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- NEWS: Fashion Council Germany und VOGUE Germany verkünden die hochkarätige Jury des FCG/VOGUE Fashion Fund
NEWS: Fashion Council Germany und VOGUE Germany verkünden die hochkarätige Jury des FCG/VOGUE Fashion Fund Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER Manuel Almeida Vergara E-MAIL press[at]fashion-council-germany.org TELEFON +49 30 994 0489 – 53 WEBSITE/S https://www.vogue.de/ https://www.fashion-council-germany.org/initiativen/fcg%2Fvogue-fashion-fund https://projektzukunft.berlin.de/standort/modewirtschaft DOWNLOAD PM Download Nach dem erfolgreichen Launch i m Februar haben der Fashion Council Germany und VOGUE Germany jetzt die Jury für den ersten FCG/VOGUE Fashion Fund in Deutschland bekanntgegeben. Das Format wurde von VOGUE bereits erfolgreich in Ländern wie Spanien, UK, China und den USA umgesetzt. Die Initiierung in Deutschland setzt ein starkes Zeichen für die Unterstützung der deutschen Modeindustrie und soll besonders junge Designtalente fördern. Die Jury wählt die sieben Finalist:innen aus, die zur Berlin Fashion Week Anfang Juli im Rahmen eines feierlichen Cocktail-Events bekanntgegeben werden. Ausgewählte Entwürfe werden anschließend im Rahmen des Berliner Salon präsentiert. Eine hochkarätige Jury Die Fachjury setzt sich aus insgesamt acht hochkarätigen Branchenexpert:innen zusammen , deren unterschiedliche Expertisen ein holistisches Bild der Modebranche vermitteln . Neben Kerstin Weng , Head of Editorial Content VOGUE Germany, bringen seitens des Fashion Council Germany CEO Scott Lipinski und Vorstandvorsitzende Christiane Arp ihr ausgeprägtes Branchenwissen ein. Des Weiteren zählen zur Jury des FCG/VOGUE Fashion Fund Edward Enninful OBE , Global Creative and Cultural Advisor von VOGUE, die international erfolgreiche Sängerin Kim Petras , Mumi Haiati , CEO und Founder von Reference Studios, die Filmeproduzentin und Chefredakteurin von VOGUE China, Margaret Zhang, sowie Model Paloma Elsesser . „Für den Start des FCG/VOGUE Fashion Fund konnten wir eine Jury aus international renommierten Branchenexpert:innen gewinnen. Das setzt ein wichtiges Zeichen für die Initiative – und die deutsche Mode. Sie alle bringen verschiedene fachliche Perspektiven mit und bieten den jungen Designer:innen über ihr Wissen und ihre Erfahrungen relevante Anknüpfungspunkte, um die eigene Marke holistisch auszubauen und wettbewerbsfähig zu machen. Wir freuen uns auf den Austausch mit den Designer:innen in dieser zweiten Phase der Initiative“ , so Kerstin Weng, Head of Editorial Content VOGUE Germany. Scott Lipinski, CEO Fashion Council Germany, betont: „Die sorgfältig ausgewählte Jury spiegelt unsere Bestrebungen wider, die nächste Generation von talentierten Designer:innen zu fördern. Mit ihrer Expertise und ihren Fachkenntnissen tragen die Jury-Mitglieder maßgeblich zur Gestaltung der Zukunft der deutschen Modebranche bei.“ Bewerben konnten sich für die erste Ausgabe des FCG/VOGUE Fashion Fund in Deutschland ansässige Designer:innen und Unternehmen mit zwei bis maximal 15 Jahren am Markt , die einen besonders kreativen und innovativen Ansatz verfolgen. Die Bewerbungsphase ist seit dem 15. April 2024 abgeschlossen. Für die zweite Phase wählt die Fachjury aus allen Einreichungen sieben Finalist:innen aus, die im Juli 2024 zur Berlin Fashion Week in feierlichem Rahmen bekanntgegeben werden. Im Anschluss werden ausgewählte Entwürfe der Finalist:innen im Berliner Salon gezeigt. Der oder die Gewinner:in wird im Herbst 2024 im Rahmen einer Preisverleihung in Berlin bekannt gegeben. Der Gewinn ist mit einem Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro, diversen Kommunikationsleistungen, der Produktion einer Fashion Show zur Berlin Fashion Week im Februar 2025 sowie einem Business Mentoring-Programm im Gesamtwert von 100.000 Euro dotiert. Der FCG/VOGUE Fashion Fund wurde ausgezeichnet im Wettbewerb innovativer Veranstaltungsformate. Kofinanziert von der Europäischen Union und der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe. Weitere Details zur ersten Ausgabe des FCG/VOGUE Fashion Fund gibt es auf VOGUE.de und auf der Website des Fashion Council Germany . PREVIOUS NEXT
- Mara Eichhorn
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- ‘METAMORPHOSIS - dialogues about change’ - RECAP DAY 3
