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- FCG und Cabildo de Gran Canaria zelebrieren ihre Zusammenarbeit bei einem Fashion Event zur BFW!
18. März 2022 Fashion Council Germany und Cabildo de Gran Canaria zelebrieren ihre erste Zusammenarbeit mit einem hochkarätig besetzten Fashion-Event. Im Rahmen der von Berlins Regierender Bürgermeisterin Franziska Giffey eröffneten Berlin Fashion Week präsentierte der Fashion Council Germany am Montagabend seine erste Kooperation mit Cabildo de Gran Canaria, der kanarischen Regierung und Schirmherr der Gran Canaria Swim Week – der größten Runwayshow für Bademode in Europa. Der Beginn dieser einmaligen Zusammenarbeit wurde mit einem exklusiven Fashion-Event samt siebengängigen Michelin-Sterne-Dinner mit kulinarischen Spezialitäten aus Gran Canaria gefeiert. Bei dem interdisziplinären Event präsentierten die beiden Modeinstitutionen aufsehenerregende Fashion-Installationen von sechs deutschen und sechs kanarischen Designer:innen. Von kanarischer Seite nahmen teil: Aurelia Gil, Chela Clo, Como la trucha al trucho, Elena Morales, Nuria Gonzalez und Palmas. Aus Deutschland waren dabei: Hien Le, Lala Berlin, Oftt, PB0110, William Fan sowie Working Title. Die aufwendigen Installationen spiegelten die Atmosphäre der beliebten Travel-Destination im Atlantischen Ozean wider. Das Highlight des Abends war der Launch eines auf Gran Canaria produzierten Fashion Film, der die verschiedenen Exzellenzen der Designer:innen sowie die Freundschaft der beiden Organisationen wiederspiegelt. "Die meisten unserer Designer:innen sind auf Bademode spezialisiert und eng mit Gran Canaria verbunden, einem Reiseziel mit Sonne, Stränden und Bergen. Dies sind die Gründe, warum die Gran Canaria Swim Week zur wichtigsten Veranstaltung für Bademoden in Europa geworden ist", erklärte Araceli Diaz, Vertreterin des Cabildo de Gran Canaria, in ihrer Rede. Der Einladung von Christiane Arp, Vorstandsvorsitzende des Fashion Council Germany, Nadja Swarovski, Präsidentin des Fashion Council Germany, sowie Araceli Diaz, Vertreterin von Cabildo de Gran Canaria, folgten mehr als 200 namhafte Gäste. Darunter zahlreiche Designer:innen, Prominente sowie seine Exzellenz, der Botschafter des Königreichs Spanien in Deutschland, Ricardo Martínez. Die Veranstaltung fand unter Einhaltung der 2G+ Regel (3-mal geimpft oder 2-mal geimpft und getestet) statt. Zusammen mit dem Bündnis deutscher Hilfsorganisationen Aktion Deutschland Hilft e. V. ruft der Fashion Council Germany zu Geldspenden für die Nothilfe in der Ukraine auf. Gespendet werden kann unter dem folgenden Link . Mehr Informationen zur Zusammenarbeit mit Cabildo de Gran Canaria unter folgendem Link . AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Lydia Kleiber INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER PREVIOUS NEXT News FCG und Cabildo de Gran Canaria zelebrieren ihre Zusammenarbeit bei einem Fashion Event zur BFW!
- Im Gespräch mit Nico Hoffmeister von der TEXTILEREI und Scott Lipinski vom FCG: "Mannheim als Fashion Hub"
10. Mai 2023 Zum Anlass der ersten Niederlassung des Fashion Council Germany außerhalb Berlins localONE in Mannheim haben wir uns mit Nico Hoffmeister, Community Manager der TEXTILEREI / NEXT Mannheim, und unserem Geschäftsführer Scott Lipinski unterhalten. Über die TEXTILEREI: Die TEXTILEREI kreiert maßgeschneiderte Startplätze für Mode- , Textil - und Lifestyle-Startups. Mannheim ist ein agiler Standort der Modewirtschaft. Bekannte Marken wie Dorothee Schumacher, Goldgarn Denim, Trauth Design, Melina Bucher oder BELLE IKAT operieren von hier. In diesem kreativen Umfeld bietet die TEXTILEREI ideale Bedingungen für Beginner. Das zentral gelegene Gründungszentrum in den Mannheimer Quadraten berät, vernetzt und begleitet – von der Vision bis zur Marktreife. 1. NEXT und vor allem die TEXTILEREI hat sich auf Fashion Start-ups spezialisiert. Welche Kriterien müssen Unternehmer:innen/Designer:innen erfüllen, um Teil der Community zu werden? Nico Hoffmeister : In erster Linie müssen sie das Interesse verfolgen, in Mannheim zu gründen bzw. sich hier mit ihrem Unternehmenssitz niederzulassen und in Bezug auf die TEXTILEREI den Teilmärkten der Mode- und Textilwirtschaft zugeordnet werden können. Ansonsten sind die Kriterien sehr niederschwllig, ein skalierbares und stringentes Konzept sowie die notwendige Vision und auch persönliche Leidenschaft/ Kompetenz für das Unternehmertum sind wichtig, aber es sind bspw. keine spezifischen Ausbildungen oder Zeugnisse erforderlich. Grundsätzlich prüfen wir, ob wir auch das geeignete Umfeld und Infrastruktur sowie die notwendige Expertise und Netzwerke von unserer Seite aus mitbringen, um die Designer:in oder Unternehmer:in bestmöglich in der Gründungs- oder Wachstumsphase zu unterstützen. Durch die Kooperation mit dem FCG werden wir diesen Kriterien nun etwas freizügiger begegnen können und den Austausch mit Unternehmen auch außerhalb Mannheims gezielt fördern. 2. Worin liegt für angehende Unternehmer:innen/Designer:innen das Potenzial des Standorts Mannheim (im Vergleich zu Hamburg, München, Dresden, Ingolstadt etc.)? Nico : In Mannheim sind die Wege kurz und wir können als substädtische Gesellschaft schnell und unbürokratisch in Richtung Wirtschaftsförderung und/ oder Netzwerkpartnern, externen Professionals sowie potentiellen Investoren vermitteln. Durch das bereits bestehende Ökosystem mit insgesamt acht Gründungszentren und der dadruch gegebenen, unmittelbaren Nähe in die Kultur- und Kreativwirtschaft als auch Technologieszene, lassen sich schnell auf dem „internen“ Weg Kontakte herstellen, Brücken schlagen und Synergien aufbauen, die in jeglicher Unternehmensphase wichtig sind. Angefangen von der Marken- und Logoentwicklung, über die Programmierung einer Homepage oder Online-Shops bis hin zu Foto-Shootings, Film-Produktionen, Musik-Produktionen für Fashion Shows sowie externen Textil-Produktionen können wir sehr agil vermitteln. In der TEXTILEREI im Speziellen gibt es neben den Büros und Ateliers, die subventioniert angemietet werden können, eine voll-ausgestattete Werkstatt mit Industrienähmaschinen, Bügelpressen, Spezial-Maschinen sowie Zubehör, um den Prozess des Prototypings bis hin zur Kleinserie inhouse und ohne intensive Anschaffungskosten abbilden zu können. Darüber hinaus pflegen wir einen intensiven Austausch zu bestehenden Retailern, wie bspw. dem Modehaus Engelhorn, und bespielen in der Innnenstadt im Quartier Q6Q7 ein eigenes Popupstore-Format mit dem Namen „Hometownglory“. Auf 400qm ermöglichen wir unseren Marken, sich in 1A-Lage zu präsentieren, Erfahrungen am POS zu sammeln und ihre Ware umgehend zu verkaufen. Und wir sind Unesco City of Music, man kommt hier voll auf seinen Geschmack und kann auch abseits des Büros eine kutlruelle Vielfalt erleben, tagsüber wie nachts. 