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- BFW Interview-Special - im Gespräch mit Christiane Arp, Vorstandsvorsitzende des FCGs: "Über die Transformation der BFW"
10. Juli 2023 Die Berlin Fashion Week hat seit seinem Debüt im Jahr 2007 einige grundlegende Veränderungen hinter sich. Was war für Dich bis dato die bedeutendste Transformation des Berliner Fashion Week Formats? Mode impliziert von Natur aus Veränderung und so hat sich auch die Ausrichtung der Berlin Fashion Week im Laufe der Zeit verändert. Themen wie Nachhaltigkeit und Innovation sind verstärkt in den Vordergrund gerückt. Mit Initiativen wie „Berlin Contemporary“, die wir zum ersten Mal zur Berlin Fashion Week im Januar im Auftrag der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe ins Leben gerufen haben, haben wir ein wichtiges Zeichen für Fashion Design in und aus Deutschland und damit der Bedeutung der Berlin Fashion gesetzt. Ein anderes Beispiel ist „STUDIO2RETAIL“: Das Format lädt Endkonsument:innen zu Fashion Events abseits der Laufstege ein und bietet somit lokaler Mode und neuen Designer:innen eine Bühne. Ähnlich steht es um den Berliner Salon, der seit vielen Jahren eine feste Konstante im Kalender der Berlin Fashion Week ist, und bereits seit drei Saisons für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Nachhaltigkeit, Innovation, Diversität und Sichtbarkeit sind für mich die wichtigsten Themen. Seit letzter Saison vollzieht die Berlin Fashion Week verstärkt einen Sinneswandel: Innovative Formate, junge Designer:innen und nachhaltige Konzepte stehen im Fokus. Wie beurteilst Du diese positive Veränderung für die Berlin Fashion Week im internationalen Vergleich? Wir sollten uns nicht mit anderen Mode Städten vergleichen. Berlin hat schon aus seiner Geschichte heraus ein ganz eigenes kulturhistorisches Narrativ. Es ist unsere Aufgabe als Fashion Council Germany dieses Narrativ in die „Welt“ hinaus zu tragen und dazu beizutragen, dass „Mode designed in Germany“ national und international wahrgenommen und anerkannt wird. Wie können wir das Ökosystem Mode positiv verändern - diese Frage müssen wir uns bei all unseren Initiativen stellen. Umso mehr ist es unsere Verantwortung, diese positive Transformation weiter voranzutreiben und gerade jungen Designer:innen in und aus Berlin eine Bühne zu bieten, die die kulturelle Vielfalt der Stadt widerspiegelt. Auf was freust Du Dich am meisten zur kommenden Berlin Fashion Week? Inspirierende Mode, innovative Formate und anregende Gespräche. ABOUT Christiane Arp Als Chefredakteurin der VOGUE Germany von 2003 bis 2020, prägte Christiane Arp die deutsche Modeszene und verlieh ihr eine ganz neue Relevanz in der internationalen Modewelt. Neben ihrer Tätigkeit als Chefredakteurin begleitete sie viele internationale Modeproduktionen als Stylistin. 2019, co-kurratierte Christiane Arp die Münchner Ausstellung „Ist das Mode oder kann das weg!?“ welche 40 Jahre VOGUE zeigt. 2011 gründete sie den VOGUE Salon auf der Berlin Fashion Week, eine Plattform für deutsche Nachwuchsdesigner:innen. Christiane Arp wirbt nun auf vielfältige Weise für die deutsche Mode- und Designlandschaft. Sie ist Vorstandsvorsitzende und Gründungsmitglied des Fashion Council Deutschland und unterstützt Projekte, die die Modeszene nachhaltig verändern. Christiane Arp studierte Modedesign an der Hochschule für Gestaltung in Hamburg. Wir bedanken uns bei Christiane Arp für das Gespräch. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Lydia Kleiber INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://fashionweek.berlin/ MITGLIEDER Christiane Arp PREVIOUS NEXT Interview BFW Interview-Special - im Gespräch mit Christiane Arp, Vorstandsvorsitzende des FCGs: "Über die Transformation der BFW"
- FASHION X CRAFT Teilnehmer:innen präsentieren ihre Designs im DER BERLINER SALON
6. Feb. 2024 Während des DER BERLINER SALON präsentieren die sechs Jungdesigner:innen aus dem 2. Jahre des Förderungsprogramms FASHION x CRAFT in Partnerschaft mit der Swarovski Foundation und The King‘s Foundation ihre Designs in einer gemeinsamen Abschlusspräsentation. Ziel der Initiative ist es, junge Absolvent:innen der Fachgebiete Mode- und Textildesign in maßgeschneiderten Workshops in den Bereichen Nachhaltigkeit, Handwerkskunst und Innovation weiterzubilden und zu fördern. Die Gewinner:innen des zweiten Jahres waren: Chelsea Jean Lamm (AMD), Nanyi Li (Burg Giebichenstein, Kunsthochschule Halle), Nari Haase (Burg Giebichenstein, Kunsthochschule Halle), Ronja Beckmann (Hochschule München), Sofia Hermens Fernandes (Royal Academy of Fine Arts Antwerp) und Tatjana Haupt (Institut Francais de la Mode), die im April 2023 in einer Workshop- und Seminar-Woche in Berlin zusammen kamen. Im Juli vertieften sie ihre Kenntnisse im Bildungszentrum von The King‘s Foundation, wo sie den Umgang mit unterschiedlichen Materialien und traditioneller Handwerkskunst, wie dem Korbflechten oder Weben, erlernten. In einem Workshop mit dem britischen Designer Patrick McDowell erhielten die Teilnehmer:innen Insights über nachhaltige Faserauswahl zur Entwicklung von innovativen und