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- Marte Hentschel mit Adam King, Peer Hohn und Anas Alshanti
12. Jan. 2021 Als Antwort auf all die Fragen, die die aktuelle Krise in unserer Branche aufwirft, lancieren wir unser neues E-Talk-Format: die #FCGVOICES . Diese basieren in digitaler Form auf dem klassischen Konzept des Roundtables und werden, neben den aktuellen Herausforderungen, auch und insbesondere notwendige Systemänderungen der Modeindustrie in den Fokus rücken, sodass die Zukunft der Mode von Branchen-Experten und Meinungsführern diskutiert werden kann. Diesmal wird das Programm #DigitalFashionFutureReadiness diskutiert. Moderiert wird der Talk von Marte Hentschel, die gemeinsam mit dem FCG, Initiatorin des Programms war. Als Gäste sind Adam King (ZEDONK), Peer Hohn (Sys-pro) und Anas Alshanti (Fundlify) dabei, die Solution Partner des #DFFR Programms waren. Dieser Vortrag ist auf Englisch. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN INFOS ANFRAGEN WEBSITE/S MITGLIEDER Previous Next #FCGVoices Marte Hentschel mit Adam King, Peer Hohn und Anas Alshanti
- Der FCG beim EFA Round Table in Brüssel
6. Dez. 2024 Auf Einladung von Scott Lipinski, Vorstandsvorsitzender der European Fashion Alliance sowie Geschäftsführer des Fashion Council Germany und Dr. Christian Ehler, Mitglied des Europäischen Parlaments, fand eine politische Diskussion zur Europäischen Modeindustrie in Brüssel statt. Die Veranstaltung brachte wichtige Interessenvertreter:innen der Modeindustrie, politische Entscheidungsträger:innen und Pressevertreter:innen zusammen. Hierbei standen besonders der aktuelle Status sowie die Zukunft der Modeindustrie im Vordergrund, die auf Grundlage des neu veröffentlichten Reports „The Status of European Fashion“ und bevorstehender Gesetzgebung diskutiert wurden. Der Bericht, der ebenfalls am Tag des Round Tables veröffentlicht und vorgestellt wurde, basiert auf einer umfassenden europaweiten Umfrage zu den bevorstehenden Nachhaltigkeitsgesetzen, die die Modeindustrie betreffen. Dr. Christian Ehler , MEP, die EU-Kommissarin für Umwelt, Wassersicherheit und wettbewerbsfähige Kreislaufwirtschaft, Jessika Roswall und Scott Lipinski , Vorstandsvorsitzender der EFA, begrüßten gemeinsam die Gäste. In ihrer Keynote betonte die seit letzter Woche vom Parlament bestätigte EU-Kommissarin besonders die Bedeutung der europäischen Mode- und Textilindustrie, die mit 170 Milliarden Euro Umsatz im letzten Jahr und über einer Million Arbeitsplätzen eine wichtige Schlüsselrolle spielt, während sie sich zunehmend auf Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft ausrichtet. Es sei deshalb wichtig, dass alle involvierten Organisationen zusammenarbeiten, um die europäische Mode zu einem globalen Leader für innovatives und nachhaltiges Design zu machen. Sie betonte: „ Als neue Kommissarin möchte ich Sie wissen lassen, dass meine Tür immer offen steht. Beim Übergang zu nachhaltiger Mode geht es nicht nur um Vorschriften – es geht um Zusammenarbeit, Innovation und eine gemeinsame Vision. “ Dies wurde auch von Dr. Christian Ehler bestätigt, der ergänzte: „ Bei Mode geht es nicht nur darum, Objekte zu schaffen; es geht darum, Träume zu schaffen und sich der Kunst der ständigen Neuerfindung zu widmen. In Zeiten gesellschaftlicher Veränderungen sind diese Träume wichtiger denn je. Die Europäische Union und ihre Institutionen müssen diesen Geist der Kreativität und Innovation aktiv unterstützen und fördern. Um dies zu erreichen, ist jedoch eine starke Partnerschaft zwischen Politik und Industrie erforderlich. Die Aufgabe, das obligatorische Klimaziel von 55 % zu erreichen, liegt jedoch nicht nur bei den Gesetzgebern: Auch der Modesektor und die Industrie müssen ernsthafte Anstrengungen in größerem Maßstab unternehmen, um unsere gemeinsamen Ziele zu erreichen. ” Scott Lipinski unterstrich erneut: „ Der Fashion Policy Round Table markiert einen entscheidenden Moment für die Branche. Mit der Veröffentlichung des Reports haben wir nicht nur die Herausforderungen und Chancen aufgezeigt, die vor uns liegen, sondern auch unser Engagement für die Förderung einer nachhaltigen und innovativen Zukunft der europäischen Mode bekräftigt.” In den folgenden zwei Diskussionen zu den Themen Status of the fashion industry: challenges and needs und Future of the fashion industry: opportunities and solutions tauschten Key Stakeholder der Branche sowie Vertreter:innen der Regulierungsbehörden ihre Perspektiven und ihr Fachwissen aus. Darunter auch Costanza Maramotti , Member of the Board und Sustainability Committee bei MAX MARA. Für sie sei es wichtig, langlebige und haltbare Produkte zu schaffen, die von Generation zu Generation weitergegeben werden und so eine emotionale Bindung schaffen. Dies unterstreiche auch das kulturelle Erbe und unterstützte das lokale Kunsthandwerk. Die Langlebigkeit der Produkte stehe dabei im Fokus, gleichzeitig aber auch die Förderung von Innovation und Nachhaltigkeit. Weitere Speaker:innen der Round Tables waren Annika Mohr Storfält (Balenciaga), Christine Goulay (Sustainabelle), Lieve Vermeire (Van de Velde), Martina Durikovic (MAD by MAD), Michele Casucci (Certilogo), Nikolai Langguth (McKinsey & Company), Paul Mouginot ( Stabler.tech ), Carlo Capasa (Camera Nazionale della Moda Italiana) und Pascal Morand (Fédération de la Haute Couture et de la Mode). Im Anschluss an den Fashion Policy Round Table fand ein Networking-Event von der EFA und Certilogo statt, bei dem die Teilnehmer:innen die Gelegenheit hatten, die Ergebnisse des Fashion Policy Round Tables zu vertiefen. Der Report “The Status of European Fashion“ inklusive dem „EFA Manifesto of Recommendations“ sowie eine Zusammenfassung des „EFA Fashion Policy Round Table“ werden auf der Website der EFA und des FCG veröffentlicht. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Fenja Niechoj INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.europeanfashionalliance.org/ MITGLIEDER Previous Next News Der FCG beim EFA Round Table in Brüssel
- Im Gespräch mit Michael Pfeifer Founder & CEO von MOOT
