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  • Die FCG Mitglieder bei der FASHION POSITIONS zur Berlin Art Week 2025

    17. Sept. 2025 Bei der siebten Ausgabe der FASHION POSITIONS waren sechs FCG Mitglieder unter den 20 ausstellenden Labels. ESTHER PERBANDT, FIONA BENNETT, HADERLUMP ATELIER BERLIN, KAREN JESSEN, PLAID-À-PORTER und SELVA HUYGENS präsentierten im Rahmen der POSITIONS Berlin Art Fair ihre Mode. Mit ihrer klaren inhaltlichen Ausrichtung und kontinuierlichen Weiterentwicklung ist die FASHION POSITIONS mittlerweile zu einer eigenständigen Plattform innerhalb der Berlin Art Week geworden. Sie findet jährlich im Flughafen Berlin Tempelhof statt und präsentiert innovative Designer:innen, die Kunst und Mode miteinander verschmelzen lassen. Die Ausstellung zählte dabei an den vier Öffnungstagen ca. 30.000 Besucher:innen aus Kunst, Design, Journalismus, Lehre und interessierter Öffentlichkeit. Ein zentrales Highlight war die viertägige Live-Performance von Esther Perbandt. In einem skulpturalen Setting verschmolz die Designerin selbst mit ihrer Installation: Gekleidet in ein Ganzkörperkostüm aus schwarzen Baumwollstreifen wurde sie zur lebendigen, atmenden Komponente ihres Werks. Während der gesamten Dauer blieb sie in der Arbeit präsent. Besucherinnen und Besucher konnten das Werk zu verschiedenen Zeitpunkten erleben und wurden Teil eines offenen Prozesses mit ungewissem Ausgang. FASHION POSITIONS wird unterstützt durch die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe. Fotos von Paula Reschke AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Comm2 Team INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://fashionpositions.de/ MITGLIEDER Haderlump Atelier Berlin Esther Perbandt Fiona Bennett PLAID-À-PORTER Karen Jessen SELVA HUYGENS PREVIOUS NEXT News Die FCG Mitglieder bei der FASHION POSITIONS zur Berlin Art Week 2025

  • FCG-Information: Covid-19

    4. Jan. 2021 Aufgrund der aktuell kritischen Gesundheitslage in Deutschland wie auf globaler Ebene, möchten wir auf interne, aber auch externe Sicherheitsmaßnahmen und Änderungen hinweisen, denn: Um präventiv unseren Teil dazu beizutragen, die Pandemie Coronavirus SARS-CoV-2 bzw. COVID-19 mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln einzudämmen, müssen wir handeln. Und das gemeinsam. Ganz nach dem Leitspruch #FlattenTheCurve ist es unsere kooperative Verantwortung bewusst zu agieren. Was genau das zu Zeiten einer Pandemie bedeutet? Menschliche Interaktionen auf ein absolutes Minimum reduzieren und dazu beitragen, dass die Lage sich nicht exponentiell zuspitzt und unsere medizinische Infrastruktur überfordert. Und auch wenn die genannten Sicherheitsmaßnahmen erst einmal “machbar” scheinen, ist uns bewusst, dass alle Beteiligten der Modeindustrie unter den aktuellen Sicherheitsvorkehrungen leiden werden. Um die Mode- und Kreativindustrie sowie weitere Branchen, die besonders stark von nötigen Sicherheitsmaßnahmen betroffen sind, zu unterstützen und zu stärken, möchten wir hiermit über finanzielle Mittel und Zuschüsse der Länder sowie des Staats informieren und bei möglichen Anträgen und Fragen zur Seite stehen. Im Sinne eines solidarischen Miteinanders, wünschen wir allen entsprechende Umsicht, gute Gesundheit und eine geringe negative Auswirkung der dramatischen Entwicklung. Für Fragen stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung. Im Namen des Vorstands und des gesamten Teams,Herzliche Grüße! Offizielle Unterstützung und finanzieller Support Allgemeines Aufgrund des neuartigen Coronavirus steht die Wirtschaft der Bundesrepublik Deutschland vor einer der größten Herausforderungen seit Jahrzehnten. Fast alle Branchen sind stark betroffen, insbesondere aber Freiberufler:innen und kleine wie mittelständische Unternehmen, u.a. aus der Modebranche. Hierfür hat 2gather.jetzt einen digitalen Raum geschaffen, um diese neue und unvorhersehbare wirtschaftliche Krise durch etwa Crowdfunding, Petitionen, Online-Aktionen oder den einfachen Informationsaustausch gemeinsam zu überstehen. Wir raten dazu sich regelmäßig bei den lokalen Wirtschaftsförderungen über die Möglichkeiten zu informieren. Bund und Land arbeiten eng zusammen, um die aktuelle Situation zu bewältigen. Und auch wir arbeiten im ständigen, engen Austausch und in Abstimmung mit dem BWMi. Auf deren Website Bundesministerium für Wirtschaft und Energie finden sich Quellen und Kontakte, welche auf Landesebene verweisen. Hier empfiehlt sich die zuständige Wirtschaftsförderung und deren existierende, aber auch neu geschaffenen Förderungen auf Landesebene zu prüfen. Alle Links sind auf der Website des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie zu finden. Auf Ebene der Bundesländer Für konkrete wirtschaftliche Fragen können Sie sich darüber hinaus an Ihre lokale IHK-Niederlassung wenden, welche Hotlines zum Thema Coronavirus bereitstellt und beratend agiert. In Berlin beispielsweise soll ein zusätzliches Landesprogramm verabschiedet werden, um der Kreativwirtschaft angesichts drohender Umsatzverluste zu helfen. Dabei hat Bürgermeister Michael Müller ( SPD ) angeregt, Selbstständige mit einem einmaligen Zuschuss von 15.000 Euro zu unterstützen. Ähnliche flexible und neue Fördermöglichkeiten werden in allen Bundesländer derzeit konzipiert und eingeführt. Einfache Suchen im Internet durch Eingabe von „Soforthilfe Berlin“, „Soforthilfe Bayern“ oder andere Bundeslandkombinationen liefern nützliche Kontakt- und Supportinformationen. Auf Ebene des Bundes Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat bereits klare Stellung zu der aktuellen Gesundheitskrise bezogen und weist auf folgende Unterstützungsmöglichkeiten hin: 1. Das Kurzarbeitergeld wird flexibler. Unternehmen können es künftig unter erleichterten Voraussetzungen erhalten. So kann Kurzarbeitergeld unter anderem bereits dann beantragt werden, wenn zehn Prozent der Beschäftigten vom Ausfall betroffen sind. Hier und hier finden Sie konkrete Informationen und Ansprechpartner. 2. Die Verbesserung der steuerlichen Maßnahmen erleichtert die Liquidität von Unternehmen. Zu diesem Zweck werden die Stundung von Steuerzahlungen erleichtert, Vorauszahlungen können leichter abgesenkt werden. Auf Vollstreckungen und Säumniszuschläge wird im Zusammenhang mit den Corona-Auswirkungen verzichtet. Hierzu wird Empfohlen mit den eigenen Finanzämtern, Renten- und Sozialversicherungsträgern und Gemeinden Kontakt aufzunehmen. 3. Die Liquidität von Unternehmen wird auch durch neue, im Volumen unbegrenzte Maßnahmen unterstützt. Dazu werden bestehende Programme für Liquiditätshilfen ausgeweitet und für mehr Unternehmen verfügbar gemacht. Die Hausbanken bieten in aller Regel Informationen zu den neuen Möglichkeiten. Es gibt aber auch KfW-Darlehen für die Überbrückung, auch für Bürgschaften via der Bürgschaftsbanken der Länder. Es lohnt sich außerdem die Seiten der Landesförderbanken anzuschauen, hier beispielsweise in Niedersachsen 4. Auf EU-Ebene führt Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und Bundesfinanzminister Scholz derzeit Gespräche für ein koordiniertes und entschlossenes Vorgehen. Die Bundesregierung begrüßt unter anderem die Idee der Europäischen Kommission für eine „Corona Response Initiative“ mit einem Volumen von 25 Milliarden Euro. Linksammlung 1. https://2gather.jetzt/ 2. https://www.ihk-berlin.de/service-und- beratung/international/coronavirus-trifft-wirtschaft-4713818 3. https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Dossier/coronavirus.html 4. https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/kurzarbeitergeld-uebersicht-kurzarbeitergeldformen 5. https://www.arbeitsagentur.de/news/kurzarbeit-wegen-corona-virus 6. https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html 7. https://www.foerdermittel-deutschland.de/foerderbanken/ 8. https://www.nbank.de/Blickpunkt/Covid-19-%E2%80%93-Beratung-f%C3%BCr-unsere-Kunden.jsp 9. https://kreativ-bund.de/corona So bleiben Sie Informiert Um dieser Pandemie vorsichtig und mit den richtigen Maßnahmen gegenüberzutreten, appellieren wir sich primär über Portale wie das Robert-Koch-Institut , das Bundesministerium für Gesundheit sowie die World Health Organization über die tagesaktuelle Lage des neuartigen Coronavirus zu informieren. Bei weiteren Fragen, schreiben Sie uns gerne an: covid19@fashion-council-germany.org AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Lydia Kleiber INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER PREVIOUS NEXT News FCG-Information: Covid-19

