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- Manuela Kampp-Wirtz: Der Online-Mode-Dschungel
23. Dez. 2019 "Ich finde die deutsche Mode großartig" Mit den Titeln Elle, Instyle und Harper’s Bazaar sowie Bunte und Freundin erreicht BurdaStyle monatlich mehr als sieben Millionen Leser, dazu kommt eine Online-Reichweite von über 20 Millionen Visits — und das ist zu großen Teilen ihr zu verdanken: Seit 2012 steht Manuela Kampp-Wirtz als CEO an der Spitze von Deutschlands größtem Medienunternehmen im Bereich Lifestyle, Fashion, Beauty und Entertainment. Trotz ihres anspruchsvollen Jobs findet die Geschäftsführerin Zeit für ehrenamtliches Engagement. Seit Dezember 2018 ist sie nämlich auch Präsidiumsmitglied des Fashion Council Germany. Ein Gespräch über Nachhaltigkeit, Förderprogramme und die Weiterentwicklung von E-Commerce. FCG: Sie sind seit Dezember 2018 Präsidiumsmitglied im Fashion Council Germany. Was hat Sie zu der Teilnahme bewogen? Manuela Kampp-Wirtz: Die Modeindustrie ist eine der wichtigsten Branchen in Deutschland, die es zu fördern gilt. Ich finde es wichtig, den Designnachwuchs aus Deutschland gezielt zu unterstützen und die internationale Sichtbarkeit deutscher Mode und ihrer Designer zu verbessern. Der Fashion Council Germany setzt sich hierfür ein und deshalb habe ich nicht lange gezögert, als ich gefragt wurde, ob ich Mitglied des Präsidiums werden möchte. FCG: Warum engagiert sich BurdaStyle — als Medienunternehmen — für junge Talente und für Nachhaltigkeit? Manuela Kampp-Wirtz: Beides sind wichtige und aktuelle Themen. Junge Talente fördern wir bereits seit mehreren Jahren mit dem Bunte New Faces Award Style. Und wir sind sehr gerne Partner des German Sustain Concept, welches nachhaltiges Engagement bei Designern fördert. FCG: Grüne Mode gibt es nicht erst seit gestern. Warum ist Nachhaltigkeit gerade momentan eigentlich so ein großes Thema in der Branche? Manuela Kampp-Wirtz: Die Klima-Problematik, CO2-Emissionen und der vernünftige Umgang mit Ressourcen gehen uns alle an. Zahlreiche Modelabels produzieren heute ökologisch nachhaltige Kleidungsstücke. Dieses Engagement unterstützt das German Sustain Concept. FCG: Wie sieht BurdaStyles Engagement in Sachen German Sustain Programms konkret aus? Manuela Kampp-Wirtz: Als Partner des German Sustain Programms unterstützt die BurdaStyle vier junge Designerlabels— Phylyda, Lara Krude, Working Title und Oft — bei der Produktion und im Vertrieb. Zudem steht die BurdaStyle den Designern und dem Fashion Council Germany mit ihrem Know-How im kaufmännischen und kreativen Bereich beratend zur Seite. FCG: Gemeinsam mit den German Sustain Gewinnerinnen Lydia Maurer (Phylyda) und Lara Krude sind exklusive Capsule Collections entstanden, die auf instyle.de und elle.de erhältlich sind. Was hat es damit auf sich? Manuela Kampp-Wirtz: Wir unterstützen die jungen Modelabels, indem wir ihre Kollektionen über die Shopping- Plattformen von elle.de und instyle.de verkaufen und diese redaktionell ankündigen. Die redaktionelle Unterstützung sowie der Verkauf über unsere Plattformen erhöhen die Bekanntheit der Designer und machen auf die Kollektionen aufmerksam. FCG: BurdaStyle ist ein Medienunternehmen. Warum ist es für Kunden eigentlich attraktiv, über Ihre Online-Plattformen zu shoppen? Manuela Kampp-Wirtz: Die Moderedaktionen unserer Marken kuratieren aus einer Fülle von Artikeln die angesagtesten Trendteile und bieten damit eine perfekte Orientierung im Online-Mode-Dschungel. FCG: Wie wichtig sind solche Verkaufsangebote mittlerweile für BurdaStyle? Wird der Bereich Shop-It zukünftig noch ausgebaut? Manuela Kampp-Wirtz: Beim Online-Shop von Instyle , Instyle Shop-It, sind beispielsweise bereits mehr als 100 Partnershops integriert, Tendenz steigend. Das Konzept haben wir auch auf Elle und Freundin ausgeweitet, so kann man auch auf Elle Shop-It und