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  • Der Streetstyle Fotowettbewerb zur BFW - Einreichungen sind ab sofort möglich Kopie

    31. Jan. 2025 Der Streetstyle Fotowettbewerb zur Berlin Fashion Week geht in die nächste Runde. Auch diese Saison loben wir erneut den BFW Streetstyle Fotowettbewerb aus. Dieser richtet sich an aufstrebende Fotograf:innen (Studierende, Absolvent:innen und Young Professionals) im Bereich der Mode- und Streetstyle-Fotografie. Teilnehmende werden dazu aufgerufen, insgesamt fünf Fotos in unterschiedlichen Kategorien einzureichen, die anschließend von einer Fach-Jury bewertet werden. Dabei sollen besondere Streetstyle Fotosituationen während der BFW festgehalten werden. Die Fotos des Gewinners oder der Gewinnerin werden im renommierten Online-Magazin ENFNTS TERRIBLES veröffentlicht! Zudem ist die/der Gewinner:in als offizielle:r Fotograf:in zur kommenden BFW im Sommer mit dabei. Wir sind gespannt auf Eure Fotos! 31. Januar 2025: Submission geöffnet 09. Februar 2025, 11:59 Uhr: Submission geschlossen 17. – 21. Februar 2025: Bekanntgabe der Gewinner:innen HIER könnt Ihr Euch Bewerben. (Foto Credit:Ben Mönks) AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Alena Berning INFOS ANFRAGEN coordination[at]fashionweek.berlin WEBSITE/S https://www.fashion-council-germany.org/street-style-photgraphy-competition https://fashionweek.berlin/index.html MITGLIEDER PREVIOUS NEXT Berlin Fashion Week Der Streetstyle Fotowettbewerb zur BFW - Einreichungen sind ab sofort möglich Kopie

  • Marte Hentschel mit Max Dörner, Sebastian Thies und Janina Waschkowski

    27. Mai 2020 Als Antwort auf all die Fragen, die die aktuelle Krise in unserer Branche aufwirft, lancieren wir unser neues E-Talk-Format: die #FCGVOICES . Diese basieren in digitaler Form auf dem klassischen Konzept des Roundtables und werden, neben den aktuellen Herausforderungen, auch und insbesondere notwendige Systemänderungen der Modeindustrie in den Fokus rücken, sodass die Zukunft der Mode von Branchen-Experten und Meinungsführern diskutiert werden kann. Der siebzehnte #FCGVOICES Talk wird von Marte Hentschel (CEO Sqetch) moderiert und begrüßt unter seinen Diskussionsteilnehmern Max Dörner (Last Heirs), Sebastian Thies (Nat-2) und Janina Waschkowski (Nove). AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN INFOS ANFRAGEN WEBSITE/S MITGLIEDER PREVIOUS NEXT #FCGVoices Marte Hentschel mit Max Dörner, Sebastian Thies und Janina Waschkowski

  • FASHION X CRAFT geht in die dritte Runde! Mode- und Textildesign-Absolvent:innen können sich ab sofort für das Bildungsprogramm bewerben.

    18. Okt. 2023 Der Bewerbungsaufruf für das Förderprogramm FASHION X CRAFT vom Fashion Council Germany in Partnerschaft mit der Swarovski Foundation und The Prince’s Foundation ist ab sofort für Bewerber:innen geöffnet. Damit geht das Bildungsprogramm der drei Initiatoren für nachhaltige Entwicklung nach zwei erfolgreichen Jahren in die dritte Runde. Ab sofort bis einschließlich zum 06. Dezember 2023 können sich Absolvent:innen aus dem Bereich Mode- und Textildesign mit dem Schwerpunkt Nachhaltigkeit für das Programm bewerben. Die sechs Gewinner:innen werden bereits auf der kommenden Berlin Fashion Week vom 05. bis 08. Februar 2024 wie auch ihre Vorgänger:innen im Rahmen des Berliner Salon der Öffentlichkeit vorgestellt. Wie in den ersten beiden Jahren werden die Jungdesigner:innen von mehrmonatigen Workshops, Webinaren und Coachings von und mit internationalen Expert:innen profitieren. So können sie ihre Designprozesse in Richtung Nachhaltigkeit weiterentwickeln. Unter anderem werden sie während eines dreiwöchigen Aufenthalts im Sommer 2024 in der Bildungseinrichtung Highgrove Gardens der The Prince's Foundation in Gloucestershire, England, in verschiedenen Handwerkskünsten wie Korbflechten, dekorativem Stuck und traditioneller Holzarbeit ausgebildet. Highgrove Gardens ist eine beliebte Besucherattraktion, die von der Wohltätigkeitsorganisation verwaltet wird. ANFORDERUNGEN: Das Angebot richtet sich ausschließlich an Mode- und Textildesign-Absolvent:innen, deren Abschluss maximal ein Jahr zurückliegt. Die Bewerber:innen müssen bestrebt sein, die Zukunft der Modeindustrie aktiv mitzugestalten und zu transformieren sowie während der Projektphase in Deutschland ansässig sein. Grundvoraussetzung ist das Interesse an Nachhaltigkeit, Handwerk und Innovation. BEWERBUNG: Die Bewerber:innen haben sieben Wochen Zeit, ihre Bewerbung einzureichen und können diese ab sofort bis Mittwoch, den 06. Dezember 2023, 23:59 Uhr über folgende Seite auf unserer Website einreichen: LINK! Die Bewerbung soll ein minimal zwei- bis maximal dreiminütiges Video beinhalten, in dem die Motivation zur Teilnahme deutlich erklärt sowie die persönliche Bedeutung von Nachhaltigkeit, Handwerkskunst und Innovation für den/die Bewerber:in dargestellt wird. Ergänzend soll ein digitales Portfolio eingereicht werden, aus dem die kreative Leistung des/der Bewerber:in hervorgeht. Weitere Informationen zu dem Projekt unter folgendem Link . AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Fenja Niechoj INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://princes-foundation.org/ https://www.swarovskifoundation.org/ MITGLIEDER PREVIOUS NEXT News FASHION X CRAFT geht in die dritte Runde! Mode- und Textildesign-Absolvent:innen können sich ab sofort für das Bildungsprogramm bewerben.