3. Das Programm von NEXT Mannheim und TEXTILEREI ist vielseitig. Welche Bereiche plant ihr noch für die Zukunft? Nico : In Mannheim hat sich intrinsisch eine extrem ausgeprägte eCommerce-Kultur sowie -Kompetenz entwickelt, was sich in großen Playern wie Rosental Organics, Purelei, Snocks, Bitterliebe oder Paul Valentine widerspiegelt. Dieses vorhandene Know-How und das extrem wichtige Thema möchten wir noch stärker fokussieren, um auch hier im Bereich unserer Beratung sowie Unterstützung signifikante Weichen stellen zu können und dem Standort Mannheim damit noch ein weiteres Kompetenzfeld zu geben. Im Zuge dessen freuen wir uns sehr, nun bald auch unseren eigenen Online-Shop zum Popup-Format Hometownglory Mannheim zu launchen, der regionalen Marken aus dem Lifestyle-Umfeld (Fashion, Accessoires, Beauty/ Skincare, Schmuck, Kunst & Kulinarik) auch digital ein Gesicht und Präsenz gibt. Gleichermaßen möchten wir mit der TEXTILEREI verstärkt auf das Handwerk setzen und diesem wieder mehr Profil in Deutschland geben und damit den Standort Deutschland für die Produktion im eigenen Land attraktivieren. Aber auch im Tech-Umfeld wird sich einiges bewegen. So ist bspw. bereits ein neues „Green-Tech-Hub“ bewilligt, das in den nächsten 2-3 Jahren entwickelt wird und den Fokus noch mehr auf das Thema Nachhaltigkeit und alternative Technologien lenkt. Aber auch Themen wie KI, VR & NFTs, Digital Transformation, New Work oder das Projekt FUTUraum, mit dem temporäre Leerstände in der Innenstadt bespielt werden, stehen bei uns auf der Agenda. 4. Warum wurde der Standort Mannheim für das erste localONE vom FCG gewählt? Scott Lipinski : Die hervorragende geografische Lage im Südwesten Deutschlands war nur einer der Gründe warum wir Mannheim als erste Außenstelle gewählt haben. Das Einzugsgebiet mit Städten wie Frankfurt, Darmstadt, Stuttgart, Heidelberg, Baden Baden und Karlsruhe, welche alle in einem Radius von etwa 30 Minuten mit der Bahn erreichbar sind, spricht viele potentielle und bestehende Mitglieder an. Besonders attraktiv ist Mannheim als Standort vor allem auch durch die etablierte Kultur- und Kreativwirtschafts Szene, mit NEXT Mannheim und den zugehörigen Kreativzentren wie der TEXTILEREI. Mannheims Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz und sein Team haben den Kreativstandort authentisch und wegweisend aufgestellt und als einer der wenigen in Deutschland institutionell so etabliert, dass es nicht nur eine Strahlkraft auf die Stadt selbst hat, sondern auch auf das gesamte Einzugsgebiet und die Ansiedelung von weiteren Industrien begünstigt. Nico : Der FCG als auch wir mit der TEXTILEREI verfolgen letztlich das gleiche Ziel, nämlich dem Modestandort Deutschland mehr Sichtbarkeit zu geben. Mit Sitz in Baden-Württemberg sowie der unmittelbaren Anbindung nach Rheinland-Pfalz und Hessen befinden wir uns mit der Metropoloregion in einem starken Einzugsgebiet. Durch die unmittelbare Nähe zu Corporates aus dem DAX-Umfeld und der bereits bestehenden Infrastruktur unserer Zentren, mit Büroflächen auf mehr als 37.000qm sowie der Betreuung von jährlich ca. 320-350 Startups allein in unseren Zentren, bringen wir eine optimale Ausgangslage sowie Expertise mit, um eine fruchtbare Achse zwischen Berlin und uns zu bilden und als Ansprechpartner für Modeunternehmen aus den angrenzenden Bundesländern zu fungieren. 5. Welche Ziele verfolgt das erste localONE in Mannheim? Scott : Als übergeordnetes Ziel steht für uns besonders die erstmalige Expansion außerhalb Berlins. Wir wollen verstärkt überall in Deutschland Präsenz zeigen und besonders auch außerhalb Berlins ansässigen Mitgliedern eine lokale Anlaufstelle bieten. So können wir noch besser auf individuelle Bedürfnisse unserer Mitglieder eingehen und einen persönlichen Ansprechpartner vor Ort bieten. Mit Nico Hoffmeister von NEXT Mannheim haben wir bereits seit vielen Jahren einen tief vernetzten Modeexperten an unserer Seite, der unsere Werte und Visionen teilt. Als zuständiger localONE Manager wird er zukünftig unsere Mitglieder vor Ort vertrauensvoll betreuen. Wir möchten aber Nicos Kapazität nicht zu sehr ausreizen. Wir werden im Laufe des Jahres den Standort durch eine weitere Vollzeitkraft verstärken um den Anforderungen gerecht zu werden. Nico : Wir wollen mit dem localONE die bestehenden Strukturen und Kompetenzen sowohl vom FCG als auch NEXT Mannheim bündeln und länderübergreifend der Fashion- und Design-Community anbieten, um das Spektrum an qualitativen Angeboten als auch die Nähe zu Unternehmen und Interessierten aus anderen Städten außerhalb Mannheims und Berlin zu intensivieren und den Austausch zu fördern. Die Potentiale in unserem Land sind vielfältig und divers, hier befinden wir uns erst am Anfang und die Möglichkeiten des textilen sowie modischen Fortschritts und Miteinanders sind immens. Wir bedanken uns bei Nico Hoffmeister und Scott Lipinski für das Gespräch. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Lydia Kleiber INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER TEXTILEREI PREVIOUS NEXT Interview Im Gespräch mit Nico Hoffmeister von der TEXTILEREI und Scott Lipinski vom FCG: "Mannheim als Fashion Hub"
- NEWS: Jetzt bewerben: der Konzeptwettbewerb zur Berlin Fashion Week geht in die nächste Saison
