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- Leonie Otto
PREVIOUS NEXT Leonie Otto Project Manager Berlin Fashion X International & Education Leonie studierte "Marketing Kommunikation" und absolvierte einen Master in "Sustainability in Fashion & Creative Industries". In den letzten Jahren sammelte sie Erfahrungen im Presse & Marketing Bereich bei Modemarken wie lala Berlin, Ivy & Oak und zuletzt bei der Heritage Marke Rudi Gernreich. Zudem unterstützte sie das Beneficial Design Institute beim Projektmanagement eines internationalen Forschungsprojektes zur Thematik von Textilabfällen. Seit Juni 2025 ist Leonie Teil des FCG Teams und unterstützt als Projektmanagerin Initiativen wie Fashion X International, Fashion X Craft sowie Fashion Zukunft. lot[at]fashion-council-germany.org +49 30 994 0489 62
- SAMSONITE x CHRISTIAN AWE | FashionCouncil
FCG/VOGUE FASHION FUND Initiatives Partner SAMSONITE x CHRISTIAN AWE Samsonite , partner of the FCG/VOGUE Fashion Fund, presents a unique collaboration with Berlin-based artist Christian Awe . This installation explores the intersection of art and fashion, where the practical meets the aesthetic. At the heart of this collaboration is the “Lite Box Alu”, a piece of luggage crafted from high quality anodized aluminum. Its timeless design and advanced security features make it not just a travel necessity, but a statement piece in the fashion world. Known for his vibrant and dynamic large-scale paintings, Christian Awe brings his artistry to a new medium. By transferring his colorful, energetic work onto Samsonite's carry-on luggage, he creates a portable canvas that merges functionality with artistic expression. This project exemplifies the evolution of luggage into a fashion accessory, highlighting how everyday objects can be transformed into unique pieces of art. Website Lookbook PDF ABOUT THE INITIATIVE Vogue Germany and Fashion Council Germany are launching the second edition of the German Fashion Fund. As part of the FCG/VOGUE FASHION FUND competition, young design talents with an innovative and creative approach are being sought. The winner will receive prize money of €50,000, provided by KIKO MILANO, along with additional benefits. These include editorial coverage in Vogue Germany, a fashion show during Berlin Fashion Week in July 2026—funded by the Berlin Senate Department for Economics, Energy and Public Enterprises—as well as various communication services by Condé Nast and Fashion Council Germany, an exclusive business mentoring program, and a complimentary five-year membership in Fashion Council Germany. ALL INFORMATION PANELIST OVERVIEW Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 SCHEDULE Gluten-Free Vegan Vegetarian Sugar-Free Plant-Based Nut-Free CHECK OUT THE LAST EDITION The upcoming schedule will be published soon Coming soon! Menu Close
- Der Streetstyle Fotowettbewerb zur BFW geht in die fünfte Runde
17. Dez. 2025 Der Streetstyle Fotowettbewerb zur Berlin Fashion Week ist ausgerufen. Auch diese Saison schreiben wir erneut den BFW Streetstyle Fotowettbewerb aus. Er richtet sich an aufstrebende Fotograf:innen – Studierende, Absolvent:innen und Young Professionals – aus den Bereichen Mode- und Streetstyle-Fotografie. Die Teilnehmenden werden dazu eingeladen, insgesamt fünf Fotos in verschiedenen Kategorien einzureichen, die anschließend von einer Fach-Jury bewertet werden. Ziel ist es, besondere Streetstyle-Momente und -Situationen während der Berlin Fashion Week einzufangen. Die Fotos des Gewinners oder der Gewinnerin werden anschließend im Fräulein Magazin veröffentlicht! Darüber hinaus wird die/der Gewinner:in als offizielle:r Fotograf:in zur kommenden BFW im Sommer eingeladen. Wir sind gespannt auf Eure Einsendungen! 30. Januar 2026: Submission geöffnet 10. Februar 2026: Submission geschlossen Ende Februar 2026: Bekanntgabe der Gewinner:innen HIER könnt Ihr Euch Bewerben. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Marie Zimmermann INFOS ANFRAGEN coordination[at]fashionweek.berlin WEBSITE/S https://www.fashion-council-germany.org/street-style-photgraphy-competition https://fashionweek.berlin/index.html MITGLIEDER PREVIOUS NEXT Berlin Fashion Week Der Streetstyle Fotowettbewerb zur BFW geht in die fünfte Runde
- Im Gespräch mit Friederike Pfeffer, Co-Founderin von ito ito: "Über On-Demand und Zero Waste"
1. Juli 2022 ito ito versteht sich als Shared Factory und On-Demand Strickproduzent in einer digitalen und transparenten Lieferkette – made in Germany. Die Shared Factory von itoito ermöglicht Modelabels Teil einer digitalen On-Demand-Plattform für Strick zu sein. Mit ihrer Software wird die Produktion direkt an die Nachfrage gekoppelt. Das hilft der Modebranche effizienter zu werden – keine Überproduktion mehr, vollständig recycelbare Produkte mit einer transparenten und lokalen Lieferkette. FCG: Magst Du uns kurz erklären, wie es zur Gründung von ito ito kam? Friederike Pfeffer: Die Art und Weise, wie Mode heute (über)produziert wird, und die Berichte über wachsende Müllberge von weggeworfenen Textilien hat uns dazu motiviert, darüber nachzudenken, wie wir unsere Kompetenzen sinnvoll einsetzen können, um Modeproduktion zu demokratisieren und eine Methode zu entwickeln, die nicht nur effizient ist, sondern auch Teil einer neuen Kreislaufwirtschaft mit transparenten und lokalen Lieferketten. Wir haben bereits mit unserem Vorgänger-Start-up ein Verfahren entwickelt, wie man eine Strickmaschine direkt vom Computer aus ansteuern und Bilder in strickbare Dateien umwandeln kann. Mit ito ito wollen wir einen Schritt weiter gehen und die Möglichkeit schaffen, komplette Strickkollektionen in Form und Muster individuell zu produzieren. FCG: Mit der sogenannten „Shared Factory“ wollt ihr die Beziehung zwischen Designer:innen, Produzent:innen und Träger:innen neu definieren. Wie läuft so eine Produktion vom Entwurf des Designers bis zur Lieferung an den Endkosument:in im Idealfall ab? FP: Wenn heute ein Modelabel Strick produzieren lassen will, stehen sie erst mal vor dem