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- Im Gespräch mit Diana Marian Murek - Director of Education des Istituto Marangoni Mailand
17. Apr. 2024 Wir haben uns mit Diana Marian Murek über das FCG FUTURE MINDS SCHOLARSHIP und die Zukunft des Modedesigns unterhalten. Im Rahmen des Projektes werden zwei Stipendien für jeweils ein Masterstudium vergeben: Am Istituto Marangoni in London für Sustainable Fashion & Systems sowie am Istituto Marangoni in Mailand für Fashion Business & Entrepreneurship . Bewerbungen für die zwei Stipendien sind noch bis zum 21.04.24 HIER möglich. 1) Wie kam die Kooperation für das FUTURE MINDS SCHOLARSHIP mit dem Fashion Council Germany zustande? Beide Organisationen teilen die Leidenschaft für die Förderung junger Talente, die Verbesserung von Fähigkeiten und die Schaffung von Netzwerkmöglichkeiten für Modefachleute in Deutschland sowie international. Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, aufstrebenden Modeunternehmern die Möglichkeit zu geben, ihr Wachstum und ihren Einfluss zu fördern. Die Vision ist es, mit etablierten Unternehmen in Deutschland zusammenzuarbeiten und ein starkes Ökosystem zu schaffen, in dem sich junge Fachkräfte und Modeunternehmer entfalten können. Das Istituto Marangoni, als Pionier von Bildung in der Modeindustrie, ist für die Zusammenarbeit von entscheidender Bedeutung, da wir jungen Fachkräften das Wissen und die Fähigkeiten vermitteln, um ihre Kreativität und Leidenschaft für eine nachhaltige Zukunft zu fördern. Künftige Kooperationen werden internationale Austauschprogramme, Gespräche und Projekte mit Unternehmen umfassen. Das FUTURE MINDS SCHOLARSHIP zielt darauf ab, jungen Modedesignern und Modeunternehmern neue Prozesse zu vermitteln, die über die Grenzen der traditionellen Modeproduktionsmethoden hinausgehen. Die Stipendien für die beiden Masterprogramme sollen den Horizont erweitern und die beruflichen Fähigkeiten durch Forschung und Projekterfahrung vertiefen, damit sich die Branche verantwortungsvoller entwickeln kann. 2) Wie sehen Sie die Zukunft des Modedesigns, insbesondere für Studenten und aufstrebende Design- und Unternehmertalente? Die Zukunft des Modedesigns birgt ein immenses Potenzial für Studierende und aufstrebende Talente, vor allem, weil sich die Technologie weiterentwickelt und sich die gesellschaftlichen Werte in Richtung Nachhaltigkeit und Inklusion verschieben. Mit der Weiterentwicklung von Technologien wie 3D-Mustererstellung (Clo3D), virtueller Realität (VR) und künstlicher Intelligenz (KI) wird der Prozess des Modedesigns immer effizienter und innovativer. Designer können diese Werkzeuge nutzen, um Prototypen zu erstellen, Designs zu visualisieren und Produkte nach individuellen Vorlieben zu personalisieren. Natürlich bleiben Handwerkskunst und traditionelle Techniken aber weiterhin wichtig, vor allem im Luxusbereich und in Bezug auf die Qualität der Produkte. Daher müssen Studenten und aufstrebende Designer in handwerkliche Methoden wie Sticken, Weben und Handfärben investieren und diese erforschen, um einzigartige und hochwertige Kleidungsstücke zu kreieren. Derzeit gibt es eine Slow-Fashion-Bewegung, die sich im Gegensatz zur Fast Fashion für gut durchdachte und gut gemachte Mode einsetzt, achtsam mit Konsum und Produktion umgeht und somit eine nachhaltigere Modeindustrie fördert. Der Aufbau enger Beziehungen zu lokalen Handwerkern, Herstellern und Gemeinden kann ein Gefühl der Zusammenarbeit und Unterstützung innerhalb der Modeindustrie fördern. Designer können der lokalen Produktion den Vorzug geben, um den CO2-Fußabdruck zu verringern, die lokale Wirtschaft zu unterstützen und daneben auf natürliche Materialien setzen. Biologisch abbaubare Materialien wie Bio-Baumwolle, Hanf und Bambus sind wichtig, um nachhaltige Produktionsprozesse und umweltfreundliche Modepraktiken zu fördern. Eine formale Ausbildung, wie sie das Istituto Marangoni anbietet, vermittelt angehenden Designern die Fähigkeiten und das Wissen, das sie brauchen, um in der Branche erfolgreich zu sein. Mentorships von erfahrenen Fachleuten und engagierte Industrieprojekte bieten unschätzbare Anleitung, Unterstützung und Vernetzungsmöglichkeiten, die aufstrebenden Talenten, helfen sich in der komplexen Welt der Mode zurechtzufinden. 3) Welche zentralen Werte wollen Sie Ihren Studenten am Istituto Marangoni vermitteln? Kreativität, Innovation, Exzellenz, Professionalität, globale Perspektive, Nachhaltigkeit, Unternehmertum, kritisches Denken, Anpassungsfähigkeit und ethische Integrität. Durch die Vermittlung dieser Grundwerte wollen wir beim Istituto Marangoni die Studierenden zu kreativen, innovativen und verantwortungsbewussten Fachkräften ausbilden, die einen sinnvollen Beitrag zur Modeindustrie und zur Gesellschaft als Ganzes leisten können. 4) Nachhaltigkeit ist ein grundlegender Wert für die Zukunft der Mode. Welche Rolle und Verantwortung haben Sie als Pädagogen in diesem Zusammenhang? Als Ausbilder im Modebereich sind unsere Rolle und unsere Verantwortung bei der Förderung der Nachhaltigkeit von entscheidender Bedeutung für die Gestaltung einer nachhaltigeren Zukunft der Branche. Wir haben einen ganzheitlichen Ansatz für Responsible Fashion und diskutieren im Unterricht alle Aspekte, die davon betroffen sind. Praktiken wie die Verwendung/ Beschaffung umweltfreundlicher Materialien, die Umsetzung nachhaltiger Produktionsmethoden (z. B. wassersparende Techniken, erneuerbare Energien) und die Anwendung von Prinzipien des Kreislaufdesigns (z. B. Recycling, Upcycling und Verlängerung der Lebensdauer von Kleidungsstücken) sind für die Förderung der ökologischen Nachhaltigkeit in der Modebranche unerlässlich. Darüber hinaus setzt Responsible Fashion auf faire Arbeitspraktiken und fördert sichere und gerechte Arbeitsbedingungen für Bekleidungsarbeiter