  • Der FCG ist Gründungsmitglied bei k3d

    18. Nov. 2021 16 führende privatwirtschaftliche Branchenverbände der deutschen Kultur-und Kreativwirtschaft schließen sich als offenes Bündnis zusammen. Gemeinsam fordern sie eine exponierte Zuständigkeit in der neuen Bundesregierung. Die deutsche Kreativ-und Kulturbranche zählt neben der Automobilindustrie und Maschinenbau zu den drei größten Wirtschaftszweigen. Ihre Bruttowertschöpfung beträgt 106 Milliarden Euro und trägt mit 3,1 Prozent zur volkswirtschaftlichen Gesamtleistung Deutschlands bei. Führende privatwirtschaftliche Interessenvertretungen aus den Bereichen Bücher und Mode,Journalismus, Musik, Games, TV, Radio und Film, Kulturveranstaltungen,Galerien, Architektur und Design haben sich zur „Koalition Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland (k3d)“ als offenes Bündnis zusammengeschlossen. Diese will künftig gegenüber der Politik auf Bundes-,Länder- und EU-Ebene kompetenter Dialogpartner und Impulsgeber für die gemeinsamen Interessen der Branche sein. Gemeinsam wollen die Initiatoren der Koalition die Relevanz der Kultur- und Kreativwirtschaft als Wirtschaftszweig und für die Gesellschaft stärker nach außen vermitteln. Dabei wird k3dübergeordnete Positionen, Stellungnahmen und Forderungen zu kultur-, medien-und wirtschaftspolitischen Fragestellungen entwickeln und vertreten. Angesichts der aktuellen Koalitionsverhandlungen spricht sich k3d für eine zentrale Anlaufstelle in der neuen Bundesregierung für alle Belange der Kultur- und Kreativwirtschaft aus. Mit einer Bruttowertschöpfung von 106 Milliarden Euro im Jahr 2019 trägt die Kultur- und Kreativwirtschaft 3,1 Prozent zur volkswirtschaftlichen Gesamtleistung in Deutschland bei. Sie ist damit nach der Automobilindustrie und dem Maschinenbau der drittgrößte Wirtschaftszweig. Auf europäischer Ebene erzielte sie 2019 einen Umsatz von 643 Milliarden Euro und eine Gesamtwertschöpfung von 253 Milliarden Euro. Damit machen die Kernaktivitäten der Kultur- und Kreativwirtschaft 4,4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts der EU aus. Ihr wirtschaftlicher Beitrag ist also weit größer als jener der Telekommunikations-, Hightech-, Pharma- oder Automobilindustrie. Der Fashion Council Germany e. V. engagiert sich seit seiner Gründung verstärkt für mehr politische Relevanz der Mode als Kultur- und Wirtschaftsgut. Neben einem Termin im Juli 2018 mit führenden Modeexperten zu einem Dialog mit Bundeskanzlerin Angela Merkel im Bundeskanzleramt hat der FCG zu Beginn dieses Jahres in Zusammenarbeit mit dem Bundeswirtschaftsministerium eine Studie zum Status deutscher Mode veröffentlicht. Bei der im vergangenen Juli vom FCG initiierten Konferenz „The New European Bauhaus – Werkstatt der Zukunft“hat die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, in ihrer Eröffnungsrede auf die Initiative des k3d-Bündnisses hingewiesen und lobte dieses zukunftsweisend als „perfektes Beispiel“ eines disziplinübergreifenden Ansatzes. Weitere Informationen zum k3d-Bündnis unter: https://k3-d.org/ AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Scott Lipinski INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://k3-d.org/ MITGLIEDER PREVIOUS NEXT News Der FCG ist Gründungsmitglied bei k3d