  • Im Gespräch mit Alisa Menkhaus von Susumu Ai

    3. Aug. 2021 Nachhaltigkeit, Handwerkskunst und Inklusion steht bei dem Berliner made-to-order Label SUSUMU AI im Fokus, ebenso wie bei den gezeigten Accessoires-Labels und FCG-Mitgliedern Anna Auras, Frau Frieda, ITEM m6, Maison Baum und Leinz Eyewear. Als das Highlight der Frankfurt Fashion Week und einer der wenigen physisch stattfindenden Veranstaltungen feierte das in Berlin ansässige Label SUSUMU AI des Geschwister-Duos, Alisa und Keiho Menkaus, mit ihrer kollektiven Fashion Show unter dem Motto „Continuous Love“ ihr Runway-Debüt auf der Frankfurt Fashion Week. Neben ihren eigenen von der japanischen Lebenskultur inspirierten Designs waren fünf Accessoires-Labels als sogenanntes FCG-Kollektiv an der Show beteiligt. Mit dabei waren: Das nachhaltige Schmuck-Label Anna Auras , das Premium-Taschen-Label Frau Frieda , die nachhaltige Shape- und Bodywear-Marke ITEM m6 , die Marke für nachhaltige und bequeme High Heels Maison Baum und das Contemporary-Eyewear-Brand Leinz Eyewear - ebenfalls aus Berlin. Die Fashion Show, zu der der Fashion Council Germany mit dem Wettbewerb FRANKFURT STAGE im Vorfeld unter seinen Mitgliedern zur Bewerbung aufrief, fand in der Event-Location Danzig am Platz im Anschluss der NEONYT Installation unter Einhaltung der 2G+Hygieneregeln statt. Der Schauplatz der FRANKFURT STAGE Show ist ein zentraler Ort der Frankfurter Modegeschichte. Hier erbaute Gründer des Versandhausimperiums Neckermann, Josef Neckermann, 1951 seine erste Unternehmenszentrale, die heute unter dem Namen Danzig am Platz diverse Event-Locations, Büroräume, Ateliers, Studios und Werkstätten beherbergt. Im Vorfeld wurde die Gästeanzahl der Show bestehend aus Vertreter:innen der Modebranche, Wirtschaft, Politik und Presse reduziert, um die nötigen Hygiene- und Abstandsregelungen in der ehemaligen Neckermann-Unternehmenszentrale zu gewährleisten. SUSUMU AI und die fünf weiteren Mitglieder des Fashion Council Germanys zeigen 30 Women- und Menswear- sowie saisonübergreifende Bridal-Looks unter dem Motto „Continuous Love“. SUSUMU AI steht für hochwertige und nachhaltige Designs, die generationsübergreifend und made-to-order produziert werden. Eine Kollektion ist entstanden, die traditionelle japanische Elemente mit zeitgenössischen Streetwear-Elementen verbindet. Sie sprechen damit die Individualität und Diversität ihrer Kunden an und schaffen zeitlose Designs, die jenseits der klassischen Konfektion ein perfektes Piece für jedes Maß kreieren. Wir bedanken uns für die Zusammenarbeit mit dem Team von der Messe Frankfurt, Frankfurt Fashion Week, Jaguar Deutschland, Danzig am Platz und About Kokomo. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Lydia Kleiber INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.susumuai.com/ MITGLIEDER Susumu Ai PREVIOUS NEXT Interview Im Gespräch mit Alisa Menkhaus von Susumu Ai

  • FCG Mitgliederversammlung

    9. Jan. 2020 Der FCG lud im Dezember wieder zur alljährlichen Mitgliederversammlung ein und versammelte FCG Mitglieder, Präsidium, Vorstand und das Operationsteam, um über das vergangene Jahr sowie die Zukunft des Councils zu sprechen. Auf der Agenda standen die Berichte des Vorstands, der Kassenprüfer und der Vorsitzenden sowie der Haushalt und Geschäftsbericht des FCG. Nach fünfjähriger Amtszeit wurde zudem auch die Neuwahl des Vorstands besprochen - wir freuen uns in diesem Rahmen Mandie Bienek als neue Vorstandsvorsitzende des FCG verkünden zu dürfen! Im Anschluss an die Versammlung hatten alle Teilnehmer die Gelegenheit sich im Rahmen eines Get2gether näher kennenzulernen und auszutauschen. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Lydia Kleiber INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER PREVIOUS NEXT News FCG Mitgliederversammlung

  • RECAP DAY III with AVENIR | PLNGNS | ROUGH.

    3. Juli 2025 The new presentation format RAUM.Berlin initiated by Fashion Council Germany and powered by eBay celebrated its debut during Berlin Fashion Week. Over the course of the three-day exhibition from July 1-3 , nine emerging fashion brands showcased their collections in a daily rotating line-up. Featured on Day III: AVENIR , PLNGNS , ROUGH. . RAUM.Berlin was open to the public in the uniquely designed spaces at the iconic Kranzler X on Kurfürstendamm - which also hosted the talk series ‘ METAMORPHOSIS – dialogues about change ’ powered by eBay. HERE’S A LOOK BACK AT DAY III AVENIR PLNGNS ROUGH. MEET THE DESIGNERS On the third day of RAUM.Berlin , three labels - AVENIR, PLNGNS, ROUGH. - presented their designs at Kranzler X. AVENIR AVENIR is a Berlin-based upcycling label founded by Sophie Claussen. The brand creates new garments exclusively from overproduced and discarded textiles. All pieces are made to order in Berlin with small-batch production in Europe. Visit Website PLNGNS Ukrainian brand PLNGNS, founded in 2021, transforms old shoes and garments into unique, evolving designs. Committed to sustainability, it uses a closed-loop system. Each piece is truly one of a kind, blending art and eco-conscious fashion. Visit Website ROUGH. Founded in 2016 by Stelios Theodoridis, ROUGH. blends Greek heritage with urban youth culture, street spirit with high-quality craftsmanship. Worn by Lewis Hamilton, Tyga, and Chance the Rapper, ROUGH. is a pioneer in the German streetwear scene. Visit Website PRE-LOVED. REIMAGINED. RAUM.Berlin , powered by eBay, sends a clear message: it’s time for mindful consumption and greater transparency. This is evident in the Pre-Loved Exhibition by eBay , which was also part of the format and took place at Kranzler X . Carefully selected pre-loved pieces meet contemporary design visions - revealing just how inspiring circular fashion can be. Every item tells a story of renewal and transformation.The exhibition is curated exclusively for RAUM.Berlin by stylist Christian Stemmler . To offer a moment of pause amid the diverse program, the eBay Lounge invited visitors to relax and connect - a space designed for inspiration and exchange. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Comm2 Team INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S http://press[at]fashion-council-germany.org MITGLIEDER PREVIOUS NEXT Berlin Fashion Week RECAP DAY III with AVENIR | PLNGNS | ROUGH.