NEWS: Jetzt bewerben: der Konzeptwettbewerb zur Berlin Fashion Week geht in die nächste Saison Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER Manuel Almeida Vergara E-MAIL press@fashion-council-germany.org TELEFON +49 30 994 0489 – 53 WEBSITE/S https://www.fashion-council-germany.org/about https://fashionweek.berlin/ueber-uns.html DOWNLOAD PM Download Berlin, 28. August 2025: Zur AW 2026 Saison schreiben der Fashion Council Germany und die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe / Projekt Zukunft erneut den Konzeptwettbewerb zur Berlin Fashion Week aus. Bereits zum siebten Mal werden kreative Präsentationsformate gezielt gefördert – ein klares Zeichen für das Engagement der Berlin Fashion Week als Plattform für neue Design-Talente. Vom 28. August bis zum 22. September 2025 können sich Designer:innen und Modelabels für Fördergelder von bis zu 25.000 Euro bewerben. Unterstützt werden innovative Show-, Präsentations- und Eventkonzepte, die im Rahmen der kommenden Berlin Fashion Week vom 30. Januar bis 2. Februar 2026 umgesetzt werden. Der Wettbewerb wird aus Mitteln des Landes Berlin und des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen der Landesinitiative Projekt Zukunft kofinanziert und findet erneut in zwei Kategorien statt: Berlin Contemporary und Studio2Retail. BERLIN CONTEMPORARY (BC) Prämiert werden die 19 innovativsten Show- und Präsentationskonzepte, die durch einen nachhaltigen und kreativen Ansatz überzeugen. In die Bewertung fließen dabei sowohl die eingereichten Konzepte als auch vergangene Kollektionen und Präsentationen mit ein. Der Fokus liegt besonders auf der Designleistung, der handwerklichen Qualität sowie dem kommerziellen und wirtschaftlichen Potenzial. Nachdem Berlin Contemporary in der vergangenen Saison bereits auch für internationale Labels geöffnet wurde, können in der AW26-Saison nun bis zu fünf internationale Labels ausgezeichnet werden, darunter mindestens eine Brand aus einem afrikanischen Land. * STUDIO2RETAIL (S2R) In der Kategorie STUDIO2RETAIL werden erneut sechs B2C Eventkonzepte von deutschen Modelabels und dem stationären Einzelhandel mit jeweils 5.000 Euro ausgezeichnet. Diese sollen der breiten Öffentlichkeit die Möglichkeit bieten die Berlin Fashion Week auch abseits der Laufstege zu erleben. Bewertungskriterien sind hierbei unter anderem Nachhaltigkeit, Innovation und Diversität sowie eine potenziell überdurchschnittliche Medienwirksamkeit. Das zusätzliche sechste Preisgeld wird auch in dieser Saison von der Berliner Sparkasse zur Verfügung gestellt. Über den Wettbewerb hinaus bietet die STUDIO2RETAIL-Initiative eine vielfältige Store-Übersicht sowie einen „Open to Public“-Eventkalender, mit Veranstaltungen, die während der Berlin Fashion Week allen Modeinteressierten zugänglich sein werden. Mit Ende der Bewerbungsphase wählt eine Fachjury aus internationalen und unabhängigen Branchenexpert:innen die Gewinner:innen in beiden Kategorien aus. Die Bekanntgabe der Gewinnerkonzepte erfolgt voraussichtlich Mitte Oktober 2025 . Weitere Informationen und Bewerbung unter: https://fashionweek.berlin/talent-support/concept-competition-aw26.html *Dieses Modelabel erhält neben dem Preisgeld zusätzlich Unterstützung bei der Showproduktion und PR, inkl. Guestmanagement durch eine lokale Produktionsagentur. Die Organisation der Reise, einschließlich der Reise- und Unterkunftskosten vor Ort, sowie der Versand der Kollektion und die Zollabwicklung liegen in der Eigenverantwortung der Gewinner-Brand. PREVIOUS NEXT
- BFW Interview-Special - im Gespräch mit Bernard Koomson von deadHYPE: "Über die Dynamik zwischen Modeszene und Nachtleben"
6. Juli 2023 Die Berlin Fashion Week hat seit seinem Debüt im Jahr 2007 einige grundlegende Veränderungen hinter sich. Was war für Dich bis dato die bedeutendste Transformation des Berliner Fashion Week Formats? Für mich ist die bedeutendste Veränderung des Formats der Berlin Fashion Week der gestiegene Wert und die Anerkennung, die die Stadt Berlin ihr jetzt entgegenbringt. In der Vergangenheit richtete sich die Aufmerksamkeit oft auf größere Modewochen wie die in New York, London und Paris, was die Bemühungen überschattete, Berlin als herausragendes Modezentrum zu etablieren. Dieser Mangel an Unterstützung schränkte die Reichweite der Veranstaltung ein und behinderte die Anerkennung talentierte:r Designer:innen und Institutionen wie Premium & Seek und dem Fashion Council Germany. Im Laufe der Zeit hat sich jedoch die Wahrnehmung gewandelt und das Bewusstsein für die Bedeutung der Förderung und Unterstützung der lokalen Modeszene ist gewachsen. Die Berlin Fashion Week hat in dem Maße an Bedeutung gewonnen, wie die Stadt begonnen hat, ihre eigene Modeindustrie zu schätzen und zu feiern. Diese veränderte Einstellung hat Designer:innen, Marken und Fachleuten der Branche eine größere Plattform geboten, um ihre Arbeit zu präsentieren, und hat zum Wachstum und zur Entwicklung der Modeindustrie in Berlin beigetragen. Auch wenn der Fokus auf Nachhaltigkeit und Technologie bemerkenswert ist, ist die bedeutendste Veränderung der Berlin Fashion Week für mich der gestiegene Wert und die Anerkennung, die ihr von der Stadt Berlin entgegengebracht wird. Diese Veränderung hat dazu beigetragen, Berlin als eine bemerkenswerte Modehauptstadt zu etablieren, und hat eine stärkere Plattform für lokale Talente geschaffen. Seit letzter Saison vollzieht die Berlin Fashion Week verstärkt einen Sinneswandel: Innovative Formate, junge Designer:innen und nachhaltige Konzepte stehen im Fokus. Wie beurteilst Du diese positive Veränderung für die Berlin Fashion Week im internationalen Vergleich? Ich glaube, dass diese positive Veränderung der Berliner Modewoche ein wichtiger und notwendiger Schritt ist. Wenn man sie mit anderen internationalen Modewochen wie New York, London, Mailand, Paris und Kopenhagen vergleicht, ist es wichtig zu erkennen, dass jede Stadt ihr eigenes einzigartiges Angebot hat. Es geht nicht nur um den Stil und die Ästhetik, sondern auch um die allgemeine Atmosphäre und Stimmung. In Kopenhagen beispielsweise wird die Mode nach skandinavischem Vorbild gestaltet, das sich durch Offenheit und Schlichtheit auszeichnet. Außerdem ist das Umfeld der Modewoche in Kopenhagen weniger hektisch, so dass man mit Gleichgesinnten, die man vielleicht in Paris oder Mailand getroffen hat, tiefere Kontakte knüpfen kann. Andererseits bietet Berlin etwas ganz anderes. Es ist eine gegenkulturelle Erfahrung, die über die traditionelle Wahrnehmung von Modewochen hinausgeht. Sie bietet die Möglichkeit, in das authentische Ökosystem der Stadt einzutauchen und die bestehenden Gemeinschaften zu beobachten, die außerhalb der Modewoche gedeihen. Es ist faszinierend zu beobachten, wie diese Gemeinschaften mit dem einwöchigen Programm an Veranstaltungen und Shows interagieren. Außerdem ist die Berliner Modeszene eng mit dem Nachtleben verwoben, was eine einzigartige Dynamik erzeugt. Insgesamt passt diese positive Veränderung der Berlin Fashion Week zur Identität der Stadt und bietet eine neue Perspektive für Modebegeisterte. Sie zeigt innovative Formate, junge Designer und nachhaltige Konzepte und