Freundin Shop-It ausgewählte Trendteile shoppen. E-Commerce ist ein wichtiger Teilbereich unseres Markenangebots und wird künftig auf jeden Fall weiter ausgebaut. FCG: Wäre das auch eine Antwort auf den schrumpfenden Print-Markt? Manuela Kampp-Wirtz: Wir setzen auf die Stärke unserer Marken und bauen ganze Erlebniswelten um sie herum auf. Dazu gehört auch E-Commerce. Die Basis ist und bleibt jedoch Print. Jüngst haben Harper’s Bazaar und Instyle Abonnenten hinzugewonnen. Wir haben im Oktober Instyle Mini&Me gelauncht und wir erhöhen aufgrund des großen Leser-Interesses die Frequenz der Line Extensions von Elle , Elle Traveller und Elle Accessoires . Man kann also nicht sagen, dass der Print-Markt generell schrumpft. FCG: Der Online-Handel boomt. Hat der stationäre Handel Ihrer Meinung nach langfristig noch eine Zukunft? Manuela Kampp-Wirtz: Sicher boomt der Online-Handel, aber wenn ich an einem Samstag in der Stadt bin und die Schlangen an den Kassen sehe, bin ich davon überzeugt, dass der stationäre Handel auf jeden Fall Zukunft hat. Aber hier gilt das gleiche wie bei unseren Marken: Shops müssen sich an den Bedürfnissen der Konsumenten orientieren und mit Leidenschaft geführt sein. FCG: Auf elle.de verkaufen Sie neben jungen deutschen Labels auch internationale etablierte Luxusmarken. Manuela Kampp-Wirtz: Elle.de ist eine internationale Marke und zeigt damit das ganze Spektrum der Mode, von deutschen noch unbekannten Designern bis hin zu den Big Playern der Branche. Die Konsumentin schätzt die kuratierte Auswahl an Trends aus der gesamten Modewelt. FCG: Die deutsche Kundin gilt unbekannten Marken gegenüber als verschlossen. Lässt sich mit Hilfe von BurdaStyle eine Lanze für deutsche Mode brechen? Manuela Kampp-Wirtz: Die Leserinnen vertrauen dem Gespür und den Empfehlungen der Mode-Experten unserer Marken. Modestrecken in Elle, Instyle und Harper’s Bazaar verhelfen damit jungen Modelabels zu mehr Bekanntheit und vor allem auch zu Begehrlichkeit. Da kann es schon mal vorkommen, dass ein Kleidungsstück nach Veröffentlichung in einem unserer Magazine oder online direkt ausverkauft ist. FCG: Wie empfinden Sie momentan die deutsche Modelandschaft? Gerade auch in Hinblick auf die in letzter Zeit häufiger totgesagte Berliner Modewoche. Manuela Kampp-Wirtz: Die Berlin Fashion Week ist eine wichtige Plattform für die deutsche Modeindustrie. In Berlin geht es nicht darum, mit Mailand oder Paris zu konkurrieren, sondern neben großen Namen auch lokalen Talenten die Möglichkeit zu bieten, ihre Kreationen zu zeigen und den Austausch in der Branche zu fördern. Auch die BurdaStyle ist mit der InStyle Lounge und dem We are Fashion Lunch regelmäßig in Berlin vertreten und vernetzt etablierte Marken mit jungen Designern, Influencern und Redakteuren. FCG: Mal abgesehen von Förderprogrammen: Was müsste sich Ihrer Meinung nach noch tun, um (junge) deutsche Labels langfristig am Markt zu etablieren? Manuela Kampp-Wirtz: Zum einen muss noch mehr auf die Bedeutung der deutschen Mode für die Wirtschaft hierzulande hingewiesen werden, so dass sich geeignete Investoren für junge Labels finden. Zum anderen müssen wir auf das deutsche Design und auf Talente aufmerksam machen, damit sie Bekanntheit erlangen und wachsen können. Dies sind ja auch zwei der Kernpunkte des Fashion Councils, deshalb finde ich die Arbeit des FCG so essenziell für die deutsche Mode. FCG: Wie halten Sie es eigentlich persönlich mit der deutschen Mode? Manuela Kampp-Wirtz: Ich finde die deutsche Mode großartig. Es gibt sehr viele Designer, deren Kollektionen mich begeistern. Zuletzt habe ich beim Bambi ein Kleid von Irene Luft getragen. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Lydia Kleiber INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER Burda Verlag Previous Next Interview Manuela Kampp-Wirtz: Der Online-Mode-Dschungel