traditionellen Strukturen. Ihre Entwürfe wurden anschließend in Zusammenarbeit mit der Firma Lenzing realisiert, die den jungen Designer:innen Materialien und Stoffe zur Verfügung stellten. Neben den Designs der Absolvent:innen des zweiten Jahres wurden während der Ausstellung im DER BERLINER SALON auch die Gewinner:innen des dritten Jahres verkündet und leitet somit die dritte Runde von FASHION x CRAFT ein. Weitere Informationen zu den Gewinner:innen des dritten Jahres gibt es HIER und zum Projekt HIER . AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Henriika Bierwirth INFOS ANFRAGEN Henriikka.Bierwirth[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.fashion-council-germany.org/initiativen/fashion-x-craft MITGLIEDER PREVIOUS NEXT News FASHION X CRAFT Teilnehmer:innen präsentieren ihre Designs im DER BERLINER SALON
- Der FCG X OTTO ROUNDTABLE in Hamburg
22. Sept. 2023 Am vergangenen Donnerstagabend veranstalteten wir gemeinsam mit unserem Mitglied Otto den ersten FCG X OTTO ROUNDTABLE zum Thema "Circular Fashion - The Future Normal" in ihrem Co-Working Space collabor8 auf dem Otto Campus in Hamburg. Das Networking-Event startete mit einem Panel Talk zum Thema Circular Fashion und bot im Anschluss bei Drinks und Snacks einen intimen Rahmen zum Netzwerken, Austauschen und Weiterdenken. Der Panel Talk wurde von Ingo Bertram, Head of News Content & Research bei Otto, moderiert und bestand aus unserer Vorstandsvorsitzenden Christiane Arp, Ina Budde Co-Founder & CEO Circular Fashion, Simone Sommer Sustainability & Circularity Fashion Expert, Lisa Franke Sustainability Manager Circularity bei Otto. Seit 2018 bringt der Fashion Council Germany mit seinen Networking-Formaten Entscheider aus ganz Deutschland und Europa zusammen, um den Austausch in inspirierender Atmosphäre zu fördern. Weitere Informationen zu unseren Netzwerkveranstaltungen finden Sie unter folgendem Link. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Raphael Schreiber INFOS ANFRAGEN raphael.schreiber[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.otto.de/ MITGLIEDER Otto PREVIOUS NEXT News Der FCG X OTTO ROUNDTABLE in Hamburg
- Berlin Showroom vom 01.09. bis 03.09. in Seoul
21. Aug. 2025 Im Rahmen der Berlin Fashion X International -Delegationsreise nach Seoul präsentieren zwölf ausgewählte Designer:innen erstmals ihre Kollektionen im Berlin Showroom . Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Label MCM im MCM Born Store im Stadtteil Gangnam und im Rahmen der Seoul Fashion Week. Ziel ist es, die Sichtbarkeit deutscher Mode im koreanischen Marktumfeld zu stärken und neue internationale Geschäftsmöglichkeiten für die teilnehmenden Marken zu schaffen. Der Berlin Showroom bietet den Designer:innen eine exklusive Plattform, um ihre Arbeiten einem internationalen Fachpublikum zu präsentieren. Eingeladen sind Vertreter:innen der Presse, Einkäufer:innen sowie Entscheidungsträger:innen der Modebranche. Den Auftakt bildet ein exklusives Opening Event am 1. September von 15:00 bis 18:00 Uhr, bei dem die Marken in direkten Austausch mit relevanten Akteur:innen der koreanischen Modeszene treten können. Am 2. und 3. September ist der Showroom jeweils von 10:00 bis 18: Uhr für Fachbesucher:innen und Presse geöffnet. Der Zugang sowohl zum Opening Event als auch zum Showroom erfolgt ausschließlich auf Einladung. Bei Interesse, meldet euch unter hello@fashion-council-germany.org . Mit dabei sind Balletshofer , Clara Colette Miramon , Danny Reinke , DAWN Denim , Gerrit Jacob , Haderlump Atelier Berlin , Isabella Rudzki , LUEDER , Richert Beil , Sia Arnika , Unvain Studios und William Fan . Berlin Fashion X International wird gefördert durch ein Landesprogramm, welches aus den EFRE-Mitteln und aus Mitteln des Landes Berlin finanziert wird. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Fenja Niechoj INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.berlinfashioninternational.com/ MITGLIEDER PREVIOUS NEXT News Berlin Showroom vom 01.09. bis 03.09. in Seoul
- Annette Röckl: Rückenwind für die deutsche Mode
12. Feb. 2020 Seit 2003 leitet Annette Roeckl das deutsche Familien- und Traditionsunternehmen Roeckl. Sie hat die Handschuhmarke aus München sukzessive zu einem Accessoires-Label ausgebaut. Seit kurzem ist Roeckl auch Mitglied im Fashion Council Germany. Ein Gespräch über den Spagat zwischen Tradition und Moderne, Frauen in Führungspositionen und den Status Quo deutscher Mode. FCG: Frau Roeckl. Es heißt, dass ausgerechnet Sie als Teenager aus Prinzip keine Handschuhe getragen haben. Warum? Annette Röckl: Wie das eben so ist mit Jugendlichen: Für mich war es ganz wichtig, mich zunächst vom Familienunternehmen abzugrenzen und darüber meinen eigenen Standpunkt zu finden. Zwischenzeitlich habe ich mir meinen eigenen Zugang erschlossen: Handschuhe verstehe ich als ein tolles Handwerksprodukt mit einer spannenden Tradition — und obendrein haben sie eine große Tragweite in der weltlichen als auch kirchlichen Geschichte. Neben den Augen kommt der Hand im kommunikativen Ausdruck eine besondere Bedeutung zu. FCG: Heute gehen Sie ohne Handschuhe nicht