Problem, dass der Zugang zur Produktion erschwert ist. Es gibt hohe Mindestbestellmengen, die große Vorabinvestitionen erfordern und wenig mit einer wirtschaftlichen und effizienten Produktion zu tun haben. Darüber hinaus sind die Lieferketten unübersichtlich und erfordern eine langfristige Planung. Unsere Shared Factory dreht das Prinzip um. Wir entwickeln die Strick-Prototypen. Mithilfe unserer Algorithmen können die Designer:innen ihr Grund-Produkt auswählen und dann in Form, Farbe und Muster auf ihre eigenen Entwürfe anpassen. Wir bündeln die Entwürfe verschiedener Modelabel mit gleichen Parametern und schicken sie als eine Bestellung an eine Strickmaschine in unserem Netzwerk. Dadurch können beliebige Stückzahlen zu jedem beliebigen Zeitpunkt produziert werden und man hat immer die Kontrolle darüber, wo sich die Bestellung in der Lieferkette gerade befindet. Die Produktion kann auch direkt an die Nachfrage gekoppelt werden und erst dann in Auftrag gegeben werden, wenn eine Kund:in etwas im (Online-) Shop bestellt hat. Dadurch, dass das Kleidungsstück „on demand“ produziert wird, kann es dann direkt an die Kund:in geschickt werden. FCG: Laut Eurer Website gibt es an dem Modell viele Vorteile wie „Zero Risk“ und „Zero Waste“ für Designer:innen und Produzent:innen beim „Zero Sampling“. Gibt es vielleicht auch Nachteile, die durch eine reine Digitalisierung der Musterteile entstehen? Wenn ja, welche Maßnahmen unternimmt ihr, um dem entgegenzuwirken? FP: Generell ist das Produzieren mit einer Strickmaschine schon sehr anspruchsvoll – es gibt für jedes Strickstück ein Programm, dass individuell geschrieben werden muss und das die Maschine ansteuert. Wir machen mit unserer Software jetzt eine On-Demand-Produktion möglich. Dafür haben wir eine Software entwickelt, in dem man seinen Entwurf anlegen kann, sodass er direkt produziert werden kann, ohne dass man Vorkenntnisse von Strickprogrammen haben muss. Unsere Software basiert auf Algorithmen, die so entwickelt worden sind, dass es viele Anforderungen der Modelabels abdeckt. Sicherlich gibt es spezielle Stricktechniken, die unser System erst nach einer gewissen Entwicklungsdauer anbieten können wird, aber wir entwickeln sowohl in Bezug auf Material als auch bei den Modellen ständig neue Produkte, sodass auch die Bandbreite der Möglichkeiten im Laufe der Zeit immer umfangreicher werden wird. FCG: Ihr habt Euren Standort in der Hansestadt Bremen. Wie würdest Du Deutschland als Produktionsstandort von Modeerzeugnissen bewerten? FP: Was heute kaum noch jemand weiß, ist, dass Deutschland auf eine lange Geschichte, in der Textilverarbeitung und Modeproduktion zurückblicken kann. Die Bremer Baumwollbörse beispielsweise besteht seit 150 Jahren und im 20. Jahrhundert wurden hier jährlich mehrere Millionen Ballen Baumwolle umgesetzt, in der schwäbischen Alb waren zum gleichen Zeitpunkt die Pioniere der Textilproduktion angesiedelt, die wichtige Verfahren zur Textilverarbeitung erfunden haben. Leider sind gerade in den letzten Jahrzehnten viele Betriebe und Produktionsstätten abgewandert, die Produktion findet meist aus Kostengründen überwiegend im Ausland statt. Noch sitzt in Deutschland das Know-how für qualitativ hochwertige Produktionen, aber wenn man nicht schnell handelt, werden auch diese Kenntnisse bald nicht mehr zur Verfügung stehen. FCG: Wie kann Deiner Meinung nach Deutschland führend in der Produktion nachhaltigen und/oder zirkulärer Mode werden? FP: In Deutschland sitzt viel technisches Know-how und unternehmerischer Erfindergeist, der nötig ist, um Veränderungen anzustoßen und neue Methoden der Produktion zu entwickeln. Das sehen wir auch um uns herum in ganz unterschiedlichen Ansätzen, wie z. B. auf dem Gebiet des Recyclings. Gleichzeitig ist Deutschland natürlich auch der größte Absatzmarkt der EU. Von der EU und der Bundesregierung werden wichtige Fördermaßnahmen ins Leben gerufen, um Produktionen wieder näher an den Markt heranzuholen und vor allem nachhaltiger zu gestalten. Das ist auch ein wichtiger Trend in der Wirtschaft, denn wenn Energiekosten und die durch den Transport ausgelösten CO₂ Emissionen einen wachsenden Anteil an den Produktionskosten verursachen, Lieferkettengesetze eine größere Transparenz der Produzent:innen und Händler:innen fordern und von Kund:innenseite auch vermehrt die Frage der Herkunft gestellt wird, dann können lokale Lieferketten ein entscheidender Faktor bei der Wettbewerbsfähigkeit werden. Die Wege dazu werden derzeit angelegt, wir müssen nur noch eine funktionierende Autobahn darauf errichten. FCG: Wie sieht Deiner Meinung nach die Zukunft der Modeproduktion aus? FP: Derzeit sind mehr oder weniger alle Modebrands damit beschäftigt, sich nachhaltiger aufzustellen. Die Modeproduktion der Zukunft hat auch ganz klar mit einem Umdenken des Modekonsums bei den Kund:innen zu tun. Es wird dahin gehen, dass Modebewusster getragen wird, sei es in der Wahl der Materialien, in dem Bewusstsein der Produktionsart oder der Lebensdauer. Aber auch der Gedanke der unbegrenzten Verfügbarkeit jederzeit und überall muss sich verändern. Dinge müssen wieder einen größeren Wert bekommen, es muss kein Nachteil sein, dass man auf etwas wartet. Dieses Umdenken wird einen veränderten Konsum zur Folge haben, der auch eine angepasste Produktion und Umdenken der Hersteller erfordert. Die Kund:innen brauchen dafür aber ein klares und wiedererkennbares System, dass ihnen hilft, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Es gibt auch klare Vorteile der On-Demand-Produktion, man kann nämlich viel mehr auf die individuellen Bedürfnisse der Kund:innen eingehen. Sei es in Bezug auf individuelle Größen, oder dass man viel schneller auf Trends reagieren kann. Wir bedanken uns bei Friederike Pfeffer für das Gespräch. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN INFOS ANFRAGEN WEBSITE/S MITGLIEDER ito ito PREVIOUS NEXT Interview Im Gespräch mit Friederike Pfeffer, Co-Founderin von ito ito: "Über On-Demand und Zero Waste"
- BFW Streetstyle Photo Competition: And the winner is...
