten years it has developed its reach and impact as rapidly as the industry itself has evolved. Not being burdened with a long legacy like other councils is an advantage in these transformation- and innovation-driven times. Our members benefit from this drive and commitment to advancing the profound change underway in the German fashion landscape. What professional experience do you bring to the Board? Simone Hartmann: In addition to my understanding of the fashion industry, in my current role as an executive search consultant I support companies in finding leaders and specialists who can tackle today’s challenges and view them as opportunities for meaningful change. I assess the key competencies, motivation, and drive of executives and play an active role in filling key positions in the European fashion industry. This knowledge of what makes top performers successful is something I can contribute in a filtered, applied way — making me, within the Board, the “human resources expert” who supports both our members and the Council itself in navigating HR-related topics and serves as a sounding board for these matters. This interview is an excerpt from our 10-year Fashion Council Germany booklet, in which we reflect on a decade of shaping and advancing German fashion. Discover the full booklet and explore all the stories and highlights HERE . Interview by Kelly Niesen AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Manuel Almeida Vergara INFOS ANFRAGEN press@fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER PREVIOUS NEXT 10 YEARS FCG Balancing Act - Interview with Simone Hartmann

  • Unsere Jury für den FCG FUTURE MINDS Scholarship by Istituto Marangoni

    5. Apr. 2024 Diese Expert:innen wählen die zukünftigen kreativen Köpfe, Entrepreneurs und Change Maker von Morgen im Rahmen des FCG FUTURE MINDS Scholarship by Istituto Marangoni aus. Der Fashion Council Germany ruft über seine Bildungsplattform re.FASHION ACADEMY die Initiative FCG FUTURE MINDS SCHOLARSHIP ins Leben. Mit dem Förderprogramm sollen zukunftsorientierte Design- und Businesstalente aus Deutschland unterstützt und ausgebildet werden. Im Rahmen des Projektes werden zwei Stipendien für jeweils ein Masterstudium am Istituto Marangoni in London für Sustainable Fashion & Systems sowie am Istituto Marangoni in Mailand für Fashion Business & Entrepreneurship vergeben. Bewerben können sich interessierte Mode- und Businesstalente mit Wohnsitz in Deutschland, die die Zukunft der Modeindustrie aktiv mitgestalten wollen. Für beide Scholarships wurde jeweils eine Fachjury ausgewählt, die die eingereichten Bewerbungen bewerten. Die diesjährigen Jurymitglieder:innen sind: MA, Sustainable Fashion & Systems (Istituto Marangoni, London): Christiane Arp (Vorstandsvorsitzende, Fashion Council Germany), Janina Lin Otto (Unternehmerin und Gründerin), Kerstin Weng (Head of Editorial Content, Vogue Germany), Noorin Khamisani (Programme Leader für Postgraduate Fashion) und Kirsty Keoghan (General Manager Global Fashion, eBay). MA, Fashion Business & Entrepreneurship (Istituto Marangoni, Mailand): Diana Marian Murek (Director of Education, Istituto Marangoni Milano), Manuela Kampp-Wirtz (Co-CEO, BurdaVerlag), Nadja Swarovski (Präsidentin, Fashion Council Germany), Scott Lipinski (CEO, Fashion Council Germany) und William Fan (German Fashion Designer). Weitere Informationen gibt es HIER . Bewerbungen sind seit dem 21. März HIER möglich. (Foto-Credit: Istituto Marangoni) AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Daniela Eichhorn INFOS ANFRAGEN daniela.eichhorn[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.refashion.academy/fcg-future-minds https://www.istitutomarangoni.com/de https://www.istitutomarangoni.com/en/admission/scholarships/scholarship-in-partnership-with-fashion-council-germany MITGLIEDER PREVIOUS NEXT News Unsere Jury für den FCG FUTURE MINDS Scholarship by Istituto Marangoni

  • re.FASHION ACADEMY: Bildungsplattform startet im Sommer mit fundierter Kursauswahl von namenhaften Speaker:innen