  • Im Gespräch mit Julia Freitag, Geschäftsführerin von StyleproofedTV: "Die Story hinter der Marke"

    25. Mai 2022 Die styleproofed GmbH ist ein kreativer Think-Tank rund um Mode & Styling & Shopping. Ins digitale Publishing ist Julia Freitag schon 2009 mit dem Blogzine “ styleproofed.com - the guide to good fashion” zusammen mit ihrer Kollegin Silke Wichert und einem Team befreundeter Mode & Lifestyle Journalisten eingestiegen. Mit dem Anspruch, die besten Produkte aus dem Bereich Mode, Beauty und Lifestyle vorzustellen, zu testen und zu bewerten. Eine zeitgemäße Art von Stiftung Warentest im Web… Seit 2014 hat sich das Portfolio der styleproofed GmbH dann noch um Marken-Beratung &Styling sowie Content-Creation erweitert. Das zielgruppengerechte Inszenieren von Mode & Lifestyle hat sie also schon immer begeistert und mit styleproofedTV hat sie sich dieses Jahr in ein neues bewegtes Content-Abenteuer gewagt! FCG: Magst Du uns kurz erläutern, was hinter StyleproofedTV steckt und welche Services Du mit der Agentur jetzt neu anbietest? Julia Freitag : Mit styleproofed.tv wollen wir neuen Brands, lokalen Designgrößen und nachhaltigen Produkten mehr digitale Aufmerksamkeit schenken und in unseren Live-Shows die “Story behind the Brand“ und die Hero-Produkte samt Funktions- und Produktionsdetails zusammen mit den Brand Machern erläutern und vorstellen. Wir verbinden in unseren LIVES den oft unpersönlichen E-Commerce mit persönlichen Interviews und Entertainment zu einem neuen Social Shopping-Format. FCG: Du kommst ursprünglich aus dem Journalismus und warst lange Jahre Moderedakteurin und dann später Fashion Director bei Magazinen wie Vanity Fair, Glamour etc. Wie hat sich die Branche aus Deiner Perspektive in den letzten 20 Jahren verändert? JF: Die Trendzyklen sind so viel schnelllebiger geworden und die Aufmerksamkeitsspanne der Konsumenten für Produkte hat sich sehr ins SEE NOW & BUY NOW verlagert. Für Journalisten und Stylisten, wie mich, hat sich daher viel geändert, denn die klassischen Mode-Magazine müssen zusätzlich alle digitalen Formate und Social Media Accounts bedienen. Leider lässt sich ein tolles, aufwändiges Fotoshooting, wie ich es noch aus meiner Zeit bei Condé Nast produzieren konnte, kaum noch finanzieren und der Druck zusätzlich zu den Fotos, ein perfektes Fashion-Video und gute Social Media-Posts mal so easy nebenbei mitzumachen, ist zur Normalität geworden. Daher bedeutet für mich Social Media Work eher liebevoller Alltag, wo dann auch die Bildsprache realistisch und lebensnah funktioniert, und die Fashionshoots und Fashionshows sind meine ganz besonderen Ausflüge in die Branche. FCG: Welche (deutsche) Modemarken haben es aus Deiner Perspektive geschafft, national wie international Erfolg zu haben? Was waren dafür die Gründe? JF: Spannend finde ich, dass es einige sehr eskapistische Labels aus den Anfängen des Berliner Salons in die internationale Wahrnehmung geschafft haben - mir fällt da spontan Horror Vacui und Rianna+Nina ein. Und dann gibt es auch noch sehr authentische Marken, wo die Founder ihren Design Geschmack und ihre Marken-ID über Jahre immer wieder mit viel Stringenz und Qualität kommunizieren. Das sind für mich z.B. Jörg und Otto von Odeeh, Johnny und Adrian von Talbot Runhof oder Leyla von Lala Berlin. FCG: Du warst lange u.a. neben Deiner Tätigkeit als Mode- und Trendexpertin und Beratung auch als Stylistin tätig. Gibt es Tipps, die Du jungen (deutschen) Labels mit auf den Weg geben möchtest? JF: Ich würde jedem jungen Label raten, sich auf ein oder zwei Hero-Produkte zu fokussieren im Design und in der Kommunikation. Denn der Total Look Gedanke ist weder bei Einkäufern noch bei den Konsumenten die Realität. FCG: Was macht den Standort Deutschland für Dich attraktiv und wie würdest Du Berlin als Modemetropole bewerten? JF: Ich bin eine waschechte Berlinerin und liebe meine so unperfekt-chaotische und modisch sehr indifferente Stadt natürlich sehr für ihre freigeistige Haltung, ihre Offenheit gegenüber anderen Kulturen und die Möglichkeit sich in ihr immer wieder neu zu erfinden. Problem ist nur, dass in Berlin der Status nicht über Mode definiert wird und daher auch zu wenig Geld für gute Mode ausgegeben wird. Ich hoffe, mit dem Thema Upcycling-, Vintage-, Made to Order - und Sustainable Fashion kann sich Berlin modisch neu und stark positionieren. Das passt gut in den Lifestyle der Stadt und ist hoffentlich die Zukunft. Wir bedanken uns bei Julia Freitag für das Gespräch. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN INFOS ANFRAGEN WEBSITE/S MITGLIEDER PREVIOUS NEXT Interview Im Gespräch mit Julia Freitag, Geschäftsführerin von StyleproofedTV: "Die Story hinter der Marke"