trägt damit zur Entwicklung der Berliner Modelandschaft im internationalen Kontext bei. Auf was freust Du Dich am meisten zur kommenden Berlin Fashion Week? Es gibt so viele interessante Veranstaltungen, aber wenn ich mich für eine entscheiden müsste, würde ich mich wohl auf die Eröffnungsparty der Modewoche von deadHYPE freuen. Sie ist schon so etwas wie eine Tradition geworden. Wir wissen, wie man eine gute Party schmeißt, um die Talente zu feiern, die wir hier in Berlin haben. Die Party findet in einer coolen Location statt, die immer eine gewisse Hausparty-Atmosphäre hat. Es ist eine Chance, mit Leuten in Kontakt zu kommen, egal ob man mit Freunden oder allein kommt. Und weißt du, der Einlass kann ein kleines Abenteuer sein, wenn alle versuchen, den Weg zu finden. Aber wenn man erst einmal drin ist, ist man von einer Menge stylischer Leute umgeben, die sich amüsieren und tanzen wollen. Es ist einfach einer dieser hyperlokalen Momente, die Berlin feiern. ABOUT deadHYPE deadHYPE ist ein Berlin-ansässiges Kollektiv aus Berater:innen, Designer:innen, Künstler:innen und DJs., die regelmäßig Underground-Partys veranstalten und somit die Mode, Musik-und Kunst-Communities der Stadt zusammenbringen. Am Montag, den 10.07.2023 veranstalten sie ab 21 Uhr die „deadHYPE Fashion Week Opening Party“ in der Georgia Bar in Mitte. Mehr Infos dazu im offiziellen Kalender der Berlin Fashion Week unter folgendem Link . Wir bedanken uns bei Bernard Koomson für das Gespräch. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Lydia Kleiber INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.instagram.com/deadhype.gmbh/ https://fashionweek.berlin/ MITGLIEDER PREVIOUS NEXT Interview BFW Interview-Special - im Gespräch mit Bernard Koomson von deadHYPE: "Über die Dynamik zwischen Modeszene und Nachtleben"
- Mode in der Gemäldegalerie: Fashion Council Germany bringt Handwerk junger Designer:innen ins Museum
13. Jan. 2026 Kann Handwerkskunst als generationsübergreifender Dialog begriffen werden? Lässt sich der Austausch über ein gänzlich analoges Gut in digitalen Zeiten fortführen? Wie werden wir uns an traditionelle Techniken erinnern – oder kann es sogar gelingen, sie zu erhalten? Mit diesen Fragen haben sich Aleksander Kudrischow, Laura De Sousa, Lennart Bohle, Jon Liesenfeld und Melanie Parzenczewki auseinandergesetzt. Auf Grundlage monatelanger Denk- und Handarbeit ist die Kollektion „Echoes of Tomorrow“ entstanden, die der Fashion Council Germany im Rahmen der Berlin Fashion Week (30. Januar bis 2. Februar 2026) in der Gemäldegalerie zeigt. Damit laden wir Besucher:innen dazu ein, sich mit traditionellen Techniken auseinanderzusetzen, zeitgenössische Neuinterpretationen kennenzulernen und über die Mode der Zukunft nachzudenken. Das V-Collective setzt sich aus Teilnehmer:innen unserer Initiative Fashion x Craft zusammen: Das Projekt des Fashion Council Germany in Kooperation mit eBay Deutschland und The King’s Foundation bietet jungen Mode- und Textildesigner:innen ein maßgeschneidertes Förderprogramm, das Themen der Nachhaltigkeit, Handwerkskunst und Innovation fokussiert. Dabei werden die Teilnehmer:innen während Residencies bei dem Good Garment Collective in Berlin und einem Stiftungssitz der King’s Foundation, Highgrove Gardens im englischen Gloucestershire, in Workshops und Mentoringprogrammen an handwerkliche Prozesse herangeführt, die über die Grenzen traditioneller Mode- und Textilproduktion hinausgehen. Aus der diesjährigen Ausgabe der Initiative sind das V-Collective und seine Modekollektion hervorgegangen: Sie basiert auf den Handwerkskünsten, die den Teilnehmer:innen innerhalb des Projektjahres vermittelt wurden, darunter natürliche Färbetechniken und Weben, aber auch modefremde Prozesse wie Korbflechten, Metall- und Holzarbeit. Die Entwürfe wurden aus Deadstock-Materialien gefertigt – nicht verwendeten Stoffen größerer Unternehmen also, die eBay Deutschland und die Plattform Zerow zur Verfügung gestellt haben. In der Gemäldegalerie wird die Kollektion in Form einer Bühneninstallation gezeigt: Der musealen Perfektion des Ausstellungsortes – den Dior-Kreativdirektor Jonathan Anderson unlängst als einen der schönsten Museumsräume der Welt beschrieb – setzt die Schau im hinteren Teil der Wandelhalle eine zum Teil rohbauliche Wandgestaltung entgegen. So entsteht der Eindruck eines Ateliers; der Erarbeitungsprozess der Kollektion wird atmosphärisch in den institutionellen Raum übertragen und dort nachvollziehbar gemacht. Zeitgleich schafft im vorderen Teil der Wandelhalle „Gallery Looks. Modeinszenierungen in der Gemäldegalerie“ einen Dialog zwischen Werken der Sammlung und Momentaufnahmen zeitgenössischer Mode. Die Schau wurde von Katja Kleinert, Kuratorin für niederländische und flämische Kunst des 17. Jahrhunderts an der Berliner Gemäldegalerie, kuratiert; das Modekonzept entwickelte Christiane Arp, Vorstandsvorsitzende des Fashion Council Germany. Neben Videoarbeiten Florian Azars und Entwürfen der Designer:innen Anne Bernecker, Karen Jessen, Alexander Gigl und Estelle Adeline Trasoglu von der Marke Plaid-à-Porter präsentiert die Ausstellung Modefotografien Ralph Meckes. „Ralph Meckes Fotografien zeigen eindrücklich, wie die Bildstrategien der Alten Meister in der zeitgenössischen Mode weiterleben. Seine Arbeiten schaffen eine visuelle Brücke zwischen unserer Sammlung und der Gegenwart im Zusammenspiel von Malerei und Mode“, so Katja Kleinert von der Berliner Gemäldegalerie. In seinen Bildproduktionen hat Mecke im Museumsraum fotografisch erforscht, wie Kompositionen, Lichtstimmungen und Symbolik der Alten Meister in zeitgenössischer Mode wiederkehren – und damit letztlich den Anstoß für beide Ausstellungen gegeben. „Fashion x Craft: Echoes of Tomorrow“ und „Gallery Looks – Modeinszenierungen in der Gemäldegalerie“ werden zur Berlin Fashion Week am Donnerstag, 29. Januar 2026, ab 18 Uhr in der Gemäldegalerie am Johanna-und-Eduard-Arnhold-Platz / Matthäikirchplatz feierlich eröffnet. Zuvor gibt es ab 11 Uhr einen Presserundgang in Anwesenheit der Designer:innen. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Manuel Almeida Vergara INFOS ANFRAGEN press@fasion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER PREVIOUS NEXT Berlin Fashion Week Mode in der Gemäldegalerie: Fashion Council Germany bringt Handwerk junger Designer:innen ins Museum
- Fashion Council Germany lädt zum 50. Firesidechat in München ein.