2. Juli 2025 Under the theme Lead & Thrive: Building the Business of Tomorrow , day three of ‘ METAMORPHOSIS – dialogues about change’ powered by eBay provided a glimpse into the minds of today’s fashion leaders: What does visionary thinking look like now? How do you build a brand with purpose? And which values guide those shaping the future of fashion? A standout moment was the much-anticipated conversation between Christiane Arp, Chairwoman of Fashion Council Germany, and top model and entrepreneur Toni Garrn, exploring the question: Can fashion be a force for good? Interview: Thread by Thread: Edward Buchanan on Crafting a Fashion Future with Edward Buchanan (Creative Director, KSAT) & Rabea Schif (TV Host & Philanthropist) In this intimate and inspiring session, Edward Buchanan shared insights from his journey as a designer and advocate for inclusion, reflecting on creativity, craftsmanship, and cultural responsibility. From his early days at Bottega Veneta to his vision for a more intentional, purpose-driven industry, Buchanan called for fashion that places people and meaning at its core. Keynote: Strategic Leadership in Fashion Innovation with Maria Sbiti (Sustainability & Innovation Director, Freelance) Innovation needs more than big ideas—it requires leaders who can turn vision into real-world impact. In her keynote, Maria drew on her experience at Pangaia and Christian Louboutin to show how purpose-driven leadership and operational excellence are reshaping the fashion industry for the better. Panel: The Power of Communication: Building Brands That Matter with Christian Bracht (CEO, Publisher & Editor-in-Chief, H&B Publishing), Fabian Arnold (CEO, Hypeneedz), Julien Rosilio (Founder & CEO, Oriane), Hikmet Sugoer (Founder, SONRA) & Sera Akyazici (Founder, TOURIST) This panel explored how powerful storytelling, clear values, and authentic messaging help brands stand out and build meaningful connections in a saturated market. Featuring voices from print, tech, and street culture, it revealed how narrative shapes relevance and trust in today’s fashion landscape. Interview: Let Clothes Do Good – In Conversation with Toni Garrn with Toni Garrn (Model & Founder, Super Flea Market) & Christiane Arp (Chairwoman, Fashion Council Germany) In this inspiring conversation, Toni Garrn and Christiane Arp explored how fashion can move beyond aesthetics to drive real impact. By blending advocacy with leadership, they showed how purpose-driven design and empowered communities can turn fashion into a force for good. Interview: From Vision to Venture: Building a creative Fashion Startup with Ann Claes (Co-Founder & Techno-optimist, Masjien), Serge Carreira (Director Emerging Brands Initiative, Fédération de la Haute Couture et de la Mode) & Sara Sozzani Maino (Creative Director, Fondazione Sozzani) Turning creativity into a viable business is no easy feat. In this session, Serge Carreira and Sara Maino shared how strategic guidance, strong support systems, and practical know-how can help emerging designers grow their vision into lasting fashion brands. Keynote: The New Wardrobe: Transforming Fashion Ownership in the Digital Age with Karinna Grant (Founder & CEO, Keeper) Karinna Grant examined the move from physical ownership to shared, fractional, and digital fashion models as solutions to overproduction and environmental challenges. The session highlighted how blockchain, immersive experiences, and co-ownership platforms are reshaping consumer values—prioritizing meaning and heritage over materialism in the future wardrobe. Photo-Credit: Finnegan Godenschweger AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Comm2 Team INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.metamorphosistalks.com/ MITGLIEDER PREVIOUS NEXT Berlin Fashion Week ‘METAMORPHOSIS - dialogues about change’ - RECAP DAY 3
- Von Deutschland nach Seoul & Tokio: Neue Märkte für Designer:innen im Visier
17. Juli 2025 Mit der Erweiterung des Projektes Berlin Fashion X International auf den koreanischen Markt intensiviert der Fashion Council Germany in Zusammenarbeit mit der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe seine Aktivitäten zur internationalen Markterschließung für aufstrebende Mode- und Accesoiredesigner:innen. Neben der bereits angekündigten Delegationsreise nach Seoul in Südkorea findet vom 09. bis 14. November nun auch eine Reise nach Tokio in Japan statt. Ziel der Initiative ist es, den teilnehmenden Brands den Zugang zu internationalen Märkten zu erleichtern und die Sichtbarkeit sowie Exportfähigkeit Berliner Modemarken nachhaltig zu stärken. Die Erweiterung auf den asiatischen Markt ist dabei ein wichtiger Schritt