4. März 2026 During Berlin Fashion Week, the streets fill with cameras. What separates a good shot from a great one is rarely the equipment. It is the instinct to notice what others walk past, and the eye to turn it into something that lingers. That is exactly what we set out to find with our Streetstyle Photography Competition in January/February 2026, and our jury – Inga Klaassen, Neslihan Degerli, Nina Suess, Per Appelgren and Fräulein Editor-in-Chief Ann-Kathrin Riedl – reached a unanimous decision: Tim Kestel is the winner! The photographer stood out not for chasing the most elaborate looks, but for something harder to teach: a distinct visual language. His images carry an editorial feel – precise in composition, atmospheric in mood, and rooted in a genuine love for Berlin's raw, unpolished character. Motion blur, unconventional framing, and a color grading so considered that some viewers assume the shots were captured on film. " Motion blur is also very important to me. It adds dimension and captures the atmosphere of the moment more authentically. I mean, that’s what Fashion Weeks are for, right? To see fashion in motion, " Kestel explains in an interview with Fräulein Magazine. For him, the actual looks sometimes play a secondary role in his images: " I care more about composition and context than about the street style itself." Tim Kestel "For me, it’s all about the dynamic nature of it. With editorials, you can plan every tiny detail endlessly. Street style, on the other hand, relies much more on intuition. The time window to get “the shot” is small – especially when you consider the number of events and locations in the schedule. And street style happens in real life, in everyday settings. That’s what makes it exciting." - Tim Kestel As part of the prize, Tim's winning images are published across Fräulein's channels as well as an exclusive interview about his work. On top of that, he will be hired as one of our official photographers for the next season of Berlin Fashion Week. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Marie Zimmermann INFOS ANFRAGEN mzi@fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.fashion-council-germany.org/street-style-photgraphy-competition MITGLIEDER PREVIOUS NEXT Berlin Fashion Week BFW Streetstyle Photo Competition: And the winner is...
- Im Gespräch mit Michael Pfeifer Founder & CEO von MOOT
11. Nov. 2024 MOOT steht für "Made Out Of Trash" . Dieser Name steht sinnbildlich für den radikalen Ansatz, ausschließlich aus vermeintlichem Müll neue Kleidung zu produzieren, sprich Upcycling zu betreiben. Nils, ausgebildeter Modedesigner, und Michael, studierter BWLer - zwei Wahlberliner und beste Freunde mit einer gemeinsamen Vision: Die Modewelt zu reformieren und ein Stück weit menschenwürdiger, ökologischer und beständiger zu machen. Wir haben uns mit Michael von MOOT über seine Brand unterhalten. 1) MOOT - Made Out Of Trash. Wie ist MOOT entstanden, wie habt ihr angefangen? Die Idee zu MOOT entstand im Jahr 2019. Nils und ich waren damals in den letzten Zügen unserer Ausbildung bzw. unseres Studiums. Nils hatte mir damals berichtet, dass er in einer Art Zwickmühle steckt: Einerseits mag er es, Dinge zu designen und Neues zu kreieren. Gleichzeitig konnte er es sich nicht vorstellen, in so einer dreckigen Industrie zu arbeiten. Mir selbst war damals noch gar nicht so richtig bewusst, wie groß die sozialen und ökologischen Probleme der Industrie sind. All das erfuhr ich erst durch ihn.Nils hatte sich während seiner Ausbildung zum Modedesigner schon auf das Thema Upcycling fokussiert. Ich fand das extrem spannend, wie er Upcycling betrieben bzw. gedacht hat und wollte mit betriebswirtschaftlichem Know-how supporten. Dann kam eins zu dem anderen und wir haben im Jahr 2020 schließlich MOOT gegründet. 2) Wo wird MOOT produziert? Unsere Wertschöpfungskette ist sehr regional. Wir erhalten unsere Rohmaterialien für unsere B2C-Brand MOOT von Textilsortierungen aus Deutschland und den Niederlanden. Dort kaufen wir monatlich mehrere Tonnen Post-Consumer Waste ein, der dann in Berlin oder in Polen von upgecycelt wird. 3) Ihr habt vor kurzem eine Kooperation mit DHL gestartet - DHL x MOOT. Kannst Du uns etwas darüber erzählen? Wie kam es zu der Kooperation, warum DHL und welche Art von Produkten sind das Ergebnis? Die Kooperation mit DHL ist wirklich toll. Wir haben aus aussortierter Unternehmensbekleidung von DHL 10 neue Produkte kreiert. Dabei sind u.a. Schultertaschen aus Softshelljacken oder Kissen aus den ikonischen DHL-Poloshirts entstanden. Aber das wirklich besondere an der Kooperation ist die schiere Menge an Materialien. Viele bemängeln, dass Upcycling nicht sonderlich skalierbar, weil zu kleinteilig, sei. Mit MOOT beweisen wir das Gegenteil: Sowohl unsere B2C-Marke als auch unser B2B-Geschäft zeigt, wie viele Mengen an Materialien wir schon heute verarbeiten können. DHL ist natürlich eine tolle Referenz, weil die Brand (1) jedem bekannt ist und (2) DHL zudem eine spannende Vergangenheit mit Textil- bzw. Mode-Kooperationen hat. 4) MOOT ist auch für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis nominiert. Gibt es schon Neuigkeiten? Wir sind nun in die nächste Runde gerückt und stehen im Finale des Deutschen Nachhaltigkeitspreises. Ob wir gewinnen, erfahren wir Ende November in Düsseldorf. 5) Euer Onlineshop hat den Green Commerce Onlineshop Award erhalten und MOOT wurde in die Top 25 der nachhaltigsten Onlineshops aufgenommen. Wie macht man einen Onlineshop nachhaltig? Wie geht Ihr mit Verpackung und Retouren um? Hast Du Tipps für andere Webshops? Nun ja, bei uns ist ja der Kern unseres Wirkens, also das Upcycling, schon maximal nachhaltig. Aufgrund des Upcycling-Konzepts haben wir von der Jury daher schon eine sehr hohe Punktzahl erhalten. Weitere Aspekte, wie ein klimaschonender Versand über DHL Go Green, runden den Onlineshop dann ab. Retouren gehören leider in unserer Branche dazu. Wir selbst haben glücklicherweise eine sehr geringe Retourenrate. Zudem können wir unsere Retouren fast immer weiter nutzen und die Produkte weiterverkaufen. 