  • Damur: Mode für Freigeister aus Berlin

    6. Apr. 2020 Seit 2015 macht Damur Shih-Shun Huang mit seinem Label #Damur GmbH von Berlin aus Mode für Freigeister. Klassische Bekleidungstechniken verbindet er mit neuen Methoden der Textilwissenschaft — und mit politisch-provokanten Statements, etwa für mehr Geschlechtergerechtigkeit oder gegen Rassismus. Für den gebürtigen Taiwanesen ist Mode immer auch eine Einladung zum Dialog. Mit dem Fashion Council Germany sprach er deshalb gerne über sein Label, die Berliner Kreativszene, modische Botschaften und die Fashionwelt in Zeiten von Corona. FCG: Du hast an der belgischen Modeschule La Cambre in Brüssel Modedesign studiert. Warum hat es dich 2012 von dort nach Berlin und nicht nach Paris gezogen? Damur: Ehrlich gesagt war ich dem Frankophonen etwas überdrüssig (lacht). In Berlin verbrachte ich eigentlich nur eine Woche Urlaub, hatte aber vorab schon provisorisch Bewerbungen verschickt und tatsächlich direkt einen Job bei einem Berliner Modelabel gefunden. FCG: Was reizt dich an der Stadt? Damur: In Berlin ist jeder Tag anders, keiner muss ein Leben führen wie jeder andere. Ich liebe den kreativen Vibe, die Verrücktheit — man findet sogar auf der Straße immer wen, mit dem man ein absurdes Gespräch führen kann, das inspiriert mich sehr. Dennoch habe ich ziemlich lange gebraucht, um anzukommen. Das Leben in der Berliner Kreativszene ist prekär, über die Runden kommen war oft schwer. Geschweige denn eine Wohnung zu finden, zumal ohne Deutschkenntnisse!Seit etwa zwei Jahren fühle ich mich wirklich angekommen, vermutlich auch, weil ich mit meinem Modelabel ein solides Fundament geschaffen habe und so unabhängiger bin. FCG: Dein Label #Damur GmbH gibt es seit 2015… Damur: … Und ich denke, es könnte so auch nur hier funktionieren. Meine Mode ist oftmals provokativ, ich setze auch politisch Statements. Berlin und die Menschen, die hier leben, sind da offener, befreiter als etwa in London, Paris oder Taipei, wo ich aufgewachsen bin. Modisch konnte ich hier ausbrechen. Und natürlich ist Berlin, anders als viele andere Großstädte, trotzdem nach wie vor günstiger, was der Kreativbranche entgegen kommt. FCG: Provokant und politisch trifft es gut — deine Kollektionen tragen Titel wie #iamslut oder #youaarenotblackenough . Damur: Und eine andere hieß #thisistrans . Die #iamslut Kollektion fiel genau in die #metoo -Debatte, die wir im Grunde unterstützen wollten; über den Kollektionstitel haben wir natürlich viel diskutiert, auch mit unseren Kundinnen und Kunden. Auf Social Media fragten wir unsere Follower, was sie davon halten würden. Ich mache mittlerweile Mens- und Womenswear, der Titel sollte als Slogan auf Shirts gedruckt werden, für beide Geschlechter. FCG: Was waren die Reaktionen? Damur: Für die Menswear fanden unsere Kunden das gut, für die Womenswear entfachte eine hitzige Debatte — eben weil slut als Schimpfwort nur für Frauen benutzt wird. Bis heute können sie leider nicht so frei mit ihrer Sexualität umgehen wie Männer, entweder gelten sie als „leicht zu haben“ oder „frigide“ — gegen Geschlechterungerechtigkeit wollen wir ankämpfen, für uns ist jeder gleich. Mit unseren Shirts wollten wir Frauen insofern die Chance geben, sich den Begriff anzueignen. Das empfanden dann viele Kundinnen als befreiend, was für mich das schönste war. Genau dafür mache ich meine Mode. FCG: Sollte Mode immer politisch sein? Damur: Generell kann ich da nur für mich sprechen: Für mich ist Mode ein starkes Ausdrucksmittel für die eigene Identität und eine Sprache, mit der man Botschaften und Gefühle vermitteln kann. Mode ist insofern eine Plattform zum Dialog. Allerdings eine, wo Aussagen auch mal mit mehr Witz oder softer vermittelt werden können. FCG: Inwiefern? Damur: Jeder kennt das doch, man sitzt mit Freunden oder Familie zum Dinner zusammen, irgendwann wird es politisch, das Gespräch heizt sich auf bis jemand wütend nach Hause geht. Meine Mode ist da eher wie ein Schlagwort oder Impulsgeber zum Gespräch, für das es nicht unbedingt eine Antwort geben muss. FCG: Verwendest du deshalb Hashtags, wie in deinen Kollektionstiteln oder Labelnamen? Damur: Wer heute ein Statement machen möchte, benutzt einen Hashtag — in meinen Augen ist es schnell, präzise und als Medium demokratisch. Mich haben die sozialen Kanäle schon immer neugierig gemacht. Anfang des Jahrtausends, als das noch ganz neu war, wusste ich bereits, dass das unsere Art zu Leben und zu Kommunizieren von Grund auf ändern wird. FCG: Unter dem Hashtag #BerlinerRepublik hast du deine aktuelle Kollektion während der Berliner Modewoche in dem Club Griessmühle gezeigt — bewusst außerhalb des Rahmens der Mercedes-Benz-Veranstaltungen. Warum? Damur: Wenn mir in der Zukunft noch einmal ein geförderter Slot angeboten wird, würde ich auch wieder im Rahmen des Mercedes-Benz-Kalenders zeigen. Ohne Unterstützung ist so eine Show für mein kleines Label allerdings ziemlich kostspielig. Meine eigene Schau hat zwar auch Geld gekostet, dafür war ich viel freier, konnte flexibler Menschen auch aus anderen Branchen einladen und den Abendtermin frei wählen — zu einem Slot um 10 in der früh wären weniger Menschen gekommen, nicht jeder kann sich für sowas freinehmen. FCG: