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- Lea Brandstetter
PREVIOUS NEXT Lea Brandstetter Social Media & Content Manager lbr[at]fashion-council-germany.org +49 30 994 0489 53
- FCG Mitglied Milk of Lime Teil des "Creatives For Our Future" Round Table
28. März 2023 Vergangene Woche veranstaltete das „Creatives For Our Future“ Programm eine virtuelle Round Table Diskussion, zu dem u.a. auch der Fashion Council Germany eingeladen war. Zu den Teilnehmenden gehörten außerdem Alumni des „Creatives For Our Future“ Programms, CFDA- und Central Saint Martins-Stipendiat:innen, Künstler:innen des Design Museums, Auszubildende von Turquoise Mountain sowie MIT Solv[ED] Teilnehmer:innen. Als Repräsentant des Fashion Council Germany waren die Gründer:innen von Milk of Lime, Julia Ballardt und Nico Verhaegen als Fashion X Craft Alumni mit dabei. Sie hatten die Möglichkeit Teil der kollaborativen und interaktiven Konversation zu sein und sich mit anderen Fashion Creatives auszutauschen. Als Gewinner des letztjährigen UGG Award verfügen sie nicht nur über besondere Expertise auf dem Gebiet der Handwerkskunst, sondern auch bei der Verwendung und Integration von nachhaltigen Materialien. Ins Leben gerufen von unserem langjährigen Partner der Swarovski Foundation, war das Ziel der virtuellen Veranstaltung die nächste Generation von Kreativen zu fördern, zu inspirieren und untereinander zu vernetzen. Dabei sollte ein organischer Austausch angeregt werden, um innovative Lösungsansätze für globale Herausforderungen zu finden und diese im Anschluss vielleicht sogar umzusetzen. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Sander Cornilly INFOS ANFRAGEN Sander.Cornilly[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S http://www.swarovskifoundation.org/what-we-do-3/creatives-for-our-future http://www.milk-of-lime.com/ MITGLIEDER Milk of Lime PREVIOUS NEXT Networking FCG Mitglied Milk of Lime Teil des "Creatives For Our Future" Round Table
- FASHION ZUKUNFT Konferenz in Schottland: Jugendliche diskutieren die Zukunft der Mode
18. Nov. 2025 Zusammen mit The King’s Foundation und der PVH Foundation lud der Fashion Council Germany Anfang November zur jährlichen FASHION ZUKUNFT Konferenz in das historische Dumfries House in Ayrshire, Schottland ein – dem Hauptsitz der Wohltätigkeitsorganisation Seiner Majestät König Charles III. In seinem dritten Jahr fand das Event unter dem Motto „Crafting & Consuming Tomorrow“ statt und thematisierte die sozialen, ökologischen und psychologischen Auswirkungen von Mode. An der Konferenz nahmen 48 Schüler:innen aus Deutschland, sowie 38 Schüler:innen aus dem Vereinigten Königreich teil. Die Teilnehmer:innen aus Deutschland hatten sich durch unsere Initiative GENERATION ZUKUNFT qualifiziert: Das durch die PVH Foundation und eBay geförderte Bildungsprojekt vermittelt Jugendlichen im Alter von 14 bis 16 Jahren – insbesondere aus Gesamt- und Realschulen mit einer besonders diversen Schulgemeinschaft – Wissen über ökologische, soziale und wirtschaftliche Aspekte und fördert ihr Bewusstsein für einen nachhaltigen Konsum. Nach Unterrichtseinheiten zu entsprechenden Themen konnten über 1000 Schüler:innen an einem Quiz teilnehmen und sich 48 von ihnen so für die Reise nach Schottland qualifizieren. Der Konferenztag wurde von Jaqueline Farrell (Education Director, The King’s Foundation) und Scott Lipinski (CEO, Fashion Council Germany) eröffnet, die in ihren Reden die Bedeutung des Austauschs zwischen Jugend und Industrievertreter:innen betonten. Die teilnehmenden Schüler:innen erhielten in verschiedenen Vorträgen und Diskussionsrunden spannende Einblicke in Themen wie nachhaltige Produktion, Handwerkskunst, Materialkunde und den Einfluss von Konsumverhalten auf Umwelt und Gesellschaft. Branchenexpert:innen, Lehrkräfte und Schüler:innen kamen zu interaktiven Roundtables zusammen, um gemeinsame Lösungsansätze für eine nachhaltigere und diverser aufgestellte Industrie zu erarbeiten. „Dank der Unterstützung unserer Partner The King’s Foundation, der PVH Foundation und eBay ermöglichte die diesjährige Konferenz erneut einen wichtigen Austausch zwischen Jugendlichen und Branchenexpert:innen. Es ist immer wieder beeindruckend, zu sehen, wie engagiert die Schüler:innen Themen der Nachhaltigkeit, Handwerkskunst und des verantwortungsvollen Konsums diskutieren. Solche Begegnungen – in diesem Jahr mit mehr Schüler:innen als je zuvor – liefern wertvolle Impulse für die Zukunft der Modeindustrie und bestärken uns darin, diesen Austausch weiter auszubauen. Die Zukunft gehört dem Nachwuchs – er denkt Mode neu und beweist, dass Haltung Wandel bewirken kann“, so Scott Lipinski. Nach einem ersten Feedback der Schüler:innen hob auch Jacqueline Farrell hervor, dass viele von