in Richtung Internationalisierung. Tokio und Seoul zählen bereits seit mehreren Jahren zu den relevantesten asiatischen Städten im Modebereich und etablieren sich als internationale Modemetropolen. Der Fashion Council Germany knüpft dabei an bereits bestehende Beziehungen nach Südkorea und Japan an, welche in der Vergangenheit durch den steigenden Erfolg der Berlin Fashion Week etabliert wurden. Dabei war besonders das wachsende Interesse des japanischen Marktes an deutschen Brands eine Motivation der Ausweitung des Projektes nach Tokio. Aufbauend auf diesem positiven Momentum wird im August eine Sondierungsreise durchgeführt, um vor Ort weitere Partner:innen, potenzielle Showroom-Locations sowie strategische Kooperationsmöglichkeiten für das Projekt zu gewinnen. Anfang November findet dann die Delegationsreise nach Japan statt – die genauen Daten werden zeitnah bekanntgegeben. Interessierte Designer:innen und Brands konnten sich bis Mitte August für die Teilnahme bewerben. Aus allen Einreichungen werden anschließend die finalen Teilnehmer:innen ausgewählt. Parallel dazu gehen die Vorbereitungen der Delegationsreise nach Seoul, die vom 01. bis 05. September stattfindet, in die finale Phase. Die folgenden 12 Brands werden Teil der Delegation sein: Balletshofer , Clara Colette Miramon , Danny Reinke , Dawn Denim , Gerrit Jacob , Haderlump Atelier Berlin , Isabella Rudzki , Lueder , Richert Beil , Sia Arnika , Unvain Studios und William Fan . Ein besonderes Highlight der Reise wird der Showroom in Kooperation mit MCM sein, der es den Designer:innen ermöglicht, ihre Kollektionen einem breiten Publikum aus Buyer:innen, Presse, Stakeholder:innen sowie Talents der koreanischen Modeszene zu präsentieren. Neben dem Showroom wird die Delegation – begleitet von Michael Biel, Berliner Staatssekretär für Wirtschaft – die Möglichkeit haben, ausgewählte Retail Spaces, lokale Modemarken, Vertriebsagenturen und Pressevertretungen zu besuchen. Die Teilnehmer:innen erhalten so nicht nur Zugang zu wichtigen Branchenkontakten, sondern auch nachhaltige Impulse für Innovation, Positionierung und die internationale Expansion ihrer Marke. Berlin Fashion X International wird gefördert durch ein Landesprogramm, welches aus den EFRE-Mitteln und aus Mitteln des Landes Berlin finanziert wird. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Comm2 Team INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.berlinfashioninternational.com/ MITGLIEDER PREVIOUS NEXT News Von Deutschland nach Seoul & Tokio: Neue Märkte für Designer:innen im Visier
- FCG FUTURE MINDS SCHOLARSHIP
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- Empfang im Bundeskanzleramt
20. Juli 2018 Dorothee Bär, Beauftragte der Bundesregierung für Digitalisierung und Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin, lud am 6. Juli 2018 im Dialog mit dem Fashion Council Germany (FCG) ausgewählte Gäste und Opinionleader der deutschen Modeindustrie zum Empfang in das Bundeskanzleramt. Dass tatsächlich ein Treffen zwischen der amtierenden Bundeskanzlerin und Vertretern der deutschen Modeindustrie während des Empfangs zu Stande kam, war gewiss die Überraschungssensation der Berlin Fashion Week. Eigentlich hatte Dorothee Bär ausgewählte Gäste, Designer und Opinionleader, darunter John Cloppenburg (Peek & Cloppenburg), Nina Kuhn und Rianna Nektaria Konou (Rianna + Nina) oder Dorothee Schumacher zu einem Meinungsaustausch ins Bundeskanzleramt geladen. Doch auch Angela Merkel persönlich kam dazu, um sich über die momentane Lage von Deutschland als Modenation zu informieren und einige der Vertreter persönlich kennen zu lernen. Für Dorothee Bär war der Empfang ein „Auftakt zu einem Dialog, Fashion designed in Germany im digitalen Zeitalter" voranzubringen. Dass die Bundeskanzlerin selbst zu dem Empfang gekommen ist, zeigt "die Bedeutung der Modebranche für unser Land". Ein Zusammenkommen mit echter Symbolwirkung". Berechtigterweise bemängelte die Kreativbranche in der Vergangenheit immer wieder, in Deutschland werde — anders als in Nachbarländern wie Frankreich oder Italien — die Mode als Kulturgut nicht ernst genommen. Und das trotz ihrer Wirtschaftsmacht. Immerhin arbeiten hierzulande rund 135.000 Beschäftigte in der Textil- und Bekleidungsindustrie mit einem jährlichen Umsatzvolumen von rund 35 Milliarden Euro. Der FCG wird die daraus entstandenen Gespräche zum Anlass nehmen, die Entwicklung und Umsetzung gemeinsamer Konzepte anzuregen, um die deutsche Modeindustrie bei der Wahrnehmung der sich bietenden Chancen zu unterstützen. Ziel der Aktivitäten ist es, deutsche Mode gesamtgesellschaftlich als Kultur- und Wirtschaftsgut zu verankern. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Lydia Kleiber INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER PREVIOUS NEXT News Empfang im Bundeskanzleramt