weltweit. Responsible Fashion setzt sich für Transparenz und Rückverfolgbarkeit in der gesamten Lieferkette ein, von der Beschaffung der Rohstoffe bis zum Vertrieb des Endprodukts. Verantwortungsbewusste Mode respektiert und würdigt außerdem verschiedene kulturelle Traditionen und Identitäten. Dazu gehört, dass die kulturelle Bedeutung anerkannt und respektiert wird und dass Kunsthandwerker und indigene Gemeinschaften eine faire Entlohnung erhalten. Schließlich geht es bei verantwortungsvoller Mode auch darum, die Verbraucher über die sozialen und ökologischen Auswirkungen ihrer Kaufentscheidungen aufzuklären und sie zu befähigen, nachhaltigere Entscheidungen zu treffen. Dazu gehört die Sensibilisierung für die Bedeutung ethischer Mode, die Bereitstellung von Informationen über nachhaltige Alternativen und die Förderung eines achtsamen Konsums. Insgesamt steht Responsible Fashion für die Verpflichtung, eine Modeindustrie zu schaffen, die den Menschen, den Planeten und ethische Praktiken in den Vordergrund stellt. 5) Wonach suchen Sie bei jungen Talenten in Bezug auf zwei der wichtigsten Auswahlkriterien: Inklusivität und Innovation? Wenn es um Innovation geht, suchen wir Personen mit einer starken kreativen Vision und der Bereitschaft, die Grenzen des konventionellen Modedesigns zu erweitern. Dazu gehört, dass sie in ihrer Arbeit Originalität, Kreativität und Vorstellungskraft beweisen, Normen in Frage stellen und neue Ideen und Konzepte erforschen. Wir schätzen Talente, die Technologie als Werkzeug für Innovation im Modedesign und Unternehmertum nutzen und Technologien wie 3D, virtuelle Realität und künstliche Intelligenz einsetzen, um den Designprozess zu verbessern und innovative Produkte zu schaffen. Wir schätzen Vielfalt in all ihren Formen, weshalb die Studierenden ermutigt werden, die ethischen Implikationen ihrer Designentscheidungen zu bedenken und sich zu bemühen, positive Beiträge zur Gesellschaft zu leisten. Darüber hinaus bevorzugen wir Talente, die sich auf Nachhaltigkeit konzentrieren, indem sie umweltfreundliche Materialien, Produktionsmethoden und Geschäftsmodelle entwickeln, die die Umweltbelastung minimieren. Wir legen auch Wert auf interdisziplinäre Zusammenarbeit und suchen Talente, die sich von verschiedenen Bereichen wie Kunst, Wissenschaft, Technologie und Kultur inspirieren lassen und offen sind für die Zusammenarbeit mit Experten aus anderen Disziplinen, um innovative Lösungen für komplexe Herausforderungen zu finden. Letztlich suchen wir nach Talenten, die das Potenzial haben, den Modemarkt mit innovativen Geschäftsmodellen, Marketingstrategien und Kundenerfahrungen zu verändern, den Status quo in Frage zu stellen und neue Ansätze für Modedesign und Unternehmertum zu erforschen. 6) Wie kamen Sie ursprünglich dazu, in der Modebranche zu arbeiten und sich auszubilden? Was sind Ihre Ziele für die nächsten Jahre? Ich bin selbst ausgebildete Modedesignerin und habe viele Jahre im internationalen und italienischen Modesystem gearbeitet, sowohl als Kreative als auch als Modejournalistin, bevor ich meine Leidenschaft für die Ausbildung entdeckte und zum Istituto Marangoni kam, wo ich die Position des Ausbildungsleiters in Mailand und davor in London, Mumbai und Florenz innehabe. Ich habe ein starkes Interesse daran, aufstrebende Talente zu unterrichten und zu betreuen, weil ich von der Kreativität und der kulturellen Bedeutung dieser Branche fasziniert bin. Meine Ziele für die kommenden Jahre drehen sich um die Förderung der Ausbildung und Entwicklung künftiger Modeberufe. Dazu gehört es, den Lehrplan zu erweitern, um neue Trends und Technologien einzubeziehen und mehr Forschungsarbeiten zu veröffentlichen. Letztendlich ist es immer mein Ziel, Studenten zu befähigen, in ihrer Karriere erfolgreich zu sein und einen sinnvollen Beitrag zur sich ständig weiterentwickelnden Modelandschaft zu leisten. Wir bedanken uns bei Diana Marian Murek für das Gespräch. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Fenja Niechoj INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER PREVIOUS NEXT Interview Im Gespräch mit Diana Marian Murek - Director of Education des Istituto Marangoni Mailand
- NEWS: re.FASHION ACADEMY startet mit starken Partnern und namhaften Speakern wie Li Edelkoort
Anfang September startete der Fashion Council Germany die neue Bildungsplattform re.FASHION ACADEMY. Ziel der re.FASHION ACADEMY ist es, Fashion Professionals praxisnahe und zukunftsorientierte Bildungsangebote zur Verfügung zu stellen. Um das Bildungsangebot vielfältig zu gestalten, hat sich die re.FASHION ACADEMY renommierte Speaker und starke Partner ins Boot geholt. Dazu gehören unter anderem Ecoalf, die Hessnatur Stiftung und Masjien, die Beratungsagentur der Expertinnen und Beraterinnen für nachhaltige Modewirtschaft Jasmien Wynants und Ann Claes. NEWS: re.FASHION ACADEMY startet mit starken Partnern und namhaften Speakern wie Li Edelkoort Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER Manuel Almeida Vergara E-MAIL press[at]fashion-council-germany.org TELEFON +49 30 994 0489 - 53 WEBSITE/S https://www.refashion.academy/ DOWNLOAD PM Download Berlin, 26.09.2023: Anfang September startete der Fashion Council Germany die neue Bildungsplattform re.FASHION ACADEMY . Ziel der re.FASHION ACADEMY ist es, Fashion Professionals praxisnahe und zukunftsorientierte Bildungsangebote zur Verfügung zu stellen. Um das Bildungsangebot vielfältig zu gestalten, hat sich die re.FASHION ACADEMY renommierte Speaker und starke Partner ins Boot geholt. Dazu gehören unter anderem Ecoalf, die Hessnatur Stiftung und Masjien, die Beratungsagentur der Expertinnen und Beraterinnen für nachhaltige Modewirtschaft Jasmien Wynants und Ann Claes. Darüber hinaus will die re.FASHION ACADEMY mit international bekannten Speaker:innen wie Lidewij Edelkoort ihren