6) Es gab auch zwei physische MOOT-Stores in Berlin warum wurden diese geschlossen? Die Gründe hierfür sind vielschichtig, aber am Ende muss man einfach sagen: Es hat sich nicht gelohnt. Die Aufwände, dauerhaft physische Stores zu betreiben, waren einfach zu hoch. Manchmal muss man sich neu fokussieren und Bestehendes reevaluieren. Dies haben wir im Laufe des Jahres 2024 gemacht und festgestellt, dass eine Fokussierung auf Online und B2B sinnvoll ist. 7) Wie stellt Ihr sicher, dass Ihr immer genug Rohware habt? Gibt es Produktionsbegrenzungen? Wie plant Ihr Eure Kollektionen? Geht es zuerst um das Produkt oder zuerst um die Rohware? Upcycling entsteht nicht auf einem weißen Blatt Papier, sondern es startet bei den Ausgangsmaterialien. Wir haben aufgrund unserer tiefen Partnerschaften mit Sortierungen einen fast unendlichen Zugriff auf Post Consumer Waste. Mir als Quereinsteiger in diese Branche ist es unerklärlich, dass so wenige Unternehmen und Marken diese Möglichkeit nutzen. 8) Was ist als nächstes geplant? Oder welches Projekt würdet Ihr Euch wünschen? Sowohl unsere B2C-Marke als auch unser B2B-Geschäft (also Unternehmenskooperationen) wachsen. Wir merken jedoch, dass insbesondere die Nachfrage von Unternehmen gerade sehr stark steigt. Daher fokussieren wir uns derzeit mehr auf Unternehmenskooperationen. Die nächsten spannenden Kooperationen sind schon abgeschlossen und werden bald veröffentlicht! Wir bedanken uns bei Michael für das Gespräch und sind gespannt was als nächstes kommt! AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Fenja Niechoj INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://moot.eco/ MITGLIEDER MOOT PREVIOUS NEXT Interview Im Gespräch mit Michael Pfeifer Founder & CEO von MOOT
- NEWS: Fashion Council Germany goes New York City!
Fashion Forward Network Projekt bringt 10 Berliner Mode Labels & Tech Start-ups in erster Delegationsreise nach New York City. : Im Rahmen des Internationalisierungs-Projekts Fashion Forward Network (FFN) des Fashion Council Germany und der Innovationsagentur Sqetch fand im Oktober 2023 die erste Delegationsreise nach New York City statt. Das übergeordnete Ziel des Fashion Forward Network, welches durch die Senatsverwaltung für Wirtschaft Energie und Betriebe und der Europäischen Union finanziert wird, ist es Berliner Fashion Brands und Tech Start-ups bei ihrem Markteintritt in die USA zu unterstützen und ihnen relevante, richtungsweisende Business Kontakte zu vermitteln. Zehn Berliner Brands erhielten hierzu eine Woche lang die Möglichkeit an einem eigens auf die teilnehmenden Unternehmen abgestimmten Programm teilzunehmen, welches ihnen Besonderheiten des US-Marktes näherbrachte und strategische Markteintrittsempfehlungen beinhaltete. NEWS: Fashion Council Germany goes New York City! Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER Manuel Almeida Vergara E-MAIL press [at]fashion-council-germany.org TELEFON +49 30 994 0489 53 WEBSITE/S https://www.fashion-council-germany.org/initiativen/fashion-forward-network- DOWNLOAD PM Download Berlin, 19. Dezember 2023 : Im Rahmen des Internationalisierungs-Projekts Fashion Forward Network (FFN) des Fashion Council Germany und der Innovationsagentur Sqetch fand im Oktober 2023 die erste Delegationsreise nach New York City statt. Das übergeordnete Ziel des Fashion Forward Network , welches durch die Senatsverwaltung für Wirtschaft Energie und Betriebe und der Europäischen Union finanziert wird, ist es Berliner Fashion Brands und Tech Start-ups bei ihrem Markteintritt in die USA zu unterstützen und ihnen relevante, richtungsweisende Business Kontakte zu vermitteln. Zehn Berliner Brands erhielten hierzu eine Woche lang die Möglichkeit an einem eigens auf die teilnehmenden Unternehmen abgestimmten Programm teilzunehmen, welches ihnen Besonderheiten des US-Marktes näherbrachte und strategische Markteintrittsempfehlungen beinhaltete. Teil der Delegation waren die sieben Fashion-Brands Acceptance Letter Studio, Avenir, Dawid Tomaszewski, Impari, Maison Baum, Saint Sass und Susumu Ai sowie die drei Impact & Tech Start-ups Beneficial Design Institute, Looks XR und Yoona.ai . Diverse Networking-Events, Treffen mit innovativen Branchenakteur:innen und Expert:innen, Führungen durch Manufakturen sowie Pitch-Nights boten den 10 teilnehmenden Unternehmen einmalige Erfahrungen und wertvolle Einblicke in den umkämpften US-Markt. Das fünftägige Programm bestand dabei aus Besuchen in Fabriken und Studios im berühmten Garment District, dem SAP Fashion Experience Lab, dem FIT DTech sowie bei US-Branchengrößen wie der Eileen Fisher Foundation. In Meetings mit Kate Danielsen von eBay US, Willa Bennett von Highsnobiety US, Alex Badia von Women’s Wear Daily oder Steven Kolb und Marc Karimzadeh des Council of Fashion Designers of America erhielten die Teilnehmer:innen wichtige Branchen Insights sowie Kontakte zu Showrooms, Rechtsberatungen und Sales Agenturen. Ergänzt wurde das Programm durch ein „Pitch Training“ mit Entrepreneur Brian Frumberg und die folgende „Pitch Night“ vor US Expert:innen und möglichen Investoren, die anschließend wertvolles Feedback zu den Produkten und Geschäftsmodellen der Teilnehmenden geben konnten. Die Vernetzung mit Retailern, Key Pressekontakten und weiteren Multiplikatoren bilden zukünftig die Basis für den angestrebten US-Markteintritt. Abgerundet wurde die Delegationsreise mit einem FCG Fireside Dinner in der stilvollen Atmosphäre des Loft 29, welches kulinarisch von dem deutschen