- NEWS: RAUM.Berlin – Fashion Council Germany und Bundesministerium für Wirtschaft und Energie rufen zur Bewerbung auf
NEWS: RAUM.Berlin – Fashion Council Germany und Bundesministerium für Wirtschaft und Energie rufen zur Bewerbung auf Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER Manuel Almeida Vergara E-MAIL presse@fashion-council-germany.org TELEFON +49 30 994 0489 – 53 WEBSITE/S DOWNLOAD PM Download Berlin, 7. Mai 2026: Wer RAUM.Berlin besucht, schaut nicht zu – sondern taucht ein. Statt Laufsteg gibt es Räume, die Kollektionen erlebbar machen: durch Installation, Performance, durch Momente, die man nicht fotografiert, sondern spürt. Organisiert vom Fashion Council Germany, ist das Format bereits seit zwei Editionen Teil der Berlin Fashion Week . Jetzt beginnt die dritte Runde: Vom 2. bis 5. Juli 2026 , während der Berlin Fashion Week SS27, verwandelt RAUM.Berlin erneut eine exklusive Berliner Location in einen Ort zwischen Kollektion und Installation, zwischen Showroom und Ausstellung. Das Format ist inzwischen eine feste Größe im Kalender der Berliner Modewoche: Je Veranstaltungstag präsentieren Brands ihre Entwürfe nicht auf dem Laufsteg, sondern durch Installationen, Performances und interaktive Formate – und treten so in einen direkten Dialog mit internationalem Fachpublikum, Einkäufer:innen und der breiten Öffentlichkeit. Was als Experiment begann, hat sich zur Plattform entwickelt, auf der deutsche Designer:innen sichtbar werden – und bleiben. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie begleitet RAUM.Berlin dabei bereits zum zweiten Mal in Folge als Förderpartner. „ RAUM.Berlin gibt Designer:innen etwas, das die Branche zu selten bietet: echten Raum für Experimente, für Haltung, für Begegnung. Dass wir dieses Format erneut gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie realisieren, unterstreicht, wie wichtig solche Plattformen heute sind – für die Kreativwirtschaft und für die Zukunft des Modestandorts Deutschland", so Scott Lipinski, CEO des Fashion Council Germany. Jetzt bewerben: Aufgerufen sind alle Mode-Brands mit einer Betriebsstätte in Deutschland, die keine weitere Präsenz auf der Berlin Fashion Week SS27 planen und mindestens zehn Entwürfe im Rahmen von RAUM.Berlin präsentieren möchten. Der Wettbewerb richtet sich an Marken mit weniger als 30 Mitarbeiter:innen und einem Fokus auf nachhaltige Mode. Die renommierte Jury sowie die Location werden zeitnah bekanntgegeben; die Gewinner:innen werden Ende Mai 2026 verkündet. Das Bewerbungsformular ist ab sofort unter diesem Link abrufbar. PREVIOUS NEXT
- Messe Frankfurt: German Sustain Concept
21. Dez. 2018 „Auch nachhaltige Mode macht Spaß“ Die Messe Frankfurt hat ein neues nachhaltiges Baby: Mit Neonyt startet parallel zur Berliner Modewoche im Januar eine neue Sustain Plattform an der Schnittstelle zwischen Messe, Modenschau und Konferenz. Neben showroom.de und Bikini Berlin ist Neonyt deshalb auch der ideale Partner für das gemeinsam mit dem Fashion Council Germany initiierte nachhaltige, zweijährige Nachwuchsförderungsprogramm Fashion Sustain Concept, das 2019 beginnt. Mit Thimo Schwenzfeier, Leiter der Neonyt und Marketing- und Kommunikationsverantwortlicher der Textilsparte der Messe Frankfurt, sprachen wir über die neue Sustain Plattform, Nachwuchsförderung, die Zusammenarbeit mit dem FCG — und darüber, warum Nachhaltigkeit in der Mode überhaupt so wichtig ist. Herr Schwenzfeier, mit Neonyt hat die Messe Frankfurt gerade eine neue Plattform geschaffen, bei der sich alles um Nachhaltigkeit dreht. Neonyt ist praktisch noch gar nicht geboren — im Januar wird sie als Nachfolge zum Greenshowroom und zur Ethical Fashion Show parallel zur Berliner Modewoche erstmals stattfinden, als interdisziplinäre Sustain Plattform und einem Programm bestehend aus Messe, Modenschau als auch Konferenz und Paneldiskussionen. Mit Neonyt wollen wir zeigen, dass für Mode im Kontext der Nachhaltigkeit jetzt eine neue Zeitrechnung begonnen hat. Wie ist das zu verstehen? Die Tradition, sich in Sachen Nachhaltigkeit zu engagieren, existiert bei der Messe Frankfurt bereits seit 2004. Damals gab es, noch in Paris, die Ethical Fashion Show, anfangs als