ihnen mit dem Gefühl hinausgegangen seien, die Zukunft der Mode liege in ihren Händen. Insofern stehe die Veranstaltung sinnbildlich für die gemeinsame Mission der The King’s Foundation und des Fashion Council Germany. Neben der FASHION ZUKUNFT Konferenz erwartete die Jugendlichen eine Woche voller Aktivitäten auf dem königlichen Anwesen. Ein Highlight war der von eBay initiierte Upcycling-Workshop, für den die Schüler:innen zuvor gebrauchte Kleidungsstücke über die Plattform auswählen und diese vor Ort neu gestalten konnten. So entstanden persönliche Unikate – ein praktisches Beispiel für nachhaltigen Konsum und kreatives Handwerk. Auch fünf Designer:innen, die in der aktuellen Edition unseres Projekts FASHION x CRAFT gefördert werden, nahmen an der Konferenz teil. Darüber hinaus erhielten sie im Rahmen eines von The King’s Foundation organisierten Workshops tiefere Einblicke in das „Passementerie“-Weben, eine traditionelle britische Handwerkstechnik. Zu den diesjährigen Speaker:innen zählten Barnaby Horn (The Chanel Millinery und The King’s Foundation Embroidery Fellowship in Partnerschaft mit Le19M Alumni), Ines Rust (DAWN Denim), Jon Liesenfeld und Lennart Bohle (Fashion X Craft), Karen Jessen (Designerin), Laura Gerte (Designerin), Natascha von Hirschhausen (Designerin), Nikie de Schryver (COSH!), Rebecca Habtemariam (TikTok-Redakteurin ZEIT/freie Datenjournalistin), Shakaila Forbes-Bell (Mode Psychologin), Siobhan Mackenzie (Designerin) und Tamara Cincik (Fashion Roundtable). AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Leonie Otto INFOS ANFRAGEN lot@fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER PREVIOUS NEXT News FASHION ZUKUNFT Konferenz in Schottland: Jugendliche diskutieren die Zukunft der Mode
- Unsere Mitglieder auf der FASHION POSITIONS der POSITIONS Berlin Art Fair zur Berlin Art Week 2022
19. Sept. 2022 Der Herausforderung, den künstlerischen Horizont der eigenen Handschrift im Kontext einer Kunstmesse sichtbar zu machen, stellten sich auch in diesem Jahr über 20 Berliner Modedesigner:innen vom 15. - 18. September 2022 im Rahmen der FASHION POSITIONS auf der POSITIONS Berlin Art Fair. Anliegen war es, neben dem Dialog von Mode und Kunst, die Wertigkeit von nachhaltiger Mode im Zeitalter von Fast Fashion aufzuzeigen und Berlin als wichtigen Standort für independent Fashiondesigner:innen weiterzuentwickeln. Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe Berlin ermöglichte nach der Erstauflage 2020 zum dritten Mal über 20 ausgewählten und unabhängigen Designer:innen eine genreübergreifende Plattform mit dem Ziel, die Kreativität der Modelabels und ihre aktuelle Kollektion in einer hochwertigen interdisziplinären Kunst-und Mode-Kooperation zu präsentieren und Schnittstellen sowie Wechselwirkungen der Disziplinen sichtbar zu machen. Initiiert wurde die FASHION POSITIONS von Mira von der Osten (CRUBA), Olaf Kranz (BRACHMANN) und Kristian Jarmuschek (POSITIONS Berlin). In diesem Jahr leitete die Berliner Modedesignerin, Hutmacherin und FCG-Mitglied Fiona Bennett das Kuratorium der FASHION POSITIONS. Folgende unserer Mitglieder waren auf der FASHION POSITIONS ausgestellt: ALEKSANDRAVIKTOR , By Told , CRUBA , Esther Perbandt , Fiona Bennett , Karen Jessen X Rein Vollenga, Danny Reinke sowie die Desiger:innen Jonathan Aurel, Lou De Bètoly, Leon Emanuel Blanck X Illya Goldman Gubin, FADE OUT LABEL, Georg Hornemann X 22/4 HOMMES FEMMES, Subin Kim, LML studio, PUGNAT, Tutia Schaad X Michael Sontag (The Twins), The other gods und THE TRIBE. Im Kontext der Kunstmesse POSITIONS Berlin Art Fair und zeitgleich zur Berlin Art Week wurden die ausgewählten Berliner Modeschöpfer:innen ihre ästhetischen Statements mit unverwechselbarer Handschrift einem Publikum präsentiert, das neue, zeitgenössische Positionen entdecken möchte: in der Kunst wie in der Mode. Weitere Informationen zur FASHION POSITIONS unter folgendem Link . Mit freundlicher Unterstützung durch AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Lydia Kleiber INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER Aleksandra Viktor Esther Perbandt Fiona Bennett PREVIOUS NEXT News Unsere Mitglieder auf der FASHION POSITIONS der POSITIONS Berlin Art Fair zur Berlin Art Week 2022
- BFW Konzeptwettbewerb: Das ist die Jury für die AW26 Saison