- Im Gespräch mit Jessica Giannotti - Founder & CEO von SeaDyes
15. Okt. 2024 SeaDyes® is a Scottish marine biotech startup developing a scalable and traceable seaweed-based dye innovation for fashion and textiles. It applies leading marine science, from sustainable aquaculture at the beginning of the supply chain, to blue chemistry for processing and application methods. SeaDyes offers a bio-based solution as an alternative to fossil fuel-based synthetic dyes. SeaDyes has the potential to improve material circularity and provide a pathway for detoxifying the dyeing process. SeaDyes is being built with scalability in mind to become a global leader in providing sustainable colourants to various industries, with an initial focus on fashion and textiles. Why seaweed? Seaweed is a biodegradable renewable resource, is scalable all over the world, does not require arable land, cleans the water, oxygenates the planet, stores carbon, absorbs Nitrogen and provides habitat. We spoke to Jessica about her project and how Seaweed is used as an alternative to fossil fuel-based synthetic dyes. 1. How did the idea for SeaDyes come to life? What inspired the project? After switching careers and earning a Marine Science degree, I was deeply inspired by the ocean's colours and forms and its role in regulating climate and supporting life on our planet. This led me to create Crùbag in 2013, an ocean-focused textile design studio and materials innovation lab that merges art and marine science with textiles. At Crùbag we collaborate with marine scientists and research institutions to design and produce textile accessories that reveal the unseen beauty and knowledge of the ocean. Over time, we wanted to push sustainability further, leading to our first project in 2021—a project aimed at developing sustainable dyes from seaweed. Each year, 140,000 tonnes of synthetic dyes leak into the environment, harming health, biodiversity, and the climate. The IPCC’s March 2023 report warns that without action, we risk exceeding the 1.5°C global temperature limit. Textile dyeing processes currently contribute 3% of global CO2 emissions and are projected to reach 10% by 2050. Textile dyeing and finishing are the second-largest source of industrial wastewater pollution, disrupting ecosystems and food chains. Many textile dyes are toxic, mutagenic, carcinogenic agents and persist as pollutants, with 15-20% of Azo-type dyes do not bind to fabric and are released into wastewater, often used for agricultural irrigation. The urgent need for alternatives and our unique position at the intersection of marine science, sustainable aquaculture, and the fashion industry inspired us to explore sustainable material solutions from the ocean. Nature-based solutions like SeaDyes can support the decarbonisation and detoxification of the fashion and textile industries, and these industries in exchange can drive science-led innovation, blue growth and job creation while promoting regenerative aquaculture and responsible sourcing, ensuring scalability and long-term environmental, economic and social sustainability. This approach positions the fashion and textile sectors as key drivers of the blue economy, particularly in rural coastal areas. 2. Can you explain the production process of SeaDyes? SeaDyes uses Blue Biotechnology to gently extract pigments and other compounds from seaweed to produce high-performing dyes. The three key areas of innovation are: Sourcing seaweed responsibly at scale. Our Biomass Sustainability Strategy is based on the three pillars of sustainability: 1) Environmental, 2) Social, and 3) Economic. This is to ensure that the growth of the company is not constrained by the supply of raw materials, building resilience for long-term supply. Pigment extraction and dye production through novel Green Chemistry processes. We are developing unique, high-performing, beautiful, marine-derived colours using a novel technology. Fixation and application technologies and protocols to apply the dye on different base materials. We are working with industry partners like RDD Textiles and the Woolmark Company to qualify the dye on cellulosic and wool and establish commercial testing protocols and performance benchmarks. Other base materials like leather and regenerated fibres are also in the pipeline. 