Kursteilnehmer:innen exklusive Einblicke in aktuelle Themen gewährleisten. Im kommenden Februar findet ein zweistündiges Live-Webinar zum Thema Spring / Summer 2025 Fashion, Textiles & Colour by Li Edelkoort und Anfang Juli ein Seminar in Berlin zum Thema Autumn / Winter 2025 -26 Fashion, Textiles & Colour by Li Edelkoort – jeweils mit anschließender Q&A-Session - mit der weltweit bekanntesten Trendforscherin statt. Das Webinar und Seminar der Niederländerin steht allen Interessierten offen und kann ab sofort gebucht werden. Jede:r Teilnehmer:in wird im Anschluss ein Zertifikat erhalten. Die ersten Live-Webinare der re.FASHION ACADEMY finden bereits Anfang November statt. Die Themenschwerpunkte der Webinare, die übrigens alle in englischer Sprache stattfinden, reichen von Artificial Intelligence, über Circular Economy bis hin zu Metaverse und decken damit ein breites Spektrum relevanter Diskurse ab. Die einzelnen Webinare werden größtenteils von Speaker:innen der Partner der re.FASHION ACADEMY gehalten, wie beispielsweise Carolina Alvarez-Ossorio, Chief Marketing Officer von Ecoalf, oder Jasmien Wynants und Ann Claes von Masjien. Die Expert:innen der Hessnatur Stiftung bieten ebenfalls noch in diesem Jahr eine Vielzahl von Kursen an, die sich thematisch mit dem Thema LkSG befassen: 7 steps to successful implementation of the Supply Chain Act (LkSG) am 07.11.2023 von 10-11 Uhr mit Cornelia Pfab & Carlotta Queirazza (Hessnatur Stiftung) Fashion & Sustainability - what's the fuzz about? am 13.11.2023 von 14-15 Uhr mit Jasmien Wynants (Masjien) AI in Fashion Industry: Revolutionizing Design, Retail and Marketing. am 15.11.2023 von 14-15 Uhr mit Beata Wilczek (Unfolding Strategies) Introduction to Web3 and Metaverse am 20.11.2023 von 14-15 Uhr mit Ann Claes (Masjien) Declaration of Principles and Code of Conduct: Requirements for Compliance with the Supply Chain Act (LkSG) am 21.11.2023 von 10-11 Uhr mit Cornelia Pfad & Anna Wittmann (Hessnatur Stiftung) Because there is no planet B by Ecoalf am 23.11.2023 von 14-15 Uhr mit Carolina Alvarez-Ossorio (Ecoalf) Des Weiteren werden Webinare zu Soft Skills angeboten, wie zum Beispiel Master the Art of Public Speaking and Presentation Skills am 31.01.2024 von der Moderatorin Rabea Schif. Neben Webinaren bietet die re.FASHION ACADEMY in diesem Jahr auch (Online-) Seminare und Masterclasses an, die eine ausführlichere Auseinandersetzung mit einem Thema ermöglichen. Ab 2024 wird die re.FASHION ACADEMY um Coaching-Angebote, E-Learning-Pakete und Podcast-Episoden erweitert. Parallel dazu plant die re.FASHION ACADEMY auch Kurse mit Partnern und Expert:innen europaweit anzubieten und damit ihr Bildungsangebot zu maximieren. Alle aktuellen Kursangebote der re.FASHION ACADEMY finden Sie unter folgendem Link . PREVIOUS NEXT
- „METAMORPHOSIS – dialogues about change“ - Day 1
2. Juli 2024 Metamorphosis – dialogues about change: in Partnerschaft mit Vogue Business, eBay Deutschland und Cupra. Zur Berlin Fashion Week im Juli 2024 veranstalten wir in Partnerschaft mit Vogue Business und eBay Deutschland erstmals das Talk Format „ METAMORPHOSIS – dialogues about change “ powered by eBay. Vom 02. bis zum 04. Juli kommen nationale und internationale Expert:innen der Modeindustrie und Circular Economy in der CUPRA City Garage in Berlin Mitte zusammen, um über die verschiedenen Facetten und die notwendigen Veränderungen der Branche in den Dialog zu treten. An den drei Veranstaltungstagen wird das Oberthema Circularity aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet: Design , Technology & Innovation sowie Community . Über 30 renommierte Branchenexpert:innen diskutieren in sechs unterschiedlichen Panel Talks über diese Themen und geben Impulse für eine anschließende Publikumsdiskussion. Unter dem Motto „METAMORPHOSIS – dialogues about change“ zielt das Talk Format besonders darauf ab, die verschiedenen Facetten und essenziellen Transformationen der Branche herauszuarbeiten, Diskussionsräume für aktuelle Themen zu schaffen und so den Austausch innerhalb der Branche zu fördern. Der erste Tag stand im ganz im Zeichen des Themas DESIGN. Jasmien Wynants (Co-Founder I MASJIEN), eröffnete den Tag mit einem Impulsvortrag - An introduction to circularity. Panel 1: "Crafting Love: Designing for Circular Fashion and Garment Longevity" Speaker:innen: Kirsty McGregor (Executive European Editor | Vogue Business), Dilys Williams (Founder & Director | Centre for Sustainable Fashion), Julia Ballardt (Co-Founder & Designer | Milk of Lime), Nina Knaudt (Co-Founder & Managing Director | RIANNA + NINA) und Thakane Bazill (Fashion Technologist, Consultant in Sustainability and advocate for Fashion justice in Global South). Panel 2: "Beyond Good Intentions: Navigating Global Human Rights in Design and Supply Chains" Speaker:innen: Maliha Shoaib (Reporter I Vogue Business), Carina Bischof (Co-Founder & Chairwoman | Fashion Revolution Germany), Liz Ricketts (Co-Founder & Executive Director I The Or Foundation), Sarah Blank (Consultant I Löning – Human Rights & Responsible Business) und Sarah Ditty (Senior Programme Manager I Laudes Foundation). Zwischen den Panels gab es eine Networking Pause in der die Besucher:innen mit den Speaker:innen in den Austausch gehen konnten. Für das leibliche Wohl sorgte Gragger und für die Getränke bedanken wir uns bei Elephant Bay, Carlsberg und Vöslauer. Ein spannender erster Tag voller anregenden Diskussionen und Networking liegt hinter uns, wir freuen uns auf die nächsten 2 Tage von Metamorphosis – dialogues about change . Location: CUPRA City Garage, Aaron-Bernstein-Platz 1/ Am Tacheles, 10117 Berlin Weitere Informationen zu Metamorphosis, allen Speaker:innen sowie zum Programm, findet Ihr HIER . Das Event ist für die Öffentlichkeit zugänglich und bietet damit während der Berlin Fashion Week besonders auch den Modeinteressierten abseits vom Fachpublikum die Möglichkeit einer Teilnahme. (Foto-Credit: Finnegan Koichi Godenschweger) AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Fenja Niechoj INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER PREVIOUS NEXT Berlin Fashion Week „METAMORPHOSIS – dialogues about change“ - Day 1