Als junges Label, was wünschst du dir in Sachen Förderung? Damur: Ich wünsche mir zunächst einmal mehr Transparenz. Die Modewoche ist das beste Beispiel: An ausgewählte Nachwuchsbrands vergibt das Land Berlin Schauenslots auch kostenlos, scheinbar in letzter Minute. Mir erschließt sich erstens nicht, wie, wann und nach welchen Kriterien diese Marken ausgewählt werden — ich selbst hatte mich in der Vergangenheit auch schon erfolglos um so eine Unterstützung bemüht — und andererseits verstehe ich nicht, welche Marke erst zwei Wochen vor der Fashion Week kurzfristig in der Lage ist, eine Show auf die Beine zu stellen, das halte ich von allen Beteiligten für wenig professionell.In Taiwan unterstützt die Regierung junge Designer gleichermaßen, das wäre doch auch für Deutschland eine Perspektive. Auf Berlin bezogen glaube ich, dass der Modewoche ganz generell eine Vision fehlt. FCG: Bist du deshalb Mitglied im Fashion Council Germany? Damur: Wohl, weil ich Damur als eine deutsche Modemarke mit Sitz in Berlin sehe. Die hiesige Modebranche empfinde ich als eher zerrissen, wenig miteinander verbunden, was sicher auch demografische Gründe hat. Das Fashion Council Germany hilft hier, viele Stränge zusammen zu führen. Letzten Endes geht es aber auch immer darum, nachhaltige Businessmodelle zu schaffen, da hinken wir hinterher. FCG: Apropos Business, Damur ist auch Teil des sogenannten McKinsey Experience Studios. Was hat es damit auf sich? Damur: Das ist ein von der Berateragentur McKinsey initiiertes Lab, was Talente als auch Technologien zusammen- und idealerweise vorwärts bringt. Eine Spielwiese für Innovationen wenn man so will. Für uns als junges Label war ganz großartig, dass sie uns pro bono beraten haben. Wie baut man eine Marke eigentlich richtig auf, wie bringt man ein Business zum Laufen, wie lassen sich Abläufe, Organisation und Produktion verbessern? Dinge, die man als Designer nicht unbedingt weiß, die aber essentiell sind. FCG: Hast du auch gelernt, hiesiges Klientel für deine Mode zu begeistern? Der deutsche Durchschnittskunde gilt ja jungen Marken gegenüber als wenig aufgeschlossen. Damur: Ehrlich gesagt ist Deutschland nicht unser stärkster Markt. Obwohl ich versuche, die Preise in einem angemessenen Verhältnis anzusiedeln, können sich die jungen, die sich für unsere Mode begeistern, die Kollektionen nicht leisten. Die Älteren investieren wiederum lieber in Klassiker. Unsere Hauptmärkte sind die USA und Asien. Aber wir sehen, dass wir auch hier wachsen, das braucht einfach Zeit. FCG: Vor der Gründung deines eigenen Labels hast du für Dawid Tomaszewski gearbeitet. Wie wichtig war es, Erfahrung zu sammeln? Damur: Für jemand anderen zu arbeiten ist insofern wichtig, als dass man etwa sieht, was andere machen oder falsch machen, was man selbst gerne anders angehen würde. Generell denke ich aber, dass man sich als Unternehmer immer auch etwas Unschuldiges bewahren sollte. Und seien wir mal ehrlich: Ich wollte zwar immer gern ein eigenes Label gründen, in Berlin bleibt einem aber auch kaum eine andere Wahl, wenn man hier in der Modebranche arbeiten will — bezahlte Jobs bei anderen Labels gibt es eh nicht. FCG: Etwas Aktuelles: Mit dem Coronavirus erleben wir derzeit einen absoluten Ausnahmezustand, der sich natürlich auch auf die Modeindustrie auswirkt. Welchen Effekt hat die Pandemie auf Damur? Damur: Das ist jetzt für alle eine Zeit der Meditation. Für uns als kleines Label sind die Auswirkungen zum Glück erst einmal nicht so gravierend, für größere Berliner Marken dürfte das anders aussehen. Einige Menschen mit asiatischen Wurzeln berichten von rassistischen Übergriffen. Ich selbst habe die Erfahrung glücklicherweise noch nicht gemacht. Aus Taiwan kommend muss ich allerdings sagen, dass ich das konsequente Nicht-Tragen von Mundschutz als komisch empfinde. Hier ist es genau anders herum. Gerade hatte ich zum ersten Mal in meinem Leben Windpocken, auf dem Weg zum Arzt trug ich eine Maske — damit wird man allerorts komisch angeschaut. Es scheint, als ob jedermann eher denkt, man sei krank, wenn man sich schützt, das ist doch verrückt. Der Arzt sagte mir dann, ich könne die Maske ruhig abnehmen, das sei sicher unbequem (lacht). FCG: Als erster Berliner Designer schicktest du wie einer Vorahnung folgend im Januar Models mit medizinischen Masken über den Laufsteg — momentan von einem „Fashion Trend“ zu sprechen wäre aber wohl eher zynisch. Damur: Man sieht ja auch in Berlin, dass sich das Tragen von Masken selbst in so einer Extremsituation nicht durchsetzt, egal ob als modisches Accessoire oder medizinischer Schutz. Die Mentalität zu ändern ist da sicher schwer. Und mal abgesehen von Krisenzeiten ist es wohl auch nicht so nötig wie in vielen asiatischen Städten, die mit viel höherer Luftverschmutzung zu kämpfen haben — und wo Klimaanlagen und überfüllte U-Bahnen ein ganz anderes Gesundheitsrisiko darstellen. Zumindest in Berlin hat man da wiederum bekanntlich noch viel Platz. Und auf vielerlei Ebenen Luft zum Atmen. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Lydia Kleiber INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://damur.fashion/ MITGLIEDER PREVIOUS NEXT Interview Damur: Mode für Freigeister aus Berlin