Anlaufstelle für ethnische und ethische Mode. In Paris, der Mutter aller Modestädte, kam der Aspekt der Nachhaltigkeit zumindest noch nicht gut an, wurde vielmehr belächelt. Dort herrschte das Vorurteil, dass nachhaltige Mode mehr Textil als Fashion sei — oftmals auch zurecht: Die „Ökomode“ war mehr ein politisches Statement und die ästhetische Seite kam meist zu kurz. Messe Frankfurt, die selbst eher einen textilen denn modischen Hintergrund hat, fand die Verknüpfung von Fashion und Sustain allerdings sehr spannend, weswegen wir 2009 die Ethical Fashion übernahmen und nach Berlin überführten. Warum Berlin? Grüne Mode, wie etwa auch Naturkosmetik, hat in ganz Deutschland eine lange Tradition und Kultur. Gerade Berlin ist was das angeht schon länger viel progressiver, offener, transparenter als Paris. Und hat eine ganz andere Szene mit verschiedenen Lifestyles. Da spielt auch die vegane Szene mit rein genauso wie der gehobene „grüne“ Mittelstand, die bewusst konsumieren und Gutes tun will. Damals ging es in Berlin außerdem auch mit der Fashion Week los, zusätzlich startete der Green Showroom, der später auch von der Messe Frankfurt übernommen und unter einem Dach mit der Ethical Fashion gezeigt wurde. Beide Plattformen fusionieren wir jetzt zu Neonyt. Was ist das Besondere an Neonyt? Sustain ist natürlich unsere Basis — die Labels, die bei uns zeigen, müssen zu mindestens 70 Prozent unseren nachhaltigen Kriterien entsprechen — gleichzeitig setzen wir unseren Fokus ganz klar auf die Designsprache: Was nicht unseren ästhetischen Anforderungen entspricht, wird ausgesiebt. Das heißt, Händler die zu uns kommen haben den großen Vorteil, dass sie sich über die Nachhaltigkeit keine Gedanken mehr machen müssen und sich komplett auf die Mode einlassen können. An uns kommt also keiner mehr vorbei. (lacht) Warum ist eigentlich gerade jetzt überall von Nachhaltigkeit die Rede? Das Thema ist zwar seit Mitte der 90er im Zeitgeist angekommen, war aber weniger greifbar: Damals hat man über Umweltschutz und Kinderarbeit gesprochen. In meiner Kindheit war das Ozonloch das große Schreckensgespenst. Heute kann ich aber mich viel schneller und unmittelbarer über die Folgen des negativen Impacts informieren. Da müssen die Unternehmen nachziehen. Dass ein Weltkonglomerat wie Kering beispielsweise verkündet, Luxus sei ohne Nachhaltigkeit nicht mehr zu denken — oder dass ein Modehaus wie Chanel zukünftig auf Pelz verzichten will — wäre bis vor kurzem noch undenkbar gewesen. Ich bin der festen Überzeugung, dass Unternehmen, die sich nicht auf Nachhaltigkeit einstellen, die nächsten 15 Jahre nicht überleben werden. Warum ist Sustainability gerade für die Modebranche von höchster Wichtigkeit? Baumwollproduktion, Wasserverbrauch, gentechnische Veränderungen. Abfälle die nicht gereinigt werden sondern ungefiltert in Flüssen und den Weltmeeren fließen. Färbeprozesse, bei denen giftige Chemikalien eingesetzt werden, deren Dämpfe die Arbeiter ungeschützt einatmen. Prekäre Sicherheitsstandards als auch die Ausbeutung der Textilarbeiter im Allgemeinen — da braucht man sich nichts vormachen: Wir sind die zweitschmutzigste Industrie der Welt! Da muss die Modeindustrie dringend umdenken. Wie können Unternehmen nachhaltige Standards implizieren? Von größeren Unternehmen hören wir oft, dass es als kleines Designlabel ja kein Problem sei, ab einer gewissen Größe faires Produzieren nicht mehr möglich wäre. Es gibt aber mittlerweile viele Unternehmen, die beweisen, dass es auch anders geht, ohne, dass es in der Lieferkette beispielsweise zu Engpässen kommt. Nachhaltigkeit ist möglich, wenn ich meine komplette Textile Wertschöpfungskette im Griff habe. Wenn ich idealerweise nicht mit Subunternehmen arbeite. Denn das große Problem ist es, wenn man zwar gewisse Vereinbarungen zu ethischen und ökologischen Standards getroffen hat, aber nicht, ob diese auch vom Sub-Sub-Unternehmer eingehalten wird. Gemeinsam mit dem Fashion Council Germany als auch den Partnern showroom.de und Bikini Berlin initiiert die Messe Frankfurt/Neonyt das neue nachhaltige Förderungsprogramm German Sustain Concept. Wie kam es zu der Zusammenarbeit? Mit dem Fashion Council Germany hatten wir im Sommer bereits das gemeinsame nachhaltige Programm „Made Berlin“ realisiert, bei welchem die Labels Philomena Zanetti und Benu Berlin gefördert wurden. Daran wollten wir gerne in einem größeren Rahmen anknüpfen und junge Designer längerfristig unter unsere Fittiche nehmen. Generell ist uns die Zusammenarbeit mit dem