Koch Chef Simon begleitet wurde. Mit dem Networking Dinner brachte der FCG die deutsch-amerikanische Fashion Community zusammen und schuf Raum zum informellen Austausch sowie für Gespräche zur Knüpfung von Geschäftspartnerschaften. Die entstandenen Business Opportunitäten und Kontakte werden im Laufe des insgesamt 2-jährigen Projektes weiter ausgebaut. Die Teilnehmenden Unternehmen berichten von positivem Feedback und guten Zukunftsaussichten. So möchte SUSUMU AI Anfang 2024 mit einem potentiellen Investor ein gemeinsames Liveshopping Event in die Wege leiten. Bei AVENIR ist der nächste Schritt die Strategie der Marke auf Grundlage des gelernten weiter auszuarbeiten und die Vernetzung mit den kennengelernten US-Partnern anzugehen. Für Maison Baum war besonders die Pitch Night ein Highlight der Delegationsreise – hier konnten sie bereits ein großes Interesse an ihren Produkten wahrnehmen und möchte besonders auch das Vernetzungsangebot des CFDA wahrnehmen, um den Austausch mit potentiellen Investoren zu vertiefen. Bei Saint Sass wurde bereits konkretes Interesse von Investoren an einer Zusammenarbeit geäußert, um die steigende Nachfrage auf dem US-Markt zu decken. Regelmäßig stattfindende Webinare knüpfen nun an die Delegationsreise an und behandeln weitere wichtige Themen die den US-Markt beleuchten und strategische Empfehlungen rund um Distribution- und Marketingkanäle sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen zum Markteintritt geben. Im April 2024 findet die zweite Delegationsreise statt, für die sich interessierte Unternehmen ab sofort bewerben können. Interesse an der Teilnahme kann ab sofort HIER bekundet werden. Fashion Forward Network wird gefördert durch ein Landesprogramm, welches aus den EFRE-Mitteln und aus Mitteln des Landes Berlin finanziert wird. PREVIOUS NEXT
- Fireside Dinner in New York City
9. Apr. 2025 Am vergangenen Dienstag haben wir zum vierten Mal ein internationales Fireside Dinner in besonderer Atmosphäre veranstaltet: In New York kamen Entscheidungsträger:innen, Vertreter:innen und Visionär:innen aus der Mode-, Kultur- und Wirtschaftswelt zusammen, um den deutsch-amerikanischen Austausch in der Modebranche weiter zu vertiefen. Im Rahmen des Internationalisierungsprojekts Berlin Fashion X International und der dazugehörigen Delegationsreise nach New York City, bot der FCG mit dem Fireside Dinner einen Raum, um neue Impulse zu setzen und Synergien zwischen deutschen Talenten und der internationalen Modeszene zu fördern. Als Location fungierte das renommierte Restaurant Schilling , das im Herzen des Financial Districts liegt. Für den Anlass wurde ein speziell kuratiertes Menü präsentiert, welches eine Hommage an die deutsche Kulinarik bot. Schilling ist das Herzensprojekt des Michelin-ausgezeichneten Spitzenkoch Eduard Frauneder , der mit seinem unverwechselbaren Stil die österreichische Küche neu interpretiert. In entspannter Atmosphäre kamen rund 50 ausgewählte Gäste zusammen, um in den Genuss kulinarischer Exzellenz zu kommen und sich über die Zukunft der deutsch-amerikanischen Modebeziehungen auszutauschen. In enger Zusammenarbeit mit Partnern wird während der gesamten Delegationsreise gezielt eine Plattform für persönlichen Austausch, Kooperationen und interkulturellen Dialog geschaffen. Im Zentrum des Abends standen neben der Stärkung der deutsch-amerikanischen Partnerschaft besonders die mitgereisten deutschen Mode- und Accessoire-Labels: 6ad Stitches , Esther Perbandt , Fiona Bennett , Gina Melosi , Horror Vacui , International Citizen , Laura Gerte , Studio Taskin , Unvain und William Fan . Sie zeigten eindrucksvoll die kreative Vielfalt und Innovationskraft der deutschen Modedesign-Szene – und wie stark sie bereits international vernetzt sind. Zu den weiteren Gästen zählten auch lokale Akteur:innen aus der Mode- und Technologieszene sowie Vertreter:innen namhafter Medien, darunter Melitta Baumeister (Designerin), Mark Holgate (Global Network Lead and US Fashion Features Director, Vogue US), Larissa Gargaro (Fashion Creator Partnerships, META) Vincent Gobeil und Laura Baker (Buying Director & Co-Founder, ESSX), Fiona Luo (Public Relations, Gia Kuan Consulting), Sam Knoll (Fashion Market Editor, i-D) und Dylan Kelly (Fashion Editor, Hypebeast). Einige der anwesenden Gäste waren bereits im Rahmen der Berlin Fashion Week in der deutschen Hauptstadt zu Besuch. Ihre erneute Teilnahme in New York unterstreicht nicht nur das gewachsene internationale Netzwerk des Fashion Council Germany, sondern auch die Relevanz und Strahlkraft der Berlin Fashion Week über nationale Grenzen hinaus. Das Fireside Dinner bot damit nicht nur Raum für neue Impulse, sondern auch für die Fortsetzung bestehender Dialoge – ein Wiedersehen unter Akteur:innen, die aktiv zur globalen Positionierung der deutschen Modebranche beitragen. Berlin Fashion X International wird gefördert durch ein Landesprogramm, welches aus den EFRE-Mitteln und aus Mitteln des Landes Berlin finanziert wird. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Fenja Niechoj INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER PREVIOUS NEXT News Fireside Dinner in New York City
- Metamorphosis Recap