11. Sept. 2025 Zur kommenden AW26 Saison der Berlin Fashion Week findet erneut der BFW Konzeptwettbewerb in den Kategorien Berlin Contemporary (Modepräsentationskonzepte) und STUDIO2RETAIL ( B2C-Eventkonzepte) statt. Bewerbungen sind bis zum 22. September 2025 HIER möglich. Anschließend wählt eine internationale Jury aus Branchenexpert:innen die Gewinnerkonzepte für die Januar/Februar 2026 Edition aus. Diese Jury bildet auch das Show-Komitee, das darüber entscheidet, welche Shows und Präsentationen in den offiziellen BFW-Kalender aufgenommen werden. Die diesjährigen Jurymitglieder sind: Berlin Contemporary: Blake Abbie (Editor in Chief, A Magazine Curated by), Bosse Myhr (Director Menswear, Womenswear and Childreswear Buying, Selfridges & Co.), Christiane Arp (Vorstandsvorsitzende, Fashion Council Germany), Herbert Hofmann (Creative & Buying Director, Highsnobiety), Johanna Dramé (Referentin Modewirtschaft, SenWEB), Ola-Oluwa Ebiti (Contributing Editor, Another Man), Patrick Pendiuk (Fashion Features Director, Vogue Germany), Stavros Karelis (Founder & Buying Director, MACHINE-A), Sara Sozzani Maino (Creative Director, Fondazione Sozzani). Studio2Retail: Dries Vriesacker (Stylist / Co-Founder & Creative Director, ENFNTS TERRIBLES Magazine), Johanna Dramé (Referentin Modewirtschaft, SenWEB), Norma Quinto (Managing Director, Quinto), Grit Thoennissen (Fashion & Society Editor, Der Tagesspiegel), Kerstin Geffert (Founder & Managing Partner, Silk Relations), Scott Lipinski (CEO, Fashion Council Germany). Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe / Projekt Zukunft stellt auch in der kommenden Saison wieder die Preisgelder zur Verfügung, um in den zwei Kategorien kreative Konzepte des stationären Einzelhandels, aufstrebender Modelabels und talentierter Designer:innen (vorzugsweise aus Berlin) zu unterstützen. Im Rahmen von STUDIO2RETAIL werden die 6 besten Eventkonzepte, die die BFW auch für Endkonsument:innen erlebbar machen, mit jeweils 5.000 Euro ausgezeichnet. Das sechste Preisgeld wird auch in dieser Saison von der Berliner Sparkasse zur Verfügung gestellt. In der Kategorie Berlin Contemporary werden vielversprechende Designer:innen und Modelabels (vorrangig aus Berlin und Deutschland) sowie deren Modenschauen und -präsentationen, die im Rahmen der Berlin Fashion Week Februar 2025 stattfinden, prämiert. Die 19 kreativsten und nachhaltigen Konzepte werden mit jeweils 25.000 Euro ausgezeichnet. Nachdem der Wettbewerb in der vergangenen Saison bereits global geöffnet wurde, können in der AW26-Saison nun voraussichtlich fünf internationale Labels ausgezeichnet werden, darunter mindestens eine Brand aus einem afrikanischen Land. Die nächste Berlin Fashion Week findet vom 30. Januar bis zum 02. Februar 2026 statt. Die Kalenderregistrierung ist ab Ende September 2025 geöffnet. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN BFW Team INFOS ANFRAGEN coordination@fashionweek.berlin WEBSITE/S https://fashionweek.berlin/talent-support/concept-competition-aw26.html MITGLIEDER PREVIOUS NEXT Berlin Fashion Week BFW Konzeptwettbewerb: Das ist die Jury für die AW26 Saison
- Holly
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- Studie "Status Deutscher Mode 2024" gibt neue Einblicke in die Zahlen, Trends und Herausforderungen der Modebranche
13. Nov. 2024 Der Fashion Council Germany und eBay Deutschland veröffentlichen die Studie Status Deutscher Mode 2024 . In Zusammenarbeit mit dem renommierten Forschungsinstitut Oxford Economics ist eine umfassende Studie entstanden, die den aktuellen Zustand der deutschen Modebranche analysiert. Gemeinsam geben die Partner fundierte Einblicke in die Entwicklungen und Herausforderungen der Modeindustrie in Deutschland und untersuchen deren wirtschaftlichen Einfluss. Die vollständige Veröffentlichung der Studie ist für den 28. November 2024 geplant. Mit einer umfassenden Analyse wichtiger Themen wie der ökonomischen Bedeutung der Branche, Nachhaltigkeit und digitaler Innovation zeigt die Studie, wie die deutsche Modewirtschaft aufgestellt ist und wie sich Marktbedingungen und Konsumtrends verändern. Nach der Veröffentlichung der ersten Studie des FCG Status Deutscher Mode 2021, bezieht sich die neue Studie besonders auch auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie innerhalb der Branche sowie ihren erheblichen Einfluss auf Nachhaltigkeit. Oxford Economics hat dabei in einer quantitativen Forschung das wirtschaftliche Gewicht der Modeindustrie und sonstige direkte Auswirkungen auf die Branche analysiert. Der Fashion Council Germany hat ergänzend wichtige Expert:innen der Branche zu den Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken sowie langfristigen Herausforderungen der Modeindustrie in Interviews befragt. Alle gesammelten Informationen und Erkenntnisse werden in einem abschließenden Kapitel zusammengefasst, in dem auch Handlungsempfehlungen und ein Fazit gegeben werden. Die Studie vereint so quantitative und qualitative Analysen und wird durch White Papers führender Unternehmen der Modebranche ergänzt, die Einblicke in die Themenfelder Technologie, Nachhaltigkeit und Handel bieten. Thematisiert wird auch die Bedeutung technologischer Innovationen und die