- Status of European Fashion Report 2024
Die European Fashion Alliance hat einen neuen Bericht mit dem Titel "The Status of European Fashion Report 2024" veröffentlicht. Der Bericht zeigt, wie wichtig Nachhaltigkeit, Innovation und Zusammenarbeit für die Branche sind, und hebt hervor, wie Kreativität dabei helfen kann, positive ökologische und soziale Veränderungen anzustoßen. Indem er Designer, Lehrende, politische Entscheider und Verbraucher zusammenbringt, bietet der Bericht praktische Ansätze, um die Modebranche in eine nachhaltigere, inklusivere und zukunftsgerichtete Richtung zu führen. European Fashion Alliance Status of European Fashion Report 2024 Die European Fashion Alliance hat einen neuen Bericht mit dem Titel "The Status of European Fashion Report 2024" veröffentlicht. Der Bericht zeigt, wie wichtig Nachhaltigkeit, Innovation und Zusammenarbeit für die Branche sind, und hebt hervor, wie Kreativität dabei helfen kann, positive ökologische und soziale Veränderungen anzustoßen. Indem er Designer, Lehrende, politische Entscheider und Verbraucher zusammenbringt, bietet der Bericht praktische Ansätze, um die Modebranche in eine nachhaltigere, inklusivere und zukunftsgerichtete Richtung zu führen. Download
- Berlin Fashion X International Delegationsreise Seoul
Im September 2026 geht es für einige deutsche Labels im Rahmen einer Delegationsreise, organisiert von unserem Internationalisierungsprojekt Berlin Fashion X International und gefördert von der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, nach Seoul/Südkorea, um durch Workshops, Showrooms und Store-Besuche ihre Präsenz auf dem koreanischen Markt auszubauen. Berlin Fashion X International Delegationsreise Seoul 30.08. - 04.09.2026 Im September 2026 geht es für einige deutsche Labels im Rahmen einer Delegationsreise, organisiert von unserem Internationalisierungsprojekt Berlin Fashion X International und gefördert von der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, nach Seoul/Südkorea, um durch Workshops, Showrooms und Store-Besuche ihre Präsenz auf dem koreanischen Markt auszubauen. VERANSTALTER:IN Fashion Council Germany DATUM 30.08. - 04.09.2026 ORT Berlin/Seoul ANSPRECHPARTNER:IN Sander Cornilly E-Mail Adresse sander.cornilly[at]fashion-council-germany.org Anmeldung (falls möglich) nach Bewerbung Website https://www.berlinfashioninternational.com/ PREVIOUS NEXT
- NEWS: Jugendliche diskutieren die Zukunft der Mode: FASHION ZUKUNFT Konferenz in Schottland
NEWS: Jugendliche diskutieren die Zukunft der Mode: FASHION ZUKUNFT Konferenz in Schottland Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER Manuel Almeida Vergara E-MAIL press@fashion-council-germany.org TELEFON +49 30 994 0489 – 53 WEBSITE/S DOWNLOAD PM Download Dumfries House, 14. November 2025 : Zusammen mit The King’s Foundation und der PVH Foundation lud der Fashion Council Germany Anfang November zur jährlichen FASHION ZUKUNFT Konferenz in das historische Dumfries House in Ayrshire, Schottland ein – dem Hauptsitz der Wohltätigkeitsorganisation Seiner Majestät König Charles III. In seinem dritten Jahr fand das Event unter dem Motto „Crafting & Consuming Tomorrow“ statt und thematisierte die sozialen, ökologischen und psychologischen Auswirkungen von Mode. An der Konferenz nahmen 48 Schüler:innen aus Deutschland, sowie 38 Schüler:innen aus dem Vereinigten Königreich teil. Die Teilnehmer:innen aus Deutschland hatten sich durch unsere Initiative GENERATION ZUKUNFT qualifiziert: Das durch die PVH Foundation und eBay geförderte Bildungsprojekt vermittelt Jugendlichen im Alter von 14 bis 16 Jahren – insbesondere aus Gesamt- und Realschulen mit einer besonders diversen Schulgemeinschaft – Wissen über ökologische, soziale und wirtschaftliche Aspekte und fördert ihr Bewusstsein für einen nachhaltigen Konsum. Nach Unterrichtseinheiten zu entsprechenden Themen konnten über 1000 Schüler:innen an einem Quiz teilnehmen und sich 48 von ihnen so für die Reise nach Schottland qualifizieren. Der Konferenztag wurde von Jaqueline Farrell (Education Director, The King’s Foundation) und Scott Lipinski (CEO, Fashion Council Germany) eröffnet, die in ihren Reden die Bedeutung des Austauschs zwischen Jugend und Industrievertreter:innen betonten. Die teilnehmenden Schüler:innen erhielten in verschiedenen Vorträgen und Diskussionsrunden spannende Einblicke in Themen wie nachhaltige Produktion, Handwerkskunst, Materialkunde und den Einfluss von Konsumverhalten auf Umwelt und Gesellschaft. Branchenexpert:innen, Lehrkräfte und Schüler:innen kamen zu interaktiven Roundtables zusammen, um gemeinsame Lösungsansätze für eine nachhaltigere und diverser aufgestellte Industrie zu erarbeiten. „Dank der Unterstützung unserer Partner The King’s Foundation, der PVH Foundation und eBay ermöglichte die diesjährige Konferenz erneut einen wichtigen Austausch zwischen Jugendlichen und Branchenexpert:innen. Es ist immer wieder beeindruckend, zu sehen, wie engagiert die Schüler:innen Themen der Nachhaltigkeit, Handwerkskunst und des verantwortungsvollen Konsums diskutieren. Solche Begegnungen – in diesem Jahr mit mehr Schüler:innen als je zuvor – liefern wertvolle Impulse für die Zukunft der Modeindustrie und bestärken uns darin, diesen Austausch weiter auszubauen. Die Zukunft gehört dem Nachwuchs – er denkt Mode neu und beweist, dass Haltung Wandel bewirken kann“, so Scott Lipinski. Nach einem ersten Feedback der Schüler:innen hob auch Jacqueline Farrell hervor, dass viele von ihnen mit dem Gefühl