einmal einen Espresso an dem nach Ihrer Familie benannten Roecklplatz trinken. Annette Röckl: Nie! Je nach Tagesform trage ich heute rote, pinke, gefütterte Handschuhe oder ein leichtes Modell im Sommer. Und dazu ein Tuch und eine Tasche — wir haben mittlerweile eine ganze Produktwelt an Accessoires aufgebaut. FCG: Seit 2003 leiten Sie das Familienunternehmen in 6. Generation. In diesem Jahr feiert Roeckl 180-jähriges Jubiläum. Wie schaffen Sie den Spagat zwischen Tradition und Zukunft? Annette Röckl: Das ist genau die Herausforderung. Unser Credo ist, das Werthaltige, Gute und Authentische, was im Kern der Marke verankert ist, in die Zukunft zu übertragen. Dazu müssen wir uns immer wieder die Fragen stellen: Was lohnt sich eigentlich zu bewahren? Was ist unser roter Faden? Für uns bedeutet das ganz klar die Aufrechterhaltung der hohen Qualität und Kundenzufriedenheit. Das ist auch ein klares Commitment gegenüber unseren Mitarbeitern und Partnern. Roeckl war in der Vergangenheit königlicher bayerischer Hoflieferant, auch Kaiserin Sissi trug unsere Handschuhe. So etwas schafft man nicht ohne einen hohen Anspruch. FCG: Apropos Sissi: Wer trägt Roeckl Produkte heute? Annette Röckl: Die selben Kunden, die sich auch Roeckl Handtaschen und Tücher gönnen — denen Haltbarkeit wichtig ist und die sich von unseren Mitarbeiterinnen die Produkte in Ruhe erklären lassen, um mit einem Lieblingsstück nach Hause zu gehen. Bei Roeckl stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis. Unsere Produkte sehen auch noch nach zehn oder sogar zwanzig Jahren wie neu aus. Sie überdauern mehrere Generationen. FCG: Wie lässt sich das nach wie vor sicherstellen? Annette Röckl: Die Bewahrung traditionellen Handwerks ist eine Aufgabe, die momentan viele Marken beschäftigt. Zusätzlich zu unserer Handschuhmanufaktur haben wir 2010 eine eigene Taschenmanufaktur eröffnet, in unseren Produktionsstätten in Rumänien arbeiten exzellente Handwerker. FCG: Eine transparente Produktion ist heute etwas, wonach auch der Kunde fragt. Annette Röckl: Der Kunde selbst hat heute außerdem eine ganz andere Awareness, auch was die Regionalität von Produkten angeht. Auch aus dem Grund bilden wir mittlerweile in Deutschland aus. Knowhow ist der Schlüssel. Um die Produktkompetenz auch weiterhin zu stärken, überarbeiten wir derzeit unser gesamtes Werkstattkonzept in München. FCG: Ein Schritt Richtung Modernisierung. Annette Röckl: Tradition ist nicht die Anbetung der Asche, sondern das Weitergeben der Glut — als ich 2003 die Geschäftsleitung übernommen habe, war das für mich ein Schlüsselsatz. Es ist ganz wichtig, nicht in Starrheit zu versinken. Die Welt tickt heute natürlich ganz anders. Wir setzen daher auch stark auf Digitalisierung, in der Kommunikation als auch in den Unternehmensstrukturen. FCG: Hatten Sie es als Frau an der Unternehmensspitze anfangs eigentlich schwerer? Annette Röckl: Interessanterweise habe ich aus der internen Betrachtung der Mitarbeiter kein Problem gespiegelt bekommen, wohl aber von externen Geschäftspartnern. Warum steht da eine Frau, noch dazu so jung? Da waren viele unausgesprochene eindeutige Fragezeichen, etwa seitens der Bänker oder Versicherungsvermittlern. Ich habe das versucht zu ignorieren, war am Anfang aber selbst auch häufiger unsicher. Wir leben leider nach wie vor in einer patriarchalen Gesellschaft, das Erbe sitzt in jedem von uns. Das macht auch etwas mit dem Selbstbild der Frau. FCG: Wie haben Sie die Unsicherheit überwunden? Annette Röckl: Souveränität kommt mit Erfahrung. Wichtig ist, an sich zu glauben. Irgendwann ist das Geschlecht kein Thema mehr. Was zählt ist die Persönlichkeit und die Fähigkeit, Verantwortung zu übernehmen. FCG: Würden Sie sagen, dass Sie als Frau einen anderen Führungsstil haben? Annette Röckl: Ich denke ja. Wahrscheinlich agiere ich etwas kooperativer und gemeinschaftlicher. FCG: Wie sieht es, abgesehen von Ihnen, eigentlich bei Roeckl mit Frauen in Führungspositionen aus? Annette Röckl: Da sind wir ganz weit vorne, 80-90 Prozent der Führungspositionen sind von Frauen besetzt, in den Boutiquen als auch in der Leitung unserer Manufakturen. Die Zentrale ist in den letzten Jahren weiblicher geworden. Im Einzelhandel wie generell in der Modebranche arbeiten traditionell Frauen, die sind einfach tüchtig. In der Erfolgsspur machen wir gerne weiter.Und ich arbeite tatsächlich sehr gerne mit Frauen in der Führung zusammen. Generell empfinde ich diverse Teams aus Jungen und Alten, langjährigen und neuen Mitarbeitern sowie Frauen und Männern als das Ideal. FCG: 2017 hatte Roeckl eine schwere Krise — die eigens angemeldete Insolvenz konnte glücklicherweise abgewendet werden. Annette Röckl: Wir haben den Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung damals zurückgenommen, da wir sehr schnell innerhalb der Familie eine Lösung entwickelt haben. Der Zusammenhalt ist in einem Familienunternehmen sicher stärker als bei einer großen Holding. FCG: Schuld waren auch die warmen Winter. Ihre Umsätze erkannte man früher an der Wetterkurve. Und heute? Annette Röckl: Obwohl wir uns heute als Accessoires-Marke