Notwendigkeit für mehr Nachhaltigkeit und Transparenz in der Modebranche. Zu den Interviewpartnern der Studie gehören Expert:innen, die entweder direkt in der Modebranche tätig sind oder an wichtigen Schnittstellen zur Branche arbeiten. Vertreten sind renommierte Unternehmen wie Armedangels, der Burda Verlag, Hugo Boss, KaDeWe, OTTO und Peek & Cloppenburg B.V & Co. KG, Düsseldorf. Die Studie richtet sich dabei an Politik und Modeindustrie sowie die interessierte Öffentlichkeit und stellt detaillierte Daten zur aktuellen Situation und Zukunftsperspektive der deutschen Modewirtschaft bereit. Ein Sprecher des Software Unternehmens Certilogo erklärt: „ Wir sind stolz, ein White Paper zu der Studie beizutragen, das zeigt, dass digitale Produktpässe nicht nur technologische Fortschritte, sondern auch grundlegende Veränderungen in der Modebranche fördern. Diese Initiative ist ein wichtiger Schritt in eine nachhaltigere und transparentere Zukunft und unterstreicht unser Engagement, Marken bei der Integration von Innovationen zu unterstützen.“ Auch die Auswirkungen aktueller globaler Herausforderungen auf das Konsumverhalten werden in der Studie beleuchtet. Gernot Lenz, CEO von Tom Tailor unterstreicht: „ Unsere Branche ist stark von den Emotionen der Konsumenten beeinflusst, was sich in Zeiten globaler Konflikte besonders deutlich zeigt. Diese Unsicherheiten haben direkte Auswirkungen auf das Konsumverhalten und spiegeln sich häufig in der Kaufzurückhaltung wider.“ Zur Veröffentlichung laden der Fashion Council Germany und eBay am 14. Januar 2025 zu einer digitalen Präsentation ein, in der die Studie und ihre Ergebnisse vorgestellt und diskutiert werden. Branchenexpert:innen und die interessierte Öffentlichkeit haben dabei die Möglichkeit, sich umfassend über die Analyse und Empfehlungen zu informieren und in die Diskussion mit einzusteigen. HIER können sich Interessierte bereits vorab über die FCG Bildungsplattform re.FASHION ACADEMY registrieren. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Fenja Niechoj INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER PREVIOUS NEXT News Studie "Status Deutscher Mode 2024" gibt neue Einblicke in die Zahlen, Trends und Herausforderungen der Modebranche
- Generation Zukunft wächst weiter - jetzt mit interaktiven Hubs in drei Städten
24. Juli 2025 Generation Zukunft Hubs – offene Workshops in deiner Stadt 2025 wächst Generation Zukunft weiter – über den Schulunterricht hinaus. Neu hinzu kommen die Generation Zukunft Hubs , interaktive Workshop-Tage in drei deutschen Städten. Sie richten sich an alle Jugendlichen zwischen 14 und 16 Jahren, die sich für Mode, Nachhaltigkeit und Gestaltung interessieren. Termine 2025 Hamburg – 31. Juli 2025 Hannover – 30. August 2025 Mannheim – 27. September 2025 In einem ganztägigen Workshop-Format erwartet die Teilnehmenden ein Einstieg in die sozialen und ökologischen Auswirkungen der Modeindustrie durch den Fashion Council Germany. Anschließend folgen kreative Design-Sessions, durchgeführt von lokalen Partnern wie dem kreHtiv Netzwerk Hannover , C-Hub NEXT Mannheim und FABRIC Hamburg . In Hamburg steht zusätzlich ein praktischer Upcycling-Workshop auf dem Programm: Gemeinsam gestalten die Jugendlichen alte T-Shirts zu neuen Lieblingsstücken um. Eigene T-Shirts dürfen gerne mitgebracht werden. Die Teilnahme ist nur nach vorheriger Registrierung über den Link möglich. Schulprogramm für nachhaltige Modebildung 2024 startete das Bildungsprogramm Generation Zukunft an Schulen in ganz Deutschland. Der Fashion Council Germany und die PVH Foundation haben das Projekt ins Leben gerufen, um Jugendlichen zwischen 14 und 16 Jahren die sozialen und ökologischen Herausforderungen der Modeindustrie näherzubringen – und ihnen gleichzeitig berufliche Perspektiven in einer fairen, kreativen und nachhaltigen Modewelt aufzuzeigen. In der ersten Runde besuchte das Projektteam mehr als 16 Schulen – gezielt Real- und Gesamtschulen in Regionen mit hoher Diversität. Unterstützt von Bildungsexpert:innen fanden interaktive Workshops im Klassenzimmer statt, begleitet von Webinaren zur Vertiefung. Die Inhalte behandelten Themen wie globale Lieferketten, Umweltwirkungen der Textilproduktion und Chancen in der Branche. Ein besonderer Höhepunkt war die Einladung von 24 ausgewählten Schüler:innen zur internationalen FASHION ZUKUNFT Konferenz im Dumfries House in Schottland. Dort konnten die Teilnehmenden ihr Wissen vertiefen, an Workshops teilnehmen und sich mit Expert:innen aus der Branche vernetzen. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Chiara Mayer INFOS ANFRAGEN cma@fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.eventbrite.com/e/generation-zukunft-hub-i-fabric-future-fashion-lab-tickets-1469537920479?aff=oddtdtcreator https://www.eventbrite.com/e/generation-zukunft-hub-i-krehtiv-netwerk-hannover-tickets-1470250612159?aff=oddtdtcreator https://www.eventbrite.com/e/generation-zukunft-hub-i-textilerei-next-mannheim-tickets-1476220979689?aff=oddtdtcreator MITGLIEDER PREVIOUS NEXT News Generation Zukunft wächst weiter - jetzt mit interaktiven Hubs in drei Städten