  • RAUM RECAP DAY I with DAGGER | IDEN | JULIAN ZIGERLI

    1. Juli 2025 The new presentation format RAUM.Berlin initiated by Fashion Council Germany and powered by eBay is having its debut during Berlin Fashion Week. Over the course of the three-day exhibition from July 1-3 , nine emerging fashion brands showcased their collections in a daily rotating line-up. On Day I the format kicked off with an opening reception and featured presentations from DAGGER , IDEN and JULIAN ZIGERLI . RAUM.Berlin was open to the public daily in the uniquely designed spaces at the iconic Kranzler X on Kurfürstendamm - which also hosted the talk series ‘ METAMORPHOSIS – dialogues about change ’ powered by eBay. HERE’S A LOOK BACK AT DAY I DAGGER IDEN JULIAN ZIGERLI (Credits: Dagger, Iden & Julian Zigerli Credit: Celine Witon) MEET THE DESIGNERS On the first day of RAUM.Berlin , three labels - DAGGER, IDEN & JULIAN ZIGERLI - presented their designs at Kranzler X. DAGGER After losing his job in 2020, Luke Rainey founded DAGGER with just €300 and a vision. Inspired by his skateboarding youth in Northern Ireland, the brand channels raw, DIY energy. Clothes that feel like scraped knees and cracked pavement. Visit Website IDEN Founded in 2021, Berlin-based IDEN explores the space between digital and physical worlds. Inspired by queerness, cyborgs, and rebellion, it challenges gender norms and convention - made for digital natives and new-age punks. Visit Website JULIAN ZIGERLI JULIAN ZIGERLI creates modern, functional fashion with a playful, timeless twist. Known for bold prints and collaborations across artistic disciplines, his Swiss-based label blurs the line between art and clothing. Visit Website PRE-LOVED. REIMAGINED. RAUM.Berlin , powered by eBay, sends a clear message: it’s time for mindful consumption and greater transparency. This is evident in the Pre-Loved Exhibition by eBay , which is also part of the format and takes place at Kranzler X . Carefully selected pre-loved pieces meet contemporary design visions - revealing just how inspiring circular fashion can be. Every item tells a story of renewal and transformation. The exhibition is curated exclusively for RAUM.Berlin by stylist Christian Stemmler . To offer a moment of pause amid the diverse program, the eBay Lounge invites visitors to relax and connect - a space designed for inspiration and exchange. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Comm2 Team INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S http://press[at]fashion-council-germany.org MITGLIEDER PREVIOUS NEXT Berlin Fashion Week RAUM RECAP DAY I with DAGGER | IDEN | JULIAN ZIGERLI

  • In Zusammenarbeit mit Fashion United: Macht der Grüne Knopf für Modelabels Sinn?