3. What colours does SeaDyes offer, and what’s planned for the future? Currently, we are developing shades of purples, magenta, reds, and browns. Starting from 2025, we will further expand the range of colours offered. 4. How has the textile market reacted to SeaDyes, and what’s your strategy for reaching consumers? It was crucial to develop a market-driven solution and gather early feedback. Consumers demanding higher ethical standards from clothing brand names, and the ‘Natural Dyes’ market is rapidly expanding. Regulatory changes are also driving the market. SeaDyes debuted its prototype dye at the Future Fabrics Expo in London in June 2022, where it received overwhelmingly positive feedback and sparked interest from industry partners and potential customers. This led to our first commercial partnership with RDD Textiles in Portugal, where we are working on qualifying the dye for cellulosics and blends. We then visited the Première Vision trade show in Paris, engaging with the Woolmark Company. We are working with Woolmark to optimise conditions for dyeing wool with SeaDyes, establishing testing protocols for environmental efficiency, durability, and commercial viability. These partnerships offer quality assurance, co-branding opportunities, and strategic support for commercialisation, positioning us for global market entry once the pilot projects are completed. SeaDyes is working toward market readiness with a focus on generating early consumer excitement and industry awareness to build momentum and establish its position as an innovation leader. Demonstrating the viability and scalability of our applications is key before scaling up. By promoting transparency and engaging with both, consumers and industry, SeaDyes becomes a brand that consumers trust, while adding value for fabric and garment producers and brands throughout the supply chain. We are committed to developing a fully traceable solution with a strong sense of place and provenance. 5. Besides textiles, what other markets are interested in SeaDyes? Demand for sustainable, bio-based dyes is rapidly increasing across industries such as leather tanning, bioengineered materials, beauty, self-care, and packaging. Both consumers and regulators are pushing for a reduction in reliance on petrochemicals and a greater focus on improving environmental impact. 6. What challenges have you faced, and what lessons have you learned? Life is a journey of trials and errors. I have had several careers and faced life-changing challenges, but they led me to where I am meant to be. We all face obstacles, and these experiences are opportunities for growth. Building SeaDyes was no different—we navigated challenges and emerged stronger. Some of the key lessons I’ve learned include testing ideas with trusted peers and persevering, even when others doubt you. Keep experimenting and refining until you find the right path. Nature reveals its secrets when you take the time to listen. Surround yourself with mentors, ask for help, and take feedback with gratitude. The biggest lesson is that nothing worth doing is easy. For those leading science-driven ventures or innovating in fashion, don’t hold back—be audacious. Build solutions that solve real problems, gather a skilled, motivated team, and refine your leaderships to connect with others and validate your ideas. Creativity and science are closely linked, and innovation