26. Okt. 2023 Am 24.Oktober 2023 lud der Fashion Council Germany, unterstützt durch das Referat für Arbeit und Wirtschaft / Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft der Landeshauptstadt München, zum 50. Fireside Dinner nach München ein. Die Veranstaltung fand im hartmanns , dem Event Space des FCG-Mitglieds hartmann consultants statt. Im Rahmen des Abends wurde auch der Gewinner des UGG® CULTURE CHANGEMAKER PRIZE bekannt gegeben: SF1OG konnte besonders durch sein nachhaltiges Konzept und eine handwerklich hochwertige Umsetzung überzeugen. Seit 2018 werden die „Firesidechats“ regelmäßig als Networking-Format vom Fashion Council Germany in ganz Deutschland veranstaltet – darunter auch das Opening zur Berlin Fashion Week. Die Veranstaltungen sollen besonders dem Networking dienen und so den Gästen neue Kontakte vermitteln sowie den Austausch innerhalb der Branche fördern. Diesmal fand das Format wieder als Dinner in entspannter Atmosphäre statt. Christiane Arp, Vorstandsvorsitzende des FCG, eröffnete den Abend in einer kurzen Ansprache und betonte die Signifikanz des Zusammenhalts in der Branche. Sie dankte dem Wirtschaftsreferenten der Landeshauptstadt München, Clemens Baumgärtner für die Unterstützung. Dieser betonte in seinem Grußwort die Bedeutung der Modebranche für die Landeshauptstadt München und hofft auf viele weitere gemeinsame Projekte. Anschließend wurde der Gewinner des UGG® CULTURE CHANGEMAKER PRIZE von Christiane Arp und dem Senior Director für Brand Purpose von UGG®, Nicks Ericsson bekannt gegeben. Die Finalist:innen Emilia Pfohl und Nan Li von NAMILIA, Kasia Kucharska von Studio Kasia Kucharska sowie Jacob Langemeyer und Rosa Marga Dahl von SF1OG waren ebenfalls vor Ort. Die Jury des Preises wurde vor Ort vertreten durch Christiane Arp (Fashion Council Germany), Julia Ballardt & Nico Verhaegen (Milk of Lime), Nicks Ericsson (UGG®), Patrick Pendiuk (Vogue Germany). AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Fenja Niechoj INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://kreativ-muenchen.de/ MITGLIEDER Hartmann Consultants NAMILIA Kasia Kucharska SF1OG PREVIOUS NEXT News Fashion Council Germany lädt zum 50. Firesidechat in München ein.
- Der FCG und seine Mitglieder beim Talk-Event „FASHION. FORWARD“ von VOGUE
26. Juni 2023 Beim "FASHION. FORWARD" Talk-Event von Vogue letzte Woche kamen lokale und internationale Stakeholder:innen zusammen, um über die Zukunft deutscher Mode zu debattierten. Dazu lud VOGUE Entscheider:innen aus der Modebranche, Designer:innen und Nachwuchstalente in die Pinakothek der Moderne in München ein, um über die Zukunft der deutschen und deutschsprachigen Mode zu debattieren. Gemeinsam mit Anna Wintour, (Chief Content Officer, Condé Nast und Global Editorial Director, VOGUE) und Edward Enninful (Editor-in-Chief, British VOGUE und European Editorial Director, VOGUE), sprach Kerstin Weng, Head of Editorial Content, VOGUE Germany über das große Potenzial der hiesigen Modeszene und die führende Rolle, die VOGUE einnimmt, um Sichtbarkeit zu generieren und zu ihrem Ansehen beizutragen. Unter den geladenen Gästen war Scott Lipinski, CEO des Fashion Council Germanys sowie ausgewählte Mitglieder wie Malaika Raiss, Nicoline Woehrle von Dr. Hauschka, René Storck und viele mehr. VOGUE Germany präsentierte außerdem Looks aufstrebender und etablierter deutscher sowie deutschsprachiger Designer:innen und Marken, darunter Florentina Leitner, Kasia Kucharska, Gerrit Jacob und andere. Die Kuration wurde von Reference Studios als kreativem Berater unterstützt. Die Designer:innen Kasia Kucharska ist eine von fünf Nominierten des UGG® CULTURE CHANGEMAKER PRIZE , den der Fashion Council Germany in Partnerschaft mit der kalifornischen Lifestyle-Marke bereits zum zweiten Mal ins Leben gerufen hat. Unter der Kuration von Reference Studios war auch Designerin Sia Arnika, die bereits zum zweiten Mal Teil bei Berlin Contemporary zur kommenden Berlin Fashion Week vom 10. - 13.07.2023 dabei ist. Mehr Infos zu dem Event unter folgendem Link . AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Lydia Kleiber INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.vogue.de MITGLIEDER Condé Nast Germany GmbH PREVIOUS NEXT News Der FCG und seine Mitglieder beim Talk-Event „FASHION. FORWARD“ von VOGUE
- Janina Lin Otto: „Die Mode ist prädestiniert für einen generationenübergreifenden Austausch“
26. Juni 2026 Mode ist mehr als eine schöne Hülle – das muss man Janina Lin Otto längst nicht mehr erklären. Die Unternehmerin, die 2018 gemeinsam mit ihrem Ehemann Benjamin Otto die Holistic Foundation gegründet hat, ist sich der Kraft der schönen Kleider durchaus bewusst – genauso der Verantwortung, die mit dem Modekonsum einhergeht, sei es auf ökologischer oder sozialer Ebene. Im Gespräch mit dem Fashion Council Germany, zu dessen Advisory Board Janina Lin Otto seit November 2025 gehört, hebt sie hervor, wie sichtig Wertschätzung und Glaubwürdigkeit sind – und erzählt, warum es sich lohnt, der eigenen Großmutter mal über die Schulter zu schauen. Janina, du bist seit November Mitglied im Advisory Board des Fashion Council Germany. Was hat dich dazu bewogen, zu diesem Engagement ja zu sagen? Für mich ist Mode mehr als nur Kleidung – sie ist ein relevanter Hebel, um die Zukunft ökologisch, ökonomisch und auch kulturell zu gestalten. Diese Einschätzung teile ich mit dem Council, mit dem ich ohnehin seit längerem vertrauensvoll verbunden bin; etwa weil ich in den vergangenen Jahren bereits Teil verschiedener Wettbewerbs-Jurys war. Für mich als Unternehmerin ist es spannend und eine ehrenvolle Aufgabe, daran mitwirken zu dürfen, die Modebranche in unserem Land zu gestalten. Hat bei deiner Entscheidung auch eine Rolle gespielt, dass der Council einen Fokus auf Themen der Nachhaltigkeit legt? Es geht ja auch in vielen anderen Projekten, die du unterstützt oder realisierst, darum, für möglichst viele Menschen eine bessere Zukunft zu schaffen. Der Fokus auf Nachhaltigkeit war für mich sogar eine zentrale Voraussetzung, diese Rolle anzunehmen. Wertebasiertes Handeln und eine gewisse Wertschätzung den Mitmenschen und der Umwelt gegenüber spielen generell eine große Rolle für mich und meine Arbeit. Da passt es gut, dass du schon deine Diplomarbeit „über die Wertschätzung von Lebensmitteln in Deutschland“ geschrieben hast, wie ich in deinem Lebenslauf lesen konnte. Von Nachhaltigkeitsexpert:innen habe ich in den vergangenen Jahren oft gehört, in Deutschland sei im Bereich der Lebensmittel diese Wertschätzung und auch die Bereitschaft, für ökologisch sinnvoll produzierte Produkte mehr zu bezahlen, sehr viel größer als im Bereich der Mode. Teilst du diese Einschätzung? Auf jeden Fall