    15. Juni 2021 // Gastbeitrag auf Fashion United Das Thema Nachhaltigkeit und die Nachweisbarkeit in Unternehmen wird immer wichtiger. Gleichzeitig ist es schwierig, bei der Fülle an Zertifizierungen, Labels und Versprechungen den Überblick zu behalten. Daher ist es dem Fashion Council Germany ein Anliegen, Klarheit in die Welt der vermeintlich nachhaltigen Zertifikate zu bringen, beginnend mit dem Grünen Knopf. Als erstes staatliches Siegel versucht der Grüne Knopf auch die Lieferkette in die Bewertung mit einzubeziehen und somit ökologische und soziale Nachhaltigkeit sicher zu stellen. Trotzdem bleiben noch einige Fragen offen. Um den Grünen Knopf besser zu verstehen, haben wir das Gespräch mit einem unserer Mitglieder gesucht und zu den Erfahrungen mit dem Siegel befragt. Das nachhaltige Mode-Label Phyne ist bereits seit einigen Jahren mit dem Siegel zertifiziert und bekennt sich zum umweltbewussten und gesellschaftlich verantwortungsvollen Handeln. Für das Unternehmen ist das staatliche Siegel für nachhaltige Mode ein wichtiger Leitsatz, nachdem sie sich orientieren. Im Interview berichtet Geschäftsführer Andri Stocker, wie der Grüne Knopf ihren Alltag bestimmt. Fashion Council Germany: Warum haben Sie sich für den Grünen Knopf entschieden und seit wann nutzen Sie das Siegel? Andri Stocker: Wir haben Phyne vor über vier Jahren mit einem Ziel gegründet: Den Wandel hin zu mehr Nachhaltigkeit (in der Mode) zu beschleunigen. Das klappt am besten, wenn alle mitmachen. Entsprechend war es für uns selbstverständlich, beim Grünen Knopf mitzumachen und den Wandel mitzugestalten. Fashion Council Germany: Wie hoch ist der Aufwand für eine Lizenzierung mit dem Grünen Knopf? Andri Stocker: Da wir von Anfang an einen sehr hohen Nachhaltigkeitsstandard verfolgen, mussten wir nur sehr wenig verändern, was unsere Prozesse in der Wertschöpfungskette angeht. Der Aufwand lag für uns vor allem im Verstehen der OECD-Richtlinien, dem analytischen Bearbeiten der unterschiedlichen Vorgaben und der Dokumentation. Fashion Council Germany: Worum handelt es sich bei den OECD-Richtlinien? Andri Stocker: Die OECD ist eine internationale Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Diese hat globale Richtlinien erarbeitet an denen sich Unternehmen orientieren können, um eine nachhaltige Lieferkette aufzubauen und alle Teilbereiche ökologisch und sozial verantwortungsvoll zu gestalten. Fashion Council Germany: Wie lief die Prüfung (Audit) für den Grünen Knopf ab? Gab es Herausforderungen und wie ist Phyne diesen begegnet? Andri Stocker: Da der Grüne Knopf auch für die Prüfer:innen Neuland war, gab es hier und da natürlich Fragen, die erst im Nachgang geklärt werden konnten. Insgesamt war der Prozess aber sehr verständlich und die Unterstützung durch das Prüfungsinstitut sehr hilfreich. Fashion Council Germany: Wie haben Sie sich auf das Audit vorbereitet, was hat bei der Vorbereitung weitergeholfen? Andri Stocker: An erster Stelle haben wir uns intensiv mit den OECD-Richtlinien beschäftigt, um die genauen Anforderungen zu verstehen. Das war für uns sehr hilfreich, da wir so letztlich genau abschätzen konnten, wo wir noch welche Arbeit „nachzuholen“ hatten. Darüber haben wir das Angebot seitens der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) genutzt, unseren Status vorab zu besprechen, um gut vorbereitet in die Prüfung zu gehen. Fashion Council Germany: Was waren die wichtigsten Erkenntnisse während der Auseinandersetzung mit dem Thema Due Diligence? Vielleicht auch Erkenntnisse aus der Risikoanalyse? Andri Stocker: Unsere wichtigste Erkenntnis war das Verständnis über die Zusammenhänge der unterschiedlichen Anforderungen. Hätten wir uns vorab nicht intensiv mit den OECD-Richtlinien auseinandergesetzt, so wären uns diese Zusammenhänge wohl nicht klargeworden. Eine Due Diligence ohne das Grundverständnis dieser Richtlinien wäre weder zielführend noch sinnvoll. Fashion Council Germany: Welchen Mehrwert bietet der Grüne Knopf Ihrem Unternehmen? Andri Stocker: Wir sehen den Mehrwert vor allem in der Textilbranche selbst, weniger beim Verkauf unserer Produkte. Der Grüne Knopf bietet uns die Möglichkeit, gemeinsam mit größeren Marktteilnehmern – wie zum Beispiel Tchibo oder Aldi – unternehmerische Entscheidungen positiv zu beeinflussen und so den Wandel zu mehr Nachhaltigkeit zu beschleunigen. Fashion Council Germany: Was würden Sie Unternehmen empfehlen, die sich für den Grünen Knopf entscheiden? Andri Stocker: Lieber anfangs etwas mehr Zeit investieren, um die Zusammenhänge zu verstehen, als hinterher ein Wirrwarr von Anforderungen zu erfüllen versuchen. Fashion Council Germany: Wo sehen Sie noch Lücken, was sollte der Grüne Knopf noch verbessern? Andri Stocker: Ich sehe große Chancen bei der Internationalisierung. Der Grüne Knopf ist das erste „Siegel“, das quasi den Stempel und somit das Vertrauen eines Staates trägt, nicht nur einer privaten Organisation. „German Sustainability Approved“ könnte international genauso anerkannt werden, beziehungsweise sein wie „Made in Germany“. (lacht) Um das Thema noch tiefergehender zu behandeln, die Konversation zu eröffnen und Fragen zu ermöglichen, veranstalten wir am 22.6.2021 um 14:00 Uhr ein kostenfreies Webinar zu dem Thema „Grüner Knopf“. In diesem wird Silke Langer, Beraterin in der Geschäftsstelle Grüner Knopf, über die Rahmenbedingungen aufklären und Andri Stocker von seinen Erfahrungen berichten. Fragen zum Grünen Knopf können vorab an uns gerichtet werden: edu@fashion-council-germany.org Hier geht es zur Registrierung: https://bit.ly/2TOx8R0 AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Lydia Kleiber INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER PREVIOUS NEXT Interview In Zusammenarbeit mit Fashion United: Macht der Grüne Knopf für Modelabels Sinn?

  • Der erste MUNICH FASHION AWARD – ein Zeichen für nachhaltiges Modedesign in Europa

    20. Mai 2025 Ein Abend voller Innovation, Haltung und Designvision: Am 17. Mai 2025 feierte der erste MUNICH FASHION AWARD seine Premiere in der bayerischen Landeshauptstadt – und setzte damit ein eindrucksvolles Zeichen für die Zukunft der Mode. Initiiert von Kreativ München , dem Kompetenzteam Kulur- und Kreativwirtschaft der Landeshauptstadt München, würdigt der neue Award herausragendes europäisches Design in den Kategorien Contemporary Sustainable Fashion und Contemporary Sustainable Accessories . Die Auszeichnung versteht sich dabei nicht nur als Wettbewerb, sondern als Plattform zur Förderung und Sichtbarmachung Designer*innen, die mit Mut, Innovationskraft und nachhaltigem Denken ihre Designs umsetzen. Insgesamt zehn zukunftsweisende Designer:innen wurden aus einer Vielzahl an Bewerbungen ausgewählt und präsentierten ihre Arbeiten vor einem hochkarätigen Publikum aus Branche, Kultur und Medien. Zu den Finalist:innen zählten: Halfs München, Lutz Morris, nat-2, OBS, SELVA HUYGENS [SLVA], CAVIA, Federico Cina, PLNGNS, Martin Niklas Wieser und Plaid-à-Porter. Die Jury, bestehend aus Expert*innen aus Design, Nachhaltigkeit, Wirtschaft und Kultur, würdigte besonders die Verbindung von ästhetischer Qualität, innovativer Materialwahl und gesellschaftlicher Relevanz. Die Gewinner*innen des Abends: CONTEMPORARY SUSTAINABLE FASHION 1. Platz: MARTIN NIKLAS WIESER 2. Platz: PLNGNS 3. Platz: Plaid-à-Porter CONTEMPORARY SUSTAINABLE ACCESSORIES 1. Platz: Lutz Morris 2. Platz: OBS 3. Platz: nat-2 Footwear Mit dem MUNICH FASHION AWARD erweitert Kreativ München sein Engagement für die lokale und europäische Kreativwirtschaft. Der neue Award positioniert München nun auch international als Standort für progressives Modedesign mit Haltung. Pictures by: Markus Wachter AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Laura Altenberg INFOS ANFRAGEN mfa[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.munichfashionaward.com/ https://kreativ-muenchen.de/ MITGLIEDER PREVIOUS NEXT News Der erste MUNICH FASHION AWARD – ein Zeichen für nachhaltiges Modedesign in Europa