Mehr als 600 Teilnehmer:innen und um die 60 internationale Expert:innen - die zweite Ausgabe von des Talk-Formats „METAMORPHOSIS – dialogues about change“ powered by eBay trumpfte mit einem noch vielfältigeren Programm aus Keynotes, Panels und Interviews auf. Auf Einladung des Fashion Council Germany (FCG) und eBay Deutschland kamen die Teilnehmer:innen, darunter Designer:innen, Branchenexpert:innen, Student:innen und Young Professionals, vom 31. Januar bis zum 3. Februar 2025 im NIO House Berlin zusammen. Sie diskutierten über Fragen u.a. aus den Bereichen (Mode)Design, künstliche Intelligenz, Nachhaltigkeit und Zirkularität, und brachten ihre individuellen Perspektiven und innovativen Ideen ein, um gemeinsam die Zukunft der Mode zu gestalten und Diskussionsräume zu schaffen. Begonnen wurde mit intensiven Diskussionen über die aktuellen Herausforderungen und Chancen der Modeindustrie im Hinblick auf Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft. In den folgenden Keynotes und Panels wurden Themen wie nachhaltige Materialien und die Bedeutung der Schaffung langlebiger Marken behandelt. Am zweiten Tag standen technologische Innovationen und neue Geschäftsmodelle im Fokus. Im Gespräch mit Michele Casucci (Certilogo) wurde das Potenzial digitaler Produktpässe (DPPs) hervorgehoben. In einem visionären Panel kamen führende Köpfe aus Paris, Mailand und Berlin zusammen, darunter Pascal Morand (Executive President, Fédération de la Haute Couture et de la Mode), Carlo Capasa (Chairman, Camera Nazionale della Moda Italiana), Christiane Arp und Scott Lipinski (beide FCG). Gemeinsam skizzierten sie eine Zukunft, in der globale Modezentren durch innovative Ansätze und gegenseitige Inspiration ein nachhaltigeres und inklusives Ökosystem Mode schaffen. Kreativität und visionäre Ansätze prägten die Gespräche des dritten Tages. Ein besonderer Höhepunkt war der inspirierende Austausch zwischen Michael Philouze, Men’s Editor bei Vogue US, und Hanan Besovic von @ideservecouture, die gemeinsam darüber diskutierten, wie Kreativität und Werte die Modewelt im Jahr 2025 neu definieren könnten. Der letzte Tag widmete sich den Erwartungen der Konsument:innen sowie der Frage, wie Marken authentische Verbindungen zu ihren Communities aufbauen können. Die Keynote „Your Future Consumer – A Catalyst for Redirection“ beleuchtete dabei die Dynamik zwischen Konsumverhalten, Innovation und Nachhaltigkeit. Zudem gab das Panel „Crafting Your Sustainability Story“ wertvolle Einblicke, wie Marken durch transparente Kommunikation Vertrauen aufbauen. Die Aufzeichnungen der Talks und Präsentationen stehen nun auf der METAMORPHOSIS Website on-demand zur Verfügung. Zu den Speaker:innen zählten, neben der als Content Directorin fungierenden Ann Claes (MASJIEN) auch Ashley Krupnik (WGSN), Emma Vloeimans (TRIBUTE TO MAGAZINE), Cecilie Thorsmark (Copenhagen Fashion Week), Joshua Graham (SHOWstudio), Julian Daynov (Bureau), Maliha Shoaib (Vogue Business), Mandy Krüger (eBay Deutschland) und Philipp Fromme (NIO Deutschland). Am Abend wurde der Austausch der Expert:innen in intimer Atmosphäre fortgesetzt. Dabei fungierten die Restaurants Bonvivant, Österelli, 963 Berlin und THE CORAL als Gastgeber. Diese boten nicht nur kulinarische Highlights, sondern auch die Gelegenheit Ideen auszutauschen und gemeinsam Visionen für zukünftige Projekte zu entwickeln. AUTOR:IN ANSPRECHPARTNER:IN Raphael Schreiber INFOS ANFRAGEN raphael.schreiber[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.metamorphosistalks.com/ MITGLIEDER PREVIOUS NEXT Berlin Fashion Week Metamorphosis Recap
- KITSCHY COUTURE | FashionCouncil
FCG/VOGUE FASHION FUND Initiatives Finalist KITSCHY COUTURE KITSCHY COUTURE is a homage to diasporic identity. Founded by Abarna Kugathasan, the label tells the personal story of her transcultural self, a fusion of Sri Lankan roots, Tamil heritage, and Western influences. As the child of Tamil immigrants, Kugathasan explores her own identity and celebrates cultural diversity. The sugar-coated and colorful aesthetic of Kitschy Couture reveals the deep longing of the diaspora and the feeling of homesickness. The brand emphasizes strong storytelling and merges traditional South Asian craftsmanship with contemporary design. It celebrates heritage while continuing to evolve and reinterpret it, creating a space for dialogue and meaningful representation. Serving as a platform for cultural expression, Kitschy Couture builds bridges and offers an intimate insight into a world often unseen. Website Lookbook PDF ABOUT THE INITIATIVE Vogue Germany and Fashion Council Germany are launching the second edition of the German Fashion Fund. As part of the FCG/VOGUE FASHION FUND competition, young design talents with an innovative and creative approach are being sought. The winner will receive prize money of €50,000, provided by KIKO MILANO, along with additional benefits. These include editorial coverage in Vogue Germany, a fashion show during Berlin Fashion Week in July 2026—funded by the Berlin Senate Department for Economics, Energy and Public Enterprises—as well as various communication services by Condé Nast and Fashion Council Germany, an exclusive business mentoring program, and a complimentary five-year membership in Fashion Council Germany. ALL INFORMATION PANELIST OVERVIEW Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 Heading 4 SCHEDULE Gluten-Free Vegan Vegetarian Sugar-Free Plant-Based Nut-Free CHECK OUT THE LAST EDITION The upcoming schedule will be published soon Coming soon! Menu Close
- Im Gespräch mit unseren neuen Vorstandsmitgliedern Roel de Cooman und Simone Hartmann: "Über die Kraft des Netzwerkes"