ist noch deutlich Luft nach oben – und zwar in beiden Bereichen. Zwar findet schon ein Wandel im Denken statt, aber er ist noch nicht in der breiten Gesellschaft angekommen. In meiner Diplomarbeit habe ich damals herausgestellt, dass Deutschland die Wiege der Discounter und die Bevölkerung dementsprechend preisfokussiert ist: Wenn irgendwo ein Rabatt-Schildchen dranklebt, springen viele Menschen in unserem Land darauf an. Deswegen finde ich es wichtig zu verdeutlichen, dass sich ein höherer Preis häufig aus einer tatsächlich höheren Qualität ergibt. Es fehlt oft ein Bewusstsein dafür, dass zum Beispiel Bio-Lebensmittel preisintensiver sind, weil weniger Pestizide eingesetzt wurden, oder nachhaltige Kleidungsstücke, weil sie aus lokaler Produktion stammen – dass also bestimmte Maßnahmen ergriffen wurden, die diesen Produkten eine besondere Wertigkeit verleihen. Da sehe ich kommunikativ großes Potenzial, dies zu vermitteln. Ich habe das Gefühl, in Deutschland würde eher der niedrige Preis wie eine Art Gütesiegel hervorgehoben. Man kennt das ja, wenn man jemandem ein Kompliment für einen neuen Pulli macht: „Danke, der war ganz günstig“, lautet die Reaktion dann oft. Das stimmt. Viele Menschen in unserem Land scheinen zu denken, sie würden stets zu einem niedrigere n Preis dieselbe Qualität bekommen. Richtig ist, dass wir mit einem vermeintlichen Schnäppchen nicht nur etwas gewonnen, sondern oft auch auf bestimmte Qualitäten verzichtet haben. Deswegen haben wir unter anderem die Holistic Foundation gegründet: Wir Menschen denken und agieren oft in Silos, was uns isolierte Entscheidungen treffen lässt. Wir möchten inspirieren, Dinge ganzheitlich zu betrachten. Unsere Welt ist nicht isoliert, alles ist komplex verknüpft. Auch eine Kaufentscheidung hat mehr Komponenten als den Preis. Es ist uns ein großes Anliegen, dass wir alle die Dinge hinterfragen und schlussendlich aufgeklärte Entscheidungen treffen. Und das lässt sich, wie du sagst, vor allem kommunikativ lösen? Unter anderem. Wichtig ist, mehr darüber zu sprechen, wo Dinge herkommen, was da drin ist, welche Geschichten hinter den Produkten stehen. Und wir sollten die Menschen daran erinnern, dass es früher eine andere Art gab, mit Kleidung umzugehen. Wenn ich an meine Großmutter denke, wie sie früher Kleider nicht nur selbst genäht, sondern im Lauf der Jahre auch immer wieder repariert oder an ihre sich verändernde Körperform angepasst hat, dann wünsche ich mir, dass diese Wertschätzung den Dingen gegenüber wieder größer wird. Und dass die Menschen wieder mehr wertschätzen, welche Arbeit dahintersteckt. Gerade in der Mode sehe ich noch Potenzial, dies stärker herauszustellen. Potenzial ist ein gutes Stichwort: Potenzialentfaltung, Berufung und ein verbessertes Arbeitsleben spielen in einigen deiner Projekte eine übergeordnete Rolle. Was bedeutet für dich persönlich ein erfülltes Berufsleben – und hat sich dein Verständnis davon in den vergangenen Jahren verändert? Für mich persönlich bedeutet das, meinen eigenen Werten und Stärken entsprechend arbeiten und agieren zu können. Und ja – dieses Verständnis hat sich für mich tatsächlich verändert. Auch ich habe ja das klassische Schulsystem durchlaufen und bin mit bestimmten Normen aufgewachsen. Irgendwann habe ich aber festgestellt, dass ich selbst oft besser in der Bewegung arbeiten kann: Telefonate beim Gehen oder sogar beim Sport, hier und dort Emails schreiben. Es ist ein großes Geschenk, dass ich Dinge tun kann, für die ich wirklich brenne – und dass ich sie genau so erledigen kann, wie es zu mir passt. Zuletzt ist aus der Holistic Foundation, die du 2018 gemeinsam mit deinem Mann Benjamin Otto gegründet hast, das Projekt LIFE HAMBURG hervorgegangen – „ein Zuhause für alle Menschen, die gemeinsam wachsen und aktiv an der Gestaltung unserer Zukunft mitwirken wollen“, so steht es auf der Webseite. Richtig. Wir möchten einen Ort schaffen, an dem möglichst viele Menschen für ein konstruktives Miteinander zusammenkommen, um gemeinsam an den Herausforderungen unserer Zeit zu arbeiten. Diese Herausforderungen sind ja nicht nur sehr komplex, sondern auch untereinander verknüpft – um sie wirklich anzugehen, braucht es eine ganzheitliche Sichtweise. Also laden wir Menschen jeden Alters und jeder Herkunft dazu ein, die Perspektiven der jeweils anderen kennenzulernen, sich inspirieren zu lassen und sich gleichzeitig zu trauen, wirklich sie selbst zu sein. Bei LIFE HAMBURG gibt es Projekte, die sich mit Kunst und Kultur auseinandersetzen, mit Ernährung, Umwelt, Gesundheit, Arbeit – mit allen Bereichen, die ein gutes Leben ausmachen. Es geht uns um ein generationsübergreifendes Miteinander und um lebenslanges Lernen, weil wir überzeugt davon sind, dass Bildung nach der Schule nicht aufhört. Was bedeutet das übersetzt auf die Modebranche? Was können in diesem Bereich die jüngeren von den älteren Generationen – und im Umkehrschluss die Älteren von den Jüngeren lernen? Ich finde, die Mode ist wirklich prädestiniert für einen generationenübergreifenden Austausch. Die Älteren haben Wissen und handwerkliche Fähigkeiten, die jüngere Menschen heute so nicht mehr vermittelt bekommen – dafür können die Jüngeren den Älteren zum Beispiel Innovationen im Modebereich vermitteln. So möchten wir das auch bei LIFE HAMBURG ermöglichen: Es kann dort genauso um traditionelles Spitzeklöppeln wie um modernes 3D-Printing gehen; es geht um einen Wissensaustausch. Wenn ich noch einmal an meine Großmutter zurückdenke, dann ist es so eine gewisse Art von Pragmatismus, die wir uns von ihrer Generation sicherlich abgucken könnten. Wie meinst du das? Wie erwähnt hat meine Großmutter viel selbst gemacht und repariert, die Dinge lange am Leben gehalten. Das hat sie natürlich nicht nur aus Spaß gemacht, sondern weil ihre Zeit nicht von Überfluss, sondern von Entbehrung geprägt war. Dem gegenüber stehen die jungen Menschen, die sich heute mit ganz anderen Fragen auseinandersetzen müssen – etwa damit, wie KI als ein e nützliche Ergänzung genutzt werden kann. Das sind zwei unterschiedliche Kompetenzfelder – die pragmatischen, handwerklichen Fähigkeiten auf der einen und das technische Wissen auf der anderen Seite –, die beide wichtig sind, wenn wir den Modestandort Deutschland langfristig stärken wollen. Sind junge Menschen denn empfänglich für diese Art von Wissen, also für traditionelle Handwerkstechniken? Das denke ich schon. Ich war vor wenigen Tagen erst zu Besuch bei einem unserer Förderprojekte, in dem Schüler:innen als Abschluss eines Ferienprogramms eine Modenschau veranstaltet haben: Das war ein Programm für Kinder, die aus sozio-ökonomisch benachteiligten Gegenden in Hamburg kommen, die also vielleicht nicht alle in den Urlaub fahren