hinausgegangen seien, die Zukunft der Mode liege in ihren Händen. Insofern stehe die Veranstaltung sinnbildlich für die gemeinsame Mission der The King’s Foundation und des Fashion Council Germany. Neben der FASHION ZUKUNFT Konferenz erwartete die Jugendlichen eine Woche voller Aktivitäten auf dem königlichen Anwesen. Ein Highlight war der von eBay initiierte Upcycling-Workshop, für den die Schüler:innen zuvor gebrauchte Kleidungsstücke über die Plattform auswählen und diese vor Ort neu gestalten konnten. So entstanden persönliche Unikate – ein praktisches Beispiel für nachhaltigen Konsum und kreatives Handwerk. Auch fünf Designer:innen, die in der aktuellen Edition unseres Projekts FASHION x CRAFT gefördert werden, nahmen an der Konferenz teil. Darüber hinaus erhielten sie im Rahmen eines von The King’s Foundation organisierten Workshops tiefere Einblicke in das „Passementerie“-Weben, eine traditionelle britische Handwerkstechnik. Zu den diesjährigen Speaker:innen zählten Barnaby Horn (The Chanel Millinery und The King’s Foundation Embroidery Fellowship in Partnerschaft mit Le19M Alumni), Ines Rust (DAWN Denim), Jon Liesenfeld und Lennart Bohle (Fashion X Craft), Karen Jessen (Designerin), Laura Gerte (Designerin), Natascha von Hirschhausen (Designerin), Nikie de Schryver (COSH!), Rebecca Habtemariam (TikTok-Redakteurin ZEIT/freie Datenjournalistin), Shakaila Forbes-Bell (Mode Psychologin), Siobhan Mackenzie (Designerin) und Tamara Cincik (Fashion Roundtable). PREVIOUS NEXT
- NEWS: Von Deutschland nach Seoul & Tokio: Neue Märkte für Designer:innen im Visier
NEWS: Von Deutschland nach Seoul & Tokio: Neue Märkte für Designer:innen im Visier Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER Manuel Almeida Vergara E-MAIL presse@fashion-council-germany.org TELEFON +49 30 994 0489 – 53 WEBSITE/S https://www.fashion-council-germany.org/about https://www.fashion-council-germany.org/initiativen/berlin-fashion-x-international https://www.berlinfashioninternational.com/ DOWNLOAD PM Download Berlin, 17. Juli 2025: Mit der Erweiterung des Projektes Berlin Fashion X International auf den koreanischen Markt intensiviert der Fashion Council Germany in Zusammenarbeit mit der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe seine Aktivitäten zur internationalen Markterschließung für aufstrebende Mode- und Accesoiredesigner:innen. Neben der bereits angekündigten Delegationsreise nach Seoul in Südkorea findet vom 03. bis 07. November nun auch eine Reise nach Tokio in Japan statt. Ziel der Initiative ist es, den teilnehmenden Brands den Zugang zu internationalen Märkten zu erleichtern und die Sichtbarkeit sowie Exportfähigkeit Berliner Modemarken nachhaltig zu stärken. Die Erweiterung auf den asiatischen Markt ist dabei ein wichtiger Schritt in Richtung Internationalisierung. Tokio und Seoul zählen bereits seit mehreren Jahren zu den relevantesten asiatischen Städten im Modebereich und etablieren sich als internationale Modemetropolen. Der Fashion Council Germany knüpft dabei an bereits bestehende Beziehungen nach Südkorea und Japan an, welche in der Vergangenheit durch den steigenden Erfolg der Berlin Fashion Week etabliert wurden. Dabei war besonders das wachsende Interesse des japanischen Marktes an deutschen Brands eine Motivation der Ausweitung des Projektes nach Tokio. Aufbauend auf diesem positiven Momentum wird im August eine Sondierungsreise durchgeführt, um vor Ort weitere Partner:innen, potenzielle Showroom-Locations sowie strategische Kooperationsmöglichkeiten für das Projekt zu gewinnen. Anfang November findet dann die Delegationsreise nach Japan statt – die genauen Daten werden zeitnah bekanntgegeben. Interessierte Designer:innen und Brands können sich bis zum 17. August über den folgenden Link für die Teilnahme bewerben. Aus allen Einreichungen werden anschließend die finalen Teilnehmer:innen ausgewählt. Parallel dazu gehen die Vorbereitungen der Delegationsreise nach Seoul, die vom 01. bis 05. September stattfindet, in die finale Phase. Die folgenden 12 Brands werden Teil der Delegation sein: Balletshofer , Clara Colette Miramon , Danny Reinke , Dawn Denim , Gerrit Jacob , Haderlump Atelier Berlin , Isabella Rudzki , Lueder , Richert Beil , Sia Arnika , Unvain Studios und William Fan . Ein besonderes Highlight der Reise wird der Showroom in Kooperation mit MCM sein, der es den Designer:innen ermöglicht, ihre Kollektionen einem breiten Publikum aus Buyer:innen, Presse, Stakeholder:innen sowie Talents der koreanischen Modeszene zu präsentieren. Neben dem Showroom wird die Delegation – begleitet von Michael Biel, Berliner Staatssekretär für Wirtschaft – die Möglichkeit haben, ausgewählte Retail Spaces, lokale Modemarken, Vertriebsagenturen und Pressevertretungen zu besuchen. Die Teilnehmer:innen erhalten so nicht nur Zugang zu wichtigen Branchenkontakten, sondern auch nachhaltige Impulse für Innovation, Positionierung und die internationale Expansion ihrer Marke. Berlin Fashion X International wird gefördert durch ein Landesprogramm, welches aus den EFRE-Mitteln und aus Mitteln des Landes Berlin finanziert wird. PREVIOUS NEXT
- METAMORPHOSIS - Talk Format Recap BFW 07/2024