11. Nov. 2024 MOOT steht für "Made Out Of Trash" . Dieser Name steht sinnbildlich für den radikalen Ansatz, ausschließlich aus vermeintlichem Müll neue Kleidung zu produzieren, sprich Upcycling zu betreiben. Nils, ausgebildeter Modedesigner, und Michael, studierter BWLer - zwei Wahlberliner und beste Freunde mit einer gemeinsamen Vision: Die Modewelt zu reformieren und ein Stück weit menschenwürdiger, ökologischer und beständiger zu machen. Wir haben uns mit Michael von MOOT über seine Brand unterhalten. 1) MOOT - Made Out Of Trash. Wie ist MOOT entstanden, wie habt ihr angefangen? Die Idee zu MOOT entstand im Jahr 2019. Nils und ich waren damals in den letzten Zügen unserer Ausbildung bzw. unseres Studiums. Nils hatte mir damals berichtet, dass er in einer Art Zwickmühle steckt: Einerseits mag er es, Dinge zu designen und Neues zu kreieren. Gleichzeitig konnte er es sich nicht vorstellen, in so einer dreckigen Industrie zu arbeiten. Mir selbst war damals noch gar nicht so richtig bewusst, wie groß die sozialen und ökologischen Probleme der Industrie sind. All das erfuhr ich erst durch ihn.Nils hatte sich während seiner Ausbildung zum Modedesigner schon auf das Thema Upcycling fokussiert. Ich fand das extrem spannend, wie er Upcycling betrieben bzw. gedacht hat und wollte mit betriebswirtschaftlichem Know-how supporten. Dann kam eins zu dem anderen und wir haben im Jahr 2020 schließlich MOOT gegründet. 2) Wo wird MOOT produziert? Unsere Wertschöpfungskette ist sehr regional. Wir erhalten unsere Rohmaterialien für unsere B2C-Brand MOOT von Textilsortierungen aus Deutschland und den Niederlanden. Dort kaufen wir monatlich mehrere Tonnen Post-Consumer Waste ein, der dann in Berlin oder in Polen von upgecycelt wird. 3) Ihr habt vor kurzem eine Kooperation mit DHL gestartet - DHL x MOOT. Kannst Du uns etwas darüber erzählen? Wie kam es zu der Kooperation, warum DHL und welche Art von Produkten sind das Ergebnis? Die Kooperation mit DHL ist wirklich toll. Wir haben aus aussortierter Unternehmensbekleidung von DHL 10 neue Produkte kreiert. Dabei sind u.a. Schultertaschen aus Softshelljacken oder Kissen aus den ikonischen DHL-Poloshirts entstanden. Aber das wirklich besondere an der Kooperation ist die schiere Menge an Materialien. Viele bemängeln, dass Upcycling nicht sonderlich skalierbar, weil zu kleinteilig, sei. Mit MOOT beweisen wir das Gegenteil: Sowohl unsere B2C-Marke als auch unser B2B-Geschäft zeigt, wie viele Mengen an Materialien wir schon heute verarbeiten können. DHL ist natürlich eine tolle Referenz, weil die Brand (1) jedem bekannt ist und (2) DHL zudem eine spannende Vergangenheit mit Textil- bzw. Mode-Kooperationen hat. 4) MOOT ist auch für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis nominiert. Gibt es schon Neuigkeiten? Wir sind nun in die nächste Runde gerückt und stehen im Finale des Deutschen Nachhaltigkeitspreises. Ob wir gewinnen, erfahren wir Ende November in Düsseldorf. 5) Euer Onlineshop hat den Green Commerce Onlineshop Award erhalten und MOOT wurde in die Top 25 der nachhaltigsten Onlineshops aufgenommen. Wie macht man einen Onlineshop nachhaltig? Wie geht Ihr mit Verpackung und Retouren um? Hast Du Tipps für andere Webshops? Nun ja, bei uns ist ja der Kern unseres Wirkens, also das Upcycling, schon maximal nachhaltig. Aufgrund des Upcycling-Konzepts haben wir von der Jury daher schon eine sehr hohe Punktzahl erhalten. Weitere Aspekte, wie ein klimaschonender Versand über DHL Go Green, runden den Onlineshop dann ab. Retouren gehören leider in unserer Branche dazu. Wir selbst haben glücklicherweise eine sehr geringe Retourenrate. Zudem können wir unsere Retouren fast immer weiter nutzen und die Produkte weiterverkaufen. 6) Es gab auch zwei physische MOOT-Stores in Berlin warum wurden diese geschlossen? Die Gründe hierfür sind vielschichtig, aber am Ende muss man einfach sagen: Es hat sich nicht gelohnt. Die Aufwände, dauerhaft physische Stores zu betreiben, waren einfach zu hoch. Manchmal muss man sich neu fokussieren und Bestehendes reevaluieren. Dies haben wir im Laufe des Jahres 2024 gemacht und festgestellt, dass eine Fokussierung auf Online und B2B sinnvoll ist. 7) Wie stellt Ihr sicher, dass Ihr immer genug Rohware habt? Gibt es Produktionsbegrenzungen? Wie plant Ihr Eure Kollektionen? Geht es zuerst um das Produkt oder zuerst um die Rohware? Upcycling entsteht nicht auf einem weißen Blatt Papier, sondern es startet bei den Ausgangsmaterialien. Wir haben aufgrund unserer tiefen Partnerschaften mit Sortierungen einen fast unendlichen Zugriff auf Post Consumer Waste. Mir als Quereinsteiger in diese Branche ist es unerklärlich, dass so wenige Unternehmen und Marken diese Möglichkeit nutzen. 8) Was ist als nächstes geplant? Oder welches Projekt würdet Ihr Euch wünschen? Sowohl unsere B2C-Marke als auch unser B2B-Geschäft (also Unternehmenskooperationen) wachsen. Wir merken jedoch, dass insbesondere die Nachfrage von Unternehmen gerade sehr stark steigt. Daher fokussieren wir uns derzeit mehr auf Unternehmenskooperationen. Die nächsten spannenden Kooperationen sind schon abgeschlossen und werden bald veröffentlicht! Wir bedanken uns bei Michael für das Gespräch und sind gespannt was als nächstes kommt! AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Fenja Niechoj INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://moot.eco/ MITGLIEDER MOOT Previous Next Interview Im Gespräch mit Michael Pfeifer Founder & CEO von MOOT
- Kick-Off des Fashion Forward Network mit digitalem Auftakt-Webinar
22. Juni 2023 Gemeinsam mit der Innovationsagentur Sqetch haben wir das transatlantische Kooperationsprojekt Fashion Forward Network (FFN) ins Leben gerufen, welches neue Business Partnerschaften zwischen Berlin und den USA unterstützen soll. In Berlin ansässige Unternehmen, Agenturen und Impact-Tech Start-ups werden mit Innovatoren, Institutionen und Vorreiter:innen in den USA verbunden. Dabei soll nicht nur ein Wachstum angeregt werden, sondern auch eine Weiterentwicklung in den Bereichen Nachhaltigkeit und Digitalisierung auf beiden Seiten des Atlantiks vorangetrieben werden. Die Teilnehmer:innen des Projekts erhalten Zugang zu maßgeschneiderten Ressourcen, die ihre individuellen Business Anforderungen erfüllen: Von der Erschließung des US-Marktes über juristisches Fachwissen bis hin zur Präsentation auf renommierten Messen und dem Knüpfen strategischer Verbindungen. Durch Networking-Veranstaltungen, Delegationsreisen, Workshops und Webinare werden die deutsch-amerikanischen Wirtschaftsbeziehungen gefördert und deren Erfolg und die Internationalisierung Berlins vorangetrieben. Gemeinsames Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Zum Kick-Off des „Fashion Forward Network“ findet am 03. Juli 2023 ein