  • 10 Highlights of the Past Decade by FCG Chairwoman Christiane Arp

    4. Dez. 2025 Understanding the founding of Fashion Council Germany itself as a major highlight of the past decade – here our Chairwoman remembers ten very special moments that stuck with her. 1. Positioning Our Key Topics on an International Political Level We had only just founded Fashion Council Germany the year before — and already, in June 2016, we were able to host an event together with U.S. Ambassador to Germany John Emerson and his wife, Kimberly, which I remember very well. Designers from Germany such as Nobieh Talaei and Vladimir Karaleev upcycled leftover denim fabrics from well-known American brands — using the most iconic, most American of materials — to create new designs that were later exhibited at the U.S. Embassy. Through this exchange at such a prestigious international political level, we were able to position sustainability as one of our key topics from the very beginning — an important milestone in the Council’s foundation. FCG Exhibition at the U.S. Embassy, © Getty Images, 2016 2. Finding a Sparring Partner Who Truly Understands What It’s All About If I may share a very personal and emotional reflection: one of the true highlights for me came in 2017, when we welcomed Scott Lipinski as the Fashion Council’s first CEO — the Council was still in its infancy at the time. I vividly remember our very first meeting at Soho House in Berlin, drinking tea and talking about the potential impact an organisation like ours could have on fashion in Germany. I’ll never forget the feeling of having found someone who simply felt right for the role and who could take everything to the next level. And just look at what we’ve achieved together to this day! Christiane Arp and Scott Lipinski by Celine Witon, 2024 3. Gathering Industry Experts in the Heart of the Federal Republic In July 2018, thanks to the tremendous efforts of Marie-Louise Berg, we received an invitation from Dorothee Bär, then Minister of State at the Federal Chancellery, to visit the Chancellery together with around 100 representatives of the German fashion industry. It was the first time that leading figures of Germany’s fashion sector had ever been invited in such a way — unlike in France, for example, where the President regularly welcomes representatives of prêt-à-porter and haute couture to the Élysée Palace. During our visit, then-Chancellor Angela Merkel took the time to speak with us personally. She asked us to present a comprehensive picture of Germany’s fashion economy — an initiative that ultimately led to our report Status Deutscher Mode, commissioned by the Federal Ministry for Economic Affairs and produced in collaboration with Oxford Economics. On a personal level, that visit marked the moment I realised that, thanks to our efforts, fashion had finally become a political topic at the federal level. Scott Lipinski, Mandie Bienek, Marie-Louise Berg, Angela Merkel, Christiane Arp, Claudia Hofmann. Anita Tillmann, Dorothee Bär andMarkus Kurz in the Bundeskanzleramt. © Brian Dowling, 2018 4. Bringing a Household Name to Berlin Fashion Week One show during Berlin Fashion Week, before we had taken over its organisation, that has remained vividly in my memory was Lutz Huelle’s presentation at Halle am Berghain in July 2018, held as part of our FCG Gallery project. I was deeply moved that Lutz trusted us enough to present his collection not only in Paris, but also in Berlin, as he is one of the German designers who has achieved significant international acclaim. The show itself was quite costly, and we were only able to make it happen thanks to the generous support of a close entrepreneur friend — to whom I remain immensely grateful for believing in us and in our vision to create something truly special. Lutz’s stunning collection, displayed beneath grand chandeliers suspended in that stark, industrial space, is an image I will never forget. FCG Gallery Lutz Huelle Show at Halle am Berghain. © Daniel Reiter, 2018 5. Meeting European Royalty to Discuss Key Topics I remember very well our meetings with King Charles III, with whose King’s Foundation we have carried out several joint projects over the past years. In September 2019, we met him — then still Prince Charles — together with a delegation of German fashion designers and members of the press at a reception at Dumfries House in Scotland, which is part of his foundation, to discuss sustainability topics. I also led a local knitting club there, since I am an avid knitter myself. His Majesty joined us briefly and spoke about the value of craftsmanship — both as cultural heritage and as a way to support mental well-being. Those encounters were deeply inspiring and showed impressively what remarkable partners we work with for a good cause. Birgit Berthold-Kremser, Inga Griese, Nadja Swarovski, Christiane Arp and Scott Lipinski in conversation with King Charles III., then Prince Charles, Duke of Rothsay, in Dumfries House. © The King's Foundation, 2019 6. Building Alliances with Our European Counterparts During the pandemic, in July 2021, we hosted the digital conference The New European Bauhaus as part of one of the few editions of Frankfurt Fashion Week, with strong support from Christian Ehler, Member of the European Parliament and member of our Advisory Board. The event opened with a welcome address by European Commission President Ursula von der Leyen. One of the key outcomes of this conference was the founding of the European Fashion Alliance, which unites leading organisations such as France’s Fédération de la Haute Couture et de la Mode, Italy’s Camera Nazionale della Moda Italiana, the British Fashion Council, and Copenhagen Fashion Week, alongside younger fashion councils from Southern and Eastern Europe. Our very own Scott Lipinski assumed the presidency. The fact that national fashion councils united on a European level for a shared cause was truly unprecedented. Christiane Arp at The New European Bauhaus conference. © Jean-Luc Valentin, 2021 7. Finally Offering Designers in Germany an Adequate Stage Fashion needs stages, I’ve said that many times. And I’ve also often said that, at the time of Fashion Council Germany’s founding, we felt that Berlin Fashion Week, in its former format, wasn’t quite fulfilling its role as the central platform for fashion design from Germany. Taking over the organisation of Berlin Fashion Week in 2023 and securing the Berlin Senate Department for Economic Affairs, Energy, and Public Enterprises as a strong supporter of the event and its participating designers marked an extremely important step — not only for our organization but also for the many talented creatives who now finally have the platform they deserve to showcase their work. BUZIGAHILL SS26 © Ines Bahr, 2025 8. Taking Fashion from Germany to the World The launch of our Berlin Fashion X International initiative in March 2023 was undoubtedly another major highlight. Supported by the Berlin Senate Department for Economic Affairs, Energy, and Public Enterprises, the program takes young designers on delegation trips to key fashion markets. Beforehand, I had been urging both our CEO, Scott Lipinski, and State Secretary Michael Biel that we needed to help German talents gain access to the promising Asian markets in particular. There, highly fashion-savvy consumers are especially enthusiastic about collections from young, exciting brands — driven by a strong sense of individuality. So far, our delegation trips have taken us not only to New York but also to Seoul and Tokyo, where participating brands have forged valuable connections and gained meaningful insights. And by the way, during one trip to Seoul, the group convinced me to try bowling for the very first time in my life… and I actually scored a strike that evening! Delegation participants in Seoul. © Young Chul Kim, 2025 9. Representing the Council in a Leading Magazine It was a great honour for me as Chairwoman of Fashion Council Germany to receive a request from Vogue Poland to feature alongside personalities such as Cate Blanchett, Jonathan Anderson, and Cecilie Thorsmark, CEO of Copenhagen Fashion Week, on the cover of a special Leadership issue in November 2023. It wasn’t about seeing myself on a magazine cover, but about what it represented: the recognition of our shared commitment to strengthening and promoting fashion from Germany. Seeing the Council’s work acknowledged and celebrated in this way made us truly proud. © VOGUE Polska November 2023 10. Being Honored on Behalf of an Entire Community Receiving the Order of Merit of the State of Berlin from Governing Mayor Kai Wegner in October 2024 was another truly remarkable experience, especially because I accepted this distinction on behalf of our entire creative community. The award recognised that fashion in Berlin has finally come together to strengthen the city’s economy and to send powerful creative signals. Christiane Arp and Kai Wegner. © Landesarchiv Berlin / Wu This interview is an excerpt from our 10-year Fashion Council Germany booklet, in which we reflect on a decade of shaping and advancing German fashion. Discover the full booklet and explore all the stories and highlights HERE . AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Manuel Almeida Vergara INFOS ANFRAGEN press@fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.fashion-council-germany.org/ MITGLIEDER PREVIOUS NEXT 10 YEARS FCG 10 Highlights of the Past Decade by FCG Chairwoman Christiane Arp