FCG als die einzige Instanz hierzulande die Mode Made in Germany Gehör verschaffen kann sehr wertvoll. Uns war früh klar, dass wir Mitglied werden wollen, weil wir die deutsche Mode genauso fördern wollen. Mit Bikini Berlin und showroom.de haben wir zusätzlich zwei starke und wichtige Partner mit an Bord. Welche Rolle wird Neonyt als Partner während des zweijährigen Förderungsprogramms spielen? Wir stehen während des Zeitraumes einerseits für Konsultationen und Coachings zur Verfügung. Andererseits sind wir natürlich davon überzeugt, dass Messen für Designer eine große Rolle spielen und wollen mit unserem Know-how und Präsenz zur Seite stehen. Das heißt, dass es zu einem späteren Zeitpunkt auch einen German Sustain Concept Showroom auf der Neonyt geben wird. Warum ist insbesondere die Förderung von Nachwuchs in Hinblick auf Nachhaltigkeit so wichtig? Obwohl es einige hoffnungsvolle Ansätze gibt, etwa an der AMD, wird Nachhaltigkeit nach wie vor noch zu wenig an den Modeschulen und Universitäten gelehrt. Aus der Tradition heraus — dass Sustainability eben mehr im Textilsegment verortet wird — gibt es da Berührungsängste. Die wollen wir abbauen, zeigen, dass Nachhaltigkeit nichts ist, was die Kreativität einschränkt. Sondern im Gegenteil eine progressive Art ist, sich der Mode anzunähern und gleichzeitig eine zukunftsorientierte Entwicklung, mit der eine junge Marke auch eine schöne Geschichte erzählen kann. Tragen Sie selbst auch nachhaltige deutsche Mode? Ich merke natürlich, dass ich selbst immer stärker darauf achte, was in dem steckt, was ich trage und das auch in meinem Umfeld tue. Trotzdem bin auch ich nicht frei von spontanen Lustkäufen. Was ich beobachte ist, dass in den Einkaufsstraßen grüne Mode einfach noch unterrepräsentiert ist. Wenn Unternehmen es schaffen, nachhaltiger zu werden und das Thema damit auch sichtbarer in den deutschen Einzelhandel einzieht, würden auch die Kunden nachziehen. Wir stellen immer wieder fest, dass der Konsument dem Thema grundsätzlich aufgeschlossen ist, solange ihm auch gefällt, was er sieht. Das ist es auch, was wir mit Neonyt, ganz ohne erhobenen Zeigefinger, verdeutlichen wollen: Dass auch nachhaltige Mode Spaß macht. Mode ist unsere Leidenschaft. Und die wollen wir uns nicht schlecht reden lassen. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Lydia Kleiber INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER Messe Frankfurt PREVIOUS NEXT Interview Messe Frankfurt: German Sustain Concept
- NEWS: Fashion Council Germany fördert nachhaltigere Mode in Kooperation mit eBay
Der Fashion Council Germany setzt in diesem Jahr erneut ein Zeichen für die Förderung nachhaltigerer und kreativer Mode. NEWS: Fashion Council Germany fördert nachhaltigere Mode in Kooperation mit eBay Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER Manuel Almeida Vergara E-MAIL press[at]fashion-council-germany.org TELEFON t +49 30 994 0489 – 53 WEBSITE/S https://www.ebayinc.com/stories/press-room/de/ https://www.fashion-council-germany.org/about DOWNLOAD PM Download Berlin, 13. Januar 2025: Der Fashion Council Germany setzt in diesem Jahr erneut ein Zeichen für die Förderung nachhaltigerer und kreativer Mode. Gemeinsam mit dem Online-Marktplatz eBay werden fünf Berliner Modelabels unterstützt. Ziel des Circularity Support ist es, innovative Ansätze zu unterstützen und das Bewusstsein für Kreislaufwirtschaft in der Modebranche zu stärken. Die folgenden fünf Modelabels wurden hierfür ausgewählt: BALLETSHOFER , Haderlump Atelier Berlin , Lou de Bètoly , Natascha von Hirschhausen und Sia Arnika . Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht das Thema Circularity. Die fünf Labels kreieren jeweils zwei Looks, bestehend aus upgecycelten Materialien und pre-loved Kleidungsstücken, die über den Online-Marktplatz eBay erworben wurden. Die Kreationen vereinen die Handschrift der Designer:innen mit einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit und Wiederverwertung und unterstreichen so die Bedeutung verantwortungsvoller Mode. Nach der Berlin Fashion Week werden die entstandenen Looks auf dem Online-Marktplatz eBay erhältlich sein. Konsument:innen haben so die Möglichkeit, Unikate direkt vom Runway zu erwerben und gleichzeitig junge Talente der Branche aktiv zu unterstützen. „M it eBay haben wir einen Partner an unserer Seite, der den Gedanken der Circularity teilt und die Umsetzung nachhaltigerer Konzepte unterstützt “, sagt Scott Lipinski, CEO des Fashion Council Germany. „ Diese Kooperation zeigt, wie Kreativität, Innovation und Nachhaltigkeit in der Mode miteinander harmonieren und die Branche zukunftsweisend prägen können.