requires seeing things from new angles. SeaDyes is a woman-founded startup , and I am the CEO and dye inventor, with a background in marine science, I have harnessed blue biotechnology to create our sustainable, high-performing, bio-based dyes. But it takes a village to build a company and am very fortunate to work very closely with leading experts and mentors in entrepreneurship and science , who have a proven track record of raising funds and scaling companies. SeaDyes is backed by an amazing team, including experts like Adam Hughes (aquaculture), Hua Wang (chemistry), Fiona Fung (branding and sustainable fashion), and Robbie D. (financial direction). My final advice: bravery, ambition, and a long-term vision are essential for creating impactful, global solutions. Bravery isn’t the absence of fear; it is acting despite it. Our planet needs bold, creative teams and cross-industry collaborations to tackle the world’s biggest challenges. 7. What are SeaDyes’ future plans and are you seeking partnerships? We aim to position SeaDyes as a leader in sustainable dye production, offering bio-based pigments and dyes sourced from renewable marine materials. Our vision includes fostering interdisciplinary collaborations between marine science, aquaculture, and fashion while promoting environmental sustainability. We are actively seeking conversations and partnerships with fashion houses, brands, and textile manufacturers to learn more about the market and its needs, learn more about our future customers and further develop and commercialise SeaDyes on a wider range of materials. We welcome industry feedback and collaboration to help drive impactful change. We thank Jessica for the Interview and are excited to see what comes next! AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Fenja Niechoj INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.seadyes.com/ MITGLIEDER Previous Next Interview Im Gespräch mit Jessica Giannotti - Founder & CEO von SeaDyes
- FCG Fireside Summer Dinner in Berlin
15. Aug. 2025 Der Fashion Council Germany (FCG) lud am Donnerstagabend rund 50 ausgewählte Gäste zu einem exklusiven Fireside Summer Dinner in die Manon - Brasserie Nouvelle . Situiert im stilvollen ROOMERS Hotel am Steinplatz bot das neue Restaurant von Stargastronom The Duc Ngo den Rahmen für einen persönlichen Austausch zwischen Designer:innen, Redakteur:innen und Branchenvertreter:innen. In der stimmungsvollen Atmosphäre des Spitzenlokals genossen die Gäste ausgewählte französische Spezialitäten, begleitet von erstklassigen Drinks und tauschten sich in anregenden Gesprächen aus. Dabei wurden besonders die aktuellen Entwicklungen der deutschen Modebranche, ihre zunehmende Internationalisierung sowie die Stärkung der Berliner Mode Community thematisiert. Erstmals fand ein Fireside Dinner im Sommer in Berlin statt und bot so eine perfekte Gelegenheit, wichtige Branchenakteur:innen auch abseits des offiziellen Berlin Fashion Week Openings in entspannter Atmosphäre zusammenzubringen und den Dialog über relevante Themen zu vertiefen. Das Event setzte dabei zusätzliche Impulse für die Vernetzung und den Austausch innerhalb der deutschen Modeszene. Der Abend wurde von Christiane Arp, der Vorstandsvorsitzenden des Fashion Council Germany eröffnet: „Die deutsche Modeszene wächst, natürlich durch Kreativität aber auch durch Kommunikation außerhalb des Fashion Week Kalenders. Gemeinsame Visionen und gelebte Netzwerke zahlen ein auf den Community Gedanken.