Auftakt-Webinar statt. Interessent:innen haben dabei die Möglichkeit, sich unverbindlich über das Projekt zu informieren und mögliche Fragen persönlich zu besprechen. Anmeldungen dazu sind hier möglich. Wir freuen uns über zahlreiches Interesse! Weitere Informationen zum „Fashion Forward Network“ gibt es in der Initiative sowie unter: www.fashionforward.network/ Informationen zur Teilnahme und finalen Anmeldung zum Fashion Forward Network werden nach dem Auftakt-Webinar an alle Newsletter Abonnent:innen, unabhängig der Webinar Teilnahme, verschickt. Hier kannst du dich zum Newsletter anmelden. Fashion Forward Network wird gefördert durch ein Landesprogramm, welches aus den EFRE-Mitteln und aus Mitteln des Landes Berlin finanziert wird. Headerimage: © WILLIAM FAN by George Nebieridze AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Antara Gill INFOS ANFRAGEN Antara.Gill[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S http://www.fashionforward.network/ https://sqetch.co/ MITGLIEDER Previous Next Initiative Kick-Off des Fashion Forward Network mit digitalem Auftakt-Webinar
- Deutsche Mode auf Expansionskurs: Zwölf Brands auf Delegationsreise in Tokio
23. März 2026 Zwölf Brands, fünf Tage Tokio: Zum zweiten Mal hat uns eine Delegationsreise vom 16. bis 20. März 2026 in die japanische Hauptstadt geführt – mit mehr Marken als zuvor, einem dichten Programm und erneut wachsender Resonanz. Die Reise fand im Rahmen von Berlin Fashion X International statt, dem Internationalisierungsprojekt des Fashion Council Germany (FCG) , das von der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe unterstützt wird und Modemarken beim Ausbau ihrer internationalen Präsenz begleitet. Teil der Delegation waren dieses Mal die Labels BALLETSHOFER , clara colette miramon , MALAIKARAISS , Milk of Lime , NATALIE GRASSI Jewelry , NATASCHA VON HIRSCHHAUSEN , RICHERT BEIL , SIA ARNIKA , Société Angélique , KASIA KUCHARSKA , UNVAIN Studios und WILLIAM FAN . Neben Einblicken in den japanischen Markt bot die Reise vor allem Raum für Austausch und Vernetzung. So präsentierten die Brands ihre Kollektionen einem Fachpublikum aus Einkäufern renommierter Geschäfte sowie Medienvertretern – und knüpften dabei Kontakte, die weit über die Tage in Tokio hinausreichen. „Es ist immer wieder inspirierend, neue Kulturen kennenzulernen, insbesondere im kreativen und geschäftlichen Kontext. Die Workshops sind dabei besonders wertvoll, da sie nicht nur kulturelle Einblicke ermöglichen, sondern auch ein besseres Verständnis dafür vermitteln, wie der jeweilige Markt funktioniert“ , so William Fan, der bereits zuvor an Delegationsreisen des FCG teilgenommen hatte. „Ich sehe großes Potenzial im japanischen Markt, da viele gemeinsame Werte bestehen und auch stilistisch eine starke Verbindung erkennbar ist.“ Den Auftakt der Delegationsreise bildete am 16. März ein Empfang in der Residenz der Deutschen Botschaft in Tokio Im Rahmen des „Berlin Fashion Showcase“, das von der Deutschen Botschaft in Tokio gemeinsam mit uns und in Zusammenarbeit mit der PR-Agentur Call Hanna organisiert wurde, stellten die zwölf Marken ihre Arbeiten in Form einer kuratierten Ausstellung vor. Botschafterin Petra Sigmund begrüßte dazu Gäste aus Handel, Medien und Kultur und betonte die Bedeutung des Austauschs und der kreativen Zusammenarbeit zwischen Berlin und Tokio. Auch der Berliner Staatssekretär für Wirtschaft, Michael Biel, und die FCG-Vorstandsvorsitzende, Christiane Arp, beide ebenso Teil der Delegation, unterstrichen in ihren Reden die Rolle der Mode als Brücke zwischen Kulturen und Städten. Ein weiteres Highlight war der Berlin Showroom im Tokioter Modeviertel Omotesando, der vom 18. bis 19. März stattfand und mit der Agentur North Liberty realisiert wurde. Der Showroom empfing unter anderem Einkäufer:innen von Isetan Shinjuku, Takashimaya, GR8, UNITED ARROWS, THE ELEPHANT, ESTNATION, Redakteur:innen von WWD Japan, Elle Japan, FashionSnap und Hypebeast sowie Stylist:innen und Modeagenturen. Das begleitende Fachprogramm der Delegationsreise bereitete die teilnehmenden Labels gezielt auf den japanischen Markt vor: Culture Sessions mit Ashley Ogawa-Clarke (Vogue Runway) und Philippe Terrien (TFC) vermittelten Grundlagen der japanischen Geschäftskultur; Store Visits bei Isetan Shinjuku, Takashimaya Shinjuku und Parco Shibuya vertieften das Verständnis für den lokalen Einzelhandel; ein Denim Workshop bei Japan Blue Co. Ltd. bot Einblicke in die japanische Textiltradition. Darüber hinaus vermittelte ein Workshop mit WWD Japan den Marken fundierte Kenntnisse über die lokale Pressearbeit, während ein Treffen mit dem japanischen Mode- und Vertriebsexperten Yasunori Chahara im Wanderlust Showroom weitere wertvolle Einblicke in den Markt und den Einzelhandel bot. Jale Richert und Michele Beil von RICHERT BEIL zogen ein positives Fazit. „Die Delegationsreise nach Tokio war für uns eine wertvolle Erfahrung. Als unser erster Aufenthalt in Japan bot sie uns nicht nur die Möglichkeit, unseren Partner Isetan persönlich zu besuchen und uns für die Zusammenarbeit zu bedanken, sondern auch, ein gutes Verständnis für den japanischen Markt und die kulturellen Besonderheiten zu entwickeln" , betonen die zwei Berliner Designer. „Besonders beeindruckt hat uns die Wertschätzung für Qualität, Details und handwerkliche Präzision, die den Einzelhandel und die Menschen dort prägt. Wir sind sehr dankbar für die Möglichkeit teilzunehmen und nehmen aus Tokio nicht nur wertvolle Impulse für unser Business, sondern auch persönliche Inspiration mit." Einen besonderen Höhepunkt bildete außerdem der Besuch im Atelier des Avantgarde-Labels John Lawrence Sullivan: Designer Arashi Yanagawa, der seine Mode zuletzt auch auf der Berlin Fashion Week präsentiert hatte, empfing die Gruppe in seinem Flagship-Store im Tokioter Bezirk Nakam und sprach über die japanische Modeszene, seine Inspirationen und seine Vision. Die nächste Delegationsreise führt vom 30. August bis 4. September 2026 nach Seoul, Südkorea. Interessierte Labels können sich AB SOFORT HIER bis zum 23. April bewerben. Berlin Fashion X International wird gefördert durch ein Landesprogramm, welches aus den EFRE-Mitteln und aus Mitteln des Landes Berlin finanziert wird. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Sander Cornilly INFOS ANFRAGEN sander.cornilly[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.berlinfashioninternational.com/ MITGLIEDER Previous Next News Deutsche Mode auf Expansionskurs: Zwölf Brands auf Delegationsreise in Tokio