  • EFA: Erste politische Round-Table-Konferenz in Brüssel

    15. Juni 2023 Die European Fashion Alliance (EFA) veranstaltete vergangene Woche ihre erste politische Round-Table-Konferenz über Modewirtschaft im Europäischen Parlament in Brüssel. Im Rahmen dessen wurde eine europaweite Studie angekündigt, deren Ergebnis ein Bericht über den Status der europäischen Mode sein wird. Der finale Report und die Positionierung der europäischen Modeindustrie zur Nachhaltigkeit und den politischen Rahmenbedingungen werden auf der nächsten Konferenz in Brüssel Ende 2023 vorgestellt. . Die Veranstaltung wurde von Thierry Breton , EU-Kommissar für Binnenmarkt und Dienstleistungen, und Dr. Christian Ehler , Abgeordneter des Europäischen Parlaments, eröffnet. "Wir sind hier, um Sie an diesem Wendepunkt Ihres Sektors zu unterstützen. Die Modebranche hat einen starken Einfluss auf die europäischen Lieferketten. Wir setzen uns dafür ein, dass alle Textilien, die auf den europäischen Markt kommen, langlebig, recycelbar und respektvoll sind und haben mehrere EU-Initiativen in Planung. Als Erstes die Ecodesign for Sustainable Products Regulation zur Förderung von Nachhaltigkeit und einer Kreislaufwirtschaft. Zweitens die Kennzeichnung mit einem Digital Product Passport . Drittens die Überarbeitung der Abfallrahmenrichtlinie, die den Textilabfall reduzieren soll. Diese Ziele und Initiativen werden nur dann Früchte tragen, wenn wir sie mit dem gesamten Ökosystem in verbindliche und realisierbare Maßnahmen umsetzen können", so EU-Kommissar Thierry Breton zu den anstehenden EU-Verordnungen. Hervorgehoben wurde besonders die Bedeutung von Kreativität und Innovationskraft, aber auch die traditionelle Handwerkskunst der europäischen Modeindustrie. Zentrales Thema war die Positionierung der European Fashion Alliance zur anstehenden europäischen Gesetzgebung der Ecodesign for Sustainable Products Regulation (ESPR) und der damit verbundenen Verpflichtung zu einem Digital Product Passport (DPP). Die European Fashion Alliance unterstützt die Versorgung der Konsument:innen mit relevanten, akkuraten und verlässlichen Informationen sowie die Digitalisierung dieser, wie es mit dem Digital Product Passport vorgesehen ist. Sie warnen jedoch davor, Maßnahmen zu ergreifen, die besonders für KMU einen unverhältnismäßigen administrativen und technologischen Aufwand bedeuten und insbesondere die Herausforderungen im Zusammenhang mit der langen und multidimensionalen Lieferkette von Textilien außer Acht lassen würde. Bei der Round-Table-Konferenz kündigte die EFA auch die erste europäische Studie "Status of European Fashion " an. Diese dient als Grundlage für einen Branchenbericht, der im Herbst 2023 auf der nächsten EFA-Konferenz vorgestellt werden soll, zu der Entscheidungsträger:innen der europäischen Modeindustrie sowie EU-Politiker:innen eingeladen werden. "Mit unserer europaweiten Studie, die ab sofort auf europeanfashionalliance.org freigeschaltet ist, werden wir den aktuellen Wissensstand zu den anstehenden europäischen Gesetzesvorschlägen und Richtlinien sowie den Nachhaltigkeitsstatus von Brands erfassen. Nicht nur Zahlen und Fakten, sondern auch Erfahrungen der Modeindustrie sind für uns von großer Bedeutung, da dies der EFA ermöglicht, konkrete und messbare Handlungsaufforderungen vorzuschlagen", sagt Scott Lipinski , Vorsitzender der European Fashion Alliance und Geschäftsführer des Fashion Council Germany. Weitere Informationen zur ersten Round-Table-Konferenz von EFA in Brüssel unter folgendem Link: https://www.europeanfashionalliance.org/ Direkter Link zur Umfrage "Status of European Fashion": https://www.surveymonkey.de/r/5YN339H AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Fenja Niechoj INFOS ANFRAGEN fenja.niechoj[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.europeanfashionalliance.org/ https://www.surveymonkey.de/r/5YN339H MITGLIEDER PREVIOUS NEXT News EFA: Erste politische Round-Table-Konferenz in Brüssel