positionieren, liegt der Schwerpunkt immer noch auf unserer Herkunft, dem Handschuh. Ein kalter Winter kann da eine umsatzausschlaggebende Saison sein. Russland ist auch deshalb ein wichtiger Markt, wo wir viel reingeben. FCG: Setzen Sie derzeit generell stärker auf das Auslandsgeschäft? Annette Röckl: Nachdem wir in der Krise einige Filialen schließen mussten, können und wollen wir in DACH auch wieder einiges ausbauen. Hier sind wir nach wie vor Marktführer. FCG: Wie bewerten Sie als deutsches Traditionsunternehmen eigentlich Deutschland als Modenation? Annette Röckl: Deutschland steht primär für Industrie und Technik, für Präzision und Ingenieurskunst — und nicht für Mode. Da muss man die Kirche im Dorf lassen. Trotzdem gibt es eine Power im Fashion Design, die lange nicht genug ausgeleuchtet wurde. Wir haben herausragende kreative Töpfe und Hidden Champions auch in der Mode. FCG: Das trifft es ganz gut. Die Sichtbarkeit von Mode Made in Germany zu erhöhen und junge Talente zu fördern hat sich das Fashion Council Germany zur Aufgabe gemacht. Seit kurzem ist auch Roeckl Mitglied der Modekammer. Annette Röckl: Ich halte es für eine förderungswürdige Institution, da sie eben hilft, der deutschen Mode mehr Gehör, eine bessere Plattform und gesteigerte Wahrnehmung zu verschaffen — was sie auch verdient hat. Es gibt herausragende Kollektionen, die keiner sieht. Vernetzung wird wichtiger denn je. Wenn wir uns zusammenschließen können, wird die unglaubliche Fashion Power Deutschland weiter nach vorne bringen. Man sieht das an Ländern wie Italien und Frankreich, wo Modekammern eine lange Tradition haben. Der Rückenwind für die deutsche Mode ist eine großartige Chance. Ich freue mich darauf. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Lydia Kleiber INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.roeckl.com/ MITGLIEDER PREVIOUS NEXT Interview Annette Röckl: Rückenwind für die deutsche Mode
- Im Gespräch mit Jens Hamborg Koefoed (Co-Founder Vocast): Ohne Bilder hat eine Marke keine Identität
9. März 2022 Vocast ermöglicht es Lifestyle Brands digitalen Content sowie Marketing-Materialien ästhetisch ansprechend und individuell maßgeschneidert zu präsentieren – und diesen zielgerichtet an relevante Stakeholder:innen zu kommunizieren. Genutzt wird das dänische Software-Tool bereits erfolgreich von 400 Brands weltweit, unter anderem von Ganni, Versace, WoodWood, Samsøe Samsøe, Rituals, Allude, Hay, &tradition und Menu. Die dänische Content-Sharing-Plattform identifiziert Redakteur:innen, Stylist:innen und weitere reichweitenstarke Persönlichkeiten auf allen relevanten Märkten – und unterstützt Marken dabei, die eigenen Content- und Marketing-Assets individuell aufzubereiten und kontrolliert zu kommunizieren. Dies basiert auf drei Säulen, mit denen Vocast digitales Content-Marketing revolutioniert und perfektioniert hat: Ein Digitaler Showroom ermöglicht es Marken, ihre Kollektionen visuell zu präsentieren. Auf Basis der Bild- und Video-Datenbank können Freisteller, Lookbook-Bilder sowie Video-Material ebenso übersichtlich wie ästhetisch ansprechend präsentiert und geteilt werden. Ein Mailing-Programm bietet Marken außerdem die Möglichkeit, maßgeschneiderte Pressemitteilungen und Newsletter-Formate im Handumdrehen zu erstellen und zu versenden. Und Kuratierte Kontaktlisten beinhalten Auflistungen von national und international wichtigen Influencer:innen, Redakteur:innen sowie weiteren branchenrelevanten Interessenvertreter:innen. Damit ermöglicht Vocast nicht nur die direkte Kontaktaufnahme, sondern bietet dank der kategorisierten Listen außerdem individuelle Kontakt-Empfehlungen. Alle drei Funktionen sind analysefähig und ermöglichen es allen Nutzer:innen in Echtzeit wertvolle Daten einzusehen und auszuwerten. Derzeit betreut Vocast seine internationalen Kunden von dem Headquarter in Kopenhagen und weiteren Standorten in Mailand, Stockholm und Berlin. Vocast ist seit März 2022 offizieller Partner vom Fashion Council Germany. FCG: Ihr deckt von den Services rund um Digital Showroom, E-Mail Marketing, Influencer Network und Reach Intelligence das komplette Spektrum an digitalen PR & Marketing-Dienstleistungen ab. Worin siehst Du den Wettbewerbsvorteil von Vocast? Jens Hamborg Koefoed: Wir helfen Modemarken, die Kontrolle über ihre Markenkommunikation zu übernehmen, internationale Reichweite zu erlangen und alle Verhaltensdaten von Redakteur:innen, Stylist:innen und Einzelhändler:innen zu konsolidieren. Nur sehr wenige Marken können sich eine PR-Agentur in jedem Markt leisten. Einerseits müssen kleine/mittlere Marken Teile ihrer Kommunikation automatisieren, um eine internationale Reichweite zu erzielen. Andererseits müssen sie aber immer noch ein hochwertiges Erlebnis für alle schaffen, die mit ihnen in Kontakt kommen. Wir helfen ihnen, genau das zu tun. FCG: Einen digital starken Auftritt zu haben, ist für jedes (Mode-)Unternehmen heutzutage ein Must. Was würdest Du Brands empfehlen, die noch ganz am Anfang stehen und sich vielleicht kein digitales Tool oder PR-Agentur leisten können? JHK: Alles beginnt mit dem Content. Ohne Bilder hat