    22. Mai 2024 Im vergangenen Jahr hat der Fashion Council Germany seine Bildungsplattform re.FASHION ACADEMY ins Leben gerufen. Ziel ist es theoretische Ausbildung und praktische Erfahrungen in der Modebranche enger zu verknüpfen. Als führende Institution der deutschen Modebranche setzt der FCG mit seinem Netzwerk und seiner Expertise ein fundiertes und spannendes Bildungsangebot mit namenhaften Speaker:innen unter dem Motto „ UNLOCK YOUR POTENTIAL, BOOST YOUR CAREER “ um. Das breite Kursangebot wird ab Juni veröffentlicht und bietet dabei sowohl physische als auch digitale (Weiter-)Bildungsmöglichkeiten für Young Professionals, Modeinteressent:innen, Branchenexpert:innen und all diejenigen, die ihr Fachwissen erweitern wollen. Zum Launch finden am 28. Mai zwei Webinare statt - „ AI is here to stay – Exploring the dynamic intersection of artifical intelligence and fashion “ mit Cheryll Mühlen, Editor in Chief bei J’N’C & TM, sowie „ Diversity and Inclusion in Fashion – How to understand and manage unconscious bias “ mit FCG-Experte Stefan Brunner. Die beiden Branchenexpert:innen werden einen Einblick auf die neue Ausrichtung der Kurse geben und über die zukunftsrelevanten Themen Künstliche Intelligenz, sowie Diversität in der Modebranche sprechen. Interessent:innen aus allen Bereichen sind eingeladen an den kostenlosen Webinaren teilzunehmen, um sich über das erweiterte Bildungsangebot der re.FASHION ACADEMY zu informieren. Eine Anmeldung zu den Webinaren ist über die Website HIER und HIER möglich. Als Interessenvertretung der deutschen Modebranche verbindet der FCG Wissen mit Expertise und verbreitet diese durch sein zukunftweisendes Format. So sollen neue Erkenntnisse und Entwicklungen in der Modebranche gefördert und entdeckt werden. Ziel ist es mit Hilfe der Plattform die Weiterbildung in der Branche zu verändern um nicht nur theoretisches Wissen, sondern auch praxisnahes Know-how und Erfahrungen zu vermitteln. Das Angebot umfasst dabei Webinare – live und on demand -, Seminare, Workshops und Masterclasses. Die Themen orientieren sich an den fünf richtungsweisenden Kategorien Nachhaltigkeit, Design, Führung, Sales & Marketing und Technologie, welche mit der Modebranche verknüpft werden. Neben den Angeboten für Endkonsument:innen bietet die re.FASHION ACADEMY Unternehmen die Möglichkeit individualisierter Kurse und Schulungsprogramme und schafft damit Lösungsansätze, um die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu stärken und ihre Mitarbeiter:innen optimal zu fördern. Christiane Arp, Vorstandsvorsitzende des FCG: „ Die re.FASHION ACADEMY vereint Bildung, Talent und Erfahrung. Das Fundament, um Chancen und Herausforderungen der Modebranche zu bewältigen. Wir sehen es als unsere Aufgabe, insbesondere junge Menschen zu unterstützen, sie mit Branchenexpert:innen zu vernetzen und gesammelte Kenntnisse weiterzugeben. Die größte Herausforderung besteht darin, das Wissen über nachhaltigen Modekonsum zu vermitteln und so zu einem gesellschaftlichen Umdenken beizutragen.“ Nach dem offiziellen Launch der re.FASHION ACADEMY starten die ersten Seminare und Webinare im Sommer – darunter Kurse von MASJIEN Gründerinnen Jasmien Wynants und Ann Claes sowie Brand Strategist & Leadership Coach Anita Lotterschmid. Ein weiteres Kurs-Highlight wird ein Webinar mit Trend Forecaster Li Edelkoort sein, das Ende des Jahres stattfindet. Interessierte können sich ab sofort auf der Website der re.FASHION ACADEMY informieren, anmelden und von den vielfältigen Bildungsangeboten profitieren. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Daniela Eichhorn INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.refashion.academy/ https://www.refashion.academy/course/?eventtemplate=93-diversity-and-inclusion-in-fashion-how-to-understand-and-manage-unconscious-bias https://www.refashion.academy/course/?eventtemplate=94-ai-is-here-to-stay-exploring-the-dynamic-intersection-of-artifical-intelligence-and-fashion MITGLIEDER PREVIOUS NEXT re.FASHION ACADEMY re.FASHION ACADEMY: Bildungsplattform startet im Sommer mit fundierter Kursauswahl von namenhaften Speaker:innen