“ Gefolgt von Chefkoch The Duc Ngo und Co-Founder der Gekko Group und des ROOMERS Berlin Micky Rosen. Unter den anwesenden Gästen befanden sich u.a. Carlo Bellmann (eBay), Esther Perbandt (Designerin), Estelle Adeline Trasoglu (Plaid-à-Porter), Fiona Bennett (Desigerin), Herbert Hoffmann (Highsnobiety), Jacob Langemeyer und Rosa Marga Dahl (beide SF1OG), Jale Richter und Michele Beil (beide Richert Beil), Johann Erhardt (Haderlump Atelier Berlin), Johannes Böhl-Cronau (IOANNES), Manuel Almeida Vergara (Berliner Zeitung), Marcel Schlutt (KALTBLUT), Mario Keine (MARKE), Silvia Ihring (Welt) und Vladimir Karaleev (Designer). Seit 2018 findet das FCG Networkingformat „Firesidechat“ in verschiedenen Großstädten überall in Deutschland statt und bringt regelmäßig die wichtigsten Branchenvertreter:innen zum Austausch zusammen. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Fenja Niechoj INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.fashion-council-germany.org/initiativen/firesidechats MITGLIEDER Previous Next News FCG Fireside Summer Dinner in Berlin
- NEWS: Berlin Fashion X International bringt zwölf deutsche Brands in erster Delegationsreise nach Seoul
NEWS: Berlin Fashion X International bringt zwölf deutsche Brands in erster Delegationsreise nach Seoul Fashion Council Germany Seoul / Berlin, 09. September 2025: Im Rahmen von Berlin Fashion X International, dem Internationalisierungsprojekt des Fashion Council Germany, unterstützt durch die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, führte eine Delegationsreise erstmals nach Seoul, Südkorea durch. Diese bot den zwölf ausgewählten Mode- und Accessoire-Labels vom 01. bis zum 05. September ein vielfältiges Programm, das von Workshops über Netzwerkveranstaltungen bis hin zu Besuchen relevanter Retail-Spots reichte. Ziel der Reise war es, den teilnehmenden Designer:innen einen fundierten Einblick in den koreanischen Markt zu ermöglichen, lokale Trends zu entdecken und nachhaltige Kontakte zu ansässigen Branchenakteur:innen zu knüpfen. Die zwölf Delegationsteilnehmer:innen Balletshofer , Clara Colette Miramon , Danny Reinke , DAWN Denim , Gerrit Jacob , Haderlump Atelier Berlin , Isabella Rudzki , LUEDER , Richert Beil , Sia Arnika , Unvain Studios und William Fan erhielten einen intensiven Einblick in den koreanischen Markt. Den Auftakt des Programms bildete dabei das feierliche Opening Event des Berlin Showrooms am 01. September, welcher in Zusammenarbeit mit MCM und der Agentur Future Society im Rahmen der Seoul Fashion Week in der MCM Kunsthalle stattfand. Eröffnet wurde der Abend mit Reden von Sung-Joo Kim (Vorstandsvorsitzende, MCM), Michael Biel (Staatssekretär für Wirtschaft), Christiane Arp (Vorstandsvorsitzende, Fashion Council Germany), Scott Lipinski (CEO, Fashion Council Germany) sowie Jörn Beissert (stellvertretender Botschafter, Deutsche Botschaft in Korea). Die Brands stellten vom 02. bis zum 03. September ihre Designs aus und hatten dabei die Möglichkeit mit Einkäufer:innen, der Presse sowie Branchenexpert:innen in persönlichen Kontakt zu treten. Zusätzlich zur Ausstellung im Berlin Showroom präsentierten sieben der Delegationsteilnehmer:innen ihre Produkte im Rahmen eines einwöchigen Pop-up-Formats im Store MOTH, welches eine gesamte Etage umfasste und so einem breiten Publikum in Seoul zugänglich war. Darüber hinaus organisierte die Marke LUEDER von Designerin Marie Lueder einen exklusiven Showcase ihrer AW25-Kollektion im Store Samplas, bei dem Gäste aus der lokalen Modeszene zusammenkamen, um sich einen persönlichen Eindruck von der Kollektion zu verschaffen und sich in informeller Atmosphäre zu vernetzen. Zu Beginn der Woche bot ein Workshop über koreanische Geschäftskultur und Kommunikation von Anton Scholz (Founder / General Manager, Korea Consult) den Teilnehmenden Einblicke in die Besonderheiten interkultureller Zusammenarbeit, typische Geschäftspraktiken sowie effektive Kommunikationsstrategien im koreanischen Unternehmensumfeld. An den folgenden Tagen erkundete die Delegation Seouls Retail-Szene – insbesondere an der Schnittstelle von Luxus, Kunst und Medien. Gespräche mit Store-Betreiber:innen von Addicted, Boon The Shop, EMPTY, MOTH und dem WALA-Showroom beleuchteten Aspekte