oder deren Eltern ihnen kein Freizeitangebot ermöglichen können. In dem Projekt haben die Schüler:innen dann eine Woche hindurch geschneidert, kreiert, gebastelt und am Ende gemeinsam eine Show auf die Beine gestellt. Auch Kolleg:innen aus dem Education-Team des Fashion Council Germany gehen regelmäßig an Schulen, um dort über Nachhaltigkeit, aber auch über berufliche Perspektiven in der Modebranche zu sprechen. Das finde ich toll, ich würde mir wünschen, dass Themen der Mode und des Modekreislaufs viel stärker in die Schulen geholt würden! Denn auch dieses Ferienprojekt, von dem ich eben gesprochen habe, ist ja letztlich viel mehr als eine nette Beschäftigung: Die Kinder haben gelernt, wie viel Arbeit hinter jedem Kleidungsstück steckt, welche Wertschätzung ihm also zuteilwerden müsste. Dass ihnen dies auf unterschiedliche Weise vermittelt wird, finde ich ganz wichtig. Welchen Rat hast du selbst einmal vermittelt bekommen, den du nun gerne an die jüngeren Generationen weitergeben willst? Als ich 13 war, hat mein Reitlehrer mir einmal gesagt: „Janina, du wirst nie die eine Person finden, die dir alles erklärt, was du für dein Leben brauchst – die Kunst ist, möglichst vielen Menschen zuzuhören und dir dann herauszupicken, was wirklich für dich wichtig ist.“ Diesen Rat habe ich nie vergessen und auch sehr stark in mein Leben implementiert. Ich bin überzeugt davon, dass man im Gespräch mit jedem Menschen etwas lernen kann – selbst wenn man unterschiedlicher Meinung ist. AUTOR:IN Manuel Almeida Vergara ANSPRECHPARTNER:IN Manuel Almeida Vergara INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.fashion-council-germany.org/team/janina-lin-otto https://www.fashion-council-germany.org/patron/otto MITGLIEDER PREVIOUS NEXT Interview Janina Lin Otto: „Die Mode ist prädestiniert für einen generationenübergreifenden Austausch“
- The King's Foundation zelebriert 10 Jahre Pionierarbeit in der Textilausbildung
23. Okt. 2024 The King's Foundation zelebriert zehn Jahre Pionierarbeit in der Textilausbildung, inspiriert durch den königlichen Gründungspräsidenten der Stiftung, Seine Majestät den König, mit einer neuen Ausstellung in der Garrison Chapel in London. Die Kapelle ist der Ausstellungsraum der Stiftung und beherbergt regelmäßig Werkschauen von Studenten und Ehemaligen der King's Foundation sowie andere besondere Veranstaltungen. Das geschätzte Future Textiles-Programm der Stiftung wurde 2014 von Seiner Majestät dem König im Dumfries House ins Leben gerufen, um durch Bildung und Ausbildung einen Beitrag zur Behebung des Fachkräftemangels in der britischen Mode- und Textilindustrie zu leisten. Im Rahmen von Future Textiles bietet die King's Foundation eine breite Palette von Bildungs- und Ausbildungsprogrammen für Menschen aller Altersgruppen an, die von eintägigen Nähworkshops, die junge Menschen ermutigen, ein Bewusstsein für die Branche zu entwickeln, über internationale Konferenzen, die Branchenführer mit aufstrebenden Talenten zusammenbringen, bis hin zu intensiven Vollzeitausbildungsprogrammen reichen, die Studenten die Möglichkeit geben, Kleidungsstücke für die Luxusmodebranche von Hand zu fertigen. In diesem Jahr lancierte der Fashion Council Germany, in Zusammenarbeit mit der Swarovski Foundation und The King’s Foundation, die dritte Runde des Förderprogramms FASHION x CRAFT. Bereits im Februar 2024 wurden die sechs Gewinner:innen des dritten Jahres im Rahmen der Berlin Fashion Week im Der Berliner Salon verkündet und ihre Designs ausgestellt. Ziel der Initiative ist es, junge Mode- und Textildesigner:innen zu fördern, indem sie maßgeschneiderte Workshops in den Bereichen Nachhaltigkeit, Handwerkskunst und Innovation erhalten. Die sechs Designtalente reisten nun im Rahmen des Projekts nach Highgrove in England, einer Bildungseinrichtung von The King’s Foundation. Bis heute haben mehr als 7.000 Menschen von Future Textiles an den Standorten der King's Foundation profitiert, darunter Dumfries House in Ayrshire, Highgrove Gardens in Gloucestershire und Trinity Buoy Wharf in London. Die Kurse werden in Zusammenarbeit mit einigen der bekanntesten Marken, Einzelhändlern und Organisationen der Branche durchgeführt, darunter CHANEL, YOOX, Net-a-Porter, Tencel, Fashion Council Germany, The Joseph Ettedgui Foundation und The Worshipful Company of Weavers. Letzten Monat überreichten Mitglieder des Knitwise-Programms der Wohltätigkeitsorganisation dem König eine handgestrickte Torte zur Feier des zehnjährigen Bestehens von Future Textiles bei der jährlichen Abschlussveranstaltung der Wohltätigkeitsorganisation im Dumfries House. Die Torte wird im Rahmen der Ausstellung zusammen mit einer Reihe von Kleidungsstücken, die von Studenten und Absolventen in den letzten zehn Jahren hergestellt wurden, öffentlich ausgestellt. Die Ausstellung ist dem Gedenken an James Sugden OBE gewidmet, dem bekannten Verfechter britischer Textilien, der durch seine Rolle als Vorsitzender der Future Textiles Steering Group von 2014 bis 2018 eine wichtige Rolle beim Start der Initiative spielte. Über die King's Foundation The King's Foundation ist eine Wohltätigkeitsorganisation, die 1990 von König Charles III. als Prinz von Wales gegründet wurde. Inspiriert von der Vision und den Werten Seiner Majestät, baut die Stiftung Gemeinschaften auf und unterstützt sie, in denen Menschen, Orte und der Planet in Harmonie zusammenleben können. Die Stiftung bietet Bildungskurse, Gesundheits- und Wohlfühlprogramme an und führt Projekte zur Ortsgestaltung und -erneuerung im Vereinigten Königreich und in Übersee durch, um Gemeinden und historische Gebäude wiederzubeleben. Jedes Jahr unterstützen wir über 15 000 Studenten durch unsere praktischen Bildungsprogramme, und über 200 000 Menschen besuchen jedes Jahr unsere Stätten. Die King's Foundation hat ihren Hauptsitz in ihrem Vorzeigeprojekt, dem Dumfries House in Ayrshire, Schottland, und fungiert als Hüterin anderer historischer königlicher Stätten wie dem Castle of Mey in Caithness, Schottland, und Highgrove Gardens in Gloucestershire. Die Stiftung übt ihre Tätigkeit auch in Bildungs- und Kulturzentren in London aus, so in der King's Foundation School for Traditional Arts in Shoreditch, in der Trinity Buoy Wharf an der Themse und in der Garrison Chapel in Chelsea. Zusätzlich zu ihrer Präsenz im Vereinigten Königreich führt die Stiftung Programme und Projekte an über einem Dutzend Standorten weltweit durch. (Foto Credit: Stefan Oboski) AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Sander Cornilly INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER PREVIOUS NEXT News The King's Foundation zelebriert 10 Jahre Pionierarbeit in der Textilausbildung