11. Juli 2024 Im Rahmen der Berlin Fashion Week im Juli 2024 hat der Fashion Council Germany sein neues Talk Format „METAMORPHOSIS – dialogues about change“ powered by eBay in Partnerschaft mit Vogue Business erfolgreich umgesetzt. Unter dem Oberthema Circularity versammelten sich mehr als 250 Teilnehmer:innen und über 30 internationale Speaker:innen aus der Modebranche in der CUPRA City Garage am Tacheles um das Thema Circularity zu diskutieren. Teilnehmen konnten dabei sowohl Industrieexpert:innen, Pressevertreter:innen als auch Young Professionals und Interessierte der Modebranche. Ziel des Talk Formats ist es, den Austausch anzuregen, um die verschiedenen Facetten und notwendigen Veränderungen der Modebranche aufzuzeigen, sowie Diskussionsräume für aktuelle Themen zu schaffen. Diskutiert wurden neue Gesetzgebungen und Menschenrechte sowie innovative Ansätze für den Handel und Erwartungen von Endkonsument:innen an die Kommunikation von Modemarken. Der erste Tag stand im Zeichen des Designs und beleuchtete nachhaltige Ansätze in der Mode sowie Maßnahmen zum Schutz von Menschen- und Arbeitsrechten in der Lieferkette. Michele Casucci, CEO des Technologie-Start-ups Certilogo, gab am zweiten Tag Einblicke in die Möglichkeiten des digitalen Produktpasses, der die Lieferkette eines Produkts sichtbar macht und als Katalysator für Veränderungen dienen kann. Der übergreifende Trend zu Augmented Reality und künstlicher Intelligenz dominierte die Panels des Tages und zeigte die Chancen und Herausforderungen der Technologie für die Modebranche auf. Am letzten Tag wurden in den Talks unter dem Leitthema Community evaluiert, wie CSR-Kommunikation und Storytelling von Marken genutzt werden können, um authentisch gegenüber Endkonsumenten zu kommunizieren oder wie die internationale Vernetzung der globalen Modeindustrie ein Multiplikator für Kreativität und Inklusion ist. Scott Lipinski, CEO des FCG, und Kirsty Keoghan, Global General Manager Fashion bei eBay, gaben in ihrer Closing Note einen Ausblick auf die Möglichkeiten einer nachhaltigen Modeindustrie. Zu den Panelist:innen zählten, neben der als Content Director fungierenden Ann Claes, auch Dilys Williams (Centre for Sustainable Fashion), Dries Vriesacker (ENFNTS TERRIBLES), Herbert Hofmann (Highsnobiety), Janina Lin Otto (Holistic Foundation), Kerstin Weng (VOGUE Germany), Kirsty McGregor (Vogue Business), Liz Ricketts (The Or Foundation), Maliha Shoaib (Vogue Business), Harald Sipple (Reserve-Retail), Marjorie Hernandez (LUKSO) und Nina Knaudt (Rianna + Nina). Am Abend der Talk-Tage wurde der Austausch der Speaker:innen während eines Dinners in intimer Atmosphäre des JOSEPH und des Anna & Paul Restaurant fortgesetzt. In der einladenden und modern gestalteten Atmosphäre der 2022 eröffneten CUPRA CITY Garage, konnten die Besucher:innen ein kulinarisches Angebot von Gragger Brot, Vöslauer Mineralwasser, Elephant Bay und 1664 Blanc genießen. Für Interessent:innen, die die Talks nicht live sehen konnten, stehen diese ab sofort On Demand HIER zur Verfügung. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Fenja Niechoj INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.fashion-council-germany.org/metamorphosis MITGLIEDER PREVIOUS NEXT Berlin Fashion Week METAMORPHOSIS - Talk Format Recap BFW 07/2024
- FASHION X CRAFT - Workshop Woche in Berlin
26. Apr. 2024 Gemeinsam mit der Swarovski Foundation und The King’s Foundation geht das Förderprojekt Fashion x Craft in diesem Jahr in die dritte Runde. Die Initiative zielt darauf ab junge Mode- und Texildesigner:innen zu fördern und ihnen neue Verfahren beizubringen, die über die Grenzen der klassischen Mode – und Textilproduktionsverfahren hinausgehen. Interessierte Mode- und Textildesign-Absolvent:innen konnten sich im Herbst 2023 für die dritte Runde des Programms bewerben. Während der Berlin Fashion Week im Februar 2024 wurden die sechs Teilnehmer:innen des dritten Jahres bekannt gegeben: Chantal Wehran (Amsterdam Fashion Institute), Jasmin Wottke (HAW Hamburg), Maira Gath (Hochschule Hannover), Michelle Bohnes (HTW Berlin), Niclas Hasemann (Hochschule Pforzheim) und Paula Dischinger (Central Saint Martins). Die jungen Uni Absolvent:innen erhalten nun ein maßgeschneidertes Programm in den Bereichen Nachhaltigkeit, Handwerkskunst und Innovation. Die ersten Workshops fanden diese Woche in Berlin statt, in denen die Teilnehmer:innen wertvolle Insights und Ratschläge von diversen Branchenexpert:innen erhielten. Während Studio Visits bei Haderlump Atelier und Olivia Ballard lernten die Teilnehmer:innen die Berliner Labels und ihre Designer:innen kennen. Diese teilten ihre Erfahrungen und Herausforderungen und gaben Tipps zur Gründung eines eigenen Labels. Nari Haase, Fashion x Craft Teilnehmerin aus dem zweiten Jahr, führte in ihrem Workshop „How to approach sustainability lead design“ durch unterschiedliche Stoffe und Fasern und thematisierte Themen wie Greenwashing und Ökodesign. In einem Business Planning Workshop mit FCG CEO Scott Lipinski erhielten die Teilnehmer:innen Einblicke in die wirtschaftlichen Aspekte der Fashion Branche und erlernten die Erstellung eines Business Plan. Ein weiteres Highlight war ein Mentoring Workshop mit Christiane Arp, Vorstandsvorsitzen des FCG, die ihre Jahrzehnte lange Erfahrungen in der Branche mit den Teilnehmer:innen teilte und ihnen intime Einblicke in ihren Werdegang gaben. Ein Sustainability Workshop mit Vogue Business Editor Maliha Schoaib brachte Insights über die Gründung einer nachhaltigen Fashion Brand und die Signifikanz verantwortungsbewusster Lieferketten. Als nächsten Schritt steht im Sommer 2024 die dreiwöchige Residency in der Bildungseinrichtung Highgrove Crafts der The King's Foundation in Gloucestershire, England an. Dort werden die sechs Teilnehmer:innen in verschiedenen Handwerkskünsten wie Korbflechten, dekorativem Stuck sowie traditioneller Holzarbeit ausgebildet. Weitere Informationen zum Projekt gibt es auf der Initiativen Seite HIER . AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Sander Cornilly INFOS ANFRAGEN Sander.Cornilly[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.fashion-council-germany.org/initiativen/fashion-x-craft https://www.kings-foundation.org/ https://www.swarovskifoundation.org/ MITGLIEDER Olivia Ballard Haderlump Atelier Berlin Nari Haase PREVIOUS NEXT News FASHION X CRAFT - Workshop Woche in Berlin
- Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey und Staatssekretär Michael Biel eröffnen die BFW!