- Dawid Tomaszewski: In Berlin bin ich einfach ich
20. Nov. 2019 „Berlin hat mich so ins Herz geschlossen wie ich bin“ Dawid Tomaszewski: Reduzierte Schnitte, grafische Prints, eine Prise Avantgarde und ein Hauch von Kunst: Seit 2009 entwirft Dawid Tomaszewski von Berlin aus Mode für Frauen mit Liebe zum Eklektischen. In der deutschen Hauptstadt gilt er nach zehn Jahren mit eigenem Label schon Urgestein und Experte der hiesigen Modeszene, entwickelt sich dabei aber konsequent weiter. Wir sprachen mit dem Designer und FCG-Mitglied über den Status Quo des Modestandortes Berlin, internationalen Weitblick und neue alte Retail-Ideen. FCG: Herr Tomaszewski, Sie haben an der Berliner Universität der Künste Modedesign studiert — unter Vivenne Westwood, eine Designerin, die heute wie keine Zweite für ihr grünes Engagement bekannt ist. Hat Sie das geprägt? Dawid Tomaszewski: Naja, damals war der Aspekt der Nachhaltigkeit und grünes Engagement leider noch nicht in der Modebranche vertreten. Auch Vivienne, hat wie alle Designer Pelz in Ihren Kollektionen verwendet und auch gerne selbst getragen. Erst in den letzten Jahren hat Nachhaltigkeit enorm an Wichtigkeit gewonnen - vollkommen zu Recht! FCG: Warum ist Nachhaltigkeit in der Mode momentan so wichtig? Dawid Tomaszewski: Die Modebranche ist die zweitschmutzigste Industrie der Welt. Langsam versucht man das zu ändern. Dieses Umdenken stellt Designer natürlich auch vor neue Herausforderungen: Früher habe ich Materialien verwendet, die mir gefallen haben, ohne an die Herkunft oder die Umwelt zu denken. Heute steht jeder Modemacher vor der Aufgabe, ein Produkt zu erschaffen, das langfristig funktioniert, aber auch die komplette Wertschöpfungskette von Sourcing bis zum Endverbraucher im Auge behält. FCG: 2009 haben Sie sich dann selbstständig gemacht, zuvor hatten Sie bereits Erfahrung in London, Paris, Tokyo und den USA gesammelt. Viele junge Designer machen das heute anders, wollen lieber gleich nach dem Studium ein eigenes Label gründen. Wie finden Sie das? Dawid Tomaszewski: Vorab: Jeder geht den Weg, den er gehen will. Jungen Künstlern kann man meist nichts vorschreiben, sie lassen sich auch nicht gerne belehren, das merke ich bei meinen jungen Praktikanten. Ich kann allerdings nur jedem empfehlen, Erfahrung in einem internationalen Modeunternehmen zu sammeln, bevor man ein eigenes Label gründet. Und insbesondere den wirtschaftlichen Aspekt einer Gründung darf man nicht unterschätzen. Kreativität ist nicht Alles — die Erstellung eines Businessplans und die Entwicklung eines innovativen Produktes, das sich von anderen abhebt, ist der Schlüssel zum Erfolg. Ich selbst wurde von einem Designer zum Unternehmer. FCG: Warum entschieden Sie sich nach der internationalen Modeluft damals eigentlich für den Standort Berlin? Dawid Tomaszewski: Berlin hatte mich schon vor 20 Jahren angesprochen, da in der Stadt eine anziehende und einzigartige Energie herrschte, die für mich als Jungdesigner beflügelnd wirkte. Es waren aufregende Zeiten! Außerdem ist Berlin als Standort sehr vielfältig und erfüllt meine persönlichen Bedürfnisse auf allen Ebenen — Berlin hat mich so ins Herz geschlossen, wie ich bin. FCG: Damals war die Modeszene als auch die Berlin Fashion Week noch recht jung und vieles im Umbruch. Wie empfinden Sie das heute, zehn Jahre später? Dawid Tomaszewski: Die realistische Einschätzung des Marktes und des Modestandortes sieht nicht sehr rosig aus und ist international betrachtet leider nicht wettbewerbsfähig. Aufgrund der bestehenden Berliner Messedaten, die sich nicht am internationalen Markt orientieren, kann sich der Standort nicht etablieren. So mangelt es an internationalen Kunden — und ohne die gibt es kein Geschäft. Ich selbst überlege mir für nächste Wintersaison sehr gut, ob es sich für meine Marke noch lohnt, in die Berliner Fashion Week zu investieren. Oder ob es nicht gewinnbringender ist, auf internationalen Gewässern zu fischen. FCG: Was müsste sich Ihrer Meinung nach ändern? Dawid Tomaszewski: Der Markt und vor allem die Messen müssen ihre Daten an den internationalen Kalender anpassen, um die Wettbewerbsfähigkeit wieder aufzubauen. Auch die deutschen Modemarken müssen untereinander kollektiv den Austausch suchen, um gemeinsam eine Lösung zu finden, die den Berliner Modemarkt auf lange Sicht wieder nachhaltig attraktiv für den Besuch von internationalen Gästen macht. Deshalb