  • NEWS: Fashion Council Germany und Amazon Fashion laden gemeinsam zum Panel Talk und Fireside Dinner nach Hamburg

    NEWS: Fashion Council Germany und Amazon Fashion laden gemeinsam zum Panel Talk und Fireside Dinner nach Hamburg Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER Manuel Almeida Vergara E-MAIL press@fashion-council-germany.org TELEFON +49 30 994 0489 – 53 WEBSITE/S DOWNLOAD PM Download Hamburg, 31. Oktober 2025: Rund 60 geladene Gäste aus Mode-, Handel-, Medien- und Kreativwirtschaft kamen am Donnerstagabend im TORTUE Hamburg auf Einladung des Fashion Council Germany (FCG) und Amazon Fashion zusammen, um sich im Rahmen eines Fireside Dinners zu vernetzen. In eleganter Atmosphäre des französischen Restaurants bot der Abend eine Plattform für Austausch und Inspiration unter den Branchenakteur:innen. Den Auftakt des Abends bildete ein hochkarätig besetzter Paneltalk zum Thema „Commerce and Culture“, moderiert von Rabea Schif. Gemeinsam mit Florian Mair (Managing Director Apparel, Amazon Fashion) und Stelios Theodoridis (Founder und CEO, Rough) diskutierte sie darüber, wie Technologie, Entertainment und Handel das Entdecken und Erleben von Mode verändern können, welche Bedeutung kulturelle Authentizität für den Aufbau erfolgreicher Brands hat und wie sich Content, Commerce und Culture künftig entwickeln können. Das Gespräch machte deutlich, dass Künstliche Intelligenz, Soziale Medien und digitale Innovationen die Modebranche zunehmend prägen – von personalisierten Einkaufserlebnissen bis zu neuen digitalen Formaten, die Kultur und Markenidentität erlebbar machen. Florian Mair betonte, wie sich das Verhalten und die Erwartungen der Konsument:innen derzeit entwickeln: "Das Kaufverhalten von Kundinn:innen – oder besser gesagt: von Nutzer:innen – verändert sich gerade massiv. Ich sage bewusst Nutzer:innen, weil sich viele Menschen heute gar nicht mehr nur als Konsument:innen verstehen, sondern als Nutzer:innen verschiedener Services. Einkaufen, Technologie und Entertainment waren früher völlig getrennte Welten. Heute greifen diese Bereiche stark ineinander – sie sind eng miteinander verknüpft." Anschließend richtete Scott Lipinski (CEO, Fashion Council Germany) einige Worte an die Gäste. Er unterstrich die Bedeutung von Formaten wie dem Fireside Dinner für den Austausch: „ Dieses Format gibt es mittlerweile seit neun Jahren. Es ist die 73. Ausgabe, die wir in Städten wie München, Hamburg, Berlin, Frankfurt, Mannheim und demnächst auch in Stuttgart umsetzen. Es dient als Mikrosystem in der jeweiligen Stadt, um Menschen kennenzulernen, Gedanken auszutauschen und neue Inspirationen zu gewinnen.“ Neben spannenden Insights bot der Abend kulinarische Highlights und die Gelegenheit für persönlichen Austausch. Zu den Gästen zählten Bianca Lang-Bognar (Brookmedia, S-Magazin), Caroline und Michael Benzinger, Dagmar von Renner, Detlef Stiebich und Julia Rieth (Stiebich & Rieth), Gernot Lenz (Tom Tailor), Philipp Bree (PB0110), Philipp Löwe (Der Spiegel), Svea Beckedorf (SVEASØN), Valentin von Arnim (Iris von Arnim) und Wiebke Bredehorst (Tush Magazine). Seit 2018 findet das FCG Networkingformat „Firesidechat“ in verschiedenen Großstädten Deutschlands statt und bringt regelmäßig wichtige Branchenvertreter:innen zusammen. PREVIOUS NEXT