- Messe Frankfurt: German Sustain Concept
21. Dez. 2018 „Auch nachhaltige Mode macht Spaß“ Die Messe Frankfurt hat ein neues nachhaltiges Baby: Mit Neonyt startet parallel zur Berliner Modewoche im Januar eine neue Sustain Plattform an der Schnittstelle zwischen Messe, Modenschau und Konferenz. Neben showroom.de und Bikini Berlin ist Neonyt deshalb auch der ideale Partner für das gemeinsam mit dem Fashion Council Germany initiierte nachhaltige, zweijährige Nachwuchsförderungsprogramm Fashion Sustain Concept, das 2019 beginnt. Mit Thimo Schwenzfeier, Leiter der Neonyt und Marketing- und Kommunikationsverantwortlicher der Textilsparte der Messe Frankfurt, sprachen wir über die neue Sustain Plattform, Nachwuchsförderung, die Zusammenarbeit mit dem FCG — und darüber, warum Nachhaltigkeit in der Mode überhaupt so wichtig ist. Herr Schwenzfeier, mit Neonyt hat die Messe Frankfurt gerade eine neue Plattform geschaffen, bei der sich alles um Nachhaltigkeit dreht. Neonyt ist praktisch noch gar nicht geboren — im Januar wird sie als Nachfolge zum Greenshowroom und zur Ethical Fashion Show parallel zur Berliner Modewoche erstmals stattfinden, als interdisziplinäre Sustain Plattform und einem Programm bestehend aus Messe, Modenschau als auch Konferenz und Paneldiskussionen. Mit Neonyt wollen wir zeigen, dass für Mode im Kontext der Nachhaltigkeit jetzt eine neue Zeitrechnung begonnen hat. Wie ist das zu verstehen? Die Tradition, sich in Sachen Nachhaltigkeit zu engagieren, existiert bei der Messe Frankfurt bereits seit 2004. Damals gab es, noch in Paris, die Ethical Fashion Show, anfangs als Anlaufstelle für ethnische und ethische Mode. In Paris, der Mutter aller Modestädte, kam der Aspekt der Nachhaltigkeit zumindest noch nicht gut an, wurde vielmehr belächelt. Dort herrschte das Vorurteil, dass nachhaltige Mode mehr Textil als Fashion sei — oftmals auch zurecht: Die „Ökomode“ war mehr ein politisches Statement und die ästhetische Seite kam meist zu kurz. Messe Frankfurt, die selbst eher einen textilen denn modischen Hintergrund hat, fand die Verknüpfung von Fashion und Sustain allerdings sehr spannend, weswegen wir 2009 die Ethical Fashion übernahmen und nach Berlin überführten. Warum Berlin? Grüne Mode, wie etwa auch Naturkosmetik, hat in ganz Deutschland eine lange Tradition und Kultur. Gerade Berlin ist was das angeht schon länger viel progressiver, offener, transparenter als Paris. Und hat eine ganz andere Szene mit verschiedenen Lifestyles. Da spielt auch die vegane Szene mit rein genauso wie der gehobene „grüne“ Mittelstand, die bewusst konsumieren und Gutes tun will. Damals ging es in Berlin außerdem auch mit der Fashion Week los, zusätzlich startete der Green Showroom, der später auch von der Messe Frankfurt übernommen und unter einem Dach mit der Ethical Fashion gezeigt wurde. Beide Plattformen fusionieren wir jetzt zu Neonyt. Was ist das Besondere an Neonyt? Sustain ist natürlich unsere Basis — die Labels, die bei uns zeigen, müssen zu mindestens 70 Prozent unseren nachhaltigen Kriterien entsprechen — gleichzeitig setzen wir unseren Fokus ganz klar auf die Designsprache: Was nicht unseren ästhetischen Anforderungen entspricht, wird ausgesiebt. Das heißt, Händler die zu uns kommen haben den großen Vorteil, dass sie sich über die Nachhaltigkeit keine Gedanken mehr machen müssen und sich komplett auf die Mode einlassen können. An uns kommt also keiner mehr vorbei. (lacht) Warum ist eigentlich gerade jetzt überall von Nachhaltigkeit die Rede? Das Thema ist zwar seit Mitte der 90er im Zeitgeist angekommen, war aber weniger greifbar: Damals hat man über Umweltschutz und Kinderarbeit gesprochen. In meiner Kindheit war das Ozonloch das große Schreckensgespenst. Heute kann ich aber mich viel schneller und unmittelbarer über die Folgen des negativen Impacts informieren. Da müssen die Unternehmen nachziehen. Dass ein Weltkonglomerat wie Kering beispielsweise verkündet, Luxus sei ohne Nachhaltigkeit nicht mehr zu denken — oder dass ein Modehaus wie Chanel zukünftig auf Pelz verzichten will — wäre bis vor kurzem noch undenkbar gewesen. Ich bin der festen Überzeugung, dass Unternehmen, die sich nicht auf Nachhaltigkeit einstellen, die nächsten 15 Jahre nicht überleben werden. Warum ist Sustainability gerade für die Modebranche von höchster Wichtigkeit? Baumwollproduktion, Wasserverbrauch, gentechnische Veränderungen. Abfälle die nicht gereinigt werden sondern ungefiltert in Flüssen und den Weltmeeren fließen. Färbeprozesse, bei denen giftige Chemikalien eingesetzt werden, deren Dämpfe die Arbeiter ungeschützt einatmen. Prekäre Sicherheitsstandards als auch die Ausbeutung der Textilarbeiter im Allgemeinen — da braucht man sich nichts vormachen: Wir sind die zweitschmutzigste Industrie der Welt! Da muss die Modeindustrie dringend umdenken. Wie können Unternehmen nachhaltige Standards implizieren? Von größeren Unternehmen hören wir oft, dass es als kleines Designlabel ja kein Problem sei, ab einer gewissen Größe faires Produzieren nicht mehr möglich wäre. Es gibt aber mittlerweile viele Unternehmen, die beweisen, dass es auch anders geht, ohne, dass es in der Lieferkette beispielsweise zu Engpässen kommt. Nachhaltigkeit ist möglich, wenn ich meine komplette Textile Wertschöpfungskette im Griff habe. Wenn ich idealerweise nicht mit Subunternehmen arbeite. Denn das große Problem ist es, wenn man zwar gewisse Vereinbarungen zu ethischen und ökologischen Standards getroffen hat, aber nicht, ob diese auch vom Sub-Sub-Unternehmer eingehalten wird. Gemeinsam mit dem Fashion Council Germany als auch den Partnern showroom.de und Bikini Berlin initiiert die Messe Frankfurt/Neonyt das neue nachhaltige Förderungsprogramm German Sustain Concept. Wie kam es zu der Zusammenarbeit? Mit dem Fashion Council Germany hatten wir im Sommer bereits das gemeinsame nachhaltige Programm „Made Berlin“ realisiert, bei welchem die Labels Philomena Zanetti und Benu Berlin gefördert wurden. Daran wollten wir gerne in einem größeren Rahmen anknüpfen und junge Designer längerfristig unter unsere Fittiche nehmen. Generell ist uns die Zusammenarbeit mit dem FCG als die einzige Instanz hierzulande die Mode Made in Germany Gehör verschaffen kann sehr wertvoll. Uns war früh klar, dass wir Mitglied werden wollen, weil wir die deutsche Mode genauso fördern wollen. Mit