  • eBay Deutschland at Berlin Fashion Week

    9. Juli 2024 Im Rahmen der Partnerschaft zwischen dem Fashion Council Germany und eBay Deutschland arbeitet der online Marktplatz in dieser Saison mit den drei Berlin Contemporary Designer:innen und FCG-Mitgliedern Avenir , Richert Beil und SF1OG zusammen. Die Designer:innen wählten Pre-Loved Produkte von eBay aus und kreierten daraus neue Looks für ihre Frühjahr/Sommer-Kollektionen. So verwendete beispielsweise SF1OG gebrauchte Leinenstoffe sowie Angelköder-Charms von eBay und fertigten daraus u.a. Caps, Accessoires und Teile ihrer Statement-Jacken. Avenir -Designerin Sophie Claussen kreierte einen re-purposed Look indem sie bei eBay erworbene alten Fahrkarten und denim Pants zu einem Pullover verstrickte. Der Look wurde ebenfalls im Rahmen ihrer Show zur Berlin Fashion Week präsentiert. Zusätzlich baut eBay sein Engagement im Rahmen der Berlin Fashion Week für die Designer:innen aus und co-finanzierte die Show des Berliner Labels Richert Beil . Das Designer-Duo fertigte sechs Designs aus Materialien und Produkten von eBay, welche direkt nach der Show auf eBay Deutschland zur Versteigerung angeboten werden. Foto Credits: Richert Beil: Vogue Runway by Tom Funk SF1OG: Boris Marberg Avenir: Denis Grigorev AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Fenja Niechoj INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER AVENIR RICHERT BEIL SF1OG PREVIOUS NEXT Berlin Fashion Week eBay Deutschland at Berlin Fashion Week