15. März 2022 Gemeinsam mit der Regierenden Bürgermeisterin Franziska Giffey hat Staatssekretär Michael Biel die Berlin Fashion Week eröffnet und zur Solidarität mit der Ukraine aufgerufen. Die Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey und Staatssekretär Michael Biel eröffneten die Berliner Modewoche vor rund 150 Gästen, darunter Marken, Designer:innen, Veranstalter:innen und Medienvertreter:innen im Kraftwerk Berlin. Die Berlin Fashion Week findet auf Wunsch der Veranstalter:innen erstmals im März statt. Mit folgenden Worten eröffnete die Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey die Modewoche: „Dieses wichtige Ereignis ist heute auch ein Zeichen, dass wir für die Kunst, Kultur, Kreativität und auch für die Freiheit und die Solidarität setzen. In Zeiten, die schwierig sind und in denen wir mit den Menschen fühlen, die im Krieg sind oder die aus der Ukraine zu uns nach Berlin kommen und Hilfe brauchen. Ich weiß, dass viele von ihnen auch in Vorbereitung auf die Fashion Week wie auch wir Diskussionen geführt haben, wie damit umzugehen ist. Wir sind heute an Tag 18 des Angriffskrieges von Putin auf die Ukraine. Wir alle sind erschüttert und entsetzt. Wir sind in Berlin dabei zu helfen, wie wir können. Und wir haben uns auch gefragt, ob wir ein Ereignis wie dieses stattfinden lassen können. Und ich sage Ihnen: Ja, das können wir - erst recht in diesen Zeiten. Weil wir hier alle miteinander ein Zeichen der Solidarität, des Mitgefühls, der Zusammenarbeit, der Hilfe und der Freiheit setzen. Wir stehen für unsere demokratischen Werte und die Freiheit, vor allem in dieser Situation. Und deshalb Danke, dass Sie da sind!" Staatssekretär Michael Biel, Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe kommentiere: „Meine Damen und Herren, die Regierende Bürgermeisterin hat eindrucksvolle Worte gefunden und die Lage, die wir in Europa zurzeit haben, beschrieben. Ich glaube, es ist ein wichtiges Signal, was wir von dieser Fashion Werk aussenden müssen. Berlin ist die Stadt der Freiheit, Berlin ist die Stadt der Solidarität und wir sagen ganz klar, laut und deutlich: Nein zum Krieg „ni viyni“ und das muss die Welt hören, auch von der Berlin Fashion Week. Das Thema Kreativwirtschaft hat einen ganz besonderen Platz gefunden. Uns beiden ist das bewusst, diesem Senat ist das sehr bewusst und Sie zeigen hier auch immer ganz eindrucksvoll, wie wichtig es ist, dass wir diese Wirtschaft für Berlin unterstützen. Sie sind wichtig für diese Stadt und 4800Unternehmen beschäftigen sich in Berlin mit der Modewirtschaft oder sind die Modewirtschaft. 25.500 Arbeitsplätze sind in dieser Wirtschaft ansässig und 5Milliarden Euro Umsatz ist jetzt kein kleiner Beitrag, sie sind ein wichtiger Teil für das Rückgrat der Berliner Wirtschaft, für die Berliner Unternehmen, und dafür danken wir Ihnen auch ganz herzlich in Namen der Politik!“ Im Anschluss an die Opening Reception fand der Berliner Salon, einer der vielen Highlights der Berlin Fashion Week statt. Der Fashion Council Germany und der Berliner Salon haben die Opening Reception zur Eröffnung der Berlin Fashion Week organisiert. Zusammen mit dem Bündnis deutscher Hilfsorganisationen Aktion Deutschland Hilft e. V. ruft der Fashion Council Germany zu Geldspenden für die Nothilfe in der Ukraine auf. Gespendet werden kann unter dem folgenden Link . AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Lydia Kleiber INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER PREVIOUS NEXT News Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey und Staatssekretär Michael Biel eröffnen die BFW!