Bikini Berlin und showroom.de haben wir zusätzlich zwei starke und wichtige Partner mit an Bord. Welche Rolle wird Neonyt als Partner während des zweijährigen Förderungsprogramms spielen? Wir stehen während des Zeitraumes einerseits für Konsultationen und Coachings zur Verfügung. Andererseits sind wir natürlich davon überzeugt, dass Messen für Designer eine große Rolle spielen und wollen mit unserem Know-how und Präsenz zur Seite stehen. Das heißt, dass es zu einem späteren Zeitpunkt auch einen German Sustain Concept Showroom auf der Neonyt geben wird. Warum ist insbesondere die Förderung von Nachwuchs in Hinblick auf Nachhaltigkeit so wichtig? Obwohl es einige hoffnungsvolle Ansätze gibt, etwa an der AMD, wird Nachhaltigkeit nach wie vor noch zu wenig an den Modeschulen und Universitäten gelehrt. Aus der Tradition heraus — dass Sustainability eben mehr im Textilsegment verortet wird — gibt es da Berührungsängste. Die wollen wir abbauen, zeigen, dass Nachhaltigkeit nichts ist, was die Kreativität einschränkt. Sondern im Gegenteil eine progressive Art ist, sich der Mode anzunähern und gleichzeitig eine zukunftsorientierte Entwicklung, mit der eine junge Marke auch eine schöne Geschichte erzählen kann. Tragen Sie selbst auch nachhaltige deutsche Mode? Ich merke natürlich, dass ich selbst immer stärker darauf achte, was in dem steckt, was ich trage und das auch in meinem Umfeld tue. Trotzdem bin auch ich nicht frei von spontanen Lustkäufen. Was ich beobachte ist, dass in den Einkaufsstraßen grüne Mode einfach noch unterrepräsentiert ist. Wenn Unternehmen es schaffen, nachhaltiger zu werden und das Thema damit auch sichtbarer in den deutschen Einzelhandel einzieht, würden auch die Kunden nachziehen. Wir stellen immer wieder fest, dass der Konsument dem Thema grundsätzlich aufgeschlossen ist, solange ihm auch gefällt, was er sieht. Das ist es auch, was wir mit Neonyt, ganz ohne erhobenen Zeigefinger, verdeutlichen wollen: Dass auch nachhaltige Mode Spaß macht. Mode ist unsere Leidenschaft. Und die wollen wir uns nicht schlecht reden lassen. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Lydia Kleiber INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER Messe Frankfurt Previous Next Interview Messe Frankfurt: German Sustain Concept
- Im Gespräch mit Nico Hoffmeister von der TEXTILEREI und Scott Lipinski vom FCG: "Mannheim als Fashion Hub"
10. Mai 2023 Zum Anlass der ersten Niederlassung des Fashion Council Germany außerhalb Berlins localONE in Mannheim haben wir uns mit Nico Hoffmeister, Community Manager der TEXTILEREI / NEXT Mannheim, und unserem Geschäftsführer Scott Lipinski unterhalten. Über die TEXTILEREI: Die TEXTILEREI kreiert maßgeschneiderte Startplätze für Mode- , Textil - und Lifestyle-Startups. Mannheim ist ein agiler Standort der Modewirtschaft. Bekannte Marken wie Dorothee Schumacher, Goldgarn Denim, Trauth Design, Melina Bucher oder BELLE IKAT operieren von hier. In diesem kreativen Umfeld bietet die TEXTILEREI ideale Bedingungen für Beginner. Das zentral gelegene Gründungszentrum in den Mannheimer Quadraten berät, vernetzt und begleitet – von der Vision bis zur Marktreife. 1. NEXT und vor allem die TEXTILEREI hat sich auf Fashion Start-ups spezialisiert. Welche Kriterien müssen Unternehmer:innen/Designer:innen erfüllen, um Teil der Community zu werden? Nico Hoffmeister : In erster Linie müssen sie das Interesse verfolgen, in Mannheim zu gründen bzw. sich hier mit ihrem Unternehmenssitz niederzulassen und in Bezug auf die TEXTILEREI den Teilmärkten der Mode- und Textilwirtschaft zugeordnet werden können. Ansonsten sind die Kriterien sehr niederschwllig, ein skalierbares und stringentes Konzept sowie die notwendige Vision und auch persönliche Leidenschaft/ Kompetenz für das Unternehmertum sind wichtig, aber es sind bspw. keine spezifischen Ausbildungen oder Zeugnisse erforderlich. Grundsätzlich prüfen wir, ob wir auch das geeignete Umfeld und Infrastruktur sowie die notwendige Expertise und Netzwerke von unserer Seite aus mitbringen, um die Designer:in oder Unternehmer:in bestmöglich in der Gründungs- oder Wachstumsphase zu unterstützen. Durch die Kooperation mit dem FCG werden wir diesen Kriterien nun etwas freizügiger begegnen können und den Austausch mit Unternehmen auch außerhalb Mannheims gezielt fördern. 2. Worin liegt für angehende Unternehmer:innen/Designer:innen das Potenzial des Standorts Mannheim (im Vergleich zu Hamburg, München, Dresden, Ingolstadt etc.)? Nico : In Mannheim sind die Wege kurz und wir können als substädtische Gesellschaft schnell und unbürokratisch in Richtung Wirtschaftsförderung und/ oder Netzwerkpartnern, externen Professionals sowie potentiellen Investoren vermitteln. Durch das bereits bestehende Ökosystem mit insgesamt acht Gründungszentren und der dadruch gegebenen, unmittelbaren Nähe in die Kultur- und Kreativwirtschaft als auch Technologieszene, lassen sich schnell auf dem „internen“ Weg Kontakte herstellen, Brücken schlagen und Synergien aufbauen, die in jeglicher Unternehmensphase wichtig sind. Angefangen von der Marken- und Logoentwicklung, über die Programmierung einer Homepage oder Online-Shops bis hin zu Foto-Shootings, Film-Produktionen, Musik-Produktionen für Fashion Shows sowie externen Textil-Produktionen können wir sehr agil vermitteln. In der TEXTILEREI im Speziellen gibt es neben den Büros und Ateliers, die subventioniert angemietet werden können, eine voll-ausgestattete Werkstatt mit Industrienähmaschinen, Bügelpressen, Spezial-Maschinen sowie Zubehör, um den Prozess des Prototypings bis hin zur Kleinserie inhouse und ohne intensive Anschaffungskosten abbilden zu können. Darüber hinaus pflegen wir einen intensiven Austausch zu bestehenden Retailern, wie bspw. dem Modehaus Engelhorn, und bespielen in der Innnenstadt im Quartier Q6Q7 ein eigenes Popupstore-Format mit dem Namen „Hometownglory“. Auf 400qm ermöglichen wir unseren Marken, sich in 1A-Lage zu präsentieren, Erfahrungen am POS zu sammeln und ihre Ware umgehend zu verkaufen. Und wir sind Unesco City of Music, man kommt hier voll auf seinen Geschmack und kann auch abseits des Büros eine kutlruelle Vielfalt erleben, tagsüber wie nachts. 