bin Mitglied im Fashion Council Germany — um Initiative zu zeigen und den Austausch mit meinen Kollegen zu suchen. FCG: Mit dem Monetarisieren von kreativen Ideen tun sich viele Designer hierzulande schwer. Dawid Tomaszewski: Viele Produkte sind austauschbar und können sich gegen die großen Player nicht behaupten. Die meisten Einkäufer bauen sich ein Produktsortiment aus vorrangig international bekannten Marken auf. Um Ihren Store aufzufrischen, nehmen sie dann oft noch Marken, die den avantgardistischen Aspekt erfüllen, mit auf. Dies ist ein Risikogeschäft, was sich auch am Kaufvolumen widerspiegelt. Die Einkäufer sind momentan sehr unter Druck und gehen deshalb auf Nummer sicher. FCG: Warum klappt es mit der Kunst in und aus Berlin in Hinblick auf den internationalen Wettbewerb besser? Dawid Tomaszewski: Der Kunstmarkt ist ein gutes Beispiel, da sich dieser an internationalen Märkten orientiert und sich die Akteure untereinander absprechen. Die Galeristen haben ein enges und weltweites Netzwerk ins Leben gerufen, das miteinander spricht. Das fehlt in der Modebranche und vor allem in Berlin. FCG: Apropos: Sie selbst haben, abgesehen von Modedesign, auch Kunst studiert. Dawid Tomaszewski: Ich liebe Fotographie und Kunst! Die Impressionen, die ich daraus ziehe, fügen sich am Ende in meiner Mode zusammen. Und dann kommt es auf eine innovative Entwicklung der Silhouetten an. Ich spiele mit Farben oder einem Print, zerschneiden Stoffe, setze sie wieder zusammen – das ist ein Prozess, den man auch aus der Kunst kennt. FCG: Sprechen wir über ein anderes Kulturmedium — haben Sie eigentlich noch einen Fernseher zu Hause? Dawid Tomaszewski: Ja, ich besitze ein solches Gerät und schaue am liebsten Trash TV. Die Kardashians haben es mir angetan! FCG: Sie selbst sehen wir auch im Fernsehen: Auf der letzten Berliner Modewoche präsentierten Sie die erste DAWID by Dawid Tomaszewski Kollektion, für den Teleshopping-Sender QVC. Anfang September wurde diese gelauncht. Wie kam es dazu? Dawid Tomaszewski: Vor zwei Jahren wurde ich von QVC zur VOGUE Fashion’s Night Out nach Düsseldorf eingeladen. Ich lernte das Team von QVC kennen und konnte mir eine Zusammenarbeit sehr gut vorstellen. Aber mir war klar: Wenn ich das mache, dann muss ich es gut machen. Und dazu brauche ich genügend Zeit und Kraft. Dieser Zeitpunkt ist jetzt da — und mit der Chance, die mir QVC gegeben hat, verwirkliche ich mir einen Traum, den ich bereits vor 20 Jahren hatte, als ich in den USA lebte. FCG: Tele-Shopping ist nicht gerade etwas, das man bislang mit Berliner Mode assoziiert hat. Dawid Tomaszewski: Bei dem Projekt mit QVC handelt es sich um eine von der Marke DAWID TOMASZEWSKI unabhängige Kooperation, für die eine eigens entwickelte Kollektion produziert wurde. Die Kollektion DAWID by ist im kommerziellen Marktbereich platziert und spricht somit eine völlig andere Kundin und Zielgruppe an als unser high-end Label DAWID TOMASZEWSKI. Somit kann ich jede Frau mit meiner Mode begeistern, indem ich meine Zielgruppe erweitere. FCG: Was kann die Kundin von DAWID by Dawid Tomaszewski erwarten? Dawid Tomaszewski: Für mein Luxuslabel lasse ich mich stark von Kunst und Architektur beeinflussen und setze deshalb bei reduzierten Schnitten auf grafische, oft große Prints. Für QVC mische ich dazu noch geometrische und blumige Formen. Das bietet mir viele neue Gestaltungsmöglichkeiten und diese verspielten Formen mag ich sehr. Wir entwickeln alle unsere Prints exklusiv in unserem Atelier in Berlin, darauf bin ich sehr stolz. Und ich bin mir sicher, dass unsere Kundin diese Designs liebt und sie ihr im Alltag viel Freude bereiten werden. FCG: 2019 feiern Sie zehn Jahre Dawid Tomaszewski. Was ist Ihr Resümee — und Ihr Ausblick auf die nächsten zehn Jahre? Dawid Tomaszewski: Nach zehn Jahren harter Arbeit bin ich noch nicht am Ziel. Ich will mit meinen Mitarbeitern und dem Unternehmen größer werden, vor allem auf dem internationalen Markt sehe ich mit meiner Marke DAWID TOMASZEWSKI noch Potenzial für ein Wachstum. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Lydia Kleiber INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER Dawid Tomaszewski PREVIOUS NEXT Interview Dawid Tomaszewski: In Berlin bin ich einfach ich
- GmbH gewinnen den FCG/VOGUE Fashion Fund 2026