des Einkaufsprozesses und verdeutlichten das steigende Interesse an deutschen Designlabels. Ein Workshop zum Thema Modevertrieb und Einzelhandel mit Sung Woo Kim (CEO, Sam & Company) lieferte darüber hinaus praxisnahe Einblicke in die Struktur des koreanischen Marktes, Vertriebsstrategien sowie Erfolgsfaktoren für den Eintritt internationaler Modemarken. Besonders wertvoll waren die Diskussionen zu potenziellen Kooperationsmodellen und der Rolle lokaler Partner für nachhaltige Marktpräsenz. Zusätzlich bot ein exklusiver Fireside Chat in Kooperation mit Start2 vertiefende Einblicke in den südkoreanischen Modemarkt. Unter dem Titel „Behind the Brand: Korean Fashion Insights and Stories of Growth“ gaben Branchenexpert:innen und Gründer:innen namhafter ansässiger Labels Einblick in ihre unternehmerischen Erfahrungen sowie die Besonderheiten des Markteintritts in Korea. Zu den Gästen zählten Eunuk Nam (Founder & Director, Fabrica), Jino Lee (Founder & Director, HYEIN SEO) und Jihyun Lee (Founder, Le Vermillon). In dem offenen Panelgespräch nahmen die Teilnehmer:innen der Delegation spannende neue Impulse zu Marktentwicklung, Markenpositionierung und nachhaltigem Wachstum mit. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der strategischen Markenkommunikation. In Zusammenarbeit mit Joy Somin Park (Fashion PR Manager, InTrend) erhielten die Designer:innen praxisnahe Impulse zur Medien- und Presselandschaft, Strategien für Idol/K-Pop-Influencermarketing sowie Vernetzung mit Stylist:innen. Ein Austausch mit dem WWD Korea Magazin bot den Teilnehmer:innen die Gelegenheit, ihre Marken einem breiten Fachpublikum vorzustellen und wertvolles Medienfeedback zu erhalten. Abgerundet wurde das Programm durch eine geführte Tour durch Dongdaemun, dem Textilmarktdistrikt Seouls, sowie Besuchen in den Flagship Stores der Designer Andersson Bell und AMOMENTO. Die Delegationsreise stärkte dabei nicht nur die internationale Sichtbarkeit der teilnehmenden Brands, sondern brachte durch den direkten Austausch mit Handel, Medien und Kreativszene relevante Einblicke in den koreanischen Markt. So konnte eine Basis für konkrete Vertriebsmöglichkeiten, strategische Partnerschaften und langfristige Kooperationen vor Ort geschaffen werden. Die nächste Delegationsreise findet im November 2025 zum ersten Mal nach Tokio, Japan statt. Berlin Fashion X International wird gefördert durch ein Landesprogramm, welches aus den EFRE-Mitteln und aus Mitteln des Landes Berlin finanziert wird. ANSPRECHPARTNER Fenja Niechoj E-MAIL press@fashion-council-germany.org TELEFON +49 30 994 0489 – 53 WEBSITE/S https://www.berlinfashioninternational.com/ https://www.fashion-council-germany.org/ DOWNLOAD PM Download
- K3D
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- Unsere Mitglieder im DER BERLINER SALON im Kronzprinzenpalais zur Berlin Fashion Week
14. Juli 2023 Zum Auftakt der Berlin Fashion Week fand am vergangenen Montag, den 10.07.2023, DER BERLINER SALON im Kronprinzenpalais Unter den Linden statt. Neben dem Fokus auf deutsche Designtalente aus Mode, Manufakturen und Produktdesign steht der holistische Anspruch des Berliner Salons stark im Fokus. DER BERLINER SALON wird in Partnerschaft mit dem Berliner Senat für Wirtschaft, Energie und Betriebe umgesetzt. Auf der diesjährigen Gruppenausstellung werden die Entwürfe und Kollektionen von insgesamt 51 Teilnehmer:innen präsentiert, darunter unsere Mitglieder Acceptance Letter Studio, Avenir, EMEKA Suits, Fassbender, Haderlump, International Citizen, Julia Leifert, Karen Jessen, Leinz Eyewear, Marke, Namilia, Olivia Ballard, PB 0110 X Räthel & Wolf, Societé Angelique, Stiebich & Rieth, Susumu AI und SF1OG. Mehr Informationen zum DER BERLINER SALON unter folgendem Link . Bilder-Credit: ® Lydia Gorges for Nowadays AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Lydia Kleiber INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.instagram.com/derberlinersalon/ https://fashionweek.berlin/ MITGLIEDER Der Berliner Salon Previous Next News Unsere Mitglieder im DER BERLINER SALON im Kronzprinzenpalais zur Berlin Fashion Week