3. Das Programm von NEXT Mannheim und TEXTILEREI ist vielseitig. Welche Bereiche plant ihr noch für die Zukunft? Nico : In Mannheim hat sich intrinsisch eine extrem ausgeprägte eCommerce-Kultur sowie -Kompetenz entwickelt, was sich in großen Playern wie Rosental Organics, Purelei, Snocks, Bitterliebe oder Paul Valentine widerspiegelt. Dieses vorhandene Know-How und das extrem wichtige Thema möchten wir noch stärker fokussieren, um auch hier im Bereich unserer Beratung sowie Unterstützung signifikante Weichen stellen zu können und dem Standort Mannheim damit noch ein weiteres Kompetenzfeld zu geben. Im Zuge dessen freuen wir uns sehr, nun bald auch unseren eigenen Online-Shop zum Popup-Format Hometownglory Mannheim zu launchen, der regionalen Marken aus dem Lifestyle-Umfeld (Fashion, Accessoires, Beauty/ Skincare, Schmuck, Kunst & Kulinarik) auch digital ein Gesicht und Präsenz gibt. Gleichermaßen möchten wir mit der TEXTILEREI verstärkt auf das Handwerk setzen und diesem wieder mehr Profil in Deutschland geben und damit den Standort Deutschland für die Produktion im eigenen Land attraktivieren. Aber auch im Tech-Umfeld wird sich einiges bewegen. So ist bspw. bereits ein neues „Green-Tech-Hub“ bewilligt, das in den nächsten 2-3 Jahren entwickelt wird und den Fokus noch mehr auf das Thema Nachhaltigkeit und alternative Technologien lenkt. Aber auch Themen wie KI, VR & NFTs, Digital Transformation, New Work oder das Projekt FUTUraum, mit dem temporäre Leerstände in der Innenstadt bespielt werden, stehen bei uns auf der Agenda. 4. Warum wurde der Standort Mannheim für das erste localONE vom FCG gewählt? Scott Lipinski : Die hervorragende geografische Lage im Südwesten Deutschlands war nur einer der Gründe warum wir Mannheim als erste Außenstelle gewählt haben. Das Einzugsgebiet mit Städten wie Frankfurt, Darmstadt, Stuttgart, Heidelberg, Baden Baden und Karlsruhe, welche alle in einem Radius von etwa 30 Minuten mit der Bahn erreichbar sind, spricht viele potentielle und bestehende Mitglieder an. Besonders attraktiv ist Mannheim als Standort vor allem auch durch die etablierte Kultur- und Kreativwirtschafts Szene, mit NEXT Mannheim und den zugehörigen Kreativzentren wie der TEXTILEREI. Mannheims Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz und sein Team haben den Kreativstandort authentisch und wegweisend aufgestellt und als einer der wenigen in Deutschland institutionell so etabliert, dass es nicht nur eine Strahlkraft auf die Stadt selbst hat, sondern auch auf das gesamte Einzugsgebiet und die Ansiedelung von weiteren Industrien begünstigt. Nico : Der FCG als auch wir mit der TEXTILEREI verfolgen letztlich das gleiche Ziel, nämlich dem Modestandort Deutschland mehr Sichtbarkeit zu geben. Mit Sitz in Baden-Württemberg sowie der unmittelbaren Anbindung nach Rheinland-Pfalz und Hessen befinden wir uns mit der Metropoloregion in einem starken Einzugsgebiet. Durch die unmittelbare Nähe zu Corporates aus dem DAX-Umfeld und der bereits bestehenden Infrastruktur unserer Zentren, mit Büroflächen auf mehr als 37.000qm sowie der Betreuung von jährlich ca. 320-350 Startups allein in unseren Zentren, bringen wir eine optimale Ausgangslage sowie Expertise mit, um eine fruchtbare Achse zwischen Berlin und uns zu bilden und als Ansprechpartner für Modeunternehmen aus den angrenzenden Bundesländern zu fungieren. 5. Welche Ziele verfolgt das erste localONE in Mannheim? Scott : Als übergeordnetes Ziel steht für uns besonders die erstmalige Expansion außerhalb Berlins. Wir wollen verstärkt überall in Deutschland Präsenz zeigen und besonders auch außerhalb Berlins ansässigen Mitgliedern eine lokale Anlaufstelle bieten. So können wir noch besser auf individuelle Bedürfnisse unserer Mitglieder eingehen und einen persönlichen Ansprechpartner vor Ort bieten. Mit Nico Hoffmeister von NEXT Mannheim haben wir bereits seit vielen Jahren einen tief vernetzten Modeexperten an unserer Seite, der unsere Werte und Visionen teilt. Als zuständiger localONE Manager wird er zukünftig unsere Mitglieder vor Ort vertrauensvoll betreuen. Wir möchten aber Nicos Kapazität nicht zu sehr ausreizen. Wir werden im Laufe des Jahres den Standort durch eine weitere Vollzeitkraft verstärken um den Anforderungen gerecht zu werden. Nico : Wir wollen mit dem localONE die bestehenden Strukturen und Kompetenzen sowohl vom FCG als auch NEXT Mannheim bündeln und länderübergreifend der Fashion- und Design-Community anbieten, um das Spektrum an qualitativen Angeboten als auch die Nähe zu Unternehmen und Interessierten aus anderen Städten außerhalb Mannheims und Berlin zu intensivieren und den Austausch zu fördern. Die Potentiale in unserem Land sind vielfältig und divers, hier befinden wir uns erst am Anfang und die Möglichkeiten des textilen sowie modischen Fortschritts und Miteinanders sind immens. Wir bedanken uns bei Nico Hoffmeister und Scott Lipinski für das Gespräch. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Lydia Kleiber INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER TEXTILEREI Previous Next Interview Im Gespräch mit Nico Hoffmeister von der TEXTILEREI und Scott Lipinski vom FCG: "Mannheim als Fashion Hub"
- Berlin Fashion X International Delegationsreise nach Tokio: Diese Brands sind dabei
16. Okt. 2025 Berlin Fashion X International startet in das nächste Kapitel – dieses Mal geht es nach Tokio, Japan! Als globale Hauptstadt der Innovation und eine der modischsten Metropolen der Welt bietet Tokio die perfekte Bühne für unsere nächste Reise. Wir freuen uns, die neun deutschen Marken bekannt zu geben, die uns vom 09.11.25 bis 14.11.25 in Japan begleiten werden. Vor Ort werden sie ihr Netzwerk erweitern und neue Chancen auf dem japanischen Markt erkunden. Von Workshops mit führenden Branchenexpert*innen bis hin zur Entdeckung der dynamischen und stetig wandelnden Modeszene Tokios – wir sind gespannt, welche Möglichkeiten diese Stadt bereithält! Mit dabei sind: Anne Bernecker , Carolin Dieler , Esther Perbandt , Gerrit Jacob , LUEDER , MARKE , Panos Gotsis , SF1OG und Vladimir Karaleev . Erfahrt mehr über das Programm und die Initiative über den Link in unserer Bio. Unterstützt wird das Projekt von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe sowie der Europäischen Union. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Laura Altenberg INFOS ANFRAGEN laura.altenberg@fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.berlinfashioninternational.com/ https://www.fashion-council-germany.org/ MITGLIEDER Previous Next News Berlin Fashion X International Delegationsreise nach Tokio: Diese Brands sind dabei
- Der Gewinner des BFW Street-Style Fotowettbewerbs steht fest!