  • Letzte Chance: Jetzt für den eBay Circular Fashion Fund bewerben

    4. März 2026 Jetzt ist der Moment zu handeln – nur noch wenige Tage, um sich für den Circular Fashion Fund zu bewerben! Schon am 8. März endet die Bewerbungsfrist für die vierte Runde des Förderprojekts. Initiiert von eBay, dem offiziellen Partner des Fashion Council Germany, zielt der Fonds darauf ab, eine ökologisch nachhaltigere Modeindustrie zu fördern, etwa die Lebensdauer von Kleidung zu verlängern, Textilabfälle zu reduzieren. Die Initiative wird 2026 deutlich ausgeweitet: Statt wie bisher nur in Deutschland, Großbritannien, Australien und den USA können sich nun Mode-Start-ups aus allen EU-Ländern sowie aus Kanada und der Schweiz bewerben. Damit sucht eBay weltweit nach innovativen Konzepten für eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft in der Modebranche. Acht ausgewählte Unternehmen erhalten jeweils 50.000 US-Dollar sowie gezielte Mentoringprogramme. Zusätzlich wird ein „Global Winner“ gekürt, der die Chance auf ein weiteres Investment in Höhe von 300.000 US-Dollar von eBay Ventures erhält. Insgesamt stellt das Programm also bis Ende 2026 weltweit 1,9 Millionen US-Dollar bereit. Und wer weiß – nachdem das Berliner Label MOOT im vergangenen Jahr als deutscher Gewinner des Wettbewerbs ausgewählt wurde, könntest 2026 Du an der Reihe sein, umfangreiche Fördermittel und maßgeschneidertes Mentoring zu erhalten. Bewerbungen sind noch bis zum 8. März 2026 möglich unter pages.ebay.com/circularfashionfund AUTOR:IN Raphael Schreiber ANSPRECHPARTNER:IN Manuel Almeida Vergara INFOS ANFRAGEN mav@fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER PREVIOUS NEXT Wettbewerb Letzte Chance: Jetzt für den eBay Circular Fashion Fund bewerben

  • NEWS: Die Mode zu Gast im Bundeskanzleramt – Empfang unterstreicht Relevanz der Branche

    NEWS: Die Mode zu Gast im Bundeskanzleramt – Empfang unterstreicht Relevanz der Branche Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER Manuel Almeida Vergara E-MAIL press[at]fashion-council-germany.org TELEFON +49 30 994 0489 – 53 WEBSITE/S DOWNLOAD PM Download Berlin, 3. Juli 2026: Wir machen Mode zum Thema – auch auf Bundesebene: Am zweiten Tag der Berlin Fashion Week, die bis zum 5. Juli ausgerichtet wird, haben Gitta Connemann , Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, und Wolfram Weimer , Staatsminister für Kultur und Medien, zum Empfang ins Bundeskanzleramt gebeten. Die Einladung unterstreicht die Bedeutung der Mode als hohes Wirtschafts- und Kulturgut gleichermaßen. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz nahm an der Veranstaltung teil und ging in einen interessierten, konstruktiven Austausch mit Vertreter:innen der Modebranche, die gemeinsam mit den anderen Bereichen der Kultur- und Kreativwirtschaft einen entscheidenden Pfeiler der Wirtschaftskraft Deutschlands ausmacht. Nach einem Empfang im Juli 2018 – im Beisein der damaligen Bundeskanzlerin, Dr. Angela Merkel – war dies bereits das zweite Mal, dass die Branche auf Mitinitiative des Fashion Council Germany , seiner Vorstandsvorsitzenden Christiane Arp und seines CEO Scott Lipinski hin ins Bundeskanzleramt geladen war. Zu den mehr als 100 Gästen aus Politik, Mode und Medien zählten Stella Ahlers (Ahlers), Marie-Louise Berg (Berg Communications/Fashion Council Germany), Bettina Billerbeck (TextilWirtschaft), Martina Buckenmaier (Riani), Roel de Cooman (Haebmau.Atelier/Fashion Council Germany), Dr. Christian Ehler (Abgeordneter im Europäischen Parlament), William Fan (Designer), Franziska Frosch (Elle Germany), Herbert Hofmann (Highsnobiety), Linus Holzmann (Comma), Alfons Kaiser (Frankfurter Allgemeine Zeitung), Manuela Kampp-Wirtz (Burda Style Group), Franziska Knuppe (Model), Philipp Löwe (Der Spiegel), Janina Lin Otto (Holistic Foundation), Eva Padberg (Model), Patrick Pendiuk (Vogue Germany), Esther Perbandt (Designerin), Dirk Schönberger (MCM Worldwide/Fashion Council Germany), Valentin von Arnim (Iris von Arnim) und Timo Weber (KaDeWe). PREVIOUS NEXT