  • Die BFW Streetstyle Photo Competition geht wieder los: Das ist die Jury!

    23. Juni 2026 Nur noch wenige Tage – und schon wird Berlin wieder zur Modebühne. Dabei wird eine ganze Bandbreite an Stilen und Trends längst nicht nur auf den eigentlichen Modenschauen sichtbar; während der Berlin Fashion Week wird die ganze Stadt zum Laufsteg. Und genau dem wollen wir einmal mehr mit unserer Streetstyle Competition gerecht werden. Auch zur kommenden Berlin Fashion Week vom 2. bis 5. Juli suchen wir die spannendsten Streetstyle Looks - und mithin die besten Streetstyle-Fotograf:innen: Im Rahmen unserer Competition werden aufstrebende Fotograf:innen – also auch Studierende, Absolvent:innen und Young Professionals – aus den Bereichen Mode- und Streetstyle-Fotografie gesucht, die den besonderen Spirit der Modewoche abseits der eigentlichen Catwalks einfangen. In der vergangenen Saison konnte sich Tim Kestel mit seiner Bildserie den Wettbewerb sichern. Im Fokus sollen individuelle Looks und Momente auf den Straßen der Hauptstadt stehen – zwischen Events und Empfängen, Präsentationen und Parties. Dafür können Teilnehmende unmittelbar nach der Berlin Fashion Week insgesamt fünf Fotografien in unterschiedlichen Kategorien einreichen. Zur Fachjury, die in dieser Saison die Gewinnerin oder den Gewinner ermitteln, gehören der Chief Editor und Creative Director des SICKY Magazins Alejandro Reyes, Visual Artist, Creative Director und Fotografin Eva Losada, die Content Creatorin Luca Marie Lorenz, Image-Berater und Stylist Marvin Lobodda, Stylist und Content Creator Marvin-Mario Bahome sowie der renommierte Modefotograf Per Appelgren. Die Juror:innen bringen unterschiedliche Blickwinkel aus Mode, Medien, Fotografie und Kreativbranche zusammen und prägen damit den innovativen Charakter des Wettbewerbs. Gemeinsam wählen sie ein Talent aus, das sich neben einer Veröffentlichung der eigenen Arbeit im SICKY Magazin zudem über die Möglichkeit freuen kann, in der kommenden Saison als offizielle Fotografin beziehungsweise offizieller Fotograf für die Berlin Fashion Week im Frühjahr 2027 gebucht zu werden. Ab dem 2. Juli und bis zum 12. Juli 2026 sind Einsendungen möglich; Ende Juli wird dann die Juryentscheidung bekanntgegeben. Wir freuen uns auf Eure Einsendungen! AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Nora Kpalobi INFOS ANFRAGEN nkp@fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.fashion-council-germany.org/street-style-photgraphy-competition https://sickymag.com MITGLIEDER PREVIOUS NEXT Wettbewerb Die BFW Streetstyle Photo Competition geht wieder los: Das ist die Jury!