20. Feb. 2024 Der Gewinner des diesjährigen BFW Street-Style Fotowettbewerb heißt Denis Grigorev . Er ist Freelance Fotograf aus Berlin und in diversen Feldern tätig. Zur kommenden Ausgabe der BFW im Juli 2024 wird Denis vom FCG als Fotograf beauftragt*. Aufstrebende Fotograf:innen aus Berlin (Studierende, Absolvent:innen und Young Professionals) im Bereich der Mode und Street-Style Fotografie wurden dazu aufgerufen insgesamt fünf Fotos in unterschiedlichen Kategorien einzureichen, die anschließend von einer Fach-Jury bewertet wurden. Dabei sollten besondere Street-Style Fotosituationen während der BFW festgehalten und ein eigener Stil präsentiert werden. Die Jury bestand aus Josepha Rodriguez, Marcel Schlutt und Daniela Müller-Brunke. Wir gratulieren Denis ganz herzlich zum Gewinn. * Kann nur umgesetzt werden, wenn der FCG von der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe für die nächste Auflage der BFW im Juli 2024 wieder beauftragt wird. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Emma Florath INFOS ANFRAGEN bfw[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://dnsgrigoryev.wixsite.com/denisgrigorevphoto https://www.fashion-council-germany.org/street-style-photgraphy-competition MITGLIEDER Previous Next Berlin Fashion Week Der Gewinner des BFW Street-Style Fotowettbewerbs steht fest!
- GSC goes Dumfries house 2019
18. Sept. 2019 Gemeinsam mit The Prince’s Foundation und Swarovski initiierte der Fashion Council Germany im schottischen Dumfries House vom 10. bis 12. September die „GERMAN SCOTTISH SUSTAIN WORKSHOPS & PANEL TALKS“, zu welchen neben schottischen Designern auch die deutschen German Sustain Concept (GSC) Teilnehmer Lara Krude, Oft, Phylyda und Working Title eingeladen waren. Das dreitägige Programm aus Panels, Workshops und Manufakturbesuchen soll die Designer als auch den bilateralen Austausch fördern und den Diskurs über Nachhaltigkeit in der Mode weiterführen. Seit seiner Gründung 2015 setzt sich der Fashion Council Germany für die Förderung und Sichtbarmachung von deutschem Design im In- und Ausland ein. Die Unterstützung insbesondere junger Talente, die dringliche Fokussierung auf Aspekte der Nachhaltigkeit als auch der Ausbau und die Pflege von bilateralen Beziehungen hin zu einem starken internationalen Netzwerk in der Modebranche sind dabei von Anfang an Kernmotivationen der Lobbyarbeit — mit dem neuesten Projekt, fließen alle Stränge zusammen. Das im 18. Jahrhundert erbaute Anwesen - Dumfries House - wurde 2007 vom Prince of Wales für die Nation gesichert. Mit der Konferenz „GERMAN SCOTTISH SUSTAIN WORKSHOPS & PANEL TALKS“ wartete ein dreitägiges Programm aus Workshops, Expertenvorträgen, Panel Talks, Netzwerk Events und der Besuch schottischer Manufakturen auf die deutsche Delegation als auch eine Auswahl schottischer Labels. Die gemeinsame Initiative vom FCG und der von Prinz Charles gegründeten Stiftung zur Förderung von Gemeinschaften, The Prince’s Foundation, zielt darauf ab, die deutsch-schottischen Synergien zu stärken als auch Diskurse rund um Nachhaltigkeit in der Mode fortzuführen. „Nachhaltigkeit steht im Mittelpunkt unseres Handelns, deshalb sind wir stolz darauf, gemeinsam mit dem Fashion Council Germany dieses Projekt im Dumfries House auszurichten.“ (Ashleigh Douglas, The Prince's Foundation) Ashleigh Douglas leitet die 2015 gegründete „Future Textiles“-Ausbildungsinitiative der royalen Stiftung und sagt weiterhin: „Bei The Prince's Foundation möchten wir der Branche helfen, indem wir Menschen jeden Alters für eine Karriere im Textilbereich begeistern, indem wir ihnen eine fachkundige Ausbildung und Verbindungen zur Industrie bieten.“The Prince’s Foundation, die im April aus der Zusammenlegung des Dumfries House Trust und anderer Wohltätigkeitsorganisationen hervorgegangen ist, hat ihren Hauptsitz im Dumfries House und ist heute mit mehr als 250 Mitarbeitern der zweitgrößte Arbeitgeber der Region. Sie ist somit der ideale bilaterale Verbündete des FCG für einen schottisch-deutschen Austausch. Insbesondere in Hinblick auf das Anfang 2019 gestartete 24-monatige Förderungsprogramm German Sustain Concept, das gemeinsam mit den Partnern Bikini Berlin, BurdaStyle und Neonyt die vier nachhaltigen Teilnehmer-Brands in den Disziplinen Sourcing, Distribution, Marketing und Business dabei unterstützt, sich langfristig am Markt zu etablieren — und gleichzeitig ein Bewusstsein für einen nachhaltigen Lebensstil schaffen will. Immerhin ist Sustainability keine Option mehr. Unterstützt wird das Projekt deshalb auch von Swarovski. „Swarovski ist unermüdlich in der Talentförderung aktiv, etwa durch Stipendien, Kristallsponsoring und der Weitergabe unseres Knowhows. Entsprechend ist auch das Dumfries House eine sehr geschätzte Plattform junge Talente zu fördern.“ (Nadja Swarovski) Vor allem die Unterstützung auf Nachhaltigkeit ausgerichteter junger Labels ist ihr ein Anliegen: „Design kann nachhaltige Entwicklungen und kulturelle Veränderungen vorantreiben und wir freuen uns, die intelligente Nutzung vorhandener Ressourcen mit dieser Kooperation zu fördern.“Insofern stellt das Programm im historischen Dumfries House, das heute als touristische Attraktion und Bildungszentrum dient und im ehemaligen Sägewerk des Anwesens seit 2018 sogar das LVMH Textilausbildungszentrum beherbergt, für Antonia Goy und Björn Kubeja von Working Title, Lara Krude, Lydia Maurer von Phylyda als auch Ashley Marc Hovelle von oft ein echtes Highlight im 2-jährigen Programm des German Sustain Concept dar — zumal die Konferenz von niemand geringerem als HRH Prince Charles begleitet wurde. Um mehr über den deutschen Mode- und Textilmarkt, seinen nachhaltigen Heraus-forderungen und ins-besondere neue technologische Entwick-lungen zu erfahren, lud Prince Charles die deutschen Vertreter der Branche überdies zur „Royal Reception“: dem besonderen Ereignis eines privaten Empfangs. Unterstützt wurde der Austausch auch von deutscher Seite durch die Präsenz angereister Presse und Förderer, insbesondere auch durch das Engagement der FCG-Präsidiumsmitlglieder, Vogue-Chefredakteurin Christiane Arp und ICON-Chefredakteurin Inga Griese, die beide im Rahmen von Panel Talks aktiv am Programm teilnahmen. Zusätzlich dazu hatte die ICON bereits im Vorfeld der Konferenz ein Modeshooting mit den Fashion Sustain Concept Brands in Kooperation mit Swarovski realisiert. Die Designer selbst schätzen die Unterstützung des Fashion Council Germany als auch die Einladung nach Schottland sehr. Phylyda-Designerin Lydia Maurer sagt: „Ich finde die Zusammenarbeit von Organisationen wie dem FCG mit Industrie-Größen wie Swarovski, Vogue und der ICON insbesondere heute äußerst relevant. Wir müssen unsere Ideen und Erfahrungen teilen und die Insularität der verschiedenen Stakeholder in der Mode aufbrechen, um sinnvolle Änderungen einzuleiten und umzusetzen.