  • Förderprogramm FASHION X CRAFT mit 3-wöchiger Residency in England

    30. Aug. 2024 In diesem Jahr lancierte der Fashion Council Germany, in Zusammenarbeit mit der Swarovski Foundation und The King’s Foundation, die dritte Runde des Förderprogramms FASHION x CRAFT. Bereits im Februar 2024 wurden die sechs Gewinner:innen des dritten Jahres im Rahmen der Berlin Fashion Week im Der Berliner Salon verkündet und ihre Designs ausgestellt. Ziel der Initiative ist es, junge Mode- und Textildesigner:innen zu fördern, indem sie maßgeschneiderte Workshops in den Bereichen Nachhaltigkeit, Handwerkskunst und Innovation erhalten. Die sechs Designtalente reisten nun im Rahmen des Projekts nach Highgrove in England, einer Bildungseinrichtung von The King’s Foundation. Der Fokus des Projektes auf traditionelle Handwerkskunst spiegelte sich auch in den Workshops zu Themen wie Flechten, Holzarbeiten, dem Weben, natürlichem Färben, dekorativen Pflasterarbeiten sowie dem Gießen wider. Die Teilnehmer:innen erlernten während der Zeit in Highgrove besonders den Umgang mit naturbezogenen Materialien sowie sich von der Umwelt inspirieren zu lassen. Ergänzt wurde das vielfältige Programm durch Vorträge von Expert:innen, die ihr Wissen und ihre Erfahrung in den Bereichen Nachhaltigkeit und Innovation teilten. So erhielten die Teilnehmer:innen wertvolle Einblicke in die Verbindung von traditionellem Handwerk und modernen nachhaltigen Praktiken. Evaluiert wurde außerdem, wie Materialien den kreativen Prozess beeinflussen können und wie die persönliche "Design-DNA" durch die Umgebung geprägt wird. Als zentrales Learning stand dabei eine reflektierte Vorgehensweise, um externe Eindrücken und gelerntes bestmöglich einzubinden. Höhepunkt des Aufenthalts war die Entwicklung und Umsetzung der eigenen Entwürfe und Skizzen, wobei die Teilnehmer:innen die erlernten Techniken und Materialien mit einfließen ließen. Die Resultate wurden in einer abschließenden Präsentation vorgestellt. Die gelernten Methoden und das angeeignete Wissen dienen nun als Inspiration für die Abschlussdesigns, welche im Februar 2025 zur nächsten Berlin Fashion Week präsentiert werden. Zu den Teilnehmer:innen des dritten Jahres gehören Chantal Wehran (Amsterdam Fashion Institute), Jasmin Wottke (HAW Hamburg), Maira Gath (Hochschule Hannover), Michelle Bohnes (HTW Berlin), Niclas Hasemann (Hochschule Pforzheim) und Paula Dischinger (Institut Francais de la Mode). Weitere Informationen zu dem Projekt unter folgendem Link . AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Fenja Niechoj INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.fashion-council-germany.org/initiativen/fashion-x-craft MITGLIEDER PREVIOUS NEXT News Förderprogramm FASHION X CRAFT mit 3-wöchiger Residency in England

  • Die Jury für den Street-Style Fotowettbewerb zur BFW

    5. Feb. 2024 Wir freuen uns, Euch die Jury für den Street-Style Fotowettbewerb während der BFW vorzustellen. Unser Trio ist bereit den oder die Gewinner:in zu krönen und ist gespannt, die BFW und die Berliner Fashion Szene durch Eure Augen bzw. Linsen zu sehen. Josepha Rodriguez Josepha Rodriguez ist freiberufliche Stylistin und kreative Beraterin und lebt derzeit in Berlin. Ihre Arbeit zeichnet sich durch architektonische Ästhetik und minimalistische Eleganz aus - ein moderner und doch zeitloser Ansatz für visuelles Storytelling. In den letzten 13 Jahren hat Josepha mit High-End-Mode- und Werbemarken sowie internationalen Magazinen und vielversprechenden Start-ups zusammengearbeitet. Sie hat mit den angesehensten Fotografen, Designern und Prominenten zusammengearbeitet. Mit einem Auge für visuelle Präsentation und greifbare Designs ist sie stets darauf bedacht, ein Projekt zum Leben zu erwecken. Marcel Schlutt Marcel Schlutt ist für seine vielfältigen Beiträge zur Kreativbranche bekannt. Als Gründer und Chefredakteur des KALTBLUT Magazins hat seine innovative Vision die Publikation zu einer florierenden Plattform für aufstrebende Künstler gemacht. Zusätzlich zu seinen redaktionellen Bemühungen ist Marcel ein erfahrener Fotograf, der mit seiner Linse fesselnde Momente einfängt. Mit seinem Hintergrund als Model bringt er eine einzigartige Perspektive in seine kreative Arbeit ein. Daniela Müller-Brunke Daniela Müller-Brunke ist eine in Berlin lebende Fotografin. Sie ist im südlichen Afrika geboren und aufgewachsen, wo sie viele Inspirationen für ihre Arbeit findet. Nach ihrem Studium an der Nelson Mandela University in Südafrika lebte und arbeitete sie viele Jahre in London. Daniela bewegt sich in ihrer Arbeit an der Schnittstelle von Mode, Dokumentarfotografie und sozialem Dialog. Alle Informationen zum Street-Style Wettbewerb sowie das Formular zur Anmeldung findet Ihr hier . Foto-Credit: Ben Mönks & Caroline Kynast * Kann nur umgesetzt werden, wenn der FCG von der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe für die nächste Auflage der BFW im Juli 2024 wieder beauftragt wird. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Emma Florath INFOS ANFRAGEN bfw[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.fashion-council-germany.org/street-style-photgraphy-competition MITGLIEDER PREVIOUS NEXT News Die Jury für den Street-Style Fotowettbewerb zur BFW