13. Dez. 2023 Am 23.11.2023 haben wir auf unserer Jahresmitgliederversammlung in Berlin einen neuen Vorstand mit zwei neuen Vorstandsmitgliedern gewählt: Roel de Cooman, VP Global Sales bei haebmau. ATELIER und Simone Hartmann, Managing Partner bei hartmann consultants. In einem gemeinsamen Interview möchten wir unseren Mitgliedern, Partnern und Leser:innen die Möglichkeit bieten, die neuen Vorstandsmitglieder etwas näher kennen zu lernen. 1. Du bist seit einigen Jahren ein:e erfolgreiche:r Expert:in auf Deinem Gebiet. Was oder wer hat Dich motiviert, als Vorstandsmitglied anzutreten und was erwartest Du von Deiner neuen Tätigkeit? Roel: Die Motivation, als Vorstandsmitglied anzutreten, lag darin, dass ich schon vor der Gründung aktiv bei den Gesprächen immer der Meinung war, dass der FCG einen holistischen Ansatz bieten muss: Von der Lobbyarbeit mit der Industrie zu Design, Produktion und auch Vertrieb. Es wird immer viel geredet, was alles getan werden müsste, jetzt bekomme ich die Möglichkeit, mich aktiv zu beteiligen. Durch meine langjährige Erfahrung im Vertrieb in den verschiedensten Firmen für und mit denen ich gearbeitet habe, verstehe ich auch, was die Bedürfnisse von jungen Designer:innen oder Firmen sind. Simone: Seit 2009 berate ich als Headhunterin Fashion-, Sports- und Lifestyle-Unternehmen bei der Besetzung ihrer Führungspositionen und Spezialisten-Posten. Viele meiner Klienten stecken mitten im Wandel und prüfen kritisch, wo sie künftig investieren und ihre Wertschöpfungskette weiter ausbauen können. Stimmungsmäßig schneidet Deutschland als Investitions- und Arbeitsstandort immer schlechter ab. Stimmungskiller sind neben drastisch gestiegenen Energiekosten, enormen Bürokratiehürden, hohen Steuern und Abgaben auch abwandernde Talente und der daraus resultierende zunehmende Fachkräftemangel. Proaktive Bemühungen, den Standort attraktiv zu halten, beurteile ich daher als zukunftsentscheidend. Mich begeistert, wie sich das Engagement des Fashion Council Germany seit seinem Gründungsjahr 2015 entwickelt hat. Mit seinem vielfältigen Angebot stärkt, unterstützt und fördert der FCG seine Mitglieder und verpflichtet sich, die Relevanz deutscher Mode als Wirtschaftsgut auf nationaler wie internationaler Ebene konsequent auszubauen sowie für die Interessen seiner Mitglieder im In- und Ausland einzustehen. Hierzu als neues Vorstandmitglied beizutragen, motiviert mich, und ich werde mein Wissen um Anforderungen an starke, authentische Führungskräfte und ihre Teams, effiziente Organisationsformen sowie stabile Unternehmenskulturen den Mitgliedern des FCG zur Verfügung stellen. Die Gründerinnen und Gründer des FCG glauben an diese Kraft des Netzwerks. Seit Bestehen des FCG versuchen sie ihre langjährigen Beziehungen und Kontakte für die Gemeinschaft zu nutzen, ehrenamtlich, ohne profitlichen Hintergedanken. Auch ich werde dies so handhaben, durch meine Beratungstätigkeit als Personalberaterin verfüge ich ebenfalls über ein sehr gutes, Netzwerk zu den Industrieplayern und in den Modehandel. Hieraus neue Mitglieder für den FCG zu gewinnen und Unterstützung für die Anliegen des FCG zu bekommen ist mein persönliches Commitment ebenso wie die deutsche Modebranche als zukunftsorientiertes Arbeitsfeld mitzugestalten. 2. Der FCG wurde im Jahr 2015 gegründet und ist damit im Vergleich zu anderen (europäischen) Fashion Councils relativ jung. Wohin soll sich der FCG Deiner Meinung nach in Zukunft entwickeln? Roel: Ich glaube fest daran, dass der FCG noch mehr als bisher in den Mode Metropolen sichtbar werden muss und sich für die deutschen Firmen, die vielleicht noch nicht die Kontakte haben, in Paris, Mailand oder New York einsetzt, dort präsentieren und verkaufen zu können. Allerdings glaube ich auch, dass wir lernen müssen uns selbstbewusst auf unsere Stärken, Kreativität und einzigartige Attitüde zu konzentrieren. Simone: Der FCG ist im Laufe seines Bestehens immer präsenter, professioneller und, hinsichtlich seiner Themen und Mitglieder, vielfältiger geworden. Ergänzend dazu sollte eine Entwicklungsrichtung des FCG sein, mit mehr Industrieunternehmen als Mitglieder und deren aktiven Beiträge sowie der verstärkten Interaktion aller Mitglieder untereinander, die Transformation der Fashionbranche radikal mitzugestalten. Nur in der Zusammenarbeit wird der Aufbruch in ein neues Zeitalter, das von KI-Entwicklungen geprägt werden wird, gelingen. Die Reichweite der Industrieplayer und ihr Commitment zum FCG wird dazu beitragen, das Profil der Fashionbranche Deutschlands mit all ihren Eigenheiten, vor allem auch im internationalen Vergleich, zu schärfen und Benchmarks mit unserer deutschen Charakteristik zu setzen. Mit der jungen Historie des FCG können wir unsere Legacy selbstbestimmt formen, in dem wir uns mit den relevantesten und drängendsten Themen befassen und den traditionsreicheren Councils ein zeitgemäßer und damit kraftvoller Partner auf Augenhöhe sind. 3. Der FCG ist ein mitgliederbasierter Verein mit inzwischen über 250 Mitgliedern, darunter selbstständige Designer:innen und Start-Ups, Einzelhandelskonzerne und Verlage, die alle unterschiedliche Bedürfnisse haben. Was ist Deiner Meinung nach der größte gemeinsame Nenner und welche Aufgabe hat eine Organisation wie der FCG dabei? Roel: Am Ende gewinnt man nur zusammen: Der FCG kann der Vermittler sein zwischen den ganzen Partnern, der Organisator. Das gemeinsame Ziel sollte sein, die Relevanz der deutschen Mode national und international voranzutreiben, weil dies nicht nur mediale Aufmerksamkeit, sondern auch Umsatz, Jobs generiert und zudem auch einen Einfluss auf die kulturelle Landschaft hat. Simone: Interessenvertretung und Plattform zu sein, ist meines Erachtens der größte gemeinsame Nenner des FCG. Eine Plattform, die gemeinsam, von Industrie, Politik, Handel und Lehre, bespielt werden muss, um die deutsche Fashionbranche attraktiv und wettbewerbsfähig im internationalen Vergleich zu halten. Je zielstrebiger, kritischer und visionärer wir agieren, desto wertstiftender, stabiler und nachhaltiger wird die Zukunft aller Akteure in der Modebranche aussehen. Unter Nachhaltigkeit verstehe ich hierbei vor allem auch den Leistungsaspekt, unsere Zukunft durch Leistungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit zu sichern. Solche Haltungsthemen müssen meines Erachtens in einer Organisation wie des Fashion Council Germany verankert, aktuelle wie strukturelle Probleme der Branche kritisch hinterfragt werden, und den Mitgliedern Netzwerkmöglichkeiten und Lehr- und Weiterbildungsangeboten zugänglich gemacht werden, damit sie innovativ sein können und nachhaltige Veränderungen anstoßen und gestalten können. Wir bedanken uns bei Roel de Cooman und Simone Hartmann für das Gespräch. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Lydia Kleiber INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://atelier.haebmau.com/ https://www.hartmann-consultants.com/ MITGLIEDER Simone Hartmann Roel de Cooman PREVIOUS NEXT Interview Im Gespräch mit unseren neuen Vorstandsmitgliedern Roel de Cooman und Simone Hartmann: "Über die Kraft des Netzwerkes"