- Rayas Collective
members Rayas Collective Accessoires Rayas Collective wurde 2022 in Berlin von den Schwägerinnen Luisa Kahlfeldt und Consuelo Campos Kahlfeldt gegründet. Das Unternehmen kreiert zusammen mit Weberinnen aus abgelegenen salvadorianischen Dörfern traditionelle handgewebte Korbtaschen in verschiedenen Größen, Mustern und Farben. Mit ihren Korbtaschen möchte Rayas Collective das weniger bekannte Kulturerbe El Salvadors fördern, traditionelles Handwerk am Leben erhalten und vor allem weiblichen Kunsthandwerkerinnen den Weg in die finanzielle Unabhängigkeit ermöglichen. https://www.rayascollective.com hello[at]rayascollective.com Next Previous
- TATi
members TATi Fashion Brand TATi ist eine multidisziplinäre Künstlerin und grafische Textildesignerin, die derzeit zwischen Dreiländereck und Paris lebt. TATi THINGS kombiniert gebrauchte Materialien, Strickwaren, ungewöhnliche Prints und Nostalgie, um die Macht der Folklore und des traditionellen Handwerks als Waffe in ihrem Kampf für die Rechte der Frauen zu nutzen. http://www.tati-things.com tatjana[at]hauptfam.de Next Previous
- Burda Verlag
members Burda Verlag Publishing House Die deutschen Verlagsaktivitäten von Hubert Burda Media sind in dieser starken publizistischen Einheit zusammengefasst. Der BurdaVerlag ist ein funktional organisiertes Unternehmen und Heimat von mehr als 160 gedruckten und digitalen Medienprodukten, die jeden Monat 31 Mio. Leser und damit 63 Prozent der Deutschen erreichen. Als neuer Verlag für eine neue Zeit integriert der BurdaVerlag die journalistische Kompetenz und die große Kraft seiner Marken und erschließt so unternehmerisch Wachstumschancen auf dem deutschen Medienmarkt. Im Bereich Publishing Premium sind alle Marken in den Themenbereichen Fashion & Lifestyle, News, Food sowie die TV-Magazine verankert. Hierzu gehören journalistische Leuchttürme wie Bunte und Focus ebenso wie die Fashion & Lifestyle-Marken Freundin, Elle, Instyle, Harper’s Bazaar und Esquire. https://www.burda.com/de/ info[at]hubert-burda-media.com Next Previous
- TOBIAS RE/DESIGN
members TOBIAS RE/DESIGN Fashion Brand TOBIAS RE / DESIGN ist ein zirkuläres Servicekonzept für Luxus-Upcycling von bestehenden Premium-Materialien http://www.tobias-redesign.de info[at]tobias-redesign.de Next Previous
- Les Papillons et Moi
members Les Papillons et Moi Fashion Brand Les Papillons et Moi steht für textil- und handwerksorientierte Mode. Die projektbasierten Kollektionen erzählen von den Erfahrungen bikultureller Wurzeln und versuchen ein Bewusstsein für ökologische oder soziale Fragen zu schaffen. Basierend auf den Werten Individualität, Handwerkskunst und Langlebigkeit entstehen Unikate, die Einzigartigkeit zelebrieren und zu einem Umdenken in der Wertschätzung von Mode anregen. Die Designerin Chantal Wehran ist Teil des 2024 FASHION X CRAFT Projektes in Partnerschaft mit der Swarovski Foundation und The King’s Foundation. lespapillonsetmoi[at]gmail.com Next Previous
- Maria Terre
Previous Next Maria Terre Office Managerin Maria hat Fashion & Branding am Amsterdam Fashion Institute studiert und dabei ihre Leidenschaft für die Schnittstellen von Mode und Kultur entwickelt. Während ihrer Zeit in Amsterdam sammelte sie erste Erfahrungen in der Museumsarbeit und vertiefte ihr Verständnis für kulturelle Kontexte. In Berlin arbeitete sie sowohl für unabhängige Modebrands als auch im Rahmen eines Praktikums im Schinkel Pavillon, einer Plattform für zeitgenössische Kunst. Seit Mitte November 2024 unterstützt Maria das Team beim FCG als Office Managerin. office[at]fashion-council-germany.org +49 30 994 0489 50