  • Amazon Fashion | FashionCouncil

    Amazon Fashion Amazon Fashion ist eine One-Stop Shopping Destination für Stil von Kopf bis Fuß. Hier finden Kund:innen das Richtige für jeden Anlass, jeden Stil und jedes Budget – Kleidung, Schuhe, Accessoires, Schmuck, Uhren, Handtaschen und Reisegepäck von einer großen Auswahl an Designern, sowie etablierten und aufstrebenden Marken. Amazon Fashion arbeitet kontinuierlich daran, die Shopping-Experience für Mode Kund:innen weiter zu entwickeln und setzt dabei vor allem auf Technologien, die das Online-Shopping von Mode einfacher machen und Kund:innen dabei unterstützen, auch bequem von zu Hause aus, die für sie perfekten Kleidungsstücke zu finden. Amazon Fashion ist seit Juli 2024 supporting Member des Fashion Council Germany. Close Close

  • Studie: German Fashion Footprint - Bericht über die globalen Auswirkungen der deutschen Modeindustrie

    31. März 2022 Fashion Council Germany veröffentlicht die Studie zum German Fashion Footprint über die globalen Auswirkungen der deutschen Modeindustrie: 38 Mio. Tonnen CO₂e wurden weltweit für die Produktion von Bekleidung und Schuhen freigesetzt – nur 2 Mio. Tonnen CO₂e innerhalb Deutschlands. Nach der im Januar 2021 herausgegebenen Studie „Status Deutscher Mode“ veröffentlicht der Fashion Council Germany seine zweite Studie „German Fashion Footprint“ über die globalen Auswirkungen der deutschen Modeindustrie. Die Studie wurde wie die bereits letztes Jahr publizierte Studie vom Institut Oxford Economics durchgeführt und von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanziert. Die Berliner Strategieberatung für Innovation und Nachhaltigkeit studio MM04 stand während des ganzen Entwicklungsprozesses der Studie dem Fashion Council Germanyberatend zur Seite und ist mitverantwortlich für die Selektion der im Bericht veröffentlichten Fallstudien. Wie bereits im 2021 veröffentlichten Bericht zum „Status Deutscher Mode“ bewiesen wurde, ist Deutschland einer der größten Modemärkte der Welt und beheimatet viele internationale bekannte Modemarken wie Adidas, Puma und Hugo Boss . Daher haben Trends und Praktiken aus Deutschland erhebliche Auswirkungen auf die Umwelt weltweit. In der Studie zum German Fashion Footprint wird die Umweltbilanz der Branche anhand von fünf Hauptfaktoren untersucht: Treibhausgasemissionen , Energieverbrauch , Luftverschmutzung, Wasserverbrauch und landwirtschaftlichem Flächenbedarf . Die Studie basiert auf Daten aus dem Jahr 2019, also vor dem Ausbruch der Covid-19 Pandemie, da diese zu einem massiven Produktionsrückgang in vielen Sektoren der Weltwirtschaft geführt hat. Indem nun vorliegenden Bericht zum Umwelteinfluss wurden die Auswirkungen der Tätigkeit von Modemarken und Einzelhändler:innen innerhalb Deutschlands berücksichtigt sowie die weltweiten Auswirkungen der in Deutschland verkauften, aber im Ausland produzierten Kleidungsstücke und Schuhe bewertet. Laut dem Bericht lag die Treibhausbilanz der deutschen Modeindustrie im Jahr 2019 über 38 Millionen Tonnen (CO₂e). Dies entspricht den durchschnittlichen jährlichen Emissionen von 1,9 Millionen deutschen Haushalten oder 8,7 Millionen Fahrten um die Erde mit einem Familien-Pkw. Darüber hinaus entspricht dieser Wert ungefähr den gesamten direkten Emissionen der Slowakei im Jahr 2019(42 Mio. Tonnen CO₂e) oder den direkten Emissionen der Wirtschaft und Verwaltung in Schweden (47 Mio. Tonnen CO₂e). Diese sowie viele weitere Zahlen und Fakten können Sie dem Bericht entnehmen. Darin finden Sie unter anderem Fallstudien von Magnus Dorsch (About You), Amira Jehia (Drip by Drip e.V.), Melissa O de Leon und Larissa Roviezzo (Regenerate Fashion), Jana Neumark (Hessnatur) und Nora Milena Vehling (Fashion Revolution Germany). Den kompletten Report kannst Du unter folgendem Link herunterladen. Bei weiteren Fragen kontaktiere bitte: Henriikka Bierwirth henriikka.bierwirth@fashion-council-germany.org Tel.: +49 30 994 0489 - 61 AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Lydia Kleiber INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER PREVIOUS NEXT News Studie: German Fashion Footprint - Bericht über die globalen Auswirkungen der deutschen Modeindustrie

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