“ Tanja Vojkic, Category Lead Fashion bei eBay Deutschland, ergänzt: „Unsere Partnerschaft mit dem Fashion Council Germany zeigt, wie eBay als Marktplatz den Impact von Circularity in der Modebranche verstärken kann. Wir möchten Designer:innen fördern, die Ästhetik und Wiederverwertung auf inspirierende Weise vereinen und durch unsere Reichweite und Infrastruktur dazu beitragen, nachhaltige Mode weiter zu etablieren. Diese Initiative setzt ein klares Zeichen dafür, dass Stil und Verantwortung Hand in Hand gehen können.“ Die Initiative unterstreicht das gemeinsame Engagement vom Fashion Council Germany und eBay, nachhaltigere Alternativen in der Mode zu stärken und den Kreislaufgedanken in der Branche weiter voranzutreiben. Die individuellen Handschriften der fünf Talente stehen dabei im Fokus und setzen ein Zeichen für eine bewusstere, zukunftsorientierte Modewelt. PREVIOUS NEXT
- ‘METAMORPHOSIS - dialogues about change’ - RECAP DAY 4
3. Juli 2025 Under the theme Creativity As Currency: Designing for Meaning & Relevance , day four of ‘ METAMORPHOSIS – dialogues about change’ powered by eBay focused on a new generation’s perspective: How will their outlook on life and values reshape the fashion industry? What does it take to create something truly meaningful today? And what role can fashion play in shaping the society of tomorrow? Keynote: Decoded: How Gen Z is Rewriting Fashion’s Future with Alizée Verstraeten (Creative Strategist, Whats Trending Tomorrow) Alizée Verstraeten of What’s Trending Tomorrow (WTT) explained how Gen Z is reshaping fashion with their digital fluency, value-driven choices, and evolving aesthetics. This generation is driving a shift toward authenticity, sustainability, and a new sense of cool that’s influencing the entire industry. Keynote: Inside PUMA: Shaping Culture Through Story with Heiko Desens (VP Creative Direction & Innovation, PUMA SE) & Alizée Verstraeten (Creative Strategist, Whats Trending Tomorrow) A brand’s soul goes beyond style, shaped by purpose, culture, and meaningful connection. In conversation with Alizée Verstraeten, Heiko Desens discussed how evolving market dynamics and Gen Z expectations drive brands like PUMA to stay relevant through a clear “why,” agile storytelling, and strategic foresight. Panel: Voices of Now: Inclusion, Identity & Influence in Fashion with Lotfi Aoulad (Founder, Das Relais), Sam Rogers (Editorial Director, Hypebae), Jordy Arthur Vaesen (Fashion Designer & Content Creator, House of J.A. / Jordy Arthur), Declan Chan (Stylist, Creative Consultant & Content Creator) & Buki Akomolafe ( Owner & Designer bei BUKI AKOMOLAFE) Fashion’s future is inclusive, shaped by a new generation embracing diverse identities and values. This panel explored how designing for inclusivity fuels innovation, cultural relevance, and stronger connections across the industry. Keynote: Consumers x Creativity: Understanding mindsets to shape a more creative future with Ashley Krupnik (Senior Consulting Director, WGSN) In this keynote, Ashley Krupnik used her trend forecasting expertise to highlight creativity’s evolving role in an imagination-driven age. She examined key societal shifts, showing how they shape future creative expression and deepen brand-consumer connections. Panel: Culture Shapers: Fashion’s Role in Society with Maliha Shoaib (Reporter, Vogue Business), Carlo Bellmann (Strategic Partnership Lead DE Fashion, eBay Germany), Kristian Schuller (Photographer, Studio Kristian Schuller), Sonika Phakey (Social Media Expert) & Stavros Karelis (Creative & Buying Director, Machine A) Fashion both reflects and shapes our world, as this session showed through insights from media, creative strategy, visual storytelling, and digital culture. The discussion highlighted fashion’s power as a cultural force and why its influence is more important now than ever. Closing Note: Final Reflections: Looking Ahead Together with Scott Lipinski | CEO | Fashion Council Germany & Mandy Kruger | Head of Fashion | eBay Deutschland Scott Lipinski and Mandy Kruger reflected on the impactful conversations about change that defined the event. They highlighted how creativity and circularity are opening new doors and shared their vision for advancing sustainable innovation together. Fashion Council Germany and eBay present 'METAMORPHOSIS - dialogues about change' powered by eBay – a talk series during Berlin Fashion Week that puts change, creativity, and circularity center stage. For more information, please visit our website. (Photo-Credit: Finnegan Godenschweger) AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Comm2 Team INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.metamorphosistalks.com/ MITGLIEDER PREVIOUS NEXT Berlin Fashion Week ‘METAMORPHOSIS - dialogues about change’ - RECAP DAY 4