- United Fashion Goes Lille
3. Apr. 2019 48h Maison de Mode Lille Anlässlich des Sommerende übernehmen Maisons de Mode und ihre Designer jedes Jahr den Wahrzeichen von Lille, den Bahnhof Gare Saint Sauveur, für ein einwöchiges Mode-Event. Das vor zehn Jahren ins Leben gerufene Modefestival begrüßt heute jedes Jahr mehr als 15.000 Besucher. Das Festival beginnt mit zwei Modenschauen von Maisons de Mode: einer für die Öffentlichkeit und einer für ein Fachpublikum. Branchenprofis vergeben ihre Coup de Coeur-Preise an den Designer ihrer Wahl. Es folgen zwei Tage mit Aktivitäten und Events, darunter: Fotoshootings, Modeworkshops, Model-Casting-Aufrufe, Designer-Sale, Partys und andere Überraschungen 48H Maison de Mode | AKTIVITÄTEN 1 | Konferenz und Workshops zum Thema Vertrieb im französischen Markt (B2B und B2C) 2 | Designer-Showroom und Fashion Show (B2B) 3 | Designer-Sale und Fashion Show (B2C) Vorläufige Timeline 12. September Konferenzen, Vertriebs-Workshops (B2C-B2C) (ausschließlich für United Fashion Teilnehmer) Lille Fashion Night 13. September Designers’ Showroom (B2B) Fashion Shows: jeweils eine Show für die Öffentlichkeit und eine für ein Fachpublikum Cocktail-Empfang 14. September "Braderie des Créateurs": Designer-Sale (B2C) Aktivitäten: Foto-Shoots, Workshops, Model Castings 15. September "Braderie des Créateurs": Designer-Sale (B2C) Aktivitäten: Foto-Shoots, Workshops, Model Castings, Glam Run Kosten Die Reise- und Unterkunftskosten werden von der Gastorganisation (Maisons de Mode) übernommen. > Flug- und/oder Zugticket in der Economy Class > 3 Übernachtungen für 1 Person im Hotel in Lille Mehr Informationen Bewerbungsformular Deadline für die Bewerbung: 15. April 2019 Die Teilnehmer werden Anfang Mai benachrichtigt. Bewerbungen und Fragen zur Ausschreibung an: sara.teske@fashion-council-germany.org AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Lydia Kleiber INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER PREVIOUS NEXT News United Fashion Goes Lille
- Der FCG beim EFA Round Table in Brüssel
6. Dez. 2024 Auf Einladung von Scott Lipinski, Vorstandsvorsitzender der European Fashion Alliance sowie Geschäftsführer des Fashion Council Germany und Dr. Christian Ehler, Mitglied des Europäischen Parlaments, fand eine politische Diskussion zur Europäischen Modeindustrie in Brüssel statt. Die Veranstaltung brachte wichtige Interessenvertreter:innen der Modeindustrie, politische Entscheidungsträger:innen und Pressevertreter:innen zusammen. Hierbei standen besonders der aktuelle Status sowie die Zukunft der Modeindustrie im Vordergrund, die auf Grundlage des neu veröffentlichten Reports „The Status of European Fashion“ und bevorstehender Gesetzgebung diskutiert wurden. Der Bericht, der ebenfalls am Tag des Round Tables veröffentlicht und vorgestellt wurde, basiert auf einer umfassenden europaweiten Umfrage zu den bevorstehenden Nachhaltigkeitsgesetzen, die die Modeindustrie betreffen. Dr. Christian Ehler , MEP, die EU-Kommissarin für Umwelt, Wassersicherheit und wettbewerbsfähige Kreislaufwirtschaft, Jessika Roswall und Scott Lipinski , Vorstandsvorsitzender der EFA, begrüßten gemeinsam die Gäste. In ihrer Keynote betonte die seit letzter Woche vom Parlament bestätigte EU-Kommissarin besonders die Bedeutung der europäischen Mode- und Textilindustrie, die mit 170 Milliarden Euro Umsatz im letzten Jahr und über einer Million Arbeitsplätzen eine wichtige Schlüsselrolle spielt, während sie sich zunehmend auf Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft ausrichtet. Es sei deshalb wichtig, dass alle involvierten Organisationen zusammenarbeiten, um die europäische Mode zu einem globalen Leader für innovatives und nachhaltiges Design zu machen. Sie betonte: „ Als neue Kommissarin möchte ich Sie wissen lassen, dass meine Tür immer offen steht. Beim Übergang zu nachhaltiger Mode geht es nicht nur um Vorschriften – es geht um Zusammenarbeit, Innovation und eine gemeinsame Vision. “ Dies wurde auch von Dr. Christian Ehler bestätigt, der ergänzte: „ Bei Mode geht es nicht nur darum, Objekte zu schaffen; es geht darum, Träume zu schaffen und sich der Kunst der ständigen Neuerfindung zu widmen. In Zeiten gesellschaftlicher Veränderungen sind diese Träume wichtiger denn je. Die Europäische Union und ihre Institutionen müssen diesen Geist der Kreativität und Innovation aktiv unterstützen und fördern. Um dies zu erreichen, ist jedoch eine starke Partnerschaft zwischen Politik und Industrie erforderlich. Die Aufgabe, das obligatorische Klimaziel von 55 % zu erreichen, liegt jedoch nicht nur bei den Gesetzgebern: Auch der Modesektor und die Industrie müssen ernsthafte Anstrengungen in größerem Maßstab unternehmen, um unsere gemeinsamen Ziele zu erreichen. ” Scott Lipinski unterstrich erneut: „ Der Fashion Policy Round Table markiert einen entscheidenden Moment für die Branche. Mit der Veröffentlichung des Reports haben wir nicht nur die Herausforderungen und Chancen aufgezeigt, die vor uns liegen, sondern auch unser Engagement für die Förderung einer nachhaltigen und innovativen Zukunft der europäischen Mode bekräftigt.” In den folgenden zwei Diskussionen zu den Themen Status of the fashion industry: challenges and needs und Future of the fashion industry: opportunities and solutions tauschten Key Stakeholder der Branche sowie Vertreter:innen der Regulierungsbehörden ihre Perspektiven und ihr Fachwissen aus. Darunter auch Costanza Maramotti , Member of the Board und Sustainability Committee bei MAX MARA. Für sie sei es wichtig, langlebige und haltbare Produkte zu schaffen, die von Generation zu Generation weitergegeben werden und so eine emotionale Bindung schaffen. Dies unterstreiche auch das kulturelle Erbe und unterstützte das lokale Kunsthandwerk. Die Langlebigkeit der Produkte stehe dabei im Fokus, gleichzeitig aber auch die Förderung von Innovation und Nachhaltigkeit. Weitere Speaker:innen der Round Tables waren Annika Mohr Storfält (Balenciaga), Christine Goulay (Sustainabelle), Lieve Vermeire (Van de Velde), Martina Durikovic (MAD by MAD), Michele Casucci (Certilogo), Nikolai Langguth (McKinsey & Company), Paul Mouginot ( Stabler.tech ), Carlo Capasa (Camera Nazionale della Moda Italiana) und Pascal Morand (Fédération de la Haute Couture et de la Mode). Im Anschluss an den Fashion Policy Round Table fand ein Networking-Event von der EFA und Certilogo statt, bei dem die Teilnehmer:innen die Gelegenheit hatten, die Ergebnisse des Fashion Policy Round Tables zu vertiefen. Der Report “The Status of European Fashion“ inklusive dem „EFA Manifesto of Recommendations“ sowie eine Zusammenfassung des „EFA Fashion Policy Round Table“ werden auf der Website der EFA und des FCG veröffentlicht. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Fenja Niechoj INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.europeanfashionalliance.org/ MITGLIEDER PREVIOUS NEXT News Der FCG beim EFA Round Table in Brüssel