eine Marke keine Identität. Dann ist Instagram ein guter erster Schritt, den jede:r machen kann. Wir sehen einige Marken, bei denen die gesamte Reichweite und neue Kunden von Instagram stammen. Der entscheidende Punkt ist jedoch, wenn Sie sich nicht nur auf Ihr eigenes Profil verlassen, sondern auch Inhalte erstellen die Sie mit der Presse und Ihren Kunden teilen. Somit hat man Zugang zu all den Profilen, und das wird die Reichweite exponentiell erhöhen. Man braucht immer noch die traditionelle Presse, aber die Instagram/Facebook-Konten der Großkunden sind ein riesiges Marketingpotenzial, das wir unseren Kunden zusätzlich zur traditionellen PR erschließen. FCG: Als Big Player in Skandinavien betreut ihr auch die Copenhagen und Stockholm Fashion Week, die beide zuletzt hybrid stattgefunden haben. Wie bewertest Du die Entwicklung der letzten zwei Jahre hin zu mehr digitalen Show-Formaten? Werden physische Shows in Zukunft vielleicht sogar an Bedeutung verlieren oder vielleicht genau das Gegenteil? JHK: Wir helfen unseren Partner:innen, ihre Veranstaltungen zu verstärken. Wenn nichts passiert, gibt es auch nichts zu verstärken. Physische Begegnungen zwischen Menschen werden nie aus der Mode kommen. Das ist eine gesetzte Sache. Wir haben schon lange vor der Covid-19 einen "digitalen Laufsteg" mit der Copenhagen Fashion Week veranstaltet, weil wir das Erlebnis für die teilnehmenden Redakteur:innen und Einkäufer:innen verbessern, aber auch allen, die nicht das Privileg hatten, nach Kopenhagen zu kommen, das digitale Erlebnis zugänglich machen wollten. Hybrid ist hier, um zu bleiben. Die Digitalisierung ist eine großartige Ergänzung und Verstärkung der physischen Veranstaltungen. Aber alles rein digital zu machen, erscheint mir sinnlos - aber vielleicht bin ich auch nur alt, haha. Aber wir sollten uns alle daran erinnern, dass das Ziel, so viele Prozesse wie möglich digital abzuwickeln, ein wichtiger Faktor für die Verringerung des CO₂-Fußabdrucks unserer Branche ist. FCG: Als digitaler Vorreiter beschäftigt Ihr Euch viel mit technologischen Trends. Wo wird Deiner Meinung nach die Modeindustrie in fünf Jahren stehen? JHK: Meiner Erfahrung nach ändern sich die Dinge im Mainstream immer langsamer, als wir vorhersagen. Große Unternehmen, die über viele Ressourcen verfügen, halten alten Geschäftsmodellen fest, um so lange wie möglich Geld zu verdienen. Wir haben etwa 20 Jahre Erfahrung mit Social Media und etwas länger mit dem WWW, aber in den meisten großen Ländern sind Zeitschriften immer noch lebendig und einigermaßen profitabel. Die virtuelle Realität wird seit etwa 50 Jahren gehypt, aber sie ist immer noch nicht Mainstream. Und es gibt oft einen Pendel-Effekt, wenn Menschen involviert sind. Ich gehe davon aus, dass die meisten Menschen nach ihrem Lockdown gerne wieder Menschen sehen und reisen möchten. Aber insgesamt bewegen wir uns hoffentlich auf eine nachhaltigere Zukunft zu, und digitale Prozesse werden analoge Prozesse dort übertreffen, wo es sinnvoll ist. FCG: Ihr expandiert gerade stark in ganz Europa. Warum ist für Euch der deutsche Markt insbesondere interessant und was macht diesen Markt besonders? JHK: Meine bisherigen Erfahrungen mit Deutschen sind, dass sie sehr strukturierte und rationale Menschen sind. In Dänemark haben die Deutschen den Ruf, analog zu sein und bei der digitalen Entwicklung hinterherzuhinken, aber bisher wurde dieses Image in den Schatten gestellt. Fast jede:r, dem wir unser Produkt zeigen, versteht sofort unsere Vision und wie sie es einsetzen sollten. Unser Produkt schafft einen Mehrwert, wenn man es richtig einsetzt. Wir sind mit offenen Armen empfangen worden, und als neuer Marktteilnehmer ist es eine Freude, ernst genommen zu werden und zu erfahren, dass Leute zu ihrem Wort stehen. Wir sind sehr hartnäckig und unsere Hauptphilosophie ist die langfristige Mehrwertschaffung für unsere Kund:innen, und ich habe das Gefühl, dass die Deutschen dies zu schätzen wissen. Anders als die meisten Softwareunternehmen arbeiten wir nicht mit einer Exit-Strategie. Wir sind hier, um ein Unternehmen mit einer Reihe von Werten und Beständigkeit aufzubauen, um auch in 100 Jahren noch innovativ zu sein. FCG: Viele Brands konzentrieren sich vermehrt auf D2C und Social Media (Instagram, TikTok und co.). Wie schätzt Du die Entwicklung in Richtung „Consumer first“ ein? JHK: Ich denke, die Zukunft gehört den originellen, nachhaltigen, kreativen Marken. In diesem Teil der Welt braucht niemand mehr Gebrauchsgegenstände. Mit anderen Worten: Wir ziehen uns nicht an, um warm zu bleiben. Originalität und Innovation kommen eher von kleineren Unternehmen, und die können nicht überall auf der Welt Läden haben. Mode ist oberflächlich, aber auch sehr tiefgründig. Seit die ersten Menschen begonnen haben, sich Federn in die Kleidung zu stecken, kommunizieren wir über die Art und Weise, wie wir uns kleiden, und ich glaube nicht, dass wir solche persönlichen Entscheidungen ausschließlich über den digitalen Handel treffen möchten. Es ist eine persönliche zwischenmenschliche Erfahrung, mit einem guten Verkäufer in einem Geschäft zu sprechen und sich beraten zu lassen und ein positives Gespräch zu führen. Menschen sind gern mit anderen Menschen zusammen Wir bedanken uns bei Jens Hamborg Koefoed für das Gespräch. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Lydia Kleiber INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S http://www.voocast.com/ MITGLIEDER PREVIOUS NEXT Interview Im Gespräch mit Jens Hamborg Koefoed (Co-Founder Vocast): Ohne Bilder hat eine Marke keine Identität