27. März 2026 Am Donnerstag, den 26. März, verkündeten der Fashion Council Germany und Vogue Germany das Gewinner-Label des zweiten FCG/VOGUE Fashion Fund. Die Berliner Brand GmbH überzeugte die Fachjury und darf sich über die Förderinitiative für junge Designtalente und aufstrebende Modelabels freuen. Im Rahmen eines exklusiven Dinners mit 80 Branchengästen im Restaurant sly in Berlin nahmen sie den Preis entgegen. GmbH sind die zweiten Preisträger des FCG/VOGUE Fashion Fund. Sie konnten sich gegen eine Vielzahl an Einreichungen und gegenüber den anderen sechs Finalist:innen Balletshofer, Gerrit Jacob, Haderlump Atelier Berlin, Kitschy Couture, Laura Gerte und Lou de Bètoly durchsetzen. Die diesjährige Fachjury bestehend aus Scott Lipinski, CEO des Fashion Council Germany, Christiane Arp, Vorstandsvorsitzende des Fashion Council Germany, Kerstin Weng, Head of Editorial Content Vogue Germany, Patrick Pendiuk, Fashion Features Director Vogue Germany, Katrin Schneider, Marketing Director DE/CH von KIKO Milano sowie Mumi Haiati, CEO und Founder von Reference Studios, überzeugte neben dem hohen Maß an Qualität und der Professionalität des Labels auch die klare Haltung die GmbH einnimmt. „Wir sind stolz, mit GmbH ein Gewinner-Label zu küren, das zeigt, dass zeitgenössisches Design aus Deutschland auf weltweite Resonanz stößt. Serhat Işık und Benjamin A. Huseby haben mit ihrem Label eine unverwechselbare Welt geschaffen – präzise im Handwerk, konsequent in der Haltung und selbstbewusst in ihrer Ästhetik. Genau diese Qualität wollen wir mit dem FCG/VOGUE Fashion Fund sichtbar machen und weiter unterstützen“ , so Scott Lipinski, CEO des Fashion Council Germany. Kerstin Weng, Head of Editorial Content von Vogue Germany sagt: „GmbH beeindruckt, und das konsequent, schon seit sehr vielen Saisons und auf verschiedenen Ebenen. Sie reflektieren den Zeitgeist und das, was viele gerade beschäftigt, aber nicht etwa aus einer strategischen Entscheidung heraus, sondern aus einer persönlichen und empathischen Überzeugung. Ihre Mode ist modern, hochqualitativ und steht für sich. Man spürt das Herzblut und die Authentizität in jedem einzelnen Entwurf.“ Die Preisverleihung fand im sly in Berlin mit rund 80 Fachgästen statt, darunter auch Eugen Bauder-Taibi, Lamin Leroy Gibba, Karin Hanczewski, Florence Kasumba, Wana Limar und Emma Schweiger. Die zweite Edition des FCG/VOGUE Fashion Fund ist mit 50.000 Euro dotiert. Darüber hinaus enthält er ein umfassendes Business-Mentoring-Programm mit führenden Branchenexpert:innen sowie die Produktion einer eigenen Fashion Show zur Berlin Fashion Week im Sommer 2026, ermöglicht durch die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe. Das Preisgeld wird gesponsert von KIKO Milano. Die internationale Beauty-Marke ist auch Partner für das Modelstyling der Winner-Show. Über den FCG/Vogue Fashion Fund: Der FCG/Vogue Fashion Fund wurde 2024 vom Fashion Council Germany und Vogue Germany nach Deutschland gebracht, um vielversprechende Modedesigner:innen und Labels in Deutschland gezielt zu fördern. Dabei liegt der Fokus vor allem auf Designer:innen, die besonders innovative Ansätze verfolgen. Als erste Preisträgerin ging 2024 die Berliner Designerin Kasia Kucharska aus der Initiative hervor. Teilnahmeberechtigt am Wettbewerb des FCG/VOGUE Fashion Fund sind Modedesigner:innen und Labels mit Sitz in Deutschland, die seit mindestens zwei und höchstens 15 Jahren bestehen. Partner der Initiative sind die Beautybrand KIKO Milano, die das Preisgeld von 50.000 Euro beisteuert sowie als Make-up-Partner bei der Winner-Show agiert, sowie die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, die die Modenschau des Winner-Labels finanziert. Weitere Details zur zweiten Ausgabe des FCG/VOGUE Fashion Fund in Deutschland und alle Infos zur Bewerbung finden Sie ab sofort auf VOGUE.de und auf der Website des Fashion Council Germany . AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Laura Altenberg INFOS ANFRAGEN laura.altenberg[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.fashion-council-germany.org/initiativen/fcg%2Fvogue-fashion-fund MITGLIEDER PREVIOUS NEXT News GmbH gewinnen den FCG/VOGUE Fashion Fund 2026
- Der FCG Panel Talk auf der Munich Fabric Start
9. Sept. 2024 Während der Munich Fabric Start Anfang September hat der FCG erneut einen Panel Talk präsentiert. Gemeinsam mit Moderatorin Catherine Hansmann (FCG) diskutierten die drei Speakerinnen Tanja Vojkic (eBay), Chelsea Jean Lamm (Chelsea Jean Lamm) und Ines Rust (DAWN Denim) das Thema „Sustainable Solutions & Innovations for Fashion“. In der aufschlussreichen Diskussionsrunde stellten die Expertinnen ihre nachhaltigen Strategien vor und erkundeten, wie die Zukunft der Mode durch kleine, sinnvolle Schritte verändert werden kann. Außerdem wurden innovative Textilien, Designansätze und das Bewusstsein der Verbraucher:innen evaluiert. Thematisiert wurde auch wie die Schaffung von Synergien die Nachhaltigkeit in der Modeindustrie ganzheitlich fördern kann. Mehr Informationen zur Munich Fabric Start und dem gesamten Programm gibt es HIER . AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Catherine Hansmann INFOS ANFRAGEN catherine.hansmann[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER DAWN Denim Chelsea Jean Lamm MUNICH FABRIC START PREVIOUS NEXT News Der FCG Panel Talk auf der Munich Fabric Start