- BFW Interview-Special - im Gespräch mit Jens Zander, Geschäftsführer der Neo.Fashion.: "Mehr Sichtbarkeit und Aufmerksamkeit für den Nachwuchs"
5. Juli 2023 Die Berlin Fashion Week hat seit seinem Debüt im Jahr 2007 einige grundlegende Veränderungen hinter sich. Was war für Dich bis dato die bedeutendste Transformation des Berliner Fashion Week Formats? Die Neo.Fashion. gibt es seit 2017 und ist erst seit 2020 offizieller Teil der Berlin Fashion Week. Seitdem hat sich vor allem für mich als Veranstalter viel verändert. Das ist gleichbedeutend, dass auch die Berlin Fashion Week sich verändert hat. Aus meiner Sicht finden neue Formate nun mehr Beachtung und Akzeptanz. Das Ganze ist nicht mehr so „elitär“. Ich würde sagen, dass die Berlin Fashion Week sich öffnet. Besonders hervorzuheben ist dabei die unterstützende Rolle des Berliner Senats und auch des Fashion Council Germanys. Ich persönlich empfinde zudem einen stetig wachsenden Zusammenhalt und Austausch zwischen den Steakholder:innen. Diese Veränderung ist mehr als positiv. Seit letzter Saison vollzieht die Berlin Fashion Week verstärkt einen Sinneswandel: Innovative Formate, junge Designer:innen und nachhaltige Konzepte stehen im Fokus. Wie beurteilst Du diese positive Veränderung für die Berlin Fashion Week im internationalen Vergleich? Ich kenne die Shows in den anderen Ländern nicht gut genug. Für Berlin und die Fashion Week sehe ich aber deutliche Signale, dass alle Verantwortlichen sich im Klaren sind, dass sich was ändern musste. Daher ist es eine der wichtigsten Entscheidungen, dass der Fashion Council Germany als Schirmherr der deutschen Mode- und Designlandschaft sich nun hauptverantwortlich um die Planung, Umsetzung und Kommunikation der BFW kümmert. Darüber hinaus sehe ich es als positiv an, dass es eine klare Strategie für die neuen unterschiedlichen Formate gibt und diese auch weiter ausbaut. Aus Interesse der Neo.Fashion. freue ich mich natürlich, dass nun auch dem Nachwuchs mehr und mehr Sichtbarkeit und Aufmerksamkeit geschenkt wird. Auf was freust Du Dich am meisten zur kommenden Berlin Fashion Week? Ich freue mich auf die vielen Gespräche und den Austausch mit den Teilnehmer:innen und Gästen und natürlich auf die vielen tollen Kollektionen der besten Graduierten Deutschlands und der jungen Nachwuchsdesigner:innen. Ich bin dankbar und stolz, dass wir es trotz aller Widrigkeiten wieder geschafft haben, junge Designtalente aus der Ukraine bei uns begrüßen zu dürfen. Außerdem freue ich mich auf die sprudelnde Kreativität an jeder Ecke, die sich auch in ganz neuen Formaten wie „Neo.Fashion.Letters- Fashion meets Art“ spiegeln wird. Die Neo.Fashion. findet am 11. und 12. Juli 2023 in der Alten Münze statt. Die "Neo.Fashion. Award Show" der Best Graduates und Aspiring Designers findet am Mittwoch, den 12. Juli 2023 um 19:30 Uhr ebenfalls in der Alten Münze statt. ABOUT Neo.Fashion. Die Neo.Fashion . hat sich zum Ziel gesetzt, Plattform und Drehscheibe für die besten Absolventinnen und Absolventen der Modehochschulen und jungen Designer:innen aus ganz Deutschland und dem deutschsprachigen Raum zu sein und im Rahmen der „Best Graduates‘ Shows“, von Ausstellungen und digitalen Präsentationen sowie anderen Showformaten einem breiten Fach- und Besucherpublikum Fashion for Future zu präsentieren. Als neues Zukunftsnetzwerk bietet das Projekt Neo.Fashion . somit jungen angehenden Designer:innen der bundesweiten Hochschulen sowie bereits etablierten Modekreativen eine (Veranstaltungs) Plattform zur Präsentation ihrer Kollektionen, zur Weiterbildung, zum Knüpfen von Kontakten zu Modemarken und der Industrie und zum Netzwerken. Das Format der Neo.Fashion . ist einzigartig in dieser Form und Breite und eine absolute Premiere zur Nachwuchsförderung in der deutschen Mode- und Kreativlandschaft. Die Veranstaltung verfolgt einen Nachhaltigkeitsansatz, sowohl bei der Organisation als auch bei der Umsetzung. Die Neo.Fashion . will in den nächsten Jahren weiter wachsen – zur Verstetigung wird die Teilnahme aller deutschen Hochschulen mit Modedesign angestrebt. Wir bedanken uns bei Jens Zander für das Gespräch. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Lydia Kleiber INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://neofashion.de/ https://fashionweek.berlin/ MITGLIEDER PREVIOUS NEXT Interview BFW Interview-Special - im Gespräch mit Jens Zander, Geschäftsführer der Neo.Fashion.: "Mehr Sichtbarkeit und Aufmerksamkeit für den Nachwuchs"
- Unsere Mitglieder im DACH Showroom auf der Paris Fashion Week vom 30.09. bis zum 03.10.2022
4. Okt. 2022 Am vergangenen Wochenende vom 30.09.2022 bis zum 03.10.2022 fand nach zweijähriger coronabedingter Pause wieder der DACH Showroom zur Paris Fashion Week statt. Organisiert von Arne Eberle und seinen Team sowie der Austrian Fashion Association (AFA) wurden ingesamt 17 deutsche und österreichische Newcomer-Brands im DACH Showroom im Herzen des Quartier du Temple im Pariser Marais vorgestellt. Diese Saison waren die FCG-Mitglieder Acceptance Letter Studio , Haderlump Atelier Berlin , Leinz Eyewear , Susumu Ai sowie die Berliner Labels Anne Bernecker, Clara Colette Miramon, Halo Labels, Tata Christiane und Vladimir Karaleev aus Deutschland vertreten. Aus Österreich waren die Designer:innen Astrid Deigner, Güç, Julia Skergeth, Modus Vivendi, Not Yet FYI, Published By, Rendl und Timna Weber präsentiert. Vergangenen Freitag, den 30.09.2022, fand das offizielle Opening und Get-Together statt. Eingeladen waren neben internationalen Einkäufer:innen und Journalist:innen natürlich auch die Designer:innen des Showrooms, die ihre Kollektion vor Ort dem Fachpublikum vorstellten. Als sich die Gründer:innen des Berlin Showroom, des Österreichischen Modeverbandes und der Mode Suisse Anfang 2017 während der Fashion Week in Paris trafen, entstand der DACH Showroom aus dem gemeinsamen Wunsch heraus, aufstrebenden Modedesigner:innen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz eine internationale Bühne zu bieten. Seit Jahren engagieren sich die Beteiligten dafür, heimische Modeinnovationen auf verschiedenen internationalen Plattformen zu präsentieren und zu fördern. Mit dem DACH Showroom ist ein neuer, dynamischer und inspirierender Showroom entstanden, der einer jungen Generation von Modedesigner:innen den Raum und die Unterstützung bietet, sich in der globalen Branche zurechtzufinden. Weitere Informationen zum DACH Showroom unter folgendem Link . Unterstützt u.a. durch die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Lydia Kleiber INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.dachshowroom.com/ MITGLIEDER PREVIOUS NEXT News Unsere Mitglieder im DACH Showroom auf der Paris Fashion Week vom 30.09. bis zum 03.10.2022