- Mode in der Gemäldegalerie: Fashion Council Germany bringt Handwerk junger Designer:innen ins Museum
13. Jan. 2026 Kann Handwerkskunst als generationsübergreifender Dialog begriffen werden? Lässt sich der Austausch über ein gänzlich analoges Gut in digitalen Zeiten fortführen? Wie werden wir uns an traditionelle Techniken erinnern – oder kann es sogar gelingen, sie zu erhalten? Mit diesen Fragen haben sich Aleksander Kudrischow, Laura De Sousa, Lennart Bohle, Jon Liesenfeld und Melanie Parzenczewki auseinandergesetzt. Auf Grundlage monatelanger Denk- und Handarbeit ist die Kollektion „Echoes of Tomorrow“ entstanden, die der Fashion Council Germany im Rahmen der Berlin Fashion Week (30. Januar bis 2. Februar 2026) in der Gemäldegalerie zeigt. Damit laden wir Besucher:innen dazu ein, sich mit traditionellen Techniken auseinanderzusetzen, zeitgenössische Neuinterpretationen kennenzulernen und über die Mode der Zukunft nachzudenken. Das V-Collective setzt sich aus Teilnehmer:innen unserer Initiative Fashion x Craft zusammen: Das Projekt des Fashion Council Germany in Kooperation mit eBay Deutschland und The King’s Foundation bietet jungen Mode- und Textildesigner:innen ein maßgeschneidertes Förderprogramm, das Themen der Nachhaltigkeit, Handwerkskunst und Innovation fokussiert. Dabei werden die Teilnehmer:innen während Residencies bei dem Good Garment Collective in Berlin und einem Stiftungssitz der King’s Foundation, Highgrove Gardens im englischen Gloucestershire, in Workshops und Mentoringprogrammen an handwerkliche Prozesse herangeführt, die über die Grenzen traditioneller Mode- und Textilproduktion hinausgehen. Aus der diesjährigen Ausgabe der Initiative sind das V-Collective und seine Modekollektion hervorgegangen: Sie basiert auf den Handwerkskünsten, die den Teilnehmer:innen innerhalb des Projektjahres vermittelt wurden, darunter natürliche Färbetechniken und Weben, aber auch modefremde Prozesse wie Korbflechten, Metall- und Holzarbeit. Die Entwürfe wurden aus Deadstock-Materialien gefertigt – nicht verwendeten Stoffen größerer Unternehmen also, die eBay Deutschland und die Plattform Zerow zur Verfügung gestellt haben. In der Gemäldegalerie wird die Kollektion in Form einer Bühneninstallation gezeigt: Der musealen Perfektion des Ausstellungsortes – den Dior-Kreativdirektor Jonathan Anderson unlängst als einen der schönsten Museumsräume der Welt beschrieb – setzt die Schau im hinteren Teil der Wandelhalle eine zum Teil rohbauliche Wandgestaltung entgegen. So entsteht der Eindruck eines Ateliers; der Erarbeitungsprozess der Kollektion wird atmosphärisch in den institutionellen Raum übertragen und dort nachvollziehbar gemacht. Zeitgleich schafft im vorderen Teil der Wandelhalle „Gallery Looks. Modeinszenierungen in der Gemäldegalerie“ einen Dialog zwischen Werken der Sammlung und Momentaufnahmen zeitgenössischer Mode. Die Schau wurde von Katja Kleinert, Kuratorin für niederländische und flämische Kunst des 17. Jahrhunderts an der Berliner Gemäldegalerie, kuratiert; das Modekonzept entwickelte Christiane Arp, Vorstandsvorsitzende des Fashion Council Germany. Neben Videoarbeiten Florian Azars und Entwürfen der Designer:innen Anne Bernecker, Karen Jessen, Alexander Gigl und Estelle Adeline Trasoglu von der Marke Plaid-à-Porter präsentiert die Ausstellung Modefotografien Ralph Meckes. „Ralph Meckes Fotografien zeigen eindrücklich, wie die Bildstrategien der Alten Meister in der zeitgenössischen Mode weiterleben. Seine Arbeiten schaffen eine visuelle Brücke zwischen unserer Sammlung und der Gegenwart im Zusammenspiel von Malerei und Mode“, so Katja Kleinert von der Berliner Gemäldegalerie. In seinen Bildproduktionen hat Mecke im Museumsraum fotografisch erforscht, wie Kompositionen, Lichtstimmungen und Symbolik der Alten Meister in zeitgenössischer Mode wiederkehren – und damit letztlich den Anstoß für beide Ausstellungen gegeben. „Fashion x Craft: Echoes of Tomorrow“ und „Gallery Looks – Modeinszenierungen in der Gemäldegalerie“ werden zur Berlin Fashion Week am Donnerstag, 29. Januar 2026, ab 18 Uhr in der Gemäldegalerie am Johanna-und-Eduard-Arnhold-Platz / Matthäikirchplatz feierlich eröffnet. Zuvor gibt es ab 11 Uhr einen Presserundgang in Anwesenheit der Designer:innen. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Manuel Almeida Vergara INFOS ANFRAGEN press@fasion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER PREVIOUS NEXT Berlin Fashion Week Mode in der Gemäldegalerie: Fashion Council Germany bringt Handwerk junger Designer:innen ins Museum
- Fireside Dinner in München: Vernetzung der Modebranche