“ Für Björn Kubeja und Antonia Goy von Working Title ist insbesondere der Netzwerk-Aspekt der Konferenz relevant: „Für uns als junge Marke ist der Austausch mit Anderen sehr wichtig. Er eröffnet uns neue Blickwinkel und hilft uns, die eigene Ausrichtung zu prüfen und zu verbessern. So erhoffen wir uns interessante neue Kontakte und Workshops, die uns auch inhaltlich weiterbringen.“ Beide Labels freuen sich insbesondere auf ihre Teilnahme am Panel Talk „Start your own fashion brand“ mit der renommierten Modejournalistin Sarah Mower. Bei den meisten der Workshops und Panel Talks mit hochkarätigen Branchenexperten steht natürlich das Thema Nachhaltigkeit, etwa bei Veranstaltungen zu natürlichen Färbemethoden oder Mode und saubere Ozeane, im Zentrum des dreitägigen Programms. Abgesehen von Swarovskis Engagement, die einen Upcycling-Workshop anbieten, in welchem den Designern ausgemusterte Swarovksi-Kristalle zur Verfügung gestellt werden, sodass sie „aktiv an einer regenerativen Kreislaufwirtschaft mitwirken“, so Nadja Swarovski, unterstützen insbesondere auch die schottischen Traditionslabels Harris Tweed Hebrides und Johnstons of Elgin die „FCG goes Scotland“-Initiative. Sie öffnen auch die Türen zu ihren Manufakturen. Designerin Lara Krude freut das besonders: Ich arbeite viel mit Stoffen, die aus der Herrenbekleidung kommen und freue mich sehr, diese Betriebe kennen lernen zu können.“ Gerade Schottland ist bekannt für seine Stoffe aus traditonsreichen Webereien, darunter hochwertiges Kaschmir als auch der berühmte Harris-Tweed, mit Abnehmern in rund 150 Ländern weltweit, darunter führende Häuser wie Yves Saint Laurent, Hermès oder Gucci. Deutschland ist dabei einer der wichtigsten Exportmärkte, weiß Margaret Macleod, Sales Director bei Harris Tweed Hebrides. Sie sagt: „Wir freuen uns, die Zusammenarbeit mit dem Fashion Council Germany zu unterstützen. (…) In einer Zeit, in der wir die schottische Textilindustrie immer wieder neu beleben und fördern und dazu beitragen müssen, das in den letzten Jahrzehnten zurückgegangenen Knowhow zu erhalten und zu verbessern, sind Veranstaltungen wie diese wichtig, um das Bewusstsein für die Vielfalt der Möglichkeiten zu schärfen, die in der schottischen Textilindustrie bestehen.“Die Förderung der traditionellen heimischen Textilindustrie halte gleichzeitig die Inseldörfer als auch die traditionellen Kultur-Skills lebendig und sichere Arbeitsplätze insbesondere in ländlichen Regionen. „Wenn wir heritage hören, denken wir oft an altmodisch — aber unsere Produkte sind hochwertig und werden weltweit exportiert“, sagt auch Simon Cotton, Chief Executive bei Johnstons of Elgin. Ähnlich wie in Deutschland ist das Interesse an nachhaltigen Themen in Schottland stark verwurzelt — ein Grund mehr für einen länderübergreifenden Austausch. „Ich denke, das ist ein Grund dafür, warum die schottische Textilindustrie gerade jetzt floriert: Die Menschen wollen wissen, dass die Produkte, die sie kaufen, mit umweltfreundlichen, nachhaltigen Prozessen hergestellt wurden“, so Cotton. Und von den Traditionsunternehmen können insbesondere junge Labels viel lernen. Einen weiteren positiven Nebeneffekt hat die Reise: keiner der deutschen Designer war bislang in Schottland. So wird „GSC goes Dumfries House“ ein dreitägiges Programm voller Premieren. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Lydia Kleiber INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://princes-foundation.org/ MITGLIEDER Previous Next News GSC goes Dumfries house 2019
- FCG & Bikini Berlin Pop up Box
26. Apr. 2019 BIKINI BERLIN und der Fashion Council Germany hosten auch 2019 wieder eine Reihe an POP UP SHOPS im BIKINI BERLIN. Unter saisonalen Themen kuratiert der FCG zweimal jährlich den pop-up Shop - in der ersten Edition werden vom 02.05. - 15.05.2019 die beiden Labels Often & Phylyda in einer POP UP BOX BOX im Atrium des BIKINI BERLIN ihre nachhaltigen Frühling/Sommer 2019 Kollektionen zum Verkauf anbieten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Öffnungszeiten: Montags - Samstags | 10:00 - 20:00 Uhr BIKINI BERIN | Budapester Str. 38-50, BOX 17 P.S.: Der FCG gewährt den ersten 100 Besuchern 45% Rabatt auf Produkte von Phylyda und 20% Rabatt auf Often - früh kommen lohnt sich! Weitere Termine: Dezember 2019 AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Lydia Kleiber INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER Oftt Bikini Berlin Previous Next News FCG & Bikini Berlin Pop up Box
- Sugar Mert mit Karim Coppola, Daniela Felder und Julia Munder
30. Juni 2020 Als Antwort auf all die Fragen, die die aktuelle Krise in unserer Branche aufwirft, lancieren wir unser neues E-Talk-Format: die #FCGVOICES . Diese basieren in digitaler Form auf dem klassischen Konzept des Roundtables und werden, neben den aktuellen Herausforderungen, auch und insbesondere notwendige Systemänderungen der Modeindustrie in den Fokus rücken, sodass die Zukunft der Mode von Branchen-Experten und Meinungsführern diskutiert werden kann. Dieser #FCGVOICES Talk wird von Sugar Mert (PR Sugar) moderiert und begrüßt unter seinen Diskussionsteilnehmern Karim Coppola (Visore Lab), Daniela Felder (Felder Felder) und Julia Munder (Maxwell Scott). AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN INFOS ANFRAGEN WEBSITE/S MITGLIEDER Previous Next #FCGVoices Sugar Mert mit Karim Coppola, Daniela Felder und Julia Munder