- Meet the FCG/VOGUE Fashion Fund Finalists 2025/26
4. März 2026 The FCG/VOGUE Fashion Fund is back for its second edition – and the 2026 finalists are proof that something genuinely exciting is happening in Germany's design landscape! Selected from a competitive open call by a jury of industry heavyweights, these seven brands share little beyond their ambition and their address — and that diversity is precisely the point. From technically rigorous tailoring to culturally charged conceptualism, from sustainable luxury to graphic-led streetwear, they represent the full range of what contemporary German fashion can be. The winner will be announced in March 2026 and awarded a €50,000 prize, PR support, a business mentoring programme and their own runway show at Berlin Fashion Week in July. Meet the seven designers up for the win: BALLETSHOFER Founded by Alan Balletshofer in 2019, the label was built around a single, clear ambition: to close the gap between formal tailoring and contemporary sportswear. To do so, Balletshofer combines traditional craftsmanship and precision tailoring with certified circular fabrics sourced from Italy — resulting in pieces that feel both considered and forward-looking. MORE INFORMATION GERRIT JACOB Berlin-based designer Gerrit Jacob launched his eponymous label in 2022 with a defined point of view: fashion that is self-assured and expressive, where craftsmanship meets youthful rebellion. Bold graphic prints, airbrush techniques and saturated colour are the hallmarks of the brand. MORE INFORMATION GMBH Serhat Isik and Benjamin A. Huseby founded GmbH in Berlin in 2016, drawing on their own experiences growing up as children of migrants to shape a label that is as culturally engaged as it is technically refined. Known for innovative cuts and powerful silhouettes, GmbH weaves together demanding craftsmanship and contemporary culture into a singular, unmistakable aesthetic. MORE INFORMATION HADERLUMP ATELIER BERLIN Haderlump was founded in 2021 by Creative Director Johann Ehrhardt and CEO Julius Weißenborn with a dual mission: to futureproof craft and embed sustainable thinking into the fabric of the industry. Through an urban aesthetic and a design language that questions convention without sacrificing elegance, Haderlump Atelier Berlin positions itself at the intersection of tradition and tomorrow. MORE INFORMATION KITSCHY COUTURE Abarna Kugathasan founded Kitschy Couture in 2023 as a tribute to diasporic identity — a label where her own transcultural experience, shaped by Sri Lankan roots, Tamil heritage and Western influences, finds form in clothing. For Kugathasan, fashion is a platform: "We serve as a platform for cultural expression, building bridges and offering an intimate glimpse into a world that often remains invisible." MORE INFORMATION LAURA GERTE Since 2023, Berlin-based designer Laura Gerte has been developing a visual language all her own — one defined by unusual silhouettes, dynamic drapin, and a quietly futuristic sensibility. Working exclusively with upcycled fabrics and existing materials, which she turns "inside out, upside down, and back to front" to create her sculptural forms, Gerte has deliberately positioned her label outside conventional fashion production, focusing instead on commissions and artistic brand collaborations. MORE INFORMATION LOU DE BÈTOLY French-born designer Lou de Bètoly established her Berlin-based label in 2018, dedicating it to the kind of painstaking, extravagant craft that demands to be felt as much as seen. Embroidery, knitting and weaving are her tools of choice — applied exclusively to vintage and deadstock materials, processed through upcycling and local production. MORE INFORMATION ABOUT THE FCG/VOGUE FASHION FUND Launched in Germany in 2024 by the Fashion Council Germany and Vogue Germany, the FCG/VOGUE Fashion Fund was created to champion promising designers and labels across the country — with a particular focus on those pursuing genuinely innovative approaches to fashion. The inaugural winner in 2025 was Berlin-based designer Kasia Kucharska. To be eligible, labels must be based in Germany and have been operating for a minimum of two and a maximum of fifteen years. The 2026 finalists were selected by a distinguished jury: Christiane Arp (Chair, Fashion Council Germany), Mumi Haiati (CEO & Founder, Reference Studios), Scott Lipinski (CEO, Fashion Council Germany), Katrin Schneider (Marketing Director DE/CH, KIKO Milano), Kerstin Weng (Head of Editorial Content, Vogue Germany), and Patrick Pendiuk (Fashion Features Director, Vogue Germany). Partners of the initiative include beauty brand KIKO Milano, which contributes the €50,000 prize and serves as make-up partner for the winner's show, and the Berlin Senate Department for Economics, Energy and Public Enterprises, which supports the winning label's runway presentation at Berlin Fashion Week. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Laura Altenberg INFOS ANFRAGEN laura.altenberg@fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.fashion-council-germany.org/initiativen/fcg%2Fvogue-fashion-fund MITGLIEDER PREVIOUS NEXT Wettbewerb Meet the FCG/VOGUE Fashion Fund Finalists 2025/26