- Prince Charles eröffnet unsere E-Konferenz: Fashion Zukunft
19. Nov. 2020 Der Fashion Council Germany und Prinz Charles‘ The Prince’s Foundation engagieren sich gemeinsam mit dem Format Fashion | Zukunft für eine nachhaltige Modebranche. Die Konferenz ist bereits das zweite Projekt, das The Prince’s Foundation und der Fashion Council Germany gemeinsam initiieren. Die erste Edition fand auf Einladung der prince’s foundation 2019 im rahmen eines dreitägigen Programms inklusive panel talks, workshops und Manufakturbesuchen im schottischen Dumfries House der Foundation statt. Highlight der Konferenz: seine königliche Hoheit Prinz Charles meldet sich persönlich und auf deutsch mit einer ausgiebigen Video-Botschaft zu Wort – und appelliert an alle Teilnehmerinnen, sich für eine nachhaltige Zukunft einzusetzen.Prinz Charles gilt als Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit. Bereits seit fünfzig Jahren nutzt der Prinz von wales seine einzigartige position, um sich für eine grüne Zukunft einzusetzen. https://www.youtube.com/watch?v=kjTYpYaveHc Vor dem Hintergrund globaler Herausforderungen, wie Klimawandel, Entwaldung und Meeresverschmutzung, widmet sich Prinz Charles mit seinen Organisationen seit Anbeginn einer nachhaltigen und von Vielfalt geprägten Zukunft und setzt sich damit für dieselben werte wie der Fashion Council Germany ein. „wir freuen uns sehr über die Fortsetzung unserer Zusammenarbeit mit Prinz Charles‘ the The Prince’s Foundation. Da der Fashion Council Germany und die organisation des Prinzen von Wales dieselben werte und ziele verfolgen, war es uns ein besonderes Anliegen auch dieses Jahr wieder an einem gemeinsamen Projekt zu arbeiten, das an junge Designer und Kreative appelliert, gemeinsam in eine nachhaltige Modezukunft zu leiten“, so Scott Lipinski. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Lydia Kleiber INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://princes-foundation.org/ MITGLIEDER PREVIOUS NEXT News Prince Charles eröffnet unsere E-Konferenz: Fashion Zukunft
- BFW Interview-Special - im Gespräch mit Oliver Dahle, Editor-at-Large Fashion Scandinavian MIND: "Mode als Träger von Identität"
10. Juli 2023 Was macht Berlin als Modestadt für Dich einzigartig? Als einer der wichtigsten kulturellen und kreativen Hotspots in Europa hat Berlin lange Zeit als Modestadt hinterhergehinkt. Viele Designer kommen aus Berlin, sind aber in andere Städte abgewandert. Jetzt sehen wir viele Talente, die in Berlin bleiben und ein eigenes System schaffen. Sie machen sich die besonderen Merkmale der Stadt zu eigen und setzen sie - mit ihrer Vision und ihren Werten - in ihren Kollektionen um. Das ist experimentell, innovativ und zeigt wirklich, wie Mode ein Träger von Identität sein kann. Sind Dir besondere Elemente der Berliner Modeszene aufgefallen, die sich von denen anderer Modewochen unterscheiden? Die Designer:innen, die in Berlin ausstellen, sind sehr werteorientiert. Viele der Marken haben eine ganzheitliche Sichtweise, wenn es um Umwelt- und soziale Nachhaltigkeit geht. Ohne dabei zu laut zu sein. Das ist etwas, von dem viele größere Marken eine Menge lernen könnten. Auf was freust Du Dich am meisten zur kommenden Berlin Fashion Week? Ich bin mir sicher, dass wiederkehrende Marken wie SF1OG und Sia Arnika eine denkwürdige Show und Kollektion zeigen werden. Ich bin auch sehr gespannt auf Richert Beil und Milk of Lime, zwei Marken, die ich schon eine Weile verfolge und die jetzt auf der Berlin Fashion Week zeigen. Das Interview mit Oliver Dahle, Editor-at-Large Fashion bei Scandinavian MIND, findest Du auch auf der Website der Berlin Fashion Week unter folgendem Link . Wir bedanken uns bei Oliver Dahle für das Gespräch. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Sander Cornilly INFOS ANFRAGEN bfw[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://scandinavianmind.com/ https://fashionweek.berlin/ MITGLIEDER PREVIOUS NEXT Interview BFW Interview-Special - im Gespräch mit Oliver Dahle, Editor-at-Large Fashion Scandinavian MIND: "Mode als Träger von Identität"