  • BFW Interview-Special - im Gespräch mit Magdalena Schaffrin vom 202030 – The Berlin Fashion Summit: "Über die Stärken der Stadt"

    10. Juli 2023 Die Berlin Fashion Week hat seit seinem Debüt im Jahr 2007 einige grundlegende Veränderungen hinter sich. Was war für Dich bis dato die bedeutendste Transformation des Berliner Fashion Week Formats? Ich begrüße es sehr, dass die Berlin Fashion Week, das Thema Nachhaltigkeit und die jungen Contemporary Designer stärker in den Vordergrund und Mittelpunkt rückt. Das sind die Stärken von Berlin: die Kreativität und der nachhaltige Lifestyle, der in der Stadt stark verankert ist und sich in der Vielzahl der nachhaltigen Unternehmen spiegelt, sowie in den Nachhaltigkeitsformaten, die im Grunde seit der Gründung der Fashion Week parallel dazu stattfinden. Seit letzter Saison vollzieht die Berlin Fashion Week verstärkt einen Sinneswandel: Innovative Formate, junge Designer:innen und nachhaltige Konzepte stehen im Fokus. Wie beurteilst Du diese positive Veränderung für die Berlin Fashion Week im internationalen Vergleich? Die Themen Schwerpunkte für Berlin nehmen auch die anderen Fashion Weeks im internationalen Vergleich auf. Die Stärke von Berlin kann sein, die Themen Kreativität, Subkultur, Coolness, Nachhaltigkeit, Innovation und Digitalisierung mit Musik, Design, Food und Mode zu verbinden. Auf was freust Du Dich am meisten zur kommenden Berlin Fashion Week? Ich freue mich natürlich auf unser Format, den 202030 Pop Up zum Thema Denim. Wir haben wieder tolle Speaker:innen auf der Bühne und laden danach zu unserem Community Gathering ein. Es wird ein schönes Wiedertreffen und so wie es aussieht, wird auch das Wetter mitspielen. Daneben freue ich mich auch auf ein paar Schauen der BERLIN CONTEMPORARY Designer:innen und zu sehen, wie sich die Kollektionen weiter entwickeln. ABOUT 202030 Summit Der 202030 - The Berlin Fashion Summit Denim Pop-Up wird sich auf den Wandel in der Denim-Branche konzentrieren, gefolgt von einem Community Gathering, welches Kreative, Forscher und Interessenvertreter der Branche zusammenbringt, um Gespräche zu fördern und Veränderungen voranzutreiben. Der 202030 Summit findet am Dienstag, den 11.07.2023, von 15 bis 19 Uhr im Content Cube auf der SEEK in der Station Berlin statt. Mehr Infos unter folgendem Link . Wir bedanken uns bei Magdalena Schaffrin für das Gespräch. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Lydia Kleiber INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://202030summit.com/ https://fashionweek.berlin MITGLIEDER PREVIOUS NEXT Interview BFW Interview-Special - im Gespräch mit Magdalena Schaffrin vom 202030 – The Berlin Fashion Summit: "Über die Stärken der Stadt"