  • 10 Fashion Experts and their Favourite Member Brands

    13. Jan. 2026 We asked ten industry experts to share their favourite brands from our community — highlighting the voices, visions and values shaping contemporary fashion today. BIANCA LANG-BOGNÁR Editor-in-Chief – S-Magazin/Der Spiegel Managing Director – brookmedia Credit: David Maupilé “ANNE BERNECKER turned upcycled fashion into couture for me — elegant and stylish. Vintage men’s shirts have never looked sexier than hers. You can see that she learned her craft at Central St. Martins in every single one of her designs.“ “Johann and Julius of HADERLUMP ATELIER BERLIN have a gift for the grand entranc — and yet they remain understated. Their fashion is sophisticated and still Berlin-rough and certainly Berlin-made, of course. Their designs are like them: cool, passionate, and confident.“ “Antonia and Björn of WORKING TITLE have perfected the concept of the timeless wardrobe. I’ve owned several of their pieces for many years, and every time I wear them, I get compliments — because they fi t fantastically and stand out in their simplicity. They always have that certain something and showcase truly exceptional craftsmanship.” HANAN BESOVIC Fashion Commentator – @ideservecouture Credit: Privat “NAMILIA is a brand that doesn‘t shout but it screams. It is loud and in your face and that‘s what is always so appealing about their shows. It’s unapologetic and it speaks to a community that backs it up.“ “MARKE in my opinion has a lot of potential. There is always a good story with great references that is delivered and tailored into these pieces. It always plays with innocence and historical inspiration while it translates the pieces into todays world. I’ve seen the brand grow for a few years now and it hasn‘t lost its touch.“ “ODEEH is an example of what a great brand can be. I always like to refer to the brand as German Prada because the aesthetic reminds me of it. It does not follow trends, it delivers collections that make you realize the beauty of fashion. Their mind and vision is always something I look forward seeing.” KOZUE AKIMOTO Model Credit: Privat “HADERLUMP ATELIER BERLIN I am personally a fan of. I love how they blend darkness, streetwear, elegance, and sustainability into one expression. I’m excited to see how brands like this continue to explore sustainable fashion without compromising their identity. Overall, I can really feel each brand’s unique presence at Fashion Week, and I fi nd myself drawn to those that carry a certain darkness that feels very Berlin. And I also always look forward to seeing what the show guests are wearing — their real, personal fashion is truly inspiring.“ KERSTIN WENG Head of Editorial Content – VOGUE Germany Credit: Katja Broemer “KASIA KUCHARSKA found early on what many creatives search for over years: a truly distinctive style. What impresses me most about her is that, despite the success of her 3D-printed latex pieces, which have become her signature look, Kasia has managed to evolve her design language in a coherent and thoughtful way. By incorporating tailoring elements that perfectly complement the latex pieces, her aesthetic remains feminine but has gained a more mature dimension, appealing to a broader audience. The way she continues to run her label while being the mother of a young daughter is deeply inspiring and highlights how much more visibility mothers in fashion deserve.” “SIA ARNIKA’S vision of womanhood is exactly what we need today: she designs for a bold woman who is self-aware and combines fearless sensuality with a touch of roughness. The fact that global stars like Charli xcx identify with this attitude and wear her pieces proves that Sia Arnika’s aesthetic has worldwide relevance — it simply needs the chance to be seen. I’m truly proud that a designer like Sia Arnika presents her fashion in Berlin, because what she stands for embodies exactly what makes the city such an exciting fashion capital.” “Estelle Adeline Trasoglu of PLAIDÀPORTER has to offer what can only be described as an unfailing sense of style. Even before she began designing, she had an eye for what makes an outfit special and how to make looks more intriguing. Her personal style has always been defined by a confident femininity. As a designer, she has found her niche through the upcycling of unique fabrics, allowing her distinctive sense of style to become accessible to others. With her approach of transforming blankets or curtains into pieces like corsets or hot pants, she proves that upcycling can be not only meaningful, but also visually sexy.” JUN YABUNO Foreign Correspondent – WWD Japan Credit: Privat “SF1OG is undeniably one of the most exciting rising stars in both Berlin and German fashion today: Weaving relatable nostalgia into its design language, they transform repurposed materials into contemporary clothing that feels cool and culturally connected. Their runway shows are always charged with youthful energy, refl ecting a strong community growing around the brand.” "ESTHER PERBANDT’S universe of black, articulated not only through fashion but also through art and performance, brings new depth and richness to what the world imagines as Berlin style. While staying true to her own aesthetic, she continually embraces new challenges to broaden her brand’s reach to global audiences. That commitment is genuinely inspiring.” “ODEEH’S eclectic mix of colors, prints, and textures sparks pure joy for fashion, turning everyday life into a playful canvas. Their craftsmanship and sophistication shape a style that is unmistakably their own. With an already established international footprint, they remain one of the most compelling voices within German fashion.” EDWARD BUCHANAN Design Consultant and Fashion Director Milan – Perfect Magazine Credit: Danielle Levitt “WILLIAM FAN is a wonderful human being and a skilled designer. What has impressed me most about his work is the consistency and confidence. The first time I met William was a few years ago at one of his shows — it was jaw dropping to see such independence and perspective.” “RICHERT BEIL I also adore – and I adore even more their Berlinness! They have a very singular voice and are really invested creatives. Our conversations are often about honesty and how in this climate they can grow the business in a way which is correct for them. I love that they have carved out new incredibly cool headquarters for themselves in Kreuzberg. Truly inspiring!“ “LOU DE BÈTOLY, LUEDER, and KASIA KUCHARSKA also come to mind, not only because I want to also add a really compelling observation that the quantity of female led independent design houses showing in Berlin are really superior to surrounding fashion spaces. I always believe in the empowerment of any disadvantaged community and love to see female designers like the ones mentioned thrive! Kudos also to new mom Kasia for knowing her limits and the importance in knowing how to step away and come back when the time is right.“ FRANZISKA FROSCH Editor-in-Chief – ELLE & ELLE Decoration Credit: Andreas Ortner “At LUTZ MORRIS, a clear concept meets total consistency, yet there’s still room for playful touches. Tina Lutz Morris combines craftsmanship with sustainability and a very personal signature. Bags and accessories by Lutz Morris are statement pieces for extroverted minimalists.” “ODEEH make even strict minimalists fall in love with their patterns. That’s thanks to the finesse with which the duo Jörg Ehrlich and Otto Drögsler compose their designs. In every piece, you can feel their attention to detail and passion for artisanal perfection. Plus: there’s always a little twist that turns even a blouse into a personality.” DRIES VRIESACKER Founder and Editor-in-Chief – ENFNTS TERRIBLES Magazine Credit: Privat “The pride I feel for MILK OF LIME as a Belgian (they studied in Antwerp) is hard to describe. When they staged their fi rst show in a planetarium during Berlin Fashion Week a few years ago, it was immediately clear to me that they were reaching for the stars. With every collection they make, it becomes cleare that their eye for detail and fabrics is something truly rare — and it’s something we should cherish and support as an industry.” “NAMILIA might just be the most fun and uplifting show at Berlin Fashion Week. They’re one of the few brands that truly put their community above everything else. Their clothes are made for their people — and, refreshingly, their people can actually afford them.” “MARKE stands out through pure quality and razor-sharp tailoring. Mario Keine is one of my Berlin favorites because I’ve seen the brand grow season after season, and it feels like he’s now at a point of real confidence — ready to take things to the next level. Watching Marke evolve has been a joy.” ALBERT AYAL Founder & Creative Director – UpNextDesigner Credit: Privat “I’ve been following GERRIT JACOB since day one. I love how he uses such bold colors, you can always tell when something’s his. His work has such a strong identity, and I think that’s what makes it so exciting to see how far he’s come.” “SF1OG is one of those brands I discovered early on through Instagram, and I’ve been supporting them from the start. What I love is how every collection tells a completely different story, one might be inspired by school uniforms, another by workwear. It always feels fresh but still completely true to who they are.” “SIA ARNIKA is another designer I found on Instagram a while back, and it’s been so cool to watch her journey. Now she’s collaborating with Kylie Jenner and showing at Berlin Fashion Week, it’s amazing to see how far she’s come. I love how her pieces often have these fun, bold messages on them, they make women feel powerful, confident, and totally unapologetic.” HERBERT HOFMANN Vice President Creative – Highsnobiety Credit: Vitali Gelwich “DAGGER is a queer skate brand with depth. I’m so inspired by the stories Luke tells through his brand and designs. DAGGER and its world are melancholic, yet they look to the future with positivity. ‘ALL THE BEST’ is their slogan, and I wholeheartedly wish that for the brand as well.” “LUEDER popped up at a moment when I thought I had seen it all, and Marie mixed styles, worlds, and inspirations I would never have connected. The designs manage to be very distinctive, yet timeless at the same time. Individuality wins — and that fits Berlin so perfectly.” This text is an excerpt from our 10-year Fashion Council Germany booklet, in which we reflect on a decade of shaping and advancing German fashion. Discover the full booklet and explore all the stories and highlights HERE . AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Manuel Almeida Vergara INFOS ANFRAGEN press@fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER PREVIOUS NEXT 10 YEARS FCG 10 Fashion Experts and their Favourite Member Brands

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