15. Okt. 2025 Mitte Oktober trafen sich rund 50 ausgewählte Expert:innen der deutschen Modebranche in der RIVA Bar in München zum exklusiven Fireside Dinner des Fashion Council Germany (FCG). Das Event fand in Kooperation mit eBay Deutschland, der Landeshauptstadt München und Kreativ München statt und bot erneut den Rahmen für intensives Networking unter Politiker:innen, Journalist:innen, Designer:innen und weiteren Branchenvertreter:innen. In der gemütlichen Atmosphäre der RIVA Bar tauschten sich die Gäste angeregt über aktuelle Entwicklungen der deutschen Modebranche aus und knüpften wertvolle Kontakte. Das Fireside Dinner brachte dabei wichtige Branchenakteur:innen zusammen und vertiefte die Vernetzung innerhalb der Mode-Community. Mandy Krüger (Head of Fashion, eBay Deutschland) eröffnete den Abend mit einer Rede, in der sie die Bedeutung der Partnerschaft zwischen eBay und dem FCG betonte: „ Als Partner des Fashion Council Germany ist es uns ein Anliegen, Räume für Austausch und neue Perspektiven zu schaffen: Formate wie RAUM.Berlin und METAMORPHOSIS zeigen, wie Wandel in der Mode möglich wird – durch Austausch, Zusammenarbeit und neue Impulse. Gemeinsam können wir neue Wege zu gehen, um Mode nachhaltiger und vielfältiger zu gestalten. “ Auch die nachfolgenden Redner:innen, Simone Hartmann (Vorstandsmitglied, FCG) und Dr. Olaf Kranz (Leitung, Kreativ München), unterstrichen in ihren Beiträgen die Relevanz von Kooperation und Innovation für die Zukunft der Modebranche. Das Fireside Dinner in München setzte damit neue Impulse für den Dialog innerhalb der deutschen Modeszene und bestätigte erneut die Bedeutung persönlicher Begegnungen für die Weiterentwicklung der Branche. Unter den anwesenden Gästen befanden sich u.a. Carlo Bellmann (eBay), Lisa Deurer (LD-13), Johannes und Matthias Schweizer (OBS), Panos Gotsis (Designer), Patrick Pendiuk (VOGUE Germany) und Scott Lipinski (FCG). Seit 2018 findet das FCG Networkingformat „Firesidechat“ in verschiedenen Großstädten überall in Deutschland statt und bringt regelmäßig die wichtigsten Branchenvertreter:innen zum Austausch zusammen. Foto-Credit: Holger Thalmann AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Comm2 Team INFOS ANFRAGEN press[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER PREVIOUS NEXT News Fireside Dinner in München: Vernetzung der Modebranche
- Streetstyle Fotowettbewerb: Das ist die Jury für die Saison AW26
27. Jan. 2026 Zur kommenden AW26 Saison der Berlin Fashion Week findet die Streetstyle Photography Competition erneut statt. Gemeinsam mit dem Fräulein Magazin freuen wir uns, die Jury für den Fotowettbewerb vorzustellen: Anki Riedl (Editor-in-Chief, Fräulein Magazin), Inga Klaassen (Creative, Kommunikationsmanagerin), Neslihan Degerli (Stylistin, Kreativdirektorin und Gründerin von avecnousberlin), Nina Suess (Content Creator) und Per Appelgren (Modefotograf). Mit ihren vielfältigen Erfahrungen und individuellen Perspektiven stehen sie für den mutigen und innovativen Geist der Berliner Modeszene. Die Jury wählt das nächste aufstrebende Fototalent aus, das die Chance erhält, in der kommenden Saison als offizielle:r Fotograf:in bei der Berlin Fashion Week dabei zu sein. 30. Januar 2026: Submission geöffnet 10. Februar 2026: Submission geschlossen Ende Februar 2026: Bekanntgabe der Gewinner:innen HIER könnt Ihr Euch Bewerben. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Marie Zimmermann INFOS ANFRAGEN coordination[at]fashionweek.berlin WEBSITE/S https://www.fashion-council-germany.org/street-style-photgraphy-competition https://fashionweek.berlin/index.html MITGLIEDER PREVIOUS NEXT Berlin Fashion Week Streetstyle Fotowettbewerb: Das ist die Jury für die Saison AW26
- STUDIO2RETAIL: Der Event-Kalender ist online
30. Juni 2023 Mit der Initiative STUDIO2RETAIL bietet der Fashion Council Germany zur kommenden Berlin Fashion Week vom 10. bis 15. Juli 2023 auch abseits der Laufstege wieder spannende Events und Partys von Berliner Brands und Stores. Unter dem Motto: YOUR Berlin Fashion Week Experience zielt das einzigartige Konzept darauf ab, Berliner Mode für alle Modeinteressierten erlebbar und zugänglich zu machen sowie im Zuge dessen Berlin als Modestandort in Deutschland zu stärken. Mehr Infos zu STUDIO2RETAIL hier . Besucher:innen profitieren dabei vor Ort von zahlreichen Aktionen und Vergünstigungen wie Discounts, Geschenken oder Free Drinks und haben die Möglichkeit, die kreativen Köpfe hinter den Konzepten kennenzulernen. Mit dabei sind Mitglieder des Fashion Council Germany sowie lokale Brands und Stores. Alle Events werden im STUDIO2RETAIL Eventkalender aufgeführt, der ab sofort hier abrufbar ist. Mehr Informationen zu STUDIO2RETAIL unter: https://www.studio2retail.berlin/ Unterstützt durch: Foto-Credit: Ben Mönks für Fashion Council Germany PLATTE.Berlin AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Raphael Schreiber INFOS ANFRAGEN s2r[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://www.studio2retail.berlin/ https://www.berlin.de/sen/wirtschaft/ MITGLIEDER PREVIOUS NEXT News STUDIO2RETAIL: Der Event-Kalender ist online
- Der Gewinner des BFW Street-Style Fotowettbewerbs steht fest!