  • NEWS: Jetzt bewerben – eBay Circular Fashion Fund geht in die nächste Runde

    NEWS: Jetzt bewerben – eBay Circular Fashion Fund geht in die nächste Runde Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER Manuel Almeida Vergara E-MAIL presse@fashion-council-germany.org TELEFON +49 30 994 0489 – 53 WEBSITE/S https://pages.ebay.com/circularfashionfund/ DOWNLOAD PM Download Berlin, 09. Februar 2026: Die Lebensdauer von Kleidungsstücken verlängern, Textilabfälle reduzieren, einen positiven Beitrag hin zu einer ökologisch sinnvolleren Modeindustrie leisten – das sind die übergeordneten Ziele des Circular Fashion Fund. Im Rahmen der Initiative von eBay, offizieller Partner des Fashion Council Germany, wurden seit der ersten Ausgabe im Jahr 2022 mehr als 25 Unternehmen mit entsprechenden Mentorings und Fördermitteln unterstützt. Nun geht der Circular Fashion Fund in seine vierte Runde – und fällt in diesem Jahr größer aus denn je: Waren bisher Mode-Startups aus den vier Märkten Deutschland, Großbritannien, Australien und USA zur Bewerbung aufgerufen, wird der Wettbewerb 2026 auf alle EU-Länder sowie Kanada und die Schweiz ausgeweitet. Somit begibt sich eBay auf eine weltumspannende Suche nach innovativen Konzepten im Sinne einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft. Acht ausgewählten Unternehmen werden jeweils 50.000 US-Dollar Fördermittel sowie zielgerichtete Mentoringprogramme bereitgestellt; ein Startup wird überdies zum Global Winner des Funds ernannt und bekommt mithin die Option auf eine zusätzliche Investition in Höhe von 300.000 US-Dollar von eBay Ventures. Damit beläuft sich die globale Gesamtfinanzierung des Programms auf 1,9 Millionen US-Dollar bis Ende 2026. In der vergangenen Ausgabe war das kalifornische Unternehmen Refiberd , das KI zur Identifizierung von Faserzusammensetzungen einsetzt und so eine hochpräzise Sortierung für das Textilrecycling ermöglicht, zum Global Winner ernannt worden. Als deutscher Sieger war das Upcycling-Brand MOOT aus dem Wettbewerb 2025 hervorgegangen. In diesem Jahr umfasst die Fachjury, die Konzepte sichtet und Gewinner:innen ermittelt, Marianne Perkovic, Chairwoman des Australian Fashion Council, Scott Lipinski, CEO des Fashion Council Germany und Chairman der European Fashion Alliance, Steven Kolb, CEO des Council of Fashion Designers of America sowie Sarika Bajaj, Co-Gründerin des letztjährigen Global-Winner-Unternehmens Refiberd. Bewerbungen sind bis zum 8. März 2026 möglich unter pages.ebay.com/circularfashionfund PREVIOUS NEXT

  • William Fan: Modedesign in Zeiten von Corona

    30. Apr. 2020 FCG: Wie geht es dir und deinem Label momentan? William Fan: Mir und meinem Team geht es gut. Wir haben uns Zuhause eingerichtet und uns verbindet die digitale Welt. Aber ich vermisse den direkten Kontakt — das ist gerade ein Lernprozess, der mir zeigt wie gerne ich mit Menschen zusammenarbeite. FCG: Wie nimmst du derzeit die Welt wahr? William Fan: Die Nachrichten sind das Fenster zur Außenwelt und es ist spanned zu beobachten, wie die verschiedenen Kulturen und Länder in solchen Zeiten handeln. Es ist eine unglaubliche Situation, in der alle Menschen gleich verletzlich sind — egal woher du kommst, welches Geschlecht du hast und was dein sozialer Status ist. Ich fühle mich sehr privilegiert in Deutschland zu sein.Gleichzeitig ist das eine riesige Chance für die Bewusstseinswerdung: Was ist wichtig und für was möchte ich stehen? Es gibt mir, aber auch der Gesellschaft den Raum, die eigenen Gedanken und Prioritäten zu überdenken. FCG: Zu welcher Erkenntnis führt dich das? William Fan: Ich nehme mir für Projekte eigentlich schon immer Zeit und Raum diese reifen zu lassen. Jetzt, wo einem die Zeit sozusagen „geschenkt“ wird, merke ich nochmal stärker, dass man sich noch mehr davon nehmen sollte. Gute Ideen und Design brauchen Zeit um zu wachsen. Zeit ist kostbar und sie sollte bewusst und sorgfältig genutzt werden. FCG: Hast du einen Wunsch für die Zeit nach Corona? William Fan: Ich würde mir wünschen, dass das aktuell diskutierte und gelebte Bewusstsein für die Mitmenschlichkeit in einer Gesellschaft auch über die Krise hinaus bestehen bleibt. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Lydia Kleiber INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://williamfan.com/index.php/ MITGLIEDER William Fan PREVIOUS NEXT Interview William Fan: Modedesign in Zeiten von Corona

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