- Im Gespräch mit FCG Member Ayan Yuruk, Founder von SHOWZ Berlin - über seine Agentur und die neue Summit Reihe: Innovation Deep Talk
13. Juni 2024 SHOWZ ist eine Brand Experience Agentur powered by Creators, deren Kernkompetenz im Design von technologiegetriebenen, physischen und digitalen Brand Spaces liegt. SHOWZ verbindet Meinungsmacher:innen und Künstler:innen aus kreativen Bereichen sowie zukunftsorientierte Brands und Tech-Startups. Sie bauen lokale Netzwerke und Communitys auf, die Klient:innen in ihren Zielen unterstützen. 1)SHOWZ feiert dieses Jahr sein 6-jähriges Jubiläum. Wie ist die Idee entstanden und was war der Grundstein für die Gründung von SHOWZ? Die Idee, Markenwelten zu designen, entstand in Lissabon und der Grundstein war und ist bis heute das Kundenerlebnis. Wir haben uns immer gefragt, wie können Brands durch innovative Konzepte ihre Kund:innen von morgen erreichen. Viele reden weiterhin nur von ihrem Produkt, das reinste Cashmere und das weichste Leder allein wird es in der Zukunft nicht mehr reißen. Wir brauchen Werte, Ideen, Community, Kreativität und das Ganze, unterstützt von Technologien und AI. Eh voila, SHOWZ war entstanden. 2) Am 24. April 2024 startete die erste Runde eurer Pop-up Summit Reihe, dem Innovation Deep Talk (IDT), zum Thema Nachhaltigkeit in der Praxis – Climate Edition war der Kick-off. Kannst du uns etwas zur Initiative und Idee erzählen? Die Zukunft stürmt auf uns zu und bringt eine Flut an neuen Technologien mit sich, die unsere Gesellschaft und unser Geschäftsleben verändern werden. Green-Tech, Health-Tech, Longevity – die Liste der Buzzwords ist lang, aber was genau bedeuten sie für Unternehmen? Welche Chancen und Herausforderungen bringen sie mit sich? Anstatt von Konferenz zu Konferenz zu hetzen, bieten wir bei SHOWZ den Innovation Deep Talk: kostenlose Insights, spannende Panel-Talks, Q&A-Sessions und Community-Treffen, um Unternehmen auf den neuesten Stand zu bringen. Meldet euch auf unserer Website an und verpasst nicht die Gelegenheit, beim nächsten Event dabei zu sein. 3) Ihr habt zu diesem Anlass auch ein Schaufenster gebaut, das zu 99 % aus recycelten oder recycelbaren Materialien besteht - wie bringt ihr dieses Konzept den Einzelhändlern und Ladenbesitzern näher? Genau, zur Climate Edition des IDT, haben wir eine Unterwasserwelt designt und bei uns im Showroom nachgebaut, mit einigen technischen Highlights, um ein Zeichen für Umweltschutz und saubere Ozeane zu setzen. Das Schaufenster ist so kleinteilig, dass die Materialien nur aus nächster Nähe zu erkennen sind. Erst dann entdeckt man PET-Flaschen, Kabelbinder, Schaumstoffreste, Altholz, Hülsen, Drähte u.v.m. Zusammen mit der interaktiven 3D-Motion und unserer AI-Schildkröte Tutu, haben wir glaube ich einen echten Wow-Effekt erzeugt und wir unterstützen bei jeder Interaktion sogar die SOA Germany, um die Ozeane sauber zu halten. 4)Wo seht Ihr den größten Einfluss, den Ihr durch eure Arbeit und die Initiative haben könnt? Was setzt ihr selbst in der Praxis um? Es geht an erster Stelle darum, Bewusstsein zu schaffen. Marken produzieren jährlich sehr viel Abfall mit One-Shot Installationen und genau da wollen wir etwas ändern. Wir möchten, dass zirkulare kreative Konzepte standardisiert werden. Warum kann ich z.B. eine Schaufenster-Kampagne nach einem Jahr leicht verändert nicht nochmal verwenden? Mit dem heutigen Mindset würden das die Konsument:innen sogar feiern. Bei uns werden Installationen gelagert und für künftige Konzepte eingeplant, sollte es keinen Nutzen mehr geben, verschenken wir einzelne Elemente meistens. Im Müll landet nur selten etwas, selbst bei beschädigten Sachen gibt es immer eine:n Abnehmer:in. 5) Was sind die nächsten Schritte, Ideen und Themen? Was sind eure Ziele für die Zukunft? Unsere Agentur ist auf drei Säulen aufgebaut: Design, Experimental Marketing und Produktion. Das wird natürlich weiter ausgebaut, vor allem mithilfe von AI. Es gibt einige neue Entwicklungen und Projekte in der Pipeline, zu denen ich noch nicht viel verraten darf. Jetzt gilt erstmal: wir konzipieren und bauen Brand-Spaces so nachhaltig es geht und dennoch so sexy wie Chanel – besser auf Englisch: We design and produce as eco-friendly as possible, yet as sexy as Chanel. (Photo-Credit: Pia Henkel) AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Fenja Niechoj INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://showz-berlin.com/ MITGLIEDER SHOWZ PREVIOUS NEXT Interview Im Gespräch mit FCG Member Ayan Yuruk, Founder von SHOWZ Berlin - über seine Agentur und die neue Summit Reihe: Innovation Deep Talk