20. Feb. 2024 Der Gewinner des diesjährigen BFW Street-Style Fotowettbewerb heißt Denis Grigorev . Er ist Freelance Fotograf aus Berlin und in diversen Feldern tätig. Zur kommenden Ausgabe der BFW im Juli 2024 wird Denis vom FCG als Fotograf beauftragt*. Aufstrebende Fotograf:innen aus Berlin (Studierende, Absolvent:innen und Young Professionals) im Bereich der Mode und Street-Style Fotografie wurden dazu aufgerufen insgesamt fünf Fotos in unterschiedlichen Kategorien einzureichen, die anschließend von einer Fach-Jury bewertet wurden. Dabei sollten besondere Street-Style Fotosituationen während der BFW festgehalten und ein eigener Stil präsentiert werden. Die Jury bestand aus Josepha Rodriguez, Marcel Schlutt und Daniela Müller-Brunke. Wir gratulieren Denis ganz herzlich zum Gewinn. * Kann nur umgesetzt werden, wenn der FCG von der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe für die nächste Auflage der BFW im Juli 2024 wieder beauftragt wird. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Emma Florath INFOS ANFRAGEN bfw[at]fashion-council-germany.org WEBSITE/S https://dnsgrigoryev.wixsite.com/denisgrigorevphoto https://www.fashion-council-germany.org/street-style-photgraphy-competition MITGLIEDER PREVIOUS NEXT Berlin Fashion Week Der Gewinner des BFW Street-Style Fotowettbewerbs steht fest!
- It's a wrap! Berlin Fashion Week feiert Abschluss & kürt FCG/VOGUE Fashion-Fund-Finalist:innen
2. Feb. 2026 Vier intensive Tage voller Modenschauen, kreativer Präsentationen und inspirierender Begegnungen liegen hinter uns – am Montagabend gipfelte die aktuelle Ausgabe der Berlin Fashion Week in einem stilvollen Closing Cocktail. Die offizielle Abschlussveranstaltung der Woche, ausgerichtet vom Fashion Council Germany (FCG) gemeinsam mit der Berliner Sparkasse, brachte Designer:innen, internationale Gäste, Medienvertreter:innen – kurzum zahlreiche Stimmen der Branche zusammen, um die Highlights der Woche in stilvoller Atmosphäre gebührend zu feiern. Christiane Arp, Vorstandsvorsitzende des FCG, zog ein positives Fazit: „Junge Talent brauchen Bühnen - und sie brauchen Zeit. Beides geben wir ihnen mit der Berlin Fashion Week: Die Designer:innen, die sich hier präsentieren, wachsen mit jeder Saison, mit jeder Modenschau. Deswegen freue ich mich besonders, dass die Gäste immer wieder kommen – dass sie neugierig bleiben auf das, was hier passiert. Die Berlin Fashion Week wird zu einer internationalen Community.“ Ein besonderes Highlight des Abends war die Bekanntgabe der Finalist:innen des FCG/VOGUE Fashion Fund, einer gemeinsamen Initiative des Fashion Council Germany und Vogue Germany. Aus einer Vielzahl an Bewerbungen wurden sieben Brands ausgewählt, die mit ihrer kreativen Vision und handwerklichen Qualität überzeugten: Balletshofer, Gerrit Jacob, GmbH, Haderlump Atelier Berlin, Kitschy Couture, Laura Gerte und Lou de Bètoly. Das Siegerlabel wird im März 2026 gekürt und anschließend seine neue Kollektion im Sommer auf der Berlin Fashion Week im Rahmen einer eigenen Modenschau präsentieren. Die Finalist:innen wurden durch eine hochkarätig besetzte Jury ausgewählt: Christiane Arp (Vorstandsvorsitzende, Fashion Council Germany), Mumi Haiati (CEO & Founder, Reference Studios), Scott Lipinski (CEO, Fashion Council Germany), Katrin Schneider (Marketing Director DE/CH, KIKO Milano), Kerstin Weng (Head of Editorial Content, Vogue Germany) sowie Patrick Pendiuk (Fashion Features Director, Vogue Germany). Scott Lipinski betonte: „Die Auswahl der Finalist:innen spiegelt die große Vielfalt und Innovationskraft wider, die Deutschland zu bieten hat. Jede Marke bringt eine eigene Handschrift, eigene Ideen und ganz unterschiedliche Ansätze mit. Es ist inspirierend zu sehen, wie diese Talente unsere Modeszene prägen.“ „Bei der Auswahl der sieben Finalist:innen waren wir uns schnell einig. Beeindruckt haben vor allem die große stilistische Bandbreite und die außerordentliche Qualität der sieben Labels. Sie spiegeln wider, wie gut und wie vielfältig sich die Mode in Deutschland entwickelt. Das freut uns als Jury natürlich besonders”, fügte Kerstin Weng hinzu. Der Fund wurde 2024 vom Fashion Council Germany und Vogue Germany nach Deutschland gebracht, um vielversprechende Modedesigner:innen und Labels in Deutschland gezielt zu fördern. Dabei liegt der Fokus vor allem auf Designer:innen, die besonders innovative Ansätze verfolgen. Als erste Preisträgerin ging 2025 die Berliner Designerin Kasia Kucharska aus der Initiative hervor. Teilnahmeberechtigt am Wettbewerb des FCG/VOGUE Fashion Fund sind Modedesigner:innen und Labels mit Sitz in Deutschland, die seit mindestens zwei und höchstens 15 Jahren bestehen. Partner der Initiative sind die Beautybrand KIKO Milano, die das Preisgeld von 50.000 Euro beisteuert sowie als Make-up-Partner bei der Winner-Show agiert, sowie die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, die die Modenschau des Winner-Labels unterstützt. AUTOR:IN Fashion Council Germany ANSPRECHPARTNER:IN Manuel Almeida Vergara INFOS ANFRAGEN press@fashion-council-germany.org WEBSITE/S MITGLIEDER PREVIOUS NEXT Berlin Fashion Week It's a wrap! Berlin Fashion Week feiert Abschluss & kürt FCG/VOGUE Fashion-Fund-Finalist:innen











